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Jüdische Presse · 1932-10-07 · 40 (7.10.1932) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
40 (7.10.1932)
Date
1932-10-07
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nf. 40 JÜDISCHE PRESSE Seite I jüdische Bevölkerung des Landes. Sie ist reich, mächtig, herrscht geradezu über das Ganze der Judenheit. Sie ist im!Prinzip orthodox, aber nicht immer in der Praxis. Sie erlaubt einem Schechitah^Schnmer nicht, in einer Synagoge mit gemischtem Chor zu amtieren, aber ein hervorragendes!Mitglied seines Beth-Din ist Rabbiner in solch einer Synagoe. In einigen ihrer Synagogen wurde Birchath Kobanim abgeschafft, während in anderen, auf Besuch hier weilende litauische Gedaulim Predigten für ihre Jeschiwoth halten. Sie ist kalt-englisch. . II. Die Orthodoxie. In seinen letzten Lebensjahren gründete der vcrstorbene Rabbiner Dr. Schönfeld *זצ״י die ״Union of Orthodox Hebrew Congregntions“, welche die Adath Jisroel-Gemeinde einschließt. Die Adatli Jisroel ist in England die einzige 11 n a b 11 ü ngige orthodoxe Gemeinde. Sie kämpft gegen die Bemühungen des Oberrabbinats, durch die staatlichen Ehegesetzc die Kontrolle aller englischen Gemeinden zu erhalte«, sie kämpft heute gegen ׳seinen Versuch,• durch ein staatliches Schiachtgesetz das gleiche Ziel zu erreichen. In Presse, Ministerien, Parlament hat die Adath Jisroel Schritt für Schritt gegen den unerhörten Versuch opponiert, der Orthodoxie des Landes eine geistliche Gerichtsbarkeit, die sie nicht annehmen• will,: iiiifzuerlegen. Die Uniterl Synagogue ließ sich auf eine Verständigung ein, brach sie aber. Die orthodoxe Union ließ sich nicht entmutigen, voller Ueberzeugung, daß schließlich Gerechtigkeit und Wahrheit siegen müssen. Und heute ist die öffentliche Meinung, vielleicht mit Ausnahme von ein oder zwei Laienführern der U. S. auf Seite der orthodoxen Union, die — um die Worte des allmächtigen ״Jewisli Ghronicie“ auszuführen — ״ehrlich handelt, und deren Aktionen in dieser Sache auf Gewissciisgrüiidcu basieren“. Und mit der Zukunft der orthodox.en Union ist die Zukunft der unabhängigen Orthodoxie des Landes untrennbar verbunden. Sic ist eine kleine Körperschaft von kaum drei-■oder viertausend Mitgliedern, aber von ihrer, Zukunft hängt in nicht ■geringem Maße die Zukunft der englisch-jüdischen Orthodoxie ab. Agudah, Misrachi, Zionismus existieren hier so gut wie g־ar nicht. Es stimmt schon, daß Agudas Jisroel seine eigene Zentrale im Osten Londons, .seine Beili- Jakob-Schule, seine eigene ■Synagoge, seine!Agudat Horabonim, seine ״Ortsgruppe“ und Jugemlgruppe hat, aber ■sie nimmt nicht genügend teil am jüdischen Theben, um einen wesentlichen Einfluß ausüben zu können. Aber ein adcqnater Spielraum ist vorhanden für eine ■machtvolle 11 n abhän gi g o G em ei n d e, ■für Jes-־ sode-Thora und Betli-Jakob-Scliulen, für einen rabbi-; nischen Rat, für den die gegenwärtige Agudat Horabonim mit ihren achtzehn Mitgliedern ein hoffnungsvoller Kern ist, für Rabbonim mit einer standhaften Weltanschauung, für eine orthodoxe Presse, für orthodoxe Literatur. ״U11׳d diese Männer müssen sich finden in Englaüd, so wie <sie sich fanden, als die Seele des jüdischen Volkes von Babylon nach Spanien, von Spanien nach Nordfrankreich, von Deutschland nach Polen wanderte. ׳Männer, die das Herz auf dem rechten Eieck haben und wissen, was für die .jüdische Gesamtheit, insbesondere für Erez Isroel, auf dem Spiele steht“, schrieb Rosenheim. Zwölf Jahre sind verflossen, seit unser großer Führer diese Worte schrieb; sie sind ■heute wahrer als jemals vorher, wo dieses Land wie eine Oase in der Wüste der Wirtschaftsumwälzungen steht, wie eine Insel in einem sturmgepeitschten Ozean. Laßt Orthodoxie, Weltorthodoxie säen— und die Früchte werden noch in unseren Tagen reifen. H. A. Godman — London. Die ״religiös-fortschrittliche46 Bewegung. Die J. T. <A. meldet: ״Tn Wien wird demnächst eine Vereinigung 1־ e 1 i g i ö s - f o r t s c 11: r i 111 i c 11 e r Juden nach dem Programm von Miß Lily Montague, London, begründet werden.“ Man muß ein wenig historische Rückschau halten, um diese aus London kommende Strömung richtig einschätzen zu können. Bis vor ,100 Jahren bildeten die drei ■Elemente des Judentums,, ״G-tt“ — ״Thora“ und wfsrael“, in der jüdischen Welf eine homogene Einheit. Jude sein bedeutete: 1. An G־tt glauben: 2. die Souveränität der Thora anerkennen; 5. die Zugehörigkeit zur jüdischen Nation. , Mit der Assimilation kam die Reformbewegung und wollte eine jüdische Religion mit einer minimalen Dosis von Thora und vollständiger Weglassung der Volkszugehörigkeit schaffen; Sie hat nach Art der hypermodernen Dramaturgen das g-ttliche Monumentalwerk ״Judentum" so weit zusairimengcstrichen, daß außer dem Titel nichts übrig blieb als die ,״Hauptperson“ und einige salbungsvolle Phrasen. Diese Komödic Jiat nun schon seit Jahrzehnten nur mehr leere Häuser. Daun kam die hervorragende Regiekunst des Zionismus und strich mit schmissiger Genialität G-tt und die Thora ans seinem Programm. Sie arbeitete um so effektvoller das Element ״Nation“ heraus. Es muß zugegeben werden, die Inszenierung war erstrangig. Aber auch die beste Regiekunst takelt sich mit der Zeit ab. Und schließlich war es doch nur ein ״Tendenzstiiek“, welches den Großteil der liberalen Juden abgestoßen hat. Nun wird uns aus London eine Reprise der liberalen jRe)f0jrm beschert: Intensivierung des G-ttcsgiaubens. und Vertiefung der Religiosität nebst konsequenter Beibehaltung aller liberalen .,Errungenschäften“. Es wäre wirklich zum Lachen, wenn es nicht so bitter traurig wäre, daß Menschen von so hoher Urteiligenz, wie die Führer dieser;Bewegung, die Aussichtslosigkeit ihres Beginnens nicht cinsehen wollen. Warum ziehen sie nicht die einzig logische, Lehre aus der V.ergangenheit? ״Ohne Thora . keine» jüdische Religiosität!“ J Wir möchten ■ihnen so gerne den wohlgemeinten Rat unserer Weisen zurufen: - ה^ואי אותי עובו ואת תורתי שמרו• י ״.Ach, möchtet ihr doch G-tt und Religion aus dein Spiel lassen und lieber seine Thora beobachten!“ Es gibt Lebewesen, denen abgesohnittene Glieder wieder nach wachsen, wenn ein bestimmtes Glied noch vorhanden ist. Ein solches Lebewesen ist das Judentum. Sein lebenswichtigster Körperteil!ist die Thora, Solange dieser intakt ist, kann ׳Intensivierung des religiösen und Volkszugchörigkeitsgefühl» nicht lange Ausbleiben. Wird aber von seinem Körper die Thora zur Gänie oder nur zum Teil amputiert, müssen die zwei anderen Glieder, Religiosität und Volkstum, elend zugrunde gehen. ה׳ יקב« נדתי ישראל וילמד תועים מגה. G-tt möge die abgesprengten Teile Israels zurückführen und bringe Irrende zur Vernunft! B’ydno. Der jüdische אתרוג Erez Israels Der אתרוג der «Agudas Essrog“ Der אתרוג des jüdischen Bodens und jüdischer Arbeit Nur ein ganz kleines Quantum in Wien bei Rabbiner Salomon Friedmamt Verkaufslokal: II, Gr. Schiffgasse 19 (Holet Baron) Telephon A-43-1-48 Zionisten sprengen die Einheit der Kultusgemeinden in Polen. Das Zentralkomitee der Zionistischen Organisation in Polen hat für Cholhamoed-Suklkos eine Konferenz aller zionistischen Kultusvorsteher nach Warschau einberufen, welche den Beschluß fassen soll, daß alle Zionisten in!Polen aus den Kultusgemeinden auszutreten haben. Wie das ,Jüdische Tagbiatt" erfährt, stammt dieser Vorschlag von dem gewesenen radikal-zionistisehen Sejmdeputicnten J. Griinbaum, der seit seiner Niederlage bei den Sejmwahlen über die Aguda besonders erbittert ist. Seine Gruppe, die ״Al-Uamischmar“, verlangt den vollständigen Austritt aus den orthodox verwalteten Gemeinden,, während die gemäßigten Zionisten sich damit begnügen wollen, daß die zionistisehen Kultusvors!tehcr ihre Stellen zurücklegen. Bei den letzten Kultus wählen haben die. orthodoxen Gruppen fast 70 Prozent der Mandate in ganz Polen errungen. Allein die Agudas Jisroel hat von allen Kuiltusvorstelvem angeführt 60 Prozent. Diie großen Gemeinden — Warschau, Lodz 11׳ sw. — verfügen seit der letzten Wahl über eine agudistischc Majorität. In Lodz ist die Mehrheit sogar über zwei Drittel. Von den restliehen 30 bis 40 Prozent besitzen die Zionisten nur einen Bruchteil. Es ist bezeichnend, daß die Zionisten, nachdem sie jahrelang in den Kultusgemeinden alle orthodoxen Bestrebungen gewaltsam unterdrückt haben und׳ in ihrem fanatischen Partei-Egoismus das Wohl der Allgemeinheit unberücksichtigt ließen, jetzt, nach genau einem Jahr agudistischer Kehillo-Arbeit, die Gemeinden zu sprengen drohen, obwohl die agiulistisch verwalteten Kehillos stets den Wünschen aller Gemeindemitglieder — auch der zionistischen — 'Rechnung getragen haben. Sind die Zeiten gar so rosig, daß die Zionisten solche Kämpfe innerhalb des Judentums provozieren zu dürfen glauben — oder fürchten sie das weitere Ansteigen ■der agudistischen Bewegung? Dies!werden sie nicht verihiindem können, denn die gesamte Judenheit Polens ist heute von der aufrechten, berechneten Führung der Kehillogeschäfte du roh. die agudiistisehen Vorsteher überzeugt üiul begeistert. V j Von Woche zu Woche ־• Die Not unter den Juden Polens ist so groß, daß sich allein in Warschau 25.000 Familien an die Gemeinde und die verschiedenen Wohlfalirts- anslallen um Unterstützung aus Anlaß der jüdischen Feiertage geroendet haben. Obwohl in Polen kein gesetzlicher Numerus clausus besteht, wird in der Praxis das Prinzip des N u m e r us e l a u s u s scharf ausgeübt. An der medizinischen Fakultät in Lemberg wurden unter 120 Neuinskribierlen bloß 12 Juden (genau 10 Prozent) auf genommen. Aus Anlaß des 85. Geburtstages des Reichs- Präsidenten von H i nd enbur g, der auf den zweiten Tag Rosch-haschonoh fiel, wurde in allen Synagogen Deutschlands ein Gebet für das Heil des Reichspräsidenten oerrichtet. Edmond de Roth sc h i l d stiftete ein größeres Grundstück in Jerusalem zur Errichtung einer orthodoxen jüdischen Schule. * Bei den Wahlen zur zweiten •Kammer des schwedischen Reichstages erhielten die N ationalsöz i a l i sie n wohl einige lausend Stimmen, erreichten jedoch n i c hl di e M in d e st z ah l f iir ein M andat. * Wie aus Paris berichtet wird, hat wieder ein Lodzer Jude eine große Erbschaft gemacht, Madame Hambert in Lille hat ihr Haus, das auf über eine Million Francs geschätzt wird, dem Lodzer Schocket Jizchok Meir Lipschütz oermacht, Lipschütz hat einige Jahre in Lille gelebt und Madame Hambert hat sich der jüdischen Familie angefreundeL Aus Dankbarkeit hat sie ihr Haus Lipschütz hinter• lassen, * ״..׳׳׳:■ Im Laufe dieses Jahres wurden durch Juden 30,000 Dundm Pardessim in Erez-Jistoel neu angelegt, ׳ * . Nach einem Regicrungs~Erlaß dürfen die Jüdisehen Arbeitgeber in Brasilien jüdische Arbeiter am Somtag beschäftigen, wenn die Sabbatruhe einge■' halten wird. Die Arbeitszeit wurde mit höchstens 48 Stunden in der* Woche fest gesetzt* Lebensversicherung*• n |J £"S BU| | Y** Gegründet Gesellschaft ff• n W N I A 1882 Versicherungsbestand Ende 1931 .. 2775 Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen im Jahre 1931. T82 Millionen Schilling Garantiemittel Ende 1931 . 472 Millionen Schilling Auszahlungen an Versicherte im Jahre 1931 . 43 Millionen Schilling Am Ende des Jahres 1931 waren bei der Gesellschaft 836,664 Personen versichert. Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, Spanien, Italien, Tschechoslowakische Republik, Polen, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Aegypten und Kleinasien. wird ein Prediger werden — und das heißen sie Freiheit und Gleichheit. Malkah, wir gehen keinen schönen Zeiten entgegen, Blut wird fließen, sag’ ich dir, und die Welt wird1 sich umwälzen.“ — Also sprach Reb Ahron im Tone des dunkel sehenden Propheten, und dabei biß er ■mit einem Appetit, der ihm g-ttlob trotz seiner 70 Jahre gehlieben war, in die ״milchige Barchcs“ und machte einen tiefen Schluck nach dem andern aus dem Becher mit seinem geheimnisvollen Rauminhalt. ״Ich. bitte dich“, so begann nun Malkah, deren Sabbat-Haube sich in 'bedenklichem Winkel verschoben hatte, was immer auf einen kleinen Sturmesausbruch hindeute, ״ich bitte diicli׳, was ■willst du noch von der Welt haben? Glaubst du, die Welt wind sieb nicht Weiter drehen, auch wenn du nicht willst? Man wird dich viel fragen. Deine (Kinder hast du, G-tt sei gelobt und gedankt, versorgt, also laß die ■Leut‘ reden und tun, was sie ■wollen, senau, daß du die Dorfleut' mit deiner Ware befriedigst, daß wir auf unsere alten Tag nicht unsern Kindern, nicht Jud’ oder Christ, was G-׳tt verhüten möge, zur ■Last fallen, und im übrigen geht dich kein Reichstag etwas an, keine Nationalgarde, •keine Deputierten, sollen sie sich ihre Köpf‘ zerbrechen, bleibt mir meiner ganz.“ — Mit diesem kräftigen, waschechten Ghettosprüchlein schloß Malkah, die energische Hausfrau Reb Ahrons. Dieser warf ihr einen scheuen, halb aus Mitleid, halb aus. Schrecken vermengten Blick zu, als wollte er ihr sagen: ״Davon versteht doch so ein Weib nichts‘‘; freilich hütete er sich, das, was er still נn seinem Gedankenkämmerchen wahrte, als Wort dem Gehege derZähne entfliehen zu lassen; er hielt 6ich da an das Wort des weisen Königs ״ein bitteres Wort macht aüffkmiraen den Grimm‘‘, Und daß wir es nur sagen, den Groll seines Weibes fürchtete Reb!Ahrou, sie war in Wahrheit seine ״Malkah“, seine Königin, seine Beherrscherin. Er war, wie der große Hohepriester, nach dem er hieß, ein Friedensmann, sie war energisch, wenn auch dabei grundgütig, sie war eine mehr starke, eine mutige •Natur, wenn auch dabei wahrhaft frommen Sinnes, Wäre Reb Ahron stets ihren Ratschlägen gefolgt, vielleicht hätte ihn der liebe G-t׳t doch einen reichen Mann werden lassen, denn ist auch alles vorgesehen, so ist doch auch dem Menschen die freie Willenshandlung eingeräumt; nun denn, eine solche wil- Jensstarke Natur war Malkah, iReb Ahron gehörte, wie sich schon die Natur in solchem Widerspiel gefällt, mehr dem schwächeren Geschlechte an. So redete auch diesmal, ״wegen des Friedens des Hauses“ Reb Ahron nichts weiter; er begann vielmehr die uralte Weise zu singen, welche der holden Sabbat-IBraut als Abschiedslied nachklingt, sprach den Segen über den Wein, das Licht und die wohlriechenden Gewürze, zündete sich seine geliebte Pfeife an, rezitierte hierauf die!Eliahulieder, aß sein kärgliches Abendbrot und bald umfing ihn der süße Friede des Schlafes, der ihn kräftigen sollte für die Mühen der Woche. Die energische Malkah machte indes die Vorbereitungen für den großen Waschtag,. für welchen der kommende Sonntag seit Jahren ausersehen war. II. Am nächsten Morgen erhob sich Reb Ahron zeitlieh vom Lager, dankte seinem G-tte, erbat sich von ihm eine ״gute Woche“, nahm seinen Knüttel und bald sehen wir ihn auf der Landstraße rüstig einhersdireiten, dem nächsten Dorfe zu, wo er eine ״Partie“ Honig zu erstehen gedachte. Malkah stand indessen zu Hause und bearbeitete im Sehweiße ihres Angesichtes die Wäsche mit noch sehr kräftigem Arme. — Reb Ahron war kaum eine Strecke Weges gegangen, da gesellte sich ihm sein Geschäftsbruder zu, Reb Mache!, der, nur um einige Jahre jünger als Reb Ahron, einen schwunghaften Handel im ״dürren Obst" betrieb, welches er ■in den benachbarten Dörfern aufkaufte. Getrocknete Aepfel, sogenannte ״Schnitz“, getrocknete Birnen und Zwetschken ■waren der appetitliche Handelsartikel, durch’welchen Reb Machel, der nebenbei auch an den bohpn Feiertagen das Ehrenamt eines Vorbeters übernommen hatten sein Brot sich verdiente. (Fortsetzung folgt,)

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