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Jüdische Presse · 1931-11-13 · 44 (13.11.1931) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
44 (13.11.1931)
Date
1931-11-13
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 komitee der Alliance Israelite Universelle gewählt. Im Aufträge der Alliance und der Jewish. Colonization j Association in Paris besuchte er 1926 und 1927 die jüdi«! sehen landwirtschaftlichen Siedlungen in der Ukraine und in der Krim und bereiste auch ganz Rußland und Sibirien.! Sein Bericht über die Lage der Juden unter dem neuen j Regime erschien zum Teil im Organ der Alliance ״Paix et Droit“. Im Jahre 1929 trat Haffkine dem Hilfsverein I der Deutschen Juden, für dessen Wirksamkeit er sich seit längerer Zeit interessierte, als immerwährendes Mit* glied bei. Den Hilfsverein betraute er kurz vor seinem Tode mit der Durchführung seines großzügigen Ver* mächtnisses zugunsten von Jeschiwoth in Osteuropa. ״ Gelegentlich seines Aufenthaltes in Berlin im April T929 teilte Haffkine dem Hilfsverein mit, ־ daß er ein Kapital zum Zwecke der Förderung von Talmud*Hoch* schulen (Jeschiwoth) in Osteuropa bei einer Schweizer Bank deponiert habe, dessen Verwendung nach seinem Ableben dem Hilfsverein obliegen solle. Als der Tod Prof. Haffkine am 25. Oktober 1930 in Lausanne seinem reichen Wirkungskreise entriß, wohnte Herr Dr, Wischnitzer der Bestattung in Lausanne am 29. Oktober bei und gedachte der hervorragenden Persönlichkeit und des humanitären Wirkens des Ver* ewigten. ' Die Banque Cantonale Vaudoise übersandte am 28. Oktober 1930 dem Präsidenten des Hilfsvereins einen Brief Professor Haffkines vom 18. März 1929. Nach* stehend bringen wir aus diesem Brief, der das Testament;Professor Haffkines darstellt, die prinzipiellen Dar* •legungen: ״Die Banque Cantonale Vaudoise in Lausanne ist beauftragt, Ihnen eine Liste von Wertpapieren mit .Zinserträgnissen zu übermitteln, die ich bei dieser Bank deponiert, und einen Brief, den ich unter heutigem Datum an sie geschrieben habe . . . Das Erträgnis des Kapitals soll jüdisches traditionelles Studium fördern, und falls der Hilfsverein mit meinen Intentionen sympathisiert und eine Mitwirkung zu deren Ausführung akzeptiert, sollen die Einkünfte zur Verfügung des Hilfsvereins der Deut* sehen Juden, gesetzlich vertreten durch seinen jeweiligen Präsidenten, gestellt werden. Das Uebereinkommen hängt davon ab, daß der Hilfsvercin einwilligt, die Einkünfte zu verwenden oder ׳ihre Verwendung zu kontrollieren für Gewährung von Subsidien an Jeschiwoth öder kombinierte _Talmud*Thoras und Jeschiwoth in Polen, Galizien, Litauen, Rumänien, Ungarn oder anderen Ländern Osteuropas . . . Ich halte es für wichtig, daß die Bewilligung von Subsidien nicht als Mittel dienen soll, den Jeschiwoth irgend eine Aenderung in ihren Programmen und Lehr* methoden aufzuzwingen. So z. B. bin ich persönlich der Ansicht, daß Unterricht in Naturwissenschaften — Phy* ' sik; Chemie, Biologie, Geologie, Kosmögraphie — wo er gegeben wird, eine nützliche Ergänzung der häuptsäch* liehen Jeschiwah*Programme bildet, damit die Studenten nicht, wie es manchmal der Fall ist, nachdem sie die Schule verlassen, von dem Glanze dieser Wissenschaften betört und dazu verführt werden, die ungeheure Wichtig* keit der in den Jischiwoth erworbenen Kenntnisse zu unterschätzen. Des weiteren kann man die Meinung hegen, daß die Schüler der Jeschiwoth in einem Handwerk .unterrichtet werden sollten, wie es unsere alten Weisen waren, und daß sie z. B. unterrichtet werden könnten in Uhrmacherei, Silber* und Goldschmiedearbeit oder anderen Gewerbe* zweigen, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Dadurch würde erreicht werden können, daß diejenigen Studenten, die später keine Möglichkeit finden, ihr Leben zu fristen, nicht der Not und dem Elend verfallen. Wie berechtigt solche Meinung jedoch erscheinen mag, so weiß ich, daß die Leiter einiger Jeschiwoth Pläne dieser Art mißbilligen, und ich bin gegen jeden Versuch, sie dazu zu veranlassen, wegen materieller Erwägungen nach* zugeben. Andererseits kann Rat in solchen Dingen, wie Hauseinrichtung, Hygiene und allgemeine Reinlichkeit, Kleidung, Nahrung usw., gegeben und Hilfe in Verbindung damit erwiesen werden, und *wo solcher Rat und solche Hilfe akzeptiert werden, kann Kontrolle über die Ver* Wendung der Subventionen, die für solche Zwecke be* willigt sind, ausgeübt werden. ... Der entscheidende Faktor für die Erhaltung jüdischer Gemeinden ist zu allen Zeiten gewesen, wie er es ganz besonders gegenwärtig ist, daß in ihnen geistige Führer vorhanden sind, die wegen ihres Wissens Ansehen genießen, Die Schulen, die allein die Führer und Lehrer und Rabbiner heranbilden, die Gehör bei den Millionen inmitten zerrütteter Verhältnisse in Osteuropa lebenden Juden finden, sind diese traditionellen Er* Ziehungszentren, die bereits seit Generationen das intel* lektuelle und moralische Leben unseres Volkes aufrecht* erhalten. Die großen Schwierigkeiten und Entbehrungen, unter denen diese Schulen ihre Arbeit fortführen, sind für jeden Besucher sichtbar. Daher die Bestimmungen, die ich hier treffe. Ich kann nur wünschen, daß diese durch andere Glaubensgenossen ergänzt und vervoll* konunnet werden. i Ich unterzeichne als Ihr und des Hilfsvereins auf־־ richtiger Freund (gezeichnet) W, M. Haffkine.“ i 'יי ' In, diesem Dokument verdient neben der Groß* ziigi^ceit des Spenders auch die Feinfühligkeit Bewun* deruhg, mit welcher Haffkine den Leitern der Jeschiwoth Fingerzeige für die Erziehung ihrer Zöglinge auch in profanen Wissenszweigen, als Ergänzung des eigentlichen J|schiwahstudiums, zu geben sucht, ohne ihnen aber eine Aehderung ihres Lehrprogramms aufzuzwingen, jüdischeptmm Beth-Jakob-Wintetkurs. Das Zentralinstitut für Beth Jakob Mitteleuropa in Wien veranstaltet im Jänner 1932 einen vierwöchigen ״Betli-Jakob-Winterkurs Wien 1932“, zu welchem zahlreiche Teilnehmerinnen des Sommerkurses in Sabor, aber auch andere junge Mädchen aus der Slowakei, Rumänien, Ungarn erwartet werden. Die Wiener Beth-Jakob-Leitung hat sich zu dieser Einrichtung entschlossen auf Grund zahlreicher an sie ergangener Bitten aus Elternkreisen, welche in Erinnerung des segensreichen Einflusses der Soborer Wochen auf ihre Kinder wünschen, daß diese auch den Winter im Kreise Gleichgesinnter und unter Leitung bewährter Lehrerpersönlichkeiten verbringen sollen. OHM Wie in Sobor, sollen auch bei diesen Winterkursen Chumasch, Thilim, Tnach,. Dinim und Geschichte betrieben werden, um voy allem so die Weltanschauung und das jüdische Bewußtsein zu kräftigen und zu festigen. Standen die Soborer Wochen neben dem eben erwähnten Hauptzweck im Zeichen körperlicher Erliolung, so sollen die Wiener Wochen den Teilnelunerinnen zugleich auch allgemeine geistige Anregung unter sachkundiger Leitung vermitteln. Sie sollen die wichtigsten Wiener Sammlungen und Museen kennenlernen, vor allem aber das jüdische Milieu Wiens, dessen Einrichtungen und Gründungen eine außerordentlich charakteristische Note aufweisen. Es ist zu erwarten, daß diese zweimalige Zusammenkunft im Jahr für alle Teilnehmerinnen von segensreicher und nachhaltiger Wirkung sein ■wird und daß ebenso wie der Soborer Sommer der Wiener Winter sich als eine Kraftwelle jüdischen Erlebens erweisen wird. 1@| rmcflmcflTEfl 10] Die Vereinigung jüdischer Akademiker, Wien, ver* anstaltet einen Lichtbildervortrag des Bbr. Kurt Ster n: ״Nach einer Palästinareise.“ Der Vortrag findet am Samstag, den 14. November 1. J., um 7.15 Uhr abends, im Hörsaale des Instituts Primarius Dr. Robinson, Wien, VIII., Alserstraße־t23, statt. Gäste willkommen! Die Entwicklung des Thoralernens. Ueber dieses Thema hält Herr Dr. S. Lieben aus Prag am 16. d. um 7 Uhr abends im Dr.*KrUger*Heim, II״ Malzgasse 7, einen Lichtbildervortrag. Bei Erkältungen, Grippe, Halsentzündung, Mandel* Schwellung sowie Nervenschmerzen und Gliederreißen tut man gut, mit einem halben Glas natürlichen ״Franz־ Josef“*Bitter\vasser für tägliche Darmentleerung zu sorgen. Nach Urteilen der Universitätskliniken ־zeichnet sich das Franz־Josef*Wasser durch sichere Wirksamkeit bei ange* nehmem Gebrauch aus. In Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich. Ablehnung von Scliächtverboten. Wie die Reichszentrale für Schäclitangelegenheiten mitteilt, ist in Bielefeld in der Stadtverordnetensitzung vor kurzem der Antrag auf Schäcktverbot abgelehnt worden. Ursprünglich wurde der von nationalsozialistischer Seite eingebrackte Antrag von der Fleischerinnung, die in Bielefeld Besitzer des Schlachthofes ist, abgelehnt, später jedoch unter dem Druck von an den Vorstand der Schlächterinnung gelangten Drohbriefen unterstützt. Es wurde beschlossen, eine neue Schlachthöfordnung mit allgemeinem Betäubungszwang, also Sehächtverbot,• einzuführen. Der Magistrat nahm die Vorlage mit Stimmengleichheit an. In der Stadtverordnetenversammlung wurde zunächst eine Kommission zur Prüfung der Angelegenheit gewählt. Am vergabgeuen Mittwoch kam es zur endgültigen Ablehnung. Der sozialdemokratische Redner führte aus, daß der Antrag in die Gewissensfreiheit einer Gruppe des Volkes eingreife. Die Frage einer mit dem Schächten verbundenen Tierquälerei werde von vielen Gelehrten bestritten. Der Versuch, die Angelegenheit jetzt bloß als eine Frage ״Tierquälerei oder nicht?“ hinzustellen» müsse entschieden zurückgewiesen werden, Er selbst habe bei der persönlichen Inaugenscheinnahme nicht den Eindruck des Grauenhaften gewinnen können. Die Nr44 ״ Fein «Buttert AüfBfotgestfichen v 0 t t ü gl I c h elektrische Betäubung sei beim Schlachten von Rindern überhaupt noch nicht in Gebrauch. Auch der kommt!- nistische Redner sprach sich gegen ein Schäcktverbot aus. Der Antrag wurde sodann mit den Stimmen der Sozialdemokraten, Kommunisten, des ZentntmiS und eines Mitgliedes der Wirtschaftspartei abgelehnt. Ebenso wurde vor kurzem in Wertheim (Baden) der Schacht- Verbotsantrag der Nationalsozialisten mit allen Stimmen des Gemeinderates gegen die Antragsteller abgelehnt. Hier hatte die Handelsgesellschaft Protest bei der Stadt eingelegt, und auch die Viehhändler haben eine entschiedene Erklärung gegen das beantragte Schäcktverbot abgegeben. Einreiseerleichterung für Rabbiner in Palästina. Wie der Jewish Agency offiziell mitgeteilt wurde, haben die Behörden die vom Oberrabbinat übernommene Garantie für die Erhaltung von Rabbinern und anderen jüdischen geistlichen Funktionären, die nach Palästina kommen, zur Kenntnis genommen. Dies bedeutet eine Erleichterung der Einreise von Rabbinern lind jiulisehen religiösen Funktionären nach Palästina. Zehn Jahre nach dem Märtyrertod Rabbi Scliapiros in Plock. Anläßlich des zehnten Jahrestages der standrechtliehen Erschießung Rabbi Scliapiros in Plock veröffentlicht die jüdische Presse Polens Artikel, in denen an den Märtyrertod des Rabbiners erinnert und seine Rehabilitierung durch Wiederaufnahme des Verfahrens gefordert wird. Rabbi Schapiro war im Jahre 1921 nach Befreiung der Stadt Plock von der bolschewistischen Invasion von einem polnischen Militärgericht unter der Beschuldigung der Spionage zugunsten Sowjetrußlands und der Verständigung!mit dem Feind zum Tode durch Erschießen verurteilt worden. Die Verurteilung erfolgte, weil die Bewegungen des Rabbi beim Gebet, das er, in den Talles gehüllt, unbekümmert um die militärisehen Vorgänge in seiner Stube verrichtete, irrtümlich als Signale für die. feindlichen Truppen aufgefaßt wurden. Irgendwelche wirklichen Beziehungen des Rabbi zu den Bolschewisten konnten nicht fcstgestellt werden. Zehn Jahre״ schreibt die Warschauer jiddische Tageszeitung ״Moment“, liegt der unglückliche Rabbi Ckaim Schapiro nunmehr im Grabe, und cs ist, als ob noch immer sein Schrei zu hören wäre: ״Erde, decke nicht mein unschuldiges Blot!“ Wie einst Gcdaljah’s wird das Blut des Märtyrers von Plock nicht ruhen, es fordert Gerechtigkeit und Sühne: denn über seinem Grabe schwebt noch immer die Beschuldigung des Verr-ats, von der ihn noch kein Gericht freigesprochen hat. Die Märtyrer unserer Vergangenheit haben sich nicht darum bekümmert, was die Völker über ihre angeblichen Verbrechen dachten. Rabbi Aikiba fragte nicht danach, ob die Welt ihn . von der Anklage, derentwegen er zum Tode geführt worden war, freisprechen werde. Die letzten Worte auf seinen Lippen waren: ״Höre, Israel“, nicht ״Höret ihr Völker“. Aber der Märtyrer von Plock forderte wenige Minuten, bevor die Exekutionsabteihvng ihr Werk tat, seine Verwandten auf, für die Revision des Verfahrens gegen ihn und die Verkündung seiner Unschuld Sorge zu tragen. Sein Bruder, ebenfalls Rabbiner, erzählt, daß er einst, Jahre vor der bolschewistischen Invasion in Polen, mit Rabbi C-haim Schapiro über Märtyrertum sprach, wobei dieser erklärte: ״Glaube mir, Bruder, ich wünschte, zum unschuldigen Märtyrer für Seinen Heiligen Namen auserwählt zu werden.“ Sein Wunsch ist erfüllt worden. Bis auf den heutigen Tag aber wurde seine Unschuld noch nicht gerichtlich festgestellt, noch immer haftet der Name Verräter an seinem Angedenken. Als die Tragödie von Plock sich ereignete, ging ein Aufschrei durch die jüdische Welt. Die Juden waren in höchster Erregung, von nichts anderem wurde damals gesprochen. Aber damals war Krieg, ein Kriegsgericht hatte eilig und in rauher soldatischer Art geurteilt. Damals konnte nichts getan werden. Seither sind zehn Jahre verflossen. Die jüdische öffentliche Meinung muß verlangen, daß die polnischen Gerichte den Fall wieder auf rollen, das Beweisverfahren revidieren und die einzig mögliche Entscheidung treffen: die Unschuld des Rabbi zu verkünden. Kalte Füße sind ein Zeichen schlechten Blutkreis* laufes infolge ungenügender Ernährung der unteren Extremitäten. Dies äußert sich bei geistigen und körper* liehen Arbeiten, bei wenig Bewegung. Pflegen Sie Touristik oder Fußturnen und massieren Sie täglich vor dem Schlafengehen die Füße mit unverdünntem Franzbrännt* wein ״Alpa“. -.— Amtliche Verlautbarungen der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Gräberausschmückung auf den israelitischen Friedhöfen Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien beabsichtigt, die im Friedhofamte der Kultus* gemeinde sowie in den Friedhofkanzleien einlaufenden Aufträge für die Ausschmückung von Gräbern und Grüften auf den israelitischen Friedhöfen im Offert* wege zu vergeben, Interessenten erhalten die näheren Auskünfte in der Amtsdirektion der Israel. Kultus* gemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock (9 bis 12 Uhr vorm.), Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 13. November 1931, werden bei dem um 4 Uhr 20 Minuten beginnenden Abendgottesdienst in nachbenannten Gemeinde- und Bezirks- Synagogen Predigten abgehalten, und zwar: 11״ Tempelgasse 5 (Rabbiner Dr. J, M. Bach). III־., Untere Viaduktgasse 13 (Professor Dr. K. Kupfer). KV״ Turnergasse 22 (Rabbiner Dr, I. Taglicht). XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein); Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 14. November d. J., findet um 3 Uhr nachmittags der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. Exegetische Vorträge, Samstag, den 14, November 1931 (beim Vormittagsgottesdienst): XX., Kluckygasse Niv 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). XXI., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M, Rosewnann). XIIL, Eitelberggasse 22 (Rabbiner Dr, M. Lewin). Beim Nachmittagsgottesdienst, Midraschvortrag» II., Paziuanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes), um halb 4 Uhr nachmittags.

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