Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 29 (24.7.1931)
- Date
- 1931-07-24
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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sind •61t 1870 die besten Wien, XV., Steglgaste lO ■Sfr. 148) Tel. R-35-8-47 und R40-5-38 w^־TS£S^fflSr1״^iB1 Preisausschreiben fler Palasfiiin-Zentrate der .Agiitlas Jisroel. Oie ,Pa ln s t i n a ־ Z o n 11־u le der Agmlas Jisroel, Wien* TI., Leopöldsgasse 16, fikt für die Sammler der* *,Drei Wochen“ ein Preisaür53i%feiben veranstaltet, bei {fein folgende Gegenstände zur Verlosung gelangen: Choreb. Tehill im, Gesammelte Schriften von 'S. R, Hirsch, eine Lederschiissel, Psomimbiichse, Zigarettenspitzen, Mesusoth und Briefbeschwerer, in Erez Jisroel bcrgestellt.. Die ,Sammler werden gebeten, den gesam- .Hielten Betrag bis Montag, ■den•; 27. Juli,' -im Büro der Agmlas Jisroel abzuliefern oder .im Wege der Postsoar- JcasSe, Konto D 1(5.621, zu überweisen׳; Die Öffentliche Verlosung und Verteilung der Gewinne wird am Sonn- .tag, den 16. August, um II Uhr vormittags, im Lökal der Agmlas Jisroel, Jugendgruppe, 1:1., Floßgasse I, er-!-folgen. r Vor der Rehabilitierung Philipp Halsmanns? Der Fall Halsmann trat in ein neues Stadium. Der Ver- .leidiger Halsmanns, Dr, Franz Peßler, und der Wiener ,Rechtsanwalt Dr.. Ernst Ruziczka haben beim Strafgericht in Innsbruck gegen ׳ einen gewissen Johann :Schneider die Strafanzeige wegen Mordes an Max Hals¬ .mann erstattet. Johann Schneider hat sich seinerzeit im Laufe des Halsmann-Prozesses selbst des Mordes be- .schuldigt. Auf amtlichem. Weg wunde, jetloch damals sein Alibi nachgewiesen; Er wurde deshalb wegen Vorschub-, leistung für Philipp Halsmann und wegen Irreführung -der Behörden zu vier Monaten Kerker verurteilt. Dies .geschah, trotzdem er in «einer Darstellung Tatsachen vom Verbrechen 'erwähnte, die im damaligen Stadium des Prozesses außenstehenden Personen nicht; bekannt sein konnten. Augenblicklich ist Johann Schneiders Aufenthalt unbekannt. •!Durch die privaten Recherchen •des Dr. Ruziczka hat sich das amtlich beglaubigte Alibi Schneiders als unwahr herausgestellt. Dr. Ruziczka wurde in seinen Recherchen vom Begründer der Pan- -e.uropa-Idee Graf Coudenhove-Calergi *und dem berühmten Pariser Anwalt Maitrc Henry Tor res, dem Verteidiger Schwarzbarts, aufs tatkräftigste unterstützt. , Die in der Strafanzeige' gegen Schneider angeführten Verdachtsmomente sind derart schwerwiegender Art, -daß sic leicht zur Verurteilung Schneiders und ,Rehabili- * tierung Halsmanns führen können. Die neue Wendung in der Affäre Halsmann hat in Wien ungeheure Sensation hervorgerufen. ׳ Die orthodoxe jüdische Frau und die Wirtschafts־!krise. Wie wir soeben erfahren, hat mit Rücksicht auf die trostlose allgemeine Wirtschaftslage die weltbekannte Perückenwerkstätt des berühmten Meisters Othmar Schiff, jVien, I., Kärntnefring 6, um auch Minderbemittelten zu •ermöglichen, die vom . religiösen Standpunkt' unbedingt Notwendige -Perücke sich anschaffen zu können, die Preise bedeutend herabg es et z t, so .,daß der 'Erwerb einer Perücke am Preis nicht scheitern kann. Wa;s ,Geschmack und Qualität änbetrifft, so bürgt der alb ־renommierte Name ״Othmar Schiff“, daß nur ״Erstklas־ •siges“ geboten wird.;; Verschollen. (J. T. A.) Das Rabbinat der Israelit!־ kchen Synagogengemeinde (Adass Jisroel) zu.Berlin (N 24, .Artilleriestraße 31) bittet die jüdischen Zeitungen um di:e Verbreitung׳ 'fo'lgeh’de’r ' Mitteilung: .־* Jizcftäk' 'Söhniidf ' aus .Siecureni, Bezirk Hptin, Rumänien, 26 . Jahre alt, Mittel« große, dunkelblond, äiis Brasilien, anscheinend geistes־ krank; im April 1931 nach Bremen in Begleitung eines :Herrn Wenger zurückgekehrt, ist seitdem verschollen, Nachricht erbittet Rabbiner Dr. E. Munk, Berlin, ' ■Der Etat der Hamburger Jüdischen Gemeinde.׳ In •zwei längeren Sitzungen beriet das Repräsentantenkolle« rgium der Hamburger Deutschdsraelitischen Gemeinde den Etat für das Rechnungsjahr März 193132־. Vom Vorstand war ihm vorgeschlagen worden, ein Budget mit Reichsmark 922.864־ Einnahmen und 1,081:462 Ausgaben anzunehmen, Diese Sümmen sollten sich im einzelnen so’Verteilen, daß 1etwa 47 Prozent aller־ Geme'indegelder für das, Schulwesen, yornehmlich für die Mädchenschule, 23 Prozent für Wohl׳ ־ ־fahrtszwecke, 11 Prozent für Verwaltung; 9 Prozent ־für Kultus, 8 Prozent für die Unterstützung lokaler und über־ lokaler' külfüreller׳ Zwecke uridi• je 1 ׳ Prozent fürl Begrab־ ,niswesen und besondere Zwecke Verwendung zu finden hätten.'An Einähmen rechnete man mit RM 620.15(1 Ein־ -gang aus Steuern, 48.495 aus Grundstücken,• 97.100 aus ,Schulgeldern, 126.005 aus Begräbniswesen und 31.150 aus kleineren Posten. Es hätte sich dann ein Defizit von .RM 150.000 ergeben, für dessen Deckung der Vorstand in geheimer’ Sitzung’; Vorschläge ‘ zu unterbreiten sich: ver־ pflichtete. . , י : י ..; Die Lage in der Warschauer Gemeinde . In einem Interview des Führers der orthodoxen Fraktion in der Ge־ meindeverwaltung erklärte dieser, daß der von der Agu־ das Jisroel gebildete Mehrheitsblock keinen Grund habe, sich vor den Drohungen der zionistischen Opposition zu fürchten. Mit den Grodsisker Chassidim werde ein durch־ aus harmonisches und durch keineHei Meinungsverschiei denheiten gefährdetes Zusammenwirken stattfinden. Was den dem Block angehörigen Vertreter des Vereins Ghessed schel Emes betreffe, so habe man lediglich die Bindung übernommen, diesen lebensnotwendigen und in ganz Warschau segensreich wirkenden Verein, wie es ohnedies die Pflicht der Gemeinde sei, zu unterstützen. Aber auch die volkistische Gruppe habe sich verpflichtet, in allen religiösen Angelegenheiten den Standpunkt der Orthodoxie zu respektieren. In der schwierigen Subvention'sfrage er־ klärt der Vertreter der Mehrheit, man werde, getreu dem ׳׳ alten Grundsatz אץ סמוי[ לרזומה' für aUe׳ Schulen, gleich־ viel welcher Richtung, die Mittel zur.!Gewährung von warmem Frühstück und sonstigen' Nahrungsmitteln Phns* weiters bewilligen. Dagegen können natürlich religiöns־ gesetzlich verbotene . Kulturzwegke nicht .subventioniert‘ werden. Die neue Mehrheit sei .^ich ihrer Verantwortung voll bewußt und werde sich bemühen, ״in'■!der schweren ökonomischen Krise, die die. Juden Polens zu . durchleben haben, die Gemeinde zu einem wirksam. bilfreieben Faktor auszugestalten. - . .■■׳,.־/ ,;■־ Der neue Oberköiamissär für Palästina* High Commissipner von Palästina wurde General ßrenfellW a u* chope bestimmt. General Wauehope, der sein neues *Üi. presse de! Kauf! Bratislava, Andreasgasse i2. Kreidif, Eskompte von• Wediseii Und oöenen Fäkftifen, Günstige yefzinsitftg vöii Einigen , (auf Büchel und laufende Rechnungen)!Telephonlld)6v> . ',•iimintitmiiiiniiüiiiiiiiiimniiiiiitiiiiitintiiiiiiiniiiiiiiimmiitimiiniminiiiiiinnüiniüinntiniitniiniiiiimiitnp׳‘ Amt als palästinensischer Öberkommissät am L No« vember arttreten soll, ist eine prominente Persönlichkeit der englischen Generalität, ׳ Eine orthodoxe Mittelschule in Brüssel, Auf Initia־ tive des Rabbiners Ch. H. Krüger fand die Konstituie־ rung eines Komitees zur Errichtung einer staatlich äner־ kannten orthodoxen Mittelschule statt. Das langgehegte Projekt, dessen Ausführung bisher, allen Bemühungen zum Trotz, nicht gelang, wird nunmehr durch die. hochherzige Unterstützung einer Familie Barmat Gestalt annehmen. Die bekannten' Philanthropen Barmat, die erst kürzlich auf ihre Kosten eine streng rituelle Mikwah mit modern־ stem Komfort erbauen ließen, wollen hiemit einen ersten entscheidenden Schritt für die stark gefährdete jüdische Zukunft der Brüsseler Jugend tun. : Vollsein, regelwidrige Gärungsvorgänge ira Dick־ darm, Magensäureüberschuß, Leberanschöppung, Gallen־ Stockung, Brustklemmung, Herzklopfen werden zumeist durch das natürliche ״Franz־Josef“*Bitterwasser behoben und der Blutandrang nach dem Gehirn, den Augen, den Lungen oder dem Herzen ׳ vermindert.» Aerztliche■ Gut* achten verzeichnen wahrhaft’ überraschende ״; Ergebnisse;, die mit dem FranzsJosef־ Wasser bei Leuten mit sitzender Lebensweise, erzielt wurden. In Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhäridlungen erhältlich. h׳»d. Aguda und Agency. (J. T. A.) In der am Donners־ tag, den 16. Juli, abgehalteneh Sitzung des Council der Jewish Agency fand eine Aussprache über .־Maßnahmen zur Erweiterung des organisatorischen Aufbaues der Agency statt. Es wurde eine Spezialkommission einge־ setzt, die der Plenarsitzung entsprechende Vorschläge, eventuell auch solche bezüglich der Ermöglichung des Eintrittes der Agu das J i s r o e 1 i n die J e w i s h A g e n c y unterbreiten soll. Der Schöpfer des Numerus clausus und sein Opfer. Vor kurzem hat, wie bereits gemeldet, eine junge jüdische Studentin, Elsa Braver, gegen den ehemaligen ungarischen Kultusminister Stefan Haller, den Schöpfer des Numerus clausus-Gesetzes., Strafanzeige erstattet. Haller hat sich von der Studentin einen größeren Geldbetrag dafür nuszahlen lassen, daß er ihr, die wegen des Numerus clausus-Gesetzes in Ungarn nicht studieren konnte, ein Auslandsvisum beschafft. Er hat diese Bedingung nicht eingehalten, sich aber geweigert, den erhaltenen Geldbetrag zurückzuzahlen. Die Studentin hat nun die Strafanzeige zurückgezogen, nachdem Haller ihr von dem erhaltenen Betrag 600 Pengö zurückgezahlt hat. ״Egyenlöseg“ weist darauf hin, daß Haller, der als Schöpfer des Numerus clausus von einem Opfer dieses Gesetzes Geld angenommen hat, noch immer Reichstagsäbgeordneter ist. , ' Ein vergessenes Jubiläum. Am 8. Februar 1,8 31 wurde in ■Frankreich ein Gesetz publiziert, das im Budget einen jährlichen Beitrag für den jüdischen Kultus sfipulierte. ‘ Die Debatten in der Kommission im Abgeordneten־ und Herrenhaus bewegten sich auch auf einem hohen Niveau., Es kam. die An־ und Absicht zum Ausdruck, das yielhundertjährige Unrecht, das der ältesten Kultur und der.en Trägerii;zugefügt wurde, wenigstens zu einem kleinen Tjeil durch §1phtbare Gleich־ Stellung mit den anderen Kulten, gützum'achen. Wir sind eben um ein Jahrhünäert in der Kultur zurückgeblieben. ' Feierlicher Widerruf des Edikts von 1492. Alle repüblikariischfeh politischen Parteien Spaniens, erklärte ־-Präsident ,Zamora einem argentinisch־jüdischen' Rechts־ anwalt gegenüber, treten für die Wiedereinverleibung der s e p h ardische n Juden in »dip spanische Nation ein. Die spanischen Konsuln im Auslande ־werden Instruktionen zur Erleichterung der־ Repatriierung der sephardischen Juden erhalten. Das spanische Parlament wird das Edikt vom Jahre 1492, durch das die Juden aus Spanien vertrieben wurden, feierlich widerrufen. Polen will den jüdischen Standpunkt in der Kalenderreformfrage unterstützen. Der stellvertretende, polnische Außenminister Oberst Beck empfing die a'gudi־ stischen Sejmdeputierten Rabbi .Lewin und Wyszlicki sowie Senator Mendelsohn, die ihm ein Memorandum überreichten, in welchem die polnische Regierung gebeten wird, vor dem Forum des Völkerbundes den ’jüdischen Standpunkt in der Frage der Kalenderreform zu unter־ stützen.’ Die jüdischen ’ Repräsentanten. erklärten, die pol־ nische Regierung dürfe nichtgleichgültig zusehen, wie die Religion von Millionen der Landesbevölkerung durch die Zerstörung der Stabilität des Sabbats bedroht werde. Vizeminister Beck׳ erklärte, die polnische Regierung werde in Genf die religiösen und wirtschaftlichen Interessen der jüdischen Bevölkerung Polens vertreten. ן Lebensversicherungs-Gesellschaft ן 1 lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll § Gegründet 1882 Gegründet 1882 g 1 üarantiemlltel Ende 1929 | Tätigkeitsfeld der Gesellschaft: 1 I Oesterreich, Deutsches Reich/ Tschechoslowakische 1 I Republik, Belgien, Holland, Frankreich* ■Spanien, 1 § Italien, Ungarn, Polen,Jugoslawien,Butoi^n, Griechen' 1 i Jandi, Palästina, Syrien, Türkei, Aegypten 1 II., H'ollandstraße 10 rtfil wladsr erJffnsil?anviiaaia Rtthe in Saloniki Seit der Nacht vom 8. zürn 9. Juli, in der eine*׳* Rotte Nationalisten einen Angriff auf eine Synagoge Im Campbell-Viertel, in der etwa 50 durch den Brand ob* dachlös gewordene jüdische Fatttilieit untergebracht waren, altsführte und sämtliche Fensterscheiben einschlug, ist in Saloniki die Ruhe nicht wesentlich gestört worden. Die Ninderbrennung des jüdischen Stadtviertels Campbell durch die griechischen Nationalisten, wodurch einige hundert jüdische Familien obdachlos gcworden sind, hat das seit dem Riesenbrand in Saloniki im Jahre 1917 latente Problem der jüdischen Wolmungs* not in Saloniki wieder akut werden lassen."Der neue Stacltbauplan von Saloniki sieht die'Niederreißung der Reste der damals verbrannten Häuser und der elenden Wohnbaracken vor, so daß die Jüdische Gemeinde Sa 10niki jetzt vor der Notwendigkeit steht, fitr! etwa 1506 jüdische Familien Wohnungen zu beschaffen. Der G0Uverneur von Saloniki hat den Präsidenten der Jüdischen Gemeinde verständigt, daß die Regierung weitere Hilfsmnßnahmen für die jüdische Bevölkerung in Erwägung ziehe. Der Anordnung* des Gcneralgouverneiirs :gemäß enthalten sich die jüdischen und die griechischen Zeitungen Salonikis jeden Kommentars über die Unruhen und bringen keine Nachrichten über Ausschreitungen. Knabenferienheim der Agudas Jisroel. Die A g u d a s ־ J i s r o 61 ־ O r t s־: u n d Jugend־ gruppe iri ’ N o v e Z ä m k y hat sich entschlossen, in einer der schönst gelegenen Gegenden der Slowakei, im Kurort Vyhme, ein Sommerferienheim für Knaben zu errichten. Die Kinder werden von einem pädagogisch gebildeten Lehrer begleitet, der sie auch in religiöser Hin־ sicht überwachen wird. Das Ferienheim wird Sonntag א׳ “׳עקב eröffnet. Eine größere Anzahl von Eltern,hat sich bereits gemeldet, die gern , von dieser Gelegenheit Ge־ brauch machen wollen, ihren Kindern in gut jüdischer Ge־ Seilschaft in einer herrlichen Sommerfrische Erholung zu bieten. . 1 Bartfelder Sommerkolonie des Sozialen Hilfsvereins für ¬י Juden der Slowakei.־ Der Soziale Hilfsverein in Kosice veranstaltet auch . in diesem Jahre eine Ferienkolonicaktion um Bad Bart־ feld. 140 unterernährte arme Kinder der größeren Städte der Ostslowakei und Podkarp. Rus genießen dieses Jahr ‘diese ,Wohltat des Vereines. Die Auswahl der Kinder gc־ schah auf Grund der sozialen Verhältnisse ,der angemel־ deten Kinder unter der Mitwirkung eines Kinderarztes. Die Angehörigen der Kinder erhalten in den nächsten Tagen die Verständigung über ihre Aufnahme. Die er־ holungsbedürftigen Kinder reisen am 2. August nach Bart־ feld ab, wo sie unter sorgsamer Aufsicht, die streng ri־ tuelle Verpflegung der Küche des Vereines genießend, ..vier Wochen lang verbleiben.,.; . . .... . Sachlotterie zugunsten des Jüd. Landes־Waisen־ und Lehrlingsheimes in Kosice. Das Finanzministerium hat dem Sozialen Hilfsverein für Juden der Slowakei mit dem Er־ laß vom 20. Juni 1930, Nr., 67.64230־, die Bewilligung zu einer Sachlotterie zugunsten des Kosicer jüdischen Landes־ Waisen־ und Lehrlingsheimes gegeben. Laut Plan der Lot־ terie werden, 50.000 Stück Lose ä tsch. K 5.— in Umlauf gesetzt. Haupttreffer ist ein Automobil, welches auf Wunsch , des: Gewinners auch in barem ausbezahlt wird. Die Ziehung findet am 30. Juli 1932 statt. SchomresSchabbossStellenvermittlung der Agudas־J,isroel־ Jugendgruppen in. der Slowakei, Bratislava, Edlhof. ■' "׳ O f f e n e S t e'll e n. Uhrmachergehilfe mit eigenem Werkzeug (Sered), Kurz־,' .ßohnitt־ und Modewarenlehrling (ZI. Moravce)', Schuhwarenkommis (Dun. Streda),. Korrespondent(in), per־ fekt Slowenisch, Deutsch (Offerte י‘an ■uns,! Gehalts־ ansprüche).!-< Wir suchen Beschäftigung für Kommis, Lehrlinge und Büroangestellte in allen Branchen, für Hilfsarbeiter, Vertreter usw. . Amtsstunden Montag und Mittwoch von halb 9 bis 9 Uhr. — Anfragen ohne Rückporto werden nicht erledigt.. Amtliche Verlautbarung der israel. Kultusgemeinde Wien Exegetischer Vortrag in der Gemeinde-Synagoge XVIII., Schopenhauerstraße 39. Samstag, den 25. Juli 1931, wird bei dem um halb 9 Ulir vorniittags beginnenden Morgengottesdienst in der Gemeindesynagoge XVIII. Sdiopenhauerstraße 39, ein exegetischer Vortrag (Rabbiner Dr. D. Feuditwang) abgehalten werden, ״ Kundmachung. Der Vorstand der Israelitischen Killtusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, daß der Bedarf an Religionslehrern für. Volks-, Haupt- und Mittelschulen sowie für verwandte Lehranstalten für längere Zeit überdeckt ist und daß daher Prüf ungen von Kandidaten (innen) für dieses Lehramt bis auf weiteres von der vom Kultus- Vorstand hiefür eingesetzten Prüfungskommission nieht »mehr Yorgenopmen werden. Belehrung und Mahnung, חכמה רסוסיי Aus nachgelassenen Schriften von RjBhbiner Dr. Salomon Breuer, Erster ׳ Teili Genesis (1930), — ‘Zweiter Teil; Exodus (1931). J. Kauffmann- Verlag, Frankfurt a. M. Wohl znm Jahrestage des verewigten Verfassers 9) —י, Awj erschien dieser Tage der zwei t e Teil dieses großartigen homiletischen Werkes in der gewohnten herr־ lichen Ausstattung des rühmlichst bekannten Frankfurter :'־Verlages.׳־.'■׳'׳זי■. .-■׳• ׳ ״/" Bei׳ dieser ׳Gelegenheit sei uns gestattet,, uns. sowohl :über die Bedeutung dieses ganzen Werkes wie besonders ־ über die eigentünpiehe Bedeutung seines Verfassers als *Homiletiker etwas ausführlicher ,zy äußern, Dies sei uns ^70917