Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 45 (20.11.1931)
- Date
- 1931-11-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 45 — 0*11**וד*»*00#ו*«* 5-UliivTee bei der ״Frauenhüfe46 der Adas JlärneL Die Mitglieder des Vereines ״Frauenhilfe“ sind hie* mit herzliehst eingeladen, an dem allwöchentlichen 5־Uhr־Tee zugunsten unserer Schützlinge freundlichst teilzünehmen. Der Tee wird jeweilig von einer Dame aus der Reihe des Vorstandes oder der Mitglieder in deren eigenem Heim gereicht werden, woselbst auch die Teil* nehmergebühr von S l.zu entrichten ist. Der daraus sich ergebende Betrag wird restlos dem Winterhilfswerk der ״Frauenhilfe“ zugeführt. Unsere Veranstaltung will zum segenbringenden Quell für unsere Armen werden, jede Tasse Tee, bei uns genommen, wird, einen Armen einen Tag lang vor Hunger und Kälte schützen! Jede Anregung, wie man Notleidenden Hilfe bringen kann, ist willkommen! Der nächste Tee am Dienstag, den 24. November, wird bei Frau Charlotte Nasch, IX., Türken« Straße 25, rechte Stiege, Tür 11, gereicht wer« den. Der Vorstand. mehrere Jahre in den Händen fanatischer Zionisten lag lind Rabbi'Josef Lau wegen seiner stark verwurzelten Gesinnungstreite und seiner agitdistischen Betätigung als gefürchtetster Gegner des Zionismus bekannt war. Zweiundzwanzig Jahre betätigte sich Rabbi Lau in Kolomea zuvor als Baalbajis. Wohlbegütert ehedem, opferte er ein sehr beträchtliches Vermögen für die Hebung der geistigen und religiösen Zustände dieser Gemeinde und war rastlos am Werke, immer, so oft sich eine Gelegenheit dazu bot, die Gemeinde darüber aufzuklären, was die Zeit fordert, wenn die galizischen Gemeinden nicht nach dem Muster der westeuropäischen in Unwissenheit und Unkenntnis der jüdischen Dinge zugrunde gehen sollen. Gut vertraut mit den Bewegungen im Judentum, war ihm die prinzipielle und bewußte, nach Unabhängigkeit und Selbständigkeit strebeiide Orthodoxie der Agudas Jisroel bekannt. Er stellte sich begeistert in den Dienst dieser Idee und wuchs mit ihr zu einem ihrer wertvollsten und ziel-1 sichersten Künder empor. Er schuf schon vor Jahren in Kolomea ein wahrhaft orthodoxes Schulwesen und gründete auch eine Jeschiwa, in der er selber mit etwa 60 Schülern lernte. Er war, wie bei seiner Wahl von den Rednern hervorgehoben wurde, schon längst auch geistiges Oberhaupt der Gemeinde gewesen, noch bevor er zu diesem geistlichen Amt auserkoren wurde. Auch außerhalb Kolomeas arbeitete er in gleichem Sinne und unternahm mehrere größere Propagandareisen für die Agudas Jisroel. Oberrabbiner Lau war schon als Kind durcUseinen Scharfsinn bekannt. Er ist der Bruder des Presover Oberrabbiners M. Ch. Lau und mit dem Oberrabbiner von Lublin, Rabbi Meir Schapiro, verwandt. Er ist Schüler des-Ralbbi Jizchok Schmelkes 8. z. 1. in Lemiberg und des Gaoiis v:on Bjfezan זצ״ל. Die Einführung Rabbi Josef Laus in sein rabbinisches Amt findet in den nächsten Tagen statt. Rabbi Menacliim Sch. Riczewol gestorben. Im Alter von 72 Jahren verstarb Rabbi Menachim?chachna Riczewol, der älteste Warschauer Rabbiner und einer der angesehensten Führer, der׳ Orthodoxie. 36 Jahre, lang war er Mitglied des Warschauer Rabbinats. Er ver« faßte mehrere Bücher über Talmud und Kabbalah und betätigte sich führend in der Aktion zur Befreiung der Agunoth. Interterritorialer Zusammenschluß der thoratreuen• akademischen Jugend. Das Präsidium des Bundes jüdischer Akademiker lädt zum. neunten Bundestage ein, der von Donnerstag, den 24., bis; Sonnabend, den 27. Dezember, in Fulda statt« findet. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Referate und Diskussionen über das jüdische Bildungsideal (Referenten: Studiendirektor Dr. Marcus Elias und Studienassessor Max Feuchtwariger) und die Bedeutung der Mizwaus. (1Referent:; Rabb. Dr. Alexander ‘ Altmann). In der ge« schäftlichen Sitzung wird u. a. . über den vielfach ge« wünschten Zusammenschluß mit den gleichstrebenden akademischen Verbindungen des Auslandes Beschluß ge« faßt werden. - ׳ Juden und Katholiken im neuen englischen Parlament. Im ״Evening,•Standard“, vermerkt, ein. Mitarbeiter, daß im neuen britischen Parlament 21! Katholiken sitzen, die — nach Schätzung von katholischer Seite — eine katholische Bevölkerung; von 2,813.000' (der Verfasser׳ nennt aber, diese Schätzung übertrieben) .vertreten, so daß auf einen katholischen Parlamentarier 153.952 katholische •Wähler..kommen,, während, auf die 300.000 englischen Juden 16 jüdische Parlamentarier (Cryptö«Juden nicht ein« gerechnet) entfallen, so daß auf ein jüdisches Unterhaus« mitglied 18.750 Wähler kommen., In dem gleichen Zusam« menhang bemerkt der Verfasser, daß die Juden auf so hervorragende Parlamentarier und• Persönlichkeiten wie Herrn ,Samuel, Philip Sassoon, Major Nathan, James de Rothschild, lHore«Belisha üsw. Hinweisen können. Amtliche Verlautbarungen der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Israelitischer Jugenclgottcsdienst. Am Samstag,. <len 21, November d.. J., findet um 5 Uhr nachm der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeindeuiid ßezirkssyiuigogen'satt. :; Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. \F reit a g, de ri 20. November 1931:werden bei dem um 4 Uhr 15 Minuten beginnenden, Abendgottesdienste in nachbenannten Gemeindeuiicl Bezirkssynagogen Predigten abgelmlten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4, Rabbiner Dr. M. Rosenmaiin; 11״ Pazmanitengasse 6, Rabbiner Dr. Z. Taubes; III., Untere Viaduktgasse 15, Professor Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunneng, 1 a, Rabbiner Dr. M. G. Melirer; TI״ Schmalzhofgasse 5, Rabbiner Dr. J, Drobins.ky; TO. Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M; Ba'uer; IX״ Müline,rgasse 21, Rabbiner Dr. Ä, Z, Schwarz; X., Htimobldtgässe 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XVI., Htlbergasse 8, Rabbiner Dr. J. M, Ba.clip XVIII., Schopenhauei'straße 59,. Rabbiner Dr. D. Feuchtw a n g. ״ ■ Bibelyortriige; Beim Vormittagsgottesdienste: Samstag, den gl, November 1931, XX., Kluckygasse 11, Rabbiner Dr.. B. M u r m e 1 s t e i n. —> Beim Nachmittagsgottesdienste. XIII״ Eitelberggasse 22, Rab- ,biner Dr־. M. Lewin; XIX״ Dollinergasse 5, Prediger Dr, A. Frankfurter, Midraschvortrag; U., Pazinanitengasse 5, Rabbiner Ur, Z, Taubes, um Uhr nachm, jüdische ptmm ^nmmiimitniiniintttiniiiiinihiiüTmtniimniittiititmriiihtniiininitntiiiniiiitiimrmmmumiimifnnnninimw Tschechoslowakei. י ^m1111nn111mn11!m!rn11m111nnn!m11!n111!1m1111i1n1n!n1!n111m1m!1n1n11n1m11nmn1n1n1n!niin1nt1111!!11n!i*׳ Sonntagsruhe und Ladensperre« Zeitttngsmelcliingeii enttteliMeit wir die 101gende Mitteilung, der alle interessierten Kreise itn ganzen Lande die größte Aufmerksamk e i t schenken sollten: Das Handelsministerium hat die Handelskammerzentrale aufgefordert, sich znm Antrag auf gesamtstaatliche Regelung der Sonntags ruhe sowie über die Frage der Ladensperre am Samstag um halb 5 Uhr und über das Oeffnen der Geschäfte am Montag um 8 Uhr zu äußern. Die Zentrale empfiehlt, daß die Lösung dieser Frage, die bisher den lokalen und Bezirkskörperschaften der Händler überlassen wurde, im Einvernehmen mit den politischen Behörden die ״ Sonntagsruhe nach dem Ortsbedarf regeln.; Schächtverbot? Die Stadtvertretung von Aussig a. E. hat ein Verbot gegen das Schlachten nach den religiösen Vor« Schriften der Juden, zum Beschluß erhoben. Die Landesbehörde hat diesen Beschluß trotz des Protestes der jüdischen Gemeinde bestätigt, so daß auf dem städtischen Schlachthof von Aussig seit dem 15. Oktober nicht geschachtet werden darf. Die jüdische Gemeinde hat auch gegen diese Entscheidung rekurriert. In dem Rekurs wird auf die seit Jahren bekannten Gutachten fast aller be« deutenden Physiologen und Fachmänner hingewiesen, die, im jüdischen Schlachtverfahren, wenn die religiösen Gebote unter Beachtung der bei der Niederlegung der Tiere erforderlichen Vorkehrungen genau eingehalte,׳n weiden, keineswegs eine Tierquälerei erblicken. Es;,ist mit Bestimmtheit Yzu erwarten, daß dem : Rekurs Folge gegeben wird, und daß es unsere Regierung nicht zu« lassen wird, unterdem Vorwand der Schonung von Tieren, wie sie in bezug auf das Schächten nur Unkun« digen vorgebracht werden kann, dem gesamten Judentum die Ausübung einer strengen religiösen' Vorschrift zu verbieten. Wir haben allen Grund, anzunehmen, daß unsere Regierung die Stadtvertretung von Aussig a. d. E. darüber belehren wird, daß in der Tschechoslowakischen Republik die . Liebe zu; , den Tilren^ allerdings edle Menschenpflicht ist,; . daß 4abet^;hier d e. n A n« g e h ö ri g e.n a 11 e r, R e l:i«gi o ms g׳^,ei n§ ch a f t en gleiche r ni aßen Leben ss;'i ü n:cts׳j»5 R e 1 i g i 0׳ n s« f r e i h e i t 'י n i c h t . b .1 6. ß ' i n |Lcl e e r f a s s u n g g e'w'ä h rTe rs'FeUT isU• sraiTd^fn UTu c h in d'er Praxis n i c h t : v.e r k ü r z t"w e r d.e^^ d a r f. Wir verweisen, bei dieser GeleggnHeit darauf, daß schon vor einigen "Jahren dem Ackerb'auministerium ein ähnlicher Vorschlag, zur Erwägung unterbreitet wurde. Eine , Eingabe der orthodoxen Lande§kanzlei in Brati« 'slava hat damals allen solchen Bestrebungen' ein Ende bereitet. , . Uebrigens besitzt unsere Republik in der Person des Dr. S.־ Lieben in Prag auf dem Gebiete der Schächtfrage einen besonders hervorragenden Fachmann, dessen wissenschaf^iche Untersuchungen .im Druck er« schienen sind und auch im Ausländ zur Aufklärung der entscheidenden .Stellen viel beigetragen hjatien. Dr. Lieben gehört aiieh der von;'der ortljodoxen Landeskänzlei seinerzeit eingesetzten Spezialkoihmission für Schacht« angelegenheiten an. Pflege mit Cirine-Beize Deiner i'Böden große Reize. Siehe Inserat. יי■-—- •'״זו'.• '*.& Die Wahlen in der Preßburger orthodoxen Gemeinde. ׳ Die Wahl des Vorstandes und der Repräsentanz der PreÖburger orthodoxen Gemeinde für die nächste dreijährige Amtsperio.de. ist auf den 13. Dezember anberaumt ivorden. Zum Wählpräses wurde abermals, Rechtsanwalt Dr. F1 e ischhacker gewählt. Die Wahlagitation unter den Gemeindemitgliedern bewegt sich bis zur Stunde noch erfreulicherweise in den ruhigsten Bahnen qnd, in gedämpfter Stimmung. Es ist noch nicht sicher, ob die vor sechs Jahren ans Rüder gelangte Partei auch jetzt in geschlossener Einheit um ihre: Weite1;herrschaft ringen wird. Augenblicklich bemühen ,sich noch',die drei bekanntesten Führer dieser Partei, die Herren Isidor Engel, Heinrich Stahl er und Aron Grün hu t, jeder, separat, eine Gruppe von Gemeindemitgliedern aus alleti Parteien und Gesinnungsrichtungen um sich zu sammeln. Die organisierten Zionisten haben ebenfalls noch nichts Bestimmtes über ihre Wahlparole verlauten lassen. Auch über das Verhalten der im. ״Volkswirt« schäftlichen Klub“ zusammengeschlossenen Kreise,, ,die das, Zünglein an der Waage bilden, ist noch nichts bekannt,ärDie ״W a h r h e i t s p a r t e i“, die in den letzten beiden Wahlen um 100 bis 150 Stimmen in der Minderheit blieb, erklärte sich in ihrer ersten Sitzung zunächst als aktiy und will erst in späteren Beratungen über ihre Stellungnahme zu , der Wahl schlüssig werden. R. Jizchok Freund זצ״ל. Aus Hlohovec wird uns geschrieben; Am jüngsten Mittwoch verschied ganz urplötzlich im hohen Greisenalter von' 79 Jahren, doch inmitten vollster geistiger und körperlicher Rüstigkeit, der} allverehrte Nestor , unserer ‘Gemeinde, R. Jizchok Fr eund. .’Pwr.ch seinen Hingang hät sie und mit ihr die Kultusbeamtenschaft der Slowakinnen Orthodoxie einen herben Verlust erlitten. Wie eine .mächtige, sturm־ erprobte Eiche ragte der Verblichene aus d.er klassischen Epoche des altjüdischen, in heüig־herÖi|Qh'en1 Sinne des Woftes amtierenden ׳ שליחin unser-^verwaistes Zeit־־ altet־• hinein.. Nicht, nur seine Familie, aber auch ein Seitk* um Einfluß des WetteüS auf Ihre Gesundheit ist grofi f Wenn die Luff feucht ist Und kalte Winde wChen, ist Ihre Gesundheit durch Schnupfen, Katarrhe und Grippe am meisten bedroht. Sorgen Sie rechtzeitig fiir Ihten Organismus. Schützen Sie sich vor Krankheiten, weiche das ungünstige Wetter mit sich bringt. Durch regelmäßige Massagen mit dem Menthol- Franzbranntwein ALFA härten Sie' Ihten Körper ab und machen ihn gegen die ,00 schädlichenlEinwirkungen der rauhen Jahreszeit widerstandsfähiger. Befragen Sie Ihren Arztl Alpa - Ihre Gesundheit! weiter Freundeskreis in den West« und Ostgauen blickten mit Bewunderung und Verehrung auf zu diesem glänzen« den, schon vereinzelten Typus des Gemeindebeamten, der trotz bescheidenster sozialer Stellung und kümmerlichster Einnahmsquellen — dank seiner hohen rVQIb 1םעל1ת rVTlD und kostbaren Naturgaben an Geist und Energie — es dennoch zuwege brachte, einer ganzen Schar von Menschen Tröster, Berater und Helfer in der Not, in jeglichem gutjüdischen Freundesbund scharmanter Gesellschafter, im Rate der Gemeindeführer ein Ebenbürtiger zu werden. Das Wesen dieses schlichten, bescheidenen Marines von patriarchalischer Erscheinung strömte Fier« zensgiite, Leutseligkeit, abgeklärte Lebensweisheit aus. Wirken und Schaffen waren das natürliche Zusammenspiel edler Charakterzüge mit rastloser Arbeit für מצוות ימע״ט, innerhalb fast eines Halbjahrhunderts. Seinem Berufe,— ein'שוחט מומח bester Provenienz — hing er mit der tiefen Frömmigkeit und feurigen Hingabe unserer Altvorderen an. Die.קבורה legte beredtes Zeugnis atj von der tiefen Trauer, in die er uns versetzte. Im Namen der Familie beweinte der Schwiegersohn des Heimgegangenen, Herr Obeyrabbiner׳ E c k s t e i n aus Kaschau, in ergreifender Weise den unvergeßlichen Vater und trefflichen Menschen. Namens der Gemeinde hielt Hefr Oberrabbiner Schwarcz einen tiefempfundenen, eloquenten Hesped. Schließlich sprach für den ganzen großen Kreis der Freunde und. Verehrer Herr Rabbiner Ka lisch aus Preßburg zu Herzen gehende Worte des Abschiedes und ,des treuen Gedenkens. Die Chewra Kadischa bestattete ihn in einem Ehrengrab, in der vordersten Reihe. חנצב״ה Leiden Sie an Rheumatismus? Alpa-Massage ver« schafft Ihnen Linderung, belebt den Blutkreislauf, gewährt dem Körper die erforderliche Nahrung, stärkt die Muskeln und wirkt wohltuend auf die Nerven. Neuwahl bei den ״Bne, Emunim d'bet Jizchok“ in Hunienne. , Aus Humen ne berichtet man uns: Am 9. November hielt unser Jügendverein seine Generalver« Sammlung ab.; Nach schönen דברי תורה ^er Herren Leo« pold und Markus Friedrich, Söhne des seligen Ober« rabbiners 1צ״ל schritt man zur Wahl des Vorstandes. Es wurden folgende Herren per Akklamation gewählt: Ladis« lav Klein (Präses),. Bern. Groß (Vizepräses), Eugen Neu« mann (Gabaj), Armin Fried (Kassier und Schriftführer), Isidor Baumhaft (Kontrollor), Aron Rosenberg, Eugen Klein; Josef Klein, J^ikob Landau, Samu Groß und Nandor Fried (Repräsentanz), Eugen Davidovits,. Ba1:uch Gutter und David Neumann (Ersatzmänner). Bei Menschen, die niedergeschlagen, abgespannt, zur Arbeit unfähig sind, bewirkt das natürliche ״Franz« Josef“«Bitterwasser freies Kreisen des Blutes und erhöht das Denk« und Arbeitsvermögen. Führende Kliniker bezeugen, daß das Franz«Josef־Wasser auch für geistige Arbeiter, Nervenschwache und Frauen ein Darmöffnungs# mittel von hervorragendem Werte ist.» In Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich. Briefkasten. Oberrabbiner F. in S. Wir, halten es nicht für nötig, uns jetzt mit solchen• Auslassungen zu beschäftigen. S. W, in Mqkacevo, Die Entgegnung h^jt dort zu erscheinen, wo der Angriff veröffentlicht war. Unsere Leser würden Ihren Artikel doch gar nicht verstehen. Agudist, Prag, Daß die ״Selbstwehr“, wenn sie auf den; Munkacser Oberrabbiner schimpft; ihn als ״agudi« stischen Wunderrabbi Spira“ bezeichnet, zeugt nur von der großen Liebe der Zionisten zur Aguda. Aus der Welt des Baches. Religionsgeschichte. Eine kurze, nach religionswissensphaftlichen Grund־־ satzen angelegte Einführung in das Gesamtgebiet der ReligiohsgeschicHte, geschrieben vom Standpunkt .des gläubigen Katholiken, legt A, A n w a n d e r in, seiner ״*V.^führung in die׳ Reiigionsgeaehiehte,‘‘ (Verlag Josef Kusel & Friedrich Pustet, München) vor« Der Verfasser beschränkt sieh darauf, die Würdigunk der Religionen in einem Bereich vorzuhehmen, der, etwa hn Aufgabenkreis der vergleichenden Religionsgeschichte und Religionswissenschaft und auch in der Phänomenologie der Religionen liegt. Die Problematik der modernen 'Re* ligiönswissenschaft ist in sehr klarer Weise gezeichnet und erörtert* ־ ״Der Durchbruch der Religion! im menschlichen Seelenleben“ nennt Ei wind1