Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 30 (29.7.1932)
- Date
- 1932-07-29
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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«Seiten —,.י. JÜDISCHE PRESSE ■ .. ft*,־ % auf gestellt haben. Wie sie sich so ein ״Behulgebet“ vorstellen, haben sie bereits in Thüringen gezeigt. Es könnte höchstens ein Gebet an Wotan sein. ♦ Wie ihr Gebet, so ist aber atiith ihr tltul, Defti religiösen Menschen ist auch der Gruß Gebet üftcf Segensformel. So, wenn der Orientale die Hand zufh Gruft an die Stirne legt itnd wenn in der alten Armee der Untergebene respektvollst die Hähd an die Kappe legte. Allein mit dem Schwinden der Kopfbedeckungen, dieses Symbols der .,ואד*» der Furcht vor Gott, der Scheu vor der Sünde, änderte sich auch der Aktionsradius der Grußhand und aus dem Segen wurde eine Drohung. Früher konnte man beispielsweise das Landesgefichtsgebäüde ohne Kopfbedeckung nicht verlassen, während jetzt ein Mann, der einen Hut trägt, fast wie ein ״Ausgekommener" wirkt. Dabei kommt es allerdings manchmal noch zu Zwittererscheinungen, wenn zuerst der Faschistengruß, dann aber ein ganz gemütlicher, menschlicher Händedruck ausgetauscht wird, am drolligsten wirkt es aber, wenn Leute, die ganz bestimmt alles andere eher sind als Hakenkreuzler, in ihrem gedankenlosen Nachäffen alles Neuen ebenfalls die Hand zum Gruß erheben. * Es hat im ״freisinnigen“ Wien viel Verwunderung und auch Entrüstung ausgelöst, daß vor kurzem im Wiener Gemeinderat die Redner der antisemitischen Opposition das Verdienst des Juden Ofner nicht kennen oder mindestens nicht anerkennen wollten. Fragt man aber vom jüdischen Standpunkt aus einmal wirklich nach dem Erfolg oder dem Nutzen, den das Judentum von solchen Denkmälern, die seinen hervorragenden Söhnen errichtet werden, hat, so muß man bekennen, daß es wahrlich besser wäre, auf moralische Siege dieser Art gänzlich zu verzichten. Im besten Fall ist Mer Effekt nicht höher anzuschlagen als bei dem ohne jüdisches Zutun errichteten Moses-Brunn en auf dem Franziskanerplatz in Wien. Denn da erweist sich solche ״Ehrung“ deutlich als Verhöhnung der Prinzipien und Lehren des ״Geehrten“ und es ist nicht bloßer Zufall, wenn das mangelhafte Verständnis einer Umwelt, die noch lange nicht reif ist, dem Denkmal so eines großen Juden — die Hörner aufsetzt. * Außerdem darf aber auch nicht vergessen werden, daß es, sichern vorliegenden Falle nicht im geringsten um eine jüdische Sache gehandelt hat. Denn bei aller Anerkennung des sozialen Wirkens dos gefeierten Politikers Ofner müssen wir immer wieder betonen, daß Ofners Stellungnahme in der Frage der Ehescheidungen — bei den Katholiken unseren Prinzipien durchaus zuwiderläuft. Die Folgen und Erfolge bestätigen es ja deutlich genug, wie unklug und schädlich solches Abgehen von dem altjüdischen Grundsatz der Nichteinmengung in rein außerjüdische Fragen ist. ' 'V״ * Die Hochflut des Antisemitismus läßt ׳ die latente Palästina-Sehnsucht weiter Kreise des jüdischen Volkes wieder ungeahnt anschwellen. Es ist ja leider nur zu natürlich, daß geistige Kräfte allein nur selten imstande sind, den Wunsch nach Ansiedlung im Lande der Väter bis zur. Ausführung reifen, zu lassen. Um so bedauerlicher Boli inoer-Eisk asten iMä *eil Ü# di£ beiten FäbHit: Wiäti, |$, 11 bet Mariähltteatf. 148 fit Und R40.5.& ist es aber ,daß die Anzahl der von der Palästina-Regierung äüsgegebenen Zertifikate Weit unter dem erforderlichen Ausmaß bleibt. Genau so, wie in der großen politischen Arena der Kampf um die wenigen Güter einer verarmten Welt, ist denn auch innerhalb des Judentums der Kampf um die 2000 Zertifikate entbrannt. Dabei fühlen sich nicht nur gewisse zionistische Gruppen benachteiligt, namentlich die O r t h o d o x i e sieht sich aber gänzlich ausgesperrt und es müßte allen Ernstes von der Jewish Agency gefordert werden, daß die Verteilung von Organen vorgenommen werde, die, wie die Agency selbst, zur Hälfte aus Zionisten und zur Hälfte at& Nichtzionisten bestehen. t- Auch sonst sind die ,innerpolitischen Kämpfe trotz aller Angriffe von auße'pjßfficht im geringsten zum Stillstand gekommen und ale Parteien rüsten schon zu den Kultusgemeindewahlen, die im Dezember in Wien stattfinden sollen. Da wird es wohl auch Sache der Wiener Orthodoxen sein» rechtzeitig zum Kampf zu rüsten, um die einzige öffentliche Tribüne, die den Juden Wiens zur Verfügung steht, in einer der Bedeutung der Orthodoxie entsprechenden Weise zu besetzen.» Eine solche Gelegenheit darf nicht ungenützt vorübergehen, damit die Interessen der Orthodoxie wahrgenommen und nichts unterlassen werde, diese ,Interessen mit vollem Nachdruck zu vertreten. , M. Nachrichten I® Dr. Rudolf Schwarz-Hiller gestorben. Der ehemalige langjährige Wiener Gemeinderat Dr. Rudolf Ritter von Schwarz-Hiller ist im . 56. Lebensjahre gestorben. Dr. Rudolf Schwarz-Hiller leitete in den Kriegsjahren mit Aufopferung das gesamte Fürsorgewerk für die in Wien lebenden Zehntausende 'jüdischer Flüchtlinge aus dem Osten der Monarchie. Einreiseerlaubnis für 37 Rabbiner nach Palästina. Der High Commissioner Sir Arthur Wauchope hat die bisher bestandenen Einschränkungen der Einreise für Rabbiner gewisser Altersstufen aufgehoben, so daß von jetzt an Rabbiner aller Altersstufen aus,allen Ländern nach Palästina kommen können. Vorraussetzung ist, daß das Oberrabbinat die Garantie übernimmt, daß die Einreisenden der, Öeffentlich;keit nicht zur Last fallen werden. Auf Grund der Aufhebung der erwähnten Beschränkung erhielten 37 Rabbiner, denen früher die Einreise nicht gestattet war, nunmehr Einreisevisa.' , Blutwallungen, Herzbeklemmung, Atemnot, Angstgefühl, Nervehreizbarkeiti,:!'Migräne, Schwermut, ־.Schlaflosigkeit können durch,, den Gebrauch des natürlichen ״Franz-Josef“-Bitterwasser , oft beseitigt werden. Wissenschaftliche Feststellungen 'bekräftigen, daß das Franz- Josef-Wasser bei Verstopfungszüständen aller Art mit bestem Erfolge dient. Das ״Franz-Josef“-Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhand- *lungen erhältlich. u ö M I X LE B E N S V E R S ICHERUNGS• GES E L L S C H A F T Mus (Vergangenheit und Qegenwart. Israel in Aegypten. (J. T. A.) Am University College, zu London fand unter dem Vorsitz des Feldmarschalls Lord 'Allenby am 18. Juli ein Vortragsabend statt, an dem der bekannte Sprachforscher Prof. A. S. YahUda über das Thema ״Der Aufenthalt Israels in Aegypten im Lichte von Denkmälern und Sprache“ referierte. Der Vortrag fand*.mit Unterstützung der British School of Egyptian Archeology statt. In seiner Eröffnungsansprache wies Lord Allenby darauf hin, daß Prof. Yahuda vermutlich der Erste ,sei, der die wissenschaftlichen Ergebnisse der Ausgrabungsarbeiten durch den Nachweis ergänzt habe, daß linguistisehe Bibelforschung die biblischen Berichte bestätigt. Es sei festgestellt worden, daß z. B. die Geschichte von Josef, die von vielen bis in * die letzte Zeit als Parabel oder Legende betrachtet worden sei, offenbar von Männern geschrieben wurde, die mit dem Gegenstand vertraut waren und die Tatsachen auf Grund eigener Erinnerungen dargestellt haben. . <i ׳. . Dr. Yahuda führte in seinem Vortrag aus, der Aufenthalt Israels in Aegypten sei von den frühesten Zeiten an als Schlüssel zur Geschichte Israels betrachtet worden, und der Auszug aus Aegypten sei; vom jüdischen Volk stets als der Anfang seines, nationalen Seins und seiner religiösen Erlösung gefeiert worden. Das ״auserwählte Volk“, habe es nicht verschmäht, seine jahrhundertelange Verbundenheit mit einem fremden Lande als die erste und wichtigste Phase seiner Geschichte in־ Erinnerung zu behalten. Kein Volk könnte eine derartige Episode erfinden, Die Tendenz der modernen Bibejkritik sei jedoch dahin gegangen, die auf die Zeit yor dem Königtum bezüglichen Angaben der Bibel als unhistorisch und unverläßlich außer acht zu lassen und insbesondere die Er- Zahlungen des Pentateuchs, über die Patriarchen, die ganze Periode des Aufenthaltes in Aegypten und die Wüsten- Wanderung ins Gebiet der Fabel zu verweisen. Auch viele Aegyptologen hätten diesen Gesichts- Punkt geteilt und behauptet, der Autor der Erzählungen über Josef und den Auszug aus Aegypten habe Jahrhunderte nach dem ״angeblichein“ Auszug gelebt und keinerlei aus erster Quelle geschöpfte Kenntnis ägyptischer Verhältnisse besessen. Dr. Yahuda legte dar,J daß die jüngsten archäologisehen Entdeckungen dieser! Annahmen durchaus, widersprechen. Die in Ur von Dr. Wolley;vorgenommenen -Ausgrabungen hätten die Richtigkeit ,'der frühen Patriarchengeschichte ■erwidsen, und die' Entdeckungen: Pröf. Garstangs in Jericho hätten gezeigt, daß die bisher von den Kritikern als bloße Legende betrachtete :Erzählung des Buches Josuä eine wirkliche historische Begebenheit betreffe. - Die vergleichende Sprachforschung, führte Doktor ־ Yahuda’ weiter aus, sei p^enso wie. die Archäologie von hoher Bedeutung für ■־' den Nachweis des Alters und der ^Authentizität der ־, BibeJ. Eine linguistische Durchforschung des Pentateuchs’.,weise unmißverständlich auf einen engen Kontakt zwischen Israel und Aegypten hin; vollends spiegeln die .Erzählungen über Josef und den Auszug in größter Klarheit‘ den Geist der ägyptischen Umwelt wider und zeigen deutlich Spuren des ägyptisehen Einflusses.auf die Sprache. Dr. Yahuda gab einige Beispiele ägyptischer Worte und Satzbildungen in den biblischen Texten. Es gebe eine enge ägyptische Parallele für die Erzählung von Josef und Potiphärs Weib; ferner lasse sich das Gefängnis, in das Joesf geworfen wurde, nach den in der Bibel angegebenen Einzelheiten als eine bekannte ägyptische Festung, in der politische und andere Schwerverbrecher eingekerkert wurden, identifizieren, An Hand von Abbildungen zeigte Dr, Yahuda, wie genau die biblischen Beschreibungen sind und daß die! Erzählung von Pharaos Traum und seine Auslegung durch Josef einen durchaus ägyptischen Hintergrund und eine außerordentliehe Vertrautheit mit ägyptischen Verhältnissen und ägyptischer Ausdrucksweise verraten. Die in der Bibel angeführten Einzelheiten über die Josef erwiesenen Def Oberrabbiner von England als Schiedsrichter. George Landsbufy, Führer der englischen Arbeiterpartei, richtete an den Oberräbbiner des britischen Reiehes^ Dr. J. H. |Hertä* das Ersuchen, gemeinsam mit dem Papst und aelÄ ״ Erzbischof von Canterbury ein Schiedsrichteramt;;,-in .Ä ״sinnlosen Disput zwischen Großbritannien und Irland״'' änzunehmen, Wie die JTA. erfahrt, wird Chief Rabbi Hertz Landsburys Einladung nicht annehmen, da er eine politische Vermittlerrolle als außerhalb des Bereiches seiner Wirksamkeit liegend erachtet. Französische fiachurim., Diese Woche :hatte die jeschiwoh in Montreux ein ganz besonderes Ereignis zu verzeichnen. Der Rabbiner der orthodoxen Gemeinde in Straßburg,,Dr. Brünschwig, ist mit einer größeren Anzahl seiner Schüler nach Montreux gekommen, um für längere 2eit in der jeschiwoh Aufenthalt zu nehmen. Das in jüdischer Beziehung totgesagte Elsaß hat nun ein Minjan seiner Jugend in die Schweizer Jeschiwoh geschickt, damit sie dort in der Kenntnis der Thora eingeweiht werde. Warschau. Nach endlosen formellen Debatten hat die Warschauer Repräsentanz das Budget der Wirtschaftsabteilung durch Annahme erledigt. Unerwarteterweise schloß sich daran noch eine scharfe und ausgedehnte religiöse Auseinandersetzung. Nach dem Beschluß der Budgetkommis'ion können Gemeindebeamte nur dann .An- Spruch auf Gewährung von Stipendien für den Schulbesuch erheben, wenn sie •ihre •Kinder am Sabba-t nicht ־zur Schule schicken, was bedeutet, daß dev Besuch assimilatorischer, gänzlich unjiidischer Schulen nicht prämiiert werden soll. Merkwürdigerweise fand dieser dem religiösen Charaktei der; Warschauer Gemeinde durchaus entsprechende Be- Schluß nicht nur starken Widerstand bei. den Assimi-־ lanten, sondern auch bei der zionistischen. Fraktion. Tm Namen der orthodoxen!Fraktion ergriff Herr 1. M. Lewin das Wort.!Er-führte aus, es sei ׳Recht und Pflicht der Gemeinde, nur solchen Schulen zu helfen, die nicht Assimilation und Volksverleugnung verbreiten, die nicht die jüdischen Heiligtümer mit Füßen treten. Wenn jemand zur Gemeinde käme, mit der Forderung, man 601le Missionsschulen unterstützen, so .würde sich jeder von uns erregen und so etwas für unmöglich erklären, Wenn jene Schulen am Sabbat unterrichten, so führt das zu vollständiger Assimilation und letzten Endes zur Taufe. Das sollte doch auch vom nationalen Standpunkt aus nicht gefördert werden. ׳Der Misrachi-Vertreter, Herr Meerenländer, beantragte, nur diejenigen sollten von der Unterstützung ausgeschlossen werden, die ihre •Kinder in nichtjüdische Schulen schicken. Schließlich aber erklärte er seine Meinung dahin, daß alle Schulen ausgeschlossen sein sollten, die ״im Gegensatz zur jüdischen!Religion“ stehen. Schließlich wird der Vorschlag der Budgetikomm.ission in erweiterter Form angenommen. Von der Unterstützung bleiben ausgeschlossen alle Kinder, welche entweder nichtjüdische Schulen oder Schulen, die am Sabbat •Unterricht erteilen, also assimilatorische Schulen, .besuchen. Unglaublicherweise waren auch die Misrachi-Vertreter bei der ablehnenden Minderheit. Am Schlüsse der Sitzung!hatten die!Zionisten wieder einmal Gelegenheit, ihre Sabotage zu betreiben, indem sie, den Saal verließen, um die Annahme •eines Vertrauensvotums'•für'den Vorstand in beschlußfähiger Sitzung zu verhindern. * '' Vor ׳hundert Jahren fand in Polen jim Anschluß an die französische ׳Revolution von 1830 der berühmte Aufstand gegen Rußland statt, bei dem sich!der polnisehe Adel gegen die zaristische ׳Herrschaft erhob. Die Juden ■unterstütztien die polnische Sache, von deren Er- *folg sie sich Befreiung vom Zarenjoch •und• Gleichberechtigung erhofften.! Zu den reiohsten Warschauer Juden zählte damals •Rabibi Moses •Halphen. Auf Bitten der Aufständiseben gab er der revolutionären!Regierung eine Anleihe. von 100.000 polnischen!Gulden ׳und erhielt als Sicherheit eine Hypothek auf die bedeutendsten Warschauer städtischen •Gebäude, das Theater, das Rathaus und andere mehr.!Die Nachkommen von Moses Halphen haben!Dokumente über die damalige Transaktion wieder herausgeholt ■ und sie der ,Regierung präsentiert. Entfernung des häßlichen Zahnbelagrs? Ganz einfach: Man putzt die Zähne erst mit der bekannten Chlorodont-Zahnpaste und spült dann mit Chlorodont-Mundwasser unter Gurgeln tüchtig nach. Tube Kc 4 und Kc 6. Versuch' überzeugt. ר Ehrungen stimmen völlig mit ägyptischen.Bräuchen, überejn; ägyptische Grabinschriften beweisen ebenfalls die Genauigkeit der biblischen Erzählung. Auch die Schilderung der Vorbereitungen zur Bestattung Josefs verraten eine innige Vertrautheit mit ägyptischen Begräbnisgebräuchen und Bestattungsordnungen. So stimmt die Angabe, daß für das Einbalsamieren des Leichnams 40 Tage erforderlich sind und daß. die Aegypter eine 70tägige Trauer na.ch Jakob hielten, genau mit den damaligen Gebräuchen bei Einbalsamierung und Trauer im Falle des Ablebens hochgestellter Persönlichkeiten überein. Der gesamte biblische Abschnitt enthalte eine Unmenge von Anzeichen dafür, daß der Autor eine Kenntnis ägyptischer Bräuche und ägyptischer Sprache aus erster Quelle besaß. Jede Entdeckung in Palästina, Syrien, Mesopotamien und Aegypten habe die biblischen Angaben bestätigt, und nun werde dieser archäologische. Nachweis auch noch durch die Ergebnisse der linguistischen Forschung bestätigt und ergänzt. Sir Flinder, Petrie hielt ein Schlußwort,, in dem er dem Vortragenden dankte, und äußerte die Ansicht-, daß die Anfänge der Niederschrift der Josef-Erzählüng in der Zeit der Hirtenkönige zu suchen seien, Er stützte diese Ansicht a,uf die biblische Angabe,, den Aegyptem seien Hirten verhaßt. In der Zeit des Auszuges, zwei Jahrhunderte , nach den Hirtenkönigen, sei jede Erwähnung dieses Regimes ״tabu“ gewesen. Jüdisches im deutschen Rundfunk. | Am Döunersta'g, den 14. Juli, «Bonds, hielt’ MjnisterialKit Hains Goslar Am Deutschen Rundfun'k seinen »weiten Vortrag üiber ,jDib Sozial- und Wirt-; sch^ftsethik des Alten Testaments“.!Nachdem er Am! ersteh Vortrag das Volkseigentum am ׳Boden, die Institntionen des ״goel“, der ״sehimita'Y des ״Mml“. 4ier ,ipeah'Y der!Darleihens- und ,jZ,dakah“4,tUcht, der Pflichten ge^en den י gleichberechtigten Fremden, des Zinsenveribotß und der . E11tkapitali.sier׳L|ng des ׳Geldes u‘, a. m. behandelt hatte,!befaßte eF sich in dem