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Jüdische Presse · 1932-09-22 · 29 (22.9.1932) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
29 (22.9.1932)
Date
1932-09-22
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wir haben jetzt keinen Chatam Sofer mehr und so dürfte es wohl auch besser sein, von Programmpunkten, deren Zweisebneicligkeit sich aus der Analogie mit Vergangenem ergibt, abznlassen. Ein anderer dieser Programmpunkte freilich ist eher wert, hier ernstlich erwogen zu werden, da er sich mit Lebensnotwendigkeiten der meisten gesetzestreuen Juden deckt. Er lautet ״Arbeitsfreiheit für den Mittelstand im Gegensatz zu unserer Geschäftssperre“, Bei der Beschlußfassung über das Sonntagsruhegesetz waren allerdings auch die Stimmen derjenigen mit in die Waagschale gefallen, die sich jetzt als die Retter des ׳Mittelstandes gebärden, und schuldtragend an dem. was uns, die orthodoxe Judenschaft Wiens, am meisten drückt, ist nicht diese oder jene Partei, sondern die mangelnde Elastizität der Gesetzgeb u 11 g, Was nicht zu den großen Massen gehört, wird in der gedanken- und gefühllosen Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaschine zerrieben und der jüdische, der gesetzestreue Kaufmann wird sicher jedem beipflichten, der Anbeitsfreiheit (für den Mittetstand an Stelle der Geschäftssperre fordert, Unter voller" Wahrung des Achtstundentages für den Angestellten müßte es bei elastischer und gerechter Handhabung der Gesetzgebung möglich sein, dem jüdischen Kaufmann als Ersatz für •den Samstag ein Offenhalten zu anderen Zeiten zu gestatten. Und allen Kaufleuten Wiens würde ebenso 'wie den durchreisenden Fremden durch eine größere Freiheit in der Gesclniftssperre — etwa bei schichtenweiser Beschäftigung der Angestellten, wo. solche vorhanden sind —ל gedient sein, da dem Fremden oft nur kurze Zeit für die Besorgung seiner Einkäufe zur Verfügung steht. Es bliebe wahrscheinlich viel mehr Geld in Wien, wenn man hier abends und Sonntags nicht nur ankommen, sondern auch geöffnete Geschäfte finden könnte. * Ein anderer Beschwerdepunkt, der vor Wahlen auch nicht stillschweigend übergangen werden darf, betrifft das!Bäderwesen. In einer Zeit der gesteigerten Badekultur wurde, während sonst ■überall neue •Badegelegenheiten für den erholungsbedürftigen Großstädter lind seine Kinder entstellen, gerade das von orthodoxen Juden gern benützte Strombad nächst der Augartenbrücke, das einzige für sic benützbare im Stadtinnern, entfernt. Auch hier wäre wohl etwas •mehr Entgegenkommen und Rücksichtnahme ain Platz gewresen und es wäre überhaupt von unserem Standpunkt aus nur zu wünschen, daß die MnndatsYverber besser in die Seelen der Massen und der Gruppen hineinzuhorchen lernten. Im Zeichen des Skandals hat der verflossene Wahlkämpf stattgefunden und in demselben Zeichen ׳wird der nächste Wahlkampf stehen. Selbst der vorurteilsloseste Zuschauer mußte finden, daß gerade der Judenpunkt es war, der der Agitation zu einer in Wien noch nie dagewesenen Heftigkeit und Rücksichtslosigkeit verlialf. Die Nationalsozialisten, die bisher im Gemeinderat überhaupt nicht vertreten waren, haben fünfzehn Mandate erobert, freilich nicht auf Kosten ׳der Sozialdemokraten, sondern auf dem Rücken derjenigen, die c^as ungezogene Kind allzu, gern tätschelten, wenn es für sie das Schimpfen auf die Juden besorgte.' Diesen Rettern des deutschen Volkes schadete es dann auch nicht mehr, daß sie ihren deutschen Mannesmut in der Nacht vor der Wahl dadurch bekundeten, daß sie in.den Gassen Glas- Scherben ausstreuten, um die Autos der gegnerischen Wahlschlcppei־ zu Beschädigen. Und es schadete ihnen auch nicht, daß sich ihre Produktivität zunächst in massenhaftem Ausschneiden von Hakenkreuzen aus Papier äußerte, die die Straßen wie Heuschreckenschwärme bedeckten, was schließlich nur der Papier- Industrie zugute gekommen sein dürfte. Bei den kommenden Wahlkämpfen ist in •dieser Hinsicht womöglich noch eine ,Verschärfung zu erwarten, da der Unterrichtsminister, statt rechtzeitig an Eutwaffung und Verbot zu denken, auch den ׳Mittelschülern die Teilnahme an ״Selbstschutzverbänden“, freigegeben hat. (Der ״Selbstschlitz“ dieser Verbände ist oft nackter Antisemitismus und so werden in diesem Punkt ■wieder die Parteien einander zu übertrumpfen trachten. Auch bisher war ja der Unterschied oft nur ein gradueller •gewesen und es ist für den österreichischen Juden wahrlich kein Trost, wenn sogar die!Sozialdemokraten vom Judentum meist nichts!Positiveres und Günstigeres auszusagen wissen als — daß Religion Privatsache ist. Daß auf die Wahlparole ״Ho-ruck nach link!“ die Radfahrerkolonnen der Nationalsozialisten mit ״Ho-ruck nach Palästina!“ antvvorteten, ist nur die gerechte Strafe dafür, daß man es nicht verstand, in der Bevölkerung Achtung und Verständnis für eine Gemeinschaft zu Yrerbreiten, die als ein von Natur und Geschichte Gegebenes ihre Existenzberechtigung in sich selbst trägt. E. M. JÜDISCHE PRESSE sind seit 1870 die bettan Fabrik: Wien, XV., Slaglgasse 10 bei MarlahHIerätf. 148 Tel. R-3W-47 und R-38-S-38 a Nachrichten |©| Neue Formen des Nazi-Terrors in Oesterreich. Die Nationalsozialisten haben iiber dem Dach des Wiener Hitler-Palais in Wolkenkratzerhöhe die Riesenkarikatur eines Judenkopfes mit Bart lind Schläfenlocken angebracht, der weithin sichtbar ist und Massen von Neugierigen anlockt. Die Polizei forderte die Hans- Verwaltung auf, die Karikatur zu entfernen, die Veräbhtlichmncliung einer Bevölkerungsklasse und Störung der Ordnung bedeutet. Seitens der nationalsozialistisehen Parteileitung wurde geltend gemacht, daß kein österreichisches Gesetz die Anbringung von Pappfiguren verbietet. Die Polizei veranlaßte die Entfernung des Kopfes durch die Feuenvehr, da ihr selbst keine Mittel zur Verfügung standen, die Karikatur aus einer solcben Höhe herunterzuholen. Der jüdische Tempel in der Bäderstadt Baden bei Wien zeigte kürzlich an Türen und Fenstern in Hakenkreuzrülimen den folgenden mit Oelfarbe geschmierten Vers: ״Achtung, Volk der Mazzesfresser, wir kommen heut’ mieht mit dein langen Messer“! ׳Die jüdische Gemeinde Baden erstattete bei der Polizei Anzeige, die Täter konnten noch nicht ermittelt Yverden. Die braune Uniform im Badner Kurpark verboten. Stadt rat und .Kur!ko!mn1ission von Baden bei Wien halien das Tragen von Partei!!nilformen im Kurpark iin Zusammenhang ׳mit den letzten antisemitischen Ex- /essen verboten. Die Nazi-Presse greift schärfstens die Badener Stadtbehörden Yvegen dieser ״Liebedienerei an jüdischen Kurgästen“ an. ״Pag“, Kreditkassa und Wirtschaftsvereinigung für den Warenaustausch mit Palästina, reg. Gen. m. b. H. Mitte Juni!konstituierte sich in Wien, IO.. La nd s t ra ß e r G ii r t e 1 9/10, die .,!Pag“ als registrierte Genossenschaft mit beschränkter!Haftung. An der Spitze derselben stehen •u. a. die (Herren Dr.!Norbert Hoffman n,!Arthur Holzer, Dr. Alfred iLüYvy, Simon Picker, Bruno Ra,biuowitz. Dr. Ludwig!Roscnhek, Dr. Siegfried Schinitz, Insp. Bernard!Seiden, ,Elias Wygodzki uncl als Syndikus Dr. Leo Goldhammer. Die ׳״Pag“ bezweckt die iBesc.haffu.n1g von ׳Krediten an Besitzer von!Böden in Palästina ׳zu besonders günstigcii!Bedingungen; die Fördern! i1׳g des Importes!palästi- .nensischer Erzeugnisse sowie ׳des!Exportes nach Palüstina; die iDurohführamg von Palästina-Reisen, u. a. billigste iFeriältourcn;für Studenten und ,Angestellte; die Veranstaltung ■von Lin- und iMehrlags-A'utobusreisen durch die!historisch •interessanten ׳jüdischen Zentren im In- und ,Auslande 11. a. m. , Die Genossenschaft,, gibt auch die ״Pag-Mittcilungen“ heraus, Yvelche Interessenten kostenlos zugeseiidet werden": die erste Nummer ■ist soeben erschienen ׳und bringt eineil ־'Allgemeinen iUoberhlick über die Ziele der ״Pag“ sowie ■die Beitrittsbecling'ungen; die folgenden Nummern werden!als iSpezialausgaben Ziffern und ׳Daten über jedes einzelne Tätigkeitsgebiet der ״Pag“ beinhalten. Der ungarische Synagögenerbatuer gestorben. Im. Alter von 75 Jahren verstarb in!Budapest der hervorragende!Architeikjt Leopold Baumhovn, der;zu d’en!besten ungarischen Bauiküustlern zählte. In seiner lezten Lebensperiode spezialisierte er sich auf dem Gebiet des ßynagogenbaue$ und erbaute in Szeged, Budopest, Teinesvär, Györ, Szolnok, Esztergom usY\r. nicht weniger als 18 Synagogen, die zu den prächtigsten Ungarns gehören. Viscount Pliimer, der frühere High Commissioner für Palästina, gestorben. Im 76. Lebensjahr verstarb in London Feldmarschall Viscount Herbert Plumer, einer der britischen Heerführer im Sudan-Krieg 1884, später im Buren-Krieg und zuletzt im Weltkrieg. Bis 1919 befehligte er die britisehe Rhein-Armee, Yvurde dann Gouverneur von Malta und Yvar 1925 bis 1928 als Nachfolger des jetzigen englisehen Innenministers Sir Flerbert Samuel Oberkommissar Palästinas. Die jüdischen Flüchtlinge in Konstantinopel wollen nach Palästina. Von den 500 persischen Juden, die im Zusammenhang mit Verfolgungen nach Konstantinopel flohen, sind soeben 41 nach Palästina abgereist. In den allernächsten Tagen begeben sich Yveitere 30 persische Juden nach Palästina. Die notwendigen Zertifikate hat die JeYvish Agency zur Verfügung gestellt. Seit Annahme des Gesetzes, welches Ausländern verbietet, in den meisten Enverbszweigen tätig zu sein, durch das türkische Parlament, Yvächst unter den in der Türkei lebenden Auslandsjuden die Neigung, nach Palästina auszinvandern. Man bestürmt von Konstantinopel aus die JeYvish Agency, eine größere Zahl von Palästina-Zertifikaten den ausländischen Juden in der Türkei zur Verfügung zu stellen. Nr. m Anti-Anti. — Tatsachen mt Judenfrage. ln sechster völlig neubeärbeiteter Auflage (24. bis 28. Tausend) erschien soeben im Philo-VeHäg (Berlin W Nr, 15) das vom ^entfalverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens herausgegebene Nachschlagewerk ״Anti-Anti. Tatsachen zur jitdenfrage." Ueber das Werk Wird der JTA. mitgeteilt.1 ״Die Beobachtung der nationalsozialistischen Agitation zeigt, daß sie sich heute mehr denn je wieder ihres alten wirkungsvollen Mittels, des Judenhasses, in den Parlamenten, im Wahlkampf* in Zeitungsartikeln bedient. Mit Schlagworten Yvie ״Judenpresse", ״jüdische Drückebergerei im Kriege“, ״jüdischer Reichtum“, ״Judenregierung“, ״jüdische Rasse“, ״jüdische Geheimlehren", und zahllosen anderen wird eine Vmvirrung in weite Volkskreise getragen, der am besten durch Verbreitung aufklärenden Materials begegnet werden kann. Diesem Bedürfnis wird der seit fast einem Jahrzehnt bekannte ״Anti-Anti“ gerecht, der, vom Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens herausgegeben, soeben in stark erYveiterter sechster Auflage im Philo-Verlag (Berlin W 15; Preis RM. 1.—) erschienen ist. Wie reich die Fülle des auf kaum 200 Blättern zusammetigetragenen Stoffes ist, beweist allein schon das ausführliche Schlag- YVortregister mit seinen etYva 1200 Positionen. Alle w&sentliehen Fragen sind in populärer Form, aber mit Wissenschaftlicher Gründlichkeit und in straffer Systematik fast telegrammstilartig dargestellt. Die meisten Blätter sind vollkommen neu bearbeitet Yvorden, neue Quellen Yvurden angeführt, neue Zitate herbeigeholt. Als Yvichtige Neuerung ist jedem bedeutungsvollen Stichwort ein Verzeichnis brauchbarer Aufklärungsliteratur beigegeben, itm tiefere Belehrung für gründlichere Auseinandersetzung zii ermöglichen. ״Der ,Anti-Anti* ist keineswegs nur Mittel der Aufldäritng nichtjüdischer Kreise, er gehört in die Hand eines jeden deutschen Juden, damit er jederzeit für den politischen Tageskampf, den er zu bestehen hat, gcrastet ist.“ Max Liebermann als Jude. Zu׳m 85. Geburtstag•!Max Li ehe rin an ns am 20. Juli 1952 veröffentlicht Dr. Karl SeJuvarz im Gemeindeblatt der jüdischen Gemeinde zu Berlin einen Artikel, in ■dem unter anderem erzählt Yvircl: ״Die Alte Synagoge der Heidereutergasse beYvahrt einen Thoravorhang, gestiftet von Joseph Liebermann, dem Großvater des 85jährigen Meisters. Vor einiger Zeit erst erzählte mir der greise Künstler, daß er sich genau entsinne, Yvie er vor ,1111 gefall r 75 Jahren neben seinem Vater in der Synagoge gestanden und dieser ihn •darauf aufmerksam gemacht hat, daß auf dem herrlichen Vorhang, dessen Stickerei auf ihn einen großen Eindruck •gemacht habe, sein Name stände, Yvorauf er damals sehr stolz geYvesen sei. Liebermann ist Zeit seines Lebens darauf stolz ge- Yvesen, einer angesehenen Berliner ,jüdischen Familie anzugehören, er hat sich immer als Jude gefühlt und des öfteren nachdrücklich darauf hingeYviesen. Er schrieb selbst in seinem Lebenslauf, den er, der• heute älteste noch lebende Abiturient des Friedrich Werderscheu Gymnasiums, 1866 anläßlich seines Abganges von der Schule verfaßte: ,Ich, ׳Max Liebermann, bin den 20. Juli 1847 in!Berlin geboren. Mein Vater, Louis L., erzog mich, treu dem Glauben der Väter, in der jüdischen Religion.‘ Der Großvater war JS24 aus Märkisch-Friedland in Berlin eingeivumdert und begründete hier eine maschinelle Kattundruckerei, die die bedeutendste ihrer Art in Deutschland Yvurde und an 1000 Arbeiter beschäftigte. Er wurde — was damals eine ,besondere Auszeichnung war — Kommerzienrat und erbaute sich in Charlottenbarg am Knie ein Landhaus. Sein Sohn Louis heiratete die Tochter des Jinveliers Haller und begründete seinen Hausstand in dem inzwischen abgerissenen Hause Burgstraße neben •der alten Herkulesbrücke, in ׳dem Max das Licht der Welt erblickte. Später envarb er nach einem vorübergehenden Domizil in der Behrenstraße das Haus neben den! Brandenburger Tor, in dem der greise Künstler noch heute, mit Ausnahme •der Sommermonate, die er in seiner Besitzung־ am Wannsee verbringt, wohnt. Noch eine Erinnerung künstlerischer Art verknüpft den Meister ,mit der alten Synagoge. Als der Vater 1894 starb, malte er das Porträt ■des alten Sehammes iRosenthal und stiftete ׳den Erlös des- Bildes für die Synagoge.“ Die deutsche Sozialdemokratie und die Juden in Deutschland. , Der Dr. K.-tMitarbeiter des ״Kölner Jüdischen Wochenblattes“ hatte eine Unterredung mit clem Spitzenkandidaten der Sozialdemokratischen Partei!Deutschlands im Wahlkreis Köln-Aachen, Herrn Reichsminister a. D. Professor Wilhelm Sollmann, ׳ •der Mitglied des sozialdemokratischen Parteivorstandes ist. D1\ Sollmann führte u. a. aus: Bei einer nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland oder bei nationalsozialistischen Mehrheiten in einzelnen ׳deutschen Ländern rechne ich mit Pogromen, Yveil ׳die nationalsozialistischen Regierungen nicht die Autorität haben Yverden, den aufgehetzten antisemitischen Massen bei Judenverfolgungen entgegenzutreten. Zahlreichen führenden nationalsozialistischen Politikern ist sogar zuztitrauea, daß sie solche Pogrome vorübergehend ■begünstigen. Unter einer Nazidiktatur iin ganzen Reich muß das Judentum mit der Aufhebung seiner Emanzipationserrungenschaften rechnen. Insbesondere Yviirde es aus allen öffentlichen Venvaltungen und Körperschaften ausgeschlossen Yverden, und der Zugang־ zu zahlreichen Berufen Yviirde ihm venvehrt Yverden. Ausnahmesteuern Yvrü1־de11 das Judentum wirtsclftiftlich erdrosseln. Verfassungsrechtliche Bindungen würde eine Nazidiktatur nicht anerkennen oder sie so auslegen, daß sie praktisch kein Hindernis mehr bilden. Bei einer Koalitionspolitik der Nationalsozialisten mit anderen Parteien der Rechten oder Mitte dürften die Nachteile für das Judentum vorwiegend wirtschaftlicher Natur sein: ■Sti-Uer Boykott der jüdischen Geschäftsleute, ..Il!!lllllllllll!lllllll!lllllllllllllll1!lll!lllllllll!lllllllll!llllllillllllllllllllll!!ll!lllllllll!(illlllllllllll||llillllllllllllllllll|||lill>,. 21 Seiten über ״Arbeit“ und Yvas zu dein Schlag- Y\mrh gehört, 5 Seiten ijber Alkoholismus, 7 über das Altersproblem, 2 ■ über den Amerikanismus,• 4 über Banken, 2 über den Antisemitismus, 5 über Baden und Bäder, 2 Uber Anthroposophie, 2 über Akademiker, 4 über Abstammungslehre, 5 über ■Auswanderung, 2 über Aszese, 4 über Autorität usw. Was könnte besser als dieser kurze Auszug aus dem Inhalt des erstell Bandes vom ״Großen Herder“ beYYreisea, Y\rie modern, lebejispraktisch in geistiger und materieller Beziehung dieser neue Lexikontyp ist, '1<lil>lllll!l!ll!!lll!lllllll!!ll>illl!llllll!1!!!lll!llliil!lll!l!!ll!lill|llllliil1!llllilllliH y H ö א I X LEBE N SViRS I CHERÜNGJ־ G E $ E L L S C H A F T

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