Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 10 (11.3.1932)
- Date
- 1932-03-11
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Mt. 10 Bollinger-EIskasteii sind seit 1870 dl© besten Fabrik: Wien, XV., Staglgasse ID belMärfähUfe^ifc!48 Tel.!**35.847־ und R*3Ö-5-38 Filiale!Wien VII,Burggas«eft Tel.Ö-32.3-80 MESS£! ROTUNDE, STAND 665963 bettagen Insgesamt wurden seitens der Knltnsgemeindo 2566 (2451) Beerdigungen. 54 (64) Ueberführangen, 9 (25) Exhumierungen und 146 (159) Krematoriumstransporte durchgeführt. Die Gebühren der I. Klasse wurden in 18 (51), die der II. Klasse in 55 (85), die der III. Klasse in 484 (48?) und die volle Gebühr der IV. Klasse in 755 (665) Fällen entrichtet, Unentgeltlich wurden 6?1 (614) Beerdigungen von Erwachsenen und 56 (58) Beerdigungen von Kindern vorgenommen. D. Fürsorge wesen. Die Gesamtausgaben des Kapitels ״Fürsorgewesen“ haben im Jahre 195! S 2.015.184 (1,995.06?) betragen. Ueberdies wurden aus Sammlungen und an Spenden für Vereine und wohltätige Zwecke durch die Israelitische Kultusgemeinde Wien S 159.(59 ihrer Bestimmung im Fitrsorgeweseii zugeführt. Nicht einbezogen in diese Ziffer ist die Aktion ״Winterhilfe“, welche erst im Jahre 1952 zur Verrechnuug gelangt. Bis zum Jahresabschlüsse waren hiefür S 69.500 eingegangen. In der Versorgungsanstalt■ der Kultusgemeinde waren 56? Betten belegt, ferner 25 Betten für chronische Kranke. Von den Insassen waren 151 Männer und 259 Frauen, 145 Pfleglinge waren ohne jedes Entgetld untergcbracht. Die Zahl der Verpflegstage hat 156.079 (148.407) betragen. Die Gesamtkosten der unentgeltlich Verpflegten allein beliefen sich auf S 181.955 (158.557): insgesamt wurden für die Anstalt im Jahre 1951 S 487.655 (460.062) aufgewendet. Die Einnahmen beliefen sich auf S 557.001 (325.194), so daß der Zuschuß S 150.639 (134.867) betragen hat. Im Spital der Israelitischen Kultusgemeinde hat der durchschnittliche Belag iin Jahre 1931 179 (160) Betten betragen. Hievon entfallen auf die I. und II. Klasse 20,5 (25) Betten. Die Zahl der Verpflegstage belief sich insgesamt auf 111.474 (101.206), wovon auf Kranke 65.651 (58.437) und auf Personal 45.823 (42.769) entfielen. In diesen Ziffern sind die Betten des der Versorgungsanstalt zur Verfügung gestellten Kramkensaales einbezogen. Auf unentgeltlich verpflegte Kranke entfielen im Jahre 1931 17.166 (15.508) Vcrpflegstage. Die durchschnittlichen Eigenkosten für einen Kranken stellen sieh auf S 13.60. Die Gesamtausgaben fiir die Anstalt haben im Jahre 1931 S 898.118 (917.755), die Gesamteinnahmen S 624.111 (617.527) betragen. In der K i 11 cl e r s p i t a l s a m b u!1 a n z der Israelitischen K u 11 u s g e m e i n d ■o im Augarten wurden im Jahre 1931 insgesamt 8951 (11.051) Ordinationen unentgeltlich vorgenommen. Ueberdies wurden in der der Ambulanz angeschilossenen Sonnentages-!Heimstätte 308 tuberkulös disponierte Kinder zu je vierwöchigem Erholungsaufenthalte untergebracht. Die Zahl der Verpflegstage hat 7692 betragen. Der Aufwand der Ku'ltusgemeinde für diese Institution belief sieh auf S 50.215 (52.951). Im Unterstützungs wesen •hat der Aufwand■ S 400.855 (378.881) betragen. Hievon entfielen auf die ״J u g e n •cl f ü r sorg e“ der Israelitischen Kultusgemeinde“ S 196.112 (216.377). Die Intervention des Jugendfürsorge-Amtes hat in 19.181 (18.089) Fällen stattgefunden. Hievon entfallen auf Jugendgerichtsfälle 1547 (1273) und auf Vormundschaftsfälle 1002 (1082). Mit Ende des Jahres 1951 standen 429 Parteien im Bezüge regelmäßiger monatlicher Beihilfen.’; Für die Verpflegung solcher!jüdischer Insassen im Lainzer Versorgungshause, welche auf Koscherkost reflektierten, wurden S 12.901 (12.470) verausgabt. 101 Nachrichten 101 5-XJhr-lee der Frauenhilfe der Adas Jisroel am Dienstag, den 15. März, bei Frau Elsa Breuer, II. , iRembrandtstraße 52. Der siebente Adar. Der Todestag unseres großen Lehrers Mosche gilt dem pietätvollen Gedenken jener im Laufe des Jahres dahingeschiedenen treuen Jünger Mosche Rabbenus, die seine Thora gelehrt und ins Leben umgesetzt haben. Es gingen »von uns הרבנים הגאונים והצדיקים. Fehvil Blau, Oberwart; Dr. Raphael Breuer, Aschaffenburg; Moses Deutsch, Salgö-Tarjän; Wolf Diamant, Hamburg; . Samuel Donath, Preßburg; Simon Ehrenfeld, Mihalovce; Juda G r ü n w a 1 d, Vaja; Chajim Hager (Ottyniaer Rebbe); Jizchak Menachem J a n o v s k i, Otwock; Abraham Benjamin Jungreisz, Fehergyarmat; Dajan L i p i n s k i, Frankfurt a. M.; Hillel Jizchak Rappaport, Kremenecz; Menachem Riczwol, Warschau; Samuel Löb Sack, Otwock; Mayer S.ch.ü'ck, Onod; Benjamin Seidel, Galanta; Aron Samuel Tamores, Warschau; Abraham Leb Trutzer, Neded; Jakob T w e r s k i, Wien; Kalman Weber, Piestany; Dr. Moses Wundermann, Wien. * Dienstag, den 7. Adar wird Oberrabbiner Fürst um 6 Uhr nach Minolta in der Schiffscluil einen ה ס ס ך für die im'abgelaufenen Jahre heimgegangenen גאוני הרול abhalten. Die Kostet! de* rituellen Aufsicht bei der Adas JisTOel (Schiffsehttl). Die Efklürmtg* cli# Herr Matkus Fürst in der vorigen Nwmmer der. ״Jüdischen Presse“ veröffentlichte, hat an manchen Stellen eine ganz eigentümliche Beurteilnng erfahren. Sie ist ein Inserat wie jedes andere and die Redaktion trägt dafür keine Verantwortung. Es kann niemand annehmen, daß die Redaktion für die Richtigkeit der in den Geschäftsanzeigen gemachten Mitteilungen eintritt. In dem vorliegenden Falle sind wir in der Lage, auf G;rnnd authentischer Informationen mitznteilen, daß die Haschgachahgehühr, Welche die Adas Isroel (Schiffschul) von den Geflügelhändlern einhebt, mit 80 Groschen für eine Gans (eine Gans, ohne Rücksicht auf ihr Gewicht), mit 30 Groschen, für ein Huhn berechnet. Dafür wird der ganze Apparat der rituellen Aufsicht (Prüfung der Bezugsquellen, Form der Lieferung, Beantwortung des Schaalauth, Plombierung) in Anspruch genommen. In den letzten Monaten wurde diese Gebühr auch noch ermäßigt, indem statt der Einzelgebiihr ein errechnetes Pauschale eingehoben wurde. Diese Maßnahme erfolgte, um eine einheitliche, durchgreifende Kontrolle zu ermöglichen und dabei den materiellen Anreiz zu Hinterziehungen zu beseitigen. Man sieht also, daß die Haschgachahgebiihr sicherlich nicht imstande ist, eine wesentliche Preiserhöhung zu rechtfertigen. Die Verwaltung der Adas Jisroel sieht streng darauf, daß ihre Schechita und Horaah nur von den Geflügel- und Lebensmittelhandlungen in Anspruch genommen wird, die der Aufsicht der Adas Jisroel unterstehen. Bund ehemaliger Zöglinge des Badener Waisenhauses in Wien. Wir ersuchen alle ehemaligen Zöglinge, zu den jeden Mittwoch, 8 Uhr, stattfindenden Zusammenkünften zu erscheinen. Zuschriften an Leo Gelles, II., Volkswehrplatz 16/5. Einbrecher in der Wiener Kultusgemeinde. Vor einigen Tagen haben Einbrecher ihr Glück in den Bureaus der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde versucht. Sie bekundeten damit, daß isiie!den Vcnsidh!e1n1 tilgen des FinanzreJe.renten vo!n der!Leere der Kassen keinen Glauben schenken tuimd sicih selbst von dam Inhalte der Kasse rusch rümke überzeitugen wellen. Ain!dar Ameftihmiinig dieses Vorhabens hinderten sie «tum־ Alarmsiiginale, aillenclinigss nicht die des Finanzreferenten, sondern die eines Läuteapparats. Chewra Kadischa I. Der Vorstand der Chewra Kadischa veranstaltet Montag, •den 14. März 1932, halb 7 Uhr abends (Vorabend des 1׳ אדר שני) im Gemeindeternpel, I., Seitenstettengasse 4, eine Gedächtnisfeier für die im abgelaufenen Jahre verstorbenen Vereins-' mitglieder. Gastclroscho. Vergangenen Schabbos hielt Rabbiner Chajim Schwarz aus Miskolcz im Beth-TIamidrosch der Schiffsschul eine mit großem Beifall aufgenommene Gastdroscho. Tierschlachtbill wieder vor dem englischen Unterhaus. Colonel Moore unterbreitete in der heutigen Sitzung des Unterhauses eine neue Tierschlachtbill, die vorsieht, daß jeder Tierschlachtung eine Betäubung vorausgehen müsse, aber ausdrücklich bestimmt, daß der Betäubungszwang be'1 Tieren, die nach jüdischem Ritus geschlachtet werden, nicht besteht. Die Bill wird von zahlreichen Parlamentsmitgliedern unterstützt. Colonel Moore hatte die Bill bereits vor vier Jahren eingebracht und wurde sie versuchsweise in Schottland angewendet. Colonel Moore erklärt, daß der Erfolg in Schottland so befriedigend sei, daß ihrer Gesetzwerdung in ganz England nichts mehr im Wege stehen sollte. Internationale Aktion in Sachen der gesetzlichen Sonntagsruhe. Vom Zont r alb Uro •des Welt verbandes für Smbbaischütz ״Schombre Scluabbos“ wird mitgeteilt: Bereits 'wenige Wochen, nachdem in Genf die Entscheidung über die Kaienderreform gefallen und die Stabilität ׳des Sabbat gerettet war, hat sich der Welt verband Schomre Schabbos au seine. Vertrauensleute an allen Ländern gewandt und sie auf die Notwendigkeit hingewiesen, nunmehr mit doppelter Energie fiir eine Milderung der Zwangssonntagspuhe im Interesse der sabbathaltenden Erwerbstätigen zu arbeiten. Mit Beginn des jüdischen Jahres hat eine internationale Aktion gegen die unterschiedslose Handhabung der Sonntagsruhe, die die wirtschaftliche Lage der Sabbathalteutlen so sehr erschwert, eingesetzt. Leider ist. die politische Konstellation nicht ei׳11׳e solche, daß!man in allen Lündem auf einen Erfolg der •auf die Milderung der Sonntags ruhe gerichteten Bestrebungen .hoffen könnte. Zumal der deutschen Judenheit sind die Hände gebunden. Doch kommt letzten Endes jeder Erfolg, in welchem Lande auch .immer, der Gesamtheit zugute. Am rührigsten ׳wird die Aktion gegen die Sountugisruhe dort geführt, wo die Judenheit einen besonders hohen Prozentsatz der Bevölkerung darstellt. Das gilt zunächst fiir New York, der Stadt mit der größten jiidisehen Bevölkerung der Welt. Die Leitung der Aktion liegt dort •in den Händen der Jewish Sabbat Alliance of America. Durch ihre Vermittlung־ wurde der Legislativc des Staates New York ein Antrag eingebracht, der eine Aenderung des bezüglichen Paragraphen des.Strafgeset'zbuches, der die am Sabbat feiernden Personen betrifft, vorsieht. Der fragliche Paragraph besagt, daß Personen, die an Stelle des Sonntags einen anderen Tag der Woche als Feiertag‘׳halten und an diesem Tag־ nicht arbeiten, nicht zu bestrafen sind, wenn sie am Sonntag gewerbliche Arbeit oder 'Bürotätigkeit ausli׳ben, wobei vorausgesetzt wird, daß die Arbeit in einer Weise ausgeführt ׳wird, daß andere, den Sonntag־ feiernde Per- *ms 'שדי־מסח■ *ms E. SCHMIDT & CO. turäinafsttMäMiifyAg BRATISLAVA, LAMACSKA 7 empfiehlt Ihre anerkannt voriüglichen KOSCHERWEINE fonen nicht gestört werden'. Dieser Paragraph soll nun dem Antrag gemäß in der Weise allgeändert werden, daß auch der Handel den am Sabbat feiernden Geschäftsleuten freigegeben wird. Um dem Antrag eine stärkere Resonanz zu verschaffen, haben die betroffenen Geschäftsleute eine kurze, aber eindrucksvolle Petition unterzeichnet, die an die gesetzgebenden Körperschaften weitcrgelcitet wurde. Eine zweite, anders formulierte Petition, die sowohl den sabbathaitenden als auch anderen, nur ideell interessierten Juden vorgelegt wurde, trägt bereits mehr als 10.000 Unterschriften. Auch un Polen bereitet sich eine energische Aktion gegen die Sonntagsruhe vor. Auf einer Konferenz im Jänner d. J. hat der polnische Rabbinerverband’ eine Ent- Schließung angenommen, in der das Sonntagsrrrhegesetz als ein Angriff gegen die jüdische Lehre gekennzeichnet wird. Der Sabbat sei die Grundlage der jüdischen Religion, und das jüdische Volk würde nie von ihm lassen. Dia Sonntagsruhe mit ihrer den Sabbat ignorierenden Allgemeinveibindliehkeit widerspreche, der Verfassung, die allen Bürgern religiöse Freiheit garantiert. Die Rabbinerkonferenz richte daher an die Regierung die dringende Forderung, unverzüglich eine Novelle zum Sonntagsruhcgesetz a usz.ua rbeiten, derziufolge d׳ic am Sabbat feiernden Juden am Sonntag ihrer Beschäftigung nach gehen dürfen. Diese Resolution brachte der Sejmabgeordnete Oberrabbiner Levin in einer groß angelegten Rede im Verlauf der Budgetdebatte im polnischen Parlament am 6. Februar zur Verlesung Und unterstrich nachdrücklichst die jüdischen ׳Forcierungen. Auch in anderen Ländern, insbesondere auf dem Balkan, macht die Judenheit erneute Anstrengungen, um Ausnahmebestimmungen der gesetzlichen Sonntagsruhe durcli'zusetzen. In der Slowakei ist der um die neue Sonntagsruhe entstandene Kampf noch nicht zum Ab- Schluß gekommen. Pessach-Nahrungsmittel für die russischen Juden. Gegenüber den in Riga und anderswo verbreitet gewesenen Gerüchten, daß die russische Regierung beschlossen hätte, keine Pessach-Nalmingsmittel fiir die Juden in Rußland emfiihreii zu lassen, ja sogar Personen, die sich um die Zuteilung von Pessach-Pakete 11 bewerben, verhaften zu lassen, ersucht der Direktor des Hiais-Biiros in Riga, Herr Benjamin, dem Vertreter der Jüdischen Telegraphcnagentur, mitzuteiilen, daß diese Gerüchte vollkommen jeder Grundlage entbehren, und daß die Sawjetregierung im Gegenteil cs ■den Juden in Rußland auf jede Weise erleichtert, Pessach-Pakete aus dem Ausland zu erhalten. Die Gesellschaft Hias, erklärte Herr Benjamin weiter, übernimmt die Garantie dafür, daß alle bis zum 1. April erhaltenen Aufträge über Sendung von.' Pessach-Paketen nach Rußland in einer Weise erledigt werden, daß die Adressaten die Pakete noch rechtzeitig vor dem PessachJest erhalten. Der Föderation der jüdischen Hilfsorganisationen in England ging von dem zuständigen Regierungsdepartement der russischen Regierung־ die Mitteilung zu, daß 56 Tonnen Mehl dem Vertreter der 'Föderation in Rußland zur Verteilung an arme Juden zur VerfügU'iig gestellt wurden. Die Verteilung־ geschieht ׳gemäß den aus London erhaltenen Instruktionen. Außer dem Mehl, das zur Herstellung von Mazzoth .verwendet wird, gelangen auch Tee, Zucker und Oel für das Pessach- Fest zur Verteilung. Die Föderation teilt mit, daß angesichts der unter den deklassierten Juden in Rußland herrschenden großen Not die 36 Tonnen Mehl nicht ausreichen, u,m auch nur den zehnten Teil der Gesuche um Pessach-Pakete zu befriedigen. Es müssen darum neue Fonds aufgebracht werden. Die Föderation hat beschlossen, unverzüglich an die Durchführung einer Pessach-I-Iilfskampag־ne fiir die armen Juden tin Polen zu schreiten. Die offiziellen Ergebnisse der Volkszählung in Palästina Soeben wurden die folgenden provisorischen Er* gebnisse der vor kurzem in Palästina durchgeführten Volkszählung offiziell bekanntgegeben: Die Gesarqtbevölkerung ' Palästinas besteht aus 1,035.154 Seelen, davon sind 759952־ Moslems, 175:006 Juden, 90.607 Christen und 9589 Angehörige anderer Konfessionen, unter ihnen etwa rund 8000 Drusen und etwa 1000 Personen, die sich als ״A g n o s t i k e r“ he« zeichnen. Unter diesen 1000 ״Agnostikern“ sind etwa 60 0 Juden. (Früchte der Freidenkerpropaganda an heiligen Stätten. Die Red,) Die Ziffer 175.006 ist nicht die Gesamtziffer der jüdischen Bevölkerung Palästinas, da sich die Zionisten« Revisionisten an der Volkszählung nicht beteiligten und auch andere jüdische Bevölkerungskreise davon abhielten, sich in die Volkszählungslisten eintragen zu lassen. Die Revisionisten und ihnen anhängende Kreise ließen die Volkszählungsfunktionäre nicht in ihre Häuser ein. Die Volkszählung im• Jahre 1922 ergab eine palästinensische Gesamtbevölkerung von 757-182 Seelen, davon waren 590.890 Moslems, 83.794 Juden, 73.024 Christen und 702& Drusen. Die Zahl der Juden hat sich also um mehr als 9r.ooo, die der Moslems um über 169.000, die der Christen um über 27.000 erhöht. Kampf gegen die Grippe! Bester Grippeschutz durch, gründliche Desinfektion der Mund- und Nasenhöhle, der Kehle sowie aller Atmungsorgane durch Mentholfranzbranntwein Alpa. Gurgeln Sie und spülen Sie den Mund mit verdünntem Alpa. Einige Tropfen genügen für ein Wasserglas. Das Einatmen des unverdünnten Alpa wirkt ausgezeichnet. Zerstäuben Sie Alpa in Wohn- und Gesellschaftsräumen. Hiedurch gründliche Luftdesinfektion. Hausfrauen,׳ schonet Eure Kräfte! Schaffet das Waschen der Zimmer-Weichholzfußböden ab. Ein Anstrich der weichen Bretter mit Cirine-Beizepolitur genügt und Sie haben für immer Ruhe. Kinderleiclit ist das Aufträgen der Beize und kann selbst von ungeübter Hand flott erfolgen. Die Bretterböden sind dann dauernd schön wie Parketten. Siehe Inserat auf Seite (?) W- H G Hl X LEBENSVERS ICH E R U N GS• & E S E US CH AFT