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Jüdische Presse · 1932-02-05 · 5 (5.2.1932) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
5 (5.2.1932)
Date
1932-02-05
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 ■H-Tlii Mp. gemeinen, aktiv 1hit»vr!xt>ilfc*11 wollen. er will all diejenigen *eföinigein die nicht damit zufrieden sind, daß die Agudas Jisroei nur existiert, sondern wünschen, daß Agitdas Jisroet ihre Aufgaben erfüllt als das organisierte Klnlt Jisroei. dadorfh die Kräfte der Agudas-Jisroel- Führer sttirkeml. daß solche wissen, daß das jüdische Volk hinter ihnen steht.‘ Der Aktivisten verband .will die Stoßkraft sein, um aus der Agitdas Jisroei das organb sierte .,Klall Jisroei" zu tünchen. Nicht daß wir uns einreden, daß die Möglichkeit vorhanden ist. alle Jehudim einheitlich zu organisieren. Daß dies eine Utopie ist, wissen wir. Aber wir müssen jette Strömung bekämpfen, die fori wahrem! neue Organisationen schafft, nur der Partei wegen. Wer mit der Tätigkeit der Agitdas Jisroei nicht einverstanden ist. soll seine Meinung in der Agitdas Jisroei sagen, aber hur in der Agudas Jisroei. Wir Aktivisten sind keine Parteimenschen. uns ist es egal, alt der Name Agudas Jisroei oder ein, anderer ist, denn nicht der Name, sondern die Ideologie ist die Hauptsache an der .Organisation. Wir..-.benötigen' den Kampf für die Selbständigkeit der Orthodoxie und ihre Vereinigung, um,alle 1׳ ragen und Probleme, die das Judentum bctreffen, im Geiste der Thuuwh und ihrer Mit/.waus lösen za können. Wir sind der Ueberzeugiing, daß es keijte.n orthodoxen Jehndi gibt, der. nicht mit diesem Programm einverstanden ist. Datum sagen wir uns: Es dun niemand in der Agudas Jisroei geben, der ans nicht helfen will, diese heilige Aufgabe•-zu •lösen. ■Wir dulden jedoch ,keine Zersplitterung durch Gründung neutraler Orgtitmatiöiicn. die die eine oder andere Mitzwoh zu ihrem Ziel.setzt. Wir dulden nicht, daß man ״Tarjag"- Organisationen schafft, wodurch die Kräfte vermindert werden. Ebensowenig ist (ins der von einigen unserer Führer vertretene. Standpunkt verständlich, daß man die Jugend ״neutralisieren" soll. Neutralisieren ist in diesem Fall mit .,unpolitisch" identisch. Diese Führer vergessen, daß wir in einer Zeit leben, in welcher eine jede Orgauisatiou versucht, die Jugend au sich heranzuziehen. und geben wir'•deswegen, durch die .,neutrale" Jugendbewegung den thauroreindlichen Organisationen knmpflos. die •'Möglichkeit, die Jugend in ihrem, zersetzenden Geiste für sich zu politisieren, \yodurch wir die Jugend für uns verlieren. Wir leben in einer ähnlichen Zeit, wie Elijoliit auf dem Knnnelberg. der, als er allein geblieben war.׳■’keine Kompromisse schloß, sondern von jedem einzcl'nen‘pin';׳offei1es'Bekenntnis verlangte: ״Ad iMosai Puuschiiu al Scheitel Hasifim." ■:׳,Stimmen wir zu, daß alle Fragen im Geiste der '!'hauroh beantwortet werden müssen, ist denn nicht der Kampf, den unsere Brüder in Ercz Jisroei für ihre Selbständigkeit und damit für die Souveränität der Thnuroli führen, ein Kampf, der ans alle, auch außerhalb Erez Jisroels, betrifft? Sollen wir unseren Brüdern in Erez Jisroei mit einem ״Nein" antworten, weil ihr Kampf ein pojitisclicr ist und es ״neutrale" fromme Jeluidim gibt‘, die ׳‘sagen, daß Agudas Jisroei sich nicht politisch betätigen darf? Diese ,,neutralen*‘ frommen Jeltiidim werden siclij' wenn es sich um ihre. Privatintcresseu handelt, doch ״politisch" betätigen. Mit diesen •.Ausreden muß endlich aufgehört werden, und wir müssen unseren Brüdern in Erez Jisroei sowohl materiell als auch politisch in' ilireiu Kampfe fiir die -TJi.aii 1*011 hei(en.und. mit alleÜ'Kräffeii' mit ilijieh mitkämpfenl'•Neiiträ] zif $$51' iii der' jetzigen Zeit heißt kein ״snr morn" '11 ml kein ״aseijauw" zu sein. Neutral zu seiii ist gleichbedeutend mit: Unterstützung der Thäimihgegner in ihrem Eroberiingsfeldziig. Nicht 1111 r in Erez Jisroei. sondern auch im Golus Stellt das-orthodoxe- Judentum im Kampf für die Er- 11altungfdes_Tl1a11rolvgeist.es und der Thauroliinstitutioiien. Die f Jcscliiwaiis kämpfen mit ihren letzten Kräften, 1,upj ThfQ!Existenz. .Dje ״jloschei Ifa jcscliiwaiis“' sind leider" schön '’•selbst die ״Mesch 11 loelfim" geworden und i^f es da verwunderlich, wie es mit der Kowaud Hatjttuiroh aiissieht? Sollen diese ״Mesdiulocliim“ etwas erreichen und sollen die Jcscliiwaiis vor dem Untergang gerettet werden, so muß eine Jeseliiwohstener, getragen von Klall jisroei, eingerichtet werden. Diese Steuer kann durch jede einzelne Kehilloli in der ganzen Welt befahlt werden. Deswegen müssen wir darnach trachten; daß;die Kehillaus in unserem Sinne verwaltet werden, damit ein jeder Jeluidi, mag er auch noch so wenig be.- zahlen können, für die *Zwecke des ״Chasokas hmt1׳l Mnthauroli‘‘ beisteuert. Es muß in Klall •Jisroei der Begriff populär werden, daß durch Geldspenden au dir Tarbus-Schuleii und au alle solchen Schulen, die nicht im Geiste der Tliauroh geleitet werden, der Tltauroli und Klall Jisroei. welches im Geiste der •Tlinurpli‘ lebt und strebt, ein Dolchstoß versetzt wird. Der Zusammenschluß der orthodoxen Journalisten üiul Publizisten ist nicht nur ein Arb’eitsweg, sondern eine Angelegenheit von großer Bedeutung. Wir;müssen uns endlich Vom ״Collis bei Juden" befreien und frei werden von den jüdischen Vertretern iin ״siebenten Reich". Die Presse besitzt honte nach'innen wie nach außen eine große Macht. Die jüdische Presse liegt aber zmri weitaus ׳größten Teil in Händen, die mit dem' Ü Gegründet 1882 Gegründet 1882 3 | Lebensversicherungs-Gesellschaft | I ״PHONIX” | ן Direktion : Wien, I, Riemerg, 2 ן | VersicherungsbeslaDd Ende 1930 . . - . 2360 Millionen Schilling J | Prämien- und Zinseneinnahmen im Jahre 1930 150 Schilling | 1 Garantiemitte! Ende 1930 . 378 Schilling § I Auszahlungen an Versicherte im Jahre 1930 35.3 Millionen Schilling! S Tätigkeitsgebiet: j B Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische 1 s Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, m m Italien, Ungarn, Polen,Jugoslawien, Bulgarien, G׳ lechen- § land, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Tunis m § und Aegypten 1 lllllUlljli!l!lillllll(illlfllil₪ Thautohjudcntom nichts zu tnn haben oder Gegner des Thöiirohjurfentums srhd. Deshalb wollen wir vorsuchen, die große Anzahl orthodoxer Journalisten und Publizisten zu vereinigen, denn die Welt hört nicht auf einzelne Stimmen. > Der Aktivistenverbnnd hofft, daß alle Ägudisten, die ein Interesse an der Entwicklung der Agudös*Jisroei- Weltorganisation haben, sich ein Aktivistenverband anschließen. Der AktivistenVCrband bedeutet keinen Staat im Staate, sondern die Arfnee der vereinten aktiven Kräfte, durch welche m. G. H. Agudas Jisroei ihre heiligen Aufgaben erfüllen kann. BT~ NACHRICHTEN ES 5-Uhr-Tee der Frauenhilfe der Adaß Jisroei am Dienstag, den 9. d. M., bei Frati Recha Neurath, II., Untere Augartenstraße 17.' ־'Die zeitweise Schließung von Postämtern. Der Verband der Sabbatfreunde ״Schomre Schabbos" hat die in den Tageszeitungen veröffentlichte Absicht der Postdirektion auf Schließung einer Anzahl Wiener Postümter auf einige Stunden in der Mittagszeit zum Anlaß •genommen'.' 11 ni in einer Eingabe au die zuständige Beliörde das Fallenlassen dieses Projekts zu erwirken. Zur Begründung wurde angeführt, daß bei der herrschenden Wirtschaftskrise die sabbnthnltendcn Koiifleiite, be-; sonders jene des 2. Bezirkes, besonders hart getroffen sind. Die beabsichtigte zeitweise Schließung von Postämtern würde eine weitere Erschwerung des Existenzkampfes bedeuten, weil es sich bereits eingebürgert bat, die Ppstabfertigmig in den Mittagsstunden zu besorgen. Der Verband der Sabbatfreunde hat auch die anderen großen Organisationen gebeten, diesen im Interesse der Gesamt- Wirtschaft gelegenen Standpunkt zu vertreten. ' Der ״Gerer Rcbbe“ in Palästina eingetroffen. Rabbi Alter aus Gura-Kalyurjn, der.״Geier Rebbe", ist am 28. Jänner in Begleitung seiner Frau, seiner drei Sohne, seines Bruders lind des Aguda-Führers Isaak Mayer .Levin' in Haifa eingetroffen. Aus allen Teilen Palästinas trafen in Haifa Glutssklim zur Begrüßung des Rabbi ein. Der Rabbi verbrachte den Sabbat in Haifa und begab sich am Sonntag nach Jerusalem. Die arabische Exekutive, beim High Commissioner. Der Präsident der arabischen Exekutive Mtiza Kazim Pascha und die Sekretäre der Exekutive Jamal Hussein! und Auni Bey Abdul Bey Hadi besuchten am 27. Jänner den High Commissioner General Sir Arthur Wauchopc und unterbreiteten ihm die Forderungen der arabischen Exekutive hinsichtlich der zukünftigen Verfassung Palästinas und des Landentwicklungsplancs. Auni Bey Abdul Hadi trat in der Besprechung leidenschaftlich für die Sohaffung eines Parlaments in Palästina ein. Wie die J. T. A. erfährt, war die Antwort des High Commissioner auf diese Forderung vollkommen unverbindlich. ׳ Bevor der High Commissioner die arabischen Repräsentanten empfing; lud* er den Leiter dci: Zionistb sehen Exekutive Palästinas^ Dr. Chaim Arlosoroff, zu sich, ein und hatte mit ihni . eine Unterredung, die etwa 11/2 Stunden dauerte. ' , י Das Budget der WäVscR^er Jüdischen Gemeinde. In der letzten Sitzung*'• der Repräsentanz der Warschauer Jüdischen* Gemeinde wurde über die Budget- Vorlage für das Jahr 1932 abgestimmt. Die Budgetsummc beträgt 5,186.074 Zloty. Die zionistische Fraktion hat . sich zum Protest gegen die Nichtannahme ihrer Vor- Schläge an der Sitzung nicht beteiligt. Das Mitglied der Volkspärtei, Finkeistein, ,erklärte, daß er * ge.gcn das Budget *stimmen werde,* im welchem die religiösen Bc- 'dür'fnisse zu 60: Prozent berücksichtigt, die sozialen Institutionen hingegen vernachlässigt sind. Die Vorlage wurde schließlich mit neun1'Stimmen gegen eine Stimme angenommen. 1'. In Warschau soll ein Oberrabbinat geschallen werden. Die Jüdische Gemeinde Warschau, die größte des Kontinents, besitzt keiueu^Chefrabbiner; innerhalb des vielköpfigen Rabbimits, welches eine geschlossene Körperschaft bildet, sind die einzelnen Mitglieder gleichrangig׳. Nunmehr gedenkt;fdie Agudas Jisroei, die mit einigen anderen konservativen Gruppen die Mehrheit in der Leitung der Gemeipcle hat, die Institution eines ChelTubbinats cinzufiihron..Als Kandidaten für das Amt eines Chefrabbiners werden der Rabbiner von Rzeszow, Spjmdeputierter Lewin, und der berühmte Wilnaer Gelehrte Rabbi Cluijim Oscr Grodzcnski, Präsident des polnischen Rubbinerverlnindcs, genannt. Diejenigen, die für eine, mehr politische Repräsentanz des Rubbimits. sind, sprechen sich für Rabbi Lewin aus, diejenigen, die eine geistige Repräsentanz wünschen, befürworten die Kandidatur von Rabbi Grodzcnski. Die Agudalimehrheit gedenkt auch 35.{11eue Rabbiner für Warschau zu ernennen. I Subotica. Die Suboticaer ״Sehass-Chevra" hielt am מוצש״ק בשלח ihre ordentliche Generalversammlung und Neuwahl ihrer Leitung ׳ab. An der Spitze des .Vereines ■wurde Herr Rabbiner Samuel Deutsch und Herr Samuel Ehr-, mann mit großer Begeisterung wiedergewählt. Tlioruuf folgte der סיום auf Traktat Sabbat und anschließend daran die Sud011 sehel Mizwah. Sr. Elirw. Herr Oberlab'biner Moses Deutsch hielt einen scharfsinnigen und tiefdurchdachtcn Iladran und einen an die מסכת׳ anlehnenden Agadah-Yortrag, der ein wirkliches Meister- ' werk war. Die diesjährige Levante-Messe in Tel-Awiw findet in der Zeit vom 7. bis 30. April 1932 statt. Auskünfte aller Art werden täglich von 2 bis 5 Uhr beim Levantemossokomitee, l., Deutschmeisterplatz 4, Telephon A-1S-5-S0 Serie erteilt. Klausenburg. Kürzlich verschied hier ganz unerwartet im Alter von 60 Jahren der in weiten Kreisen geachtete Holt . Samuel Helle!•, Leiter der Produktennbteilung der iBancu Centrala, eines der ■angesehensten Mitglieder der hiesigen orthodoxen Gemeinde, Der Verblicliene, einer hervorragenden Rahbiuerfaiuiüe entstammend, auch selbst Taluvidchochom, spielte seit Jahrzehnten eine leitende Rolle sowohl auf geschäftlichem wie auch auf konfessionellem Gebiete und war Mitglied der Siebenbiirger orthodoxen Lumiesrepräseiitanz, jede konservativ-jüdische Institution fand in .ihm einen opferbereiten Anhänger und Förderer. Er hatte stets eine offene Hand für Arme und Bedürftige und Talmide Cliachomim fanden jederzeit ein gastliches Heim in seinem Hause. An der Bahre . zeichnete Qberrabbiuer Glasner ein treffendes Charakterbild des Verblichenen, den er als Musterbild eines wahrhaften jore Schomajnn hinstellte. Öberrabbiner Wesel-Torda, derzeitiger Leiter der orthodoxen Landeskanzlei, würdigte im Nötnett der Löiidesrepräsentanz die Verdienste des Niffor. In Vertretung der Chewra Kadischa widmete Rabbiner Strohli dem Verstorbenen einen innigen Nachruf, worauf der Sarg nach Marashidas, dem Geburtsort des Verblichencn, überführt wurde, wo die Beerdigung unter riesiger Teilnahme stattfand. L. Die. Rabbinisehe Lehranstalt ״jeschiwa“ za Frankfurt a, M. Das Sommersemester an der unter Leitung des Herrn 0emeindcrabbiner Dr. Jakob Hoffmann stehenden Rabbinischen Lehranstalt ״Jeschiwa" beginnt an* 2. Jjar (Sonntag, den 8. Mai 1932). Anmeldungen bei der Rabbinischen Lehranstalt ״Jeschiwa“, Frähkfurl a. M., Theobaldstraße 6. 255 Synagogen in Jerusalem. Laut einer von Herrn Spigel im Auftrag des Ver* eines jüdischer Hausbesitzer in Jerusalem unternommenen Zählung gibt es gegenwärtig in allen jüdischen Wohn* vierteln von Jerusalem 3996 Häuser. Außerdem gibt es 255 Synagogen (unter ihnen eine Anzahl kleiner). 55 jüdiscmreligiösc Schulen, 36 jüdische Bäder und 5 jüdische Hospitäler. Eine Aguda-Delegation bei Keading. Die Jewish Agency for Palcstine veranstaltete im Hotel King David zu Jerusalem einen Empfang zu Ehren des gegenwärtig in Palästina weilenden früheren englir sehen Außenministers und 'ehemaligen Vizekönigs von Indien Lord Rcading. Der Veranstaltung wohnten Führer der palästinensischen Jttdctjheit in großer Zahl und auch mehrere Rabbiner bei. Auf Begrüßungsansprachen seitens der Führer des Jiscluiw erwiderte Lord Reading mit einer Ansprache, die er mit den Worten schloß: ״Mein ' Besuch in Palästina hat mich mit Begeisterung für das Land Israel erfüllt und in mir den Wunsch gestärkt, den Aufbau dieses Landes mit allen meinen Kräften zu fördern. Kein Snbbatscliulzwang fiii* jüdische Schulen in dev Türkei. Große Aufregung verursachte ein Erlaß des Unterrichtsministeriums, der an alle Minderheitenschulen mit Einschluß der jüdischen, gerichtet war und in dein am geordnet wurde, daß die Schulen nicht mehr zwei Tage in der Woche geschlossen bleiben dürfen. Dev mohammedänische Freitag allein habe im Schulbetricbe als Feiertag zu gelten. Im Hinblick auf den heftigen Widerspruch, der unverzüglich gegen diese einzig dastchende> Ver-; Ordnung erhoben Wurde, hat der Unterrichtsminister schon nach wenigen Tagen erklärt, daß er die Verfügung, die ohne sein Wissen erlassen worden sei. widerrufe. Amtliche Verlautbarungen der israel. Kultusgemeinde Wien. Barmizwah« Vorberei tu ngsku rse ■ : . •. Der Vorstand rlcr ' israelitischen Kultusgemeinde Wien - gibt .hiermit bekannt, daß die Einsehreibüngen. fii'r die Barmizwah-VorBereitungskursc für die Kinder mittel- , loser Eltprß ini ll. Halbjahr des, Schuljahres 1931-32 wie ״folgt stattfinden: L. S e i f e n s t e t't 6 u‘g 1T sXle 4, IW Stock (C h 6 r s c h u l e) a b F v e i t"n g, d e n 1 2. F e b r ü a r Jeden• Freitag von 2 bis 4 Uh 1־ n a c h m i 11 a g s; XX;, Otlnnargassc 4 6, M e z z a n i n, ab Sonn t a g-, d e n 10. F ö b 1• u a 1־ j e d cn Sonntag v o n 8 b i s 1 0 Uhr vormittags. Der U n t e vrieht ist » m entgeltlich. . ' Verzeichnis jener Koscherfleischbänkc, welche unter Aufsicht des chrw. Rabbinates (Rosch beth-diä Rabbiner Toset* Babad) der israelitischen Kultusgemeinde Wien stehen. Gültig ab i. Februar 1932 bis auf weiteres. I. Bezirk: Schwnrzbrod Josef, Seitenstettengasse 3; 2. Bezirk: Fellner Jnliiis, Haidgasse 7; Gerstl Ignatz; Malzgasse 5; Gerstler Leib, Schiffamtsgasse 14; Glücksmann Jakob, Molkereistraße 4; Hirschler Josef, Wolfgang-Scliinülzl-Gasse 4; Kronland Michael, Hermineiigasse 12; Kurzrock Osias, Große Sperlgasse 28; Lustig Nathan, Leopoklsgasse 49; Lubczer Kalman, Rueppgasse 27; Rüber Max, Schiffamtsgasse 19; Schönfcld Israel, Krummibaumgasse 1; Schwarz Simon, Gr. Mohren- . gasse 40;. Szilagyi Franz, Czerningasse 8; 1 Täuber Michael, Haidgasse 5; Walfisch Moses, Föistergasse 5; Wlaoh Viktor, fm Werd 3: Winter Moritz, Heinestraße 9. 3. Bezirk: Hacker Paula, Dianagasse 8. 9. Bezirk: Kornv m-elil Sigmund, Berggasse 15. 10. Bezirk: Spuller Frieda. .Planetengasse 5. 14. Bezirk: Loheit ■Froim, .Rauchfangkchrergasso 22. 15. Bezirk: Margules Josef Leib, Oesterleingasse 4. 16. *Bezirk: Melzer Simon. Friedmann-. gasse 29; Pointkewitz Wolf, Hofferplatz :10; Spuller Emil. , Lindaueigasse 24. 18. Bezirk: Kornmchl'Sigmund, Währingerstraße 97. 20. Bezirk: Eiclmer Heinrich, Rauscherstraffe 3; Hirschl Eugen, Treustraße t; Hornung Loopold. Jügerstraßc 26; Kurz rock Osias, Mortaraplatz 4; Lederer Josef, Jäge!•straffe 24 (Heinzchuaiuigasse 16); Lempert lVloriz, Klosterneuburgcrstraße t; PetyQn Wilhelm, Rlosterneuburgerstrafle 10 a; Rottenstreich Hermann, Haivnovergasse 12. — Unter Aufsiclit S1־. Ehrwürden Rabbiner Dr. M. Rosen mann: 21. Bezirk: Käufer Aron, Schloßhofe i st raffe 6. Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. F reit a g, d e a 5. F e b r u a v 1 9 3 2 werden bei dem um 5 Uhr beginnenden Abendgottesdienst in nachbennimten Gemeindemul Bezirkssynagogen folgende Predigten abgehalten, und zwar: 11״ Tempelgas.se 5 (Rabbiner Dr. M. Rosennmnn); 111״ Untero YLculuktgas.se 13 (Rabbiner Prof. D1*. K. Kupfer);. X., ITuuiboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. Albert Weiner); XIIr., Eitelberggasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin); XV., Turnergasse 22 (Rabbiner Dr. 1. Taglicht); XV1IL, Schopenluuierstraße 39 (Rabbiner D1*. D. Feuelitwang). -r S a m s t a g, d e n 6. F e b r uar 1 932 (beim Vormittags• gottesdienst): Droschoh; ff., Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes). Exegetische Vor träge: XX., Kluckygassc 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). (Beim Nachinittagsgottesdienst): XIII., Eitelberggasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin), M i d r a s c h v o 1• 11* ag: 11״ Pazmanitengasse 6, halb 4 Uhr nachmittags (Rabbiner Dr. Z. Taubes). Israelitischer Jugendgottesdienst. Samstag, , den 6. Februar 1932 findet in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogeu der Jugendgottesdienst um 3 Ulu* nach mittags statt. Spenflet für den der Adas Jisroei, Wien, II,, Nestroygasse U. 511 415

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