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Jüdische Presse · 1932-11-04 · 43 (4.11.1932) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
43 (4.11.1932)
Date
1932-11-04
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seife 4 JÜDtSCHt PRESSfe _:____:_Nr. 45 si 2t Mmim An unsere Abonnenten in der Tschechoslowakei! Wir bitten die P. 1Y Abonnenten, die füllige und rückständige Bezugsgebiihr prompt zu bezahlen, damit wir nicht genötigt sind, die Betrüge — wie dies alljährlich geschieht — per Pöstattftrng zu erheben und dadurch nherftüssgerweise Porti und Mühe zu hänfen. eine Wätche u. Handarbeiten korilpletle Braut-• und Babyausstattungen. Okkasion in Toledo-Tischwäsche Estl Baumgarten Stern, Wien II, Hermfnengaise 6 / Angesch'o'seti der ״Schomre״ jisroel in einen Satz zusammen, den wir der Kürze halber im Original wiedergehen: •די ר,ארם. דופעד גדולים ובראשם דעד. מונקאטשער רב שלי־פ־א, וועלען באין אופן דשם מסבים זיין צו זיין פעדבוגדען מים אזא קאנצליי וועלבע אצערקעצט די אגודה אלם א געדגעצדען רעליגיעוען פאקטאר׳' דארט. ווי דו אגידה טרעט מיט פוש די פססים פיו איניער ארטהאדאקסעןלריעז דעם מהר״ם־ שיפ׳ וויא ביי די פראגע פון די תערובת לימודי הול מיט לימודי קודש., Eine solche!Behauptung wagt man aufzustetlen, während alle Welt weiß, daß daran nicht eine Silbe wahr ist.!Das wagt man zu behaupten, während einer jüdischen Zeitung ■s e h r w o h 1 b e k a 11111 sei וו m u ß, daß Agudas Jisroel, ohne, sich erst von Munkatsch — wo seit vierzehn Jahren eine an die orthodoxe Landesorga־ nisation (siehe . מהרימ-שיק > angeschlossene jikliische Gemeinde nicht existiert — über die Erfordernisse der Orthodoxie ׳Belehrung holet» zu müssen, nirgends eine. Institution errichtet oder eine erzieherische Tätigkeit entfaltet, wenn nicht die entscheidenden orthodoxen mbhinischen Autoritäten des betreffenden Landes oder doch ihre unbezweifelbare Majorität בהבמה ובמנין ihre Zustimmung gegeben haben. Den Gipfel der Frivolität und :bewußten Unwahrhaftigkeit erklimmt aber diese, von uns manchmal schon auch anerkennend zitierte Zeitung damit, daß sie ihre u n wahre Behauptung von der Auflehnung der Ägudu gegen den מהר*פ־שיק in der Frage der לימודי.חול in einer Nummer aufstellt, während der gleichen Nummer ihrer eigenen Zeitung am selben Tage ein Aufruf beigefügt war, der eben in diescrF r a g e d e i• 1> לימודי חול a s V c r w e g 0 n s t e leistet, was in diesen Ln n d cm j e u n t e rno in inen wurde. Zur Information unserer Leser geben wir diesen Aufruf (unter Weglassung der Adresse) hier in der gleichen Aufmachung wie das Original wieder: . וויכטיג בייעס• אב ר׳ה חשון רעשם.1 פון 1. Noverrb r וירד ערעפנעט א 4 יאהריגער ־ קורם פאר תלמידים פון 18 ־־-15 יאהר. . דעד לעהר־פראגראם ועט זיין: 200 בלאט גמרא ותיס׳ און דאם ערשטע חלק יו*ד "וועלכעם וועט ווערין געפריפט פון 3 גדולי הדור און וועלכע וועלין אויך ערמיילען התרת הוראה. און מאטורא פון די מיטעלשוהלען. די אבטאלווענסען י וועלען אוייך בעזארגט ויערין. מיט פאסטענם. די תלמידים בעקומען; א ערשטקלאססיגע עדציהונג אונטער שטרענגסטער אויפזיכט. אינטערעסאנטען ווערען עדזוכט וויי אם שנעלסטען זיף איינצושרייבען, ווייל עם .וועלען נישט אופגענומען ווערען מעהר ווי H0 תלמידים. זעמטליכער אוגטעריבטם־ געביהר איו 150 קרוין מאנאטליך. איינשרייבגעביהר אין 50 קרוין*. וועלבעם קען , געשעהן פערזענליך אדער שריפטליף בייא: Wer auf solch täppisch phirhpe Art für die R a b b i n e r a u s b i 1 d u 11 g mit M a 111 r a in unserem Lande Propaganda macht, hat wahrlich das Recht eiligebüßt, die לימודי חול in Agiida-Unternchmungen als Hindernis zu betrachten, selbst wenn diese!Behauptung w a h ך• w ii r e, w ,i e sie nie 111 w a 11 r 1 s t! Wir empfehlen dem Organ des Munkatscher Oberrabbinens nur folgendes: Iii Podknrpntska Rus sind im letzten Jahrzehnt durch eure Mitschuld jüdische religiöse Werte eine Menge zugrunde gerichtet und tausende teure jüdische Seelen dem Zionismus und anderen Abfallsbestrebungen ausgeliefert worden. Wollt ihr das wieder gutmachen, was 1111• am thoratreuen Judentum gesündigt habt, so sagt euch von der Sünde wider die Wahrheit los und arbeitet nicht gegen Agudas Jisroel, sondern für siel J. j. B. Vor der Rabbinerwahl in der Galantaer Gemeinde I. Aus Gal an ta wird uns mitgeteilt: Um die große Lücke 'einigermaßen auszufülleu, die der allzufrühe Heimgang unseres unvergeßlichen Oberrabbincrs Rabbi Ben jamin Seidl s. z.-1. in der Gemeinde hinterlassen hat, fanden dieser Tage Sitzungen und Beratungen statt, bei welchen fast sämtliche Mitglieder daliiu übereinkamen, an die Stelle des Verewigten s. z. 1. seinen Sohn, Herrn Scli, B. Seidl, der gegenwärtig Schüler der Preßburgcr Jeschiwa ist, zu berufen. Zu diesem Zwecke soll auch der s. Z. vor der הלוי׳ in dieser Frage gefaßte Beschluß demnächst entsprechend abgeändert werden. Der junge Kandidat erfreut «ich schon' jetzt in allen Kreisen der Gemeinde .besonderer Beliebtheit. Am שמחת תורה hielt Herr Seidl in Gegenwart der ganzen Gemeinde und zahlreichen Mitgliedern der Sehwestergemeimleii eine in jeder Beziehung gelimgene und mit allgemeinem׳ Beifall aufgenommene דרשה zu סטיכית התורה deren tiefer Eindruck die Gemeinde in den Hoffnungen bestärkte, die sie an ihn knüpft. ־ _ M. P, Wohlbeleibte Menschen können durch gewissenhaften Gebrauch des natürlichen ״Franz-Josef “-Bitter- Wassers^ ausgiebigen Stuhlgang ohne Anstrengung erzielen. Zahlreiche fachärztliche!Berichte bestätigen, daß' . auch Nieren- und Gichtleidende, Rheumatiker, Stein- und Zuckerkranke mit der Wirkung des Franz-Josef- Wassers sehr zufrieden sind. Das ,,Franz-Josef“-Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien vu\d Mineralwasserhandlungeu erhältlich. Briefkasten. B. S.: Ihre Kritik, daß der tschechoslowakische Teil; zu klein ist, ist unberechtigt. Sie müssen bedenken, daß; der allgemeine Teil des Blattes für unsere Leser in der׳ Tschechoslowakei ebenso bestimmt ist, wie für unsere > anderen Leser.; In die Rubrik Tschechoslowakei gehören nur die s p e z i f i s c h tschechoslowakischen Aufsätze und i Berichte. I Rosa Lowy-Lod(, ||, OroBc Pfarrgassc fi/10 Auf Wunsch auch außer Haus! Ernst Herzog Roszi Müller Nove-Zamky Galanta Verlobte Rözsi Abeies Adolf Eckstein Trnava Bratislava Verlobte Lehrjunge aus charaktervoller, jüdischer Familie wird in Kurz- und Galanteriewaren handlang,!streng jüdisches Haus, aufgenommen. Kräftiger Bursche hevorzugt. Adresse in der Bratisl. Adm. Orthodoxe Mädclieiierziehung in Slatinske Doly .111 S 1 a t i n « k e D o 1 y (Podkarp. Rus) hat die ״Vereinigung der Wiznitzer* Chassidlm“ den Beschluß gefaßt, zur Verbesserung der religiösen Mädchenerziehung eine ״Betli Jakob“-Seh11le zu gründen und sie hat sich auch schon deswegen mit der Zentrale ins Einvernehmen gesetzt. . Sefer-Tliora-Eimveihung in Senec. Aus Scncc wird uns berichtet: Am ש*ק פ׳ מראשית hatte die Gemeinde ein freudiges Ereignis. Herr Holzhiindler Bonyhady, der sich nach vielen Richtungen hin als würdiger Enkel des berühmten Prcflburgcr Roschbesdin in der Zeit des Gluisnm Sefer זצ׳ל Rabbi Snloman Bonyhady זצ׳ל bewährt und sieh besonders auf dem .Gebiete der Wohltätigkeit und religiösen Erziehung seiner Kinder aiiszeielinete, ließ aus ״Anlaß des fiinfti״*!zwanzigjährigen Bestandes seines Geschäftes in Senec ein herrliches, in seiner Art selten Vorkommendes Sefer Thora schreiben. A11 diesem Tage wurde der Sefer unter feierlicher Weise seiner •heiligen Bcstimmutig übergeben. In Anwesenheit der ganzen Gemeinde wurde es aus der Wohnung der Stifters in das Bes hakneses gebracht, nachdem Herr ObeiTabbiner B!•esnitz die Weiherede gehalten und in ihr die Bedeutung der Feier erläutert und besonders die ' Verdienste des Stifters gewürdigt hatte. Herr Duckes überreichte Herrn Bonyhady eine Gedenkadresse zur Erinnerung an das schöne Fest. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde Wien. Konkursausschreibung. Tm Spital der Israelitischen Kuiltusgemeinde, Wien,; XVllL, Währitiger Gürtel 97, gelangt an der gynäkologischen Abteilung eine Assis t e n t e 11 s t e 11 e und aii der medizinischen Abteilung eine Sek u n da r a.1־ z t 'er.11 s s t eile zur Besetzung. Zur Anstelliuig sind erforderlich: die österreichische Staatsbürgerschaft, lediger Stand, die• Berechtigung. zur Aus- Übung der Heilkunde iircler Ocsterreiohischen Republik, die körperliche Eignung,, (naehgewiesen durch ein von einem der Vorstände der■ medizinischen,; Abteilung des eigenen Spitals ausgestelltes Zeugnis) uuul ein Alter von unter 35 Jahren. — Mit der Stelle ist nebst dem in der Bcsolcliingsordnimg für die Abteilungsärzte des Spitals der Israelitischen Kultusgemeinde fixierten ßarbezug die Benützung einer möblierten Natiiralwohnimg!samt Beleuchtung, Beheizung und Bedienung sowie die volle Verköstigung verbunden.. Für die letztere werden die Figenkosten von ׳dem Mpnatsbezuge in Abzug' gebracht, i'vobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. — Mit den Pers0na 1 dokmne 11teil (Geburtsschein, Hei matsch ein, Diplom, Nachweis der Zugehörigkeit zum. judentunij Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung■) belegte Gesuche sind, au den Vorstand ■der Israelitischen- Kultusgemeinde, Wien, I., Seite11st.ette11-! gasse 4, b i s 1 ä 11 gst.e n s 10. D e z e m b c 1• 1932, 12 Uhr mittags, zu 'übermitteln. ־ SCHIDUCHIM-ECKE^m Inserate in dieser Rubrik im Einheitsausmaß von 20 mm werden mit S 3.— (K tsch. 15.—) berechnet. Für größere Insera'e ist entsprechender Aufschlag zu bezahlen. Welches hübsche, junge Mädchen aus gutem Hause möchte an der Seite eines jungen Hannes in sicherer Position, mit vorzüglichen Clumiktercigenschäften, glücklich werden und glücklich machen. Anträge unter ,,Frühehe“ an die Wiener Administration. Für äußerst hübsches Mädchen, welches profane Bildung mit gediegenem jüdischem Wissen und Fühlen vereint, wird intelligenter,.jüdischer, junger Mann mit einfacher Existenzmöglichkeit gesucht. S 10.000!Mitgift. Zuschriften an die Wiener Administration unter ״Ester“. Für Verwundteil, Provinzkaufmann suche jüdisches, hübsches Mädchen mit Mitgift zwecks Heirat. Zuschriften mit genauen Angaben und Per,sonsbeschreibung unter ״Ausführlich“ an die Wiener Adm. Die Rabbinatsstelle in einer angesehenen Gomeinde (Fixgehalt Kc 18.000 jährlich und Wohnung) gelangt zur!Besetzung־ und wird ein tüchtiger Rabbinatskandidat gesucht, der tschechoslowakischer Staatsbürger sein und wenigstens vier Gymnasialklassen absolviert' haben muß. ׳Die ׳Erlangung• der Stelle ist mit der Ehe- Schließung mit einer 22jährigen יפת תואר ויפת מראה frommen, hochintelliigenten niicl häuslich erzogenen Tochter eines orth. Oberrabbiners verknüpft.. Gefl, Anträge sind an die ׳Bratislavaer Verwaltung dieses Blattes für ״Ober- ' rabbiner T. 2.“ zu richten.. V' an Möbeln vom Großmöbelhaus Max Bergmann» Wien 11, Praterstr. 33 Ausstellungsräume 2000 tn2 Telephob Nf. R-13-1-70 Spezialhaus für Wolle und Strickgarne Moritz Nagel Wien, II., Taborstraße 1?. Fabriksniederlage. Wirk- Und Strickmoden. Telephon A-45-8-69. Isidor Schwarz Schuhmachermeister Wien II, Franz Hochedlingergasse Nr. 1 Keine amerikanische Expreß-Anstalt sondern Feine Facharbeit uhS Maßarbeit Tieffeduzterte Preise! Samstag geschlossen! Auf Wunsclv Abholung Telephon A-48-807 Gabriel Fischer Fein wurstu n d Selchwarenfabrik unter Aufsicht• der Adas Jisroel (Schiffschul) Wien, II., Große Schiffgasse 16. Filiale: II. Kleine Sperlgasse 9. Telephon A-43-5-33. Neueinführung: Restaurationsbetrieb. Menü ä S 1.70, 2.—. Leitmeritzer Tafelobst mit Elbtalaroma: Speiseäpfel und Strudeläpfel, zirka 20 Kilogramm tsch. K 52, 50 Kilogramm tsch. 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Israel. KulUisgameinde Tag Cheschwan November ראש השגה 1 Sonntag 7. 6 8. Montag 8. 7. 9, Dienstag 9. 8. 10. Mittwoch 10 9. 11. Donnerstag 11. 10, 12, Freitag 12 11. 13. Samstag 13. 12. 14. Adas Israel (Sehiffschu!) Gebetstunden in der Zeit vom 5, bis 12. Cheschwan 5693,'Freitag, den 5, Cheschwan Mrnchah 4.3ש״ס פ, גח ג Morgengebet 6.45 und 9.30 Uhr. Minehah 3,30 Uhr, 5-25 סיצש״ק Uhr, An Wochentagen Morgengebet 6.15 Uhr, Minchah 4 45 Uhr, Eigentümer, Herausgeber und Verleger: David Tüykl! (für eine Arbeitsgemeinschaft), Wien, II,, Malzgasse 12a. ־״־ Verantwortlicher Redakteur: Karl Richter, Wien, II,, Fränz-Hochedlinger-Gasse 2. — Für die Tschechoslowakei: Jacob Joel Braun, Bratislava. —Druck: Druckerei- und Verlags-A.-G, lg. Steinmann, Wien, IX״ Universitätsstr. 6-8.

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