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Jüdische Presse · 1931-11-06 · 43 (6.11.1931) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
43 (6.11.1931)
Date
1931-11-06
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Sdte 2 Fein .־Butter! ÄMif0i|esjrtch|| t 0 rz u g t! ehr lieh die Geschichte als die Lehfmeistefin der Gegenwatt anerkannt würde, dann würde es auch in unseren Reihen hicht noch itnttter so viel Befremden hervorrufen, wenn man sieht, daß antisemitisch verhetzte Menschen auch heute im Geschäftsleben Tuden boykottieren und auch in 'gesellschaftlicher Hinsicht oft eine deutliche Scheidewand zwischen sich Und Juden, ' mit denen sie zu tun haben, aufrichten. Wenn wir aus der Geschichte zu lernen wissen und nicht allzu schnell vergessen, müssen wir uns von Augen halten, daß es beispielsweise auch innerhalb unserer engeren Heimat im 15. Jahrhundert Bannbestim* mungen gegen jedert gab, der Juden diente, bei ihnen Wohnte, mit ihnen redete, aß oder tränk. Die Juden jener Zeit regten sich über solche Dinge nicht auf, sie nahmen von ihnen kaum Notiz und überließen es der Zeit und den Verhältnissen, den Kampf gegen Engstirnigkeit aus« zufechten. Daß Cr noch lange nicht ausgekampft ist, zeigt, daß auch hochgelehrte Forscher manchmal, wenn sie irgendwie auf Juden stoßen, irgend etwas Verdächtiges! oder Geheimes da wittern zu müssen glauben, wo es sich um ganz normale ünd offen zutage liegende Dinge handelt. Es soll nicht untersucht werden, wieviel Wasser Schön Von jüdischen, wenn auch allerdings nicht Von religiösen oder wenigstens religiös geschulten Gelehrten durch vorgebliche psychoanalytische Untersuchungen über jüdische Ritualien auf die Mühlen der Pseudowissen« schaft vom Hakenkreuz getrieben wurde. Auch auf ganz neutralem Gebiet sind solche Entgleisungen möglich und so meinte neulich ein sonst sehr gründlicher Wissen« schattier, als er entdeckte, daß es in dem niederöster« reichischen Orte U im. Mittelalter ein ״Judentanzhaus“ gegeben habe, es müsse sich da um einen geheimen Zu* sammenkunftsort gehandelt haben, während in Wirklich* keit solche ״Tanzhäuser“ ebenso wie Judenbäder und ähnliche Gebäude fast überall dort anzutreffen sind, wo einmal) Juden ansässig gewesen waren. . Und in einem anderen Falle fragte einmal so ein Gelehrter allen Ernstes, ob es wahr sei, daß bei den Juden die Leichen sitzend beerdigt werden. Wem von uns ist es noch nicht begegnet, daß man ihm sagte: ״Ja, wenn alle Juden so wie Sie wären.“ Von den Juden denkt man immer ״Senatores boni viri, senatus mala bestia“ und so kommt es, daß man nur einfach alle Juden, denen diese Versicherung schon gegeben wurde, .zusämmenzählen und Zusehen müßte, wie viele dann übrig bleiben, Ebenso pauschaliter aber wie die Judenals; solche, als Kapitalisten oder Bolschewiken usw. verurteilt werden, geschieht dies auch mit dem Talmud. Auch, hier j bestehen noch immer die schwärzesten Meinungen. Wenn! sich aber jemand wirklich der Mühe unterzöge, in ihn einzudringen, würde er auf jeder Seite zu bekennen ge« zwungen sein:;,Ja, wenn der ganze Talmud so wäre!“ Es wäre ja auch sonst gar nicht denkbar, daß er durch alle die vielen Jahrhunderte hindurch und •auch jetzt noch fortwährend tausende Jünger fesselt, be« geistert und zu gefestigten Charakteren erzieht. So kann n u r Gutes’und Edle s wirk e n und wer den Talmud wirklich kennenlernen wollte, müßte gleichzeitig auch das Menschliche und Edle im Juden erkennen — selbst auf die Gefahr hin zu vergessen, was ״völkische“ Wissen* schaft ihn lehrte. M. -V Weltverband Schomre Schabbos. Der Weltverband für Sabbatschutz ״Schomre Schabbos“ versendet soeben seinen Tätigkeitsbericht für das erste Jahr nach dem Sabbatweltkongreß 5691. Wir entnehmen dem Umfangreichen Bericht folgende interessante Einzelheiten: Der Kongreß hat zunächst die o r g a n i s a t o r isehen Grundlagen des Verbandes verbreitert. Schon die Vorbereitungen zum Sabbat-Weltkongreß patten Gelegenheit gegeben, die mannigfachen A U slaiidsbeziehungen, die zum größten Teil bereits im Jahre 1929 angekniipft worden waren, zu festigen und weiter ,auszubauen. Der Kongreß vollends gab den unmittelbaren Anlaß zur Gründung einer Reihe n e ul e r L a n d els v e r h ä n d e, insbesondere auch in Ländern, die bisher den universellen Bewegungen innerhalb der Judenheit ferner gestanden hatten. Das Bei•־ linpr Büro des Weltverbandes gewann Fühlung mit allen jüdischen Zentren der Welt, im Norden bis nach Oslo (Norwegen), im;Süden bis nach Johannesburg (Südafika), im Osten bis nach Kemaushah (Persien) und Bombay (Indien) und im Westen mit Montreal (Kanada) und den Hauptstädten der •U/S. A. So stark;war das Echo der Sabbatbewegung auch in den außereuroputschen Ländern, daß auch allgemeine religiöse und kulturelle Institutionen sich mit der Bezeichnung ״Schomre Schabbos“ schmückten. So wurde in Alexundrien unter Leitung des Herrn Oberrabbiners Prof, Prato eine Jeschiwah ״Schomre Schabbos“ gegründet. Insbesondere aber in Europa hat der Kongreß starken Eindruck!unterlassen und entscheidend dazu beigetragen, die Sabbatidee zu verbreiten und sie insbesondere auch Kreisen nahezubringen, die dem positiven Judentum ferner stehen, Ihre Wirkung ־wurde weseutlich unterstützt durch eine g r 0 ß e Z a h 110 k a 1 e r K u n d ge b u n gen in Verbindung mit Reisen führender Persönlichkeiten des Verbandes. Es ist in den örtliehen Verhältnissen begründet, daß siel! zunächst in DeutscUland das Netz der Ortsgruppen erweiterte, Iir Köln wurde am 18/ Jänner d/ J» im An- Schluß an eine öffentliche Kundgebung, in der vom Prä- Sidium des Weltverbgudes Herr Ministerialrat Hans Goslar und vom Zentralkomitee Herr Rabbiner Dr. L, Rösenthal sprachen, und die in der jüdischen Presse als eine der imposantesten Veranstaltungen gekeunzeichnet wurde, die Köln jemals gesehen hat, eine neue JÜÖlSGHfP Ortsgruppe gegründet* iü/B r e s l a n am 15. April im Anschluß an einen öffentlichen Vortrag des Herrn Rabbiners Markus Melchior-Beuthem und in Hambürg wurde die Neugriindung durch einen besonders eindrucksvollen Aufruf. im Hamburger Gcmeindeblatt eingeleitetj der von den jüdischen Gemeinden Hamburg. Altona und Wandsbek, vom Deutsch-Israelitischen Synagogen-Verband, Hamburg, vom dortigen Tempelverband und den drei Groß-Hamburger Logen unterzeichnet war. Von der Arbeit der verschiedenen Landesverbände^ sei noch die Tätigkeit der holländischen Ver.eenigihg S j e m i r a s S j a b b o s, llie in alten größeren Orten öffentliche Verunstaltungen abgehalten und sich im ein- Zeinen um die Stellenvermittlung erfolgreich bemüht hat, anerkennend hervorgehoben. Das Büro hat im Interesse weitmöglicher Verbreitting der Sabbatidee Von!verschiedenen namhaften Persönlichkeiten Artikel angefordert, die das Sabbat- Problem von den;verschiedensten Seiten beleuchten, und sie den jüdischen Zeitungen zur Verfügung gestellt, Insbesondere die jüdischen Gcmeindefolätter haben eine ganze Reihe von Artikeln durch das Büro erhalten. Unter anderem veröffentlichte das in einer Auflage von zirka 80.000 Exemplaren' erscheinende Berliner Ge- «vcihütz! \4tt 4fr utoe m-noiutf auA״ch: LEBENSVERSICHERUNG /7/i ineindeblätt einen bemerkenswerten Beitrag von Erau Berta Pappenheim übe den ״Sabbat und die jüdische Fan“. Im Auslande wurden darüber hinaus neue Zeit- Schriften begründet, die sich.als eine der vornehmsten Aufgaben die Propagierung der Sabbatidec gestellt haben. So wurden die 'Probleme der Sabbath e i 1 i g ü n g in den Mi 11 e I p u 11 k t d e s offen t-’ Lichen Interesses gerückt, und während in früheren Jahren meist mir von den Kanzeln und auch dann nur gelegentlich ־über den Sabbat gesprochen wurde, ist nunmehr erreicht worden, daß die gesamte positiv eingestellte jüdische Presse fast allwöchentlich über den Sabbat berichtet. Besondere Erwähnung verdient die S c h r i f t e nreihe des Weltverbandes, die im April dieses Jahres mit einer ausführlichen Untersuchung von Dr. Josef Stern-Berlin über das 1besonders aktuelle, auf dem Sabbat-Weltkongreß viel *diskutierte Problem der fünftägigen Arbeitswoche eröffnet wurde. Die zweite Nummer brachte das grundlegende Referat, das Herr Rabbiner Dr. Rosenthal-Köln auf dem Sabbat-Weltkongreß zur Frage der Kalenderreform gehalten hat. Das dritte Heft, das in hebräischer Sprache erschienen ist, enthält einen!Bericht über den Verlauf des Kongresses uncl ist besonders gut geeignet, in die mannigfachen Probleme einzii führen, die den Weltverband zur Zeit beschäftigen. (Weitere Schriften sind in Vorbereitung.) Die laufende Arbeit der Zentrale erschöpfte sich jedoch nicht auf die Gebiete der Organisation und Publizistik, sie ist vielmehr zu einem guten Teil den praktischen Aufgaben d e s S a b b a t s c h u t z e s zugewandt. Auch in dieser',Hinsicht .hat der Kongreß die Richtung der Arbeit vqrgezeichnet. Das Hauptinteresse galt der Bekämpfung der .;von der Kalendcrrefo r m 11er drohenden Gefahr eines wandernden Sabbat. Das Präsidium des Weltverbandes ist mit Völkerbund und Regierungen in Verbindung' getreten, um ihr Verständnis für den jüdischen Standpunkt zu wecken, und hat insbesondere auch mit den Kommissionen und Gesellschäften, denen das 'Stugjfim der Kalenderfrage zur Spezialfrage gestellt ist, .yerl1audeltv Besondere Wiirdigung verdient die tatkräftige Mitwirkung des W e l.t v e r b a n d e s a n. 4 e•11 Aktionen des J ü d ischeu Komitees b e t .1* e f f e 11 d die Ka 1 e u d e rrefonn. Die Grundlage ,der von dem Komitee gef Uhrteil Aktion der Samm 1411g von Protes.tresol 11t i o 11 e n d e r j ü di s c 11,e 1! Gerne i n d e n gegen die Kalenderreform beruht 1vRf den Vorarbeiten des Weltverbandes, der die Notwendigkeit einer solchen Aktion bereits im vergangenen J^hre betont und in einer von allen in Berlin zentralisierten namhaften jüdischen Organisationen beschickten Versammlung die Basis für die Durchführung der Aktioiy'gelegt hat. Im. Hinblick auf die Ungewißheit der künftigen Gestaltung des Kalenders sind wir in der Frage der f ü 11 f tägige 1! A vbo it s w0che noph . nicht aktiv. hervorgetreten, Wir haben aber die Bewegung eingehend studiert und die Unterlagen geschaffen, die es in absehbarer Zeit ermöglichen werden, die neue Bewegung den Interessen. der Schomye Schabbos nutzbar zu machen. . Betreffs Milderung,ך/- der Z w a u g s sonntagsruhe wurden entscheidende Schritte eingeleitet, über die das Präsidium der Qeffentliehkeit bald Mitteilung machen zu können hofft,; Um die Voraussetzungen für eine allgemeine, über alle Bänder sieh erstreckende 1%. 45 Spendet Idf den de!• Adas Wien, H., Nestfoygasse 11. - ■.W^v^Mia1i-.a.tfi -״■, ,',yf;• tiamia Aktion zu schaffen, wurde das R e c 111 s a r c 11 i v ansgebaut, das eine sich zusehends Vervöllköfütttende Sammlting der zahlreichen, iw Zuge der sozialpolitischen Gesetzgebung des letzten Dezenniums erlassenen Sonntagsruhegesetze und -Verordnungen enthält. Das Rechtsarohiv bildet zugleich die Grundlage für die Ausk tt n f t sn n d Berat 11 n g sl ä t i g k e i t der Zentrale. Auf dem Gebiete des S a b b a t s c11 u 1 d i s p e nses wurden in eifriger Kleinarbeit in mehreren Zentren bemerkenswerte Erfolge erzielt, so in Warschau betreffs Befreiung der jüdischen Schüler vom Unterricht in den staatlichen Fach- und gewerblichen Fortbildungsschulen, in Malmö (Schweden) betreffend Schreibdispens. in Alexandrien (Aegypten) und Madras (Indien) betreffend Verlegung der Prüfungstermine auf einen Tag in der Mitte der Woohe. Der Weltverband war darüber hinaus :bestrebt, w i r t s c 11 a f 11 i c h e E i n r i c 111 u ti g e n zu treffen, die dem sabbattreuen Mittelstand unmittelbare HilFe bringen sollen, doch konnten die starken Impulse, die der Sabbat-Weltkongreß in dieser Beziehung gegeben hat. durch die außerordentliche Verschärfung, die die Wirtschaftskrise bald nacfli dem Kongreß und zumal im Sommer dieses Jahres erfahren hat, nicht zur Aus wirkung kommen. Viele wertvolle Projekte, die das Präsidium in Verfolg der Resolutionen des Kongresses in langen Beratungen ausgearbeitet hat, konnten nicht in Angriff genommen werden, da alle Aufgaben, die größere Kapitalien beanspruchen, notgedrungen zurückgestellt werden mußten. Trotzdem ist einzelnes, wenn auch in bescheidenem Umfange, zur Durchführung gekommen. So wurde in Berlin durch die deutsche Landeszentrale die ״Arewnth“ Erwerbs- und Wirtschaftsgcnossenschaft für das jüdische Handwerk e. G. m. b. H. gegründet, die insbesondere die Aufgabe hat, die säbliattreuen Handwerker, die wegen der besonderen Arbeitseinteilung, die die Heiligung des Sabbat bedingt, unter dem Druck der Zeit doppelt zu leiden!haben, in ihrem Existenzkamof zu unterstützen. Den Abschluß der Arbeit des Berichtsjahres bildete der Aufruf, den das Präsidium des Weltverbandes anläßlich des Rausch-Ilaschonoh-Eestes, dessen erster Tag dieses Mal auf einen Sabbat fiel, erlassen hat. Im Hinblick auf die zunehmende Bedrohung des Sabbats durch die katastrophale Zuspitzung der wirtschaftlichen Lage und angesichts der bevorstehenden Entscheidung in der Frage der Kalenderreform forderte der Weltverband die Rabbiner in allen Ländern jüdischer Siedlung auf, ihre Ansprachen am ersten Rau sch-Haschönoli-Tage dem Sabbat zu widmen. Der Aufruf, der zugleich in mehreren Sprachen durch die gesamte jüdische Presse verbreitet wurde, fand weitgehend Beachtung. Die Rabbiner nutzten den Sabbat-Rauscli-Hasclionoh, um in den jüdisehen Massen die Liehe zum ,Sabbat zu festigen, um die Widerstandskraft gegen schwere Versuche zu stählen und die Solidarität der Scliomre Schabbos zu stärken. So endete das Jahr, d e m ־d ie'M a n ife s tä t'i o n des S a:b b a t - W׳e 11 k o n g r e s sp s den Auftakt gegeben hatte, mit einem erneuten Bek e n 111 n i s der Gesamtjude n <11 eit zur Idee und Hei 1 i g k e i t des Sabbats. Gesellschaftsreise nach Palästina. Einem vielfach geäußerten Wunsch entgegenkommend, beabsichtigt die Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel, bei genügender Teilnehmerzahl eine Gesellschaftsreise nach Erez Jisroel zu veranstalten. Als Termin für die Reise ist die Zeit vom 5. Adar I 5692 (10. Februar 1952) bis 22. Adar I 5692 (29.' Februar 1952) geplant. Die Abfahrt von Triest erfolgt Mittwoch, 5. Adar I, nachmittags 1 Uhr. Die Kosten dieser Reise werden sich cinschließ-lieh Landaufenthalt, Hotel, V e r p f 1 e g u 11 g, außerdem Fährte n z u a Ile 11 Ä u s f 1 ii g־ e n, F ti 11 r 11 n g e n d u r c 11 fachkundige Führe r, unter besonderer Berücksichtigung aller Sehenswürdigkeiten wie folgt stellen: III. Klasse.S 1000.— II. Klasse.S 1400.—!1. Klasse.S 1870.— Für gute Unterbringung׳ und rituelle Verköstigung, je nach der Klasse, ist weitestgehend Sorge zu tragen. Das Pr o g 1• a mm während des Landaufenthaltes ist für alle drei Klassen .einheitlich ״,eregelt. Die Fahrt findet auf einem Dampfer der neuen direkten Palästina-Linie des Lloyd Triestino, ״Adria“, statt. Die Preise verstehen sich von Triest bis Triest. Der Aussteigeort für die Hinfahrt ist Jaffa, der Einsteigeort für die Rückreise ist Haifa. Fs ist nötig, daß die Sicherung der Plätze bis zum 15. Dezember 1951 durchgeführt ist. Programme und Informationen sind durch die Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel, Wien, IL, Leopoldsgasse 16, erhältlich. Amtliche Verlautbarungen der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 7. Novemberd. J. findet lim 5 Uhr nachmittags der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen statt. Predigten in den ismelitischen Gemeinde- und Bezirkssynngogen. F 1־ e i t•a g, d e n 6. Nove m ber 195 1, werden bei dem um halb 5 Uhr beginnenden Abendgottesdienst in nachbeminnteu Gemeindelind Bezirkssynagogen Predigten abgohalten, und zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr/ l. Taglicht); IL, Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr, Z, Taubes); 111״ Untere Viaduktgasse 15 (Professor Dr. K. Kupfer); V., Siebenbruunengasse •in (Rabbiner Dr, M. G. Mehrer); VL, Sehmalzhofgasse 5 (Rabbiner Dr. J. Drohinsky); VIII., Neudeggergusse 12 (Rabbiner Dr. M, Bauer); IX״ Müllnergasse 21 (Raibbiner Pr/A. Z. Schwarz); X״ Humboldtgasse 27 (Rabbiner Dr, A. Weiner); XIII״ Eitelberggasse 22 (Rabbiner Dr, M, •Lewin); XVI״ Hubergasse 8 (Rabbiner Dr, J, Baeli). , Midraschvortrag; II״ Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr, Z. Taubes), um halb 4 Uhr nachmittags). Bibel vorträge; XX״ Kluckygasse 11 (!Rabbiner Dr. B. (Murmels,tein), beim yormittagsgottesdiensti S a m s t a ■g, den 7, N o v e ipb e r 195 t, 4 Uh r rt a c hmittags: X'III״ Eitelherggasse 23!(Rabbiner!Dr, M. Le- , win); XIX., ,Dollinergasse 5 (!Prediger Dr, A. Frank״ furter).

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