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Jüdische Presse · 1932-02-19 · 7 (19.2.1932) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
7 (19.2.1932)
Date
1932-02-19
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite JÜDISCHE PRESSE bereift itnablässig hmiilit* diesbezüglich eine Stmder* beatimmüiig berbeizitfüliren, ttnd auf eieeift ähnlicbett Gebiet kettnteti wir abeit eineia EtMg ettiögetts In der Berichtsperiöde ist zweimal ein Jomtanw auf Montag gefallen, und zwar der SclTwuatts 5691 ttnd Jaum Kippur $692. Beide Male haben wir es lin Verein mit ׳dem Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde diirchgesetzt, daß •wenigstens den jüdischen Fleischhauern die Bewilliung zum Offen halten ihrer Läden am vorergehenden S o n n t a g e r t e i 11 wurde. Daß auch dieser Erfolg nicht mit Leichtigkeit zu erringen war, mögen jene, die die Vorgänge genau verfolgt haben, daraus entnehmen, daß in dem ersten Falle die Bewiltiguttg erst im letzten Augenblick und auch da nur für einen kleinen Kreis erteilt wurde (manche sagen sogar: unter dem Druck der damals von uns einberufeneu Protestversammlung), während wir im zweiten Falle die Bewilligung viel rascher und schon ■für eine größere Zahl von Händlern (Fleisch-, Fett- und Fischhändler 1m II., IX. und XX. Bezirk), erhielten. (Fortsetzung folgt.) 1©| flflCHftICHTEfl M\ Die Budgetdebatte in der Wiener Kultusgemeinde. Montag, den 8. d. 1M., begann im Vorstande der Wiener israelitischen Kultusgemeinde die Beratung des Voranschlages, die am 15. d. M. zu dessen Erledigung führte. Aus dem einleitenden Referat des Fdnanzrefereuten Regierungsrat Dr. Oppenheim geht!hervor, ■daß die Finanzen der Gemeinde dank umsichtiger und vorsichtiger Gebarung bisher von allen bösen Ein wirkungeh der Wirtschaftskrise verschont blieben, so daß das Defizit kleiner ist, als ursprünglich vorgesehen war. Das für das Jalu* .1952 präliminierte Budget beträgt rund 6 Millionen Schilling; davon entfallen auf: Kul-, Ins- und rituelle Angelegenheiten 1,030.000, Schul- und Unterrichtswescn 529.000, Friedhof- und Reerdigungswesen 986.000, Gemeindeverwaltung 653.000, Fürsorge 2,200.000, Vereine 130.000 S. , In der Generaldebatte sprachen zunächst die Herren Dr. Friedmann, Mendel Singer und Wilhelm Hirsdhfeld, uncl am 15. d. M. wurde die Debatte, die sich mit der Frage des allgemeinen Wahlrechtes und hauptsächlich mit dem Studentenrecht be- .schäftigte, fortgesetzt. Vizepräsident Dr. Ornstein wies mit Entrüstung die Vorwürfe Mendl Singers zurück. Von 'zionistischer Seite verteidigten Dr. Ehrlich und Mendl Singer die Stellung der Nationalen zum Studentenreclit, konnten jedoch die Zwiespältigkeit dieser Stellungnahme nicht verhüllen. Ober,medizinalrat Doktor Baase und Dr. Ticho wiesen auf diese Brüchigkeit der zionistischen Stellungnahme hin, und namentlich Dr. Ticho ■forderte alle Kultusvorstelier auf, ohne Rücksicht auf ihre Partei der von ihm eingeb rächten Protestresolutioii gegen den Studentenrechtsentwurf zuzu- Stimmen. In der Spezialdebatte bemängelte Börserat Glück die Saumseligkeit in der Frage der Besetzung der Oberrabbinerstelle, wie der übrigen vakanten Rabbinerpösten. Man erfuhr aus seinen Ausführungen, daß bisher nur mit einer einzigen Persönlichkeit persönlich unterhandelt werden sollte, daß aber die Aufnahme, die diese Persönlichkeit in Wien von gewisser Seite erfuhr, alles andere ■eher als freundlich gewesen sei. Dr. Löwenherz versuchte, diese Mitteilung abzuschwächen. Zum Kapitel Schul- und Unterrichtswesen meldete sich merkwürdigerweise niemand zum Wort. Zum Kapitel Beerdigungswesen sprach H. WaUuch, der diese an und für sich sonst genug traurige Materie sehr humorvoll zu behandeln wußte. Eine größere Debatte über die Feuerbestattung fand wider Erwarten nicht statt. Nach kurzen Schlußworten der Kommissionsvor- . sitzenden wurden dann die einzelnen Kapitel einstimmig angenommen. * In seinem Schlußwort teilte llegierungsrat Doktor Oppenheim mit, daß die Subventionen für die Betliausvei'eine um 15.000 S erhöht werden sollen. Mit Dankes- Worten an die Amtsdirektion und clie Buckhaltung schloß Präsident Prof. ׳Dr. Pick ■in später Nachtstunde die Beratung. 5-Vhr-T.ee der Frauenhitfe der Adas Jisroel am Dienstag, den 23. Februar 1932, bei Frau Erna Deutsch, II, Darwingasse 8 Generalversammlung der ״Einheit44. tAm 18. Februar fand die Generalversammlung der ״Einheit“ in Wien statt. Die israelitische Kultusgemeinde, die Adas Jisroel, die Aguda, die israelitische Allianz ׳und andere Körperschaften entsandten Dole- ,gierte. Den Vorsitz führte der Obmann Moritz Felsen bürg. Nach Begrüßung der Gäste wird der Bericht über die Tätigkeit im Jahre 1931 erstattet. Aus dem Bericht sei folgendes hervorgehohen: Im ahgelaufenen Yerwaltungsjahre, welches gleichzeitig den Beginn des zweiten Yierteljalirhunderts dieser Anstalt darstellt, ist viel opfcrvolle Arbeit geleistet worden. Wenn sie auch selbst einen »schweren Existenzkampf führt, hat sie nicht uni Haaresbreite von ihrem Prinzip nachgelassen. In ungeschmälertem Maße eihält sie sämtliche ,Abteilungen ihrer Ausspeisungszweige, so die allgemeine Ausspeisung, die Mittelstandsküche•, bemerkenswert ist, daß die ״Einheit“, da die ״Mensa academica judaica ritualis“, 11״ Im Werd, aufgelassen . ■wurde,. in der Mittelstandsküohe die Theologen und alle jene Hochschüler, welche auf streng rituelles Essen reflektieren, besonders verköstigt. Die ״Einheit;“ liefert das Essen der Schülerausspeisung der Talmud-Thora־ Volles- und Hauptschule sowie -den Zöglingen der Kindergärten des XX, Bezirkes, Othmargasse, und des II. Bezirkes, Nestroygasse, Jesod Hathora. Sie liefert den jüdischen Häftlingen der Bezirks- und Landestörichte sowie sämtlichen Inhaftierten des. Polizeioramis samts Leopoldstadt rituelle Kost. Sie ist auch als einzige rituelle Speisestelle der W i n t e v h i 1 f s- Gegfüwdet 1882 . v Gegtüftdet 1882 Lebensversicherungs-Gesellschaft Direktion: Wien, I, Riemerg. 2 ta'tlimgstataiid Ende <930. . . . 2560 Millionni Stbillinj Mtnand ZinMtinnalM in Mit <030 <50 Ullm Schilling GnanlMllil Ende <030 . ■ . ■ . 370 Millioani Schilling ÜBuahlDngtn an Vmithtrlc im iahis 1930 35.5 Millisnen Schilling Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich,- Tschechoslowakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen, Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Tunis und Aegypten aktion der Gemeinde Wien angeschlossen. Als im Dezember ,vorigen Jahres die Notstandsaktion der israelitischen Knltusgemeinde einsetzte, hat die ״Einheit“ zur Förderung dieser großartigen Aktion durch eine Spende von 1000 Mahlzeiten und billigste Preiserstellung ihre Opferbereitschaft bewiesen. Die ״Einheit" speist außer ihren ständigen Besuchern gegenwärtig gegen 240 Personen von der Notstana .,aktion der israelitischen Kultusgemeinde aus. Im Jahre .19 •' wurden 285.098 Portionen gegen Entgelt und 10.513 lVrtioiien unentgeltlich verabreicht. Nach Verlesung des Rechenschaftsberichtes ergreift der 1. Schriftführer, Herr Dr. Dagobert Rybaczewski, das Wort, um an Hand des Kassaberichtes das Wirken der ״Einheit“ zu illustrieren. Der Revisor, Herr Jakob Stern, stellte den Antrag, dem Gesamt- Vorstände das Absolutoiium zu erteilen und den Dank abzustatten, der einstimmig angenommen wurde. Hierauf e.rgreift Herr Obermedizinalrat Dr. Haase als Delegierter der israelitischen Kultusgemeinde das Wort. Auch er anerkennt die großartigen Leistungen der ״Einheit“. Er meint, daß die ״Einheit“ einen Teil der Arbeit leistet, die sonst der Knltusgemeinde Zufällen würde. Die Kultusgemeinde' ist somit durch die Tätigkeit der ״Einheit“ entlastet. Er verspricht, sich auch beim Vorstand der Kultusgemeinde für die weitere Förderung der ״Einheit“ einzusetzen. Herr Wolf Pappen heim zollt der ״Einheit" ganz besondere Anerkennung, weil dieselbe in streng religiösem Geiste geleitet wird und die Gäste dort ein Stück häuslichen Herdes haben. Der Obihann dev Fürsorgezentrale der israelitischen Kultusgemeinde, Herr Dr. I. Kl ab er, spricht sich!lobend aus, daß die Schützlinge der Not- Standsaktion in det‘ ״Einheit“ besonders gut verköstigt werden. Herr Waclisberg von der Union findet nicht genug Worte des Lobes und des Dankes für die ״Einheit“ und wünscht ihr •für das weitere Gedeihen Glück und Segen. Obmann Moritz Felsenburg dankt dem Delegierten der Kultusgemeinde für seine Ausführungen, er selbst bewundert die Leistungen der Notstahdsaktion der Kultusgemeinde, die in dieser schweren Zeit auf .der Höhe ihrer Aufgabe steht und dadurch beweist, daß stie sich dessen bewußt ist, was eigentlich ״hachnusas aurchim“ bedeutet. Es werden sodann die Waiden ■des Vorstandes und der Revisoren vorgenommen. Es werden in den Vorstand die Herren wiedergcwählt:' Primarius Dr. Josef Bondi, Univ.-Prof. Dr. Mäx Eisler, Artur Feigelstoek, Dr. Ernst Feldsberg, Hofrat Dr. S. Fuchs, Medizinalrat Dr. I. Reiniger, Architekt Ignaz Reiser, Frau Henny Schreiber. Revisoren: Jakob Fuchs, Emil Kritzler, Jakob Stern. , Generalversammlungen. Sonntag, den 21. d. 1M9 ״ Uhr vormittags, findet im Yereinshause, XIV., Storchengasse 21, die General- Versammlung des ־ Isr.-orth. Tempelv.creines ״Enümas Aves“ statt. Am selben Tage, halb 10 Uhr vormittags, findet im Vereinslokale, VI״ Stumpergasse 42, die Generalver- Sammlung des Israel. Tempel- und Schulvereincs, Wien, VI., Stumpergasse, statt. Rabattaktion des ״Scliomre Scliabbos“. Wenn auch die Entscheidung über die Bezeichnung, die die vom ״Schomre Scliabbos“ ins Leben gernfene Rabattaktion führen wird, noch nicht gefallen ist, sei zur Aufklärung über den Sinn und Zweck der Rabattaktion schon heute folgendes gesagt: Jeder Groschen spielt eine Rolle. Man versucht zu sparen, wo. man nur kann. Dies unseren jüdischen Brüdern und Schwestern zu ermöglichen uncl gleichzeitig jüdische Kaufleute zu fördern, ist der Zweck der Rabattaktion, Trotz ohnedies niedriger Preise erhalten clie Kunden vou den der Rabattaktion angeschlossenen Firmen bei jedem Einkauf für je einen- Schilling eine Marke in ein Büchlein eingeklebt. Der ״Sohomre Scliabbos“ zahlt für das vollgeklobte Büchlein (hundert Marken) fünf Schilling in barem atis. War empfehlen unseren Gesinnungsgenossen, ihre Einkäufe nur gegen Erhalt von Rabattmarken des ״Schomre Scliabbos“ zu tätigen, Obemibbiner Dr. Carlebacli Uber den Scliabbos. Im Ralnnen der Generalversammlung des Verbancles der Sabbatfreunde ״Sehomre Scluvbbos“, die am Dienstag, eleu 1. März 1932, um 7 Uhr abends im Festsaale des Hotel ״Bayrischer Hof", II., Taborstraße 39 (Eingang Obere Augartenstraße), stattfindet, hält Se. lElirwürden Herr Oberrabbiner Dr, H. Carle־ baeli, Baden b. Wien, einen Vortrag über das Thema: ״Die heutige Zeit und der Scliabbos“. Der Ruf, den Oberrabbiner Dr. Carlebach als geistvoller der Adas Jisroel, Wien, II., Nestroygasse 11. Spendet für den m 1 .״V.״. ״h ״״V,״״ »״c 1״UCUU.W.C ucuc lung und Neuwahl der Leitung ab, verbunden mit einem ÖPS auf Traktat und anschließend daran fand eineniliöשלmWOstatt. Oberrabbiner S. Ehrenfeld und Rabbiner J. Taussig hielten'bei dieser Gelegenheit ״Hadran" und einen an die 3׳ÖÖ anlehnenden Agada-Vortrag. Es sprach!noch Herr Ch. Moschkowits. Zur Hebung der Stimmung leistete Kantor B. Grüwliut sein Bestes. Bei der vorgenommenen Neuwahl wurde die alte Leitung, bestehend ans den Herren D. Sobelmann* J. Nichtburg, S. Kohl, mit Akklamation wiedergewählt. Die שמחה dauerte bis in die späten Nachtstunden. Zweiteilung Palästinas? Bereits seit einiger Zeit sind, u. a. im Zusammenhang mit dem Besuch des Exkhediv.e Abbas Hilmi in Palästina, Gerüchte über Projekte eines jüdisch-arabisehen Ausgleichs in Umlauf. Diese Nachrichten sind ihrer Natur nach vertraulich. In einer in London abgehaltenen Presse-Konferenz teilte nun der Vizepräsident der Revisionistischen Union, Meir Grossmann, mit, der englischen Regierung seien von den Arabern die folgenden Vorschläge unterbreitet worden, die als Basis der Verhandlung mit den Juden dienen sollen. Eine Palästina und Transjordanien repräsentie- י rendc Gesetzgebende Versammlung soll sobald als mög- *lieh zur Wahl gestellt werden; ihre erste Aufgabe soll der Abschluß eines Vertrages mit der englischen Regierung als Einleitung für eine später zu erfolgende Aufhebung des Mandats sein. Palästina soll in eine arabische und eine jüdische Region eingeteilt werden. Als Bevölkerungsbasis dient die Volkszählung von 1931. Die Gebiete mit jüdischer Mehrheit sollen als jüdisch erklärt werden, ihnen soll eine Autonomie gewährt werden, die unter der Kontrolle ■ der zu errichtenden Nationalen Arabischen Regierung stehen soll. Die Stadt Jerusalem ist als ein Sonderfall für sich zu behandeln und jedenfalls nicht der jüdischen Region anzuschließen, obwohl die Bevölkerung Jerusalems überwiegend jüdisch ist. Den Minderheiten wird eine Frist zur Abwanderung aus der einen in die andere Region gesetzt. In der arabischen Region ist die offizielle Sprache arabisch, dagegen soll in der jüdischen Region die arabische Sprache mit der hebräischen gleichberechtigt sein. Die Einwanderung aus dem Auslande soll der Kontrolle der Gesetzgebenden Versammlung unterliegen. Die J. T. A. meldet dazu aus London: Der Jüdischen Telegraphen-Agentur wird aus zuverlässiger Quelle mitgeteilt, daß die von der fevisionistischen Exekutive erhaltenen Informationen nicht vollstäpdig sind und daß unter den von den arabischen Kreisen in Palästina gemachten Vorschlägen viele wichtige Punkte enthalten sind, die die Zukunft des jüdischen Nationalheims sichern. Die J. T. A. dürfte bald in der Lage sein, den vollen Text der Dokumente, auf denen die revisionistische Erklärung zu basieren scheint, zu veröffentlichen. Die Exekutive der Jewish Agency in London ermächtigt die J. T. A. mitzuteilen, daß die Exekutive von diesen Gerüchten weiß und im Besitze aller diesbezügliehen zirkulierenden Berichte ist, jedoch im Hinblick auf clie Quellen, aus der sie stammen, keinen ג Grund sieht, ihnen irgendeine Bedeutung beizumessen. Mißerfolg der kommunistischen ״Kulturarbeit Die kommunistische Tageszeitung ״Emess“ teilt mit, daß die Regierung im vorigen' Jahre 200.000 Rubel für Kulturarbeit in den jüdischen Kolonien verwendet hat. Die Zeitung klagt, daß diese Summe nicht genügt und daß die Kolonien, besonders die in der Krim, kulturell zurückgeblieben sind. Die gesandten Bücher und Zeitungen werden nicht gelesen, die Abendkurse sind Schlecht besucht. Besonders beklagt es die Zeitung, daß die antireligiöse Arbeit in den Kolonien vollkommen stille steht. Die Kolonisten, namentlich die älteren, beobachten alle religiösen Vorschriften und halten alle religiösen' Feiertage.? Amtliche Verlautbarungen der israel. Kultusgemeinde Wien. Verzeichnis jener Koscherfleischbänke, welche unter Aufsicht des ehrw. Rabbinate.s (Rosch beth-din Rabbiner Josef Babad) der israeli tischen Kultusgemeinde Wien stehen. Gültig ab 1. Februar 1932 bis auf weiteres. 1. Bezirk: Schwarzbrod Josef, Seitenstettengasse 3; 2. Bezirk: Fellner Julius, Haidgasse 7, Gerstl Ignatz, Malzgasse 5, Gerstler Leib, Schiffamtsgasse 14, Glücksmann Jakob, Molkereistraße 4, Hirschler Josef, Wolfgang-Schmälzl-Gasse 4, Kronland Michael, Herminengasse 12, Kurzrock Osias, Große Sperlgasse 28, Lustig Nathan, Leopoldsgasse 49, Lubczer Kalman, Rueppgasse Nr. 27, Rüber Max, Schiffamtsgasse 19, Schönfeld Israel, Krummbaumgasse 1, Schwarz Simon, Gr. Mohrengasse 40, Szilagyi Franz, Czerningasse 8, Täuber Michael, Haidgasse 3, Walfisch Moses, Förstergasse 5, Wlach Viktor, Im Werd 3, Winter Moritz, Heinestraße 9; 3. Bezirk: Hacker Paula, Dianagasse 8; 9. Bezirk: Kornmehl Sigmund, Berggasse 15; 10. Bezirk: Spuller Frieda, Pianetengasse 3; 14. Bezirk: Loheit Froitn, Rauchfangkehrergasse 22; 15. Bezirk: Margules Josef Leib, Oesterleingasse 4; 16. Bezirk: Melzer Simon, Friedmanngasse 29, Piontkewitz Wolf, Hofferplatz 10, Spuller Emil, Lindauergasse 24; 18. Bezirk: Kornmehl Sigmund, Währingerstraße 97; 20. Bezirk: Eichper Heinrich, Rauscherstraße 3, Hirschl Eugen, Treustraße 1, Hornung Leopold, Jägerstraße 26, Kurzrock Osias, Mortäraplatz 4, Lederer Josef, Jägerstraße 24 (Heinzeimanngasse 16), Lempert Moriz, Klosterneuburgerstraße 1, Petyan Wilhelm. Klosterneuburgerstraße 10, Rottenstreich Hermann, Hannovergasse Nr. 12, Unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Rabbiner Doktor M. Rosenmann: 21. Bezirk: Käufer Aron, Schloßhoferstraße 6. In diesen Fleischbänken darf über Weisung des ehrwürdigen Rabbinats der Israel. Kultusgemeinde' Wien nur solches Geflügel verkauft werden, welches von Schächtern geschlachtet wird, die hierzu vom Rabbinat autorisiert sind. Es ist vielfach der Fall, daß an Aus-

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