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Jüdische Presse · 1932-10-14 · 41 (14.10.1932) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
41 (14.10.1932)
Date
1932-10-14
Page
– (sequence 4)
Language
German
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»11 iijllUMHWIlHNi ך!וון! Aadieitifc <ftap Vertreter ־ Hifti Com1111s9i0«fer Sk Artur Wttücjioji.e. #׳ Der 01!זי jisro1^' veröfifentli&ht einen ausführliehen Berfclii iilbef den Verlauf def Unterreckrng־ def Ägtida-Yertfetef töft dem High Commissioner itiErez Jisroel, über die wir in unserer forwöekfgeli Ätt'sgtaibe berichtet haben. Üie Abofd- Jtung unterbreitete folgende Ftmlermigen der palästinensisclien Orthodoxie: 1. Die Zuerkennung einer der zaliienmaßigen Stärke der Orthodoxie entsprechenden Zahl von EinwnmlerUngsze׳rtifikntcn. 2. Anerkennung der selbständigen orthodoxen Gemeinde, * 5. Ermöglichung dier Sabbatbeobachtung in öffentlichen Aemtern und bei staatlichen Arbeiten. 4. Entsprechende Berücksichtigung der orthodoxen Judenheit und Heranziehung der Agudas Jisroel zur Beratung aller djen jüdischen Jischuw betreffenden Fragen. Die Abordnung erläuterte dem High Commissioner die Gründe für das Fernbleiben der Orthodoxie von der Jew.ish Agency und. forderte, daß ein Teil der Steüergelder für die Erhaltung des rel igä ö s e n Schul Werkes refundiert werde. Der HigK Gommissioner. der sich über die Verhältnisse der Orthodoxie in Europa und über die Stellung, die sie iu den verschiedenen Ländern einnimmt, eingehend informieren ließ, versicherte, daß er für die!religiösen Bedürfnisse vollstes Verständiiis und ׳der palästinensischen Orthodoxie persönliches Wohlwollen entgegenbringe. Er versicherte? daß er im Rahmen des Möglichen sich für eine vollständige Befriedigung der ihm unterbreiteten Forderungen einsetzen werde. Rabbi Blau verhaftet und wieder freigelnssen. Am Sonnabend, den 8. Oktober (Schabbes teschuwob), demonstrierten 400 religiöse Juden aus Jerusalem in der Vorstadt Romena,öffentlich dagegen, daß 60 jüdische Arbeiter gemäß Vertrag mit der Regierung gezwungen sind, am Sabbat Arbeit zu tun. Die Polizei trieb die Menge auseinander und machte hiebei von den!Knüppeln Gebrauch. Rabbi Blau, Führer der Agudus Jisroel in Palästina, wurde wegen angeblichen Widerstands gegen die Polizeigewalt verhaftet, aber 'bald gegen Kaution auf freiem Fuß gesetzt. Gömbös über die Judenfräge. Die Regierung Gömbös stellte sich am Dienstag dem Abgeordnetenhaus vor. In seiner Regierungserklärung nahm Gömbös auch zur Judenfrage Stellung. Er erklärte, daß er seinen Standpunkt• in der Judenfrage einer Revision unterzogen habe. Ministerpräsident־ Gömbös führte aus: ״Ich habe auch diesbezüglich meine eigenen Gedanken. Ich liebe es, offen und klar zu sprechen. 4Zwischen den christlichen Konfessionen wünsche ich als Protestant aus tiefstem Herzen das Einvernehmen. Ich wünsche aber auch das Einvernehmen mit den Juden. Ich habe den Juden zu sagen, daß ich meinen Standpunkt revidiert habe.“ ״Jenen Teil der Judenschaft, welcher die Schicksalsgemein- Schaft mit der Nation. empfindet, will ich ebenso als Bruder anerkennen, wie meinen magyarischen Bruder. Ich sah im Krieg jüdische Helden, die die Magyaren heldenhaft geführt haben. Ich kenne Führer des Judentums, die zusammen mit mir für das ungarische Schicksal beten." Stuhlverstopf uiig. Aerzliche Prüfungen bei Erkrankungen der Unterleibsorgane haben festgestellt, daß das natülielie ״Franz-Josef“-Bitterwasser sicher lösend und immer gelinde ableiteud wirkt. Die Koscher-Küchen . des Norddeutschen Lloyd. Aus Anlaß des 25jährigen Bestandes der Koscher-Küchen auf den Dampfern des Norddeutschen Lloyd fand im Hafen von!New York an Bord der ״Europa“ eine schlichte, aber eindrucksvolle Feier statt.. Nach Begrüßungsworten des Kapitäns und des Direktors der New Yorker;Agentur des Norddeutschen Lloyd nahm Herr Rabbiner Dr. :Felix Aber aus Bremen das Wort zu einem umfassenden Festvortrag, der die Bedeutung der für den gesetzestreuen Juden so wichtigen Institution kennzeichnete. Jüdische Kalender mit Druckfehler. Die von privater Seite hergestellten jüdischen Kalender weisen vielfach so arge!Druckfehler auf, daß die ״Agudas liorabbonim“ in Polen sich veranlaßt gefühlt hat, in dieser Frage die Initiative zu ergreifen. Am letzten Tischo-beaw ist in einem kleinen Dorf im Ploöker Bezirk der Taanis statt am Donnerstag, am Mittwoch albgehalten worden. Wohl hat man ausgerechnet und festgestellt, daß Tischo-beaw am Donnerstag sein müßte, im Luacli ist aber ausdrücklich gestanden: ״am Dienstag abends sagt man Echoh und Mittwoch ist Tischo-beaw“. Im Zweifel hat man!nun dem Kalender, recht gegeben und am Mittwoch gefastet. Die ״Agudas horabbonim“ fordert alle Verleger auf, die Kalender von ihr kontrollieren zu lassen, und verlangt von der Oeffentlichke.it, daß nur solche Kalender gekauft werden, Rabbiiierseminar zu Berlin, Das Wintersemester wird am Donnerstag, den 27, Oktober d.!., eröffnet. Die Auifnahmsprüfu 11 gen finden am gleichen Tage statt׳ Die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden in Berlin versendet-einen Bericht über ihre Tätigkeit auf 6 oz i al -h uman!itärem Gebiete. Der aufschlußreiche Bericht schildert die Leistungen der Zentralwohlfahrtsstelle, die insbesondere in Fragen der Erwerbslosen• hilfe Erfolge •erzielen konnte. Exodus der Zionisten aus den Euiius* gemeinden in Polen. Wie wir bereits in unserer letzten Nummer berichtet hoben, (beabsichtigen die!Grün l>a mm-Zionisten, die Einheit der ׳Kultnsgemeiiwlen in Polen zu sprengen und aus den Gemeinden auszutreten. Die Zionisten, die sich immer als Verfechter der ,.Einheit“ aufspielen, wollen die Kehilos, die einzigen rechtlich anerkannten öffentlichen Körperschaften der Juden in Polen, zerstören. Warum? Nur weil die Agiula die Majorität in den Gemeinden besitzt und clie Zionisten eine ״Eroberung“ der Gemeinden nicht erhoffen können. Sie sind wohl ehrliche Verfechter der Einheit, jedoch nur dort, wo sie die Macht in Händen haben und wo sie die Mittel der Gemeinde für ihre unreligiöscn Zwecke heranziehen können. Nachdem in Polen dies nicht zu erwarten ist, haben sie an der einheitlichen Gemeinde kein Interesse mehr. Wen orthodoxe Juden aus religiösen Gründen ans Reform-Gemeinden austreten und sich selbständige ־ alt jüdische Kehilos schaffen wollen, erheben die Zionisten und ihre Presse ein ״Verrat“-Geschrei. Sie selbst aber zerstören die Einheit der Gemeinde, ausschließlich 1111s p o 1 i t i s ehe n Gründen, ausschließlich deshalb, weil die Gemeinden religiös verwaltet werden. Die Leistungen der agudistischen Gemeinde Warschau. Die größte Gemeinde Polens, Warschau, die auch die größte Kehilo der Welt ist, veröffentlicht gerade jetzt ans Anlaß der Beendigung des ersten Tätigkeitsjahres der neuen agudistischen Verwaltung einen׳ Bericht über die Arbeiten der Gemeinde. Die Zahl der Personen, die von der Gemeinde Unterstützung erhalten, hat sich verdreifacht. Die Gemeinde hat eine Sommerkolonie für Kinder eingerichtet und 1531 Kindern eine Erholung ermöglicht. Die Schulen wurden ausgebaut. Zehn neue Klassen wurden eröffnet. Eine Musterschule für besonders Begabte wurde eingerichtet. Die Zahl der Zöglinge im Waisenhaus wurde verfünffacht. Kindergärten Erziehungsanstalten, religiöse Einrichtungen usw. ,sind neu geschaffen und ausgebaut worden. Trotz der katastrophalen Wirtschaftsvcrhältnisse konnten die Leistungen der Gemeinde durch Anspannung aller Kräfte und durch äußerste Sparsamkeit in der Verwaltung auf einen Höchstpunkt gestellt werden. Der ״öffentliche“ Charakter des Schabbos. Meir Dizengoff will ihn wahren. Der Bürgermeister von Tel-Awiw, der bekannte Zionistenführer Meir Dizengoff, ״schilderte“ in Berlin ״die Bemühungen der Tel-Awiwer Stadtverwaltung um die Wahrung des öffentlichen Charakters der Sabbat ruhe“. Wahrlich, für uns bedeutet der ״öffentliche“ Charakter des Schabbos ein Novum. Uns ist der Schabbos religiöses Gebot, Symbol der Weltschöpfung: ששת ימים תעבוד ועשית כל מלאכתיך וביום השביעי שבת לה׳ אלהיך. * Die Arbeit für G-tt, die‘Ruhe für G-It! י י‘ ׳ Cliinuch-Werbearbeit des Keren Hathora. Das Chinucliamt des Keren Hathora (•II., Leopoldsgassc 16) hat mit Herbstbeginn mit verstärkter Tätigkeit eingesetzt und sich insbesondere die Aufgabe gestellt, in großem Rahmen für den Besuch der Thoralehranstalten zu werben. In den Teschuwotagen Wurden zu diesem Zwecke in verschiedene Bethäuser!Redner delegiert, die mit ihren Ansprachen das!Interesse und den Beifall der!Zuhörer erweckten. Schon die ersten Veranstaltungen zeigten, daß, bei intensiver Tätigkeit auf diesem bisher vernachlässigten Gebiete vielverlieißende Erfolge erzielt werden können. In der Beizer Klaus, in der Herr Isr. Kern die einleitenden Worte sprach, sowie in der Sadagoraer Klaus,, ergriffen die Herren Jak. Teitolbaum Schmuei Stern und S; Spitzer das Wort und erörterten die Wichtigkeit der thoragemäßen Erziehung der Jugend lind des Besuches der Talmud Thoras. In der Wiznitzer Klaus sowie im Bethaus Ohel Jakoib sprachen die Herren Dav. Bondy Weiße Zähne: Chlorodont und Bezalel Stern, unter allgemeinem Beifall, über Chinuch und Keren Haihora sowie Herr Teitelbaum über die Aufgaben des Cliinuchamtes. Die Veranstaltung in dem Bethaus Wolmuthstraße 'eröffnete Herr Isak Wilder, worauf die Herren Stern und E. Spitzer in besonders beifällig aufgenommenen!Reden die Notwendigkeit von Chinuch al Derech Hathora besprachen. Es wurden auch im selben Sinne abgefaßte Werbeschriften verteilt und darauf hingewiesen, daß das Chinucliamt jedermann gerne in ■Erziehungsfragen mit Rat und Tat zur Seite steht. Der Erfolg dieser Veranstaltung brachte es mit sich, daß das. Chinuchamt ersucht wurde, auch für Jom- Kippur einen Redner in den Prater zu delegieren. Dieses Amt übernahm Herr David Bondy, der bei dem Minjan im Venedigerhof vor Maskir eine halbstündige Droschoh hielt, die von der zirka 600 Köpfe zählenden Gemeinde mit Begeisterung aufgenommen wurde. Er legte in zu Herzen gehenden Worten den Eltern nahe, die Seelen ihrer Kinder in der Großstadt nicht verdorren zu lassen und ihnen als Lebensolexier Thora-Unterricht und aufrechte jüdische Erziehung angedeihen zu lassen. Die großen Erfolge des Chinuchamtes in den ersten Wochen des neuen Arbeitsjahres eröffnen eine günstige Perspektive für die weitere Tätigkeit dieser so wichtigen und allgemein zu unterstützenden Institution. __ J, T, Chiefrabbi Dr. Hertz 60 Jahre alt. Der Chiefrabbi von England, Dr. J, H. Hertz, feierte am 25. September'seinen 60. Geburtstag. Er ist 1872 als Sohn eines Rabbiners in Rebrin (Tschechoslowakei) geboren, wanderte mit 12 Jahren nach Amerika aus und wurde 1894 Rabbiner der Adas-Jisroel-Gemeinde in Syracuse im Staate New York. 1898 wurde er nach Johannisburg (Südafrika) und im Jahre 1913 nach England herufen. Als Mitglied der jüdischen Kommission gegen die Kalenderreform hat er sich Verdienste für den Sabbat erworben. Wir betrachten deft Schabbos als heiliges Geschenk ■•des. Allmächtigen ה נ ד, א היה יעו לי מ&יבה י s däs wir heilige haltert titttl selbst unter größten Opfern, wie die heutige Zeit sie leider mit sich bringt, wahren müssen; Unsere Freunde in Erez jisroel, allen voran die •Agudah-Jugend — sie kämpfen gegen die Sabbatentweihung, weil sie in ihr eine Verletzung der heiligen Mi z w0!11 erblicken. Wir würden die ״Schilderung“ DizengOffs verstehen, wenn er sich gegen die öffentliche Entweihung des Schabbos — zum Unterschied von der nichtöffentliehen — gewendet hätte. Dies ist aber nicht seine Absicht und nicht die Absicht seines Klüngels. Gegen Fußballpiele o. ä. am Schabbos hat scheinbar Dizengoff nichts einzuwenden, aber die Geschäfte und Aemter sollen geschlossen bleiben — den ״öffentlichen" ״Ruhetag“ w-ahren. Beweis: Dizengoff selbst hat in Warschau, der größten jüdischen Gemeinde, im Magistrat, der inmitten des jüdischen Zentrums Hegt, öffentlich am Schabbos geschrieben. Damit hat er allerdings gegen den ״öffentliehen Charakter der Sabbatruhe“ nicht verstoßen — aber gegen den religiösen! T. Einheitsfront Zionisten - Nationalsozialisten. Es liegt uns ferne, den ehemaligen Polizeipräsideuten von Berlin, Dr. Heinrich Weiß, irgendwie in Schutz zu nehmen. Er gehört sicherlich nicht zu den Unsrigen. Aber jeden rechtlich denkenden Menschen muß es eigentümlich berühren, wenn die zionistischrevisionistische ״Neue Welt“ in die Teinart der ,Dötz“ oder des ״Völkischen Beobachters“ verfällt, nur 11m Dr. Weiß eins aufs Zeug zu flicken. ״Dieser jüdische Polizeipräsident verbringe einen großen Teil seiner freien Zeit in Spielklubs, wo — im armen Deutschland — um höchste Beträge gespielt wird. Der jüdische Polizei- Präsident des armen, verhungernden Berlin erachte sein unbezwingliches Bedürfnis nach •Luxus und Spiel nicht genügend befriedigt und sei auch in Monte Carlo häuf.iger Gast.“ ' Es fehlt nur noch ״Juda verrecke, Deutschland erwache!“ und man vergißt, welche Zeitung man in Händen hat. Ja, warum aber diese tiefe Verachtung? Auch das wird verraten: Dr. Weiß ist ״Schützling der sogenannten freiheitlichen Parteien und noch dazu aktiver A n t i z i 0 n is t“. Das allerdings ״rechtfertigt“ alles. Der Nationalismus bleibt sich in allen seinen Spielarteil in Engstirnigkeit gleich! Inzwischen ist das Urteil gegen die Redakteure der nationalsozialistischen •Zeitungen, die gegen Dr. Weiß eine Hetz- und Verleumdungskampagne eröffnet hatten, erflossen. Dr. Weiß erscheint durch dieses Urteil vollkommen rehabilitiert. Jn der Begründung des Urteils, das die nationalsozialistischen Redakteure mit schweren Strafen belegt, wird ausgeführt, daß auch nicht ״der Schatten eines Beweises für die gegen Dr. Weiß erhobenen Anschuldigungen von den angeklagten Redakteuren erbracht werden konnte und daß ihnen nicht einmal der Beweis des ״guten. Glaubens“ gelungen ist“. Verehrliche Redaktion! . Ich glaube im Namen vieler Leser Ihres sehr geschätzten Blattes zu sprechen, wenn ich Ihnen folgendes unterbreite: Sowohl in Oesterreich als auch in der Slowakei fehlt es an einer geeigneten Plattform, auf der sich junge, orthodoxe Menschen, die eine Ehe zu schließen wünschen, suchen und finden könnten. Wenn Sie — und hiebei appelliere ich in erster Linie an die neue Arbeitsgemeinschaft, die sicherlich allen Wünschen ihres Leserkreises gerecht werden will — in Ihrer Zeitung eine Art Ehevermittlungsrubrik einführen und. für Einschaltungen in diese Rubrik einen besonders billigen Preis berechnen würden, könnten Sie so manchem dazu verhelfen, sich ein •eigenes Haus zu bauen, und schließlich würde es auch Ihrer Zeitung zugute kommen. Wenn Sie meinen Vorschlag akzeptieren, bin ich ■der erste, . der Ihnen ein solches Inserat aufgibt. . H. B. Nachbemerkung der Redaktion: Gerne entsprechen wir dem Wunsche des Briefschreibers, indem wir von nun ab Heiratsirxserate zum ganz besonders ermäßigten Sonderpreis von S 3.— (Kc 15.—■) für das Einheitsinserat entgegennehmen, werden, Wir bitten, von dieser Neueinführung ausgiebig Gebrauch zu machen. Wiener Mikwoliskandul Ein slowakischer Raw verglich die Bedeutung der - Mikwoh mit einem Moorbad. Wie das Moorbad für den Körper, so ist die Mikwoh für die Neschomoh, die jüdische Seele, heilsam. Die Wiener Kultusgemeinde ־ scheint diesen Vergleich allzu wörtlich zu nehmen. Am Erew-Rosch-Haschonoh mußte man durch einen Morast schmutzigen Wassers waten, um zum Bassin zu gelangen. Das Bassin selbst... besser man schweigt. Man vergleiche doch mal unsere Mikwoh mit der Mikwoh der orthodoxen Budapester Kultusgemeinde! Himmel und Erde! Man sieht, daß das Präsidium der Wiener Kultüsgemeinde noch nie in der Mikwoh war! Gerade in unserer Zeit wäre es notwendig, die Mikwoh peinlichst ’rein zu halten, damit diejenigen, die noch Verständnis für die Pflicht des Mikwoh-Besuches haben, es nicht verlieren, Bendowid. Bei Magen-, Darm- und Stoffwechselleiden führt der Gebrauch des natürlichen ״Fra11z-Josef־״Bitterwassers die Verdauungsorgane zu regelmäßiger Tätigkeit zurück und erleichtert so, daß die Nährstoffe ins Blut gelangen, Aerztliche Fachurteile heben hervor, daß sich das Franz-Josef-Wasser bei Leuten, die zu wenig Bewegung haben, besonders nützlich erweist. Das ״Franz-Josef“-Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und Miner alwaserhaudlungen erhältlich, Personalnachrichten, Im Hause Sr. Ehrwiirden ׳Rabbiner H. Schenk fand vergangenen Schabbos, in Anwesenheit von vielen Freunden und Verehrern, die Bar-mizwah seines Sohnes Baruch statt. — Am gleichen Tage fand die Bar-mizwah von Isidor, Sohn des Herrn Benö Glück, statt. Aus dem Leserkreis. .;•■?-רז:

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