Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 14 (8.4.1932)
- Date
- 1932-04-08
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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jüttisciti: fresse \s •י ו.־׳ו>«יי. י, * ג ׳n•?''זי־! '.><־$ ׳ ' ' ־־־ m ,fl / *״י ÜL -■— 1 . י לזעננעז ^,1ע^ד Dr. Öefkiir’s Bäckpulver Dr. Öetjrtrs Vahiliinzucker 1 ע 3 5ן ל י ך jri ־ א ו נ צור שפייזענצונערייטוננפעחוענועט וועוועי. ראם אטעסט זר. עהתי• רעם העידן ראנביגער , S היינייך פאק5ן, . '-.:■3 אונטער ךעססען אייפזיכט דיעזע פרעפאראטע 3׳ ערציינט ווערוען׳ בירנט יעדעם נא־יבענסגענאססעי. 3 דאסיר, דאסם דיעזעפרעפאראטע . 3- פערלעססליף כשר! ן ß m mein agadisch-halaahisches Werk המדרש והמעשה das seine 'glänzenden Geistesgaben, Tiefe und Originalität der Gedanken; ein reiches'Thorawissen 11!nd die Fähigkeit zu eindringlicher Erfassüng der Umwelt lin imposanter ,׳Weise offenbarte. Seiner Natur nach war Rabbi Jecheskel Libschütz jederzeit zur Kanzilianz und zu vermittelndem Eingreifen geneiigt. Trotzdem zweifelte niemand an der Tiefe und •Ehrlichkeit seiner g'ttesfiirchtigeri Gesinnung. Alle, die ihm nahetraten, bezauberte er 'durch die Liebenswürddgkeit seines Wesens und die geistvolle Vielseitigkeit seiner Unterhaltung. Bei der Gründung des fiölnischen Rabbinerverbandes galt es ails selibstverständich, daß man ihn an׳ die Spitze stellte. Die polnische Judenheit, aber darüber hinaus Klall Jisroel, verliert in aem Heimgegangenen eine Führerpersönlichkeit von großem 'Ausmaße, die schwer zu ersetzen ist. . An der Bestattung beteiligten sich neben einer unübersehbaren Menschenmenge aus allen Kreisen der Bevölkerung Pollens auch die staatlichen und städtischen Behörden. . . Namens des Rabbinerverbandes sprach der Pabjaniczer Rabbiner, Rabbiner Alter, nach ihm die Brüder ries Verstorbenen, die Rabbiner von Zdunska Wola und JConjn.'■ ■ ' \ י י ׳ ' . ־־ ' י י■:- ■״׳.' ׳•־■׳־ m flflcflRicHTEfl |@| Jüd. orth. Tempelyerein ״Adassjeschurün“, Wien IX, Pfluggasse 5. Der ■•-Vorstand■ des .TempelVereines gibt bekannt, daß in ':seinem Tempel, IX., Pfluggasse 5, ein täglicher Gottesdienst: M o r g en gebet M7 Üh׳r früh; an Samstagen 3/47 Uhr früh und um Vj9 Uhr abgehalten wird und ladet besonders die im IX. Bezirke wohn-׳ haften Glaubensgenossen zur regen Teilnahme ein. Als Beitrag zum A11 zünden des Jahrzeitlichtes ist die kleine Gebühr von 50 Groschen, zu entrichten. Für El.Mole Rachamin (Gebet für das Seelenheil der Verstorbenen am Jahrzeittage) ist eine!Spende von S 1 zu entrichten. Mitgliederaufnahme bei Vorstandsmitglied, Herrn. M. Gang, WÜen, ■IX., Bindergasse 4. Mindestverednsbeitra^ monatlich 50 Groschen. Verband der Sabbatfreunde. Der Verband der Sabbatfreunde ״Schomre Schabbös“ verlautbart: . 1. Auszahlung von Arbeitslosenunterstützungen. Auf Grund eines Erlasses der Industriellen Bezirksk'oipmission wird jenen jüdischen Arbeitslosen, die den Nachweis strengreligiöser Lebensführung erbringen, der JAuszahlungsbezw. Kontralltag von Samstag, bezw. einem jüdischen Feiertag auf einen arideren Wochentag verlegt. Das Pessachfest fällt iheuer auf Mittwoch, Donnerstag und Freitag. Jüdische Arbeitslose, die an einem dieser Tage zur Auszahlung oder zur Kontrolle zu erscheinen haben, können um die Ausstellung entsprechender Bescheinigungen im Veribandssekretariate ansuclien. 2. Schuldispens an jüdischen Feiertagen.. ■ Es , wird darauf aufmerksam gemacht, daß auf Grund des Erlasses des Stadtschulrates für Wien ZI. 1646/9-JI a-1931, die jüdischen Schulkinder Anspruch erheben können, an den jüdischen Feiertagen vom Schul- Bollinger-Eiskasten sind seit 1870 die besten Fabrik: Wien, XV-, Staglgasse 10 bei Mariahllferstr. 148 Tel. R-35-8-47 und R-30-5-38 besuch befreit m, wettten. Öeittfetöäß Mud die jüdisehett Schulkinder am Pessaehfeste (21., 222 ״?. tt riet 28. April J.) vom Unterricht zvl befreien. - < v ' 1 Leisttthgen defifrirtkehkasseft. ' f Die An^esteHteükMnkenkassen gewähr'eu jeften! jüdischen Angestellten, dre deh Naohweisstrengfriligiöser Lebensführung erbringen, an Stelle eines bewilligten!Heiriiaufenthältd£einen Baren Zuschuß zu einem freien Aufenthalt. Diesböaiigliche' Beseheinigungeh ,«fleh nähere Auskünfte im VefSündssekretariat. H U ■t 4. ״Schomra“-KonsutKrabntt. •: v Auf Grund verschiedener an uns gerichteter?fragen, wird mitgeteiltydän die Vorweisung cieks,Sehom-' ra“־Büchlein erst bei der Bezahlung der gekauften Waren zu erfolgen hat, Die vollgeklebten Rabattbüchlein Werden im Verbandssekretariat jederzeit sofort gegen fünf Schilling in barem Gelde eingelöst, Die Verlolitng des ausgesetztett Preises von zwanzig Schilling für Rabattbüdhlein, die bi§ einen Tag vor Erew Pessach eingelöst werden! erfolgt am ChauF Hamaued. 5. Stellenvermittlung. Die Stellenvermittlung amtiert für die Entgegennähme von Stellengesuche^ nur am Montag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr׳־ vormittags. In allen anderen Angelegenheit täglich vorand nachmittags. 6. Kostenlose Reditsberatung. Herr Rechtsanwalt Dr. Arthur Funk, Wien, 1.^Gonzagagasse 12, hat sich entgegenkommenderweise befeit erklärt, Mitgliedern unserer Organisation Rechtsauskünfte jeder Art in den Kanzleistunden (Montag bis Donnerstag von 3 bis 6 Uhr nachm.) zu" erteilen. — LfgitimationsvorWeisung unbedirigt erforderlich.!1 Verband der Sabbatfreunde ״Schomre-Schabbos“, Wien, II., Leopoldsgasse Tel. A-48-4-15. ״Die Koscherküche einst und jetzt“. Ueber dieses’ interessante Thema spricht unter besonderer Berücksichitigimg der Bessach-FeiÄtage,!Frau Emma :Löbl, staatlieh geprüfte Haushaltungsschullehrerin: Montag, den 11. d. und Dienstag, den 12, d., im Restaurant Kohn, XX.,!; Heinzdlmanngasse 1; Mittwpch, den 13. d., und Donners-' tag, den 14. d., im Esplanadenoafe, IX., Älserbachstraße Nr. 41. Beginn aller Vorträge um halb 4 Uhr nachmittags bei freiem Eintritt! Verhör in Baden bei Wien. Am Sabbat •paTschas' poro fand in Baden ein öffentliches Verhör der Schüler des Oberraibbiners Dr. Canlebach statt. Gleich zu Beginn seiner Amtstätigkeit hatte' der Badener Oberrabbiner eine, wenn auch anfangs kleine Schar von Kindern um sich gesammelt, um mit ihnen Gemoro zu lernen. In; Anwesenheit eines Großteils der Gemeinde wurden die. Kinder nach dem .Mussaf-Gebet im großen Gemeindesaal verhört und es war eine Irrende zu sehen, welch große Erfolge der ■neue geistige F[ihrer aufzuweisen hat. Hatten doali die Kinder früher — ,mit Ausnahme der Kinder des Waisenhauses .— nur sehr;spärlich talmudisches Wissen : in ,sich aufgenommen. Um so überraschter waren beson-: ders die Thorakundigen zu hören, welch schönes Wissen die Kinder sich angeeignet haben und mit welcher Freude sie dem ThorastueUum obliegen. Mit einer Anspräche an die Kinder, besonders alber auch an die Baale Batim, dem Lerneifer sder Kinder nachzueifern ' und das Licht der Thöm־; ih■ alle Badener Häuser zu; tragen, schloß das Verhör, y i> i T AüWstellungen^ Im ^atisdhSft Miiteum z'ü Amsterdiam findet bis zum 10. Ap»rii eine Ausstellung der kera-; mischen Werke von Lea H. Halpern statt, die in der ־ -hölläridisdhen Presse außdrgewöhnlioh gut rezensiert' wurde. Beider vorigen Aa^sstelhuig von Lea Halpern im. Haag ,ließ sich Prinzessin׳ uuliana der‘Künstlerin vor- : stellen und erwarb einigepihrer Arbeiten. Lea Halpern hat auch auf jüdischem ״Gebiet wertvolle Kultgegeustände angefertigt. Eine ypn Frl. Halpern hergestellte : S e d e r s c 11 ü s s e 1 ist in üer ״Wiener jüdischen Kunst-, gewerbestube“, II., Malzgasie 7, zum Verkauf (bei freier Besichtigung) ausgestellt. ,]Bei diesem Anlaß soll auch auf die in der ״Wiener jüdischen Kunstgewerbestube“ ausgestellten praktischen uVJazzothkörbe und die• 2 mal 24 Stunden kochend haltenden Silberglanz-Thermosflaschen, : die eine Zierde für den jüdischen Tisch bilden, aufmerksam gemacht werden. r!, Tagung des Ausschusses der ״Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums E. V.“. Am Montag, den 28. März (20. Adar), fand :im Hör-; saal der Israelitischen ‘R-eligionsgesellscliaft Frankfurt am Main eine gut besucht^ Ausscliußtagung der ״Freien Vereinigung“ statt. Ne'be11׳!!den Frankfurter Mitgliedern waren Teilnehmer aus Preußen, Bayern, Hessen, Württeinberg und Baden erschienen. ,Der Leiter der Tagung, Herr Leo Wrescliner, geda.c!1te in warm empfundenen Worten zweier um die ,Frede VereLnigung“ ■hoch verdienter heimgegangener Ausschußmitglieder, der Herren Distriktsrabbiner Dr. Raphael Breuer, Aschaffenburg, und Jakob Strauß, Frankfurt. Herr Dr. S. Ehrmanp erstattete namens des Vor- Standes einen Tätigkeitsbericht über die Leistungen der ״Freien Vereinigung“ seit, dem letzten Vereinstag (im Februar 1931), in der Einleitung hervorhebend, daß die ״Freie Vereinigung“, in harmonischer Zusammenarbeit mit gesinnunigsgienössischen Organisationen, sich vor allem diejenigen Zweige jüdischer Tätigkeit aussuchte, welche bisher von anderer:Seite nicht bearbeitet werden konnten, zunächst die Betreuung der kleinen Landgemeinden durch Wort und Schrift, in erster Ldiüe‘ im abgelaufenen Jahr in den Rubhinatsbezirken: Aschaffenbürg, Fulda, Ansbach, Hanau, Gießen und Kitzingen. — Im, Mittelpunkt dieser Tätigkeit standen fünf Bezirkstagungeu in Hersfeld, Alzenau, Michelstadt, Gundenhausen und Schlüchtern? Die zuständigen Rabbiner übernahmen jeweils das IJauptrefcrat. Die Jugend der betreffenden Orte bot gesellige Veranstaltungen. Bei der Beziikstagung in Mersfeld nalimen 14, in Alzenau 38, in Michelstadt 30, in Gunzenhausen äl und in Sehlüchtern 20 Nachbargemeinderi teil. Es waren bei den Veranstaltungen regelmäßig 250 bis 400 Teilnehmer zu verzeichnen. Die starken Impulse, die von den Bezirks- Äwltßlifh tf(8 nes ׳ vergessen Sie flieht auf denaitbewährten, vnläOlkfa kosdherea AECHTFRANCK der mit dem Namen Franck und der Käflee^ miihie auf dem Kistel in einzigartiger, stets gleichmäßig guter Qualität hergestellt und dessen Verläßlichkeit von Sr. Ehrwürden Herrn Oberrabbiner SIMON SCHREIBER aus Erlau in seinem Hechscher bestätigt wird. Den FRANC« KAFFEE kann nicht nur für P e ß a ch, sondern, auch das ganze Jahr hindurch jeder Israelit ganz beruhigt ohne das geringste Bedenken genießen, weil die Erzeugung verläßlich כשר unter ständiger Aufsicht frommer, verläßlieber Maschgichim geschieht. Die Hausfrauen wissen seine Vorzüge zu schätzen und immer größer wird die Zahl seiner Anhänger. _ tagungen ausgingen, wurden jeweils durch Besuche, vor allem von 6eiten des Herrn Rabbiner Mayer, aber auch von einer Reihe jüngerer Gesinnungsgenossen, zumeist Hörern der Frankfurter Jescliiwa, ausgewertet. Es fanden!im Laufe der Berichtszeit 86 Vorträge statt.■An die Vorträge, schlossen sich vielfach Schiurim, Aussprachen mit ■der Jugend des betreffenden Ortes!usw. Dr. Isaak Breuer referierte über den Entwurf des preußischen Judengesetzes;und betonte hiebei die bereits in der Presse besprochenen Gesichtspunkte,, s׳peziell in bezug auf die selbständige Orthodoxie, ■welche, von einigen weniger ins Gewicht fallenden Punkten ■abgesehen, im großen ■und!garizen e.s begrüßen י werde, wenn der Entwurf die Genehmigung des Preußischen; Landtages' finden wü,rde. Dr. ^Willy, Hofmann, Frank- ' fürt a. M., ■referierte’über deri' 1gegenwärtikeÄ;Sta1jSd ־der< Schächtangelegenheiten. ׳Rabbiner Dr. Auerbacli, Halberstadt, •und Leo Wreschner, Frankfurt a. M., betonten die Notwendigkeit, auch von seiten der. ,Freien Vereinigung“ solche soziale Maßnahmen, ■gemeinsam mit. anderen ,gesinnungsgenössischen Organisationen, tatkräftig zu fördern, die ■geeignet ■sind, etwas von depi ungemeinen ׳Elend zu lindern, das heute audi!ganz, besonders in den Kreisen der Orthodoxie durch die Ueiberhandnahme der Erwerbslosigkeit verursacht wird. (Randsiedlungen, Darlehenskassen, 5 Kreditgenossenschäften.) Es ׳wurde vom Vorstand zugesagt, eine Sächverständigenkommission hiefür einzusetzen. Rabbirier Dr. Ansbacher, Wiesbaden, sprach namens des Ausschusses dem Vorstand der ,Freien Vereinigung waime Anerkennung für die ,geleistete Arbeit aus. Täscung von Vertretern der orthodoxen Verbände ik Frankfurt a. M.. ־ Der Jüdischen Telegraphen-Agentur wird mitgeteilt: ״ יAm Dienstag, den 29. März, fand in Frankfurt a. M.;ine Sitzung der Vertreter der ■größeren *Gemeinden des *Teuflischen Landesverbandes gesetzestreuer Synagogen- Gemeinden und des Reichsbundes ,gesetzestreuer jüdischer 611^״16מ6ל Deutschlands statt. Es war eine, sehr an- *egende und für die Gemeinden wertvolle Aussprache iber die Erfahrungen, welche den Gemeinden über die ■chwierige Lage der Gegenwart hinweghelfen. Die ganze Sitzung stand unter dem Eindruck des aus Jerusalem geneideten schweren Verlustes durch das Hinscheiden des Führers der Orthodoxie Rabbi Cluajkn Josef Sonneneld. Mit herzlichen Wünschen für die Zukunft der ־״esamten ׳Orthodoxie in!Deutschland und darüber hinaus )egrüßte der Vorsitzende des Halberstädter Verbandes lie Versammelten. In ■einem Thema, das durch vom Ialberstädter Verbände versandte Fragebogen und deren Beantwortung durch die Gemeinden vorbereitet war, ׳ar die Grundlage für ■die weiteren Verhandlungen geeben. An dieses Thema schloß sich unabhängig davon כשר של פסח ־כשר־ E. SCHMIDT & CO. Weingroßhandlung BRATISLAVA, LAMACSKA 7 ihre anerkannt vorzüglichen KOSCHERWEINE p1llll!llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll||||||||||||||||l|l||||||||||||||||!l!ll!llllllll!₪ Inhaber: BRÜDER __ STADLER 1 WIEN, II. IN WERD Nr. 1 Unter A u f a I c trt der Ada« Jisroel (SchMlschul) i I i I D aweh für die Pessachfeiertage täglich frische« prima Px>rem״Rind’ und Kaib^ fleisch eigener Schlachtung, u. *w.: Rindfleisch 8 s 2.60 bis 3.20 per kg s Kalbfleisch von S 9*40 per kg aufwärts // Rohgeseicfvfes של פסח (Kamm ss und Kügeri) von S 4.30 bis 0. - per kg ff Das Ftei.sch wird auf Verlangen S k o s t e n 1 o s ins Haus g^stHit und auch in unser.• hygienischen amerib kanischen Kühlanlage kostenlos zum Aufbewahren übernommen s Bff״ Aufträge werden auch telephonisch unter Num«^ A«49*3«20. erbeten .5 5348485353535323234853234848235353535353 0587895691337