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Jüdische Presse · 1933-06-30 · 26 (30.6.1933) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
26 (30.6.1933)
Date
1933-06-30
Page
– (sequence 3)
Language
German
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40*dmMfrmm ׳ [Nach unseren Grundsätzen muß jedes Ttut, und׳!jedes tAssen, eines jeden! jüdischen, Meiisciten iit erstef! fiiule vori detu ac fc»* ägea bestimmt £&n. Is katui] l^uletii angehen*! daß fehg^ö8a;./1ludeft gezwungen werden! einer Gemeinschaft anzugetiören, die dieses *׳ religiöse :Grundgesetz in allen ihren äandhmgen mllachfefc, : י Wir fordbrndaher "HMerficii ׳■'Vbtf der englischen Regierung undvondemVÖlkertnmd,daß *ieendlicto ■■hifte. Öffentlich-rechtliche Anerkennung Selbständiger geset2es.treuer Gemeinden ln! Palästina ermöglichen und- ,daß•■• endlich jener mittelalterliche Zwatig aufhöre# der , unsere religiösen Glaubensbrüder Tag für Pag in die schwersten Gewissenskonflikte verwickelt ' Die am Sonntag, den 24, Siwan 5696״in Baden bei Wien versammelten Vertreter der jüdisch-religiösen Jugend Oesterreichs beschließen die Propagierung und Durchführung elfter großen. ״Haschlomoh-Azmis“-Aktion. Jede Gruppe verpflichtet״., bis Rosch Chodesch Tamus mitzuteilen, . welche ,.*Maßnahmen , sie für die ,;Haschlomoh Azmis“ beschlossen oder bereits getroffen hat.; ־ 7 יי •' : ■ i׳׳l /׳.... n nv‘ ׳ ■ '= * *4 ‘י"' ii s’..if Gtanßendet Är?*tigernent. י ■■•■•:יו־יh Mndidüllgeh"täil , : &jöJs6 ühf iiächmlitaga'to:; Zentralkongreßbüro des Gremiums derjlldischen/ir Kaufmannschaft/desGewerbas und der Industrie. Wien I* EliCirbethstrdfle 9,l7$fock/Tüflö Personalnachrichten. י/‘/׳'•־^ ’ 60. Geburtstag. VUCer ’ geschätater׳ Mitarbeiter Dr. M. Ascher, Bex, der weltbekanütejüdiäche Pädagoge und Institutsleiter, feierte! Vergärigeüb Woche v den 60. Geburtstag. Wir gratulieren herzlichst. Die Red.י ־ ־ Agudistische Delegiertentagung in Baden« Fortsetzung unseres vorwöchigen Berichtes. , An der Debatte (Raummangels halber müssen wir uns mit, einem Hinweis auf sie begnügen. ׳—Red.) :be,- teiligteri sich zahlreiche Delegierte, sodann wurden in den ״Vorstand folgende Herren gewählt: Wien: Läzar Aschkenazy, Viktor Baumgarten, Jona Bernfeld, Hermann Bondi, Leser Breuer, Nechemje Dickmann, Chaim Her■־ zog, ־ Josef•׳ Keßler, Berl Lewinter, Noah Lichter, Leser Scheer, Benzion Schrenzei, Siegmund Stern, . Siegfried Spitzfer, Jakob Teitelbaum; Baden: Theo Klein;, W i ener Neustadt: Leser Rosenberger; Mattersburg; Lurie; .Ko.bersd.orf•: Jenö Riegler; Deutschkreuz; Armin Gqldschmidt;. Präuenkirchen: Alex Oesterf reicher. Unter den Klängen der Agudah-Hymne schloß Herr David Türkl die herrlich verlaufene Tagung, nachdem er nochmals der Badener Kultusgemeinde für die Zurverfügungäteilüng des Saales, den Delegierten und Gästen für ihr Erscheinen und den Referenten für• ihre *Vorträge gedankt :hatte.' Möge' diese Tagung nun auch, eine ersprieß!- liehe, erfolgreiche Tätigkeit des neugewählten Vorstandes und aller Gruppen folgen, auf daß sich die gesamte .thorä- treue Judenheit ■ להר מ,.ח . ק ר ן ה ת ו רה ’ ד ד!.י ה ד•! ח um das Banner der Agudas Jisroel schare. Im Anschluß an die Tagung hielt Sr. .Ehrw. Herr Oberrabbiner Dr. H. Carlebach einen ausgezeichneten, feinsinnigen Vortrag ״G,edanken über Mussar" an die versammelte Jugend ,und die zahlreich anwesenden Badner Baale-Batim. . Oberrabbiner Dr. Carlebach er- ■ läuterte das׳ Wesen des Mussar. und die verschiedenen: Mussar-Strömungen, die, von Rabbi Jisroel Salante.r s. Z. 1. ausgehend, heute noch in Litauen intensiv ge־. _ _____ pflegt werden und forderte die Anwesenden auf, sich . j.1rl^qj1yg^ sich der. I&rzen ünÖ. Seelen.’ •״׳ selbst.mit..Mussarle11\en: nap.hrז als bisher zu beschäftige^:^ Mr ״ Lage, und in die gedankenreiche, herzreinigende und erhebende?ff Judentum in diesem.,ÄugeubÜcr Mussarwelt einzudringen. ,;,Wir veröfftenlichen nachstehend die vom Dele-; giertent.ag beschlossenen.* , ■’■'<•/'׳•••"׳ ז ..• . . Resolutionen: ■ I. '■■י" ’־ ■- -י ־־ ־ . : . Die. am Sonntag, den 18; Juni 1933, in Baden hei Vereaimnelteii ^Vertreter . s010h sohw־rer Zelt die Antder, jüdisch-religiösen Jugend Oesterreichs ,erheben, leiden- , >׳•iV! ‘.1•־״ •J .. Ä schaftlichen Protest g־|en die Art der V־rteII״״g 531^ SSeA der mGH de, Zertifikate für die• Einvr»ad־r«ng-Ä» der m. G. H. nach Palästina durch die Palästina־?raus . , Aernter .der Jewish Agency. Während auf der J, ,Weil׳der ,B^nd •mit G-j|t gebrochen wurde. einen Seite die Jewish Agency für sich die Rechte einer.1 ״• _״ ׳i־־“ ־־^־' ־ - ״ Vertretung. des gesamten jüdischen Volkes in Anspruch, s eh e c 11 o s I o w ä kei י■ ■ ■ :■ OberrakBiner Schreibpr an die Mitglieder ־...־. der!Bratislavabr Gemeinde.; ' Angesichts der allgemeinen Wirtschaftsnot, «סע jetzt in der gesamten Welt Und in unseren Ländern im besonderen herrscht, wendete sich Se. Ehrw. Herr Ober rräb in er 1Akiba ־..׳S chreiber .vor einigen Tagen mit; einem Rundschreiben an sämtliche Mitglieder seiner Gemeinde, um sie zui־i aufrichtiger ח ש יב ה zu er“ mahnen. Da der eindringliche Mahnbrief in der Bratislayaer Gemeinde tiefen Eitfdruck machte, imd die religiösen. Gesichtspunkte, die ses ins Treffen führt, 'überall, wo Juden wohnen, im großen und ganzen gleiclr sind, dürfte ein Auszug aus , dexAäelbeh’ auch weitere Kreise interessieren. . ’ ־ 7׳ Dap Rundschreiben begihnt mit einigen einleitenden Sätzen über die allgemeine * viHrtschaftliche und seelische Not in der Menschheit und im jüdischen Vdlke und kommt , dann auf den Kreis .zu sprechen, an den es gelichtet ist: ' '7 ',*י iV'• -- ׳ ־■י״־־' Auch" wK־' hi er i n :*U ffse rer Heimat •und ־Gemeind’e, die wir, durch.־£Üe g-ttliche. Fürsorge dank־ einer weisen und weitblickenden Regierung und der rechtdenkenden Bevölkerung•״^yor wirtschaftlicher Vergewaltigung* und bü^gefiiche^lEntrechtung 'bewahrt sind, werden in den.,, letztenf j.JaJ1yen ב עו ך., ך in steigendem Grade von ^rtschaftÜchei-'Eascliütterimgen heimgesucht. Weite Schichten des jüdischen Mittelstandes sind der Verelendung und Verarmung - preisgegeben. •Bange Furcht vor, der Zukunft und allgemeines Verzagen bein *;;dSr; sich fcd4s Judentum in diesem^^.’Äugepblick^| befindet,' schwebt auf aller .Lippen die ,,Frage:,•;״ על״מר^^שד,. ה׳ •י<*כח,ץ Worin liegt die wahre und! tie:fefe-j.Ursa.che dieser be;klemmenden Erscheinungen?‘o , Das gefertigte Rabbinat ist;sich seiner .!Pflicht und seiner Aufgabe,־ Wächter ־über׳ das religiöse und geistige Wohl der Gemeinde zu sein, wohlbewußt- und• es darf nimmt, werden von ihr auf der anderen Seite die r e l igiö6en Juden auf das schwer,stp,benach-•| treten t e i I i g t und durch ihre Taktik v e r׳h i n d e r t sie die Einwanderung reügiöser Juden und damit auch den .1: T ... . .■ ..ימי■■■ Aufbau dSs heiligen I.andee in religiüsem I!.ebeneq.ueUSTund da^ ׳TAfiAriiAfAmno■ 11n<1• TmiUtinn. I Judentums, in zunehj ה .!Mbm '#p על b r ei t e R i s s e z e i g t In weiten ]Kreisen täg 1 ich und. 'stUrid 1 ic'h' Vei־sÜnd.i- Starke, Schäden״ das jüdische Leben äüfi G e i s t e, getreu der Ueberlieferung und Tradition. Die religiöse Judenheit erblickt in Erez Jisroel das Land, das vom Allmächtigen dem jüdischen Volke für ewige' Zeiten gescheiikt wurde und sie hält den Aufbau Palästinas nur im Sinne der Tradition und Ueberlieferung für möglich. Die religiöse Judenheit wünsqht ein friedliches Einvernehmen, mit der eingeborenen Bevölkerung Palästinas. ,־ 1Von diesem Grundsatz ausgehend״' fordert die religiöse Judenheit von - der r Mpndatarmacht und von' dpm Völkerbund,, daß, sie endlich den berechtigten Wünschen der religiösen Judenheit Gehör schenken und. daß sie durch Gewährung von Zertifikaten an die Agudas Jisroel die Einwanderüng von re 11 giösen Juden nach dem gelobten Lande ermöglichen. '׳::לי ־ ' n. ׳ ־,־ ■־ ,־;■; Die am Sonntag, den 18. Juni 1933, in Baden bei Wien, auf einer Landestagung versammelten Vertreter der jüdisch-religiösen Jugend Oesterreichs erklären, daß die durch zionistische Instanzen betriebene Verhinderung einer öffentlich -rechtlichen Anerkennung selbständiger religiöser Gemeinden in Palästina, schwere Gewissenskonflikte für die gesamte religiöse Judenheit heraufbeschwören und betrachten die diesbezügliche Stellungnahme der zionistisehen Instanzen als eine sehwere Versündigung ge gen de n: Ge 1# t dep Ju den tu ms u nd s eine r Th'ora. ' ■ L e b e n s e l e m e:n ineriäem der n והיה• ״ des M!ä׳ß'fe;<ra u^f. werden Grundlegende Lehre״ uc! ן nicht beachte t, h e i 1 i e G. e b'o t e ä e r" p ,ך. V n werden verletzt und strenge Verbote überteten. Deshalb trifft uns der mahnende und warnende!Ruf;unseres gerechten g-ttlichen - Richters. Unser Gewissen soß geweck^ unser Auge 'soll wieder in Demut und. JErgebung dein l Allerbarmer .. zügewandt ,werden.“. .t", ״Gedenken , wir in diesen Zeiten, der , allgemeinen Not der erschütternden Mahnworte, die הקב• הin-seiner unendlichen. Güte durch seine חוחיק , seine נ ב יאים , durch die Lehren der .ז*לn und all der heiligen Männer des Judentums an. uns. richten ließ, d ä m i t w ir ״u m kehren und den Weg, zu ihip ällerzeit zurück- ’finden7,7:7.■!, ־ . '״ ...־;!׳v7•-"" Es •prüfe, .ein jeder, von uns sein ' Leberi, sein' Tun und Lassen, seiiiijlandeln uu^l.;Wandeln, sein Rinnen und Trachten und mache seinem ipdrzen und seinem Lebenswandel ddn Weg frei zur Aufriclifigeri השוגה^'«]'zur' ent-; schiossenien Umkehr bis heran an ,הקביל und ■seine תוהיק!“ Herr ObVr^abbiner Schreiber weist so* dann auf . einige iÖHwere religiöse Vergehen hin, die der dringenderi Gut|pachung bedürfen: ״Vor allen Dingen sollte sich die allgemeine ä.e-> bensstimmung in׳ weiten Kreisen fundamental ändern, Die חודן׳ק alSj pTttes sollte i|a; Leben des5 ’ eiözelrieri und der Familie •bei. a 11 e n Stellung: wiederieinnehjnen, djip ihr gebilhrL an, ha » n nicht• Jude sein, ohne,sich nacli• dem eist und dem Willen der מוהיק »n richten und. ohne sie als --pberste' und 1heiligste!Autorität ßeren Welt äh2uer*׳ > Zum Wocl1enen4<9 •Will auch die Hausfrau sich von den Sörzen und!Müben :des. A41tages!:frein1achent•;Aber J selt^t äftÄscn derf^rholuhg gewidmeten Tagen •hleibt \ ihr die Bes|ellurig des Mittagstisches, die: Fütterung ihrer iäebeh .. י düng von Oetker-Präöäräten diese Arbeit wesentlich ver־•; seiner inneren und äu einfacht die^ ä ern^teheri,? in‘ küraester. Zeit..ußä ohne! e r k e n ne'n, 1 viel .VQrbereitnngen eine nahrhafte Speise bereiterif Be^ ׳ sonäers ■ soll dä^^ auf clie beliebten■ Öether^Puöüirigs׳*hinge״ wiesen werden. diev;gerade in^^ der: heißen Zeit, viert, eine überaus;':erfrischende: ■ßpeise: 73 mm" Ör. Oetker Bußßings: in stets neuer, F9m.t lieh undansprechend anriehtet, ssgt Jhften ,4er illustrierte puddtog״Prospekt, der auf Wunsch gratis und wo der Fabrik Pru A. OetkSTi Brüh«» Bossitzer« fasse 2, zugesandt wird- Uri) aber, ,peeh d^in Geiht der הוחיק leben und harii*^ ׳geiernt ״#ird». Pie in unserem Gemeinde v^rken^en,. reii» giösen vereine־ ׳bieten ausreichende Gelege4heit gäm ip V’q r t r Ä%!eri‘rin4 B e h r k u!r s e n, in denen der pansch'׳; liehe Obarakteri׳ veredelt, der pinn für gib 7£$fibsen ‘ Ideale des Judentums gehoben und das Herz begeistert0 wird, und ebenso in verschiedenen יעוייס«* durch weiche!־ die Kenntnis der wahren jüdischen Lehren vermittelt*. ge* mehrt und vertieft •wird. Die J tigend namentlich söllt&; von Eltern, Freunden und Chefs angehalten werden, ,von. diesen *Vorträgen und שיעורים; besonders am Schabbos und an.den freien Tageni Gebrauch zu׳•maichenV׳*;-:'U-v‘•'‘•׳׳•*■י*•׳-, Der Schabbos ist , ein Gesetz des ־ Judentüms, ohne welches J u d e n.t:u m üb er hau pt nicht denk ba r ist.־Trotzdem wird• die Wahrnehmung gemacht, daß. dieser: heilige -Tag des ,materiellen ,.Profits wegen vielfach ent- ״ weiht• wird. Die Ursache dieser Verletzung des Schabbos ist ausschließlich. Kleinmut und Mangel;an Vertrauen auf. die Allgüte des. Schöpfers, von •dessen Hand alles, was wir besitzen, stammt., Deshalb entzieht .uns ה ש י ם seine.. Fürsorge ״und Armut und Brotlosigkeit wird unser Teil W;7׳ :■׳/7’־׳־!7׳:,״.• : '7 ־־ ׳' ' ■ . Ein jeder erkenne es als seine Pflicht an, dX® Hei 1 igung des Schabbos ln äeir weltesteii'' Kreisen zu fördern und sie allen Glaubens•; genossen zu ermö־־g׳lichen.׳ Im besonderen, sollten alle Bestrebungen und Aktionen von jedem Juden unterstützt weiden; die auf die Entlastung der schabboshaltenden Kaufleute und. Gewerbetreibenden von wirtsChaftlicher Benachteiligung hinzielen und die Erhöhung der Schabbosweihe׳ beabsichtigen, , .. In der jüdischen Familie dürfen die Gesetze der טהרה,, der religiösen Reinheit, nicht unbeachtet bleiben/ Die Anforderungen des jüdischen 1צ!יעוו, deri keuschen S c harn h a f t i g k e i t. ,und S i t i s a m k e i t 'im . Denken, und ,Fühlen, in Kleidung und ge-; s e 1,1 s c h a f t 1 i .ch, e.m. V e r ,h a 1 t e ri־ , müßten: wieder א strenge; ״> gehütet ■ •werden, > Die; jüdhrehen» Frauen,und Töchter unserer gegenwärtigen Generation sollten doch endlich auf den :dringenden und flehenden Ruf hören und . sich*;von• der . Schmach; befreien, daß .sie diesen ihren teuersten: und edelsten Schatz,. der ihnen in den .Jhhr- •tausenden, der Unterdrückung 1mdt Erniedrigung, /den ׳ Respekt der Welt abgerungen hat* diese in Reinheit und ' Heiligkeit strahlende Krone ihrer Frauenehre, /schmäh- '! Üch ■mit ‘Füßen1 treten und׳:dadurch׳: das; gesamte!Judentum der ץ allgemeinen!Verachtung , tibef־antwörteri. Die jüdischen Väter und Mütter laden schwere Schuld und .* Sünde auf sich, wenn sie hierin Schwäche öder 'Nachsicht an deri Tag legen und nicht; iriit' dem Aufgebot ihrer gänzeri Macht' und‘ ihreS^ollen Eiriflüsses ,ihre: Kinder an dem .Besuch . geschlechtlich gemischter Bade ver gnü gungen (Strandbäder, Fapülienbäder), Turn- und Tanzveranstaltungen verhindern. Jede Lässigkeit der Duldung in dieser Beziehung * tötet 'die Seele, ,der ,Jugend, ,und bereitet dem jüdischen Namen und dem ganzen jüdischen Volke Schmach und. Schande.“ - ,? Schließlich wendet sich das־ Rundschreiben der beklagenswerten Verqächläpsigung des Kascbruswesens Im jüdischen, Haushalfe zu.. Die hier bemängelten Erscheinungen sind nicht nur in׳ Bratislava, wp von gewirinsüchtigen. Händlern auch auswärtiges Fleisch .ubd. Ge- : flügel der fragwürdigsten Herkunft als ״Koscher‘‘ ver■•; kauft wird :,undvvWP,•:,•seit ,einigen. *Seit. apch;: die:.peologe! Gemeinde . Fleisbh aussqhföten und 'l^eisK^iiilrb^i^fq^yer•- - ' schleißen ' läßt7iS.onderri auch ■in ' zahlreichen anderen Ge- ' meinden. von . höchster , ־Aktualität. Darüber sagt - das . Ründsöhreibem/i Z :׳' •' ׳••׳■׳' ׳ ’ <^//!‘u/:' ״'׳ ״ :■'',:j!״• ■-'׳'י ׳«׳TJ:---.' -׳.•׳׳ •צי■; :• ,■'.c•!., ■-■ ■.•,׳,a4i'': :׳ .!/׳ ׳: 7 Ge- י meinde für ,ש־.^ יןם׳ ף:.und Koscherfleisch/ Die^größeri^^jV«ג י ם •ז;י«'ע V1 7ק ד ^n0^i(^ri^7haben 1 die Benützung von Fl e i s ch f j e d wede r;: an de r e r•־ ש חיה ד. als;de r vom"orthodoxe ri־ Gemeinderabbinat aus.drücklich,gestatteteri, als : ׳איסור ג0 ו ר mit r e 1 ig i 0 n s g e s e t z 1 icher kraft a! s ä b. s q 1 u'tr.rv erbot e n, e r k 1 ä r t/ Dennoch kommt es vor, daß in Haushaltungep, die~nöch auf כשרוון 'Einiges Gewicht legen, Fleisch, Geflügel, oder Fleischprodukte Zßr Verwendung . gelarigen, die den elementarsten׳ Be- Stimmungen des^?rir£hbdoxen iOrtsrabbinates nicht. eptsprechen. Hierin sollte in jedem/.:: jüdiaohen 4 Hause s c hl e u n i gs't* W aITd e I g p s c h aff eri wevdepi.:Wer/' aus Irrtum oder^Leichtgläubigkeit diesbezüglich ׳ öder andermal ״gefehlt hat; rnöga ־ ׳‘riiQh7׳vjBQfö1^;{rii 1 däö Rabbinat wegeuf־der Kochupd ׳Speisegefäße :mit, einer ,שאלד wenden.“" ' ,.י' •׳ י. י ׳ ,, ־ Das Ründschreiben / spbüeßt f/4anri' / mit' ■ dem Wunsche:• . t,; ".',7/7 /' /7.,׳ ״ '•Mögen die Worte״: die^^ hier aus der..•;^(t^fi־|löU|ri heraus gesprochen sind,-inalle- ,Aufnahme, die in uns allen die Hoffnung •zu bestärken yßvmäk.. daß מ ק <יה von ^üris ^ז0ן-'^?[1וו1ו01ו1ו«ו61מ^:©64ג|'־»•■ halten wird*. ...; גדולת תקוגח שמקדמה. אח-הגאולה ובא לציון גואל ולשבו סשע כיעקב אפיי* v.f ®wp.-W03..,! * . די ׳ י״ Das JRabbiuat der; auti ojrth18״r. 77' ‘'■'י ׳'־־• Oberrabbineu^.־ #״י w.

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