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Jüdische Presse · 1932-09-30 · 39 (30.9.1932) · page 8

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
39 (30.9.1932)
Date
1932-09-30
Page
– (sequence 8)
Language
German
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JÜDISCHE PRESSE Seite 8 (Hierauf verliest!Herr Oberrabbiner Eckstein- Sered sein, aitsfühtliches. scbiwnhjgvöllas Referat über die Bestrebungen des Vereines und die Grundsätze, die ihn bei der Beschaffung der Geldmittel als auch* bei der tÄiUfteilung unter den einzelnen Jescltiwoth leiten.. Wir!bringen dieses!Referat, das die Versammelten mit Spannung aniliörten, ■weiter unten im Wortlaut. Herr Sekretär H. Kornfein־Topolcany verliest in Vertretung des Kassiers den Kassabericht, kommentiert ihn an einigen Stellen und fügt auch, seinerseits einen!Appell an die Gemeinden .hinzu, die bislang dem Verein ihre Mitarbeit noch versagt haben. Nach einer kurzen, aufklärenden Diskussion, an der sich die Herren Oberrabbiner Weiß- Topolcany. Oberrabbiner!Freysurany. Oberrabbiner Schreib e r - .Bratislava, ■ .Oberrabbiner Eckstein - Sered und der Vorsitzende beteiligten, beantragt (Herr Wilhelm K oh n-!Bratislava, der Verein möge außer Beiträgen und Spenden in barem Gelde auch Lebensmittel in Naturalien sammeln und sie den jeschiwoth zu Merisazwecken zur Verfügung stellen. ׳Heber Vorschlag der Herren Oberrabbiner Schreiber und!Frey, wird der Vereiosleitung einstimmig das Absolutorium erteilt. Die Grundlagen des Hilfswerkes. Referat, gehalten von Oberrabbiner M. Eckstein, Sered. Die ehrende Aufgabe wart! mir zuteil, vor Ihren Augen die Geschichte des verflossenen Vereins!jahres entstehen zu lassen. Der .Geschichtsschreiber muß seine Blicke der Vergangenheit ׳zuwenden,!will er die Dinge schildern, die vor seinen Augen liegen. Vereinsijahre sind Glieder einer Kette, das eine ist .die Fortsetzung des anderen. Das erste Vereinsjahr!ist der Vater des zweiten. ,Vor!zwei Jahren, am;17. Eliil, hat ׳unser Verein den ersten Schritt gewagt. Heute sind ׳wir bei einem Meiileiizeiger angelanigt,!heute wird das!zweite Vereinsjahr!geschlossen. Welch ein Weg;liegt zwischen diesen beiden ׳Grenzpfählen? Diesen Weg!will ich nun mit ‘ Ihnen gemeinsam zurücklegen, ׳zeigen, welche!Binsendickichte, Schlingpflanzen unseren Weg versperrten, den Staub, der manchmail ׳unsere Augen verdunkelte, den Kot, der uns bespritzte, aber auch das einladende Licht, stärkende Labung, die ׳uns das Wieitcrzieben ermöglichten. •והנה באר בשדה• — דא בית המדרש — •ואכן גדלה! על פי הבאר ונאספו שמח בל העדרים וגללו את האבן מעל פו הבאר. Die Jeschiwoth waren seit uralten Zeiten der Brunnen, ■zu dem ׳die עדרי צא[ קדשים aus der Nähe und Ferne hinpilgerten, um ihren Thoradu.vst zu stillen. Diese Jeschiwoth, die geheiligten Hallen;der Lehre, haben in den letzten Jahren gefa.hrvolle Zeiten durchlebt. Zermürbende Sorgen richteten sich dort ganz hcimiscli ein, Not und Elend waren dort täglichs Gäste. iBooherleben — so sagte man — ist ׳eine Summe van Entbehrungen, ein yallgerüttelt Maß von■ Entsuguingen. An -jeder tho rat reuen Seele nagte die Furcht, Sorge, Elend, Not .und Entbehrungen werden sich zu einem mächtigen Steine!zusammensetzen und den Lichtbrunnen der Thora verdecken. Wie wird mau diesen Stein von der Oeffnung des Brunnens fortwälzen? Diese Frage, beschäftigte die verantwortungsvollen Männer unseres Landes. Das Jesohiwoth-iProblem ist das Sorgenkind der •jüdischen Oef-fentliohkeit geworden.!Pläne wurden entworfen, Ideen tauchten auf, die nie zur Wirklichkeit geworden, die!niemals!zur Tat reiften. Bis uns der Wegweiser des!jüdischen Volkes die תו־ודק in dem Satze ״י נאספו שמה כל העדרים וגללו את האבן מעל פי הבאר" zeigte, auf weichen Pfaden das -Ziel zu erreichen ist. Das Hand-in-Hand- Gehen, ׳der Zusammenschluß der ■Gleichgesinnten, ist die Devise unserer ■Zeit. Was dem einzelnen möglich ist, ist ■einer Vereinigung •eine leichte Aufgabe. Dies ist die stolze aber schwierige Aufgabe unseres Vereines: Den Weg zum .Brunneu der Thora" f es tz ul egen, den!Kindern all er Sch ichten ■unseres Volkes den לימוד התורה z u e v m ö g 1 i c h e 11. Die Aufgabe war umrissen, das Ziel gesteckt, die Arbeit begann. Diese Arbeit wollen wii;!Ihnen schildern 11 nid Ihrem .Urteil ■überlassen, ob sie treu, gewissenhaft, ohne Versäumnis durch geführt wurde. "אם תבקשנה ככסף וכמטמונים תחפשנה• Die Erde ist die größte und reichste Schatzkanimer der Wielt. Sie birgt in ihrem Schoße edles Metall,!wertvolles Gold, labende Quellen. Die Erde ist aber schweigsam, stumm, hält ihre Lippen geschlossen, verrät durch kein Zeichen, wo ihre Schütze verborgen sind, versperrt sie durch undurohdringliohe Mauern, verhüllt sie durch 1111 zäh l׳ige Schleier, ln krüfteverzehrender Bergn1annsarlbe.it muß der Weg zu ihnen gefunden u!nd gebahnt;werden.!Wie ■oft •ereignet es sich, daß man Monate!hindurch *emsig und fleißig arbeitet und statt erhoffte Schätze, wertlose Steine findet. Die Arbeit eines Bergmannes war unsere Arbeit. Der Boden der jüdischen Oeffentlichkeit birgt Schätze in sich, die für edle Zwecke nutzbar gemacht werden können, sie verrät nur .nicht, wo sie liegen. Sie müssen ausgesucht, der Weg zu ihnen .freigeiegt!werden. Man sagt, es gibt Menschen, die eine Wünschelrute zur Hand nehmen, mit ihr den Baden ahtasten und angeben können: ׳Hier liegt Erz, Gold, hier ׳fließt eine Wassera!cl er. Wir waren nicht so glücklich, ■eine solche Wünschelrute zu ׳besitzen. So einfach und bequem war unsere Arbeit nicht. Wir haben .überall mit den Werkzeugen des geschriebenen und gesprochenen Wortes gearbeitet, wir;haben überall den Boden gelockert und ■bearbeitet, aber leider haben wir ■nicht an alle n Stellen edles, verwendbares Metall, sondern ■nur leere, wertlose Versprechungen gefunden. Enttäuschungen, geknickte Hoffnungen sind keine Fittiche zu großen Taten. Die Giftpflanzen der Enttäuschungen und geknickten Hoffnungen träufeln ihren zersetzenden Inhalt in die ,Organe, lähmen die Arme und hemmen die Schritte. Die Verantwortung חש*#ת und seiner תו רה» dem jüdischen Volke und seiner ■Zukunft gegenüber, die Treue, die wir den heiligen Zielen unseres Vereines geschworen, haben unseren .sinkenden Mut üwfgeriohtet, ׳unsere Schritte beflügelt, uns zum Schaffen und Bauen angespornt. Diese Arbeit lmt auch ihre Früchte gezeitigt. Gegenüber 17 des Vorjahres, bestehen heute 60 Ortsgrupen, die d em Ver e i11׳ e j ä h r 1 i c11 ca. 80.000 b i s 9 0.000 Kronen zur Verfügung stellen. Anerkennung und Dank zollen wir unseren Ortsgruppenleitern, sie sind die Säulen, und Seelen des Vereines. Wir haben nur gesät und gepflanzt, die Sonne ihrer restlosen Hingabe hat die Keime in Halme schießen lassen und die Ernte zur Reife -gebracht. Die!Gern ■ei in de ist die sichtbare, kör.p erliche Gestalt des!jüdischen!Zusammengehörigkeitsgefühls. Die -Gemeinde ist .der Wortführer der jüdischen Massen, sie ׳ist die ■Zunge ,für das, was in der Brust der einzelnen stumm nach Ausdruck ringt. ׳Ihre Aufgäbe ist es, das in die Tat umzusetzen. was als Wunsch und Verlangen in den Herzen der ׳Besten unseres Volkes schlummert. ׳Dies legitimiert unser Recht, uns an ׳d i e G ■e m e i n d e n zu w e 11 den, daß s 1 e h e 1 ■f e n d u n d u n t e ־1׳ •s t ü t ׳z ■e •11 d uns ׳z u r Seite stehen.!Unser Verein wird von den •jüdischen Massen beseelt. In!jeder jüdischen!Brust sind ja die Keime der Thoraliebe vorhanden. Diese ewig lebende, Wunder wirkende Thoraliebe, die in jeder jüdischen Seele verankert, ׳in jedem jüdischen )Herzen verwurzelt ist, begleitete uns auf dem schweren Gange, als wir an die Türen aller Gemeinden pochten. Manche haben uns geöffnet. Einlaß gewährt und ׳Gehör geschenkt. Ihnen gebührt der unauslöschliche Dank unseres Volkes. Aber manche haben den Ruhm unserer Vergangen- Jieit, den Wegebereite.r einer helleren Zukunft, die Pifilageamme unseres Volkes, •die!Erzieherin ■unserer Uemoh, unsere Mutter, die תוה״ק, wie einer! lästigen Bittsteller!behandelt, Öiartnäakig die Türen verrammelt, ohne ein gütiges, aufmunterndes Wort, sie 1111 verriebteter Dinge weiterzieihen lassen. Dies müssen .wir affen sagen, so!betrübend •es äiicli ist, wenn es auch das Blut in!Glut und Flammen versetzt. Durch Vermäntelung werden ja die Fehler nicht in Tugenden umgewandelt, keiner eines Besseren belehrt. Liier erhebt die Tbora ihr durch den Lautsprecher der Oeffentlichkeit verstärktes Wort: So!behandelt man ■eine Mutter nicht! Es ist die!erste und vornehmste!Pflicht einer jeden ׳Gemeinde, Thora-Institutionen zu fördern, ■den Jiro- und Lichtquellen aller Zeiten, den Bildnern unserer!Generationen, den Jeschiwoth, die Entwicklung zu ׳ermöglichen. D e r!Grad m e s s e r d a f ii r, w i e 1 e ib e n d dg, s t a r k u n ׳d intensiv di e T h 0 1־ a- 1 j e b er 11• 11׳ d ihre 1V!e r e h r u n g ׳i m ׳. K r 1e ׳i s e e i n e r!G e m ■e ■i 11 d e 1!e b t, ist d i e O p f e r f ä h i gki ■eit, mit der sie . Tho r(a-.Ins td tu tiip neu fördert. Wie beim Baume Wurzel, -Stamm, Laub, Zweige und Blätter Zusammenwirken, uni Reifen •und Werden der!Frucht zu ermöglichen, so müssen alle Organe des jüdischen Volkskürpers .Zusammenarbeiten, um den Früchten au unserem עץ חיים, den Jeschiwoth, die Entwicklung zu sichern. ׳Sprechen die Eltern, "ולא יכלו לשתות מים ממרה" ü!ß das bittere Los, das entbehrungsreiche Leben des Bochers, ihrem um das körperliche Wohl besorgten Elternherzen nicht gestattet, ihre Kinder in die Jeschiwoth zu •schicken, ׳sie sagen: es ist ׳wahr, die Seele blüht dort auf, aber der Körper verkümmert; die Schatzkammeru des Geistes werden mit ,Liebt und Wissen gefüllt, es wird!dort alles Schöne, Edle und Erhabene aufgespeichert, aber der Leib verarmt, er wird aller seiner Energien beraubt. י י ה ו ד״ עץ וימתקו f ״ 1 י המים" daß alles im Jiideutume, Gemeinden, Körperschaften, Zusammenarbeiten, ihren Stolz darin״ setzen, den iBochür .von ׳jeder Sorge zu befreien, der Seele zu geben, wessen die Seele bedarf, aber auch dem Körper, •was ■er benötigt. Vergleichen Sie den Ausweis, der ihnen vor liegt, so •werden Sie .sehen, daß diese Erkenntnis dämmert, daß •die Wahrheit auf dem ׳Marsche ist, daß es uns gelungen ist, in die Mauern der Indolenz, mit denen sich viele .Gemeinden umgaben, manche!Bresche zu schlagen. Wir hoffen, daß alle Gemeinden sich ■bewußt sein werden, was sie der Thora •und den Lichtzentren ■des jüdischen Volkes, den Jeschiwoth, schulden und es uns gelingen wird, alle Gemeinden in das Hilfiswerk für ׳die Jeschiwoth einzusplnilten. Es ist uns ■eine Ehrenpflicht, hier vor der Öffentlichkeit der La nd es ha 11׳zl e׳i unseren!innigsteil, verbindlichsten!Dank auszusprechen, für die Mühe und Hilfe, mit der ■sie die Sanktion unserer Statuten ermöglichte, und für die jährliche Subvention, Nr. $9 die sie unserer Chewra votierte. Dieses auszeichnende Vertrauen erfüllt uns mit freudiger!Genugtuung. Wird ja damit unserem Vereine von berufenster Stelle das ehrende Zeugnis ausgestellt, daß er keine partikulari־ stischen Interessen verfolgt und seinem Programme treu blieb: Mit der Allgemeinheit für die Allgemeinheit Zu schaffen und zu wirken. Nun kommen wir zu ״Schabbos bamidbor“. Dieses Datum läßt das Blut fetiriger zum Herzen strömen, erfüllt uns mit Stolz und Bewunderung für unser etiles Volk. Der Ausweis der Schabbos-bamidbor-Aktion ist ja der שיל השירים der Thoraliebe und jüdischen Wohltätigkeit. Dieser Ausweis dürfte die Aufschrift tragen: ״* ש ר א ל קד ש י ם ד« ם״* Die flammenden, begeisterungsdurchtränkten Worte unserer רבנים ה נ ד ל י ם שליט״א flatterten auf den Flügeln der Aufrufe hinaus und erreichten selbst den entlegensten Ort und es zeigte sich wieder: wer auf die jüdische Freigiebigkeit baut, wird in seinen Erwartungen nicht getäuscht, wir ersuchen die י נ נ י ם הג״ הגדלים unclfi ראשי ה ק ה ל ן! daß sie den Scliabbos bamidbor zu ei.ner ständigen Einrichtung werden lassen. Er verspricht von Jahr zu Jahr schönere Erfolge zu zeitigen. Im verflossenen Jahre 25,000 Kronen, in diesem Jahre z i r k a 4 5.0 0 0. Wir halben versucht, überall, wo die leiseste Hoffnung־ auf Erfolg winkte, Hilfskräfte für unseren Verein zu werben. Wir wollen nun von unserer Intervention beim Kuratorium der Haffkine-Sfiftung berichten. Seit einem Jahr tauchte in den Blättern des In- und Auslandes die Kunde von einem märchenhaften Schatze auf, der den Jeschiwoth des Ostens testiert wurde. Die ganze jüdische Welt horchte auf und war freudig bewegt. Endlich ist der Morgen für die Jeschi־ woth nach einer langen, bangen, in Schrecken ■und Sorgen durchzitterten Nacht angebrochen. ״Ihr seid überflüssig geworden“ — so rief man uns zu. Die Llilfsquellen, die ihr ausgegraben, könnet ihr verschütten, die halbfertig'en Mauern, die die Jeschiwoth umfassen sollen, niederreißen, das thorarettendc Instrument — die ״Machsike Hajeschiwo-tli“ könnet ihr zerschlagen. Man braucht nur die Hände auszustrecken, einen Wunsch laut werden zu lassen, uncl die goldenen Berge sind in greifbare Nähe gerückt. Der Kampf ist zu Ende, die Sorgen sind tot. Der Leitung der Machsike Hajeschiwoth fiel die unangenehme Aufgabe zu, Illusionen zu zerstören, Träume zu vernichten und za sagen, daß Märchen nur Märchen sind. Nur mit der größten. Dankbarkeit und Verehrung• kann der Namen des Mannes genannt werden, der in vorbildlicher Weise die Früchte seiner ganzen Lebensarbeit den Jeschiwoth widmete.!Spricht: man den Namen Prof. Haffkine aus, verbeugt man sich tief vor dem Andenken dieses Mannes, der seine Liebe zur Thora auf solch herrliche Weise bekundete. Seine Tat ist Beispiel und Mahnung, sie ruft uns den heiligen Satz unserer Lehre in Erinnerung . .«. ״לשכנו תדרשו והבאתם שמה עולותיבם ואת מעשרותיכם ואת תרומת ידכם ונדריכם ונדבותיכם". Dort, wo die שכינה ruht, in den ד" אמות של הלכה sollt ihr eure Opfer niederlegen. נפן היה לפני ביה״ם ומודלה על גבי בלונסית וכל מי שהתנדב גרגור אחר ואשכול אחד היה מביא ותולה בה. Jeder Opferwillige und Opferbereite hat seine Gaben nur für jüdische Ziele, jüdische Zwecke, jüdische Aufgaben bereitgestellt. Viele, viele müßten diese Worte beherzigen und dem edlen Beispiele des großen Stifters folgen, wienn die Sorgen von den Jeschiwoth für ewig und immer gebannt werden sollen. — Unsere Abordnung• zum Kuratorium der Llaffkine-Stiftung kehrte vorläufig* ■nicht mit dem ersehnten Erfolge zurück. Die bereitwillige Aufnahme und verständnisvolle Prüfung der düsteren Lage unserer Thoralchranstalten lassen uns aber erhoffen, daß das Kuratorium der Slowakei, dem klassischen Lande der Jeschiwoth, die verhältnismäßig* die meisten und größten Jeschiwoth der Welt beherbergt, d i e 11־ i 1 f e zuteil w e 1* d en lassen wir d, d i e sie ■dank i 111־ e r r u h m r e i c 11 e 11, 111 o 1־ au 111 e 1• s t ii t z e 11 d e 11 Vergangenheit verdie 111׳. Ein Verein, der von der Oeffentlichkeit genährt wird, hat .eine doppelte Aufgabe: erstens zu sagen, wie er die Summen aufbrachte, und dann, nach ׳welchen Prinzipien sie verwaltet und verausgabt wurden. Wir haben Ihnen bis nun die eine Seite der Münze gezeigt, Wir wollen, daß Sie auch die Kehrseite sehen. An dem Faden!unseres Referates haben wir Sie überall hingeführt, wo der Bezwinger der tausend köpfig-cn Sorge, das Geld, zu finden ist. Nun wollen wir Ihnen zeigen, wohin sich der Geldstrom aus dem Reservoir unseres Vereines ergoß. Die unendliche Gnade י השם יתברך die nie versagende Freigiebigkeit und Thoraliebe unseres Volkes, haben uns in die angenehme Lage versetzt, die Subve 11t i o 11 e n an die Jeschiwoth fast verdopp e 1 n zu können. War das Ilervoizaubeni dieser Summen schwierig, war die Verteilung vielleicht noch schwieriger. Es mußten einerseits die Interessen des• Vereines gewahrt, die ׳Unterstützungen nach dem gutheißenden Urteile der peinlichsten Korrektheit verteilt werden, andererseits die spezielle Lage der Jeschiwoth, ihre berechtigten Sonderwünsche und Bedürfnisse, die Leistungsfähigkeit, Verständnis des Ortes, in welchem sich die Jeschiwoth befinden, beachtet werden. Wir, die wir mit den Jeschiwoth im engsten •Kontakte stehen, ihre Sorgen und Bedürfnisse, ihre Stützen und Säulen kennen, sagen es aus Erfahrung״, die Zahl der

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