Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 43 (4.11.1932)
- Date
- 1932-11-04
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 45 JÜDISCHE PRESSE SeifaJ 6 Wlederhölte und regelmäßige!haltert fest! Daher Muß an defa guten Beispietdie ausdauernde Gewöhnung treten, Religiöse!Bräuche müssen knn!setfnent «ngewöhnt werden; dann gehen sie in Ft eiseh und Blut Über, Wenn Kinder schon in frühester Jugend dazu ungehalten werden — die Hebungen. ,bereiten ihnen keine i.Mühe, sondern ,meisten!große!Freude — und sie erhalten dann später Kenntnis von ihrem Sinn Und Zweck, daun werden!sie auoli immer sie treu!befolgen. Sollte aber diese Art der!Betätigung erst in reiferen Jahren ein״• setzen, dann würde man auf große Schwierigkeiten stoßen, die nicht in jedem Falte ■überwunden werden können. ׳ Wir kennen viele Fälle, in denen die Eltern dem noch nicht religiös verpflichteten Sohne bezüglich des G-ttesdienstes sagten; ,,!Du darfst jeden Morgen mit Zur Synagoge gehen! Oder; ״Wenn du willst, werde ich dich morgens wecken, damit du mich zur Synagoge begleiten kannst.‘‘ Und sieh! Stets wollte das Kind, war stolz auf die ihm erteilte Erlaubnis, gewöhnte sielt an den religiösen Besuch des G-ttesdienstes und vermißte ihn ungern, wenn es darauf verzichten mußte. Hieß es aber: ״Du tu u ß t in die Synagoge gehen!“, da war auch schon die Unlust da. Der Zwang ist eben nicht geeignet, religiöse Gefühle zu erzeugen. Je reifer das Kind wird, desto mehr Freiheit muß ihm gestattet werden. Ist es der Schule entwachsen, so darf es nicht mehr auf Schritt und Tritt die Fesseln des elterlichen Willens spüren. Je weniger es sie fühlt, desto häufiger wird es freiwillig die Ansicht der Eltern zu erforschen suchen und• sich ihr aus Liebe und Vertrauen unterordnert. Dadurch entsteht ein glückliches kindliches -Verhältnis, das* durch alle Altersstufen hindurch an-, dauert, Droschoh. Am ,שיק פ׳ נד den 5. November hält אדמו* ר הה־ג ישעי׳ פירסט אביר רעדת ישראל• im Setönlatem Schul um 7a U■ Uhr vorm, eine דרשה. Vöf! unserem Das Sükothfest fand in י‘» ttftter derii Zeichen der Ffetide statt. Hier gab esj Gelegenheit für die nettgegründeten frommen Jugendorganisationen, zu zeigen, daß sie volkstümlich sind. Jeden ההמים -Abend fanden vef* schiedene עוצוהת ביה העוואבת statt und an Diwre Tauro und wahrhaft jüdischer Simcho fehlte es nicht. Der Gesang der fröhlichen Jugend thronte ganz יו״ט und beherrschte die Straßen. Und gar Sirrtchäth-Thora als Höhepunkt der Freude! Jung undalt tanzten in den Straßen und suchten einander an התלהבות ק1ושה zu überbieten. * Sehr viele Touristen besuchen jetzt das Land. Die meisten, um zu bleiben. Schließlich leidet Erez Jisroel am wenigsten unter der herrschenden Weltkrise. In Citrusplantagen angelegtes Kapital trägt momentan 14 bis 20 Prozent! Für spätere Jahre scheinen — trotz Einkalkulietung aller Befürchtungen in bezug auf Verbilligung' der Frucht — zirka 12 Prozent Zinsen sicher zu sein. Auch Häuser in den Städten sind kein schlechtes Geschäft. Kaufleute, kommen immer noch vorwärts und die .Industriemöglichkeiten sind noch nicht ausgenützt. ■ Erez Jisroel ist von allen Ländern noch am besten dran, ein Land, wo der Jude steh frei bewegen kann, wo er unter keinen Sondergesetzen zu leiden hat. Und hauptsächlich aus diesen! Grunde entschließen sich so viele, hier zu bleiben. , * . Endlich haben die Bürgermeister die neue Gesetzesvorlage über Stadt- und Dorfverwaltitngcn zur Begutachtung vorgelegt bekommen. Nach dieser sollen die Verwaltungen der Städte und Dörfer durch Landesgesetz geregelt werden. Wählen dürfen nur solche Personen, die mit ihren Steuern nicht im Rückstand sind, Ausländer sind unter verschiedenen Bedingungen wahlberechtigt. Danach ist jetzt in Jerusalem eine jüdische Mehrheit gesichert. Denn bisher durften nur Inländer wählen und die יי§1 ־A»V SÄ' 4®' 8 .rt# Tka' ®'•י vA I meisten Juden in Jerusalem sind Ausländer. Auch sind die Araber schlechte Steuerzahler, wodurch viele ihr Wahlrecht verlieren werden. In den jüdischen Kolonien wird durch dieses neue Gesetz der Arbeiterschaft die Beteiligung an den Wahlen entzogen, da nur Haus- oder .Bodenbesitzer Steuern zu zahlen haben und daher nur diese wahlberechtigt sind. Die Regierung scheint auch die zunehmende Macht "der Arbeiterschaft zu fürchten. Im großen und ganzen ist wohl das neue Gesetz als günstig für uns Juden zu bezeichnen. Winter-Programm der Agudas Jisroel- Jugendgruppe, Wien, II. KRITIK UND BETRACHTUNG. שוווווווווווווו1וווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווןווווווווווווווווווווווווו!וווווווווווווווו!ווווווווווווווווווווווווווו!!וווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווו!ווווו!ו!ווווווווווו!ווווווווווווווחווו Zionisten predigen. Es ist interessant, daß der Zionismus, der immerwieder gegen die Assimilation wettert, so ganz selbst der Assimilation verfällt. Und dies gründlich! Fleute ist es Mode, den Nazis gleich, mit dem Säbel zu rasseln, wilde Drohungen׳ in die Welt hiriäuszustoßen, die Trommel zu schlagen und ״Vae victis!“ zu rufen. Und unsere lieben Nationalisten besorgen es gründlich. ׳Nun, lassen wir ihnen ihre Freude! Aber daß diese Nationalisten 3 o weit ausarten, das Heiligste schänden, die geistigen;Führer 'des Judentums, die Rabbonim, die Zeit ihres Lebens mit Thora und Awoda sich mühten,!beleidigen — das übersteigt schon das Maß des Gewöhnlichen. Was .sagt die jüdische, Allgemeinheit zu den Ausführungen; ■eines Zionisten, Dr. Kann er (,,!Neue Welt“), in einer ״Sukoth-iPredigt“, von der wir nur einige Sätze zitieren wollen: ״Die Zeiten sind'vorbei,1 da.man den f r o m in e n Schäfte!ü, d i e i n den T e m p e 1 k a in e n, zu sagen pflegte: Wir müssen itnau sge setzt bestrebt sein, unsere Mitb ä rger Arom Gegenteil dessen zu überze ugen, .wes s-e n ,man uns zeiht. Die j üdisch.e Ertüchtigung der Juden je.doch wird n'i;e g a n z err e.i c 111 w e r den k ö n ne n,. s 0.1 an ge die R e l i g i o n sich w e i g e r n w i r d, sie i n i h r P r og r a m m a u f z 11 11 e 11 in e 11. Wi׳e sol.1 ein junge r M e 11׳s c 11 Z u g e h ö rigkeit 7 ü in j ii d i s c h c n Vo 1 k e in p f i n 11 e n, solange d 1 e FI e r r c n Ra b b iner v 0 11 de1• K'a n ze 1 he ra!b inime r w Fe d er dieselb c:11 alten, a b g e d rösche n e 11 P h r a s c 11 h e r 11 n t e 11־ e i e r n.“ Für dus wahre Judentum weiß der verehrte Dr. Kanner nur einen Ausweg. ״Die Reli- .g i o n, im luftleeren Raum s c h webe n d, le i de t S c h i f f b r u c 11, d u r c h ־ A 11׳ f nah in e d es natio- 11 a le 11 _G e d an.k.e ns wi r dl s i e g e r.e 11 e t.“ Aber ganz hoffnungslos* sind wir•• doch nicht.' Wir haben ja die Aussicht, ״d i e e n ge Fl ii 11 e, d.i e m i t a bgestorbenem Laub bedeckte Sukkoh, zu s p 1־ e n ge n u n d in 11 n sei־ he i l i g e s V a t e r l.a 11 d zu eilen.“ Wir wollen uns nicht mit dieser von Apikorsus durchtränlkten ״Predigt“ länger aufhalten, aber fest nageln wollen wir, daß dies jene Leute schreiben, die, im Brustton der Ueberzeugung laut verkünden, Pächter und Retter dies Judentums zu sein. Wir sind wirklich neugierig, was die Herren Misracliisten zu den Aus-, fiihrungen ihres Gesinnungsgenossen sagen, sicherlich erst dementiere n, dann protestieren und schließlich aus ״Parteidisziplin“ weiter für Zionisn1us-Apikorsus.eintreten. Vor den Wahlen badet man sich ja förmlich in Jiidischkeit und keiner ist den Revisionisten genug religiös, denn ״Herr Stricker mag keinen orthodoxen Juden leiden, doch seine Stimme möchte er gern,“ Espe. Guter Rat Herrn Rektor Abel! Die unaufhörlichen Studentenkrawalle an der Wiener Universität machen den verantwortlichen Stellen bereits Sorgen. Der Unterrichtsminister ist mit dem Rektorat in Verhandlungen eingetreten, damit Maßnahmen getroffen werden, die den ungestörten Lehrbetrieb und die persönliche ,Sicherheit der Studierenden sichern, ln der letzten Zeit fanden an den Universitäten in Budapest und Warschau nach dem Muster der Wiener Radau-Studenten ähnliche Szenen statt. Allerdings hat man ihnen in Warschau sehr bald ein Ende bereitet. Der Rektor berief einfach die Feuerwehr, die mit ihren Schläuchen in ganz kurzer Zeit Ordnung schuf. Wie wäre es, wenn Rektor Abel bei den! nächsten Nazi-Wirbel ebenfalls die Hilfe der so tüchtigen Wiener Feuerwehr ln Anspruch nehmen würde, damit diese mit ihren Lösch•־ Vorrichtungen die erhitzten Köpfe der jungen Leute ■etwas abkühle? Wir bedanken uns! Sowjetrußland, das planmäßig einen Kampf gegen die Religion führt, das die Tempel und Bethäuser in Kinos und Klubs verwandeln will, spielt in allen Farben. Es überrascht die Oeffentlichkeit mit der Herausgabe der Bibel, des Ibn Esra und anderer Standardwerke althebräischer Literatur. Man kann da nur das eine sagen; .״Lai Medüwschoch weloi Meükzoch.“ Dajenu. In. Frankreich hat man entdeckt, daß Ministerpräsident Herriot von jüdischen Dingen eine mehr als gewöhnliche Ahnung haben muß; denn er hat eine Rede gehalten, die an den Gesang ״Dajenu“ aus der Hagada des Sederabends erinnert. ' . So wie es in der Hägada^ heißt: ״Wieviel Wohltaten hat uns G־tt erwiesen! Hätte',er uns nur aus Aegypten hinausgeführt, ohne das Strafgericht über die Aegypter abzuhalten, dajenu, das wäre'-Jgenüg gewesen.“ So auch Herr •Herriot jüngst bei. seinerc] Rede in Gramat: Weiße Zähne: Chlorodont ״Hätten , wir.. Deutschland, nur die vorzeitige Räumung der besetzten Gebi,ete״.bewilligt, das wäre genüg gewesen; Hätten wir ihm nur, die Erleichterungen der Zahlungen nach dem Young-Pldn bewilligt, auch das wäre genug gewesen; hätten wir ihm nur Zugeständnisse in Handelsverträgen gemacht, auch das wäre genug gewesen; hätten wir ihn! ein Moratorium-für die Reparationen bewilligt, auch das wäre genug gewesen. Aber nicht nur'das eine haben wir getan, wir haben geräumt, Schulden erleichtert, Moratorium gewährt, und trotzdem will Deutschland , immer noch mehr, ihm ist es nicht genug gewesen. Wir aber sagen: cela nous suffit: zu deutsch: dajenu!' Die Ägudas-Jisroel-JugendgTuppe Wien, IL. voröffentliclit ׳soeben ihr'Lehrprogramm für den Winter, welches unter anderem folgende wichtigen Sohiurim enthält: Täglich von 8 bis 10 Uhr abends Daf Jomi (J. Teitelbaum); Sonntag bis Donnerstag tim 748'׳ Uhr abends Chumisch, Dinim (E. Spitzer); 1/29 Uhr abends Gemoro (V. Baumgarten): V2I0 Uhr -abends, Schiur der gewesenen Bacluirim Gemoro Chulin;' Freitag, abends 8 Uhr, Magi/cltis-Vortrag: Schabbos 72M Uhr vormittags Mögen Awroliom (E. Breuer); Schabbos 724 Uhr nachmittags Droscho (nach Verlautbarung). ■ Ferner mehrere Lernzirkeln sowie Schiurim der B-Gruppe und der Untergruppen. Vorträge und Referate sind fallweise vor gesehen und werden jeweils angekündigt. Sämtliche Veranstaltungen im Vereinslokal, II., Floßgasse 1. . Personalnacliricliten. Am 30. Tischri verschied Herr Markus Wosner im Alter von 63 Jahren. An der Lewajah nahmen zahlreiche Freunde teil. Herr Aron Neufeld rühmte die Vorzüge des Verewigten und nahm namens der Schiffschul von ihm Abschied. — Im 80, Lebensjahre verschied am 2. Cheschwan Herr Leopold Kohn —. Vor vielen Jahrzehnten kam er aus einer ungarischen Kehiloh nach Wien und hat hier stets im Sinne seiner Vorfahren gelebt und gewirkt. _;_. _, י■;.'■■ ■י Bei Schmerzen, ob es nun rheumatische, neural- -gische öder Kopfschmerzensind, hilft ein Alpa- Umschlag, oder ׳Einreibung der schmerzenden Stelle mit Alpa. ■ ־ IHII 1ar Ts c kec h o s 1 o w a k ei Die Wahrheit über Aguda und — . Munkatsch. Das orthodoxe Judentum in unseren Tagen hat gewaltige und ernste Fragen in seinem Geiste zu lösen. Wohl kaum eine Frage, die je in seiner viertausendjährigen• Geschichte aufgetaucht wai■, die heute nicht wieder ihrem Wesen nach aktuell wäre. Eine solche Zeit erfordert die Konzentration aller Kräfte auf das große, einzige Ziel des jüdischen Volkes, auf die Verwirklicliung der in Thora und Tradition geoffenbarten Wahrhoiten durch das jüdische thoratreue Volk. Wir als Künder Und publizistische Sachwalter dieses Gedankens müssen es uns deshalb in der ■ Regel versagen, uns auf ein Gebiet der journalistischen Polemik zu begeben, durch die der Wille zur Anteilnahme an der Lösung dieser großen Aufgaben der Gesamtheit anstatt angeeifert möglicherweise, noch geschwächt werden könnte. Wir meiden.aus diesem Grunde den Kampf nach innen, wo er zu vermeiden ist, auch wenn unsere Zuriiokhaltnng den Siegeszug mancher T11 orawahrlleiten zeitweilig hemmt. Es gibt aber Augenblicke, da wir es als unsere vornehmste Pflicht erachten müssen, uns einem furchtbaren שקר entgegenzustellen,. sollen wir . nicht ׳selber •zu Mitschuldigen an der Untat werden, Ein solcher Fall muß uns heute beschäftigen. Unsere Leser wissen, daß wir g'e.s t ü t z t a u f die zahlreichen, eindeutig klären und vorbehaltlosen W i.l le ns k u n d g etb u n g e n fast a 11 e r f ii 11 ren.de n גאונים וצדיקיס des ganzen E r d e n r u n d e s, d e!1 ־1׳ a 1) bin i s c 11 e n A u t o r i t äteil des ovtodoxen. Judentums in allen ,Ländern אשר םפיהם אנו חיים in der Agiidas Jisroel als organisatorische Zusammenfassung der lebendigen Kräfte des thoratreuen jüdischen Volkes die bedeutendste und hoffnungsreichste jüdische Errungenschaft des Judentums in unserer Zeit erblicken. Wir wissen uns darin eins auch mit den maßgebenden orthodoxen Führern, unseres Landes, auch mit denjenigen Wenigen, Stuhlverstopfung. ■Nach Urteilen der Universitätskünikeii zeichnet sich das natürliche ״Franz-Josef“* Bitterwasser durch sichere Wirksamkeit bei angenehrnem Gebrauch aus. die in der Agudas Jisroel noch nicht alle ihre Ideale von einer orthodoxen jüdischen Gesamtorganisation verwirklicht sehen können. Diese Tatsache ist!so evident,. daß wir zu ihrer Bestätigung nicht erst einen Kampf führen müssen. Wir weisen nur auf die Erscheinungen des jüdischen Lebens hin, die einen Verzicht auf Agudas Jisroel als ausreichend kennzeichnen Und vertrauen auf die langsam zwar, aber .sicher e 1־ wa c 11 c n d e Ei nsicht aller derjenigen, die der Wahrheit z u g ii n g lieh s i n •tl mul '■cs m i t dem o r 111 od o x e 11 J u d e 111 u m e 11 v 1 i c h m c i 11 c n. Nun gibt cs aber bei uns — wie eigentlich überall in der Welt — auch einen Kreis von Menschen, der sich zwar, als ״orthodox“ gibt, von jeher aber von dem Bestreben b e h e r r s c 111 ist, allem, was richtig erkanntes orthodox-jüdisches Interesse erheischt, Knüppel in den Weg zu legen und durch Verbreitung von Unwahrheiten, jeden Tatendrang zur Stärkungder Thoratreue im jüdischen Volk zu lähmen. Dieser Kreis betrachtet es als ein gutes Werk, die Feinde• des religiösen Judentums bei jeder sich bietenden Gelegenheit in der Erwartung von gelegentlichen Gegendiensten, in ihrem Kampfe gegen die Agudas Jisroel von der Flanke her zu unterstutzen und gerade, wenn das orthodoxe Judentum seiner Kräfte allesamt dringend bedarf, der Agudas Jisroel in <1011 Rücken zu falle n.!Diesem Treihon muß endlich einmal ein energisches ״Haiti“ zugerufen werden, wollen wir nicht, daß שקר und צביעות den wertvollsten Teil unserer thoratreuen Gemeinschaft zerfrißt Die Munkatschei■ ״J üd is c 11 e Zeit u n g" polpmisiert in ihrer jüngsten Nummer mit ihrem eigenen Berichterstatter oder gar mit sich selber wegen''eines•־— nebenbei bemerkt aus der Luft^ gegriffenen und unseres Wissen von keinem ernsten Faktor der . slowakischen Orthodoxie auch nur ins Auge gefaßten —־ Planes zur Verlegung der orthodoxen Landeskanzlei von Bratislava nach KoSice und schleppt dabei die Agudas jisroel heran, um zu argumentieren die karpathorussiche Orthoxie (!), die von Aguda angeblich auch heute noch nichts wissen wolle, könne unmöglich in einer Gemeinde־• orgamsatiou verbunden sein mit der slowakischen Orthodoxie, die der Aguda verfallen sei.!Dabei faßt sie ihr Lügengewebe von der großen Sünde der Agudas