Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 16-17 (20.4.1932)
- Date
- 1932-04-20
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2629891-2630438-2630454--4149-2636264- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
)(jUlSCHE FWfeSSfi Nr. 16/i? ßpö Muli GROSSE BROCKHAUS Handbuch des Wissen* irt 20 Binden ~ JtltC zur Hilft« vollendet — .—^1 Uber 200 000 Stichwörter 42000 Abbildungen 220 Hauptkarten u. Stadtpläne Zuverlässig Objektiv Allgemeinverständlich Auf Wunsch kleine Monatsraten Das Werk kann bandweise nach und nach bezogen werden Günstige Umtauschbedingungen - ״... Wenn eite Werte sinken, eile Valuten enttäuschen, der Wert dieses Monumental* Werkes bleibt 1 . . . Bonntagsblatt, Budapest F. A. BROCKHAUS LEIPZIG Derlinterzeichnete bittet um unVerbindlicheZusendung des Probeheftes »Der GroBe Brockheus neu von A«Z« Name u. Ort;......—...... Streß«•............ Brief aus Czernowitz. Von Bernhard R i p p e 1. Beim Abfassen dieses Berichtes drängen sich mir gar viele Gedanken .in den Sinn. Soll ich anführen, daß in der C/.ernowitzer Juden,gemeinde ein neuer Hauch weht, ein frischer, gesunder Luftzug, welcher den Krankheitsherd der Uneinigkeit und der verzehrenden Leidenschaften beseitigt und , den schönen Körper einer allmählichen Genesung zuführt? Soll der Talmud-Thora und der iBeth-Jakob-Schule!gedacht ■werden, oder soll ich über die ,Bewegung!berichten, ■welche das Buch des Kommunisten' Otto!Heller über den Untergang des Judentums heraufbeschworen hat? Äu8eni!n׳ gibt cs «׳ich fine gsnze Reihe ton aktuellen jüdischen Fragen, die für die* Jadeiaschafl de4 Westens von Interesse sein könnten, und dabei darf auch der beschränkte Raum des ■Blattes nicht außer acht gelassen werden. Für alle diese und noch andere kulturelle Fragen ist als kategorischer Imperativ ■schließlich )doch das Geld, bzw. die wirtschaftliche Existenzniöglichkeit maßgebend, was schon unsere Weisen in dem kurzen, aber um so trefflicheren Spruche zum Ausdruck brachten: ״Wjo kein Mehl, da fehlt auch die Lehre.“ Und die Ex'istenzmöglichkeit gestaltet sich mit jedem Tage schwieriger. Nicht■ als ob es an Nahrungsmitteln ■einen Mangel gäbe; nein. Die weise•־■■ -Vorsehung hat, mit mütterlicher Milde sogar für einen Ueberschuß gesorgt; nur die Menschen haben scheinbar eine unrichtige Einteilung getroffen und deshalb ist wohl der größte Teil der jüdischen Bevölkerung, der Not und dem ,Elend preisgegeben. Wie kann man daher unter solchen Umständen sich in eine Lektüre unserer Weisen vertiefen, wie seinem Kinde eine jüdisch-religiöse Er- Ziehung zuteil werden lassen, wenn die Eltern um das karge tägliche Brot besorgt sind und in quälender Ungewißheit um den!nächsten Morgen schweben? Um dieser Not einigermaßen zu steuern, hat nun die hiesige Judengemeinde eine großzügige Äusspeiseaktion eingerichtet, die täglich nahezu 1000 Personen mit warmer Kost beteilt. Und daß gerade bei der wachsenden Not auch die Anforderungen an das Spital erheblich gewachsen sind« kann niemand leugnen. Denn yvo die Gesundheit und die Widerstandskraft erlahmen, muß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Hand ׳in Hand mit diesen Ausgaben hat auch die Unterstützung an verschämte arme Gemeindemitglieder eine ansehnliche Steigerung erfahren, abgcsehen davon, daß auch ein Waisenhaus und ein Altersversorgungshuus und noch andere Anstalten mit nicht geringen Mitteln erhalten werden müssen. Mit um so größerer Genugtuung muß daher zugegeben werden, daß die Kultusgemeinde, trotz der verminderten Einnahmen, dennoch ihre Aufgaben sowohl in kultureller wie auch in charitativer und sozialer Beziehung im vollen Maße erfüllt. Und all dies ist nur dank der umsichtigen und uneigennützigen Gebarung• der wenigen Vorstandsmitglieder möglich! Was die Talmud-Thora ■betrifft, so wurden die Bezüge der Lehrkräfte in jüngster Zeit um mehr als die Hälfte reduziert und auch die reduzierten Gebühren nicht ausgezahlt. Ungeachtet dessen sind die erzielten Resultate überaus günstig und die Prüfungen, welche vor einem zahlreichen Auditorium •in Anwesenheit des Rabbiners Katz, des Vorstandes der Anstalt und einer Delegation des Kultusrates abgehalten wurden, haben bewundernswerte, ja geradezu unübertreffliche Erfolge ergeben. Man sieht eben, daß nicht nur allein das 'Geld glücklich macht; es gibt noch Menschen, wahre Juden, die auch dem Ideal der jüdischreligiösen Jugenderziehung sich selbstlos lviugebeu. Und diesen darf auch die gebührende Anerkennung . nicht versagt werden. Eine Neuerung in jeder Beziehung ist bei uns die ,Beth-Jakob-Töchterschule, neu wegen ihrer Aufgäbe, neu wegen ihres Lehrplanes und nicht minder neu 'auch deshalb, weil sie noch vor ihrem Bestände sqhön einer sogenannten Feuerprobe ausgesetzt war. Als die Nachricht von ihrer Begründung in die Oeffentlichkeit gelangte, wurde sie von seiten der rumänischnationalen Presse mit Beifall •ausgenommen, welche an dieser Schule sowie in einem jüdischen Gymnasium, das von der Kultusgemeinde errichtet yverden soll, einen Riegel gegen die Bolscheyvisierung der jüdischen Jugend erblickt. Die zionistische Presse hingegen betrachtet diese Anstalt als Gründung ,der Aguda, welche ״qn Judentume auf der äußersten Hechten steht und die schwärzeste Reaktion repräsentiert“, uwd׳ knüpfte ciaraii hoch manche' Beriierkung, die;lieber• hätte unterbleiben sollen. Begegnen sich nicht die 410-. nisten mit den Kommunisten auf einer Plattform? Die *letzteren prophezeien den Untergang des Judentums und niancho Zionisten tragen dazu bei, indem sie ungeschickterwöise jedesmal eine« andern ׳Grundstein aus dem Fundament des Judentums lieben.** Es darf aber auch nicht verschwiegen werden, daß die letzteren sich nur auf eine!geringe Zahl beschränken* Die Generalversammlung der Agudas-jisroel-Jugendgruppe Wien, findet Sonntag, den 24. d., Hll Uhr vorm., im Lokal, Obere Donaustraße 69, statt. ipittilit für den de* Adas Jisroel, Wien, II., Nesfroygasse 11. jT s c h e e hoslowa ei Bratislavaer Eindrücke. Ein denkwürdiges Datum. Von Oberrat Dr. jnr. und phil. Friedrich Karl Pick» Prag. 11« den böhmischen Ländern ist das Judentum, bzw. die Judenheit in einem ständigen bedauerlichen Rückgänge begriffen. Um so mehr .muß es den von auswärts Kämmenden überraschen, wenn er die Beolbachtüng ■macht, daß in der anderen Staatshälfte das gerade ■Gegenteil der Fall ist. Die, offiziellen Daten der Volks- Zahlung bestätigen auch den Eindruck, den diese Tatsache selbst bei kurzem Verweilen auf den Besucher macht. Ich bin in der angenehmen Lage, über den Stand der Bevölkerung von Bratislava und die Verteilung nach Konfessionen die neuesten, noch unveröffentlichten Ziffern aiuf Grund der letzten Volkszählung anitteilen zu dürfen, muß albet־ ausdrücklich ,hinzufügen, daß es sich nickt ■um definitive Daten handelt, sondern eine kleine!Korrektur nicht ausgeschlossen ist. Immerhin dürften diese vorläufigen Angaben!genügen, um zu zeigen, daß sieh die jüdische Bevölkerung: im aibgelaufenen Jahrzehnt sowohl absolut als auch relativ ganz beträchtlich vermehrt hat. Der Stand der einzelnen Konfessionen stellt sich nach dieser vorläufigen Aufstellung folgendermaßen dar: Römisch-katholisch 87.441 Seelen, griechisch-katholisch 247, ■evangelisch 15.589, griechisch-orthodox 502, tsoheclioslowakisohe Kirche 2412, ■israelitisch 14.875, snnstige 458 konfessionslos 4252, oliue Angabe 67 Gc samtbevölkerung 123.823 Seelen. . 1Diese!Daten lassen sich mit denjenigen der vorletzten Volkszählung vom Jahre 1921 nicht ganz ver- ■gleichen, da damals die evangelischen Kirchen getrennt ausgewiesen, andererseits ■wieder ״sonstige und konfessionslose“ .zusa.m.mengefafit waren. 'Für •clie isvaelitisehe Konfession sind die Ziffern jedoch gut vergleichbar. Es zeigt sich dabei, daß die israelitische!Bevölkerung im ganzen um 3902 Seelen angenommen hat und auch der prozentuelle!Anteil analer. Qes.ajmtbevölkerun׳g dev ־ Stadt!auf volle 12 Prozent;a'ngestiegeii ist. Die offiziellen Daten enthalten allerdings keinen Anhaltspunkt, um die Aufteilung der jüdischen Gesamtzahl nach ortihodoxem Ibzw. neologem Bekenntnis beurteilen zu können.!Der auswärtige ■Besucher;hat gleich •beim ersten Bekannt werden •mit dieser merkwürdigen, gegenwärtig .!und historisch gleich ,interessanten Stadt das Gefühl, gewissermaßen an der Scheide zweier Welten zu stehen: sie gehört sozusagen gleicherweise dem Osten wie dem Westen an, und man weiß nicht recht, ab .man sie eher -zum VVestliebsten vom Osten oder zum Oestlichsten vom Westen zählen •soll. Pb'anan sich ihr ■zu Wasser 'nähert, wo die hier recht imposante ׳Donau■ mit dev alten ,Burg denn Stadtbild die!bekannte charakteristische Silhouette verleiht, oder zu Lande mit der großen oder der elektrischen kleinen Bahn, die an entgegengesetzteil!Polen in die Stadt ׳eimnüuden, oder!gar aus der Luft, wobei nur von yveitem die undeutlichen Umrisse eines großen!Gemeinwesens, in die Augen fallen und erst eine längere Autofahrt in das belebte Stadtinneve Ihineinführt, immer ist der; starke 'Pulsschlag eines von Leben erfüllten Organismus fühlbär, wie er dein tätigen Sinne der Juden entspricht. Auch die!buntschillernde Sprachen,manni-gtfaltig־ keit, die ■Bratislava ein so eigenartiges Gepräge, gibt, ist ein Element, in welchem sich das versätile Talent des Juden ,besonders wirksam betätigen kann׳. Wo drei, vier Sprachen durcheinander gesprochen!werden, das Hebräische und Jiddische gar!nicht gerechnet, da ist es ■seiner. Gewandtheit und, Ve1־!mitt׳le1־natu1־ zu danken, wenn sieh das Geschäftsleben trotz dieser sprachlichen Schwierigkeiten reibungslos abwiekelt. Es ist oft be- Wunders wert, wie der Inhaber eines kleinen Ladens den einen in slowakischer ■Sprache :begrüßt, während er einen zweiten deutsch bedient und zwischendurch einem dritten einen magyarischen Abschiedsgruß nachruft, Pozsony und Preßburg und Bratislava gehen da so ineinauder und durcheinander, und trotz alledem hatte ich dort imimer das eigentümliche Gefühl, diese drei Begriffe, aus der!Geschichte so!bekannt, nicht recht in Einklang bringen zu können. Sie decken sich nicht ganz und gelben jeder für sich ein anderes •Erinnerungsbild, Die alte ׳ungarische! Kröiuvngsstadt Pozsony ist dahingegangen, die ehemalige Wiener Vorstadt Preßburg־ in den Zeitenscboß zurüekgetaucht, und aius deren Resten und denn jetzigen!Bratislava ,baut sich ein neues Gebilde auf, das von allem Früheren noch etwas an sich trägt und doch schon deutlich'naofi wiederum anderer Gestaltung , ringt, einem geschichtlichen Entwicklung*- prozeß, au dem, yvie an allem Neuen und Komplizierten in der , Welf, die Juden, immer wieder mißverstanden •und immer;wieder z,uui. §<?hiuß doch nur. mit Undank bedacht, ■ihren merklich; werktätigen Auteü haben, (Gelegentlich der Gründungsaktion eines Internats für die Rabbinatshochschule in Bratislava.) Mitgeteilt von Professor M, Steiner in Bratislava. Die Hauptstadt Bratislava hat der Leitung der hiesigen altberühmten Rabbinerschtile (Jesehiwa) einen freien Grund in der Schreibergasse zur Verfügung gestellt mit der Bedingung, innerhalb eines kurzbefristeten Termins den schon langgehegten Plan der Erbauung eines modernen, komfortablen Internats für die der Thora beflissenen Bachurim endlich zur Verwirklichung zu bringen, und schon regt sich die nie erlahmende jüdische Wohltätigkeit, die nie versagt, wenn es gilt, der Allgemeinheit Opfer zu bringen und insbesondere den zumeist aus wirtschaftlich schwächsten Kreisen sich rekrutierenden Hörern, die bisher oft nur mit größter Entsagung ihr Leben dem heiligen Studium widmen konnten, Heim und Verpflegung in würdiger Weise bieten möchte. Es ist nun nicht uninteressant, bei dieser Gelegenheit einen historischen Rückblick auf die Entstehung dieses weitberühmten Instituts zu werfen, gus dem so viele bedeutende Rabbiner und Gelehrte des In- und Auslandes ihren Ausgangspunkt genommen haben. Das Oeffentlichkeitsrecht erhielt die Rabbinatsschule am 12. Februar 1859 und lautete der diesbezügliche Erlaß, publiziert in der ״Wiener Zeitung‘‘ atu selbem Tage, folgendermaßen: ״ Das Ministerium für Cultus und Unterricht hat der Rabbinatsschule in Pressburg die Rechte einer öffentlichen Lehranstalt zuerkann t“, und widmet die ״Pressburger Zeitung“ vom 18. Februar 1859 diesem Eieignis an!eilender Stelle folge!!1? An.״ führungen: ״Die amtliche ״Wiener Zeitung“ vom 12. Februar sowie die meisten Blätter der Monarchie brachten did für die israelitische Cultusgemeinde Pressburgs höchst wichtige Kundmachung, daß das hohe k. k. Ministerium für Cultus und Unterricht ihrer Rabbinatsschule das Recht der Oeffentlichkeit und der Ausstellung staatsgültiger Zeugnisse verliehen hat. Es hat diese Sanction eine Schule betroffen, die seit nahezu achtzig Jahren bestanden und ihren guten Rüf weit über die Grenzen des Kronlandes Ungarn ausgedehnt, so daß sie Schüler aus dem In- und Auslande angezogen und in einem weiten Umkreise den israelitischen Gemeinde« ihre Unter- und Oberrabbiner herangebildet und zugemittelt hat. Dem vor etwa zwanzig Jahren verstorbenen Oberrabbiner der Pressburger Israelitischen Cultusgemeinde, Herrn Moses Schreiber, gebührt das Verdienst, diese Schule aus dem Herzen und' dem Geiste dieser Gemeinde heraus geschaffen und unter ihrer Mitwirkung und solidarischen Unterstützung auf so feste Basis ins Werk gesetzt zu haben, daß sie bald jenen geistigen Aufschwung nahm und in bezug auf die religiös-sittliehe Bildung sich jenes Rufes erfreute, der den nahe und fern von Pressburg angesiedelten Judengemeinden bei der Wahl ihrer Seelsorger die Garantien für die Tüchtigkeit derselben gab und sie über die Wahrung ihres Glaubens und ihrer religiösen Institutionen beruhigte. Nach dem Tode des geistigen Schöpfers dieser Schu(e und ihres ersten Leiters überging die weitere Führung derselben in die Hände des gegenwärtig fuhgierenden Oberrabbiners, Herrn, S. W. Schreiber, des unter der Leitung seines würdigen Vaters für diese Stelle herangebildeten würdigen Sohnes, der dieselbe wie ein heiliges Erbe verwaltet und die Schule bei dem früheren Ansehen und dem wohlbegründeten Rufe erhalten hat. Ein glänzendes Zeugnis hiefür liegt in der Sanction derselben durch die hohe Regierung, ein Act, der ihrem materiell gesicherten Fortbestände die Stütze öffentlichen Rechtes und ihrem geistigen und religiösen Wirken zur Anerkennung vor dem Forum der öffentliehen Meinung die der beaufsichtigenden obersten Staatsbehörde gibt. Diese Oberaufsicht übt die hohe Regierung durch einen landesfürstlichen Commissär, und hat denselben auch bereits in der Person des kaiserlichen Rathes und Bürgermeisters, Herrn Franz Kampfmüller, für die genannte Schule bestellt. Es hat diese Wahl bei der israelitischen Gemeinde Pressburgs die freudigste Sensation hervorgerufen, da sie den Ernannten als einen ebenso loyalen als hunranen Vertreter ihrer religiösen und politischen Interessen verehrt, eine Anerkennung, die ihm .von Seiten der beiden anderen Cultusgemeinden in gleichem Mäße zu Theil wird. Dem ■bisherigen ehrenvollen Wirken der nunmehr öffentlichen talmudisch-theologischen Schule zu Pressburg geben außer den vielen Unterrabbinern an siebzig in Ungarn, Oesterreich und Mähren gegenwärtig fungierenden Oberrabbiner ein weiteres lautsprechendes Zeugnis, sie gingen aus dieser Schule, unter der Leitung der beiden genannten Vorstände, zu Seelsorgern ausgebildet, hervor, und erfreuen sich in ihren Gemeinden und außerhalb derselben der Achtung und Anerkennung, die man würdigen Priestern zollt. War das Wirken der Pressburger Rabbinatsschule bisher so anerkennenswert und anerkannt in ihren Erfolgen, so steht nun zu erwarten, daß dieselbe, neu erstarkt und gehoben durch die ihr gewordene Oeffentlichkeitserklärung, fortfahren werde, eine würdige Pflanzschule des israelitischen Priestertums zu sein und! ihre Schüler, durch und durch vertraut mit den Satzungen des echten Glaubens und innig durchdrungen yon demselben, als dessen Träger und Stützen in die weit und breit zerstreuten israelitischen Gemeinden zu verpflanzen.“ Wahrlich ein Kulturdokument der sogenannten ״Bachschen Reaktion“, dessen humun-liberale Gesinnung erfreulich absticht von den Hitleriaden einer sich freiheitlicher diinkendeu Zeitepoche!