Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 30 (31.7.1931)
- Date
- 1931-07-31
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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■w RB® MmM Nt. 50 3 ISCHE PRESSE Seite ו^ווו111ווווווזווו81וו^ו8ווזו־ו111ו1ו6ע1־״וחו־ז:[£ך־־<1דחחורץרווחוז1וחירזז]~ז tinr1~fr1־rrl,‘~ir1fr־״1J־i־’1j‘tJn־iTTimufTflYiTr’זורחווו)1ודר־חןןוווח’זוזחדווז־ו'חו,ץז־<־,,־^י״,ץ1^וז־^”^*<*“^^־^^וז^^'1וזו11זתיזוןוזזח1ןזתויןן-׳•^'^•-•-׳,- -,.ך a, wie Agfßf0yg|ffiehgi Vöf2 ü g 1 i c hן NACHRICHTEN Beth־Jacob*Ferienkufs in Sobof bei Nitra. Für den zweiten Beth*Jacob*Ferieh'kurs in Sobor, der am 4. August werden noch einige Mädchen aufgenommen. Mirtdestaiter 14 Jahre. Anmeldungen sind zu richten an י die Leiterin Eva Landsberg, Sobor bei Nitra (C. S. R.), Villa Jucy. Aus Eisenstadt (Burgenland) wird uns. berichtet: Am 12. d. M. wurde Herr Markusz Schlesinger, Sohn des Herrn Oberrabbiners zu Zlate Moravce (Slovensko), als Gemeinderabbiner der hiesigen aut. orthodoxen isr. Kul* tusgemeinde gewähtl. Der junge Raw ist Absolvent der öffentlichen Rabbinatsschule zu Bratislava und steht im ..Rufe eines ausgezeichneten ת״ח und glänzenden Kanzel«; redners. Professor Aron Freimann 60 Jahre. Am 5. August 1931 vollendet Professor Dr. Aron Freimann, stellvertre* ־ tender Direktor der Frankfurter Stadtbliothek und Leiter der von ihm selbst eingerichteten hebräischen Abteilung dieser Bibliothek, sein 60. Lebensjahr. Tischa be'Ab in Jerusalem. In herkömmlicher Wehe wurde in Jerusalem in der Nacht vom 22. auf den 23. Juli •der Vorabend von Tischa be Ab gefeiert. Ueber 10.000 ״Juden, zum größeren Teil Jugendliche, zogen in feierlicher Prozession an der Klagemauer vorüber, während die ״älteren Leute auf dem Platz vor der Klagemauer saßen und Klagelieder sangen. Da jede Art von Beleuchtung ver* boten war, war der Klagemauerplatz in vollständige Fin* sertnis gehüllt. In den Durchgängen zum Platz patrouil* Berten britische Polizisten, während auf dem Platz selbst -50 jugendliche jüdische Ordner eine Mittelkette bildeten, um die herum sich der Zug in Einzelreihe bewegte. Der Vorbeimarsch dauerte von Sonnenuntergang bis Mitter* nacht. Am Schlüsse des Zuges kamen, begleitet von jun* vgen JeschiwafuHörern, die orthodoxen Beter, zum Zeichen der Trauer barfuß. Die Ordnung wurde von zahlreichen Verwaltüngsbeamten und Polizeioffizieren unter Leitung ״des jüdischen Distriktsbeamten Julius Jackobs überwacht, *der ein Exemplar des Berichtes der Klagemäuerkommis* . sion in der Hand trug. An diesem Tischa be Ab, dem‘ zweiten nach dem verhängnisvollen Tischa be Ab im Jahre 1929, mit dem die palästinensischen Unruhen be* gannen, war die Trauerfeier zum erstenmal auf Grund der Bestimmungen des Berichtes der Klagemauerkommission gereglt. Die Polizei beschlagnahmte Flugblätter, die ' die revisionistische Jugend verteilen wollte. In diesen Flug* Blättern war zur Ablehnung der im Klagemauerbericht ge* troffenen und auch von den berufenen jüdischen Instan* zen angenommenen Regelungen aufgefordert worden. י Wie erhalte ich meine körperlichen und geistigen Kräfte? Ueber diese wichtigste aller Lebensfragen }er* halten Sie Antwort und Aufschluß und dazu noch eine Probedosis von Dr. me.d, H. Schulzes ״Fregalin“ völlig kostenlos und unverbindlich. Wir verweisen auf das In* serat in dieser Nummer, lesen Sie, bitte, dasselbe in Ihrem Interesse genauestens und schreiben Sie noch heute . an Dr. med. H. Schulze G. m. b. H., BerlinsCharlotten* bürg 2. Ernennung eines rabbinischen Beraters für Klage« mauerfragen. Für die in der EnEtscheidung der Klage* mauerkommission vorgesehene Stellung eines bevollmäch* tigten Vertreters des Rabbinats von Jerusalem, der einen :ständigen Kontakt mit der Palästina*Regierung zum Zweck der Regelung des jüdischen Andachtsdienstes vor der . Klagemauer aufrCchterhälten soll, wurde vom Jerusalemer Oberrabbinat im Einvernehmen mit Rabbi .;S o n n e n f e 1 d, dem Oberhaupt der Aguda, Rabbi Isaac Ornstein nominiert. : Dr. Lee K. Frankel gestorben. Auf der Durchreise in Paris verstarb plötzlich Dr. Lee Käufer Frankel, ■ einer der Führer der amerikanischen Juden, im Alter von 64 Jahren. Dr. Frankel war seit einiger Zeit herzleidend, er hatte es sich aiber doch nicht nehmen lassen, die weite Reise von New York nach!Basel ,zur Teilnahme an der Tagung des Council der 'Jewish Agency zu -machen. Die'Anstrengungen dieser Reise haben wohl .:seinen Tod beschleunigt.!Das Ableben Dr. Lee K., Fran- .kels ist ein schwerer Verlust •für ■die Jewish Agency, die kurz häcli ihrer ׳Gründling den ersten Präsidenten ihres Council, Louis, Marshall, und später den stellvertretenden Council-Präsidenten Lord Melchett verloren hat und jetzt den eben erst neugewählten Mitvorsitzenden ihres •Council verliert. Plötzliches Ableben eines Aguda*Repräsentanten. Das Mitglied der Repräsentantenversammlung der War* schauer Jüdischen Gemeinde Herr Bial'er wurde während der der Wahl des Präsidenten der Gemeinde vorangegan* genen Beratung der Aguda־Fraktion in dev Gemeinde* repräsentanz von einem Unwohlsein befallen. Er wurde in seine Wohnung gebracht, wo er bald darauf verstarb. Bialer, der ein Alter von 75 Jahren erreicht hat, gehörte der Gemeinderepräsentanz seit vielen Jahren an und war einer der angesehensten Chassidim in Warschau. Jüdische Tote und Verwundete während der Sturm« katastrophe in Lublin. Während der Sturmkatastrophe, von der die Stadt Lublin und Umgebung heimgesucht wurden, sind einige Juden ums Leben gekommen, mehrere andere wurden verletzt. Auch ist eine Anzahl jüdischer Familien, denen der Sturm die Häuser zerstört hat, ob* dachlos geworden; In den״ Straßen von Lublin wurden, drei Juden getötet: Der .40jährige Fuhrmann Josef Bregman wurde samt Wagen und Pferd vom Sturm in die Luft ge* hoben und gegen ein Haus geworfen; er und das Pferd wurden zerschmettert. Der Kaufmann M. Wolkowiqz und ein Jude, dessen Name noch nicht festgestellt .werden konnte; wurden in einer Straße in Lublin tot aufgefunden. Zwei Autobusse auf der Chaussee Lublin—Pjusk wurden umgeworfen, wobei einige Reisende getötet und mehrere verwundet wurden. Unter den Opfern befinden sieh meh* rere Juden. Bratislava, Andreasgasse 13. Kredit, Eskompte von •Wechseln und offenen Fakturen. -*Günstige Verzinsung von Einlagen (auf Büchei und laufende Rechnungen), Telephon U■*66, [lllliiW emsig« 1ad1««H« für WelBnühen und Kleidermachen mit öffentllohkeltsreoht Wie«, II., Halsgeste 9! Dr. Krüger •Helm Staatsgllttge Zeugnisse Gehllfimienrectit Samstag geschlossen Pdgerfahrt zu den Rabbinergräbern in Legintan. Anläßlich von Tischa be Alb haben 400 Juden die polnisch-litatiische״ Grenze überschritten, um die Gräber berühmter Rabbiner auf dem jüdischen Friedhof des Städtchens Legimau zu besuchen, Die polnischen und litauischen Behörden!haben diese jüdische Pilgerfahrt in diesem Jahre, trotz der seit Jahren bestehenden pol* nisch-litauischen Grenzsperre, die auf den seinerzeitigen Abbruch der diplomatischen!Beziehungen zwischen den beiden Staaten zuriiekjhiführen ist, nach langer Zeit zum erstenmal, allerdings nur ausnahmsweise, wieder gestattet. . ־. 80!Prozent der jüdischen Kleiderarbeiter in Polen arbeitslos. In Warschau ׳fand eine!Plenarsitzung der Exekutive der Kleideranbeitergewerksehaiften statt, in der berichtet wurde, daß augenblicklich 80 Prozent der jüdischen Kleklerarbeiter in!Polen arbeitslos sind. Die Zahl der jüdischen Arbeitslosen im ,Kleiclererzeugutigsgewerbe wird au;f etwa ■ 9000 geschätzt. Stützung der jüdischen Kretditkooperativen Lett* lands durch das Joint Distribution Committee. Durch die finanziellen Schwierigkeiten in Deutschland wurden auch die jüdischen Kreditkooptfrativen in Lettland schwer be* troffen. Zwei Kooperativbanken mußten infolge plötz* licher großer Abhebungen die weiteren Auszahlungen ein* stellen. Dies führte zu einem Sturm der Einleger auch auf die anderen Kooperativbanken. Diese wandten sich daraufhin; an das Berliner Büro des Joint Distribution Committee um sofortige Hilfe. Nach Ueberweisung eines Betrages von 50.000 Dollar an die Kreditkassen durch das Joint Distribution Committee trat in den Kreisen der Ein־ leger wieder Beruhigung ein, so daß ein drohender Run auf sämtliche jüdischen Kreditkassen in Lettland ver* mieden werden konnte. ׳ Staatspensionen für Rabbiner in Lettland. Der lett* ländische Sejm hat ein Gesetz angenommen, durch das allen in Lettland tätigem Geistlichen Pensionsberechtigung zuerkannt wird. Das• Gesetz wird auch auf die Rabbiner der verschiedenen Gemeinden Lettlands Anwendung fin* den. Auf Grund des heuen •Gesetzes werden alle Gpist* liehen, die ein Dienstalter von 25 Jahren und ein Lebens* alter von 55 Jahren erreicht haben, Anspruch auf eine staatliche Pension haben. Bei zahlreichen Beschwerden des weiblichen Ge« ' schlechts * ׳ beHvirkt * ‘;dä!3 ׳'hatürlichh: ־;;Franz*Jösef “*Bitter * wasser die allerbeste Erleichterung. Zeugnisse der Klini* ken für kranke Frauen bekunden, daß das sehr mild ab* führende FranzsJosefsWasser besonders bei Wöchnerinnen mit ausgezeichnetem Erfolg angewendet wird. In Apothe* ken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich. Antireligiöse Kampagne in Rußland. Die jüdische Sektion des!Bundes der Gottlosen hat die Kampagne!gegen die Beobachtung der hohen jüdischen Feiertage bereits eröffnet. Der frühe Beginn dieser Kampagne wird auf den Mißerfolg der letzten Anti-Pessachkampagne cles Apikorsim-Ve.vbandes zurückgeführt. Die jiddischkommunistische Tageszeitung ״Emess“ kündigt die Veräffentlichung von vier antireligiösen!Broschüren in jiddischer Sprache an, die in Massen unter der jüdischen Bevölkerung, .hauptsächlich unter den jüdischen ׳Landarbeiten! und Handwerkern, verbreitet werden sollen. In ihnen soll der Nachweis geführt werden, daß die jüdischen Feiertage ausgesprochene Klassenfeiertage sind, mit denen (Proletarier nichts zu tun haben. Wie ״Eme&s“ ferner ■mitteilt] wurde eine Art ״Kontrollkommission“ eingesetzt, die feststellen soll, wie weit die Beschlüsse der ersten, im letzten• Frühjahr abgelialtenen antireligiösen jüdischen Konferenz ausgeführt wurden. Eine Neuerscheinung in der antireligiösen Herbstkampagne wird die Organisierung eigener antireligiöser Brigaden sein, die im Kampf gegen die jüdischen Feiertage als ״Stoßtrupps“ nach Art der von der Sowjetregierung an der ״industriellen Front“ eingesetzten Stoßtrupps arbeiten sollen. 11m Gegensatz zu den Städten / scheint die’antireligiöse Kampagne in den Kolonien der Krim keinerlei Fortschritte zu machen. ׳In einem in der Zeitung ״Fmess“ veröffentlichten Brief heißt es: ״Die antireligiöse Propaganda unter den Elementen, die vor kurzem zur Landarbeit übergegangen sind, ist schwach. Abgesehen davon, daß man fast überall das Wort ״Gott“ hören'kann, Ist unter den Kolonisten auch vielfach ■Beobachtung religiöser Vorschriften festzustellen. Man findet Juden, die an den traditionellen Tagen fasten. Man,findet ferner Juden, die ein Min Ja 11 bilden, um an! Sabbat zu beten. Eine der besten Kommunen im Distrikt hat die Leiche eines Genossen einen •ganzen Sonnabend hindurch in der■ Synagoge verborgen, damit die Bestattun׳g nicht am Sonnabend stattfinde, was den jüdischen Religionsgesetzen widersprochen hätte. Eine andere Kolonie, die zu 100!Prozent kollektiviert ist, hat eine Geldsammlung eingeleitet, damit die Synagoge in Jäukoj zu den bevorstehenden Feiertagen instand gesetzt werde,“ Das Begräbnis eines jüdischen Multimillionärs in China. In eigenartiger Weise wurde die Bestattung des vor kurzem verstorbenen jüdischen Multimillionärs Aaron Hardoon vorgenommen. Die Leiche des Verstorbenen wurde in einer Gruft beigesetzt, die in dem prächtigen Park seiner Besitzung liegt, gegenüber dem Kinderpalast, den er für die 80 von ihm adoptierten Kinder erbauen ließ. Die Beerdigung fand naeh allen Vorschriften des jüdischen Ritus statt. Nach Beendigung der Leichenfeier , nach jüdischem Ritus ließ die buddhistische Witwe des Verstorbenen die Beerdigungszeremonien auch nach buddihistischen Ritus vornehmen. Tausende buddhistische- Mönche in weißen Trauergewändem verrichteten am Grabe die Klagegebete unter musikalischer Einrahmung mittels Pauken, Pfeifen, Gongs und Trompeten. In seinem Testament hat Hardoon viele seiner adop* tierten Kinder mit größeren Summen bedaeht, die ihnen jedoch erst näeh Beendigung ihres Hochsehustudiums aus* bezahlt werden sollen, Seinen eigenen Kindern hat er Be־־ träge bis zu zwei Millionen Dollar ausgesetzt. Hardoon Nach neuerlicher Renovierung wieder Kulanteste Preise l Kulanteste PreiseI hat ferner 50.000 Dollar für die Herstellung von Ueber* Setzungen der Bibel und des Koran ins Chinesische zurück* gelassen. Die Bibel übersetzt der hervorragende chine* sische Gelehrte Chi*Sho*May, einer der größten Kenner des Buddhismus. Die chinesische Bibel wird in 20.000 Exem* plaren hergestellt werden. Zusammenschluß der *ischkenasischen Juden in Schanghai. Die in Schanghai lebenden einige tapsend aschkenasischer Juden aus England, Deutschland, Rußland und Polen haben sicli nun zu einer JEinheitsgemeinde .zitsatnntengesehlossen. Auf der letzthin stattgefundenön GriindungBversam.ml1tng wurde in fünf Sprachen ׳(deutsch, englisch, jiddisch, russisch und polniscli) debattiert. Es wurde ein provisorisches Gemeindekömitee gewählt, dem Noblston aus England, Dr. Rosenzweig aus Deutschland, ferner iPoliak, Lipkowski, Chasser u. a. m. aus Osteuropa angehören. Es wurde beschlossen, außer der auf dem Gebiete der englischen Konzession bestehenden aschkenasischen Synagoge diel Mosche eine zweite!Synagoge auf einem anderen Gebiete zu errichten und auch den sozialen Dienst zu zentralisieren. ■_ Amtliche Verlautbarung der Israel. Kultusgemeinde Wien Chorelevenkurs Zwecks Heranbildung eines geeigneten Nach- Wuchses an Chorsängern für die Gemeinde- und Vereinstempel wird von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien die Einrichtung eines Chorelevenkurses beabsichtigt. Aufnahme in den Kurs finden solche stimmbegabte und musikalische Bewerber, welche das! 30. Lebensjahr nicht überschritten haben und des Hebräischlesens kundig sind. Der Unterricht soll dreimal wöchentlich in den Abendstunden stattfinden, so daß durch die Teilnahme an demselben eine etwaige Berufstätigkeit nicht behindert wird. Gegenstand des Unterrichtes bilden: Liturgie, Blattsingen und synagogaler Gesang. Zur praktisehen Einübung werden die Kursfrequentanten im Rahmen des öffentlichen Gottesdienstes herangezogen. Die Aufnahme in den Kurs wird von dem Erfolg einer kommissioneilen Prüfung abhängig gemacht. Jenen Frequentanten, welche geeignet erkannt werden, an den praktischen Uebungen teilzunehmen, wind ein monatliches Stipendium gewährt. Die Dauer des Kurses ist mit einem Jahr in Aussicht genommen. Absolventen cles Kurses werden bei Zutreffenaller sonstigen Voraussetzungen gelegentlich der Besetzung von Chorsüngerstellen in den Gemeindetempeln der Israelitisehen Kultusgemeinde Wien tunlichst in erster Linie berücksichtigt, doch wird den Absolventen ein Rechtsanspruch auf eine Anstellung nicht erwachsen. Geeignete Aufnahmswerber wollen sich < ehestens ■ zwischen 10 und 12 Uhr vormittags in der Amtsdirektion ׳ der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstetten-׳ gasse 4, III. Stock, melden. Friedhofbesuch durch Kohanim Das Friedhof amt gibt im Einvernehmen mit dem ehrw. Rabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde Wien bekannt, daß den Kohanim auf Grund der rituellen Vor- Schriften der Besuch des neuen ,Friedhofes durch den Haupteingang und durch das Südtor gestattet ist, jedoch nicht das Betreten des Zeremonien- und des Verwaltungsgebäudes. Auskünfte.^werden clen Kohanim in der Portierloge, welche über eine telephonische Verbindung mit der Verwaltung verfügt, erteilt. Verzeichnis jener Koscherfleischbänke, welche unter Aufsicht des elirw. Rabbinates der israelitischen Kultusgemeinde in Wien stehen. Gültig ab 1. Februar 1951 bis auf weiteres: 1. Bezirk: Schwarzbrod Josef, Seitenstettengasse 3. 2. Bezirk: Fellner Julius, Haidgasse 7; Gerstl Ignaz, Malzgasse 5; Gerstler Leib, Schiffamtsgasse 14; Glücksmann Jakob, Molkereistraße 4; Hirsdiler Josef, Wolfgang-Schmälzl-Gasse 4; Kronland, Michael, Ilerminengasse 12; Kurzrock Osias, Große Sperlgasse 28; Lustig Nathan, Leopoldsgasse 49; Lnbczer Kalman, Rueppgasse 27; Rüber Max, Schiffamtsgasse 19; Schönfeld Israel, Krumnibaumgasse 1; Scliönfeltl Hirsch, Große Spevlgasse 31; Schwarz Simon, Große Mohrengasse .40; Szilagyi Franz, -Czerningasse. ..8;. Täuber Michael, Haiclgasse 3;, Walfisch Möses, Förstergasse 5; Wlacli Viktor, Im Werd 3; Wiilter Moritz, Heinestraße 9. 3. Bezirk: Hacker Paula, Dianagasse 8. 9. Bezirk: Kornmehl Siegmund, Berggasse 15, 10. Bezirk: Spuller. Frieda, Planetengasse 3. 14. Bezirk: Lolieit Froim, Rauchfangkehrergasse 22. 15. Bezirk: Margules Josef Leib, Oesterleingasse 4. 16. Bezirk: Melzer Simon, Friedmänngasse 29; Piontkewitz Wolf, Hofferplatz 10. 18. Bezirk: Kornmehl Siegmund, Währingerstraßc 97. .20. Bezirk; Eichner Heinrieh, Rauscherstraße 3; Hirsch! Eugen, Treustraße 1; Hornung Leopold,.Jägerstraße 26; Kurzrock Osias, Movtaraplatz 4; Lederer Josef, Jügerstrüße 24 (Heinzelmanugasse 16); Lempert Moriz, Klosterneuburgerstraße 1; Petyan Wilhelm, Klosterneuburgerstraße 10; Rottenstreich Hermann, Ilaiinovergasse 12. Unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Rabbiner Dr. M. Rosemnann; 21. Bezirk: Käufer Aron, Schloßhoferstraße 6 Unter Aufsicht des ehrw. Rabbinats der Israelitischen Kultusgemeiiule (Roscli Beth-Din Josef Babad) stehen derzeit bis auf Widerruf: 1. Selchwarenfabrik Meier Brückner & Co״ U., Im Werd 11. 2. Auswärtige Geflügeischechitah Fellner, Schönfeld & Steinberg, H., Haitigasse 7. 5. Weinkellern Nathan Spindel, Markus Bartfeld, II״.Strotzberggasse l, Restaurant Aron Barschak, 11״ Große Schiffgasse 3, Für alle.:,.anderen Betriebe, die nicht die Aufschrift tragen ״Unter Aufsicht des ehrw. Rabbinats der Israelitischen Kultusgemeiiule Wien“ übernimmt das Rabbinat — auch wenn diese Betriebe eine Tafel mit der Bezeichnung ״koscher“ führen — keinerlei Verantwortung in ritueller Bezie- huug und es werden die Gemeindemitglieder auf diesen Umstand besonders aufmerksam gemacht, -׳'• tBinttfll «!ii ■ für;c!60. ■ der Adas Jisroel, Wien, II,, Nestroygasse 11. y _; 14449