Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 42 (28.10.1932)
- Date
- 1932-10-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE Nt. 42 Öfe spmisthe ßigienwg hä dem Parlament einen Gemlz&niwutf tmrgeiiegL nach dem die vollhommene Gewissens f reih ei t garantiert und die freie Ausübung der einzelnen Religionen samtlieber Konfessionen zugesicheri wird. * ״■■׳...■ Während den Regierungen fast aller Länder der Wett der Ausgleich ihres Budgets schwere Sorgen macht, kann die Palästina-Regierung verhältnismäßig erhebliche Ueberschüsse erzielen, * Die nationalsozialistische Landtagsfraktion in Mecklenburg hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der ein S chächt verbo t für Mecklenburg- Schwerin vorsieht. G uzist i sehe Studenten in Jassy zers t orten das im Bau befindliche Haus des jiidisehen Bürgers Aronvici, weil dieses angeblich auf ״historischem Boden“ errichtet wurde. * * Der Orangenexport Palästinas wird in diesem Jahr zwei Millionen Kisten betragen gegen?50.000 Kisten im Vorjahr. Die Verschiffung beginnt anfangs November. * Das Moskauer Sowjet-Exekutivkomitee beschloß, die große Moskauer Synagoge zu einem Kino u m z u baue n. Das Zent ralexekutivkomUee annullier t e den Beschluß. :1: Am 13. Oktober wurde der Aulobusverkehr Jerusalem—Kairo eröffnet. Die Route, die über die Wüste Sinai führt, nimmt zwölf Reiseslunden in Anspruch, :1: Der rumänische Unt erricht sminisler erließ eine Verordnung, nach der die jüdischen Schüler samtlicher Staatsschulen vom Schreiben und von den Handarbeiten an Samstagen befreit sind. Das Warschauer Rabbinat veröffentlicht die Namen der Männer der bei diesem Rabbinat registrierlen Agunos und richtet an alle Juden der Welt die Mahnung, dem Rabbinat alle eventuell ln Erfahrung gebrachten Nachrichten bezüglich Aufenthalt, Ableben usw. dieser Männer unverzüglich bekanntzugeben. Ein jüdischer Schlosser versuchte in einer jüdischen Bank in Tel-Awiw einen Bank-Tresor zu erbrechen. Es ist dies der erste Fall eines Bankeinbruchsversuches in Palästina. Stulilverstopfung. Langjährige Krankenhaiiserfahrungen lehren, daß der Gebrauch des natürlichen ״Franz-Josef“-ßitter Wassers die Darmverrichtung vorziiglich regelt. | FEUILLETON ■ Wie Reb Ahron einen geschichtlich wichtigen Augenblick versäumte. (Schluß.) ״Ich weiß nicht, was Du nur heute hast,“ erwiderte etwas energisch Malkah und Ahron erbebte. ״Du machst ja gerade so,, als wäre Dir etwas nicht recht. Wahrlich, wenn man ein so tugendhaftes, ein so wackeres Weib hat, wie ich es bin, ohne mir zu schmeicheln, soll man G-tt danken für die Gnade; man soll so ein Weib preisen und loben, wie es xinsere heilige Religion dein Ehemann gebietet, dies an jedem Freitag abend zu tun, mit den Worten des weisen Salomo, der doch den Wert des wackeren Weibes bcsonders zu schätzen wußte.“ — Ahron wurde es bei diesen Worten kalt und warm zugleich, grüne und gelbe Pünktchen stiegen vor seinen Augen auf. Das konnte heute gut werden. Er wollte den ,״Frieden des Hauses‘ mutwillig stören, in den Reichstag gehen, dort Unverstanciencs anhören und die Deputierten, die ihm doch herzlich gleichgültig ,waren, begaffen. Aber er schämte sicii doch vor Macheln und den anderen Glaubensgenossen, er mußte vor ihnen als der echte Pantoffelheld erscheinen, der, ein Sklave seines Weibes, nichts Besseres verdiente, als Sklave zu bleiben. Oder, sollte er vor Malkah sein ganzes gepreßtes, schuldbeladenes Herz ausschiitten? Sollte er ihr gestehen, welches Attentat auf ihre Frauenwürde, auf die Heiligkeit des Sabbat er auszuüben im Begriffe war? . . . Hugoheuerlicher Gedanke, kaum gedacht, war er ,schon zerstoben; nur einen Seitenblick hatte er auf *Malkah gewarfen, auf ihre energischen Gesichtszüge, auf die‘ roten Bänder, welche so unheilvo.il, nichts Gutes küudend, von der Sabbathau'be wie ein leuchtendes Paliier ihm voranwehten״ und er hatte diesen Plan aufgegeben und ,folgte ihr in Schul‘.-Der Ghasan machte es heute rasch; wollte der auch zur Reichstagssitzuug gehen? י־־ so dachte Reb Ahron, der, in seinen Tallis gehüllt, an seinem ״Ständer“ mit wenig andächtigem Gemüte seine Gebete verrichtete. Eine gewisse Unruhe beherrschte alle diese Betenden, und kaum war das letzte Wort des Gebetes verklungen, so stürmte schob alles hinaus zur Gasse, und ehe er •sich’s versehen, wurde Reb Ahron von Reb Machel mitgerissen und da saßen sie schon auf der Galerie des großen, prächtigen, so herrlich geschmückten Thronsaales des xürsterzbischöfliehen Schlosses, und da unten waren sie alle ver- Rabbi Gerson Posen זצ״ל Ln der Nacht zum Erew-Sukkos verschied plötzlich an den Folgen einer Erkältung, die er sich bei der Teilnähme an einer Beerdigung zugezogen hatte, im fast vollendeten 80. Lebensjahre der Frankfurter Dajan, Rabbi Gersoh Posen וצ״ל , und noch vor Eintritt des Jomtow wurde er zur letzten Ruhe gebracht. Der Rüsttag des Festes verbot Worte der Würdigung, die er sich in seiner Bescheidenheit an sich schon verbeten hatte. Mit Rabbi Gersdn Posen זצ*צן dem Frankfurter Dajan, ist eine der letzten Gestalten aüs der sozusagen klassischen Epoche der deutschen Orthodoxie dahingegangen. Sproß einer altberühmten Frankfurter Familie, widmete er sich von frühester Jugend an dem Thorastudium als Schüler von S. R. Hirsch , der selbst noch ihn schon in jugendlichem Alter als seinen Dajan und Stellvertreter installierte. Nach dem Hiinscheiden des berühmten Führers trat er in Bescheidenheit hinter den Willen des Verstorbenen zurück und setzte sich in selbstlosester Weise für die Berufung des Schwiegersohnes S. R. Hirsch’s, Rabbiner Schloimo Breuer זצ׳ל auf den Rabbinerstuhl der Religionsgesellschaft Frankfurt a. M. ein. Während dessen langjähriger Amtstätigkeit bewahrte er ihm die Treue, und über das Grab hinaus währte diese Anhänglichkeit, indem er mit aller Energie versuchte, als Nachfolger den ־Sohn Rabbi Schloimo Breuers, Rabbiner Dr. Rafael Breiter זצ׳ל der inzwischen auch schon verschieden ־ist, bestimmen zu lassen. Ein äußerlich ruhiger und gerader Lebenslauf — und doch welche Arbeit, welche bestimmenden Einflüsse auf die Formung des gesamten deutschen Judentums waren in ihm eingeschlossen! Die bescheidene Bezeichnung ״Rabbinats-Assessor“, deren Erhöhung in eine nach außen vielleicht bedeutender klingendere er strikte ablehnte, wurde durch ihn zu einem klassischen Ehrentitel. Der ״Frankfurter Dajan“ genoß Weltruf. Nichts war ihm in seiner Fürsorge für das Kaschruswesen unwichtig, zu klein, jede. Einzelheit war ihm wesentlicher Bestandteil seines Tätigkeitsgebiets. Daneben erzog er Generationen zur Ausübung der G-ttesgebote, seine Vorträge und Schiurim waren stets überfüllt. Die deutschen gesetzestreuen Rabbiner hatten ihn seit langem zu ihrem Führer erwählt, er bekleidete das, Amt des ersten Vorsitzenden der orthodoxen Rabbiner- Vereinigung. Schwer kann man sich Frankfurt ohne seinen Dajan vorstellen, dessen. .Andenken immer als das eines der berühmtesten Söhne seiner Heimatstadt gelten wird. Oberrabbiner Simon Posen, der Oedenburger Raw, und Dr. Elieser Posen, Dozent an der Frankfurter Jeschiwah, betrauern in dem Verblichenen ihrem Vater. תנצב־ה Zur Wiederbelebung der von cler Arbeit ermatteten Nerven, zur Beseitigung der Muskelgifte, die den Blutkreislauf hemmen, erweisen sich Einreibungen mit dem Menthol-Franzbranntwein Alpa ■als ganz wunderbar. WeißeZähne:Chlorodont sammelt, die Reichsboten, nahezu 400 an der Zahl; so ■mochte das alte Sanhedrin tausgesehen haben, als es tagte in der großen ״Quaderhalle“ des Tempels, der nun schon!so lange, *so lange in Trümmern lag ... So dachte Reb Ahron, und jetzt stieg vor seinem Auge das ,Bild Malkahs auf, und die feurig roten Bänder ihrer Sabbathau'be brannten ihm vor den Augen. Er wurde unruhig. Die ■Zeiger seiner gewaltigen ■Zwiebeltaschenuhr, ■die er zu Ehren des Sabbats bei sich trug,, deuteten schon auf die zwölfte Stunde. Er sah Malkah ■uuruhig seiner Ankunft harren, er sah die Barches auf dem Tische, er sah die Schüssel dampfen, er atmete die Gerüche der Schal etbohnen, ihm ■wurde .heiß, ihm wurde nicht wohl zu Mute. . . . ״Aber, Reb Ahron“, so begann nun der neben •ihm!sitzende iMnclicl zu flüstern, ״was hast Du, höre doch den Vierhandlungen da unten zu, da geht® um große Dinge, preisen wir G-tt, daß wir dies alles miterlcben, mitansehen und mitanhören können.“ — Der redete Reb Ahron lange gut; der hatte keine Malkah zu Hause, seine alte Wirtschafterin, die ihm seit dem Tode seiner guten Chaje-Bele das Haus führte, konnte ■ihm nichts dreinreden, und wenn er bis b Uhr abends den Reichstagsverhandlungen beiwohnte. . . . Da unten redete jetzt einer sehr feierlich. Von der Majestät des Kaisers wurde gesprochen. Aller Anwesenden bemächtigte sich eine erhebende Ehrfurcht. Ein ,wichtiger, geschichtlicher Augenblick ■war gekommen. Alle fühlten es, eine neue, will’s G-tt, bessere Zeit war angebrochen. Aber Reb Ahron hatte diese feierliche Gespanntheit und Aufmerksamkeit aller bcnützt, um rasch zu entschlüpfen. So schnell, als es seine alten Beine erlaubten, war er nach Hause geeilt, nach Hause zu seinem Schalet, zu ■seiner Malkah, um sie zu besänftigen, um sie anzuflehen, ihm sein Vergehen zu verzeihen, um Lobeshymnen anzustimmen auf die Grießkugel, die niemand auf der ganzen Erdenrunde so zu bereiten verstehe, wie sie, seine Königin, sein wackeres Weib, seine 'Malkah. ... Und siehe, er fand Gnade •in den Augen seiner Königin, wie einst im umgekehrten Falle Esther Gnade gefunden vor ihrem König. Der!Sturm war g-ttlob beschworen,,es verzogen siich die Wölkchen des drohenden Ungewitters, er war hergestellt, ״der Frieden des Hauses“ . , . Und nun lehnte, sich Reb Ahron, zärtlich'auf seine Malkah blickend, auf seinen Sessel zurück und• begann zu singen den uralten Sang, der mit den Worten anhebt; ״Als zurückführte!der Herr die Gefangenen Zions, da war’s uns wie Träumenden, da füllte sich mit Lachen unser Mund“ . . . Gerade wollte Reb Ahron seinen schönsten Triller, wie die Lerche es tut, emporsenden Die epitohte Einwanderung nach Ere2-j Israel. ״Official Gazette“ vom 13. Oktober bestätigt die J.T.A.-Meldung, daß die Palästina-Regierung für das Halbjähr Oktober 1932 bis März!933. 4500 Einwanderungs- Zertifikate bewilligt hat. ״Official Gazette“ fügt hinzu, daß 2700 Zertifikate für Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren, 1500 Zertifikate für unverheiratete Frauen der gleichen Altersstufe und 300 Zertifikate für Männer im Alter von 35 bis 45 Jahren bestimmt sind. Wie bereits gemeldet, empfing der High Commissioner eine Abordnung der Agudas Jisroel, die־ demselben unter anderem auch die Wünsche der Orthodoxie in bezug auf die Einwanderung vorlegte. Als Antwort auf diese Intervention ■ist in der Frage der Einwanderung orthodoxer Chaluzim eine Verfügung des High Commissioner ergangen, aus der hervorgeht, daß die Palästina-Regierung ernstlich bemüht sein wird, den berechtigten Ansprüchen der Orthodoxie auf entsprechende Zuweisung von Ein- Wanderungszertifikaten für orthodoxe Juden Rechnung zu tragen. Ein Zwischenfall an der Klagemaucr am Jam- Kippur Tausende von Juden beteten am Jom-Kippur an der Klagemauer. Bei Einbruch der Dunkelheit versuchte ein revisionistischer Zionist mit Namen Schloima Neimann nach dem Ne’ila-Gebet Schofar zu blasen, was einen Verstoß gegen die Abmachungen der Klagemauer-Komtnission bedeutet. Neimann wurde sofort von der Polizei verhaftet. Eine Gruppe Revisionisten bedrohte den am Jom-Kippur den G־ttesdienst an der Klagemauer überwachenden Rabbi Isaac Orenstein, weil er angeblich die Polizei auf Neimann aufmerksam gemacht haben soll. Die Agudas Jisroel in Jerusalem veröffentlicht einen Protest gegen die Angriffe auf Rabbi Orenstein, der auch eine Verurteilung des Vorgehens Neimanns enthält. Auch in einem vom zionistischen Waad Leumi veröffentlichten Kommunique werden das Vorgehen Neimanns und der Angriff auf Rabbi Orenstein scharf verurteilt. Neimann wurde inzwischen vom Gericht des Distriktskommissariiates zu 21 Tagen Gefängnis verurteilt. Er wurde gleich in Haft behalten und ist in den Hungerstreik getreten, weil man ihn unter den kriminellen, ,statt unter •den politischen Gefangenen unterbrachte. Er gab den Hungerstreik auf, als man ihn in die Abteilung für politische Gefangene überführte. Palästina-Gelder für zionistische Walilpropaganda. Wie uns aus Warschau gemeldet wird, beschäftigt sich die jüdische Oeffentlichkeit dort momentan mit einem Skandal in der Zionistischen Partei. Anläßlich der Demission des Direktoriums des zionistischen Palästinafonds ״Keren Kajemeth“ wurde• jetzt bekannt, daß Gelder dieses Fonds bei den letzten Sejmwahlen für die Wahlpropaganda verwendet wurden. Der damalige Vorsitzende, Jozchok Grünbaum, hat einen zum Ankauf von Palästina-Boden bestimmten Betrag dem Wahlfonds ״geliehen“. Seit den Wahlen sind bereits, zwei Jahre verflössen, ohne daß dieser Betrag rückbezahlt und seiner Bestimmung zugeführt worden wäre. Angeblich hat Grünbäum einen Teil des Schadens gutgemacht. B9 zu!den Kimmclshöhon, da stürmte Reb Machel in das scKaletdurchduftete Gemach. Er achtete nicht, der Pietütlose, Malkahs, die auf der Ofenbank ״nippte“, ihm leuchteten nicht die roten Bänder ihrer Sabbatluiube, er merkte ■nicht auf Ahr0:11s Gesang, wie ein Quell sprudelten seine Worte hervor: ״Du warst also nicht dabei, Du Pantoffelheld, ■Reb Alirou, Du hast also den großen Moment versäumt, Du wirst es nicht als Augen- und Ohrenzeuge ■erzählen können Deinen Enkeln, was sich heute um die zwölfte Stunde Großes /zugetragen in unserer alten Stadt, Du hast den Jubel nicht gehört, Du hast die leuchtenden Augen nicht gesehen, dafür hast Du Dein Schalet gegessen in Ehre und Frieden und Deine Malkah, G-tt erhalte sie!Dir lange, ist. mit Dir zufrieden. Du paßt wirklich nicht für die neue Zeit, Du nicht, Reb Ahron. Für Dich ist cs am besten, in Schul zu gehen, Schalet ■essen und dann wieder zu hausieren. Wir aber, wir sind Bürger einer neuen Zeit> und wir haben heute gehört, während (Du die Grießkaigel aßest, daß Seine Majestät der neue Kaiser Franz Josef I. durch seinen ■Ministerpräsidenten Fürsten Schwarzenberg dem Reichstag seinen Regierungsantritt anmelden ließ, und daß!er diesen um seinen einsichtsvollen Beistand und patriotischen Eifer ersuche.“ Reb Machet atmete auf; er hatte zu viel und zu eifrig gesprochen. Reb Ahron aber hatte andachtsvoll zugeliört, dann wieder einen vorwurfsvollen Blick auf seine ■Malkah geworfen, die ihn jetzt überaus zärtlich anschautc. Er hatte ihr ein großes Opfer gebracht, er hatte einen geschichtlich wichtigen Augenblick vorsäumt, ihr zuliebe, um des .,Friedens des Hauses“ willen. ״Mach Dir nichts draus“, so begann ■sie nun im frommen Tone, ״daß Du nicht auch dabei gewesen bist. Du hast gehandelt als guter Ehemann und frommer Jude. Aber deshalb darf Dir doch Machel nicht sagen, daß Du in die neue Zeit nicht paßt! Was, lieber Reb Machel, die neue Zeit verlangen wird, das werden wir, tun, sofern es •recht ist vor G-tt und Menschen, wir werden es :tun, solange der Allmächtige uns wird wandem lassen auf dieser Erde. Dabei werden wir aber nie vergessen, daß wir Juden sind und Juden bleiben“. Also sprach die energische Malkah, Reb Machel senkte fast beschämt sein Haupt. Reb Ahron aber schaute wie verklärt auf seine Malkah hin, mit der er nun fast 50 Jahre in Ehren und Frieden lebte, und mit besonderer Andacht sprach er heute da® Wort des weisen Königs: ״Wer ein wackeres Weib gefunden, hat mehr gefunden als Perlen und Edelgestein, ja auf sie vertraut das Herz des Gatten und an nichts fehlt’s ihm, sie tut ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens“,,, Lebensversicherungs: . Q U S*g M I V** Gegründet Gesellschaft!!K H U 11 IA 1882 Versicherungsbestand Ende 1931 . . .. 2775 Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen im Jahre 1931 . 182 Millionen Schilling Garantiemittel Ende 1931 . 472 Millionen Schilling Auszahlungen an Versicherte im Jahre 1931 .. 43 Millionen Schilling Am Ende des Jahres 1931 waren bei der Gesellschaft 836.664 Personen versichert. ■Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, Spanien, Italien, Tschechoslowalcische Republik, Polen, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Aegypten und - Kleinasien.