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Jüdische Presse · 1932-02-26 · 8 (26.2.1932) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
8 (26.2.1932)
Date
1932-02-26
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seife2 Verband; dif Sdbbdtfretiiltle . »Sd10tf1fe»Sd1df»bos« Leopöldspsie 16 fctrdef am Dienstag, den i. Mätt 1932* um n ü 7 Ühf־ abds, irn großen Festsaale des Hötel s 1 ״Bayrischer Hof״» II., Tabofstraße 391 Eing. §§ §§ Obere Augäftenstfaßey stattfindenäert g | Generalversammlung § 1 Das Hauptreferat hält Se. Eh!würde« Herr 1 1 י Obefräbbiner Dr, H, Cadebach-Baden bei! =jv Wien über das Thema ״Die heutige.Zeit H g und der Schabbos“ ₪ 1 Qäste, Damen und Herfen, willkommen!!! § 1 Kontmt und hört diesen geistvollen Redner! J ■ DER VORSTAND | Zwang. ■äuV Uebertretung dieses Gesetzes zu unterlassen ist“. In diesem Zusammenhang sei den ehrwürdigen Herren Rabbinern, die wir bei verschiedenen Anlässen gebeten haben; in ihren Predigten auf diesen Erlaß aufmerksam zu machen und-■überhaupt ihre Zuhörer für Sehmiras-Schabbos zu interessieren, für die Erfüllung dieser unserer Bitte herzliciist gedankt. Selbstyerständlieh verhehlen sich dabei die ״Schomre Schabbos“ nicht, daß alle Maßnahmen nur schwächlichen Ersatz für die Erziehung durch die jüdische Schule darstellen können. Auch vom Standpunkte der ״Schorftre Schabbos“ kann das Ideal des gesetzestreuen Judentums nur in der Schaffung und Erhaltung jüdischer Schulen erblickt werden. . ׳Die unbeschreibliche Notlage unzähliger, ehemale wohlhabender Familien hat -uns im •November 1931 veranlaßt, eine ״Winterhilfsaktion“ ins Leben zu rufen, •um auf diese Weise .wenigstens dort, wo die Not am größten und das Elend am traurigsten ist, ein wenig Hilfe zu bringen. Mit Freude konstatieren wir, daß unserem dringenden Aufruf unsere. Freunde und Gönner gefolgt sind, denen hiemit auf diesem Wege, im Namen unserer Schützlinge, herzliciist gedankt sei. Jüdische Brüder und Schwestern! Viel, sehr viel ließe sich noch über .unsere Arbeit berichten. Dieser kurze Aussohnitt aus unserer Tätigkeit soll jedoch nur dazu dienen, Sie für unsere Arbeit zu interessieren. Wisset, daß der ״Schomrc Schabbos“ nur dann sein Ziel erreichen kann, wenn die ganze orthodoxe Judenschaft, Mann oder Frau, Chef oder Angestellter, in seinen Reihen sich befindet. Nur um dies jedermann zu ermöglichen, haben wir den Mitgliedsbeitrag mit nur S 2.— jährlich (= 1 Groschen täglich) festgesetzt. W i s s e t, daß der ״Schomre Schabbos“ als Wirtschaftsvereinignng 'sabbathaltender Arbeitgeber und Arbeitnehmer‘ Eure Interessen vertritt.; : . Die trostlose Lage, in der wir alle uns״ befinden, der׳.• '׳Wirtschaftsboykott,- ׳.elfer v.on anderer Seite uns droht, die Gefahren, denen wir und unsere Kinder, denen der Schabbos und unser jüdisches Leben ausgesetzt sind, fördern gebieterisch engsten Zusammen- Schluß. Werdet und werbet Mitglieder für den ״Sdiomre Schabbos“! : D. —kl. l(gH NACHRICHTEN0| ־־־ 5-Uhr-T.ee der Frauenhilfe der Adas Jisroei am Dienstag, den 1. März, bei Frau ,Paula Glückselig, ־ II., Glockengasse 1. Generalversammlungen. ־ Sonntag, den 21. d. M. fand unter zahlreicher Be-, 'teiliguhg der Mitglieder und ׳in Anwesenheit von. Vor- •־ ,t'retern der Isr. Kultusgcnieindc sowie verschiedener Vereine die Generalversammlung׳ des Bethaii&vereines ״Emunus Awes“ statt. Den Vorsitz führte Obmann Weiß, der mit •׳besonderer ׳Befriedigung darauf hinweisen konnte, daß es im «׳])gelaufenen Jahre gelungen sei, ,trotz der finanziellen Krise das alteUrwürdige Bet- ׳haus vollständig unr/ulbauen und durch ein Bethamidrasch zu vergrößern.!Der Obmann ,schilderte auch die;Entwicklung der Ta 1 mutl-T11 ora-Schule des Vereines und dankte sowohl Herrn Rabbiner A. Weiß als auch de« Mitgliedern für, ihre opferwillige Mitarbeit. Mit einem Appell an alle Freunde, das schöne Werk, weiter zu fördern, schloß der Obmann, nachdem der abgetretene Vorstand einstimmig wiedergewählt ׳worden war, die Versammlung. Am selben Tage fand, auch die ׳Generalvensammhing־ des Betluuisveroiues Stumper.gasse unter großer Beteiligung und in Anwesenheit, eines Vertreters der Kultusgcmeinde statt. Obmann uVl. F e I s e nb u 1־ g schilderte, die Tätigkeit des Vereines im abgelaufenen Jahre und dankte Herrn Rabbiner Flescli für seine erfolgreiche Lehrtätigkeit sowie den ׳Mitgliedern für ihre eifrige Tätigkeit. Nach Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes, aus dem besonders die Reuovierung des Bethauses hervorgehüben, äst, wurde der abgetretene Vorstand ■mit den Herren Fe Isenburg und Deutsch an der Spitze einstimmig wietiergewählt. ■Montag, den 22. d. M. fand auch •die Genemlver- Sammlung des ״Krüger-Heims“ in Anwesenheit des Vertreters der Isr. Kultusgemeinde Ob.-Mcd.-Rat Doktor Haase statt. Don Vorsitz führte der verdienstvolle Obmann Ob.-Med.-Rat Dr. Krüger. Nach Entgegennähme des ,Finanzberichtes wurde der «])tretende Vor- *stand auf Antrag des Rabb. Dr. Polluk einstimmig’; wiedergewählt. Ilftbb. Dr, P 0 11a k nahm den Anlaß Hbahr, um allen Mitgliedern,des Vorstandes seinen Dank;;für tlie^ Währung־ des streng rituellen Charakters des;';Heim^^dviszusprechen. 1 j ' . Sijum in Wr.־Neustadt. , '3an1stag/ den 20. Februar j, J״. abends, fand im•;Kultujd^a#o ' der Kultusgemeiiide TYr.-Neustudt v bin;3ijui^־attL״§Pilisc^0 Sidre ׳Miscbua“ ■statt, Dieser!seltene i^ijum, den ■die Sebass-Chowru; feierte, war ׳ausschließpich das Verdienst des Herrn Oberrabbiners Dr, H.?W o i ß. Beim ״Auslernen'■ hielt *;Herr, Ober■? ar|hbjner , einen sehr geistreichen Vortrag, bei clei^ib^nderVder' ■ghtb Ghibbur' ■Ivervorzuhebeir ׳ ist. Die Festredner waren: ln Vertretung der Kultus¬ JÜDISCHE HilSSt Ms gemeinde deren Vizepräsident Herr Sam. Mandl. Herr Oberkantor Moritz Schtflhol, Herr Siegnt. Löwv und Herr Lehrer Ä. Sonnenschein. U»n das Zustandekommen des sehr schönen Festes' haben sich besonders die Herren Leon Löwy, Ed. Breuer, Mano Mandl und Ch. Stolzenberg verdient gemacht. Bttml eliem. Zöglinge des Badener Waisenhauses in Wien. Am 17. d. M. fand die Grünclungsversammluiig des Bundes statt, die stark besucht war. Es wurde ein fünfgliederiges Präsidium gewählt. Der Präsident des Waisenhauses. Herr J. Thumiu, hielt eine sehr eindrncksvolle Ansprache. Zusammenkünfte finden jeden Mittwoch um 8 Uhr im Lokale der Or, Thora, 11״ Czerninplatz 4, statt. Schriftliches an Leo Gelles. 11״ Volks wehrplatz 15/6. Ab 1. Marz ״Schomra“-Konsumrabatt. Wir haben in unserer Zeitung 'ber das Preisausschreiben berichtet, das der Verband der Sabbatfreunde ״Schomre Schabbos“ für eine Bezeichnung für die von ihm ins Leben gerufene Rabattaktion veranstaltet hat, Am 20. Februar hat nun die Jury die Ent- Scheidung ׳gefällt. Die Jiiry hat festgestellt, daß keine der mehr als hundert eingesandten Lösungen den Intentionen und Erwartungen des Preisausschreibens voll entsprochen hat. Die Jury hat deshalb die ersten zwei Preise zusammengelegt und in zwei gleiche zweite Preise geteilt. Es wurden zuerkannt dem Worte ״Schomra“ ein zweiter Preis in der .Höhe von S 40.— (Einsender: Siegfried Spitzer) und dem Worte ״Es— ra— bat“ (Einsenderin: Frau Bella Schlesinger) ein zweiter Preis in der Höhe von S 40.—. Der dritte und vierte Preis wurde, ׳ebenfalls zusammengelegt und in drei ׳gleiche Teile auf-geteilt auf die ]Worte ״Rast“ (Einsender: Heinrich!Schlesinger) und ״Schorn- 1-abatt“ (zweimal eingesendet von Frl. Käthe Tauber und Herrn Arnold Herbst). Jubiläum des Vizepräsidenten L. Hartstein. Die gesamte jüdische Oeffentlichkcit Ungarns feierte in der vergangenen Woche das Jubiläum des Vize- Präsidenten der ungarischen orthodoxen .Landeskanzlei L. Hartstein. Dreißig Jahre ist es her, daß dieser Mann die Geschäfte der ‘ Landeskanzlei führt, und es kann nun rückschauend gesagt werden, daß alles, was clie ungarische Orthodoxie ith Laufe der letzten drei Jahrzehnte geworden ist, hauptsächlich seiner Arbeit zu verdanken ist. ־! Rabbi Noah Öchklower gestorben. In TeLAwiw verstarb Rablbi Noah Schklowev, einer der Leiter der berühmten Jeschiwah in Slobodka bei Kowno, der um d!ie, Gründung:.der Tochteranstalt in Palästina bemüht war. Die sterblichen Reste wurden ,nach Jerusalem gebracht, und dort unter sehr großer Beteiligung der jüdischen orthodoxen Bevölkerung beigesetzt. . 50.000 jüdische Erwerbslose in!Deutschland. Ein Preisausschreiben des berüchtigten ,-!Stürmer“: ״Wieviel jüdische Erwerbslose gibt es in Deutschland?“ ycranlaßte den Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdischen: Glaubens zu' einer׳ Umfrage in ־.!den■ Groß-׳ gemeinden.; ׳Es ergab sich infolge der Schwierigkeit der Erfassung der jüdischen־• Erwerbslosen durch die jüdisollen Arbeitsnachweise!■kein־ zahlenmäßig ׳ganz klares •Bild. Das vom Zentralverein errechnetc Ergebnis stimmt mit der Auskunft des jüdischen Arbeitsnachweises in Berlin überein,׳daß man mit etwa 50.000 jüdisehen Erwerbslosen in!Deutschland rechnen kann. Das ist ein Prozentsatz, der dem Anteil aller Erwerbslosen an der gesamten Bevölkerung entspricht. Bei Asthma und , Herzkrankheiten, Brust- und Lungenleiden, Skrofulöse und Rhachitis, Schilddrtisenvergrößerung und Kröpfbildung ist die Regelung der Darmtätigkeit durch Gebrauch des natürlichen ״Franz-Josef“- Bitterwassers von großer Wichtigkeit. Altberühmte Kliniker sahen bei Schwindsüchtigen die im Beginn der Krankheit sich bildenden Verstopfungen durch, das Franz- Jösef-Wasser weichen, ohne daß sich die gefürchteten Durchfälle einstellten. In Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich. Die jüdische Gemeinde in Barcelona offiziell anerkannt. Die jüdische Gemeinde in Barcelona, die über eine eigene Synagoge und einen eigenen Friedhof verfügt, ist von. dem Präsidenten der spanischen Provinz Catalonien offiziell anerkannt worden. Stuhlverstopfung. Nach Erfahrungen berühmter Nervenärzte ist der Gebrauch des natürlichen ״Franz- Josef“-Bitterwassers auch bei Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks aufs angelegentlichste zu empfehlen. Jüdische Bevölkerungsstatistik in Polen. Nach den Mitteilungen des Statistischen Amtes wurden im dritten Viertel des Jahres 1931 in Polen 56.962 jüdische Ehen geschlossen. Darin sind die E Gegründet 1882 Gegründet 1882 ff | Lebensversicherungs-Gesellschaft ן ״PHÖNIX' ן Direktion: Wien, I, Riemerg. 2 ן | Versictieningsbestand Ende 1930 - . . . 2560 ,Millionen Schilling | | PrämiMd Zinseneinnahmen im Jahre 1930 ISO Millionen Schilling ן | Garantieraittel Ende 1930 . . 378 Millionen Schilling ן ן Auszahlungen an Versicherte im Jahre 1930 35.5 .. Schilling ן | Tätigkeitsgebiet: | I Oesterreich,׳ Deutsches Roicb, TscheehoslQwakSQhe ff § Republik, Belgien, Hollund, Frankreich, Spanien,! H Italien, Ungarn, Polen,Jugoslawien, RuigHrien,G ieehe»’ §ן § land, ׳Rumänien, Palästina* Syrien, Türkei, Tunis ■m g ,; und Aegypten i Tattsohdö rituell, aber nicht standesamtliöh jreschlössehen Ehen nidht mitgezählt. In der gleichen Zeit- Periode ■würden, wurden in Polen 16.024 Kinder geboren. Die Ziffer der jüdischen Sterbefälle in dieser Zeit. War 6645. Der natürliche Zuwachs der jüdischen Bevölkerung Pölens in dem erwähnten Viertel iahr betrug 9381. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kundmachung. In den unter besonderer Aufsicht des ehrwürdigen Rabbinates der israelitischen Ktiltusgemeinde Wien stehenden F1 e i s c h b ä n k e n darf über Weisung des Rabbinats nur solches Geflügel verkauft Werden, welches voh Schächtern geschlachtet wird, die hiezu vom R.abbinät autorisiert sind. Es ist vielfach der Fall, daß an Aushängeschildern von Lebensmittelbetrieben, wie Fleisch- Verschleißsteilen, Selchwarengeschäften und Restaurants die Bezeichnung ״koscher“ ohne jede Grundlage hiezu י angebracht ist. Üeber Veranlassung des ehrwürdigen 1 Rabbinates der israelitischen Kultusgemeinde Wien wird darauf aufmerksam gemacht, daß das genannte Rabbinat für solche Betriebe keinerlei Verantwortung übernimmt und sich seine Verantwortlichkeit nur auf Betriebe, erstreckt, die unter seiner besonderen rituellen Aufsicht stehen. Das Rabbinat sieht sich veranlaßt, ganz besonders darauf hinzuweisen, daß es keinerlei Verantw o'r tung hinsichtlich des Kaschruth solcher nicht unter besonderer Aufsicht des Rabbinats der Israelitischen Kultusgemeinde stehenden Fleischbänke übernimmt, in welchen ein Maschgiach nur zeitweilig den Aufsichtsdienst versieht oder das Vorhandensein eines Maschgiachs vom Besitzer wohl angegeben wird, ohne daß dies den Tatsachen entspricht. Kundmachung. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien hat in Gemäßheit der §§ 91, und 16 des Kultusgemeindestatuts die Voranschläge der Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde sowie sämtlicher unter. der!Verwaltung der Kultusgemeinde stehenden Fonds und Anstalten für das Verwaltungsjahr 1932 in allen Einnahmen- und Aus'gabeposten geprüft und festgestellt. Gemäß § 91 des Statuts liegt dieser Voranschlag durch 14 Tage, vom Tage der Kundmachung gerechnet, zur Einsichtnahme der Gemeindemitglieder in der Amtsdirektion, I., Seitenstettengassc 4, III.. Stock, auf. Die Gemeindemitglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist Erinnerungen bezüglich des Voranschlages bei dem Kultusvorstande schriftlich zu überreichen, welcher dieselben in Erwägung zu ziehen hat. Diese Kundmachung wurde unter einem im amtlichen Teile der ״Wiener Zeitung“ verlautbart. Notstandsaktion 1931/32 der Israel. Kultusgememde und der jüdischen Organisationen in Wien Für Bedürftige werden Kleider, Schuhe, Wäsche'usw. dringend benötigt. Es werden brauchbare Gegenstände erbeten, die über schriftliche oder telephonisehe ‘Anzeige (U-25-5-85 Serie; Klappe 22) die Fürsorgezentrale der Israel. Kultusgemeinde,‘ I., Seitenstettengasse 2, durch legitimierte Organe abholen läßt. — Warnung. In letzter Zeit versuchten wiederholt Personen unter fälschlicher Berufung auf die Kultusgemeinde oder Funktionäre derselben, in Privathäusern Bekleidungsgegenstände herauszulocken. Es wird nachdrücklichst davor gewarnt, solchen Personen, die nur für eigene selbstsüchtige Zwecke den Wohltätigkeitssinn der jüdischen Bevölkerung mißbrauchen, Gehör zu schenken. Für die Bekleidungsaktion der Fürsorgezentrale der Isr. Kultusgemeinde. Wien'sind,nur.die mit speziellen Ausweispapieren ausgestatteten Organe zur Entgegennahme von Kleiderspenden bevollmächtigt, wobei noch bemerkt wird, daß die Abholung nur nach telephonischer oder schriftlicher Anzeige der Spenden und nicht etwa spontan erfolgt. Konfirmanden-Unterricht. Der Vorstand bringt zur Kenntnis, daß der alljährlich in den Gemeinde- und Vereinssynagogen stattfindenden Konfirmation der israel. Mädchen ein Konfirmanden-Unterricht vorausgeht. Die Teilnahme an diesem Unterrichte steht solchen Mädchen frei, welche im Laufe des Kalenderjahres das 14. Lebensjahr bereits erreichen. Die P. T. Eltern oder Vormünder werden demgemäß eingeladen, ihre Töchter:, ,bzvy. Mündel zu veranlassen, sich bei ihrem Religionslehrer oder im Schulamte der israel. Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 2,1. Stock, •bis spätens!0. März 1932 wegen Teilnähme an dem Konfirmanden-Unterrichte zu melden. Mädchen, die keinen öffentlichen Religionsunterricht genießen und über Wunsch der Eltern oder Vormünder konfirmiert werden sollen, sind gleichfalls im Schulamte der israel. Kultusgemeinde bis zu dem angegebenen •Termin anzumelden. Der Unterricht i s t u h e ri tg e 111 i c h. Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen: Freitag, den 26. Februar 1932 werden bei dem um 5 Uhr 30 Minuten beginnenden Abendgottesdienst in nachbenannten Gemeinde- und, Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang); IL, Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes); III., Untere Viaduktgasse 13 (Rabbiner Prof, Dr. IC. Kupfer); V., Siebenbrunnengasse 1 a (Rabbiner Dr. M. G. Mehrer); VI״ Schmalzhofgasse 3 (Rabbiner D1*. I. Drobinsky); VIII., Neudeggergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer); IX., Müllnergasse 21 (Rabbiner Dr. A, Z. Schwarz); XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). — Exegetische Vorträge: Samstag, den 27. Februar 19 32, beim Vormittagsgottesdienst: XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. ,Murmelstein); XXL, Schloßhoferstraße 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann), Beim Nachmitt agsgottesdi enst: Eitelberggasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin); Xl.X•, Dojlinergasse 3 (Prediger Dr. ' A. Frankfurter). M i d r asch vor trag: II״ Pazmanit.engasse 6, Va 4 Uhr nachmittags (Rabbiner Dr, .Z. Taubes). ־ , 1 , Israelitischer Jugendgottesdienst. Saihjtag. dp 27. Februar 1932, findet in allen Gemeindevnfef e?1rl?ssypagögen der Jugendgottesdienst um 3 Uhr nachmittags *-;\׳. '־■' ■■ . '! . .׳... spendet für äen im<mk JJswel, 'Wieü, *H,, Nesfroy«#sse M. 4976

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