Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1931-12-04 · 47 (4.12.1931) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
47 (4.12.1931)
Date
1931-12-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2629891-2630389-2630435--4056-2636154
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

I Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nr. At az'cxgrjinf w Oäiidlu üfld .— .ßeth Jakob. r . 5& '*Bi«;;i&gfänlör’tsftc® Mühafttfa 'Gandhi niit nackten Spinrienbeinen und nut mit Le||dcntüch und Shawl bekleidet in London umhergeht, war der Mahatma seinerseits übet die angeblich allzu dürftige .Bekleidung der englischen Frauen entsetzt. Gandhi erklärte, daß es die Inder keineswegs entrüsten würde, wenn jlte Frauen auch in Indien das ■1'Wahlrecht erhalten. ״Sie wären dsfgegen sicherlich außer sich, wenn sie auf der Straße halbnackten Frauen begegnen würden, wie man sie hier sieh£?£erklärte er. Die Engländer waren über die Erklärung empörtr und schließlich mußte Gandhi seine Behauptungen AMnigStens teilweise widerrufen. Da« nach behauptete er;ndfe, Engländerinnen seien nicht halb«, sondern viertelnackt und zeigten sich in dieser Auf« machjing zwar nicht auf der Straße, dafür aber in öffent« liehen Lokalen. Nun hat bekanntlich Gandhi in London keiii!!einziges .Lokal besucht. Als man ihm das vorhielt, ervSftcferte er, daß er sich auf die Berichte seines Sohnes D evasd a s Urtd seines Sekretärs M a ha d eo D es a i, die״.das Londoner Nachtleben studiert hätten, verlassen kÖiih|e. Er selbst־ hätte sie in die Londoner Lokale gC« sclncft, däipit sie sich von der Dekadenz und Selbst« erniedrigung der Engländer überzeugen könnten. > " ׳ Großväter imd Enkel. ־ •*Im ״Israelitischen Famiiienblatt" (Hamburg) er« zähl);disrieL G a r 1 e b a c h die Geschichte des .Enkels Jizchak Leib Perez’, des bekannten ,jüdischen Dichters. Perezs hatte einen "Sohn, der ein verkrachtes Genie war. Dieser Sohn lag noch mit vierzig Jahren dem Vater auf der. Tasche und war geschieden. Der zwölfjährige Janek, der-’ Enkel Jizchak Leib Perez?, wurde vom Vater zu einem christlichen Schuster in die Lehre gegeben, damit er nicht, wie er selbst, ein unglücklicher Intelligenzler 'werfle. Wenn aber die Mutter,, die oft im Ausland weilte, nach;1 Warschau zurückkam, nahm sie den Jungen wieder an sich, vom Vater fort. Aus dem kleinen Schuster wurde dann-Im Handumdrehen wieder ein großer Gymnasiast. ־’ Wenn er aber auch nicht zum Vater durfte, Janek *— beim Großvater, bei Perez selbst, war er jeden Tag. Immer nach den Schulstunden ist er in die Gschy« bowska 26, in die Gemeindeverwaltung gegangen, ins :Zimmer des Gemeindesekretärs J. L. Perez. Da hat er sich dem Großvater auf den Schoß gesetzt und dekretiert: Der Großvater soll ihm Ge« schichten erzählen. Aber nicht solche, wie sie in Büchern stehen, sondern ausgedachte, frei, eben, extra für ihn, Janek, erfundene ... Und der Großväter hat ״gefolgt“. ■Hat artig und still und leise erzählt. . Wenn die Geschichten Janek gefallen haben, hat er verlangt, daß der Großvater sie wortgetreu aufschreibt. Damit er sie später, wenn Janek will, noch einmal genau so vorlesen kann. Manchmal hat Janek aber keine Lust zu Ge« schichten. Er will , etwas Gereimtes. Der Großvater soll aus dem Stegreif dichten. ״Lustige, lange Gedichte. Und der• Großvater hat ״gefolgt“. Hat artig gedichtet. . . ׳ ״Denn er ist verliebt wie-in keinen Menschen sonst auf der Welt in‘'diesen: Janek.: Er "sagt :immer 'wieder: von * ihm: Janek — das ist der, eigentliche Perez. Und ich bin 'nur ein verkleideter Janek. Er kann nicht einen Tag ohne ihn ,sein. Janek nicht ohne den Großvater und der Großvater nicht ohne Janek. Was das für Geschichten sind> die der Großvater Janek erzählt? — ,Um die Wahrheit zu sagen: sie gefallen dem Großvater selbst gär nicht. Sie sind, ihm ein bißchen zu alt, zu sentimental, zu religiös, zu romantisch. Sie sind ganz anders als die, die Perez sonst, als• Schriftsteller, zu erzählen pflegt. Als Dichter ist er nämlich ein durch und durch moderner . Mensch. Von den 22 Bänden Perez, die vor mir stehen, wie ich dies schreibe, sind, streng genommen, nur zwei streng־jüdischen Inhalts. Alle andern wollen eine Modernisierung, eine Neuorientierung des östlichen Menschen, seine Einswerdüng mit der Zeit. Nur zwei Bände lehren, erzählen ohne Tendenz, verehrungsvoll, stürmisch liebend vom alten, guten, unproblematischen Judentum. Es sind die ״Volkstümlichen“ und die ״Chassidischen Geschichten“. Es sind die beiden Bände, die Weltberühmtheit erlangt haben. Diejenigen, die Millionen Juden beim Judentum erhalten haben. Sie waren nur für Janek erzählt. Perez wollte sie zuerst gar nicht schreiben. Und nur weil Janek so darum” gebettelt hat und man Janek doch nichts abschlagen konnte, hat er sie ausgezeichnet. Alles für Janek. Damit Janek nicht vergißt, wie und wer, seine Großväter waren. . ' * Bis"zü seinem letzten Tag hat Janek auf» den Knien vom Großvater! gesessen, im Zimmer des Warschauer ’Gemeindesekretärs,, und Geschichten aus der alten, gut« jüdischen'׳Zeit gehört Bis zu jenem Frühlingstag 1915» an dem sie ״J. L. ‘Perez hinausgetragen haben auf den GeschnasFrieähof. Zwölf Jahre später, auch an einem Frühlingstag, ist da^teinzige Kind des einzigen Kindes von J. L. Perez, ist -JätmjvAn der Geschna«Kirche getauft worden.; In die katholische Konfession feierlich aufgenommen. Janek, Perez’ einziger Nachkomme. Dies ist eine ganz andere Sache als etwa die Tarife von Hanä Herzl, dem Sohn eines Vaters, der dem acht« jährigen Kind keine positiv ־ wissensmäßigen jüdischen Güter •hinterlassen konnte, weil er sie selbst nicht hatte. Das ist auch etwas anderes als etwa bei den Enkeln Mendelssohns, die nieh'd-’öder weniger im jüdischen Erbe nur das Gesetz sahen, und als sie sich von seiner Praxis lossagten, auch seine Theorie verwarfen. Die Sache mit Janek ist schlimmer Als all'dies, die schlimmste, die ich kenne. ׳-/ Wie war das möglich? — Wie konnte einer, dem Perez, Perez selbst von der großen jüdischen Vergangen« Feit erzählte (Hirsghbein bezeug! das), auf der Straße ausspucken, wenn er Zydzy starasokoniky (alttestamen־!arische Jüdchen), Juden mit Bart und Kaftan, sah? — per janek, für den die ״chassidischen Geschichten“ ferfunden worden sind?, — * Historisches Bewußtsein allein, Wissen von den Großvätern, Verehrung für sie das genügt nicht. Die Kinder müssen wissen: Einen gemeinsamen Großvater haben, heißt: Miteinander verwandt sein, M Nachrichten Adas Jisroel (Schiffschul), Wien/IL* Gr« ״ ־“־ U B - Katizieh II״ Gr. SchilTg. 1 ״l>j; , T Aus dem Anlaß der Jahrzeit nach א01ו״ר תתע ח זלמן ש״יטצער זצ״ל wird אוטרד ה י נ ר. ג או ן שליט׳א im Beth Hamidrasch, Sonntag, den 2. Tag Chattuka (6. Dezember) um J44 Ühr nachmittags, eine i , halten. ' . סוגי׳ אין מעבר־ ן את השנה מפני הטימאה (סנוזררין י״ב) Wien, am 20. Kislew 5692. 30. November. Von der Wiener Ägudah. Zu der in der Vorwoche erschienenen Notiz wird uns mitgefeilt, daß' Herr Marlcüs Hornstein bei der stattgehabten Konstituierung der Exe« ' kutiVe die Annahme der Vizepräsidentenstelle abgelehnt• hat, weil ein von ihm entworfenes Arbeitsprogramm vom Vorstand der Agudas Jisfoel nicht zum Beschluß erhoben wurde. Herr Hornstein ist nach wie vor Mitglied des Vorstandes der Agudas«Jisroel«Ortsgruppe Wien. Landau«Fonds. Am 3. Dezember 1. J. כ״ג כסלו begeht unser Freund und warmer Förderer unserer An«־ stalt, Herr Moses Hersch Landau, in voller geistiger und körperlicher Frische seinen 83. Geburtstag. Das gefertigte Komitee nimmt diesen erfreulichen ÄnTaßk gerne währ, um dem verehrten Jubilar im Namen de§ Stiftungsfonds sowie der Leitung des Waisenhauses und der dort er« zogenen Kinder die besteh Glückwünsche zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig werden die Freunde und Verehrer des beliebten Jubilars eingeladen, zu Ehren dieses Tages unseren Fonds mit Spenden reichlich zü bedenken. Für das Komitee zur Schaffung eines ״M. H. Landau« Fonds“ im jüdischen Waisenhaus Baden bei Wien: gez. Isak T u m i m, Wien, II., Ferdinandstraße 29. Der Leopoldstädter Tempelverein ״Aeschel Awro« hom“, I., Pazmanitengasse 6, Telephon Ä447«8«63, veran« staltet Sonntag, den 6. Dezember, A5 Uhr abends,. im Tempel eine Chanukafeier, deren Reinerträgnis der Be« kleidung armer Schüler der; Bibelschule des Tempelvereins dienen soll. «,.iDas Festbankett des humanitären Vereins' ״Tiferes Bachurim“ findet Sonntag, den 6. Dezember, ליל 0 של חנוכה irn Talmud־ Thora«Turnsaal, II., Malzgasse 16, um ך Uhr abends statt. Die ״Einheit“ als Ausspeisestelle der. Winterhilfe der Gemeinde Wien. Zu den. Aüsspeisestellen, welche die Gemeinde Wien aufgestellt hat, gehört auch die ״Ein« heit“, II., Malzgasse 12. Daselbst werden täglich zwischen 1/211 und 1/212 Uhr jene Personen verköstigt, welche von den Fürsorgeinstituten der Gemeinde Wien eine Zuwei« sung an die ״Einigkeit“, haben. Nachtmahlverabreichung in der ״Einheit“. Ab Dienstag, den 1. d., findet? in der ״Einheit“, II., Malz־ gasse 12, allabendlich auch eine Nachtmahlausspeisung statt. Verabreicht wird: Suppe mit Einlage und Brot für 15 Groschen. ־" a Aus dem leserkreis. ״Notizen von einer Propaganda-Reise.“ Unter diesem Titel brachte D. —kl. in Nr. 45 der ,',Jüdischen Presse“ •einige Notizen aus den Schewa Kchillot. Ich glaube, daß es ganz falsch und sogar unmöglich ist, Eindrücke von einem 0rt zu schreiben, an dem man sich mit einer Retourkarte aufhält. Richtige Eindrücke kann man von einem. Ort nur dann gewinnen, wenn man sich in ihn eingewöhnt und eingelebt hat. Hätte sich der geehrte Herr Anonymus die Mühe gemacht, in die — von der Mattersdorfer Judengasse rechts abbiegende — Königstraße zu gehen, so wäre er an einem kleinen Häuschen vorbeigekommen, wo schon um vier Uhr morgens und noch mitternachts Kaul Tauroh aus den Kehlen von zwanzig — zum Teil hungernden — Bachurim zu hören ist. Und wäre er nach Elsenstadt ohne^yorurteile ge«, kommen und hätte sich dort länger aufgehalten, so hätte er gemerkt, daß man die Eisenstädter Kehillo nicht erst auf dem Friedhof suchen ’ muß, sondern daß man in Eisenstadt Talmide Chachomim ersten Ranges, und zwar lebende, antreffen kann, vielleicht noch mehr als in den anderen Schewa Kehillos. Und was die Talmud Thora in Eisenstadt betrifft, muß ich dem Herrn Anonymus sagen, daß er falsch unterrichtet ist. Erstens gab es bis zum Ableben des Dajan Reb Mosche Kretsch immer Gelegenheit, die Kinder Thora lernen zu lassen. Weiter ist es unrichtig, daß es erst durch große Kämpfe des Rabb. Schlesinger gelungen •ist, eine Talmud Thora zu gründen. Wahr ist vielmehr, daß dieser Kampf1 mehrere Jahre von Balebatim geführt wurde, denen hauptsächlich das Verdienst daran zuzuschreiben ist, daß sie nun ins Leben gerufen ist. G :gründet 1882. Gegründet 1882 3 ן Lebensversicherungs-Gesellschaft ן וו I PHONIX Direktion: Wien, l, Riemerg. 2 Versictierungsbestand Ende. 1930 . . . . 2560 Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen im Jahre 1930 ISO. Schilling Garantiemittel Endr1930! -■378 . י י Millionen Schilling Auszahlungen an Ver$kberte im Jahre 1930 35.5 . Schilling Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische Republik, Belgien, Holland» Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen, Jugoslawien, Bulgarien, Griechen'1!and, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Tunis und Aegypten Ünd noch eins. In letzter Zeit sind leidet ״gut“ und ״ftöffifft“ zwei Begriffe geworden, die miteinander, nichts ״ ZU tun;haben. Gute Juden,' die für die, Thora nödb! ge« wonnen werden können, finden Sie in Eisenstädt in Menge. ..Es wäre angebräöhtj die Dinge etwas objektiver zü betrachten., ׳ ' ■»,' Eugen H’ir s ic h i e r. Die ..Mattersburget jfesebiwoft. Jn NjCv 45 der ״Jüdischen Presse", habe ich einen Bericht über eine Propagandafeise durch das Bürgen* land Veröffentlicht .und in dieseitt; Zusammenhang auch über die Mättersbürger Jeschiwoh geschrieben, in einer Form ’־-* das gehe ich zü -*־ die leicht zu Mißvörätäftd« nissen Anlaß •geben konnte. rHefr Viktor Baumgarten, hat sich nun veranlaßt gesehen, <fer ,,Jüdischen Presse“ eine Berichtigung zu schicken, in dfer er mir die Absicht in die Schuhe zu schieben versucht, daß ich ״der ■Matters« burger Jeschhvah ,einen Schlag versetzen und ihr ganzes Dasein’ in Abrede־ stellen wollte“. Dies war aber keines־ wegs meine Absicht. Im Gegenteil, ich wollte die Leser durch 'meinen Artikel auf die Not der vielen Jeschiwaus und ganz besonders auf die Not, der Mättersbürger Jeschi« wah aufmerksam machen und sie zu einer stärkeren För« derung und Unterstützung dieser Jeschhvah bewegen. Deshalb und nur deshalb habe ich über die Mättersbürger Jeschhvah in so schwatzen Farben geschrieben. Ich glaubte es mir erlauben zu dürfen, weil ich selbst ein ■Mattersburger Talmid .bin und weil mich meine• innige Verehrung ׳ vor. dem ehrwürdigen Oberrabbiner Rabbi Samftel Ehrenfeldאtשליט׳vיel eher hätte dazu verleiten können, die Mättersbürger Jeschhvah größer und schöner darzustellen, als sie in Wirklichkeit ist. . Wenn ich dies nicht getan habe, so geschah es. nur im Interesse dieser Jeschhvah, und sollte ich dadurch einen falschen Weg beschritten haben, so gehe ich ihn gerne wieder zurück. Daß schließlich und endlich die Zahl der in Mattersburg lernenden Bachurim und damit auch das ganze Jischewah־־ leben stark zurückgegangen ist — ׳und darin haben ja meine Ausführungen gegipfelt — ist eine unbestreitbare Tatsache, die der überall verheerend wirkenden Wirtschaftskrisc zuzuschreiben ist. Wollen wir hoffen, daß sich die Zeiten bessern, und daß sich daä Interesse der jiidichen Oeffentlichkeit den Jeschiwaus und Thoralehr« Stätten in stärkerem Mäße zuwendet, und daß es dann auch der Mättersbürger Jeschiwah gelingen möge, in gesteigertem Maße für das geistige Wohl des jüdischen Volkes zu sorgen. Mögen die Chanukatage uns ein Mahn« ruf nach dieser Richtung hin sein. כי נר מצוה ותורה אןך. D. ־kl. Die neue jüdische Kunstgewerbestube. Dem Krüger«Heim, welches in der letzten Zeit viele Zeichen einer reichen und lebendigen Entwicklung ge« zeigt hat, ist nun auch, nach dem Vorbild ähnlicher Ein« richtungen in Deutschland, eine jüdische Kunstgewerbe« stube unter der Leitung von Frau Pappenheim und Frau Schlesinger angegliedert worden. Man ist überrascht, schon im Beginn so mannigfache und nette Dinge beisammen zu finden. Es sind in der Hauptsache Spiele für Kinder, aber auch illustrierte Bücher, Ritualien und Textilwaren. Fast alles ist glück« lieh erfunden, alles ist sauber hergestellt, einiges davon mit besonderem Geschmack und entwickelter Handfertig« keit. Aber alles ist in seinem •Sinn jüdisch und wird nun, . wenn sich die Käufer einstellen, sehr bald auch den Charakter der für solche Arbeiten besonders geeigneten Wiener Hände annehmen. Man kann das Unternehmen nicht warm genug be« grüßen und allen, die an •der intimen Pflege des jüdischen Wesens aufrichtig Anteil nehmen, den Besuch und den ausgiebigen Gebrauch dieser Einrichtung wärmstens empfehlen. _■■ Max Eisler. Amtliche Verlautbarungen der israelitischen Kultusgemeinde. Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 4. Dezembe!r 1931, werden bei dem um 4 Uhr beginnenden .Albend׳go־tt׳esdien6te an nachlbenamiiten Gemeinde- und Bezirlassynagögen Predigten abgebaiten, und zwar: I., Seiten®tetten׳gasse 4, Rabbiner Dr. Feuchtwang; II., Pazmanitengasse 6, Raibbin ei־ Dr. Taubes; III., Untere Viaduktgasse 13, Professor Dr. Kupfer; V., Siebenibrunnengasse 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schimaizliofiga&se 3, Rabbiner Dr. J. Drobinsky; VIII., Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Miillnengasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwa:rz; X., Buniboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XIII., Eiitellberggasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XV•« Turnergasse 22, Rabbiner Dr. I. Taglicht; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. I. M. Bach. Aus Anlaß des Chanukafestes werden Festpredigten abgehalten: Samstag, den 5. Dezember 1931, beim Abendgottesdienste, Beginn 4 Uhr 45 Minuten: XVIII., Schopenhauerstr. 39, Rabbiner Dr. Feuchtwang, XIX., Dollinergasse 3. Prediger Dr. A. Frankfurter; Sonntag, den 6. Dezember 1931, beim Abendgottesdienste, Beginn 4 Uhr: XXI., Schloßhoferstraße 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Bibelvorträge; Beim Vormittagsgottesdienste Samstag, den 5. Dezember 1931, XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. Murmelstein; beim Nachmittagsgottesdienste Samstag, den 5. Dezember 1951, XIII., Eitelberggasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin, XIX., Dollinergasse 5, Preidger Dr. A. Frankfurter. Chanukn-Gottesdienst für die Schuljugend. Anläßlich Clmnuka finden für die Schuljugend besondere Festgottesdienste in den Gemeinde- und Bezirks- Synagogen nach folgender Einteilung statt: I., Seitenstettengasse 4, 11״ Tempelgasse 5, II., Seb,-Kneipp-Gasse Nr. 14, III., Untere Viaduktgasse 15, V., Siebenibrunnengasse 1 a, VI., Schmalzhofgasse 5, VIII״ Neudegigergasse Nr. 12, IX., Miillnergasse 21, X., Humboldtgasse 27, XV., Turnergasse 22, XVI״ Hubergasse 8, XX״ Kluckyg'asse 11, Samstag, den 5, Dezember, um 4 Uhr nachmittags. — XIII״ Eitelberggasse 22. Saanstag, den 5. Dezember d. J״ um 3 Uhr nachmittags. — XVIII״ Schopenhauerstraße 39, XIX״ Dalliuergasse 3, Samstag, den 5. Deeznrber d. J״ um 3/45 Uhr nachmittags. — XXL, Holameistergasse 12, Sonntag, den 6, Dezemiber d. J״ um 4 Uh!r nachmittag. Die P. T. Eltern werden eingeladen, ihre Kinder zu diesem Gottesdienste zu begleiten. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde ־ Wien. Midraschvortvag; II״ Pazmanitengasse 5, Rabbiner Dr. Z. Taubes, Samstag, den 5, Dezember, halb 4 Uhr nachmittags. Dringende Bitte, Die Fürsorgezentrale der Israel. Kultusgemeinde Wien bittet für eine Kranke um Ueber« lassung eines Rollstuhles. Bitte um Naehriehi Herr Bernhard Malameth, geb. 22. April 1901 in Bojan (Bukowina«, wird von seiner Gattin um Nachricht gebeten. Zweckdienliche Mitteilungen an die Fürsorgezentrale der israel. Kultusgemeinde erbeten, 675 511

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.