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Jüdische Presse · 1932-01-08 · 1 (8.1.1932) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
1 (8.1.1932)
Date
1932-01-08
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 ,, _ jtlDlSCHE PRESSE Nr. i Ritueiie-Kochkurse im Oft-KrUgerttaim, II, Mal2g, 16, T6I. A-48-0-77 Anfang Fcbfuäf beginnt «in neuer Kurs M NflCHfticflTEfl |01 Der Liibliner Raw, Oberrabbiner Meier Sch a.p.i r a spricht Sotititäg, den 17i Jänner, um halb 7 Uhr abends im Großen Föstsaal des ״Bayerischen Hof“. Die ״Einheit“, II.. Malzgasse 12, wirkt, wie bereits berichtet, als Ausspeisestelle sowohl der ״WinterhilFe“ der Gemeinde Wien als auch der ״Notstandsaktion“ der israelitischen Kultusgemeinde. Die Not der Armen, die von dieser Hilfe Gebrauch, machen, ist sehr groß. Jeder, der Gefühl für die Bedrängnis seiner Nebenmenschen hat, möchte gerne möglichst behilflich sein, das harte Los dieser Armen durch vermehrte Hilfe zu erleichtern. Möge jeder, der in der Lage ist, diesen Unglücklichen bei* zustehen, ihrer bedacht sein und der ״Einheit“ Hilfe senden, damit sic in der Lage sei, diese ,wichtige Aufgabe zu erfüllen.; . v Eine Abordnung der Agudas Jisroel beim High Commissionei*. '• » Eine Abordnung der Agudas Jisroel in Palästina besuchte den High Commissioner für Palästina• General Sir Arthur WaüchopC und unterbreitete ihm das Ersuchen der in der Aguda vereinigten Orthodoxie, eine von der ,Knesscth Israel organisatorisch getrennt? Gemeinde bilden zu dürfen. Sir Arthur Wauchope erwiderte, er habe bereits in London 'mit Führern der Agudas Jisroel über diese Angelegenheit gesprochen und sei im Bilde. Die Abordnung sprach den Wunsch aus, daß die Palästina־ Administration der Agudas Jisroel 50 Einreise-Zertifikate für Angehörige der Jcschiwoth ausfolgcn, möge. Rabbi Jules Baue!־ gestorben. Im‘Alter von 63 Jahren starb in Paris Rabbi Jules Bauer, der Direktor des französischen Rabbinerseminars. Er wurde, 1863 in Baibronn (Niederrhein) geboren, war 1893׳ bis 1904 Rabbiner in Avignon, 1904 bis 1919 Rab־ biner Jn Nizza und seit 1919 ’ Direktor des Rabbiner־ semirtars in; Paris. Er veröffentlichte eine Anzahl Unter־ suchung'en zur Geschichte der Juden in Südfrankreich. Der Frankfurter Dajan Lipinski ״ל' gestorben. Ganz plötzlich ist am Sonntag mittags der wegen dines Leidens schon einige, Jahre in Ruhestand lebende Rabbinatsassessor (Dajan) Hermann L. Lipinski gestorben, nachdem er noch am. selben Morgen dem Gottesdienste in dc'r' Synagoge der Israelitischen Gemeinde 'beigewohnt hatte. Der Verschiedene ist 60 Jahre alt geworden. Er genoß in ,der Frankfurter Gemeinde sehr groß# Sym־ pathien, was auch in einer selten großen Beteiligung an der. am Montag mittag vom Trauerhause aus statt־ /gefundenen Beerdigung zum Ausdruck kam. Grabsteinstellung; Für den vor Jahresfrist dahin־ geschiedenen Herrn Regicrungsrat Direktor Dr. Salpmon krenberger sowie . für seine ihm im Tode rasch nach־; gefolgte Gemahlin wird am Sonntag, den 10. d., AU Uhr, JV. Tor Gruppe 9a, 2. Reihe, Grab Nr. 4, der Grabstein ׳gestellt.,:. ־ י ■ י (,■"; Kurze Familiennachrichten . Mcrr David B i s c h o f s w erd e r, ein angesehenes Mitglied :der Wieder Kaufmannschaft ■,׳und der Ädass Jis־ roel, 'feierte: vor einigen ■ Tagen in voller geistiger Rüstig־ keil den 70. Geburtstag. . . . Frl. Berta Spitz, Tochter des bekannten Wiener Kaufmannes Artur S p i t z, habsich mit •dem Antiquitäten־ händler, Herrn Bela׳ Glaser aus Oedenburg, verlobt. Im Hause des Kommerzialrates ,Moritz L eä t n e r fand Montag abends die Verlobung seiner Tochter Stella mit Herrn Alex Steiner statt. Die Mitglieder der beiden Familien sowie zahlreiche Freunde des Herrn• Kultusvor־ Stehers Leitner hatten sich zur Verlobungsfeier einge־ funden. Im Hause des Kultusvorstehers Michael •Stern־ f el d fand שבתס'ויחיdie Barmizwofeier seines Sohnes Norbert unter imposanter Beteiligung ' statt. Der חריפות : u״d ־ מגירותVovtrag des Barmizwa fand den un־ geteilten Beifall aller Anwesenden. Kampf gegen die Grippe! Bester Grippeschutz durch gründliche Desinfektion der Mund־ und Nasenhöhle, der Kehle sowie aller Atmungsorgane durch MenthoLFranz־ Branntwein Al p a. Gurgeln Sie und'spülen'Sie den Mund mit verdünntem Alpa. Einige Tropfen genügen für ein Wasserglas. Das Einatmen des unverdünnten Alpa wirkt ausgezeichnet. Zerstäuben Sic Alpa in Wohn־ und Gesell* schaftsräumen. Hiedurch gründliche Luftdesinfektion. Ver־ langen Sie nur Alpa־Originalpackung mit Plombe. H Gegründet 1882 ' ' Gegründet 1882 | Lebensversicherungs-Gesellschaft Direktion: Wien, I, Riemerg. 2 * Versicherungsbestand Ende 1930 ■2560 יי Millionen Schilling Prämien-und Zinseneinnahmen im Jahre 1930 150 Millionen Schilling Garantjemittel Ende 1930 . - 378 Millionen Schilling Auszahlungen an Versicherte' im Jahre 1930 35.5 Millionen Schilling Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische Ü Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen, Jugoslawien, Bulgarien, Griechen- §t land, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Tunis §§ ׳ und Aegypten. ilippiiljlipp ln aller Kürze. Der Magistrat der Stadt Amsterdam hat be־ schlossen, in einet Völksschidfer im alten Amsterdamer Ghetto eine rituelle jüdische Volksküche einziirichten. *■־•■' »1• Am dritten Chanukahtag wurde die OhebSchern* Synagoge in T e 1 ־ A w i w feierlich eingeweiht. * \ '׳ ■■ ■, '».in׳ Bukarest• fand am 20. Dezember im sephar־ dischcn Haupttempel die Feier des 200jährigen Bestandes der sephardisehen Gemeinde statt. . : '. Mit Genehmigung des preußischen Ministeriums für Volksbildung wird vom Jüdischen Schulverein' in Breslau ein privates Reform־Realgymnasium errichtet. Die philologische Sektion des Jiddischen Wissen־ schaftlichen Instituts in Kiew hat beschlossen, eine Aktion für Ersetzung des hebräischen Alphabets in der jiddischen Schrift durch das lateinische Alphabet einzu־ leiten. : Vor einigen Tagen ist einer der Veteranen der Agudas Jisroel, Jakob Strauß, gestorben. Strauß hatte schon vor der Kattowitzer Konferenz an der Organisa־ tipn der Bewegung mitgearbeitet. h: In Memel ist am 20. Dezember Gemeinderabbiner Dr.. Ludwig Lazarus plötzlich gestorben. Dr. Lazarus war in Ungarn geboren, hatte dort die Jeschiwa besucht, dann das Hildesheimersche Seminar in . Berlin besucht, war dann in Göding (Mähren) und seit elf Jahren in Memel als Rabbiner tätig gewesen. In Otwotzk verstarb kürzlich der Senior der pglnischen Rabbiner, Rabbi Samuel Löh Sack, früher Rabbiner in B i a 1 a. * ' * Rabbi Jecheskel Abramski aus- Sluzk, der von der Sowjctpolizei verhaftet, zum Tode verurteilt, : dann begnadigt und nach Sibirien verbannt worden war,, hat vor einiger Zeit Rußland verlassen. Er kam nach Lon־ d o n und wurde hier zum Rabbiner der großen Synagoge der Machsikc Hadass in London־Spitalsfield gewählt. Anläßlich des fünften Todestages des Münchner Ravv Dr. E h rent re u ן״ל erscheint eine Sammlung seiner חידושים «nter dem Titel מנחה טהורה. In. Wien starb vor einigen Tagen ״Salomon Kl u g c r, ein Enkel, des Brodyer Magid gleichen Namens; Er war einer der größten תלמידי חכמים ln Wien, wo er seit dem Kriegsausbruch wohnte, gewesen. . Sonntag, den 27. Dezember, ' fand in Berlin ein Meeting des Weltvcrbandes für Sabbatschutz unter der Devise ״Nach dem Kampf um die Kalenderreform‘‘ statt. Es wurde eine Anzahl glänzender Referate über die Sab־ batidee und den Sabbäts’chutz erstattet. Vom 24. bis 27. Dezember fand in Fulda der neunte Bundestag der im. B. J. A. vereinigten gesetzes־ treuen jüdischen Akademiker, statt. Die Tagung brachte > eine Reihe anregender Vorträge, wie den des ,Rabbiners Dr. Alexander Altmann über das. ״Sinnproblem der reli־ giösen .Handlung•“, Dr. Markus Elias über ״Das jüdische Bildungsidcal“ u. a. Die Wahlen zum Bundespräsidium hatten folgendes Ergebnis: Dr. Joseph Stern, Präsident: Seminardozent Rabbiner Dr. Moses Auerbach, Rabbiner Dr. Alexander Altfnann, Rechtsanwalt Dr. Alfred Wiener., . Dr. inecl. Fritz Levy, Studienrat. Dr. Harry *Abt, cand. phil.־ M. Matzner, sämtliche'in Berlin. ' '■/” * Anschließend an die hauptstädtische Notstands־ aktion. hat in Budapest der Präsident der Kultus־ gemeinde, Hofrat S t e r ri, auf Anregung des gewesenen ■ Stadtrat.es• Desider K o r e i n, eine, aus clen Delegierten der fünf Religionsgemeinden bestehende jüdisch־soziale Zentralkommission kreiert. Der Oberbürgermeister Dr, Riplca hat aub Grund cler Vorschläge dieser Kommis־ sion die Aufstellung 75 ritueller öffentlicher Speisehäuser, welche auf Kosten der Hauptstadt täglich 3000 jüdische Erwachsene und 1200 Schulkinder mit kostenfreiem Mit־ tagessen versehen, gestattet.' Die Kostendifferenz tragen die, jüdischen Gemeinden. ץ Beth Jakob Winterkurs Wien. Das Zentralinstitut für ׳Beth Jakob Mitteleuropa, Sitz in Wien, veranstaltet, wie bereits gemeldet worden ist, einen vierwöchigen BethsJakobsWinterkurs, der auf Wunsch vieler Teilnehmer, pünktlich am 1. Februar beginnt. Die Wiener Beth־Jakob־Leitung hat sich zu dieser4 Einrichtung entschlossen, auf Grund zahlreicher an sie ergangener Bitten aus Elternkreisen, welche, in •Erinnerung cles ■ segensreichen Einflusses der Soborer Wochen auf ihre Kinder, wünschen, daß diese auch den Winter im Kreise Gleichgesinnter und ,unter Leitung bewährter Lehr־ Persönlichkeiten verbringen sollen. Wie in Sobor sollen auch bei diesen Winterkursen Chumosch, Tehillim, Tenach, Dinim und Geschichte betrieben werden, um vor allem so “die Weltanschauung und das jüdische Bewußt־ sein zu kräftigen und zu festigen. Standen die Soborer Wochen neben dem‘eben er־ wähnten Hauptzweck im Zeichen körperlicher Erholung, so sollen die Wiener Wochen den Teilnehmerinnen zu־ gleich auch allgemeine־ geistige Anregung unter sach־ kundiger Leitung vermitteln. Sie sollen die wichtigsten Wiener Sammlungen und Museerbkenncnlerncn, vor allem aber das jüdische Milieu Wiens, dessen Einrichtungen und Gründungen eine außerordentlich ' charakteristische Note aufweisen. |||!||||||||||l||||l||(l!liHIIIIII||llll!lj|li!ill!M , Große Sendung echter, herrlicher Perserteppiche angelangt welche zufolge günstigen Einkaufes zu äußerst billigen Preisen ab verkauft werden im TeppichhailS Büchler, Bratislava, Hochstraße 1. Es ist zu erwarten, daß diese zweimalige Zusammen־ kunft int Jahr füt\älle Teilnfehtüerinhen vöri segensreicher und nachhaltiger Wirkung sein wird, und daß ebenso tvie der Soborer Sommer, der Wiener Winter sich als eine Kraftwelle jüdischen Erlebens erweisen wird.’ Alle weiteren: Auskünfte erteilt die Leitung des Kurses: Wien, IL, Leopoldsgasse 26. _ Amtliche VelJätttbäruilgeii der israelitischen Kultusgemeinde Wien Jakob Luxemburg-Stiftung. Gcsamtverleihungsbetrag S 115. — BcwerbungsberCchtigt sind hilfsbedurftige jüdische Witwen, welche im III. Wiener Gemeindebezirk wohnhaft sind. — Bevorzugt sind von den oben bczcichncten Personen: Bcamtenswitwen galizisehcr Fierkunft: wenn ihnen durch die Verleihung eines Beitrages zu einer Existenz verhelfen wird und die Erziehung der verwaisten Kinder ermöglicht, respektive erleichtert wird. — Einreichungsfrist 1. bis 31. Jänner 1932. Gcsitchsheilagen: Geburtsschein״ Totenschein des Gatten, eventuell Geburtsscheine der Kinder. — EinreichsteÜe: Fürsorge- Zentrale der israelitischen Külttisgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. — Wien, 1, Jänner 1932. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Sd1iile1*-Fiirsorge Aktion der israelitischen Beligionslehrer Wiens, L, Seitertistettenigasse 2. V e r s o in m l u n g• s k a 1 e n d!c r. Jl. Jcinner: Cafe Lovruna, II1., Löwengasse 36. Referenten: R.-L, E. Sprinzeles. R.-L. St. Wolf (Leitung: R.-<L. M. Pick); — V., Sieben])rtmnengas.se Ja (Tempelgebäiidc), R.-iL. R. Mtiller, R.-L. A. Schwertfinger (R.-L. i auber). — 12. J ä n 11 e r: VI., Schmalzhofgasse 3 (Tempelgebäude), R.-L. Margulies, R.-L. NuRbaum (R.-L. Null- Oaum). — VIII.,, Beimoplatz I a, R.-L. Sprinzeles (R.-L. Kormtzer). — 13. Jänner: Cafe City, IX., Porzellangasse I, R.-L. Pick (R.-L. Rosenblmn). — 14. Jänner: Hinwliohllgussc 27 (Tempelgebaude), R.-L. J. ■ Pick. (R.-L. Ginzberg): — XV., Turnergassc 22 (Tempclgcbriude), R.-L. Schwertfinger (R.-L. A. Scluiclite,!־). Beginn aller Versammlungen 8 Uhr abend. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Samstag, den 9. Jänner, findet in allen Gemeinde- und Bezirks- Synagogen der J 11 g e n d g.o 11 e s d i e n s t um 5 Uhr nachmittags statt. Gruft- und (jrrüberaussclimückungen auf den Friedliöfen der isr. Kultusgemeinde Wie bereits verlauthart, wurde mit 31. Dezember d. J. der mit der Gärtnerfirma Leopold Deutsch be-, standene Vertrag, durch welchen die genannte Firma als* Kontrahentin der isr. ׳ Kultusgemeinde■ Gruft- und Gräberaussch.miiclcungcu auf dqn isr. Friedhöfen durchzuführen hatte, zur Auflösung gebracht und auf Grund: eines Gutachtens ,hervorragender Fachmänner ein neues Kontralientenkonsortiurn besthewahrter Fried 11 ofsgärtnei* vom Kultusvorstand mit der Durchführung der in den Friedhofskanzlcien der isr. Kultusgemeinde in Auftrag gegebenen Schmückungen! betraut. Die Durchführung der normalen Ausschmückungen wird ab l. Jänner 1932 wie folgt berechnet: ' 1. Rascnhiigel (Rasenvollhiigcl) . . . . . . . S 20.— 2. Efeuanpfiianzung . . . ..־ . . .... . S 35.-- 3. Jmmergrünanpflanzung ... . . . . . . S 33.— 4. Buxusanpflanzung der■ ■ganzen Decke mit seitlichem Rasenbelag . . ־. . ... .'. S 60.— 5. Biixuseinfassiing, in ■der Mitte Rasen , . . S '40.— 6. Biixuseinfassiing, in der Mitte Frühjahrs- und Sommerbliimen . v. . . . .... . S 55.— 7. Buxuseinfcissung, in der Mitte Sommerbliimen . . . .... . . . , . . . . S'45.— 8. Bux'useinfassung, in der Mitte Efeu ... . S 55.— 9. Buxuseinfassung, in der Mitte Immergrün . S 53.— ”10. Frühjahrs- und Sommerblumen, einfache Ausführung . . . . . . . . . ’S.35.— 11. Frühjahrs- und Sommerblurnen, reiche Ausführung . ./ . . . . . . . . ..... S 40.— 12, Sommerbliimen, einfache Ausführung ׳-. . . S 25.— 15. Sommerbliimen, reiche Ausführung . . S •30.— 1.4.. Pflege der Dauerpflanzuug ohne Pflanzenersatz .. . . . . . S IS.— 15. Herbstblumen . . . . . . . . . - . . . S 25.— 16. Fichten ..... .... ... . . . S 15 — Die Preise der Posten 2 bis 5 umfassen die Iler- Stellung eines Grabhügels, seitlich Rasen und. die Be- Pflanzung der oberen Fläche laut Tarifpost. Die Preise sind inklusive ■Instandhaltung׳ bis Oktober berechnet. Für flache Anlagen wird ein 50proze11tiger Zuschlag berechnet, Für besondere Grab- und Gruftausschmückiingen sowie für Dekorationen werden die Preise besonders festgesetzt werden. Die Preise der Posten 5 bis £ verringern sich bei schon bestehender Buxuseinfassung je 11m S 18.—. Abgestufte Gräber werden als. flache Anlagen betrachtet. — Bestellungen von Gruft-lind Gräberaussehmiiekungen werden sowohl in den Gräberaiisschmüekiingskftuzlcien, die sich'־auf'den isr. Friedhöfen innerhalb der Verwaltungsgebäude •befinden, als auch in der Zentrale des Friedhofamtes, Wien, L, Seitenstetten- , gasse 4, entgegengenommen. — Etwaige Ertrag n i s s e ' a u s d e r!G r ä b ersc 11 m ii c k 11 n g werden zur Instandsytzung und Berasung der'Grabhügel von Armengräbern auf den Friedhöfen der isr. Kultusgemeinde Wien verwendet. — Die p. t. Gemeindemitglicdcr werden gebeten, ihre Aufträge an eine der oben vcrzeichneteu . Kanzleien gelangen zu lassen, woselbst auch die erforderlichen Auskünfte erteilt we.rden. Predigten in!den israelitischen Gemeinde־ und Be־ zirkssynagogen. F r e i t a g, d e n 8. Jänner 1.9 2 3 werden bei dem um '4 Uhr 20 Minuten beginnenden Abendgottesdienste in nachbenannten Gemeinde־ und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: 11., Tempelgasse 5 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann); III., Untere Viaduktgasse 13 (Rabbiner Professor Dr. K. Kupfer); IX., Müllnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz); X., Humboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. Albert Weiner); XV., Turnergasse 22 (Rabbiner Dr. 1• Taglicht); XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr, Feuchtwang), — Exegetische Vorträge: Samstag, den 9. Jänner 1932 (beim Vormittagsgottesdienst), XX׳״ Kluckygasse U (Rabbiner Dr. M. Murmefstein), Beim Nachmittagsgottes־ dienst: NHL, Eitelberggasse 22 (Rabbiner Dr. M;; Lewin); XIX., Dollinergasse 3 (Prediger Dr. Arnold, Franikfurter!)־. — Midraschvortrag: II., Pazmaniteiigasse ö (Rab־ biner Dr. Z, Taubes) um 4 Uhr nachmittags.; , ' Exegetische'Yorträge: Samstag־, den 9, Jänner :(beim Vormittagsgottesdienst): XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. M. Murmelstein). Beim Nachmittngsgottesdienst; XIII., Eitelberggasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin); XlXiv Dollinergasse 3 (Prediger Dr. Arnold Frankfurter). Midrasehvortrag: ■II., Pazmanitengassc 6 (Rabbinfer Dr. Z. Taubes) um 4 Uhr nachmittags.

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