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Jüdische Presse · 1931-09-11 · 36 (11.9.1931) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
36 (11.9.1931)
Date
1931-09-11
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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! Seite 4 56 * | Gegründet 1882 Gegründet 1882 | Direktion I, Riemerg. 2 ן | Versicherangstiesfaml Ende 1930 . . - . 2560 Schilling | | Prämien- und Zinseneinnahmen im Jahre 1930 150 Millionen Schilling § | Garanfiemitlel Ende 1930 ..... 378 Millionen Schilling j | Auszahlungen an Versicherte im Jahre 1930 35.5 Schilling ן ן Tätigkeitsgebiet: ן!§ Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische fjj Ü Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, jg 3 Italien, Ungarn, Polenjugoslawien, Bulgarien, Griechens Ü land, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Tunis s M und Aegypten g in Betracht kämen, die nur für je drei Schabbosbrote je einen ״Tomche-Jeschiwotli“-Stempel abnehmen wiirden, so verfügte man wöchentlich über ein Kapital von 120.000 Lei, das geeignet wäre, die materielle Seite der Jeschiwothfrage zur Zufriedenheit zu losen. Bezüglich der praktischen und möglichst lückenlosen Durch־• führung des Beschlusses, wurde der Antrag des Schreibers dieses Berichtes angenommen, daß gleichzeitig mit der Verteilung der Smanzettel auch die ״Tomche- Jeschiwoth“-Stempel von Haus zu Haus getragen und verkauft werden. An diesen Gegenstand anknüpfend, ergriff ich das Wort, um über die ״Beth-Jakob'LSchulfrage zu sprechen, und führte folgendes aus: ״An diesen Jahresversammlungen werden die zum Problem erwachsenen Erziehungsfragen unserer Söhne immer wieder — und gestehen wir es nur — fast resultatlos behandelt. Auch heute führte uns der ehrw. Referent dieses Themas die lichten und trüben Seiten des jüdischen Erziehungs'wesens der männlichen Jugend vor Augen und gab Anregungen zur Besserung des Zu- Standes. Ich möchte in Ergänzung seiner Ausführungen den (Finger auf einen noch wunderen Punkt legen, auf einen noch größeren Mangel im Erziehungswesen im Kreise des gesetzestreuen Judentums liinweis'en. Wenn die Frage der zielbewußten und zielsicheren Erziehung .unserer männlichen Jugend ein Problem geworden ist, zu dessen Lösung die besten Köpfe und •die besten 'Kräfte-,in angestrengter und unablässiger Arbeit sich vereinigen müssen, so hat sich unstreitig die Erziehung unserer Mädchen zum Problem der Probleme gestaltet. Alle Völker,und besonders sämtliche Konfessionen, erkannten schon, vor vielen Jahrhunderten die Tragweite, die Wichtigkeit der religiösen Mädchenerziehung, und dem Kenner der Verhältnisse ist es längst kein Geiheimnis mehr, daß die Erhaltung Und Ausgestaltung der mannigfachen kirchlichen, kultuelien und kulturellen Institutionen der verschiedenen Konfessionen zum .größten Teil auf die Herzenseigenschaften, auf die Gemütstiefe, auf die Begeisterungsfähigkeit und auf den Opf&rwillen der in religiösem Geiste herangebildeten Frauenwelt; zurückzuführen ist. Ich wage die Behauptung aufzustellen, daß wir nur darum seit vielen Jahrzehnten auf dem Gebiete der männlichen Jugend- •erziehung mit so erschreckend kleinem Erfolg arbeiten, weil wir die Kehrseite der Münze außer acht gelassen hatten. Wir wendeten «unser Augenmerk stets nur der Verbesserung der männlichen Jugenderziehung zu und vernachlässigten die Ausbildung der weiblichen Jugend. Und doch stehen beide Aufgaben in einem organischen Zusammenhänge und befruchten und fördern sich in ׳gegenseitiger fortgesetzter Wechselwirkung. Eine jede Unterlassung, eine jede Nachlässigkeit auf der einen Seite rächt sich naturgemäß, mit zwingender logischer Notwendigkeit, auf der anderen Seite. Ich bin überzeugt, daß viele Schwierigkeiten, die sich uns auf dem Wege der richtigen Lösung unserer Erziehumgspflickten hinsichtlich der männlichen Jugend ׳gegenüberstellen, längst geschwunden wären, wenn wir unseren Verpfliclitungen •entsprochen hätten, die ׳ wir in bezug auf die jüdische Mädchenerziehung erfüllen mußten. Mädchen, Frauen, die für die Erhabenheit der Thora nicht nur eine leise Ahnung, sondern sichere, wissende (Bewußtheit, klares Verständnis besitzen, die würden mittels ähren edlen Herzensanlagen, ihrem Eifer, ihrem Idealisnuis und ihrem praktischem Sinn schon längst den Weg gefunden haben, zur Bekämpfung der zahlreichen Schwierigkeiten, .die der Regelung der!materiellen Verfahrenheit dpr Tlioralehrstätten in immer erschreckenderem Ausmaße sich entgegenstellen. Wie die כמד ,היזורח. die, ach, auf viel niedrigerem -Kurse stellt als die entwertete Valuta des letzten Landes des Elends, mit einem Schlage gehoben und stets im Ansehen wachsen würde; wie dadurch das Selbstvertrauen, die Liebe und Hingabe der männlichen Jugend zum Thorastudium im graden Verhältnisse steigen würde; wie der bemitleidete, herabgesetzte, zum zweck- und ziellosen Luftmenischen degradierte (Bachur plötzlich wetteifern könnte mit der Ehre und dem Ruhme, mit deren Attributen man bis Jieute nur den Universitäts- Studenten umgeben zu sehen gewöhnt;ivar,; wie dadurch der thorabefliessene Jüngling wieder" das ,würde, was seine sinnige Bezeichnung, die grau vor Alter ist, ausdrückt: ein י3ר11ר ein Auserwählter; wie demzufolge wieder einmal der alte, schöne Usus neu belebt und es abermals der Stolz und die Genugtuung aller Eltern und Mädchen sein würde, einen Bachur zum Schwiegersohn, bezw. zum Manne zu bekommen; wie dadurch vor dem Talmudjüuger neue Perspektiven der Zukunftsgründung‘ trotz Wirtschaftskrisen und erschwerten Lebensbedingungen sich auftuu und den (Lerneifer heben, die Lust nach Thorastudium verallgemeinern würden. Elle Erfüllung dieser. innigsten Wünsche unserer heißen Sehnsucht liegt in unserer Hand und das Mittel hiezu heißt: zielbewußte und zielsichere Mädchenerziehung in unverfälscht gesetzestreuem Sinne und Geiste nach dem leuchtenden Muster der von Agudas Jisroel ins Leben gerufenen ״Beth-Jakob״-Sch11Ien, deren Netz sich ganz besonders in Polen von Jahr zu Jahr immer in größerem (Umfange ausbreitet und die kühnsten Erwartungen übertreffende Resultate zeitigt. Mein Antrag Iahtet nun: ״Schließen wir uns hier in Transsylvanien einfach diesem Schulnetze an lind wir befreien unsere Mädchen sofort aus den Verstrickungen des Netzes des, modernen Lebens, das so mannigfache, uns allen bekannte Gefahren für die Erziehung und Entwicklung unserer Mädchen in sich birgt. Der Umstand, daß die Grünchmgj Erhaltung und der Ausbau dieser Schulen .unter der Aegide der Aigudas Jisroel mit Zustimmung des Rabbinischen Rates geschieht, als auch die Tatsache, daß die größten lind maßgebendsten Autoritäten des polnischen Judentums, unter deren Augen die dortigen ״Beth-Jäkob"-Schulen wirken lind gedeihen, sich gegenseitig in der Anerkennung und Unterstreichung der tiefeinschneidenden Leistungen und ihren bedeutungsvollen Auswirkungen überbieten, geben 11ns die!Gewähr,■ daß es sich wohl um ein Novum, aber doch nicht um einen :Sprung ins Dunkle, sondern bloß uni ein Nachahmen des gegebenen, mustergültigen und erstrebenswerten Beispieles handelt. Der Weg liegt vor uns, er ist ausgebaiit und betreten von den Besten unserer Führer; wir können und müssen ihnen folgen לד נלך Dכדרך ה, wir begeben uns damit nur auf die geebnete Straße, die uns der König der Welt durch die Könige des Geistes מאז מלכי רבנן hat gangbar machen lassen.“ 01 Nachrichten |(gfl an der Einschreibungen ״Jesod-Hatliora“. Die Einschreibungen für den Kindergarten, Knaben- und Mädchcn-Religionsschule und für den ganztägigen Kurs finden Montag, den 5״ Dienstag, den 4. und Mittwoch, den 5. Tischri (14., 15. und 16. September), vormittags von 10 bis 12. nachmittags von 3 bis 5 Uhr. in der Dirdktionskanzlei, II., Nestroygasse 11, statt. Der Unterricht beginnt Mittwoch, den 5. Tischri (16. Septemher) um 3'Uhr nachmittags. Die n. t. Eltern werden auf die allgemein anerkannten Erfolge des ganztägigen: Kurses,, der mit einem vom Stadtschulrat konzessionierten einjährigen Handelsknrs verbunden ist, besonders anfmerksam gemacht. Es wird höfl. ersucht, den Einschreibungstermin im Interesse eines erfolgreichen Unterrichtes pünktlichst einzuhalten. Die Leitung. Einweihungsfeier: ,Sonnfeig, den 6, September, fand die Einweihung dev umgebauten Synagoge Wien, XIV., Storchengasse, statt. Der geräumige Saal konnte d;ie zahlreichen Festgäste nicht fassen. Der Bau ist ein Meisterwerk des bekannten Architekten Reiser •und macht einen würdigen Eindruck’. Nachdem Oberkantor• E i 11- 11 0 r n xlas Mali towrn vorgetragen hatte, zündete Rabbiner ,.Arpn. W eiß mit, einer kleinen Ansprache das eivige Licht an. Otbmann Emanuel Weiß ׳begrüßte die Erschienenen und!dankte ׳allen Mitarbeitern, speziell dem Präsidium der KiiltUsgemeiucle, für die großzügige Förderung des Werkes...Vizepräsident Dr. Ornstei'n erklärte, daß der Kultusvorstand ׳glückili’ch sei; ei’11' so־ würdiges ׳und , von so würdigen Männern geleitetes Werk!großzügig unterstützen 2m können. In einer großange'legtpn •Rede schilderte Rabbiner Weiß die schwere Arbeit, die das Zustandekommen dieses Werkes erfordert habe, und bat seine Gemeinde, auch weiter zu Ehren ׳G-ttes auf diesem Wege fortzuschreiten. Es waren ferner erschienen: Vizepräsident D1־. Löwenherz mit dem Amtsclirektor Reg׳.- 'Rat Fuchs gelb, in Vertretung der Adass Jisroel Med.-Rat Dr. Reininger, für die Synagoge Stümpergasse LT. F e I s e n 1b e r g, für den iHietzänger Tempel Dr. Kuhn er, für die Talnuid-Thoxa-Synagoge ׳H. Leopokl Hirsch, für die Aguida LI. Wolf (P«ppenheim 11. '!S. IW.. R. Nachum Diamant ־זצ״ל. Im 92, Lebensjahre ist, kurz nach dem von uns bereits gemeldeten Heimgang seines Sohnes Rabbiner Wolf Dia ma nt, der!in den Kreisen der Wiener Orthodoxie bekannte und allseits verehrte (R.!Nachum Diamant Samstag, den 5. d. M״ sanft entschlummert. Sonntag fand unter großer Beteiligung, nachdem im Traiierliäuse Rabbiner S. Fürst den Verblichenen gewürdigt hatte, die Beerdigung statt. Auf dem Friedhofe schilderte Rabbiner Josef Baumgarten den frommen, beispielgebenden Lebenswandel des Verstorbenen. R. Nachum Diamant entstammte einer in der Tyrnauer Gegend sehr verbreitetem und hochangesehenen Kohanini-Familie. und war mit einer Enkelin des Chatam Sofer verheiratet, durch die er auch Schwager des ver* ewigten Sclrififschulraws (R. iSalman!Spitzer war. Lebensmittelverkauf am Erew Jom Kippur! Nach langen Bemühungen hat der Verband der Sabbatfreunde erreicht, daß der Verschleiß von Koscher# wären am Sonntag Erew Jom Kippur teilweise freigegeben wurde. Das Amt der Wiener Landesregierung hat über unser Einschreiten folgende Kundmachung erlassen: ״Gemäß Art. IX, Abs. 2 des Sonntagsruhegesetzes in der Fassung des Gesetzes , vom 15. Mai 1919, St. Q. Bl. Nr. 282 und gemäß § 7, lit, g) und h) der Min.?Vdg. vom 12. September 1912, R. G, Bl. Nr. 186 wird aus Anlaß des auf Montag, den 21. September 1931 fallenden jüdischen Feiertages der Verschleiß von Koscher#Fleisch; Koscher־* Fleischwaren, koscheren tierischen Fettwaren, Koscher# Geflügel und?Fischen am Sonntag, den 20. September 1931 im Bereiche des IL, IX, und XX. Wiener Gemeinde# bezirkes -in der Zeit vom 8 bis 10 Uhr vormittags ge? stattet.“ Bußepredigt. Wie alljährlich, hielt auch heuer am Schabbos vor Rosch Haschonoh Se, Ehrw. Herr Rabbiner Josef Baumgart e n im Saale der Jugendgruppe der Aguda eine tief ergreifende Bußepredigt. Rabbiner Baumgarten besprach viele brennende Prohleme des modernen Judentums mit schonungsloser Schärfe. Er rief zur Unterstützung der sabbathaltenden Kaufleute auf, wies mit besonderem Nachdruck auf die Bedeutung der jüdischen Schule hin und forderte die jüdischen Eltern ׳auf, ihre Kinder nur in die jüdische Schule m schicken. Allen Freunden und werfen Gästen!. טונח חכמנו Mamille Koklttft Badgastein ־־ San Zum hundertsten Geburtstag Alfred Sterns. Anläßlich des hundertsten Geburtstages ihres ver* ewigten Ehrenpräsidenten Dr. Alfred Stern veranstaltete die Wiener Kultüsgemeinde am 29. v. M. eine Gedenkfeier, in deren Verlauf Vizepräsident Dr, J. Ötn st ein. eine auf reichem historischen Material aufgebaute Gedenk? rede hielt, Sijumfeier. Dienstag, den 8. September, fand in Wien an neun Stellen die angekündigte Sijumfeier des Daf jami statt. Die Stimmung wurde durch scharfsinnige Dl gehoben und mit neuem Eifer ging man sogleich an die Fortsetzung des Lernens. Die Palästina-Zentrale verlnutbarti Jene, die den letzten Einsendetermin für eine ■Tefilah an!der Kau sei Maaravi im Jaum Kipiir versaunit haben, können dies noch ,bis!Dienstag, den 15. September, nachholen, wobei dann die Tefiloh am Haschanah Rabo verrichtet wird. Vergessen Sie nicht, Ihren hebräischen Namen und den Ihrer Mutter anzugeben. Preisausschreiben der Palästina-Zentrale. Die Verteilung der Preise an die Sammler, die sich an der ״Drei-Wochen-Aktion“ für das Palästina- Schulwerk der Agudas Jisroel beteiligt haben, hat •vergamgenc Woohe ׳stattgeflinden. Es haben!gewonnen: Herr Kurt Lunzer eine in Erez Jisroel geschnitzte Sederschäissel, Herr Jakob Steinhof eine in Erez Jisroel hergestelltc Bsomimbüchse aus Qlivenholz, LIerr D. Bondv ein in Erez Jisroel geschnitztas Zigarettenetui und LIerr lEtnil Welwart einen in Erez Jisroel her-gestellten Briefbeschwerer. Verband der Sabbatfreunde Anläßlich des bevorstehenden Schulbeginnes wird darauf aufmerksam gemacht, daß auf Grund der Erlässe des Unterrichtsministeriums j e d er direkte o d e r indirekte Zwang ■ zur Uebe r fr e tu n g des israelitischen Gebotes, am Sabbat sic h des Schreibens, Zeichnens u ntl überh aupt de 1• LI anda r beit z u enthalte n, von Seite der Schule unzulässig ist. Sollten sich diesbezügliche Schwierigkeiten ergeben, ist •der Verband der Sabbatfreunde (Wien, 11״ Leopoldsgasse 16, Telephon A-48-4-15) gerne ׳bereit, bei der betreffenden Schule zu intervenieren. Jpne jüdischen Arbeitslosen, deren Auszahlungs-, bzw. Kontrolltag auf einen Sabbat- oder einen israel. Feiertag fällt, ׳wenden •darauf aufmerksam gemacht, daß ihnen der Auszahlungs-,!bzw. 1KontroIlta,g auf einen anderen Wochentag verlegt werden kann, wenn sie eine (Bestätigung beibringen, daß sie strengste Sabbat-, bzw. •Feiertagsruhe einhallten. Diesbezügliche Bestätigungen sind im Sekretariat des. ״Schomre Schabbos“, Wien, II., Leopoldsgasse 16, erhältlich. Mittwoch, den 1׳. September, vcrscliied im 69. Lebensjahre Frau Mirjam Steinhof , eine wegen ihrer Frömmigkeit hochgeachtete Frau. Ein jüdischer Musikabend . findet Sonntag, den 27. September (2. Tag Sukkoth), um halb 8 Ohr abends im Konzertsaal (Theatersaal) des Llotels Post, I., Fleischmärkt 24, statt. Der Abend wird ausgeführt von dem in Wien bekannten Konzertsänger I. Sega 1- Rosenbach (Tenor). Mitwirkend: Prof. Josef Zimbler (Violinvorträge), Sam. Schwager (Rezitation). Zum Vortrag gelangen: Jüdische Lieder und Volkslieder; chassidische und Jomtowlieder (I. Sega.l-RosenbachL chassidische und Hochzeitstänze (Prof. Josef Zimbler); jüdische Rezitationen (Sam, Schwager). Am Konzertfliigel: Kapellmeister Rudolf Beck. Karten von S —.80 bis S 2.50 an der Abendkasse. Werdende Mütter müssen jegliche Stuhlverhaltung durch Gebrauch des natürlichen ״Franz#Josef“?Bitter# wassers zu vermeiden trachten. Vorstände von Univer# sitäts?Frauenkiiniken loben übereinstimmend das echte FranzaJosef#Wasser, da es leicht einzunehmen ist und die mild öffnende Wirkung in kurzer Zeit und ohne un# angenehme Nebenerscheinungen sicher eintritt. In Apo# theken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich. Amllidie Verlautbarungen der Ifirael* Kultüsgemeinde Wien» Kundmachung. Die Einschreibungen in die hebräische Sprach- und Bibelschule, XX., Ofhmargasse 46, finden Dienstag, den 15. September, und Mittwoch, den 16. September, von 3 bis 7 Uhr nachmittags im Saale I statt. Der Unterricht ist unentgeltlich. Wien, 8. September 1931. Der Vo rs ta nd. Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Am kommenden Neujahrsfeste werden in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen beim Hauptgottesdienste Predigten abgehalten, und zwar: י Samstag, den 12. September 1931 (1, Festtag), 1״ Seitenstettengasse. 4 (Rabbiner Dr. J. Taglicht): III., Untere Viaduktgasse 13 (Prof. Dr. C. Baumgarten); V., Siebenbrunnengasse 1 a (Rabbiner Dr. M, G, Mehrer); VI״ Schmalzhofgasse 3 (Rabbiner Dr. J, Drobinsky); VIII״ Neudeggergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer); IX״ Müllnergasse 21 (Rabbiner Dr, A, Z. Schwarz); XIII,; Eitelbergergasse 21 (Rabbiner Dr. M, Lewin); XV״ Turnergasse 22 (Prof. Dr, K. Kupfer); XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach); XVIII״ Scliopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwahg); XIX., Dollinerg&sse 3 (Prediger Dr. A. Frankfurter), Sonntag, den 13, September 1931 (2. Festtag), II״ Tempelgasse 5 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann); IL, Pazmanilengasse 6 (Rabbiner Dr, Z, Taubes); lit. Untere Viaduktgasse 13 (Prof, Dr. C. Baumgarten); X.,!Humboldtgasse 27 (Rabbiner D.y, A, Weiner); XL, Braunhubergasse 7 (Rabbinatskandidat Dr, S. Margulies); XX., Kluckygasse U (Rabbiner Dr, B. Murmelstein); XXL, Holzmeistergasse 12 (Rabbinatskandidat Dr. N. Klar). 414 589

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