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Jüdische Presse · 1932-01-08 · 1 (8.1.1932) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
1 (8.1.1932)
Date
1932-01-08
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. i;1 •:jaער שטאמסיגליענאויפררוצן מיט דעס 2 ■'’v= 5 ■ ראבבינאטסאטטעמטעאייף יערעם סאקכען ■ | Dr. Oetker’s Backpulver | | Dr. Oetker’s Vanillinzucker gjj S der altbewährten Marke '-׳==׳״ ״ =Heller Kopf« =§ 5= גיבט איהנען געוואהר, דאסם דיעזע ערצייגניססע S | פערלאסםליך כשר | := t זינד, אונד דאהער אין יעדעם יורישען הויזע א־נע ’ =§ §= - . בעדענקען געברויכט וועררען קאגגעז §§ 1וווווו<ווווווןו<<וווו1ווווו1וווווווווווווווווווווןווווווווווווווווו1ו1 Tschechoslowakei. Die neue Leitung der Preßbürger orth. Gemeinde. Dal Skrutinium der am 13. Dezember stattge# fundenen Wahl der Preßbürger orthodoxen Gemeinde# leitung ergab auch' für die Mitglieder der Rep r äsen# ■t a n z. mit einigen Einschränkungen, im großen und ,ganzen ein gleich günstiges Resultat wie für die Mitglieder des V o r s t a n d e s, deren Namen wir in unserer jüngsten Nummer bereitsmitgcteilt haben. In die'Repräsentanz wurden folgende Herren ge# Vählt: Dr. Bela Beer; Philipp Benedikt, Heinr. Braun, jBerth. Donnebaum, Samuel Eckstein, M. W. Fischer, Mor. ’«Friedmann, Julius Goldberger, Aron Grünhut, Juda Grün# wald, David Haberfeld, Jakob Herzka, Bela Kästner, Ludw. Kästner, Jakob KatZ^ Lazar Kohlmann, Wilhelm .Kohn. David,Koth, Alexander Krauß, Emahucl Leuchter, Ign, Lichtenfeld, Ludwig Mayer, Arpäd Neumann, Samu. :Reichner, Dan. Rosenbaum, Wilh. Rosenberger, Dr. Sal. Rotte!'• Josef Salzer, Samuel Sternfeld und Siegmund Weisz. - . -' / . - In der ganzen Gemeinde hält die allgemeine-Befrie־!digung über die Wiederkehr einer auch den Wünschen '!der Jereim entsprechenden und leistungsfähigen über# ,Wiegenden Majorität in die Gemcindestube an. Die Uebernahme der Gemein'deagenden durch den neuen Vor־־■ stand unter Führung des Präses Herrn Isidor' Pappe n# jh e i m erfolgte am 1. Jänner ohne jeden Mißton. Die neue jGemeindeleitung will, wie anzunehmen ist, zunächst über' [die wirtschaftliche Lage der Gemeinde eine Uebersicht«;gewinnen, um dann seine Tätigkeit ,auf solider Grundlage jaufzunchmen. Erfreulich ist, daß sie hiebei v o n' d e m V e r t r a u e n der gesamten Gemeinde g e־ tragen ist. Dieses Vertrauen bringen ihr nunmehr nachträglich zun! größten Teil ganz unverkennbar auch die j c n i gen i n M i n o r i t ä t gebliebenen M i t־ g 1 i e der kr.ei s c ..e n t g e g e n, die ü r s p r ti n g l i c h, auf den geistigen Irrwegen d e r Z e,i t,, f ü r d i e g r o ß e n 1i n d v c r a n t w o.r t u n g s v'o 11 e 1! A u f־; gaben und historischen Verpflichtungen eine r . f ü h r e n de n orthodoxen Gemeinde in u n sc r e n Tagen nur g e r i n ge so d er g a r ke i n Verständnis h a t t 'e 11 und auch noch aus dieser Wahl lieber eine Majorität hervorgehen gesehen haben würden, die mehr Neigung gezeigt hätte, die Preßbürger ■ orthodoxe Gemeinde auch weiter im Fahrwasser der letzten sechs Jahre segeln zu lassen. *” ■ Die neue Gemeindeleitung wird zahlreichen ortho־ doxen Gemeinden unseres Landes und dem ganzen thoräs treuen Klal Jisroel gegenüber eine goße Schuld abtragen, wenn sie die Fortentwicklung der Preßbürger Gemeinde wieder •aulf die gerade Bahn lenken und prinzipienbewußt heilige, positive Aufbauarbeit leisten wird, wie sie die Zeit gebietet, wie Sie' die Erhaltung des orthodoxen Judentums in;den Nöten dr Gegenwart fordert. J. J. B. Rabbi Chajitn Klein זצ״ל. Aus Nitra kommt die erschütternde Nachricht vom plötzlichen Hinscheiden des;in der , ganzen Gemeinde be־ liebten Melamcd R. Chajim Klein צ״ל\ Er erreichte Bloß ein Alter, von 52 Jahren. 26 Jahre hindurch leistete er an der Talmud־Thora־Schule einen opferreichen Dienst an der Heranbildung streng frommer, für חרר,ה und מצ1ח begeisterter Jugendgenerationen, Er gewann sich durch' sein bescheidenes Wesen, durch seine klare Lehrmethode und sein .verinnerlichtes □יראת שמי die Anhänglichkeit der Schüler und die Wertschätzung d.er Eltern. Erst im vorigen Jahre nahmen seine Schüler anläßlich seines 25jährigen Jubiläums Gelegenheit, ihm Zeichen aufricl!־ tiger Verehrung zu beweisen. Die Kunde von seinem un# erwarteten Ableben am 26. Tewes rief in der ganzen Ge־ ineinde tiefste Trauer hervor. Die, הלוי׳ fand unter zahlreicher Beteiligung statt, Hespedim hielten die Herren Rabbiner Markus Vorhand, Julius Neuwalde r und Aron Adler, letzterer als Amtskollege. Der Vorstand der Talmud Thora beschloß; seinen ältesten Sohn, Herrn Menachem Klein, als seinen Nachfolger einzusetzen und sich auch der schmerzgebeugten Witwe und ihrer acht unversorgten Kinder wärmstens anzunehmen, Möge das JflfltSCHfc PftBSSE. erfolgreiche Wirken dieses echt jüdischen Volkserziehers ein Vorbild werden und sein Andenken ein dauernder Segen bleiben חנצב״ה. , Ein Ger-Zedck in Bratislava Dienstag, den 19. Tewes, fand t ifb Bratistavaer jüdischen Spital die סילוז eines etwa vierzigjährigen Ger־Zedek statt. Es handelt sich hier um eiben vernier־ kenswerten Fall, um so mehr, als die Settsationssucht der nichtjüdischen Tagesblätter sich auf;ihn gelenkt und — wie gewöhnlich in jüdischen Dingen -—die Öffentlichkeit falsch informiert hat; Der Ger־Zedek gehört den gebildeten Kreisen an und wirkt an einer höheren staatlichen Fach־ schule als Professor. Er stammt aus Tschechisch־Böhmen und ist mit einer Nichtjüdin verheiratet, die gleich ihm zum Judentum Übertritt. Er war schon in der öster־ reichischen Zeit konfessionslos und hat das praktische religiöse Judentum hauptsächlich während des Krieges in der Berührung mit. Juden an der Ostfront kennen und werten gelernt. Seine Kenntnisse vom Judentum erweiterte und vertiefte er während mehrerer Jahre durch griind־ liebes Studium der religiösen Literatur aller Konfessionen, bis er zum Entschluß kam, die praktischen Konsequenzen der neugewonnenen Erkenntnisse zu ziehen und aus auf־ richtiger heiliger Ueberzeugttng vom Dissidententum zum Judentum überzutreten. Er fühlte sich schon seit •Jahren innerlich als Jude und lebte auch bereits teilweise als solcher. Er wandte sich vor einigen Monaten dieserhalh; an einen orthodoxen Rabbiner in der Slowakei, der ihrt, den Rcligionsvorschriftcn entsprechend, mit allen Mitteln der üeherredung, unter Hinweis auf die Lehren des Juden־ tums von den חסידי אמות העולם und auf die Schwierig־ ketten, denen er als Jude im Leben begegnen würde, von seinem Schritt abzubringen versuchte. Dessenungeachtet beharrte er Lei seinem Entschluß, nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben und עול תירה 1מצוח freudigen Herzens auf sich zu nehmen. So kam er, gut empfohlen, nach ~ Bratislava, und da irgend welche andere Absichten, als seiner religiösen Ueberzeugung zu folgen, ausgeschlossen sind, wurde an ihm in Gegenwart eines מנין der Akt der כריח מילה vollzogen. Als Mohel fungierte Herr Hofstädter. An der עידהשלמצוה□ nahm der Gcr־Zedek persönlich teil und richtete auch in tiefer Rührung eine kurze Ansprache an die Anwesenden. , ־ Die slowakischen Jeschiwoth und die ,Haffkine- Stiftung. Von der Zentrale der Machsike Hajeschiwoth er־ halten wir folgende Mitteilung: Seit einen! Jahre taucht in den BlätternNdes In־ und Auslandes die , Kunde von . einem märchenhaften Schatz auf,, der den Jeschiwoth in. Osteuropa testiert wurde. Die ganze jüdische Welt horchte auf und war freudig bewegt: ״Endlich“ — so dachte und sprach man — ״ist der Morgen für die Jeschiwoth angebrochen. Auf dem Firmament der Jeschiwoth ist die Sonne;aufgegangen, die die finsteren Schatten der Not und der ‘ Sorgen, welche die Thoralehr־ Stätten belagerten, verscheuchen wird.“ . Der Leitung der Machsike Häjesclmvoth fällt die unangenehme Aufgabe zu, Illusionen zu zerstören, Träume zu vernichten und zu sagen, daß'Märchen nur Märchen sind. . ׳ .; Nur mit der größten Dankbarkeit lind Verehrung kann der. Name des Mannes genannt Werden, der in vor־ bildlicher Weile die Früchte seiner ganzen Lebensarbeit den heiligsten jüdischen Zielen — den Jeschiwoth —wid־ nrete. ln ewiger Treue werden die Jeschiwoth Prof. Haff־ k'ine verbunden sein, der in schweren Zeiten der Bedräng־ nis ihnen die Hoffnung einer besseren Zukunft au.fleuchten ließ. ' . Wir dürfen; aber nicht vergessen, daß es sich um hunderte und hunderte Jeschiwoth mehrerer Länder hat!־ delt, und die» zu erhalten, reicht der Reichtum eines Menschen nicht aus. 2500 englische Pfund betragen die Zinsen des Legates. So eine gewaltige Summe dies auch' ist, reicht sie beiweitem nicht aus, alle Jeschiwoth von den Sorgen zu befreien! Die Haffkine־Stiftung ist eine ansehnliche Hilfe, enthebt uns jedojeh nicht von der Hilfs־ ärbeit für die Jeschiwoth. Eine Abordnung■ der Machsike Hajeschiwoth unter Leitung des Herrn Gemeindepräses Rafael Kohn aus Nbve Zamky, Mitglied des Zentral־ ausschusses, wurde nach Berlin entsertdet; um' mit den! Kuratorium; der Haffkine־'Stiftung «in־Verbindung , zu. treten, um sich ein klares Bild zu verschaffen, was von dieser; Seite zu erhoffen ist, und Tin! den Jeschiwoth der Slowakei die Unterstützung zu sichern, die ihnen zu־ kommt. Wir können der Oeffentlichkeit.1;,fp!itteilen: In dem Maße, wie unsere Organisation erstarken und im Ver־ hähnis zu den Opfern, die das Judentum ifnS,eres Kandes für seine Jeschiwoth bringen wird, wird sich auch die. Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft des Kuratoriums steigern:'Die Haffkine־Stiftung ist, eine große, Stolze •Tat, aber auch eine Warnung und Mahnung zugleich, daß ein jeder בר ישראל verpflichtet ist, sein Scherflein zun! Hilfs־ werk für die Jeschiwoth beizutragen.; * Inden! wir über das Ergebnis unserer Berliner Dele־־. gation die jüdische Oeffentlichkeit unseres Landes infor־ mieren, halten .wir es für, unsere Pflicht,׳ das. Memorän־ dum, das den!• Kuratorium der Haffkine־Stiftung zwecks Orientierung Tiber die Ziele,. Aufgaben und Stand der Machsike Hajeschiwoth unterbreitet wurde, , zu. veröffent־ liehen. (Folgt in nächster .Nummer, Die Redaktion.) Für die Gesundheit der Arbeitslosen. Unsere Mitbürger, welche ohne ihr Verschulden in־ folge der. heutigen Krise arbeitslos geworden sind, sind in vielen Fällen gezwungen, eine die Gesundheit bedro־ hende Lebensweise zu führen. Zu den Unentbehrlichkeiten des heutigen Lebens gehören nicht nur das'Essen und die Kleidung, sondern es muß auch für Reinlichkeit, Desinfek־ tion und S׳^!merzenlinderung . gesorgt werden. Deshalb wird es gewiß zu begrüßen sein, wenn das Tschechoslowa־ kische Rote Kreuz, die von der Fabrik in Brünn־Königs». feld gespendeten 11.000 Fläschchen MenthobFranzbrannt־־ ,wein Alpa soeben zur Verteilung bringt. Nachdem sich bei der jetzigen ungünstigen Witterung Grippe, Schnupfen und Husten einstellen, ist die Spende der Firma Alpa sehr zutreffend. ■ ..-;;••■ Spendet für den der Adas Jisroel» Wien, II., Nestroygasse 11. 6י־ % 1. Tal,mud־Thora־Verein in Sevlju§. Aus S e v 1 j u s berichtet man uns: UnserexTalmutl־Thöca־Schule steht׳ im Vordergrund unseres jüdischen Interesses. Die Gemeinde־ mitglieder, die Verständnis haben für die großen Not־ Wendigkeiten der Zeit, Widmen der Talmud Thora ,’die größte Aufmerksamkeit. Am Chanuka fand die Vorstands־ wähl des Talmud־Thora־Vereines statt. Dabei wurden folgende Herren gewählt: Hermann Markovits (Präses); Julius Holländer (Vizepräses), B. Klein (Kassier), B. Gold# berger, .1. Rosenbaum, E. Neumann und D. Friedmann' (Gaboim). •Vom neuen Vorstand erwartet man ersprieß־ liehe Leistungen in der Hebung unseres Erziehungswesens. Am מיש״ק veranstaltete der Verein :eine- Festmahlzcit. Fast sämtliche Gemeindemitglieder waren anwesend. Präses ■Herr M a rk o v i t s Begrüßte die Erschienenen in einer schönen Ansprache, in der er, anlehnend an דברי חורה einen warmen Appell an. die Mitglieder zur tatkräf־ tigen Unterstützung des Vereins vichtcte. Seine Rede wurde; beifällig aufgenommen. Darauf sprachen die Herren Ober־ rabbiner K 1 e i n, Rabbiner K a h n und E. Rotten־ stein wirkungsvolle •Thoraworte. Iin. Namen des Vor־ Standes der Kultusgemeinde hielt..,Herr Salomon‘ F i s c h־ h o f eine nach Form und Inhalt ausgezeichnete. Rede, die mit großem Applaus aufgenommen wurde. Das Fest endete mit den üblichen religiösen Gesängen und wird bei allen Teilnehmern lange in angeneh'm'ei: *•■Erinnerung"■ bleiben.• ‘ Gemeindewühl in Nove. Mesto n. V. Die :hier statt־ gefundene Wahl der örfhodoxen■^feemeindeleitung ergab folgendes Resultat: Vorst a n d: Josef Lichtenberg (Präses), Max Handwerker (Vizepräses), •Leopold1 Pollak (Kassier), Josef Klein (Kontrollor), Alexander Fischer (Sekretär). R e p riisen tan z: Ign; Braun, Ludwig •Fürst, Moritz! G־ttlieb, Moritz;Reichmann, Artur Schneider, Samuel Schwitzer, Adolf Spiegel, Jakob Wachtel. W a h 1־• komitee: Rudolf Ren dl, Leopold; Weisz.!; . Gemeindewahl in Sv. Jur. In die Gemeindeleitung wurden folgende Herren gewählt: Isidor FI ü b s C h (Präses),* F a 11 i s c h e k (Vizepräses), Ferd.; M a y e rf . (Vorsteher), Moritz N ä t h a n, David H o r e t z k y (Tempelvprsteher), Mihäly We i s z. (Kassier) Sin!on: H oT e t z k y! Edmund S ä ,r k ä n y, Oskar W e i s,z, Max , W e i s z, Jul. Hör e t.z k y, Ro Senfe 1 d (Rcpräsen־ tante'n). '׳ : ■ T ׳ ׳L: ';; ,Trauerfeier nach Frau Rösa S’chlenger ע״ה.;; ,Die Ä g u,dä s ־,J i s r o e 1 ־ F r a u e n gruppe 'in Bratislava veranstaltete am 27. Tewes eine T r a u e r־ Sitzung, die ausschließlich den! ehrenden Andenken und der Würdigung ihrer jüngst verschiedenen׳ Präsidentin , Frau Rosa S c h 1 e n g e r ע״ה gewidmet war. Die Mit־• glieder der Frauen־ und Mädchengruppe waren fast voll־ zählig erschienen und außer ihnen zahlreiche Dan!en: aus allen Kreisen, in denen sich die Heimgegangene einer un# gewöhnlichen Beliebtheit und Wertschätzung erfreute. War auch ihre Arbeit für die Verwirklichung des Aguda# gedankens Tp. der orthodox־jtidischen Frauenwelt die Krönung ihres reichen, rastlosen Wirkens, bedeutete auch die Gründung und zielmäßige Fortentwicklung der Frauen# aguda : gewissermaßen das sinng e b e n d e T'o n# ׳ Zeichen hinter allem, was sie in! Judentum und für das. Judentum erstrebte, so 'war doch während eines langen Lebens ihre praktische Lebensbetätigung besonders auf den Gebieten :d,e1\ Wohltätigkeit von soleher Fülle und solcher Mannigfaltigkeit, daß ihr Ableben in der gesamten Judenheit Bratislavas, die tiefste Trauer hervorfief. Diese. wehgedrückfe• Trauerstimmühg lastete :auch auf allen Ge# n!ütern in! dichtgedrängten Saale, als .;die* Trauersitzung von der Ehrenpräsidentin Üer Aguda?FrauengruppeV F rau Oberrabbi 1! er Sehr ei b er, mit einer tiefbewegten . Rede eröffnet wurde, in der sie eine lebenswahre Schilde־ rung und Würdigung der Verdienste der Verblichenen um die Frauenideäle des;thoratreuen Judentums bot. Vom , gleichen Geiste der Trauer und der Verehrung wären die folgenden Reden der Damen Frau Lazar Kohlnianri, Frau Rabbiner H i r s c hI e r und Frau Philipp Bene d i k t erfüllt,• die an den! Vorbilde der. Frau S.c hl e ng e ע״המ zeigten, was nach den Prinzipien der Agudas Jisroel die Aufgabe der wahren jüdischen Frau in der׳ Gegenwart ist. Frau Mälka Schlesinger ע״ן־ן. In Sen.i c a verschied am 19, Tewes nach langem, :schwerem Leiden Frau Mälka Schlesinger ״ הy, die Gattin des Grpßkaufmannes Herrn Max Schlesinger, im Alter von 75 Jahren. Die Ver# schiedene war eine stille, vornehme, jüdische Frau, die viel Gutes getan bat. Sie war Gründerin :des hiesigen׳ Frauen־' Vereines. HemOberrabbiner S. AV e i ß.TyijrdigJe; ihre Ver־^ dienste in einen! tiefempfundepon Nachruf. Flerr Fluga Schlesinger, der verdienstvolle Präses unserer Chewra Kadischa, betrauert in ihr seine gute Stiefmutter יך.נצב״ה \ -• M. L.

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