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Jüdische Presse · 1932-12-16 · 49 (16.12.1932) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
49 (16.12.1932)
Date
1932-12-16
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Um der jüdischen Bevölkerung entgegenzukomUten, Wie ■ans (Lemberg telegraphiert wird, ist die .Ruhe dort noch nicht' eingekelirt,!Nationaldemakrittische Studeuten blockierten die!Eingänge zti jüdischen Geschäften und lassen keinen Käufer hinein* Personen, die jüdische Geschäfte besucht haben, werden ■Zettel auf den Rücken geklebt mit der Aufschrift: ״Dieses Schwein kauft bei Juden!‘ infolge der Verhaftung der!Führer der :nationaldemokratischen Jugend hat der uationaldemokratische akademische Verband einen eintägigen!Proteststreik für alle Lemberger ]Hochschulen proklamiert. Die von und nach Lemberg verkehrenden Züge werden jetzt zum Schutze der jüdischen!Passagiere von ,Polizeieskorten begleitet. . ln Czeestoehau wiederholten sich am vergangenen Sonntag die anti jüdischen Ausschreitungen, wobei wiederum mehrere Juden verletzt wurden. ■Die Ausschreitungcn in der vergangenen .Woche dauerten zwei Tage lang an? zahlreiche, jüdische ]Einwohner wurden erheblich verletzt, an 23 jüdischen Geschäften wurden die Fensterscheiben, eingeschlagcn und die Waren geplündert. , *־ ׳Fliezu wird uns noch folgender* für zionistische ,,Klall-Arbeit“ sehr bezeichnende Vorfall gemeldet: Der ■׳Zionistische Kultusvorsteher Kirscdienbaum leistete sich bei der am letzten Donnerstag stattgefundenen öffentliehen Sitzung der!Warschauer Kehilla die unerhörte Verleu mdung, die ^vgucla sei ,schuld an ■den ■Lernberger Vorfällen, ■Die Agudisten ,hätten die!Exzesse vor- ■'■anlaßt und die agudistischen Abgeordneten seien zur Regierung gegangetn damit diese den für die Vorfälle verantwortlichen Stadthauptmann von Lemberg .nicht abberufe. Kirschenbaum, der von, der Oeffentlichkeit überhaupt nicht ernst genommen wird, richtete diese lächerlichen Vorwürfe'gegen die Aguda, weil die!Warschauer Kehilla mit .überwiegender Stimmenmehrheit beschlossen hat, .die ,im!Budget vorgesehenen 20.000 Z|oty für ,Erez Jisroel nicht für'die zionistischen Fonds, sondern für o r t .li o d o x c!Erez-Jisroel, Arbeit zu verwenden. ' ' Diese ״jüdische“ Vorgangsweise richtet sich selbst! Zwei Dajanim in Frankfuut. Wie wir von wohlinformierter!Seite erfahren,!hat dc,r Vorstand dicr Rcligionisgeseillschaft in Frankfurt ■am Main ■beschlossen, an Stelle des verschiedenen Raibibi Gerson!Posen, z w o!i Dajanim zu bestellen, und zwar wurden Rabbiner Dr. E l i e s e r Pos ea, ein Soliü Rabbi «Görsoii iPosens, und Rabbiner Dr. iMichael Schlesinger berufen. Blut-, Haut- und Nervenkranke er reichen durch den Gebrauch ■des natürlichen «Franz-JüsePMBitter- ׳..Wassers geordnete Verdau ungs Verhältnisse, Spezialärzte von hohem Ruf bescheinigen, daß sie mit ■der ׳• Wirkung ■des altbewährten Franz-Joscf-.Wasscrs in jeder Beziehung ,zufrieden sind. Das ״Franz Josef“-1Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien .und .Mineralwasser- .handlungcn erhältlich. Ein Wort über die Notwendigkeit der t Von Rabbiner Afon Weiß, Wien, XVJ.. (Sf0ircl1e«scltttlj. (Fortsetzung.) Unsere Zeit, die reich ist an Vereinen, hat doch fast für jede Handvoll Menschen, die ein gemeinsames Ziel erstreben, ihre Vereine und ihre öffentliche Vertretung in Wort und Schrift. —- fch schiele hinüber in das andere Lager, es hat seinen Rabbiner-Verband, auch eine Vereinigung der Tempelvereine gibt es da. Tut einen Blick in die Nachbarländer, dort ist es möglich, daß große und kleine Gemeinden, große und kleine Führer sich zusammentun, gemeinsam zu arbeiten für das Wohl lind Wehe des צלל ישראל Bloß hier in Wien soll es nicht möglich sein, die gleichgesinnten Kräfte unter einen Hut zu bringen? Es wäre das eine kaum erklärliche Erscheinung, daß Märtner, deren ganzes Leben ■und Streben in der Sehnsucht aufgeht, לעבדו צלצצ שלט einem solchen Verbände nicht ihre volle Sympathie entgegenbrächten. Woran wir leiden? Was bringt uns so schwer zusammen? Es ist viel leichter, zehn Schmeicheleien ohne Widerspruch zu placieren, als eine Wahrheit anzubringert, ohne Mißverständnisse oder gar Verdächtigungen zu erregen. Vielleicht ist diese Tatsache die HattpUirsäche, daß so wenige den Mut und die Lust haben, das störende Kind beim Namen zu nennen, und cs vorziehen, zu schweigen. Der Name dieses störenden Kindes ist die ״Großmannssucht“ der Vereine gegeneinander. Der eine ist mehr מיוחם als der andere. Kaum zu fiheten ein Kreis, der den anderen für gleich rangig und eben bürtig mit sich hält. So bieten wir unbewußt das traurige Bilcl eines מולם , einer Leiter, deren Sprossen eine höher ist als die andere, und die natürliche Folge ist die beschämende Tatsache מוצב ארצה , daß das wahre, echte Judentüm, zu Boden geknickt, ein Aschenbrödllebcn führt, nicht das ihm gebührende Ansehen genießt, so wenig itn Großstadtleben zur Geltung kommt, daß mit ihm kaum gerechnet wird, und so wenig ton- ■und richtschnurgebend für die jüdischen Massen ist. Hier bewahrheitet sich im tragischen Sinne das Wort unserer Alten חרב על הבדים ,Diese Vereine alle, die die Zellen des echten, überlieferten Judentums ■bilden, durch den Zwang der herrschenden Verhältnisse isoliert, ein jeder eine Oase für sich, sich selbst überlassen, führen ein Sonderlebcn בד בבד alle gesondert und scharf getrennt voneinander, sind sie schwache Gebilde, auf denen הרב das Schwert der Verkennung und der Mißachtung lastet. Was ist zu tun, um aus dieser Misere herauszukommen!?‘ Der erste Schritt hiezu wäre: das Gelände zu sondieren, gleich dem Baumeister, der, ehe er ein Haus aufführen will, das Terrain prüft, ob es eben, hügelig oder holprig ist, sein erstes Augenmerk darauf richtet, den Boden glattzumachen. בניך בניך solche Baumeister des Werkes G-ttes ■sollen wir sein, wenn wir ein gesundes und kräftiges בית'ישראל das alle Getreuen, die zerstreut und zersplittert an allen Enden der Großstadt leben, zusammenfaßt und vereinigt, aufbauen wollen. Hügel und Berge, die,,Kreis von Kreis trennen, Schrullen und kleinliche Ansichten lasset daheim! Vorurteile und Abneigungen* sollen abgetragen werden. Machet den Boden, der uns heilig sein soll, eben, für alle g 1 ei ch. Schaffen wir einen עמלן השוה ,.das Prinzip der Gleichheit und Brüderlichkeit schweiße alle guten, Glieder zu einem einheitlichen Vollhlutgebilde. Das Schwergewicht fälle äuf das uns Einige ft d e ünd nicht auf das ufts Trennende. Seien wir eingedenk der Lehre des sterbenden Jafeöbs, der seihen awölf Söhnen als letztes Vermächtnis das Bild der zwölf Stäbe vorführte, die züsammengebühdeft nicht Zu biegen wären, doch בר בבד vereinzelt leicht zerbrochen wurden. Diese Lehre muß uns angesichts der täglichen Erfahrungen, als mahnendes Beispiel zur Einigkeit im* Innern und zu gemeinsamem Vorgehen nach Außen auf fordern. Und diese Einigkeit, die uns dem כלל ישראל und der ,ו ר ר ft eine wunderbare, segenbringende Macht verleiht, kann nur auf dem Boden det? Gleichheit aller Kräfte, aller Vereine wachsen, blühen und gedeihen. Schaffen wir einen solchen Verband, befreit von jeder Politik, lediglich dem ft ׳ ולן הרת! האי ץft geweiht. Ost und West könnten sich die Bruderhand reichen. Es wäre des Schweißes der Edlen wert, alle Hindernisse, Rechthabereien und Eigendünkel!beseitigend, alle zersprengten Teile der יראיב unter ein Dach zu bringen. Machen wir den Anfang, \ve1.׳ auch die Hütte vorerst bescheiden ist und die darin lausen wollen, gering an Zahl sind, בי אתם רמעם , die Türen bleiben offen für alle, die jüdischen Willens und jüdischen Herzens ,sind. G-ttcs Sache kann durch grolV Massen gefördert werden. Niemand wird'auf sich das Odium lasten lassen, von einer מצור, דרבים sich loszuiüsen. Es wäre dies ein Fehler von ganz unermeßlicher׳. Tragweite, wenn man von einem solch heiligen Werke, das der Gesamtheit der יראים dienen könnte, sich ausschalten würde. והפרוץ לא יובל להמנוח. זה שנמנו הביריו לדבר מצוה ולא נמנה עמהם. Es ginge, wenn wir's wollten. O, wollten wir‘s! להרמת קרן. התורה וישראל אמן. Hermann Feldheim Wien I, Salztorgasse 6 Textilwaren en gross. Eigene Manipulation von Weißwaren. Detailiverkuuf zu iEn-gros-Prcisen. Günstige Einkaufsquelle für Brautausstattungen. M Von Woche zu Woche M Die von der a m qri kan i s'c h - jüdischen Zeitschrifi ,,American Hebreio“ gewidmete Medaille für die ״F ö r d e r u ri g besseren V erst ii n dn i s s e s z wische n C h r i s l en u n d J u d e n“ wurde heuer dem Redakteur der ״New York Times“ Dr. John D. Finley verliehen. Die Präsidenten Iloover und Roosevelt sowie Gouverneur Lehmann beglückwünschten Finley. * Edwin Samuel, ein Sohn Herbert Samuels, wurde zum stellvertretenden Kommiss ii r des p a 1 ii s t ine n s i s c h e n Norddislrikts (Haifa- Distrikt) erriantil. ’ * Bei den letztens in T h ü r i n g e n statt gef undenen Gemeindewahlen verloren die N a i ion a ls o z inlisten 3?,? Prozent ihrer Wähler. Lebensversicherung!- D 'U l"S M l YW Gegründet Gesellschaft II U n I A 1882 Versicherungsbestand Ende 1931 ... . ., . . . . . . . . . '2775 Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen im Jahre 1931... . . . 182 Millionen Schilling י Garantiemittel Ende 1931 . . ... . . . . . . ... . . . .... ... ... . . 472 Millionen Schilling Auszahlungen an Versicherte im Jahre 1931 . ..... . .' .. 43 Millionen Schilling Am •Ende des Jahres 1931 waren bei der ,Gesellschaft 836.664 Personen versichert. Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, Spanien, Italien, Tschechoslowakische Republik, Polen, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Aegypten und Kleinasien. ‘ Das W i e n er K uns l h isto rische M use um hat von dem jüdischen Bildhauer Max F a r bm an n fünf große Plaketten mit jüdischen Motiven erworben. * Der älteste j ii d i sehe Ri c h l e r P a l iistinas, Malkiel Mani, verstarb im Alter von?2 Jahren. An seinem Begräbnis nahmen auch viele Araber teil, die Gerichte waren zum Zeichen der Trauer geschlossen. * | FEUILLETON ■ ״Was liegt denn dir daran?46 ■ Eine kleine Geschichte von einem jungen Lastträger in Jerusalem. Ihr wollt den Chaim, clen Lastträger, kennenlernen? Dann müßt ihr mir nur in ■die Judengasse folgen, dort, könnt ihr ihn jeden Erew Schabbos finden. Am Erew Schabbos, wentL^cler Markt von Krämern, Lastträgern, Käufern' und Verkäufern, Bürgersleuten, Bettlern, Eseln, Stiefelputzern, Arabern, Chaluzim und Jeschiwah-Leuten wimmelt,' dann macht Chaim seine besten Geschäfte. ״Wieso?" Das ist wirklich eine berechtigte Frage, denn wer würde seine Sachen wohl freiwillig einem solch verwahrlosten Lastträger übergeben? Aber Chaim, der kleine elfjährige Träger hat schon eine List gefunden, .mit der er sogar die hartnäckigsten Hausfrauen gewinnen kann. ׳' . Und eigentlich ist es gar keine List, nur ein Wort, ein Satz, ein Zauberspruch ist es, mit dem er die Hausfrauen besiegt, die — wie aus folgendem ersichtlich — doch mit dem festen Entschluß auf den Markt gekommen sind, den kleinen Chaim seine Schabbosbedürfnisse n i c h t verdienen zu lassen. ״Was liegt denn dir daran?" so heißt das Zauberwort, das auch die Herzen der allerhartnäckigsten Frauen öffnet. Die Frauen stehen vor den Läden —־ oder, besser gesagt, vor den zerbrochenen, krummen, zusammengewürfelten Verkaufsständep, auf denen die Waren liegen, Sie stehen seelenritliig da und verlangen von dem Krämer mit vollkommener Sicherheit das, was sie; brauchen, ohne zu ahnen, daß jemand hinter ihnen sich zutn Angriff auf den Korb zu ihren Füßen anschickt. Und plötzlich wirft sich über den Korb jener schmutzige Körper,‘ der Chaim heißt, und zwei kleine schwarze Hände fassen schon mit Kraft den weißen, sauberen Korb. Die Frau . hat.'.sich, noch nicht einmal widersetzen, ja noch nicht einmal den Mund öffnen können, und Chaim ״antwortet" schon: \ ״\yas liegt denn dir daran, Madam•?“ ״Stell meinen Korb hin!" ״Aber was liegt denn dir daran; ich werde ihn tragen.“ ' ״Es ist doch jetzt überhaupt noch nichts darin!" ״Aber was liegt dir daran? Wird nicht mit G-ttes Hilfe alles, was für Schabbos nötig ist, darin sein: ‘Gemüsc, Eier, Süßigkeiten, eine Flasche Oel, Butter, vielleicht auch ein Huhn, vielleicht auch Wein, Challes —“—׳ ״Geh weiter, du Chozef —I", und die Frau versucht, Chaim den Korb zu entreißen. Doch vergebens, er hält den Korb so .fest, wie ein Tier seine Beute. ״Was liegt denn dir daran, Madam? Zahle mir nur einen halben Piaster, gib mir auch etwas zu verdienen." ״Ich .brauche keinen Träger!" ״Was liegt denn dir daran? Dein Mann verdient viel Geld, und ich bin ein armes Kind.“ 1 ״Nimm eine Nedowoh!" Die fröhlichen Augen protestieren, und die schmutzigen Hände wehren ab. ״Was liegt denn dir daran? Ich brauche keine Nedowoh, ich will den Korb tragen." Es versteht sich von selbst, daß Chaim mit dem zerzausten Kopfe der Sieger ist, und er ״schleppt“ mit Liebe und Fürsorge den leeren Korb von Laden zu Laden hinter der Frau hqr, macht ihr mit Aufopferung Platz in dem Gewiihle —; bis der Korb voll ist und er ihn nach Hause trägt. Während Chaim hinter der Frau hergeht, überredet er sie: ״Kaufe auch Kartoffeln, was liegt denn dir daran? Ich trage sie doch nach Hause." . ״Kaufe auch Tomaten, Madam; man kann einen guten Salat davon machen. Was liegt denn dir daran, du bezahlst mich ja doch." . ״Kaufe nur, Madam, was liegt denn dir daran? Ein halber Piaster ist ■viel Geld, und ich will arbeiten.“ . Wenn nun die Frau nach Hause kommt, begleitet von Chaim mit dem schweren Korb, dann stellt Chaim seine Last in der Küche ab und stößt ein Siegesgeheul aus; ״Oh, wie war das fein. Habe ich es dir nicht gesagt, Madam? Nur einen halben Piaster für eine solche Arbeit was kann denn dir daran liegen?" Am 8. Dezember wurden die heil k r ii fügen heißen Q u e Ile n von T i b e r i a s nach Beendigung - eines Teils der modernen Anlagen feierlich der - B e n u t zun g ii bergeben. * '1 Auf der F ahrl nach Großwardein ii b e r f ielen rumänische Studenten in einem Abteil j. Klasse den Rabbiner von Marghita, Jechiel rTaub, und einen zweiten Juden. Die Hüligans brachten den zwei jüdischen Reisenden schwere Verletzungen bei. י' * * Die französ i sehe Liga zur B ek ii m pf u n g des An t i se m i t i s m u s Kielt eine Prol e s t v e r s a m m tu n g, gegen die Exzesse in Lernberg ab, die von 5000 Personen besucht war. Fron-, zösische Royalisten und Anhänger der vom Parfümfabrikanten Coly geführten antisemitischen Gruppe versuchten die Redner zu stören. * Das vergangene Woche beschlossene Budget der Warschauer Kehilla für 1932 beträgt 5,059.683,35 Zloty. Infolge von Sparmaßnahmen in der Verwaltung hat sich das Budget gegen das Vorjahr um 126.390,80 Zloty verringert. '* '׳ Isaac ben Amrum,-der ״II ohe prie st e r“ der S a m a r i l a n e r, einer in der Nahe von Nablus ansiissigen, et was-über 200 Seelen zählenden religiösen Sekte, ist im Alter von?0 Jahren g e s t o r b e n, * ln K o w n o fand eine p ä d a g o gi sehe Konfere n z des orthodoxen Sehulmerkes ״Jawne“ statt, bei welcher Herr Oberrrahiner Dr. C arl eb ac h ׳־ B ii d e n das H a u ptrefe r a t hielt. Schon bei seiner Ankunft war Oberrabbiner Carlebach Gegenstand herzlicher Ovationen. -

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