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Jüdische Presse · 1933-05-30 · 21-22 (30.5.1933) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
21-22 (30.5.1933)
Date
1933-05-30
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nf. 21/22 -msszsasssääa üHHfiaäA&iatti s Mal•■ «ז*« ־ »‘*JjnuF ־ü4׳Wftk ׳ *1^‘ .•1*"*»*! Vöö Ober&bbiner S^t'tifst?•£ י«*ט ׳•‘־‘׳/.■■ ■!;v': :;vl\;x'" 3'1;;''ד ייי׳-'־־ יי■‘;' ׳“'“ ־?:'״:«W%fe•’fiHÄ'ftj»$ ־׳•׳•■ .־;,Möge dl? ■•der *Ewig # deiüe Tat ybigelteärtilid ditä; Lohn soll voll! sein vom: Ewigen ö^lt lis?öeis^׳ ünifer ide^gn £ Fittichefi dich au. hergen ^dü gekoniitten bistl'l, »däß tdil gekoatttien bisL־ *׳ »wen? מרד® 1 א6ף*ר׳ ח&א ♦א*ד יצאת. •Mflvi hgtte " sieh doch in :346 &וא?• jüdischen Religion, dem G*ttvJis?ijef ״ anschiießen ,können, ohne deswegen einen pomiSi!* : Wechsel, von מז<וב nach לחם vornehmen zu müssen? Elimelech hatte geglaubt,, wenn er gemeinsam Mit » seiner F a m i 1 i e nach Moäb zieht, seine jüdische Eigüh^ , arl, 'Selbst in fremder Umgebung behaupten 'zu können, V Doch war ihm dies nicht gelungen. Dies hebt־laut מחרש!y nach'ד חטא Bö äs rühmlichst an der Ruth herVdr; ״daß;־ d ü g e k 0 m m e n", daß du die richtige Lehre aus dein Schicksal deines Schwiegervaters gezogen,־ dies verleiht ' deinem Entschlüsse den Siegel der Ewigkeit,* du söllst zum. Vorbild für alle Zeiten dienen, daß jüdische An* schauung und Betätigung in einer uns artfremden Umgebung stets nur problematisch bleiben, für die Tatwerdung unserer jüdischen Ueberzeugung bietet’~erst das אשיר באת das Sich-begeben in eine jüdische Umgebung, vollste Gewähr. ■ '■•:ל ׳'•־''■־■ ' - , ׳■ ־ . -׳ ״' •'<׳■ ־ *' ־־..׳ '•!■. ••־ ־ .: ־ י ואני תוף הגולה על נהר יכבד, נפתחו השמיט, ואראה מראות אלקים יחזקאל א). י. י? ׳־ י- . :) Ich wär im Exil am •Strome כבר, da öffnete sich der. Himmel.und ich_sah. ,,g-ttliche Erscheinung". .ג Jecheskel הנביא schildert hier Seine Seeieristiihmüng. nach fünfjährigem Exil, die ihm . wie dem jüdischen Volke in der גולה in חוץ 'לארץ , ferne von Erez-Uakdojschp,r: ward, דבר ה׳ als das Wort G־ttes, wird ihm zum Erlebnis. Er sagt ואיני״", daß ich noch bestehe, daß das'jüdische Volk, in seiner jüdischen Eigenart und Lebensführung, hier בתוך הגולה, hier inmitten einer wesensfremden Um־: gebung, daß das jüdische Volk überhaupt noch vorhanden ist, das ergreift ihn so tief, daß נפתחו השמים sich ihm der Himmel (die Gnadenquelle) erschloß, ו א רא ה מ רא ו ת א לקים G*fr m§s4hM hüfctr die Eädsfinz des jüdiSChen Volke^ sti rebjOT מראוחיא ל גן י einer , j^täieheÄ. ßrseheiüuhg "?#1י'.. ' ■■■;!’ H״.. " '?. ,."'.-v . * .־־1י י . - ׳-•-‘‘־•׳ י, ־׳ '.'׳••*ז . י'י ־**•'■‘•■ ׳ ’'1■'"'י י ז 4 *•'־־ 4;־ביומא דנסנדתא עברי ליה עגלאצמילהא, אמרז "אי חאו׳האי,?מא.ממה^ an יי•?;■.-׳ ־ tr : ■ך^{י^3א.^שוקא,ד<^מהיג;;מיח>■־ י.;״־ ■■;•■■ ס■׳1■.־• :־'■ יי?;»Biesen Tag der GesStzesgebufig begehe ich feiei lieh, dehn ohne ihn wäre Ich gleich den zahllosen anderen Mitmenschen'V sägt Reb Josef, «Nicht Unbescheidenheit Ode? gar Hochmut bilden ׳ die Triebfeder jenes ßmpfMdehs, die'ר יופף zu einer solv che^V Aeuißeruhg veraniasseni,v. t. Wie bekannt, war, Reb Josef blind! Wie es .aber? eine׳ körperliche _ Blindheit? gibt, : in:deren: Folge einem ..die - Wahrnehmungen der Vorgänge!des Alltags versagt bleibt! ebenso kann man von einer..* seelischen, sittlichen Blind' heit; befallen, sein, wodurch dem - Menschen das klare Unterscheidungsvermögen, zwischen, Gut und Böse ver ־lüstig geht. Die תורה ist מאיר^עיצים,^schärft unser geistiges Auge für die Feinheiten des Lebens, verleiht üns die richtige Erkenntnis, läßt uns so richtig schauen, um die Grenze zwischen dem Ewigkeitswerte der Mizwohs und den zeitlich bCgrehZten Werten zü erkennen. Die körper lieh Erblindeten sitzen für gewöhnlich ■im Hause in ihrer Abgeschiedenheit,' hingegen ׳ die geistig Blinden bewegen sich auf der Straße. Dies sagt ד יוסף אי לאו האי יומא wenh nicht der Tag von מתן! תורה wie viele wären, geistig und seelisch blind. Blinde, gleich־ mir, צמה יוסף. איכא בשוקא auf der Straße, doch die' תורה hatte ihnen* die richtige •SehkiAftv?verliehen;*:-i'v;;l׳"־r׳f־A"i ׳י־׳יי■ i>• 1 ־ (Mitgeteilt von Sekretär Moritz Spitzer.) Das schönste Gesciienk sind in Preis und Qualität /Gratisberatung durch erst•» klassige Architekten /■’ Beachten -Sie dle Adresse! Wien I, Schottenring Nr. 35 Samstag geschlossen (,Schotnra‘־Mitglied) . י Machazis haschekel. Von Jizchok ben Aharon ״Rabosai, wir wollen benschen!" Der Ksaw S o f e r, der große Preßburger Raw, erhebt sich, mit dem Becher in der Hand. Die Rabbinerversammlung ist mit einer Festmahlzeit beschlossen. Nun •werden sie alle wieder, heimreisen, die Gedolim und Zaddikim, . die zu beraten .ge■ und kommen waren, über Fragen des Din Lernerfahrungen auszutauschen. ", Man bleibt indes noch ein wenig im gemütlichen Gespräche beisammen. Jeder der großen ״Lerner" natürlieh flicht in die Unterhaltung ״ein gut׳ Stückei Thoire". ..Besonders-׳ Bab:bi. j.e.huäo ,A:ssod;aus .Dunaszerda-j hely läßt einen schillernden, Springquell seines ‘•scharfen Geistes emporsteigen und'der Ksaw Sofer antwortet mit feinen und treffenden Gleichnissen der Agääa. - Plötzlich zieht der Ksaw Sofer etwas . aus der Tasche. ״Daß ich nicht vergesse, euch das zu zeigen!‘׳ sagt er. In seiner Hand' läßt er jetzt eine Münze unter dem Luster blinken. ״Es ist etwas ganz, ganz ׳ Kostbares, ein : seltener Schatz. Ich habe ihn von einem reisenden Juden für schweres Geld erworben.“ . ' Die Rabbiner blicken interessiert in das. lächelnde Gesicht des Preßburger Raws; Der'hält die Münze Rabbi Assod hinüber: . ״Ein schönes Stück', dieser. Machazis hasch'ekel,''wie?׳*'. .! ’ . ' ' : ' Rabbi Jehüdo Assöd beugt, sich hinüber. Er ist plötzlich ein wenig blaß geworden, Lange betrachtet er den. Machazis haschekel.; Er dreht ihn nach allem Seiten, studiert mit heißen Augen die Prägung. Liebevoll streicht er mit dem Zeigefinger, mehrere Male *über das Aversbild. Dann reicht er das historische . Geldstück dem neben ihm sitzenden Eisenstädter Rabbiner. . Das Interesse der, Tischgesellschaft dreht sich jetzt ausschließlich um dieses Stückchen antiken Metalls. Viel Sachverständiges über das .altjüdische Münzwesen kommt aus dem Munde der Anwesenden, Die Münze wandert zärtlich besehen, von Hand zu Hand. Manch einer wünscht sie noch e i n m a 1 zu betrachten, Rabbi Jehudo Assod vor allem, der sich als der gründlichste Kenner erweist. Stolz lächelnd erinnert der Ksaw Sof er unterdessen an Stellen in Chumesch und Talmud, die vom ״halben Schekel“ handeln. Da entsteht plötzlich ein erschrockener Aufruhr bei Tische — das Geldstück ist verschwunden und in der Verwirrung weiß man nicht, einmal mehr, w e r es zuletzt in Händen gehabt hatte. Ein ratloses S u c h e n hebtan. Es bleibt erfolglos. Die Rabbiner sind äußerst bestürzt:; Der verehrte Ksaw Sofersollte in *ihrer. Mitte zu so schweren!׳ Schaden gekommen sein?,.. Am bestürztesten .zeigt sich.. Rabbi JehUdo Assod. Imnier wieder leuchtet er mit einer Kerze unter den Stühlen herum, verzweifelt beteuernd, das Stück Müsse sich unbedingt hier finden. Der Ksavy Sofer will den Verlust schon bekümmert als g-ttliche' Fügung hinnehmen. : Weil 1 Zäh ne; CI 1lo1 'odont: m. 1 w.iiGöi».^.■ ■!!■■^11^ ■■^1;..,■■jBP.יווי.,:.*Bi».ü Pa. erhept ..sich der Rabbi yen Szatmar, der, Rabbi Jehüdo Assod beobachtend, schön ein paarmal leise den Kopf geschüttelt hatr ״Meine! freunde{ Es ist döOÜ immerhin raöglieh, daß einer untf? ups^ den. Machä2ievhäsplmke1 yielleieht in Gedauköh .yersehehtüch zu. sich gesteckt h^tte? ich schlage deshalb.^vor," u.ns. ä 11 e zu durch.suchen. per Ksaw Bofer möge dies selbst besorgehi“ . TöteübtiU ist es geworden« Pie frommen Rabbiner schweigen entsetzt, Sie verstehen^'gut, zwischenden '• Worten des Szatmarer. zu lesen, was. dieser nicht direkt auszusprechen wagte. Rabbi Jehuda Assod aber ist furcht* bä? bleich geworden-; ״Verträgt es sich mit der Ehre, der Thora“, protestiert er heftig, ״daß man Rabbiner wie ver* dächtige Menschen durchsucht?“ Der Ksaw Sofer zuckt zusammen, Er mißt jetzt den Punaszerdahelyer Raw mit einem erschütternden ßlicki ««Ich durchsuche ihn nicht“, sagte er milde, ״Er mag sich ruhig ausschließen, Wer seihe Tasche zeigen will, der h e b e d i e H a n d I“ Sämt* licher Rabbinerhände strecken sich nun zur Höhe« Rabbi Jehuda Assod bleib t־ tro tzig.*,;Das Ist noch niemals vorgekommen", murmelte er, ״man verdächtigt Rabbiner des!;. Diebstahls? Unerhört! U nerhört!" ‘ , 1 י ׳ ' Das Geldstück indes‘i(xndetfsichrih>keiner' der durch süchtenTTas(dien.:;'.pi:''peMb^hhie^B1^^1Lmg.>'wüi;*id|e' Ge4 Seilschaft auseinandergjehehlj|IMah ■. bedauert;; 4ehi;: KsaW Söf^er* um seinen Verlust! uAdj^rsücht beim Abschi'edhändedrücken^ Rabbi ’Jehüdo ^ersehen, peMjRabbi, gegen den der schmählichste-.Verdacht nun beinahe Gewißheit ist, will keiner. mehrgbei. der Hand berühren. Da erscheint das :Hausmädcheri!~in jder; Türe.' Es? bringt eine Tasse — darauf 1 i e-g tid e r’.g e s u c h t e ■M äc h a z i s 'b;a'dj14jh/ef^ “־'■ raten?4üd ^ön^derni( worden. ' . ׳. . . -v; Jetzt blicken . die frommen! Männer einander noch weit bestürzter an. ״Warum habt Ihr nicht auch- Eure Tasche gezeigt?“ bricht: endlich der-. Szatmarer mit seiner Fräge:' an Rabbi Jehüdä Assod das Schweigen. ״Fast hätten wir Euch grundlos verdächtigt und das war gewiß keine geringe Sünde." Rabbi Jehuda Assod aber zieht nun aus seiner Tasche den g 1 e i c h e n Machazis haschekel: ״Die Münze, die Ihr hier sehet,’ niein rechtmäßiges Eigen־' -tum ist sie“, sagt er. ,',Und doch hätte sie mich zum Dieb gestempelt, wenn ich bloß nächgegeben und meine Tasche gezeigt hätte', ehe die verlorene wiedergefunden war. Es sei uns dieses Erlebnis eine Mahnung an das Wort unserer Weisen ,Seid behutsam im Gerichte‘, denn der Schein trügt leicht und leichter noch neigt־ unsere Natur dazu, etwas Schlechtes von einem Menschen anzünehmen. — Aber nun nehmen wir fröhlich Abschied . Ä n e k d o t e n.. Am• ״Freudenfeste der Thora“ tanzte ein Mann in der Synagoge mit der Thörarolle und * brachte immer wieder seine Freude darüber züm Ausdruck,־, daß. G-tt den Juden die Thora gegeben hat. Der Mann war jedoch weit und breit dahin bekannt, es mit den religiösen Vorschrif־. len nicht sehr genau zu nehmen. Befragt, warum er sich denn so mit der Thora freue, deren Gebote und Verbote er. doch verletze, erwiderte er: Darüber freue, ich mich; eben, daß der liebe G־tt un s.Üie'Thöra gab;־ hätte, er sie der Polizei gegeben, .dann wären wir g e z w u n g e n, ihre Vorschriften zu beobachten! :׳־ :-׳'/ "׳" ■. * r,,. Der berühmte . Rabbi Chaim Hälberstam (Sandez): wollte, nachdem seine Frau verschied; wieder, heiraten und machte' säinem Sohne* darüber Andeutungen. Der Sohn war darob nicht, sehr erbaut und versuchte es,.. seinem, Vater, diese Absicht auszureden,, darauf hinweisend, daß’ beispielsweise, Rabbi Eisikel. v^p^ydaezow nach dem Ab־ leben seiner Frau nicht wieder heiratete, sondern erklärte: die Thora sei seine Frau . . .נ. י ל ״ .Ja, ־ mein Sohn“ ־יל* erwiderte Rabbi Chaim —, ״was wünschest du eigentlich?. Soll• ich ebenfalls die Thora c heiraten,? Sie ist ja schon ipit.Rabbi Eisikel vermählt, und[ man.darf doch nach, dey Frau,seines Nächsten‘nicht gelüsten!;־ /■׳?v-■. — Ich habe einen ausgezeichneten Schwiegersohn —י s erzählt׳ ein Litwak —' er ist ein;;,Chossid” und ein ,«Land-' dan“ zugleich, ' : ' '•N״ ־\ ־ r י י י י• ־־ ...y. •, .; •, .־: .׳ '־" ■Ein;,Chossid“ betet viel und lernt wenig; efn ״Landdan“ lernt viel,!betet aber* wenig. Mein Schwieger* sohn lernt so wenig wie ein ״Chossid>" und betet so weni£ wie ein' ״Lamdan“ V Warum schöf G4t , die. Eva aas der Rippe' des Adam?;Painit• mWi •weiü|ßts1*s.siöh habe. K0Äbf!n* f}0||w1er aodel«kufs der dar Adas Jisroel Wierv ll, .... " vormittag, statt.. ., ״ .... Talmüd-Thora-Schule. Die Eiüschreibungen an der einzigen jüdischen Völka- und-Hauptschule füf Kfiabeft und Islädcheh :ii| 11״ Maligasäe Nr. iö/füüdae^l&iiMeaäe Bfehüljäfir iüÄ HanMeiL*!stunden von 8 biä. 4Uhrvorgen0mmen1 Telephon At443*6*?׳. TS■ Generalversammlung der Agudas Jisroel. Am Sonn- W&gt'..-den;. 3. .Siwän^ fahd im .großen Saale der Jugend* “gruppe die., diesjährige Generalversamml11ng! der ,Orts* gruppe, Wien der Agüdas Jfsroel statt Raüfttiiaiiel : halber, ^brif1||eä i 4en . äüsfÜhelieheni Bericht; ■־erst’ in unserer nächsten Ausgabe.; ' (׳”־ י ' Personalnachrichteri. Geburten. Herrn Nathan Feiaenburg Würde eine' Tochter gfebören.—* ׳Hei^.Mb^tg;'S't'f 'wurde ein Sohn geboren, per Bris*MÜöh findet am!!Freitag Stätt. — Herrn Moses S c h ä c h t e t ynirde ein Sohn geboren. Todesfall. Am Läg־b׳Ömer^ verschied hier Frau Rachel Adwokat s. A. Ihr Tod reißt in die Reihen der ' jüdiScheni Fraüen Wiens eine schmerzlich fühlbare?Lücke; dernu sie^yerkörpefte den jetzt iminer Seltene?!*Werdenden;Typ:.der echten Esches-Chüjie. /:Tief^j^äÄgkatfe^d wahre Herzensgüte adelten diesen trefflichen Menschen. Mit einem Sabbat fand dieses von äeii’schönsten'jüdischen Idealen erfüllte Leben ein'Ende. •Ehre dem Andenken eines solchen Lebens und einer solchen Toten! * ־ ׳ G. vos WMcIie ומג» Wochfi —, Dip in..p.r e ii.ß e n offiziell wieder isügelaasenen 2158 j ü d i׳s c he n Äriwä 11 eSollenf— wie verlautet "■>—׳ bloß theoretisch zugelassen sein, während sie in der Praxis auch weiterhin an der Ausübung ihrer Anwaltstätigkeit g e hindert werden.' —• Mehr als. 60.000 j üdis cheyF amilien Deutschlands — ungefähr' die Hälfte der: jüdischen Bevölkemng־ —* interessieren sich für eine Auswanderung nach Er e z Jisr o e l. Der größte Teil davon wird jedoch kaum , die Möglichkeit finden, ■ tatsächlich nach Erez Jisroel auszuwandern. ׳ ' י! י■ . י ל' ז,■':•■-• '? 'י־' ••־׳:׳ ■ ׳ . ־ — Die P a l ä s t i n a - R e g i e ru n g plant, von allen Touristen־« eine ״To urist en- Ste uer*1 . einzuheben. Die Vertreter der Juden haben sich d a g e g e n ausgesprochen. v. ■ v — An die Berliner Jüdische Gemeinde wandten, sich die Eltern .von 6000 jüdischen Schulkindern, die bisher ■ allgemeine Schulen besuchten, mit dem Ansuchen, die Gemeinde möge jüdische E l e m e n t a r s c h u l.e n gründen. Die Gemeinde hat bei dßr Regierung um die Bewilligung ähgesucht, aus eigenen Mitteln jüdische Schulen gründen zu dürfen.; __!• jwjrid pbtögatiön‘ angesehener l i'b ä n e s i s 'e’ h e r Kau f l e.ut e hat sich an den Vorsitzenden der Jü disehen Ge m.e in de in Beirut gewendet,; er möge seinen Einfluß dahin geltend machen, :■ daß ejn' Teil der jüdischen -Auswanderer aus x־ Deutschland nach dem Libanon-Gebiet gelenkt werde, weil der Untemehmungsgeist der deutschen Juden das Land zu Wirtschaftlicher B l.ii t e zu führen verspricht.; ך יי:.•!;•■ ■';■:!•.:. .:ל;■'■■■׳״? ...:ל!׳''!׳ .׳.;׳׳ *;■•־?־/,:•;' ׳? .י:':'.'?-■'!’. . ״■: ■! >— Das American J oint Distribution O o mi t t e e hat einen D r i v.e proklamiert und: will' in den Vereinigten Staaten 2 M illi ön'en Do llar : zugunsten der deu ts chen Ju den :aufbringen.;'׳. — Ein zugunsten jüdischer 'Auswanderer aus Deutschland\ in Holland. veranstalteter S a m m e 11 a g brachte 25.000 :holl. Gulden ein. In einer Sammelbüchse wurde ein T au send guld.en schein gefunden. -T- Vier als T ou r ist en tnach Ere z. Jisroel gekommene Juden wurden .zu drei, bzw. vier Wochen Gefängnis und ■Landesverweisung v e r u r t e il t, ' iveil sie versucht hatten,, ohne legale Erlaubnis .■sich in Palästina anzusiedeln.;■■■■:::;,■..:?■!!;..י ־'■•-׳■?־-יל."׳׳?: ■׳־'־. .. י ,''.;!■׳ . .י,;..?■ . •:’: — In einigen Schulen ■in B re s l au wurden für die jüdischen Schüler eigene Ju d e n b äh k e bestimmt, die einige Zentimeter von den' anderen Schulbänken abgerückt sind.??■"■"־;!■׳ ־■;; . ■?, - ■׳־.■ ׳.■.־■■ ’■■׳• ׳■;? ,;.? — Der' P reu ßi sch e. Ku 11%1 s ministe r hat ungeordnet, daß die staatlichen. :Z-u8 o hüsn,e :gj1. Synagogengemeinden ־ für die Rabbiner nie h t m eh'r bewilligt werden. \ : - '. ' :■ י -י■ , .־■-ל ו*5 י' ■י", ׳!'‘’.׳':•־!־■ 'י■'■■..'׳' י;■■ ■ — Nachdem die Zahlי der Kur g äste in Wiesba d e n gegenüber dem Vorjahre bedeutend zurii 0 kg e g a n g e.n ist,haben der 'Magistrat, die Kurdirektion und die ,nationalsozialistische Kreisleitung einen Äuf ruf erlassen, in dem alten Gästen, '0^Tigia^wWe^'her.:%ohr. fession und Einstellung, jein ungestörter und angenehmer Aufenthalt zugesichert wird. — Der.rumdnißche König hat dem Obevrabbiner 8 o ho r r, Bukarest, den,O r d eh ״Steaua Römdniei in Grad de. Comahdor*' v e. r l.i e h e n. r . .. ’ •ך- Der 'Stüdträt von Nö tb aute n zur •- Aufnahme der Einwanderer, aus D eu ts ch land znierrichtenwtö^aitvviiöM'fig für diesem Zweok 5000 Pfund ■zur-Verfügmggestellt, ... — pie ^Näümam^Pclrteiir der ‘*'״Verband nationalä^stMer Jüderfii ih einem Telegramm an den Völker■׳ bündsekretdr gegen die Petition Bernheims Protest ,erhoben. H. Grün, H-, Taborstraße 8 b; Tel. R*42*3*66, Atelier für feine Herrengardsrobe. * E EN CR05 EXPO RT PERÜCKEN uno SCHEITEL FACHGEMÄSS AUSGEFÜHRT FR I T2 B RE N N IG Wien, VI. EggerFbgasse 9

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