Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1932-09-30 · 39 (30.9.1932) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
39 (30.9.1932)
Date
1932-09-30
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2629891-2630438-2630476--4264-2636407
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Nf, 39 JÜDISÜHfi fKESSi seit et schwer in die sportgestählten Glieder gefahren, daß sie in ihrer Gesi nnungslosigkeit nnd Verzweiflung, zu dem Mitte! solcher Schauergeschichten greifen müssen? 1 Das Hilfswerk für die Jeschiwoth in der Slowakei: mei n deo r ga n i s a t i o n in P. KUR., das orthodoxe O r g a n i s a t i o n s s t a 11! t Für die Slowakei und zuletzt auch mit) G-ttes Hilfe die l»evorstehende orthodoxe L a n d e s p 1־ ü s e s w a h l ihre zufriedenste!- lende und erfreuliche Lösung finden können, wie die glückliche Wahl des o r 111 o d o x e 11 G e m e i 11 d era hhi ners von Jerusalem ans der Mitte־ der tschechoslowakischen rahbinischen Autoritäten einen t r ö s t e n den A 11 s b I i e k in die Zukunft gewahrt. Aguda und Zionismus in P. K* R. - In den Gemeinden von Podkarpatska Ras fangen die orthodoxen Juden endlich an. sich gegen das Vordringen der diversen Abfallströmungen und namentlich gegen die Verheerungen des Zionismus mit den Mitteln zur Wehr zu setzen, die wir von jeher als die allein richtigen und allein zweckdienlichen empfohlen luihen. Sie entschließen sich nämlich zu positiver Tätigkeit für die Erstarkung des thoratreuen Judenturns in G e m e i n d e. E r z i e 11 11 n g s w e s e n. II a 11 s und Familie. Der Kreis derjenigen, die von dieser Erkenntnis und längst erprobten Erfahrungstatsache .durchdrungen'sind, erweitert sich immer *mehr. Orts-. J 11 g e n d-. E r a 11 e 11- und M ü d e h e n g r 11 p pe 11 d e r Agu das Jisroel sind in den letzten Monaten entstanden und dehnen sich immer mehr aus. In der organisatorischen Zusammenfassung auf unerschütterlich fester thoratreuer Basis im Sinne des Aguda-Programms liegt eine ausreichende Bürgschaft dafür, daß allmählich auch die allgemeinen trostlosen Zustände im jüdischen Leben . dieses Landesgebietes eine Eiitwicklungslinie nehmen ( werden, die eine erfreuliche Wendung zum Besseren er- י warten und erhoffen läßt. Darauf deuten auch die in mehreren Orten bereits erüffneten mul die anderen, noch im Gründen' begriffenen a g u d i s t i s c 11 e 11 R e I ig i o!1 s s c 11 u len f ür M ä d c h e n hin, die den lleilungsprozeß an der wundesten Stelle des jüdischen Lebens in Podkarpatska Rus beginnen lassen. Ihre Tätigkeit wird von der gesamten orthodox gesinnten jüdischen Bevölkerung als ein Werk der Befreiung von drückender Sorge und Gewissensqual mit größter Befriedigung aufgenominell. Auch in den Kreisen der noch nicht ga n z verlorenen Jugend selbst wird die Aufpflnnzung des orthodoxen Aguda-Banners in den karputhorussischen Gemeiiulen freudig begrüßt und die Ernüchterung von den y.ioiristischcn modernen Verlockungen macht allenthalben merklich Fortschritte.!Die Führung in jugendlichen Kreisen übergeht zunehmend in die Hände des Teilder Jugend, der die Grundlagen der Lebens- und Weltanschaimng in den Jeschiwos. an den Quellen der Thora, erworben hat, und diese Jugend hat vorwiegend Vcrstämliiis genug, für •die Selbstachtung, die sie die Aguclas Jisroel lehrt, •und besitzt G-tt sei Dank immer noch Idealismus'genug, um sich opferbereit in den Dienst der geistigen Errettung ihrer Altersgenossen zu stellen. Das paßt natürlich den zionistischen Agitatoren nicht. Wer kann denn verlangen, daß die siegessicheren Künder und Verfechter der thorafrenulen modernen ziouistischen Idee mul der zionistischen .Bewegung i!1 Jubel ausbrechen darüber, daß ׳durch, die Aguda die bewu ßt orthodoxe Geisteslichtung erstarkt und eine schwangvolle organisatorische Erneuerung erfährt? Paßt aber irgend etwas den Zionisten nicht gut in den Kram, so׳ ist ihnen jedes Mittel recht, um sich seiner zu erwehren. Die zionistischen Zeitungen erblicken in solchem Falle .ihr vernehmliche Aufgabe darin, ihren naiven, vor lauter .zionistischer ,Aufgeklärtheit in die tiefsten Tiefen des •.,zeitgenössischen Weltgeschehens eingedrimgenen Lesern Schauermärchen über die Denkart und die Untaten der Aguda zu erzählen. VVelcher zionistische Jüngling und welche zionistische junge Dame werden nicht von 'Grauen erlaßt, wenn sie z. B. die folgende öffentliche :zionistische Anfrage an die Agudisten lesen, die wir einer der jüngsten ■Nummern־ des in Uzhorod erscheinenden ״Z s i d 6 N e p 1 u p“ entnehmen:• Deutsche Agudisten für Hitlersclie Weltanschauung. Uriel Birnbaum, der Berliner Kunstmaler, der r ii 11 r e r d e r A g 11 da in D e u t s c 11 I a n d (!) ver- Öffentlicht i׳m ״Aufstieg‘’, dem 113bitte seines Vaters Nathan Birnbaum, einen Artikel, der ein Schul- 1 1׳) e i s p i e 1 d e r entarteten a s s 1 m i' lato r isehen Bestrebung (!) ist.!Der brave antizionistische orthodoxe Führer (!) schreibt folgendes: ״Die deutsche orthodoxe Judenheit (!) .ist schuld daran, daß die Außenwelt das ganze jüdische Volk ifiir Heiden, Materialisten und Radikale hält und sie ab solche verpönt. Es ׳ist ׳die Pflicht der orthodoxen ׳Führer und ihrer ׳Presse, sich gegen jeden L i b e r a 1 i s in u s, S o z i a I i s m 11 s. P a z i f i s m u s und Fortschritt mit dröhnender Stimme zu verwahren. Es wäre 'ihre!Pflicht, solche g-ttlo.se Menschen, wie iE i n s t e i n, B e r g s o 11, F r e 11 d und G en o s s e 11, n i e d e r z 11 b r ii 11 e 11 (!), und nich t, sie •zu loben.;Dazu rät dev Berliner Aguda.fiilirer (!), nämlich: das Judentuiu lobe das Gegenteil (!) von Liberalismus, den H׳i 11 e 1• is m u s (!!), lobe den Krieg •(!!!), d1־s Gegenteil von ׳Pazifismus (!), lobe die Rücks t ii 11 d i g׳k e i t, die U 11 b ׳i 1 d 11 11 g, die U 11 d u I d-־ samkeit, den Terror usw., damit die Hitlers die Juden für gute, brave jungeiis halten und nicht für '׳.Heiden und Materialisten. Herr Oberagudist Bimbäum gestaltet das gute jüdische!Idealbild nicht aus der T'hova und der Bibel ’(!), sondern a n s H i 11 e 1־ s 1K ü c h e u 11 •d I d e e 11 w e 11 (!!). Was sagen dazu die anderen Agudisten? Sowei der ״Zsido Neplap“, Nummer 36 vom 1. ׳Etui, <lem Tage, da Juden in der Regel zu ernster Stuuuuug neigen י Was die ״anderen Agudisten“ dazu sagen? Sie antworten, wie das bei Juden üblich ist, mit Gegenfragen: Was s age 11 a 11 s t ä n cl i ge Me 11 sehe n z u einer s o 1 c 11 e 11 B e r i c 111 e r s t a 111111 g? Was sagen vernünftige Menschen zu einer zionistischen Zeitung, die ihre zionistischen Leser geistig so gering eiuschätzt, daß sie ihnen solchen Kohl vorsetzeii kann? Was sagen M e n sehen mit einiger Intelligenz dazu, daß eine zionistische Zeitung Uriel Birnbaum, der zwar nicht in Deutschland lebt und kein Agudaführet•, aber ein feinsinniger Maler, Dichter und starker selbständiger Denker yon eigener Prägung ist, Gedanken und Aeußeimng־en unterschiebt, 11 i e weder e r u o c h ein andere r d e 11 k f ä h i g e r J u de je 111 a l s g ehegt hat? Ist denn den Zionisten in Podkarpatska (ins die Heidenangst vor dem Aufblühen des agudistischen selbstbewußten orthodoxen Judentums so furchtbar Sichas Chulin des Chuster Raw. Nacherzählt von D. B’ y d 11 o Wer den Chuster Raw in seinem Beth-Hamidrasch als Lehrer, auf der Kanzel als Mochiach, in seinen תמוומוה als paio vor dem Omed als Schliach Zibur, an seinem Tisch als Gastgeber und im Bes-Din als הין אמה Dajon Emes größten Formats kenrtenlernte, müßte einmal auch in seinen knapp bemessenen Mußestunden seiner einzigartigen Konversation beiwohnen, 11m ein vollständiges Bild von diesem Großen in Israel zu gewinnen. Oberrabbiner Duscliinsky. der Nachfolger Rabbi Josef Chaim Sonnenfelds 5*11־. Es l׳ic״t ein besonderer Reiz in diesen Gesprächen, voll abgeklärter Weisheit. Eine liebevolle Wärme strömt aus ihnen. Dann und wann leuchtet ein herber Witz tief in das Wesen des Besprochenen, unvergleichlich seine lebenstreue Schilderung. Erez-Jisroel Es war in Karlsbad vor drei Jahren. Wir liegleiteten ihn bei seinem Spa/.iergang. Wie immer, wenn seine faszinierende Gestalt in der Collonade auftauchte, schloß sich eine Anzahl seiner Verehrer dem Zuge an, um seinen Worten zu lauschen. Jemand sprach von Ercz- Jisroel, die alte heimliche Liebe des Chuster Raw.... Seine Augen leuchteten auf, wie geistesabwesend sprach er von der Landschaft des 'heiligen Landes. Von seinen Bergen, von seinen Tälern, von. seiner Erde, von seinen Steinen.... Es klang, als ob' er dort geboren und dort aufgewachsen wäre. Und wir wußten doch, daß seine Fiiße zu jener Zeit das heilige Land noch nicht betreten hatten. Wieder einmal sahen wir sein tiefes Erleben von דברי הדל; denn nur aus ihren Schilderungen kannte er das Land. Plötzlich unterbrach er seine Betrachtungen und sagte: ״Wie unvernünftig wir Juden doch sind! Wir geben horrende Summen aus, für den Kuraufenthalt und machen Erholungsreisen in aller Herren Länder. Der Großteil dieser Erholungssuchenden ist bloß nervös. Und so wenigen fällt es ein, ihre Ferien im heiligen Lande zu verbringen, um ihr seelisches Gleichgewicht in dieser reinen und heiligen Atmosphäre wiederzuerlangen. Mit ganz wenig Mehrkosten wäre es durchzuführen. Man könnte solcherart sich und dem heiligen Lande nützen.“ * Ostjüdische Toleranz Ein angesehener Jude aus Ungarn kritisierte in seinem Beisein die etwas zu weitgehende Toleranz eines bekannten litauischen Führers, gegenüber dem liberalen und nationalen Abfall. ״Wir haben kein Recht“ sagte der Chuster Raw, ״über die Einstellung der litauischen גדוליב den Stab zu brechen. Der unerträgliche Druck des Golus im zaristisehen Rußland zeitigte bei ihnen ein solches Maß von Ahawas Jisroel, von dem wir uns keinen Begriff machen können. Man neigt zu leicht dazu, sein körperlich leidendes Kind zu nachsichtig zu erziehen. Wir im alten Ungarn hatten es wesentlich besser. Es fiel uns daher leichter, unsere mißratenen Kinder etwas derber anzufassen. * Die Drohbriefe Als der Chuster Raw noch in Galanta war, und bereits in Chust als Raw gewählt wurde, hatte er sich noch immer gesträubt, die Wahl anzunehmen. Drei angesehene Vertreter der Chuster Kehilla waren bei ihm erschienen, um seine definitive Zusage zu erlangen, Als sie nach latfgen Verhandlungen ihr Ziel endlich erreicht hatten, nahm der Chuster Raw lächelnd einen Stoß Briefe aus einer Lade und sagte: ״Und nun, Raboisai, möchte ich Ihnen noch was Hübsches zeigen, lesen Sie.“ Die Herren waren entsetzt, es waren durchwegs Drohbriefe und Pamphlets <ler häßlichsten Sorte aus Chust. Als erster erholte sich der Führer der Delegation von seinem Schreck. ״Rebbe“, sagte er, ״ich muß unter allen Umständen herausbekommen, wer die Schreiber dieser Briefe sind. Darf ich mir einige hievon mitnehmen?“ ״Aber Raboisai“,. sagte der Chuster Raw mit einem verbindlichen Lächeln, ״nehmen Sie sich hievop so viel Sie wollen, ich bekomme ja noch ,...“ Briefkasten. B. K. und J. B. Auf Grund ganz verläßlicher Infornuiüonen können wir Ihnen ׳mitteilen, daß weder der Vorstand noch das Rabbinat der ■ Adas Jisroel zu den Verhältnissen in der Badener Gemeinde irgendwie Stellung genommen haben. Die Adas Jisroel lehnt es ab, in welcher Form immer in die Angelegenheiten anderer Gemeinden sich einzumisohen. Was einzelne Personen, sie seien in welcher Stellung immer, sagen oder tun, ist Privatsache, für die die Allgemeinheit keine Yerantwortung trägt. 2. Jahresvetsammluttg des Vereines ״Machsike Ha- Jesehiwbtii“. Die Jahresversammlung der ״Maclt'sike H a j e « c 11 i w o t h“. die am 17. Elul im Sitzungssaale der orth. isr. KultiKsgemeinde in Bratislava stattfand, darf auch diesmal als ein Fest cl e r A tterken n u n g f ti r diejenigen!betrat! h t e t w e r d e 11, d i e aus innerer ״ n cl a 11 f r i c h- 11 g e r A 11 teilnah me an der Not der jeschiwoth in der Slowakei sich zu- 8 a m m e n täte n, 11 in zu helfe n. und ihr Bestes einsetzten, um die Hilfe so ergiebig zu gestalten, wie' es die Verhältnisse mir ermöglichten. Das zweite Vereinsjahr hat die Gründer des Vereins und ,seine unermüdlichen Leiter in voller Bereitschaft gefunden, den Kampf gegen die materielle Not, der viele hundert lernbeflissene ״Jünger der Thora‘* au den Jeschiwoth in der Slowakei ausgesetzt sind, mutig aufzunehmen. Und dieser Mut zur Hilfeleistuiig. das muß. zu allererst gesagt werden, ist um so bewundernswerter, als er nur der tiefsten und heiligsten Ueberzeuguug von der Bedeutung der Thoraschätze für das Judentum unserer Zeit entspringen lind nur aus wahrem, jüdisch-menschlichem Mitleid mit den jungen Söhnen unseres Volkes sich nähren kann, die trotz aller Anreizungen zum Abfall in ihrer opferbereiten Liebe zum Thorastudium nicht erschlaffen, sondern בין בוחלי בית המדרש unentwegt stand halten. Die ■gesamte Judenheit in der Slowakei schuldet ihnen!Dank auch dafür, daß sie diesen Verein, der nichts anderes sein will als ein schlichter Hilfs- und Unterstützungsverein, nicht nur ins Leben gerufen, sondern ihn in kurzen zwei Jahren im Leben der meisten Gemeinden und im Herzen von zahlreichen אוהבי תורה auch schon so fest verankert haben, daß. man ihn gar niebt mehr missen könnte. Das Hilfswerk für die Jescliiwotli in der Slowakei zentralisiert zu sehen und in guten, tatkräftigen und bewährten Händen zu wissen, ist allen, die an die Zukunft des Thorajudentums glauben und an ihm bauen, neben anderen klar erkannten Notwendigkeiten unserer Zeit eine cl e 1־ w i c 111 1' g s t e n Vora 11 s's etzungen für j e d e n Sc 11׳ ritt zur V e r w i r k 1 i c 11׳ u n g, V e r i 11 n e 1־ l i c 11 11 11 g u n cl Vertiefung des große n heilig e n Wolle n s,. cl a s i in D aseih des Thora Volkes zu m A u s d cu c k gelangt. Wenn erst die Reaktivierung des orthodoxen Judentums in allen Lebensäußerungen unseres Volkes m. G. H. so weit gediehen sein wird, cl׳aß Thorawissen wieder als Urquelle jedes jüdischen Fortschrittes betrachtet, anerkannt und praktisch zur Auswirkung gebracht werden kann, werden die Bachurim unserer Jeschi־ woth, die heute nicht überall gewürdigt werden, im Gesamt leiben des Volkes auch zu der Stellung gelangen, die ihnen gebührt. Sie geistig und s e elisch für clie Pionierarbeit im Dienste der Thora ׳ und cles thöragemäßen Volkslebens nach den Erfordernissen unserer kampfreicheil Zeit auszürüsten und zu ertüchtigen, ist die verantwortungsvolle Aufgäbe cler rabbinischeu jesehiwo-Leiter. Die ״Machsike Ha jeschiwoth“ unterziehen sieh mit ideal ist ischeni Eifer cler edlen Aufgabe, sie vor wirt-• s c h a■f 11 i ch e r Ver kümme r u u g z u b ew a 11 r e n. In ihre Reihen einzutreten und sein Teil zum Gelingen dieses Werkes beizutragen, ist, E h r e 11 p f l i c k t e i 11 e s j e cl e 11 J u d e 11. Die Generalversammlung. Die Generalversammlung־ fand ■unter Vorsitz des Veveinspräses iHeriui Julius ilieraoig^ aus Nove Zaniky,!in Gegenwart einer zalilreiolien Zuhörerschaft, die den Saal füllte, statt. An der Tete ׳nahmen die erschienen!Rabbiner, u. zw. ׳die elurw.!Herren Obe.rrabibiucr Schreiber- Bratislava, F 1־ e y - Surauy, Weiß- Topolcauy, S t r a sseröala,' S c• 111'i 11 - Pezinok, 1H 0 r 0 v i t z -iHuncovee, E c.'ks tea n -Sered, W e i nibe.vg e r-Dun. iStreda •und Sin g ca־ - öomoryn sowie die illerreu iRabbinev L e'b 0vi c s und K a l i s c 11 vom Bratislavaer_ Rabbinat Platz.!Der Vorsitzende ■begrüßte in seiner 1E,rüf.ii1un!g1sansprache die!Rabbiner,!Mitglieder ׳und Gäste mit freundlichen Worten und!warf einen Ueberbliok ׳über die!Entwicklung des Vereins und ihrer Tätigkeit im zweiten Vereinsjahre. Er!koiistntierte mit Genugtuung, daß dank der uuemuullichen und verständnisvollen Tätigkeit des Vizepräsidenten, Herrn Oberrabbuier E c-iks Fein - Sered und seiner Mitarbeiter, die Ziele des Vereines in immer weiteren Volksschichten Billi- ,gung finden.!Dadurch wurde es!schon jetzt ermöglicht, den Jeschiwoth ausgedehntere!Unterstützungen zu!ge-! währen als iin •ernten Jahre.!1111 einzelnen verweist er auf die Daten im Jahresberichte, der in einer Broschüre gedruckt vorliegt. Se. Elirw. Herr Oberrabbiner Schreiber- Bratislava ׳bringt in einer warnren,Ansprache im ׳Namen der ,gesamten thoratreuen Judenheit der־ Slowakei, im besonderen aber im Namen der Jeschiwo-Leiter, der Vereinsleitung und namentlich Herrn Oberrabbiner E c׳k >s t e׳i!11 - Serecl Anerkennung und Dank •zum Ausdruck. Unter Hinweis auf die Wichtigkeit 'der Jeschiwoth, spricht er dem Verein Mut zu, in seiner ,g-tt- ־gefälligen Arbeit mit gesteigerter Energie und uiigeschwächte!• Ausdauer fortzusetzen und das Hilfswerk auf jene Höhe!zu bringen, die es den ׳Bachurim ermöglichen soll, sich ohne drückende Tagessorgen dem לימוד התורה weihen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.