Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 40 (16.10.1931)
- Date
- 1931-10-16
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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JÜDISCHE PRESSE iääsäiäuäsmimmmä ch o Slowake i Dem Gedäditfifä Oberrabbiner Webers זצ״ד• Tausende und aber Tausende strömten heran und :geleiteten in Piestany den auf tragische Weise ums Lehen gekommenen geistigen Führer der slowakischen ortho־ doxen Judenheit Oherrahbiner Kalman Weher זציל auf seinem letztenWeg. Von weither scharten sich seine Anhänger und Verehrer zusammen, und Jude und Nichtjude gleichermaßen zollte Pietät dem großen Toten , des slo־ Wakischen Judentums. Diese große Menge der Verehrer und Freunde hat der geistige Vorrang, durch den der Heimgegangene über seine Anhänger herrschte, hier zu־ sammengefithrt zu der großen Trauerfeier, und sie ge־ ׳dachte mtt pietätvoller Teilnahme besonders seiner bei־ spiellosen Tätigkeit im letzten Jahrzehnt. Es gehört mit zum Tragischen in der Rolle des im öffentlichen Leben stehenden Menschen, daß sein Wirken auf viele unerbittliche Gegner stößt. Je weiter sein Be« tätigungskreis reicht, eine je größere Volksmasse seine geistige Größe'zu fesseln vermag, je mächtiger die Schar seiner Anhänger ist, um so breiter wird in der Regel die Front seiner Gegner, 11m so stärker ihr Widerstand. Weil er ihre Interessen kreuzt, bieten seine Gegner alles auf, um die öffentliche Tätigkeit des großen Mannes zu hindern, die Erfolge seiner Tätigkeit zu schmälern Und die Zahl seiner Anhänger zu verringern. Eine, solche Gegner־ Schaft fand dieser, große jüdische .Führer im Judentum selbst. Weshalb? Oberrabbiner Weber צ״ל? wagte es, sich einer Strömung entgegenzustellen, Welche Mode gewor# den war'׳.und die Juden nicht nur in der Slowakei und nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Welt im Banne hielt. Die׳ Wunden des Krieges und die darauf־ folgenden prüfungsreichen Zeiten haben im schwer heim־ :gesuchten Judentum den Gedanken des Romantizismus aufgeworfen und die Erlösung aus aller Not und allen Leiden in der aus diesem Romantizismus hervörgegan־ genen nationalen Idee erblicken lassen. Diese, zehn oder zwanzig1 Jahre vorher noch kaum bekannt gewesene, Schwärmerei der nationalen Idee artete zu einem wahren Götzendienst aus, und die Sehnsucht der Massen nach etwas Besserem, nach etwas Neuem . hat es mit sich , gebracht, daß der nationale Gedanke das Judentum mit voller Kraft ergriff. Jeder, der sich ihm entgegenstellte, erschien, als ob er sich einem alles mit, sich reißenden und alles auf seinem Weg hinwegschleudernden Strom widersetzte, Weil die Anhänger, der nationalen Idee ihm, einem feind־ liehen Heere gleich, entgegentraten.! In ihrer Begeh sterung für die neue Idee erblickten . die Nationalisten in jedem, der nicht ihr Anhänger war,, den Feind ihres 1Glückes und aller' ihrer Hoffnungen auf die Zukunft. Weber ןצ״ל war es allein, der, als im Jahre 1919 die in־ folge der Raubüberfälle ' gequälten und eingeschüchterten jüdischen Massen sich politisch nicht zu orientieren ver־ mochten und sich deshalb der .nationalen Idee als. erlösen־ •dem Gedanken zuwandten und auf ihrer ,Basis orga« nisierten, dieser Strömung ein ״Halt!“ zurief״ ־Rennet nicht in die Gefahr, bedenket vom Gesichtspunkt eurer Zukunft, daß ihr um euer Wohlergehen nicht einen neuen -G־tt, einen neuen Götzen zu suchen brauchet. Das Juden־ tum hat bisher in seiner Tradition gelebt und steht und fällt auch in seiner Zukunft mit seiner Tradition!“ Er hielt deshalb die Gründung keiner Organisation für drin־ gender, als die staatlich anzuerkennende gesetzliche Or־ ganisation der auf Basis der Tradition stehenden Juden־ heit, damit die jüdische Tradition •und mit ihr zugleich •die jüdische Zukunft des staatlich gewährleisteten Schutzes, teilhaftig wird. So kam im Jahre 1920 die gesetzlieh gesicherte Autonomie der traditionellen Judenheit in •der. Slowakei zustande, die er erfochten und die sich dann :nach seinen Prinzipien eingeördnet hat. Den Götzendienst der nationalen Idee, der er seiner Bedeutung nach jedes jüdische Heiligtum unterordnen wollte, der immer und in allem in erster Reihe nur die Nation und ausschließlich -die Nation sehen wollte, im Judentum, zwang er zur.! Stillstand und setzte der neuen Götzenanbetung im Zu־ :sammenschluß des slowakischen traditionellen Judentums ■einen undurchdringlichen Damm. Die neue Strömung ׳drohte immer mit der Durchbrechung dieses Dammes und förderte mit gesteigerter Energie . ihren, Platz unter der traditionellen Judenheit. Aber Oberrabbiner Weber . צ״ל verstand es, diesen Durchbruch mit seinem unbeugsamen Willen zuverhindern. Je stärker die Nationalisten ihre Waffen gegen Öen festen Wall des traditionellen Juden־ ־tums richteten, um so entschiedener verteidigte Ober־ rabbiner Weber זצ״ל den von ihm erbauten Schutzdamm. Noch vor wenigen Wochen hielt er es für nötig, einem gegen die Ehre dieses großen Mannes gerichteten unbe־ gründeten Angriff ׳mit einem Zeitungsartikel entgegenzu־ treten. Aber all dies vermochte nicht Oberrabbiner Weber ״ל vpn -seinem unverrückbaren Standpunkt abzuvyenden. Er J!eß es auch nicht zu, daß man mit der jüdischnationalen Idee Tagespolitik mache, wie er es nicht duldete, daß man sie über die Tradition erhebe, und wie er es nicht zuließ, und es nicht duldete, daß ein neues Judentum entstehe, das nur national und nicht traditionell ist. Er kämpfte •dafür, daß das traditionelle Judentum sich ohne jede neue nationale Drapierung konserviere, indem er überzeugt war, daß es ein nationaleres Judentum als das traditionelle Judentum nicht geben könne, und daß es deshalb für den traditionellen Juden , überflüssig sei, einen neuen Altar, •den Altar des nationalen Götzendienstes, zu errichten und auf diesem .Grunde Parteipolitik zu treiben. Ich hatte in drei politischen Wahlen das Glück, an seiner Seite gegen die politische Konkretisierung der jüdischnationaien Idee, den Kampf aufzunehmen. Bei allen drei Gelegenheiten öffneten sich die Kanäle der Verleumdung. Bei allen drei Gelegenheiten richtete man 'leidenschaftliche Angriffe gegen das ansonsten friedliche Leben dieses alten Herrn, aber er blieb jedesmal unge? bfochen bei seiner Ueberzeugung und es schreckte ihn selbst die erbittertste;persönliche Anfeindung nicht ab, die sich immer einzig und allein nur gegen seine Person kon־ zentrierte. ' . ׳. . ׳ Er duldete es ruhig, daß bei jedem jüdischen Wahl־ kampf seine Person im Trommelfeuer stehe, und er gestand mir mit fatalistischer Ueberzeugung, daß er zwar den Kampf nicht gesucht habe, wenn ein solcher : ihm aber aufgezwungen wird, wolle er die Aufwühlung seiner Seelenrutie als göttliche Fügung ertragen. Er betonte bei jeder Gelegenheit die Notwendigkeit des Friedens unter «den Juden, er war aber nicht bereit, seine Ueberzeugung dem Frieden zu opfern. Hätte fiüig.der Gegner seine fanä# tischen Gefühle zum Teil gemäßigt uftdPfhicht gewünscht, den neuen nationalen Mantel der Xfaditioh aüfzuoktroiefen, hätte et nicht gefordert, Üftß daf Judentum neben der Tradition auch noch den Kultus der nationalen Idee aufnehmc, so wäre OberrabbineL •Weber צ״ל! am glück־ lichsten gewesen, wenn alle diese zehnjährigen Kämpfe auf diese Weise gegenstandslos geworden wären. Leider wußten und vermochten nur wenige den von seiner religiösen Ueberzeugung geleiteten Seelen־ hirten als den Wächter der Tradition zu verstehen. Man mißverstand ihn und man verleumdete ihn wegen jeder Sache. ׳; , Die Geschichte der slowakischen Judenheit wird diesem großen Mann Gerechtigkeit widerfahren lassen, Gerechtigkeit darin, daß er nicht nachließ, und daß er mit seiner Kraft, mit unnachgiebiger Beharrlichkeit bei seiner Ueberzeugung blieb. Er erachtete es als überflüssig, daß das Judentum sich politisch als' Bruchteil, als Nationalität absondern und er warnte vor dem . schlechten Beispiel, damit die Nichtjuden die Juden aticli nicht dort abson־ dern, wo sic mit dieser Absonderung zu ihrem Nachteil verfahren könnten. Diese politische Gefahr entdeckte Oberrabbiner Weber זצ״ל in der nationalistischen Politik, und wenn es ihm auch nur teilweise gelungen ist, die Ausbreitung dieser Gefahr zu verhindern, so ist es auch sein Verdienst. - Heute stehen seine Anhänger ohne ihren geistigen Führer da. Aber sie schöpfen Kraft aus seiner jahrzehnte־ ■ langen Tätigkeit und ihrem Erfolg. Sie werden, solange Juden auf slowakischem Boden leben werden, dieses, der großen jüdischen Vorfahren־ Würdigen, großen Mannes gedenken. Wie seine Verehrer und seine Anhänge^־, stets liebe־ voll an ihn dachten, so tverden die slowakischen Juden ihm auch nach seinem Tode ein pietätvolles Andenken bewahren. Advokat Dr. Wilhelm Wellwart, Topolcany. Trauetifeiern in Piestany und Galanta. Während der .Schi wo .wurden in der Liestany er' Synagoge Trauerfeiern um den so urierwartet verschie־ denen Führer O b err ab biner Weber זצ״ל veranstaltet, bei denen sich die ganze Gemeinde und viele Trauergäste von auswärts einfanden. Eindrucksvolle Hespedim hielten die ehrw. Herren Oberrabbiner A. We iß aus Topolgany, Simon H i r s c h 1 e r aus Brati# slava und S. D. Ungar aus, Trnaya. In Galä n t a wurde dem Schmerz um den Heim־ gang Oberrabbiner Seidls זצ״ל auf die gleiche Weise Ausdruck gegeben. Die Hespedim der Herren Rabbiner Ch. J. Weiß aus Öahy, Oberrabbiner Josua Schill aus Pezinok und Oberrabbiner Josef Broda aus Myjava übten auf die zahlreich Versammelten tiefe Wirkung aus. Der Fall Horak. : Die gesamte jüdische und nichtjüdische Presse des In־ und Auslandes beschäftigt sich nunmehr eingehend mit dem gerichtlichen Freispruch des Korporals Karel Horak durch das Prager Schwurgericht. Horak'. wurde nachgewicsen, daß er zusammen mit vier anderen Soldaten vor 12 Jahren, am 12. Juni 1919, im Dorfe Vitez bei Presov sieben unschuldige Juden unter dem Vorwand, daß sie dem ungarischen bolschewistischen Heer Spionen־ dienste geleistet, ohne gerichtliche Aburteilung und ohne Befehl von seinen Vorgesetzten brutal niedergeschpssen j.jUnd die Leichen ausgeplündert hat. Er entzog sich bis jetzt durch die Flucht ins Ausland der Verantwortung vor den Gerichten. Als er endlich gefaßt werden konnte, schlug seine Verteidigung eine Taktik ein, ,.die darauf gerichtet war, zur Verhandlung dieses Prozesses׳׳ein böh־ mischcs, also mit den wahren Verhältnissen im Tatort und dem wirklichen Hintergrund der Tat nicht vertrautes Schwurgericht delegieren zu lassen und auf diese Weise einen Freispruch zu erreichen. In unserer Zeitung er־ schien s c h on vor fünf Monaten ein flammender Aufruf in dieser Sache, der die öffentliche Aufmerksam־ keit zum erstenmal auf diese Absicht lenkte. Mit innerer Beschämung mußten wir leider feststellen, daß sich kein Mensch rührte, um die zuständigen Stellen auf die schweren moralischen Schäden eines eventuellen Fehl־ Urteils rechtzeitig aufmerksam zu machen. Jetzt, da die Verhandlung tatsächlich vor einem Prager Schwurgericht stattfand und das Gericht auf' Grund des Verdiktes der Geschworenen den Angeklagten freisprechen mußte, wird die weitere Behandlung dieses Prozesses von der Tüchtigkeit und der Zähigkeit der Anklagevertreter abhängen. Handhaben zu einer Wiederaufnahme scheinen vorhan־ den zu sein, Darauf deutet auch die Tatsache hin, daß der Angeklagte trotz des freisprechenden Urteils — das wir . aus preßgesctzlichen Gründen einer Kritik nicht unterziehen dürfen — nicht aus der Haft entlassen wurde. ׳ י י י י den Menthol־ Franzbranntwein Durch Massagen mit dem Älpa er־ zielen Sie große Linderung. Die schmerzenden Kör־ perstellen brauchen natürliche Erwär־» mung; diese wird Ihnen durch den er־ reichten besseren Blutkreislauf zuteil. Alpa—Ihre Gesundheit! Das Bratislavaer Jeschiwa*Heim. Aus Anlaß des Jahrestages des בעל הח׳יס ץ ״ע HO fand sich׳ eine große Anzahl gewesener -Talmidim der Preßburger ישי? ה, darunter mehrere ןיןוץ rjfl QDJV ein, Bei dieser Gelegenheit wurde unter Vorsitz Sr, Ehrw, des Herrn. O b err ab fei ne r s Sc h r ei b er eine ein־ gehende Beratung über . laufende Angelegenheiten der Jeschiwa, insbesondere aber über die Frage der ReaUsie־ rung des langgehegten Planes des ‘ehrw. Jeschiwa-Leiters betreffs Aufbaues eines Internates •fijr die בחורו?דזמדררןי״ו» gepflogen, Se, Elirw. schilderte in einer ausführlichen Weise, die eminente Wichtigkeit eines ״Jeschiwa־ H e mi e sH, welches infolge der gegenwärtigen Verhält־ msse; *u einer yyirklichen Lebensnotwendigkeit der Jeschiwo wurde. Er machte auch Mitteilung davon, daß;der bereits seit Jahren für diesen Zweck von der Stadt־ gemeinde erworbene, in der allernächsten Nähe des Judenviertels befindliche und daher sehr geeignete wert־ volle Baugrund im Sinne eines 'Stadtratsbeschlusses im Falle eines weiteren Bauaufschubes der Jeschiwo entzogen werden könnte. Laut genanntem Beschlusses muß der ' Bau spätestens Ende des kommenden Jahres fertiggestcllt sein. Im Laufe der Besprechung ergab sich aiif Grund des Tatbestandes die einheitliche Ansicht, unverzüg־ lieh eine großzügige und tatkräftige Aktion ein zu 1 e i t e n, um hiedurch die erforder־ liehen, nicht unbedeutenden Hilfsmittel raschest herbei־ zuschaffen. Es wurde daher im Einvernehmen mit Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Schreiber der Beschluß gefaßt, sofort an alle Talmidim heranzutreten, daß sie durch entsprechende Mitarbeit dieses große Werk zu seiner baldigen Vollendung בעך,״ו bringen mögen. Schon der Tag, an welchem dieser Beschluß erbracht wurde, läßt mit Sicherheit erwarten, daß alle Förderer der Thora im Interesse der hervorragenden und weltberühmten jeschiwa des רבן של כל בני הגולה׳הח״ם. זי״ע zur verwirk־ lichung dieses edlen Zieles im vollsten Maße beitragen ■'werden. Bei rauhem, kühlem und veränderlichem Wetter entsteht den Rheumatikern große Pein.!Durch Massage mit" Franzbranntwein ״Alpa‘ erreichen Sie große Erleichtemng. Der Blutkreislauf ׳wird äußerst lebhaft, ge•׳ währt •eine entsprechende Körpeirernährung, wodurch 1V1 uskeilistär,kinig und' ׳günstige Nervenibeeinfihissung erzielt wird. Beraten־ Sie sich anit Ihrem Aü’Z'te über die Ar:t der Massage. L Milchaktion in Bratislava. Von Jahr zu Jahr werden zahlreiche arme Schulkinder unserer Stadt mit Gratismilch versorgt. Ganz im stillen, ohne daß die Oeffentlichkeit davon Notiz nimmt, arbeiten einige edle Menschenfreunde an einer Aktion, die an tausenden Kindern, denen die Eltern nicht die nötige Pflege zu bieten vermögen, die Merkmale der schweren, Unterernährung, die Schäden der ungenügenden Kost, wieder ausgleicht, und unzähligen Müttern und Vätern die schwerste Bitternis von• der Seele nimmt. Das Moralische dieses edlen Werkes: die Hilfe für die Kinder, versteht sich von selbst. Die Wirtschafts־ not, die die arme Bevölkerung im kommenden Winter hart bedroht, macht es zur selbstverständlichen Pflicht,:: daß jeder nach seinem. Vermögen und nach seinem Ge-; :wissen mithelfe. Hier darf es keine Ausnahme, kein Bei־־: seitestehen, keine Vorbehalte rechts oder . links geben. Jeder, der sich des Verantwörtungsgefühles der heran־ wachsenden Jugend gegenüber bewußt ist, muß dazu bei־ tragen, den Grund für die Lebenstüchtigkeit der nächsten Generation zu stärken. Im Zeitalter der Kinderpflege und Fürsorge wird sich kein Mensch der Notwendigkeit' und' der immensen Wichtigkeit einer ausgebreiteten Milch־ aktion verschließen können. Es ist daher Pflicht und Aufgäbe der Oeffentlichkeit, dieses edle Werk, um das sich;in ganz hervorragender Weise und besonderem Fleiß Herr Sclmlinspektor Alois 111 e k mit Generaldirektor Adalbert Forbath bemühen, weiter'\zu fördern und es durch;Natural״ und Geldspenden kräftigst zu unterstützen. Direktor V. Kohn. Beleibte Menschen können diucli gewissenhaften Gebrauch des natürlichen ״Franz-Josef “-Bitjer- Wassers ausgieibigeu Stuhlgang ohne' Anstrengung erzielen. Zahlreiche fachärztliche •Berichte :bestätigen׳, daß auch Nieren- und iGjcli.tlektencIe, Rilieiunatilcer, Stein- und Zuckerkranke ,m.it der Wirkung des Franz-Josef- Wassers sehr ׳zufrieden sind. In Apotheken, Drogerien und Mineralwasserlvandlungen enhättil'ich. Wo ״Cirine“ Einzug hält, Spart man außer‘ Zeit noch: Geld! Siehe Inserat, Wohlverdiente Ehrung. Eine Dame, die seit ö‘/8 Jahren in aller Stille mit beispielloser Aufopferung an hilf bedürftigen armen Kranken hingebungsvollen Dienst leistet, war am 30, Tischri in Bratislava Gegen־ stand einer herzlichen und innigen Ehrung, Fräulein Tones! B ©n 0 d i k t, die vorbildliche Verwalterin der Krankenküche des Vereins ״Marpe Lenefesch“ im Staats־ krankenhaus feierte im Hause des Herrn Aron Goldstein ihre Verlobung mit Herrn Filip S P i t z e r aus Diäkovee, .einem1 Abkömmling• des Rabbi Hilel Lichtenstein ז״צל. Diese Gelegenheit benützte ein großer Kreis von Herren und Damen aus allen Schichten der Preßburger Gemeinde, um ihr zu zeigen, wie sehr ihr Wirken allgemeine Am erkennung findet, und wie ein jeder um ihr Wohlergehen beflissen , ist, Fräulein Benedikt ist selbst mittellose Doppelwaise aus bester Familie und hat sich aus auL richtiger Teilnahme für ihre Pfleglinge uneingeschränkt in .den Dienst der Krankenfürsorge gestellt. Ifer dafür die