Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 36 (11.9.1931)
- Date
- 1931-09-11
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Nf. % Seite 6 dähfebäi* sein muß und ihre erste Generalversammlung als ein vermerkenswertes Ereignis auf dem Ödbiete der Thorapilege innerhalh der slowakisehen Judenheit begrüßen darf* jDer Zukunft Weiht, es Vorbehalten,;den Kreis der Mitarbeiter an diesem großen Werk tu erweitern, Verständnis für. den Segen der Jesehiwoth zu wecken und für ihr Wirken zu den Herzen und Seelen der breiten Masse eine Bahn zu brechen. Was schon jetzt er* reicht Wurde, ist ungemein wertvoll, weil es, abgesehen von der finanziellen Unterstützung, die es den jesehiwoth bot, die Ueiberzettgung derjenigen stärkt, die in;der zielbewit.fiten Ausdeh- י n u n g u n d Erweiterung des Thoraw i s s e n׳s u n d i n der Festigung und VertiefungderthoratreuenGesinnungim jüdischen V o 1 k d i e Voraussetzungen erblicken, unter d e n e n ”*״a 11 e i n' das Judentum sein Daseinsrecht zu b ehaupten und seine historische Aufgäbe zu erfüllen vermag. Die Berichte, die auf der ersteh Generalversammlung der ״Machsike Ha jesehiwoth“ von der Leitung erstattet wurden, beweisen zur Genüge, daß auch die Sonderaufgabe, die sich der Verein im Fragenkomplex des orthodoxen Judentums gestellt hat, zu ihrer Lösung w e Her Horizonte, klarer Gesichtspunkte, innigen Verständnisses bei F ii h r e r u n d V 01 k f ii r die Not der Zeit u n d unerschrockene n Mutes z u r H i 1 f e- 1 eis tu ng nicht entraten könne. Mögen dem Verein in den kommenden Jahren weitere Erfolge zum Segen der Jesehiwoth und damit zum Heil des orthodoxen Judentums beschieden sein! An der Generalversammlung nahmen die clirw*. Jescliiwaleiter von Preßburg, Tyrann, Sered. Sala n. V״ iBösing und Samorin, das .!Präsidium des Vereins, des Zentral au sschusses, der Repräsentanz und mehrere Vertreter von Ortsgruppen teil. Den Ehrenvorsitz führte Seine Ehrwürden Herr Oberrabbiner Schreib e r - Bratislava. Er •begrüßte auch als Erster die Erschiencncn mit einer warmen Ansprache, in der er seiner und aller Anwesenden Freude über das Gelingen der Vereinsgriindung Ausdruck gab und die Bedeutung dieses Vereins für die Jesehiwoth hervorhob. 1Es sei nur zu wünschen, daß sowohl die Gemeinden, als'auch •die einzelnen an der finanziellen Stärkung des Vereins mitwirken, damit er in steigendem Maße seinen Aufgaben gewachsen ist. Es sei ein großes Verdienst der Vereinsleitet־, insbesondere des Sereder Oberrabbiners, daß ihre unablässige und zähe Arbeit die Schwierigkeiten des. Anfangs glücklich überwunden hat. Jetzt heißt es mit •derselben Energie weiterbauen. Dazu möge der AUmächtige' seinen Segen verleihen. . Vereinspräses Herr Julius Herzog- Nove Zamky dankt für die Begriißungflworte des מרא דאתר׳ und Vorsitzenden des Rabbinerkomitees und erstattet den Berieht־ über den organisatorischen Stand des Vereins, seine Entwicklung seit der Gründung, die Art der Mitgliederwerbung und das System, nach welchem die ver-. Tilgbaren Gelder auf die einzelnen Jesehiwoth verteilt werden. ׳Danach besitzt der Verein derzeit etwa 30 Ortsgruppen, ,deren Mitglieder sich zur Leistung eines Monatsbeitrages verpflichtet haben. , Eine Anzahl von Gemeinden bewilligte* größere und kleinere Subventionen, andere versprachen eine solche für die Zukunft יכי כאר<ן תוציא צמחה ובגני־! זיועיה תצמיח כן א" ד, יצמיח צדקח ותחלה. Wie die Erde ihre Pflanzen "und wie ein Garten aufsprossen läßt seine Samen, so wird G-tt der Herr aufsprossen lassen Heil und Ruhm. Am 14. Elül jälirte sich zum erstenmal der Tag, an dem auf dem mit Sorgehwolke.11 bedeckten Himmel der Jeschiwotlr nach־ langer, düsterer, stürmischer ■Zeit der. erste Hoffnungsstrahl sichtbar wurde. Wenn der Gesohichtsschreiber des tho rat reuen Judentums unseres Landes dieses Datum niederschreiibt, fällt Licht aus der Höhe und •vergoldet seine Feder. Ein Jahr ist seit jenem großen, stolzen, merkwürdigen Tage verflossen. Ein langes, langes Jahr, eine Kette von erschütternden Ereignissen,;geeignet, •alle Eindrücke!zu verwischen, alle Erlebnisse ins Dunkel zu .hüllen, und dennoch lodern heute noch die Flammen der Begeisterung, die die Ver- Sammlung; emporziingoln ließ, im Innern unserer Seele. Der Enthusiasmus war ja nicht das Werk des Augenblicks,, ihn hat nicht der Moment geschaffen, er wurde nicht durch die Redekunst angefaclit •— er entsprang aus der reinen Quelle der Thoraliebe, er wurde hervorgerufen durch die sich immer steigernde Npt der Jesehiwoth, durch die Gefahren, die die heiligen Lehrstätten unserer Thora bedrohten, Das ־101>חתלחבות Versammlung spornte und eiferte uns zur Tätigkeit äh und legte uns die Verpflichtung auf, den heiligen Willen der Versammlung in die Tat umzusetzen. Unseren Händen wurde der Bau des Vereines anvertraut, Von dieser Arbeit wollen wir nun Ihnen!berichten. Die Pläne wollen wir Ihnen vorlegen, die wir entwürfen, die Mittel zeigen, die wir bei der Verwirklichung dieser Pläne verwendet, und Ihrem Urteile überlassen, ab unsere ■Tätigkeit den Erwartungeh entspraehi die an unseEvWirkeihfgeknüpft wurden- Wir wollen Ihnen berichten von den Schwierigkeiten, mit denen wir gekämpft, von den Hindernissen, die wir überwunden, von den wegversperrenden Hemmungen, und manche lehnten hinter Vorwand der schlechten Wirtschaftslage jede Unterstützung verständnislos ab* Die Aktion des ׳ 02ן*2ףg ש׳ brachte einen schönen An* fangserfolg. Den Schluß des Referats bildete ein begeisternder Appell an die Anwesenden, in den Gemeinden nnd bei jeder Gelegenheit die Ziele des Vereins zu fördern. In einem mit Schreibmaschine vervielfältigten Berieht werden nach einem schwungvollen Vorwort alle Einzelheiten des Präsidial- und Kassenberichtes verzeichnet. Hierauf hielt Seine Ehrwürden Herr Oberrabbiner M. E c ks t ei n - Sered, Vizepräses und eigentlieher Leiter des Vereins, ein das ganze Problem der Jeschiwoth-Unterstiitzung aufrollendes Referat, das in schwungvoller Sprache auf Herz und Geist der Versammelten zugleich wirkte. Er schilderte den Kampf gegen die Gleichgültigkeit der Gemeinden und der einzelnen in bezug auf das Schicksal der Jesehiwoth* den der Verein führen müsse, um die Pflanzstätten der Thora nicht zugrunde gehen zu lassen. Aus jedem Worte des Referats sprach tiefe Ueberzcugung und glühende Begeisterung für die Größe und die Heiligkeit der Aufgäbe, in deren Dienst er sich gestellt habe. Wir!bringen dieses Reiferat an anderer Stelle im Wortlaut. Herr Josef Reichfeld־Nove, Zamky erstattet den Kassenbericht. Danach schließt das erste Vereinsjahr mit einer Gesamteinnahme von tsch. K 79.533.45. Diese setzt sich aus folgenden Posten zusammen: Gründungsbeitröge tsch. K 8452, regelmäßige Beiträge 28.005.10, Spenden am 25.107 0׳במדבר, diverse Spenden!7.848.60, Zinsen 160.75. Von den Gniudungsbciträgcn sind nur die Zinsen* verwendbar. Unterstützungen an Jesehiwoth wurden insgesamt tsch. K 45.900 ausgezahlt. Es erhielten Unterstützungen vorläufig nur die Jeschiwotli der Westslowakci, weil auch die Beiträge aus den westslowakischen Gemeinden kamen. Es erhielten monatlich in tsch. K die Jesehiwoth Bratislava, Galanta, Trnava, öurany a 1200, Sered 800, Dun. Streda Rabbiner Katz 700, •Dun. Streda Oberrabbiner Weinberge!500 ־, T. Savlithy 300, Sala n. V., Tapolcany ä 200, Pezinok 150, Cus, Samorin, Stupava, Kolta, Magendorf, Lucencc.ü 100. Bei der Unterstützung wurde die Anzahl der Schüler «unter Berücksichtigung der lokalen Vorhältnisse zur Grundlage genommen. Nachdem der Leitung Entlastung gewährt wurde, schritt man zur Neuwahl. ׳Die!bisherige Leitung wurde auf Antrag Seiner Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners Ungar-Trnava einstimmig wiedergewählt. Anf Antrag des Vizepräses Herrn Isidor S u ß ma nn- Galanta wurde Herrn Oberrabbiner Eckstein fiir seine Tätigkeit protokollarisch .Dank■■'votiert. An Stelle des versteh־- nenen Repräsentanzmitgliedes Herrn David Krauß wurde ■Herr!Heinrich iStahler gewählt, der in einer Anspräche den Verein für die nächsten Jahve einer ausgiebigeren Unterstützung seitens der Gemeinde versicherte.; In der!Diskussion hielt im besonderen Herr Markus F ii r s t - Bratislava eine vielbcmerkte, das Problem der Jeschiwa-Ünterstützung au seinem Kern an fassende ausgezeichnete Rede, die ungeteilten Beifall fand. Länger verweilte man bei der Organisierung der Ortsgruppe!in Preßburg, wobei die •Herren' Oberrabbiner Schreiber, Arnold Kämpfuer, Oberrabbiner Eckstein, Jul. Herzog und andere gute Anregungen vorbrachten. Herr Hermann , F .1־ i e d m a n n-Tapolcany ersuchte, für die Zukunft auch Bekleidungsunterstützungen an ein- Zeine Bachurim zu gewähren. Alle diese Anträge wiirden der Leitung zur Behandlung überwiesen. Nach ־ den Dankes- und Schlußreden des Vorsitzenden und. der ehrwürdigen Herren Oberrabbiner Sehr e i b e r - Bratislava iind Eckstein - Sered fand die• Generalversammlung־ ihr .Ende. die uns das Voiiwärtskommen fast unmöglich machten. Wir wollen freimütig und aufrichtig sagen, was lastend auf unserem Herzen liegt, was freudig unsere Seele bewegt. זרעו לכם לצדקה וקצרו לפי הסד גירו לכם ניר♦ Es wird erzählt, daß es im fernen Indien Menschen , geben soll, die Saatkörner in den Boden senken, die Erde mit;ihren Händen bedecken •und in einigen Augenblicken steht das reife, fertige Getreide 'vor den Augen der verblüfften Zuschauer. Solche Zauberer und Schwarzkünstler waren wir nicht; wir haben keine Wunder gewirkt, wir haben nur.mit den einfachen Mitteln der zähen,. ausdauernden Beharrlichkeit, ge- ,arbeitet. Wir haben die uralte Methode des Landmanncs , angewendet.!Die erste Arbeit des Landmannes ist nicht die, daß er die Saatkörner in die Erde senkt, Die Steine müssen yoin Felde entfernt, das Unkraut ausgerottet, der Boden gelockert, bearbeitet und für die Aussaat empfänglich!gemacht werden. All diese Arbeiten, so •gewissenbaft sie auch ausgeführt!sind, sichern ihm noch keine reiche Ernte. Er •braucht günstige Witterung־, Sonne und Regen. Ein Verein kann nicht damit beginnen, daß er die Saatkörner seiner Ideale in den Boden der Oeffentliohkeit senkt. Schwierigkeiten müssen aus der Welt geschafft, feindliche Gedanken, Bestrebungen zertrümmert, die Allgemeinheit bearbeitet und für die Ziele des, Vereines erzogen werden. Stehen und grünen schon die Halme, sind die Vorratskammern noch immer nicht mit Getreide voll, Ein würgender, Wachstumhemmender Nobel senkt seine bleiernen Flügel über das Getreide, ein eisiger, erstarrender, tötender Frost, und dieHoffnungen sind vernichtet, die Ernte zahlt nicht, das, was die Saat versprach. •Eherner Himmel, verzehrende Dürre, sengende Hitze, und die freigiebige Erde, die hundertfach zurückgibt, was man ihr anvertraut, wird treulos und hält ■geizig auch das zurück, was man in ihrem Schoße verbarg, Entgegenkommendes Ver-; ständnis, fördernde Mithilfe sind für die keimenden Ziele eines Vereines das, was Sonne und Regen für das Saatenfeld. Kühle Indolen*, kaltes A.bseitsstehen ist fiir die Entwicklung und Reife jeder Bewegung ebenso verhängnisvoll Wie Nebel und Frost für das werdende Getreide. In diesen Sätzen hake ich Ihnen das erste, schwierigste, an unerfüllten Erwartungen, geknickten Hoffnungen, quälenden Enttäuschungen so reiche Kapitel in der Geschichte unseres Vereines geschildert. Wir haben die Fahne unseres Vereines entrollt, den מל התורה io der ()Öffentlichkeit aufgepflanzt in der sicheren Erwartung, daß sich ein Meer der Begeisterung über das ganze Judentum unseres Landes, über alle Schichten unseres Volkes ergießen werde und uns vo,n allen Seiten, von rechts und links, Mitkämpfer nnd Waffengenosscn in Scharen Zuströmen werden. Die Thora, unsere gemeinsame ׳Mutter, ruft, wer wird nicht folgen? Die Thora, der wir unser Sein verdanken, unsere Beschützerin in den Gefahren der Vergangenheit, unsere Trösterin in dev tristen Gegenwart, die Hoffnung . unserer Zukunft, faltet flehend;ihre Hände zusammen — wer wird ihr nicht seine Arme helfend entgegenstrecken? Konnten wir es ahnen, daß es jüdische!Menschen geben wird, wenn auch wenige, die in ihrer Verblendung sprechen werden הוטב עצים die einst lebenspendenden Bäume im Garten Jisroel. die Jesehiwoth, verdorren und vertrocknen, an sie muß ח״ן die Axt angelegt werden, konnten wir es ahnen, daß nicht alle überzeugt sein werden von den Worten unserer dieswöchigen Sidro ישואב מימיך daß man' Wasser schöpfen, daß man diese stolzesten Bäume, die alle Zeiten und alle Generationen mit ihren herrlichen Früchten labten •und laben werden, auffrischen, beleben, ihnen neue Kräfte und Säfte \zuf׳ühren müsse? Wir blieben fast allein. Jetzt sahen wir erst, welch übermenschliche Riesenarbeit wir unseren schwachen Kräften zumuteten, welch drückende Bürde auf unseren Schultern lag. Wenige Hände sollten die Arbeit von hunderten verrichten. Einzelnen sollte das gelingen, wozu das Schaffen vieler notwendig wäre. נרפים אתם נרפים — weil ihr lässig, sind auch die anderen lässig. Feuer belebt Feuer, ׳Eifer weckt Eifer, wenn ihr aber die Hände in den Schoß leget, so lassen auch die anderen die Arme sohlaff niederhäugen. Ueberall hörten wir das alte Lied, welches sich aber noch bei vielen unseres Volkes großer Beliebtheit erfreut: ״Wieder ein neuer Verein, wieder ein jüdischer Traum, der bald auf dem בית החיים der jüdischen* חלומות begraben sein wird.“ WbJirlich, . keine anfe.uerndcn, Schritte beflügelnde, Arbeit beschleunigende Töne.•* Wir haben die alte Fahne der Thot־ü doch nicht im Stiche gelassen; wir haben den heiligen Zielen unseres Vereines die Treue gehalten, die wir Ihnen zusagten. ף .ויט שכמו לסבול ויהי למס עובד Wir haben nicht nur die Schulter der Last ■geneigt, am sie bald ubzuschiitteln, wir sind auch Lastträger g־eblieben. Wir legten uns den Satz in Jcschahojii >2 ק״ק H 111 פנו דרך folgender Weise aus: Nicht nur dort, wo tausende aufmunternde Blicke eure Anbeit begleiten, wo •man an etwas Vorhandenes anknüpfen kann, wo mir verfallene Wege auszubcssern sind, wo ihr von Mitarbeitern umgeben; von fleißigen Händen umringt seiet, auch במדבר dort, wo ihr allein stehet, wo ihr auf eure Kraft allein angewiesen seid, wo es gilt, neue Wege zu brechen, Pionierarbeit!zu leisten, Wegweiser zu sein, sollt ihr vor den großen Schwierigkeiten nicht zurückschrecken. Nun begann die schwierigste Arbeit: Map mußte wärmendes Feuer in die kalten Massen tragen; es kam der Kampf der Kämpfe, das zähe, verbissene, harte Ringen mit dein hartnäckigen Feind aller neuer Bewegungen, mit dem gefräßigsten, iiiminersatten Ungeheuer, mit dem Papierkorbe, der lautlos Brief nach Brief, Schreiben nach Schreiben, Zirkular nach Zirkular verschlingt, Arbeit vernichtet, zwischen Organisation und einzuschaltenden Gliedern trennende, undurohdringliche Mauern aufrichtet. Ich höre die Bemerkung, die auf den Lippen vieler schwebt: ״Es wäre ein Gebot der Höflichkeit gewesen, hellere Farben zu verwenden, nicht so düster und schwarz das Bild zu malen; inan hatte manches verschweigen, über manches den dichten Schleier der Vergessenheit werfen können.“ Ich glaube aber, die Wahrheit hat eine bittere Wurzel, trägt jedoch sehr oft süße Früchte. Vielleicht wird die Aussprache vor der Oeffentliehkeit dazu beitragen, Brücken zu schlagen zwischen unserem ״Verein und den Gemeinden, Verbindungswege zu schaffen zwischen unserer Organisation und den einzelnen. Vielleicht wird es dieser Ausspräche gelingen, die trennenden Mauern,* die sich zwisehen einzelne Teile der jüdischen Massen •und unsere Chevro drängen, in die wir in steter, unermüdlicher Arbeit schon manche Bresche .geschlagen, gänzlich niedemireißen. Vielleicht wird es dieser Aussprache gelingeu, einem jeden einzelnen ins Bewußtsein zu hämmern, daß es jüdische und .menschliche Pficht ist, dem Kontakte, den ein Verein, der der selbstlose Diener de.1* jüdischen. Allgemeinheit ist, aufzunehmen sich bestrebt, nicht auszuweicheu, die Fäden, die ein solcher Verein knüpfen will, nicht abzureißen, sondern zu ergreifen, Die Schilderung des ersten Kapitels in der Geschichte unseres Vereines ist abgeschlossen, nun wollen Ueber die Unterstützung der Jesehiwoth. Referat, gehalten in der* Generalversammlung* des Vereines ״Machsike Jesehiwoth“. Von Oberrabhiner M. Eckstein.