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Jüdische Presse · 1932-04-20 · 16-17 (20.4.1932) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
16-17 (20.4.1932)
Date
1932-04-20
Page
– (sequence 2)
Language
German
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. /• *“*• '' יי■" ¥*&&**?«** . , /» Seite 2 *יו JPD1SCHE PRESSE Nr, 16/1? ו׳ Kundmachung Die Wiener Molkerei britigf auch heuer Pessach-Kosehermileh in allen ihren Filiaientüffi Verkauf. 01t P1§säfii1*ltttäeh§rmilch wird in ihren Meiereien in Niederöaferreieh unter streng ritueller Auf* sieht der tren Sr, Eftrtir• Herrn Rabbiner Or. M. Rdsenmann bestellten religiös vor* läßlichen Organe משגיחים erseuet. jede Kanne und jede Flasche ist mit einer Plombe resp. einer Schleife versehen mit dem Aufdruck חלב כשר של פסח Vom 20. April bis 28. April in allen Verkaufsstellen erhältlich WIENER MOLKEREI Rabbi geladen. Nachdem es Na0111 geworden, betete man Für ans als .in א" ו ■nicht Bodenständige war natiitlicli nochי״ט Als wir anfbrechen •wollten, ׳sagt der lutbln: י• feil *werde euch begleiten.“ Und mm spazierte der Rabbi mit uns durch die winkeligen aincl verseil l׳11׳ngenen *Gassen und Güßchen bis in :unsere J-Ierberge. In unserem Zimmer «״׳;gelangt,!hebt der Rabbi blitzschnell die Tischdecke auf ׳um! verbirgt darunter einige Geldscheine. Da wir :noch י״ט hielten und das Geld nicht berühren durften, *waren wir wehrlos und mußten dies wiilwg anseJien. Und voller Güte und •Herzlichkeit sagt der Rabbi: ״Für meine *Gastfreundschaft lasse iah *mir mcht bezahlen. Ich gab euch aber erst heute das Geld zurück, damit ihr euch in meinem Haus recht wohl und ungezwungen fühlen solltet.“ Max Löwy, Bratislava Unsere Perspektive zur ליל שמויים. Von Jacob Teßler, Nürnberg. Heber das in den Sederabenden uns zur Pflicht gemachte Trinken der vier Becher finden wir in Midrasch-Rabbo (1., 88, 4; Talmud Jerttschalmi, 10, 1) verschiedene . Gründe und Ansichten. Nach Raw Huna deuten die vier Becher auf die vierfache Ausdrucksweise der g-ttiichen Verkündung. והצ אחיוהצלתי וגאלתי ולקחתי ,,Ich werde euch herausführen, ich werde euch erretten, ich werde euch erlösen, ich werde euch mir zum Volke nehmen.“ (2. Mos., 6, 6); nach Rabbi Samuel deuten die * vier Becher auf die; viermalige Wiederholung des Wortes ״Becher“ bei der Deutung des Mundschenktraumes durch Josef; nach Rabbi Levi auf die vier, מ ל כ י ו ח nach Rabbi Josua ben Levi auf die vier ״Becher“, die in ג״א. חהלים ט״ז ,n'On’DTvorkommen. -י Der Sinn dürfte, kurz ^gefaßt, folgender sein: Vier Geschehnisse rein historischer Natur bestätigen in unwiderleglicher Weise die g-ttliche Waltung auf Erden: 1. Der Auszug aus Aegypten, aus dem die unwiderstehliche G-ttesmacht, Seine unendliche Güte und Liebe zu dem geknechteten Volke klar hervörgeht. (״Ich werde euch herausführen iisw., damit ihr erkennet, daß Ich der Ewige euer G-tt bin“.) — 2. Die an den Aegyptern geübten Strafgerichte, wo G-ttes Strenge und Gerechtigkeit sich so deutlich zeigt. ( כוס פרעה למען ספר 3 — ( ש מי. Die Jahrtausende währende systematische Unterdrückung Jisroels, die ein beredtes Zeugnis von G-ttes Langmut ist. — 4. Die mit Schrift und Siegel uns verheißene kommende Erlösung, deren Spuren und Vor-!seichen als bevorstehendes Faktum unleugbar sind. — , Bei all diesen vier Weltdramen spielen wir unsere eigene Rolle —, einzig und allein zur Vorbereitung des G-ttesreiches׳ auf Erden. . . , Wir mußten und müssen mit so manchem den Wermutbecher leeren — und trinken unsere eigenen ״Arba-Kausaus“ — ja, wir überschreiten das Maß des Vorgeschriebenen und füllen, nach alter Vätersitte, einen fünften Becher, der mit dem ״ והבאתיUnd ich bringe euch in das Land,“ als fünfter Ausdruck der Erlösung, seine Andeutung ebenfalls in der Thora hat, zur Ehrung des hohen unsichtbaren Gastes, des Propheten Elijahu, welcher, laut Midrasch (Jalkutc-Schimapni, Königei, 17, 208), seinem Leben und Auftreten nach, ganz ähnlich unserem Lehrer Moses ist und uns den Weg zu Erlösung bahnen soll; dem die große T’schuwo — Aufgabe, ״das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu den Vätern zurückzuwenden“, zufällt. (S. Pirke Elieser.) Nach Ueberlieferung unserer Weisen nahm unser Stammvater Jakob von dem Propheten Elijahu den Buchstaben Waw von seinem Namen als Pfand zu sich, bis dieser seinen Kindern die Botschaft ihrer Erlösung bringen wird. (Bechai 2בחה1תיט)• Dieses Waw bedeutet vermutlieh das sechste Jahrtausend unserer Erlösungszeit und nach kabbalistischer Berechnung, auf Grund einer Soharstelle, befänden wir uns am sechsten Tag, kurz vor Sabbateingang (d. h. nach G-ttestagen, deren jeder ein Jahrtausend ist). — Möge nun der dem Sabbat vorangehende Uebergang ״zwischen Tag und Abend“^VH ]בי zwischen חול לקודש sich noch so finster gestalten, die heranbrechende, zum Sabbat zählende Nacht wird, wie einst in Aegypten, auch künftighin שמורים לכל ב״י לדורותיכם werden! — Drei der Schimurimnächte haben wir bereits hinter uns und die vierte steht bevor (S. Targutn-Jeruschalmi zum 2. B. M42 ,12 ״). — Wir Gläubigen מאמינים בני מאמינים sehen in unserem tausend* jährigen ״Traume“ das ״Antlitz“ des Propheten Elijahu p אשיי מי שראה ס, בחלום! אשרי צוי שנתן לו und wir sind yon dem unerschütterlichen Glauben durchdrungen, daß ohne Uehertragung des Geistes des Propheten Elijahu auf uns, die leidende Menschheit nicht genesen kann und keine irdische Macht die Welt aus ihrem Chaos dauernd befreien und erlösen wird! -״• Wie einst Elijahu alle Baalkulte, alle falschen Propheten verpönte, sollen auch wir unser Schicksal und die Gestaltung unserer Zukunft einzig und allein in die Hattd unseres hitiintlischeri Vaters legen und unseren Blick auf jenen Friedensboten richten, der von G־tt berufen ist, den Weg zum ewigen Frieden zu bahnen! (S. Tr. Edujoth, Ende.) Bleiben wir als Bundesgenossen diesem מלאך הנרות treu, damit er auch Uns treu bleibe . . . lebenwir in seinem heiligen Geiste, der allein zur Neubelebuüg und Auferstehung führt . . . (S. Tr. Sota, Abschn. 15 ,9־.) Es ist dies unser einziger Sehnsuchtsvollster Wunsch und hoffnungsvoller Ausblick! Pessach im Frühling. Wieder ist’s Frühling! Wie ein hellachender, strählender HeldenjüngHng stürmt er auf die Bühne der Natur, zertritt den ih letzten Zügen sich krümmenden Winterdrachen. Und wid der Verröchelnde seinen giftigen Odem aushaucht, geht ein Erwachen durch die erstorbene Herrlichkeit ringsum, ein Regen, Entfalten und Blühen sondergleichen. Ein ׳"hinreißend schönes, ewig gigantisches Spiel, das mit beseligender Allmacht den Zuschauer ergreift, daß er zum Mitwirkenden wirkt. Auch der ungestüme Mensch unserer Tage in seiner eiligen Hast stutzt — hält für eine Weile den Atem an und weiht sie der Andacht. Ihm ist, als fielen Rosen auf seinen krausen Weg und wenn er die Muße nicht findet, sich zu bücken und sie aufzulesen, so war es doch ein Augenblick voll überwältigenden Jubels und unermeßlicher Lust, still und lautlos zwar, doch innig und tief, ihn ganz erfüllend. Es war Genuß, der schönste und höchste und unter allen Genüssen der reinste wohl. Doch nicht mehr! Wie aber, wenn dieser Mensch gerade Jude ist, einer, dem Judentum über das Bekenntnis hinaus zur Eigenschaft geworden, wie tritt i h m der Frühling entgegen? Er, der Genuß um Genusses willen nicht kennt, dem alles Vergängliche nur ein Gleichnis, Erscheinungen, Symbole, Zeichen, ihm zur Enträtselung aufgegeben, def hinter die Dinge blickt, dessen Hirn die leiseste Regung des Herzens belauscht, wie erlebt er den Lenz? Wie werden die Momente, die da in der menschlichen Seele lebendig werden, vom jüdischen Geist reflektiert, wenn ״die Knospen im Lande sich zeigen, die Zeit der Nachtigall herannaht und der Laut der Turteltaube hörbar wird“?! Muß es sich ihm da nicht in wunderbarer Assoziation offenbaren: es ist eine Hand, die das gewaltige Schauspiel der Natur meistert und die die kleinliehe Geschichte der Völker schreibt, die dem machtvollen Wirken in der Unendlichkeit von. Raum und Zeit und der längst verklungenen Vergangenheit Jisroels den unverkennbar gleichen Stemjjel ausgedrückt? Denn das, was dem trunkenen Auge sich jezt bietet» ähnelt seltsam dem» \vas das lauschende Ohr von einstmals vernimmt. In den Winterschlaf von Mizraim tönt der Weckruf, wie eine Fanfare — und doch sehnsüchtig, bittend, flehend wie erster Vogelsang im Jahr. Jugendstark־, frühlingshäft, Unbekümmert und bürdelos, Gewesenes hinter sich lassend, mir von großem Ahnen durchschauert, ersteht Jisroel zu seinem Lenz — im ״Monat des Lenzes“. Ünd wie aljes ringsum in den Strahlen der neuen Sonne sich badete, so schwelgte Jisroel im Glanze des Erkorenseins. Das trieb herrlichste Blüte :#|$נעשה 1נש Einmalig in der ganzen Geschichte der Menschheit, kann nür ein unverderbtes Volk an der Schwelle seines Eigenlebens in seinem Frühling so sprechen. So vermittein die genießenden Sinne des Menschen erleuchtende Erkehntnis dem Juden: das war der Hintergrund, den Natur deittem Eintritt ins Dasein bot, der Ton in Ton erfolgte; sie trügen gemeinsame Züge — darum muß ein Wille Und sein Walten beide gestaltet haben. Und du begreift darüber hinaus die Harmonie -zwischen deinen Festen und ihrer Zeit im Jahr, die stets'Sinnbild ist für die jenen zugrunde liegende jeweilige -Etappe der jüdischen Existenz. Doch wenn, du tiefer dringst und erkennst, daß Frühling nicht Selbstzweck sein kann, stets ,nur Blüte, nie Reife, immer bloß Hoffnung, nicht Erfüllung, so findest du auch Gleiches im anderen Plan des Meisters: ״Wenn du hinausgeführt das Volk aus Mizraim, werdet ihr G-tt diesen an diesem Berge." Das galt einer jungen Nation, kraftvoll, in Leiden gestählt, einem aufgehenden Gestirn am Völkerhimmel. Und Jugend bedeutet Mutwillen, Kraft, Unbotmäßigkeit, wie dem Sklaven, dessen Kette kaum geborsten, Freiheit alles ist. Doch sie lenkten die ersten Schritte, die sie nach ihrem Willen machen durften, zum Sinai, wo sie in namenlosem Gehorsam in die Knie sanken, in ergebener Demut ihr Selbst auslöschten und aufgingen in ihrem G-tt, den schönen, kurzen Frühlihg beschließend. Der war, wie in der Natur, nur Mittel zum Zweck. Was am Pessach geblüht, am Schewuaus ward es reif: Pessach wurde Jisroel berufen, Schewuaus auserwählt. Däs ist das jüdische Erlebnis des Lenzes; _ Erkennen g-ttlicher Fügung und Erkenntnis ihres Sinns: Pessach ist nur Aufstieg und nicht Zenith, nur Voraus- Setzung und nicht in sich selbst erschöpfend! So will dies Fest auch gefeiert sein: als Bekenntnis von uns und als Gelöbnis an uns! Emanuel Geldwerth. Mitteilungen der Adas Jisroel (SchifTschul), Wien, II., Gr. Schiffg. 8 Kanzlei, II., Große Schiffgasse 1, Tel. A-46-5-84 להסיר מכשול Verschiedene Händler mit Lebens- und Genußmittein veröffentlichen zu Reklamezwecken, daß sie ihre Waren aus Betrieben beziehen, die der Aufsicht des Rabbinats der Adas Jisroel unterstehen. Diese Mitteilung beinhaltet durchaus nicht, daß die betreffende Verkaufs- . stelle ebenfalls die *Aufsicht genießt. Das Rabbinat übernimmt keinerlei Verantwortung dafür. Insbesondere.aber lehnt das Unterzeichnete Rabbinat unter allen Umständen auf das entschiedenste jede Verantwortung für die Zulässigkeit von allen Genuß- und Nahrungsmitteln ab, die hierorts einer anderen Haschgacha als der des Rabbinats der Adas Jisroel unterstehen. Ebenso betont das gefertigte Rabbinats nachdrücklichst להסיר מכשול מקרובים ומרחיקים von יראי ה׳ von nah und fern, daß nur die in der jeweils von der Adas Jisroel veröffentlichten Liste der Verkaufs- und Betriebsstätten, den Einzelhaushaltungen und Verkäufern, die auf die השגחה der Adas Jisroel reflektieren, als verläßlich empfohlen werden können. Die Verbraucher ' werden aufmerksam gemacht, Innereien (Kischkes, Hirn, Milz u. dgl.) ausschließlich in den unter Aufsicht stehenden Verschleißlokalen, niemals bei Privatpersonen zu kaufen, da sonst für die regelrechte rituelle Reinigung keine Gewähr geboten ist. Das Rabbinat der Adas Jisroel. Ausschließlich die hier angeführten Betriebe unterstehen, und zwar nur in dem hier angegebenen Ausmaße, der Aufsicht des ehrw. Rabbinats der Adas Jisroel (Schiffschul). Jedes frühere Verzeichnis ist ungültig. Fleischverschleißstellen: E c k e r 1 i n g Markus, IX., Liechtensteinstraße 117. Fischer Bela, VI., Schmalzhofgasse 19. Fischer Gabriel, II., Große Schiffgasse 11. Fischer Gabriel XX., En'gerthstraße 81. Friedmann Samuel, VI., Stiegengasse 14, Friedmann Samuel, X., Humboldtgasse 15. Hönigsbeer ׳ Emariüel, II., Franz-Hochedlinger- Gasse 23. Stadler & Fischer, II., Im Werd 3. .Stern Josef, II., Große/Schiffgasse 6. Nur in den hier angeführten Fleischverschleißstellen gelangt ausschließlich Fleisch zum Verkauf, das von der Schechitah der' Schächter der Adas Jisroel herrührt. Es wird nachdrücklichst betont, daß die rituelle Aufsicht in der Verschleißstelle des Herrn Markus Eckerling nur auf Fleisch und ungeteiltes, mit der Plombe der Adas Jisroel versehenes Geflügel in Anwesenheit des bestellten Maschgiach sich bezieht. Sonstige Waren unterstehen nicht der Haschgache der A. I. Gastwirtschaften und Selch waren vers c h 1 e i ß s t e 11 e n: Deutsch Johanna (Milch-Trink- und Speisehalle), II.» Herminengasse 10. Eisen & Hönigsbeer, II., Haidgasse 5. Eisen & Hönigsbeer, II., Piraterstraße 33. Fischer Gabriel, II,, Große Schiffgasse 16. Fi seiner Gabriel, II., Kleine Sperigasse 7. Fr i e aman n Samuel, VI., Stiegengasse 14. Fried mann Samuel, X., Humboldtgasse 15. Schiffmann David, II״ Hollandstraße 16. , Schreiber Benjamin (Wienea), II.» Obere Donaustr, 91. Stadler & Fis ch er,־.IL, Im Werd 3. <־. W e i d 1 e r Hermann, II;» Floßgasse 9. Gef Uü gelb and lün gen; Deutsch Heinrich II;» Franz-Hochediinger^Gasse 10, E c k e r 1 i n g Markus, Lg., Liechtensteinstraße 117, Fischer Bela, VI-, Schmalzhofgasse 19,; ־ . ־ . Friedmann Meschuletp, 11״ Großp יSchiffgass? 6• Fr\edmann Samuel, VI., ,Stiegengasse 14,' Friedmann Samuel, X., Humboldtgasse 15. Kaufmann Lazar, II., Große Schiffgasse 18. Koppel Ethel, IX., Säulengasse 19. Schlesinger Emanuel, II., Große Schiffgasse 5. Schreiber Benjamin (Wienea), nur' II., Obere Donaustraße 91. W arnung! Vom Vorstande wird in der eindringlichsten Weise aufmerksam gemacht, daß nur in den hier genannten Verschleißstellen, Geflügel, das der Aufsicht des Rabbinats der Adas Jisroel untersteht, in den Handel gebracht wird. Es wird nachdrücklichst aufmerksam gemacht, daß die Haschgachah bei Geflügel nur auf solche ungeteilte Stücke sich bezieht, die mit unserer Marke (Plombe) versehen sind. Um eine verläßliche Haschgachah gewährleisten zu können und jedwede Unzukömmlichlceit auszuschließen, ist Geflügel ohne Marke (Plombe) ausnahmslos zurückzuweisen. Konditoreien und Bäckereien: Lederer & Kohn, II., Hollandstraße 7 und II., Große Schiffgasse 16. Pomeranz Abraham Leib, II., Herminengasse 13 und II., Floßgasse 9. Weiß Karl Koppel, II., Franz-Hochedlmger-Gasse 24, Betrieb Floßgasse 9. .' Das ehrw. Rabbinat macht ausdrücklich darauf aufmerksam, daß die Haschgachah desselben in den Bäckereien ausschließlich auf die Erzeugung des Gebäcks sich bezieht, nicht aber auf das ״Scholetsetzen". In dieser Beziehung übernimmt das Rabbinat keine wie immer geartete Verantwortung. . Milch: כשר של פסח aus derMeierei der österreichischen MolkereiUnion, Wien. S. & G. P i s k. Die Haschgachah bezieht sich ausschließlich auf die » Milch in geschlossenen Kannen, die mit der Verschlußmarkte der Adas Jisroel versehen sind. Flaschen mit Pessach-Milch tragen die Verschlußmarke der Adas Jisroel (Schiffschul). Verschleißstellen: Grünsfeld Johanna, II., Haidgasse 5. Diamant Samuel, II., Große Schiffgasse 10. Lanner B. S,, II., Große Schiffgasse 5. Schischa David, II., Rembrandtstraße 19. S c h i s c h a Leopold, II., Krummbaumgasse 1. Eichler Bernhard, II״ Haidgasse 16. Frauenhilfe der Adas Jisroel. . Angesichts der furchtbaren Wirtschaftslage wurde die Aufgabe *der Frauenhilfe *der Adas Jisroel, den Aermstem wenigstens einen kurzen Lichtblick für die Pessachtage zu geben;, um so dringlicher. ’ Es haben sich die Damen •des Komitees der Mühe unterzogen, in ge« wohnter Weise selbstlos für dieses schöne Werk , tätig zu sein, und folgende Beträge gesammelt; Rosa Adler 50, Ernestine Bandi 415, Elsa Breuer 40, Recha Danzinger 21, Lilly Engelsrath27׳ ׳, Frau Rabb. Fürst 200, Margit Grünwald 5. Frau Granik 45, Mitzi Herzog 30, Hilda Hochberg 30,50, Karoline Holzer 43.50, Rosa Hönigsbeer 20, Mitzi Hirschller 10, Malwine Kaufmann 25, Nata Lernbprger 27, Charlotte Nasch 20, Sophie Pappenheim 157, Minna Proßnitz 155, Luise Spitzer 22 U Rosa Sputz 15, Elsa Schick 5, Stella Schiff 80, Therese Schreiber 102, Frau Rabb. Schenk 35, Minna Schwarz 10, Grete Ticho 25, Jenny Weil 15, Hermine Weiner 40, Berta Weiner 23, Therese ■Windholz 44.50, Summe S 1904.50, Wir danken den edlen Spendern, wir danken den Damen, die sich in den Dienst der Sache gestellt haben. Bei frohem Feste möge alle das Bewußtsein erfreuen, Gutes getan zu haben, ’ Der Vorstand der Franenhilfe des Adas Jisrwl!

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