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Jüdische Presse · 1931-11-13 · 44 (13.11.1931) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
44 (13.11.1931)
Date
1931-11-13
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nt. 44 JÜDISCHE; PRESSE - — 4g| 4* 4׳ ־M ü S |T ichechoslowakeilS Justizminister Dr. Meißner über den Prozeß Horak. Nach einer vom C. P. B. verbreiteten Mel■4 düng äußerte sich Justizminister Dr. Meißner in einer Recle, die er am 4. November im Budgetatisschuß der Abgeordnetenkammer hielt, 11. a. auch über den Fall Horak, Er befaßte sich mit diesem Prozeß eingehend, Weil dieser Fall in der Oeffentlichkeit große Erregung hervorgerufen hat und die Kritik des Geschworenenverdiktes sogar vom Auslaud übernommen wurde und weil diese Kritik auf die tschechoslowakische Justiz ein ungünstiges Licht wirft. Der Minister begreift, daß jeder es als Unrecht empfindet, wenn irgend ein Verbrechen nicht gesühnt wird und macht darauf aufmerksam, daß man damit bei jedem Geschworenengericht rechnen müsse. Jeder praktische Jurist weiß, daß die Geschworenen in dieser Hinsicht unberechenbar sind. Eines einzelnen Falles wegen darf deshalb nicht die ganze tschechoslowakische Justiz mit Schmutz beWorfen werden. Der Minister schloß seine Ausführungen mit der Erklärung, daß übrigens der öffentliche Ankläger die Nichtigkeitsbeschwerde eingebracht hat, über deren Berechtigung der Oberste Gerichtshof entscheiden wird. Sonntagsruhe־Enquete. Freitag, den 6. November, fand in Bratislava die längsterwartete, vom Handelsministerium einberufene gemeinsame Beratung der interessierten Körperschaften über die Frage der Aufhebung, bzw. Milderung der Sonntagsruheverordnung statt. Zahlreiche Vereinigungen des Handels־ und Gewerbestandes kamen zu Wort und hatten Gelegenheit, ihren Standpunkt in dieser Frage zu begründen.. Die überwiegende Mehrheit aller ■Redner nahm entschieden gegen die Beibehaltung der vollständigen Sonntagsruhe Stellung und zeigte deutlich, wie verhängnisvoll diese Verordnung sich schon jetzt in den Erwerbsverhältnissen ganzer Bevölkerungsklassen auswirkt. Diesen Ausführungen gegenüber konnten die Verfechter der Zwangssonntagsruhe keine plausiblen Argumente Vorbringen. Immerhin traten auch in dieser Diskussion Erscheinungen zutage, die ein recht grelles Licht auf den Geist werfen, der in jenen — leider auch von Juden vertretenen — Kreisen herrscht, die auf das Schicksal der Sonntagsruhe nicht ohne Einfluß sind. Es wird sich verlohnen, einmal einen Blick zu werfen auf das Verhalten einiger jüdischer leitender Persönlichkeiten im Handelsgremium in solchen Fragen, die dem Groß* teil der jüdischen Kaufleute als Juden am Herzen liegen. Auch die Art, wie besonders der Sozialist Brody die Forderung der Juden als einen gegen die Gesetze ,des Staates gerichteten Anschlag hinstellte, verdient, der großen Oeffentlichkeit bekanntgegeben zu werden. Glück־ licherweise haben die entscheidenden Persönlichkeiten im Staate mehr Verständnis für soziale Gerechtigkeit und für den Standpunkt, der die wahren Interessen der Kauf* mannschaft in Betracht zieht, auch wenn die in erster Reihe Beteiligten vornehmlich orthodoxe Juden sind. Wir haben allen Grund, anzunehmen, daß die weitere Entwicklung der Dinge, deren erste Phase diese Enquete bildet, zum Ziel führen wird. Der Handelsminister hat jedenfalls bewiesen, daß er sich gerechten Forderungen, sofern sie in sein Ressort fallen, nicht ver* schließt. Dafür allein schon gebührt ihm Dank. Frau Judith Friedmann ע״ךן. Eine über den Rahmen ihres häuslichen Heiligtums hinaus sich der größten Beliebtheit erfreuende Frau, eine אשת חיל im jüdischesten Sinne, Frau Judith Fried* mann in Guta, mußte am 17. Marcheschwan plötzlich im besten Alter das Zeitliche segnen. Die Heimgegangene entstammt, ebenso wir ihr schwer heimgesuchter Gatte, einer angesehenen Familie in Guta und war während ihres ganzen Lebens eine würdige Tochter ihrer Vor* fahren. Sie zeichnete sich durch tiefe Frömmigkeit, Her* zensgüte ü.nd wahren jüdischen Wohltätigkeitssinn aus, Vorzüge, die ihr Anerkennung und Verehrung nicht nur bei Juden, sondern auch in der gesamten Bevölkerung erworben haben. Diese erschien fast vollzählig bei der Halwojoh und nahm aufrichtigen Anteil an der Trauer der Hinterbliebenen. Im Trauerhause gaben dem Schmerz über den herben, unerwarteten. Verlust dieser mustergül* tigen Frau Ausdruck zunächst ihr Gatte Herr Samuel F r i e d m a n n, Sohn des Rabbi Nechemja Friedmann seinerzeit lang in Wien, sodann ihr tiefgebeugter Vater Herr M. A. Unsdorfer, Oberrabbiner J. Baum, dann die Brüder der Heimgegangenen, die Herren Rabbiner Salopion Unsdorfer, Bratislava, Oberrabbiner Hillel Unsdorfer, Lußenec, Auf dem Bes Almin sprachen noch Herr Rabbiner Guttenplan aus Tinye, ihr Schwager J. Friedmann, Nove Zämky, und der jüngste Bruder Herr J, Unsdorfer, Galanta. Feierliche ShnamEröffnuag an der Preßburger Jeschiwoh. Sonntag, den 28. Marcheschwan, fand in der Brati* slavaer ״Schiurstube“ in feierlicher Weise die offizielle Eröffnung des am Rosch Chodesch Marcheschwan be* gonnenen Winters’man an der Jeschiwah statt. Die ״Schiurstube“ war bei diesem feierlichen Akt stark besetzt. Annähernd 200 Bachurim, zum größten Teil älteren Jahrganges, sowie zahlreiche לוסרי חורה und Freunde der Jeschiwoh füllten denRaum. An der Seite des ehrwürdigen Jeschiwohleiters, Herrn Oberrabbiner I Schreiber, auf dem Almetnor standen sämtliche Mitglie der des Rabbinates, die Dozenten der Jeschiwoh und eine Vertretung des Gemeindevorstandes. Lebhaft begrüßt, er öffnete Se. Ehrwürden seinen ״Hauptschiur“ mit einer einstiindigen Mttssarrede, in der er dä.4 ganze geistige Leben der Gegenwart vom Gesichtspunkte der Thora und Emunah einer eingehenden Betrachtung unterzog und den Schülern der Jeschiwoh• den Weg vorzeichnete, den sie in Studium und Lebensführung zu gehen haben. Er betonte dabei besonders die in letzter Zeit abermals vielfach erörterte Frage des profanen Wissens und wünschte, daß in den Reihen der Jeschiwohjünger an die Notwendigkeiten des Lebenserwerbes erst herangetreten werde, wenn die thorabeflissene3Jugend in תורה .und- יראה eine Stufe erklommen hat, die jede Beeinträchtigung des □יראת שמי ausschließt. Vort . besonderem pindruck waren die Worte־, die er ah die Anwesenden wegen der furchtbaren mate־ riellen Notlage der. Bachurirh richtete, wobei er seine Schüler zum Widerstand gegen die Sorgen des Alltags ermutigte. Unter lebhaften Jechi*Rufen aller Versammelten schloß der Vortrag. 1 Sefer ThorasEinweihung in Michalovce. Aus Michalovce wird uns berichtet: Der Klausverein in unserer Gemeinde hatte letzter! Schabbös eine schöne und erhebende Feier, indem •er an diesem Tage sein neuangefertigtes Sefer*Thora einweihte. Der Verein lud hiezu den Oberkantor mit Chor ein, der es verstand, die chas* sidische Vortragsart mit der! modernen zu vereinigen. Nach Tefilas Schachris wurde das Sefer vom Hause des Gaboj nach dem Minjan gebracht, um nach dem rühren־ den ״Ldovid Mismor“־Vortrag des Oberkantors in das Hechal gesetzt zu werden. Es würdigten die beiden Dajonim der Gemeinde die Bedeutung der Stunde und die große Opferwilligkeit der Vereinsmitglieder. Eine reich besuchte ״Mlave Malkoh“ bildete den Abschluß des Festes. ' Chinuch Habajis in NoVe Mesto n. V. Man be* richtet uns aus N o v e M e s;t o n a d Vähom: Hier fand vergangenen Sonntag im Hause des Präses der ortho doxefT*Kultusgemeinde, Herrn Josef Lichtenberg, ein חינוך הבית statt. Die Feierlichkeit begann um 4 Uhr nachmittags mit Rezitierung einiger Kapitel Thilim; her* nach folgte Mincha־ und Maariw־Gebet, und es wurde Mschnajoth gelernt. Sodann ergriff Ehrw. Herr Ober rabbiner Lippmann Donath das Wort. Seine Rede machte auf sämtliche Zuhörer einen erhebenden Ein* druck. Es folgte die Siidoh*schel*Mizwoh, während welcher auch schöne Thora־Worte und Schiroth gehört wurden. Das Benschen wurde um 180 Kc verkauft, und der Erlös kam der ״Chewra Machsike Hajeschiwoth“ zu. Die Feier־ lichkeit war in den späten Abendstunden 2*1 Ende. GastsDroschoh in Bratislava. Sonntag, den 28. Marcheschwan, hielt Herr Rabbiner M. J. Wieder aus Rumänien unter starkem Andrang des Publikums im Beshamidrasch der Preißgasse*Synagoge in Bratislava eine wirkungsvolle Droschoh. Der Redner repräsentiert den Typus jener jüngeren östlichen religiösen Redner, in deren Vorträgen neben reicher Belehrung in Thora und Mussar auch die Tagesfragen des orthodoxen Judentums im Geiste der Tradition beleuchtet werden. Dem Redner wurde reicher Beifall gezollt. Schomre Schabbos, Stellenvermittlung der Agudas*Jisroel* Jugendgruppe in der Slowakei, Landeszentrale Bratislava, Edlhof. Offene Stellen: Modewarenlehrling (Bratislava* Petrzalka), Stütze der Hausfrau mit Nähkenntnissen (Tuschkau, C. S. R.), Mödewarenlehrling (Nove Mesto n. V.), Lehrling in Kleidergeschäft (Bratislava), Gemischtwarenlehrling mit slowakischen Sprachkenntnissen (Sainoryn), Mädchen, in Säuglingspflege bewandert, mit Nähkenntnissen (Bratislava), Spezereiwarenkommis (Topolcany), zwei Zuckerwarenlehrlinge (Bratislava), Gemischtwarenkommis (Nitra), Fräulein mit Kochkennt* nissen (Bratislava), Glaserlehrling (Bratislava). Wir suchen Beschäftigung für Kommis, Lehrlinge und Büroangestellte in allen Branchen, für Verkäuferin (Anfängerin) in Galanteriewaren, Kinderfräuleins, Köchinnen, Stenotypistinnen, Hilfsarbeiter, Buchhalter, Drogisten, Zahntechniker usw. Amtsstunden Montag und Mittwoch abends von 8. bis 9 Uhr. Anfragen ohne Rückporto werden nicht berücksichtigt, . Sabbatentweihung in Polen. s Unter dem Eindruck der katastrophalen Wirtschafts* krise, die mit besonderer Schärfe die jüdische Bevölkerung betroffen hat, zieht der Chiliul Schabbos immer weitere Kreise. In den hauptsächlich von Juden bewohnten Gassen von Warschau, wie zum Beispiel Zamenhofgasse, Nowo* lipki, Karmelizki, Leszno usw., ja sogar in den Straßen Nalewki und Franziskansika, wo früher kein einziger Laden am Sabbat offen war, geht eine immer größere Zahl jüdischer י'Ladeninhaber dazu über, die Geschäfte an Sabbattagen zu öffnen. Um dem Uebel zu steuern, hielt vor kurzem an einem Sabbat der Verband der Zeire Agudas Jisroel im Nalewki*Hof unter freiem Himmel eine zahlreich besuchte Versammlung ab, in der gegen die öffentliche Entweihung des Sabbats schärfster Protest er* hoben wurde. Von dort zogen die Teilnehmer, in Gebet* mäntel gehüllt, vor die offenen Geschäfte und forderten die Inhaber auf, dieselben zu schließen. Als die Polizei die Demonstranten vertrieb, sammelten sich diese wieder im Nalewki*Hof und sprachen in einer spontan gefaßten Resolution ihre Erbitterung darüber hinaus aus, daß sich ״staatliche Organe in die inneyen religiösen Angelegen* heiten der Juden einmischteri“. Das gleiche Bild wie in den Warschauer Zentren zeigt sich in den Vorstädten. In Praga wurden an einem Schabbos auf Anordnung des Ortsrabbiners sämtliche Botei Midroschim und Minjonim geschlossen, und die ganze Judenheit versammelte sich in der Pragaer Hauptsynagoge, wo der Rabbiner des Ortes einen flam* menden Protest gegen den öffentlichen Chillul Schabbos erhob und die Gemeinde ermahnte, sich durch keinerlei für den der Adel Jisroel! Wien, II,, Nestroygasse 11, Der menschliche Orga* nismus ist zur Herbstzeit empfänglicher für Erkrankungen als sonst. Schnupfen, Katarrhe, Influenza sind an der Tagesordnung. Beugen Sie ihnen vor und härten Sie Ihren Körper ab durch tägliche Massage mit dem ALPA Ftanzbranntwein. Er wirkt wohltuend auf den Blutkreislauf, stärktdenOrganismus und macht die Haut gegen Erkältungen widerstandsfähiger. Alpa ■ Ihre Gesundheit! äußeres Geschehen in ihrem Gottvertrauen erschüttern zu lassen und in fester Treue zum Sabbat auszuharren. Nach ihm bestieg der Kuzmirer Rebbe die Kanzel, in so tiefer Ergriffenheit, daß es ihm lange Zeit unmöglich war, zu sprechen. Unter dem tiefen Eindruck seiner Worte sowie der Ausführungen des Ortsrabbiners wurde der einmütige Beschluß gefaßt, dem weiteren Umsichgreifen des Chillul Schabbos auf jede mögliche Weise zu wehren. Ins* besondere wurde beschlossen, in den am Sabbat ge* öffneten Laden nicht zu kaufen und ihre Inhaber zu gottesdienstlichen Funktionen nicht zuzulassen. Eine neue Schomre*Schabbos«Ortsgruppe in Schweden. Obwohl die Zahl der Schomre Schabbos in Schweden nur gering ist, ist Herr Rabbiner Dr. Wohlstein (Malmö) weiterhin mit Erfolg bemüht, den Kreis der Sabbatfreunde zu festigen und zu erweitern. Dank seiner rührigen Initiative entstand in Heisingborg eine neue Ortsgruppe, die nach dem Vorbild der in anderen schwedischen Städten bestehenden Schomre*Schabbos*Gruppen dem Weltverband Schomre Schabbos angegliedert wurde. General Wauchope will den Sabbat schützen. —־ Gegen SabbatsArbeitszwang für jüdische Hafenarbeiter in Haifa. . Rabbi Shachter*Belfast, der den Weltverband Schomre Schabbos in Nord*Irland vertritt, hat, anläßlich seines Abschiedsbesuches bei General Arthur Grenfell Wauchope, dem bisherigen kommandierenden General in Irland, der zum Oberkommissar für Palästina ernannt worden ist, namens der Sabbattreuen gebeten, seine Autorität dafür einzusetzen, daß dem Sabbat im Heiligen Lande sein Recht geschehe, zumal die Regierung bei der Durchführung öffentlicher Arbeiten die Bedürfnisse der sabbathaltenden Juden respektiere. General Wauchope, der alsbald den Besuch Rabbi Shachters erwiderte, ver* sprach, sein Möglichstes zu tun, um die geheiligte Kultur* institution des Sabbats in Erez Israel zu schützen. Wie aus Palästina mitgeteilt wird, werden die jüdi* sehen Hafenarbeiter in Haifa gezwungen, am Sabbat ihren Dienst zu verrichten, andernfalls sie darauf ver* zichten müssen, von der englischen Verwaltung beschäf* tigt zu werden. Der Weltverband Schomre Schabbos hat nun an den englischen Kolonienminister ein Memorandum gerichtet,. in dem zum Ausdruck gebracht wird, daß die Benachteiligung der jüdischen Arbeiter nicht den Inten* tionen der englischen Regierung entsprechen könne, die jederzeit auf die Bedürfnisse der sabbathaltenden Kreise größte Rücksicht geübt und selbst im englischen Mutter* lande, wo die Juden nur eine kleine Minorität bildeten, Ausnahmen von der allgemeinen Sonntagsruhe zu ihren Gunsten bewilligt habe. ״In Palästina“ — so heißt es in der Eingabe weiter — ״wo der Sabbath Heimatrecht hat, sollte diese Rücksichtnahme eine Selbstverständlichkeit sein, wie andererseits ihre Außerachtlassung als schwerer Schlag sowohl gegen die palästinensische Judenheit als auch gegen die gläubigen Juden der ganzen Welt emp* funden werden muß.“ Man hofft, daß sich insbesondere der neue Oberkommissär der bedrohten Interessen der sabbathaltenden Kreise annehmen wird. 1000 jüdische Familien in Palästina erheben Anspruch auf Amnestie für illegal Eingewamderte. Die Palästina*Regierung hat bekanntlich im Juli 1. J. eine Amnestie für illegal in das Land eingewanderte Personen erlassen und ihnen das Recht gewährt, um die Berechtigung zu dauerndem legalem Aufenthalt im Lande nachzusuchen, Bis heute haben sich tausend jüdische Familienoberhäupter um diese Vergünstigung beworben. Der Waad Leumi gibt in einem Kommunique bekannt, daß die erwähnten 1000 Familien nur die Hälfte der illegalen jüdischen Einwanderer, die ihre Position im Lande zu regeln haben, ausmachen, und daß die noch nicht registrierten Einwanderer sich beeilen müßten, sich in die Liste der unter die Amnestie fallenden illegalen Einwanderer eintragen zu lassen. Nach Legalisierung ihres Wohnrechts im Lande werden all diese Einwanderer in die bevorstehende Volkszählung mit einbezogen werden, (Zur Zeit des Amnestieerlasses wurde die Zahl der illegal nach Palästina eingewanderten Juden auf etwa 10.000 Seelen geschätzt.) Di© polnische Agudah für verstärkte Palästina- Arbeit, Der Zentralrat der Agudas Jisroel in Polen nahm eine Resolution an, in der die dringende Notwendigkeit der Verstärkung der Aguda-Tätigkeit in Palästina auf den. Gebieten der praktischen Siedlungsarbeit und der religiösen Erziehung anerkannt und die PalästintbZentrale der Agudah in Polen aufgefordert wird» eine große iveren-Hajischuw-Aktion durehzufUhren. Jede Dezehtrulisierung und Absonderung in der Palästina״Arbeit

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