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Jüdische Presse · 1931-07-17 · 28 (17.7.1931) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
28 (17.7.1931)
Date
1931-07-17
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nt; 28 de«. 5£tir Bildung; einet solchen Organisation muß die Judenheit, muß insbesondere die Orthodoxie, auf weichet nach dieser Richtung hin eine schwere Verantwortung tuhf schreitet!,. Alle jüdischen Führet und alle im Öffent־ liehen Lehen' tätigen Juden sollten die Orgartisatiansarbeit in die Hände nehmen. Es muß eine Körperschaft ge־» schaffen werden, die die Gesamtjuöenheit soll vertreten können; sie muß in einer Weise Zusammengesetzt sein, - daß sie die Autorität und das Gewicht einer gesamt־» jüdiseheiv Vertretung Haben soll.! Die Frage einer Judentumsorganisation in den oben gezeichneten Linien, fuhr Rabbi Gourarv fort, beschäftigt den Lubawitscher Rcbbe seit einer Reihe von Jahren. In seinen Gesprächen mit den jüdischen Führern;n Europa hat er auf die Wichtigkeit und Dringlichkeit dieser Frage hingewiesen. Jüdische Kräfte dürfen nicht Verlorengehen, solcher Kräfte gibt cs aber viele, wenn auch, heute noch verborgen, in dem nichtorganisierten Unparteilichen Juden* tum. Solche Kräfte gehen, wenn man sie nicht rochtzeit g organisatorisch erfaßt, dem Judentum und dem Dienst für das Judentum verloren, Die gesamte Orthodoxie müsse sich der Klärung dieser Frage mit Ernst und Verständnis zuwenden. Auf die Frage des JTA,־Vertreters, wie sich der Lubawitscher Rcbbe die Verwirklichung seiner Idee iri der Praxis, vorstellt, erwiderte Herr Gourarv: Der Lubawitscher Rebbe ist sich darüber ganz im klaren, daß die praktische Durchführung der Idee schwierig und mit Verantwortlichkeiten, belastet ist. Es wurden nach dieser Richtung hin bereits konkrete Vorschläge gemacht, diese wurden mit den geistlichen und den weltlichen Füh־ rern des Judentums bereits durchgesprochen. Das Pro־ grarnm befindet sich im Stadium der Ausarbeitung; es wäre noch zu früh, cs zur öffentlichen Diskussion — sei es auch nur in Umrissen — zu stellen. Allgemein gesagt, handelt es sich darum, daß jene jüdischen Führer, die das Zutrauen der Gesamtheit genießen, zu einer Beratung zu־ sammentreten und auch gleich energisch zur Durchführung der Idee schreiten.1 Sobald man sich •in den Grundzügen geeinigt haben; wird, werden. sich die greifbaren prnkti־ sehen Resultate V0Y1 selbst einstellen. . '.Auf die weitere Frage, ob däs Projekt des Luba* witscher Rcbbe in irgend. einer Beziehung steht zu der f letzthin in verschiedenen jüdischen Kreisen diskutierten Frage der Einberufung eines jüdischen Weltkongresses, er־ widerte Rabbi Gourary: Der Umstand,, daß die Kongreß־ idee jetzt diskutiert wird,; ist für den Lubawitscher Rebbe zunächst ein: Beweis mehr dafür, daß die 1Frage der Örga־ nisierung der Jüdenhcit lösungsreif in der jüdischen Welt geworden i^t. ,Und gerade weil der Gedanke jetzt zur öffentlichen Diskussionen steht, müßte alles getan werden, um ihn .״auch zu verwirklichen. . Die bevorstehenden Aktionen ■der Weltjudenheit gegen die geplante Kalenderreform. Wie bekannt, Hat das Jüdische Komitee, betreffend :die Kalehderreform, auf seiner Frankfurter Sitzung vom 12, Mai beschlossen, daß ein einmütiger Protest der ge־ samten Judenheit gegen eine die Stabilität des Sabbat gefährdende ••Kalertderreform erhoben werde. Da sich der Weg der' Einzelunterschriftensammlung als undurchführ־;bar erwiesen hat, hat; sich das Komitee dafür entschieden, .:daß ־der- Protest־ durch die׳ Gemeinden als die offiziellen ä Vertreter .der Judenheit erklärt werde und daß in jedem Lande jede jüdische Gemeinde aufgefordert werden müsse, eine formelle •Protestresolution gegen jede Kalen־ deränderung zu beschließen, welche die Kontinuität der Wqchentagszählung durchbricht. Das Komitee wendet sich nunmehr an die jüdischen Gemeindeverbände aller Länder mit der Aufforderung, die Organisierung und־ Sammlung, solcher Protestresolutionen unter allen ihneu־ angehörenden Gemeinden zu über־ nehmen, In. den Ländern, in denen keine. Gemeinde־ verbände bestehen, tritt das Komitee an die Haupt־ gemeinden• des Landes heran, um sie mit der genannten Aufgabe zu betrauen. Als Vorbild für die zu beschließende -Resolution legt das Komitee zwei Fassungen vor. Die eine ist in!England-benützt worden, die.andere wird vom Welt־ verband •Sehomre Schabbos empfohlen, der seine Kräfte in den, Dienst: der bezeichneten Protestaktion gestellt hat. In weiterer Ausführung der Frankfurter Beschlüsse fordert das Komitee die Gemeindeverbände* bzw. die Landeshauptgemeinden auf, einen Delegierten für den neu zu bildenden Rat der jüdischen Gemeinden zu bestimmen, der hinfort die Weltjudenheit in allen die Kalenderreform *,betreffenden Fragen vertreten soll. Der neue Rat wird;hach der Oktober־Konferenz der über die Frage der;Kalenderreform;beschließenden Völkerbundskommissian einberufen werden, ' Jüdische Abgeordnete im neuen ungarischen Parlament. Dem neugewählten ungarischen Parlament werden sechs, jüdische Abgeordnete angehören. Auf der Liste der Regierungspartei würde Dr. Geza Desi wiedergewähit; von den der Opposition angehörenden jüdischen Abgeordneten des alten Parlaments werden Paul Sandor, Ernst Brody, Eugen Gaal und. Bela Fabian auch dem neugewählten Hause angehören. Neu gewählt wurde der Demokrat Dr. : Johann׳ Vaszonyi; der Sohn des verstorbenen ehe־ maligen Justizministers und Demokratenführers Wilhelm Vaszbtiyi. In ungarisch־jüdischen Kreisen wird es lebhaft bedauert, daß einer der bedeutendsten Vorkämpfer des ungarischen Judentums, Dr, Marzell Baracs, im Wahl־ kämpf unterlegen ist. Von den Rassenschützlern sind Stefan Lendvay, Ladislaus Buduwary, Franz Ulain, Ivan Hejjas und Johann .Zsirkay im Wahlkampf unterlegen, Dagegen wurde Ba־ 1-onin Philipp Orosdy, eine Schwester des Barons Moritz Herzog von Csete, der bis zum Jahre 1919 Vorstands־ mitglied der Fester Israelitischen Kultusgemeinde war, auf Grund eines extrem christlichen Programms in das heue ungarische Parlament gewählt. Trotz ihrer jüdischen Ab־ *tammung hat Baronin Orosdy schon in der Vorkriegszeit den Prösqlytisinus Unter den Juden, gefördert. gllllllllllllllllllllllllliillllllljllM 6119X99 JQdlsche für Weiflnähen und Kleidermachan . mltöffentflohkeltsreoht Wienrll», N8lx|9««9?» Dr« Krag«r• Helm St&atsgüttge Zeugnisse Qebhflnaenrecbt . Samstag geschlossen!Tsche c hos 10 זצי Einer der hervorragendsten Thotafürsfen der alten Generation hat seine irdische Laufbahn, beendet. Die reine Seele des U a b hi Si m o n E h r e n f e I d 1״צל Gbemibbihor von 1M icha 1 ö'v er,!würde am Donnerstag, den 24'. Tarnus. im Alter von 75 Jahren zu ihrem Schöpfer abberufen und ihre körperliche Hülle;wurde am Freitag ממות ומסעי ,S עש״ק unter riesiger Be* feiligitng zu Grabe getragen. Der Heimgegangene ׳ war im Öffentlichen Leben niemals viel und seit Jahrzehnten fast gar nicht hevvorgetreten. Dennoch kannten und verehrten ilm auch aiifieiilialb sMner Gemeinde Tausende nicht bloß der bevorzugten Familie wegen, der er entstammte und die unseren Landern seit Generationen ihre rabbimschen Fiihrergestalteu schenkte, sondern auch wegen der persönlichen Eigenschaften, die ihn in hervorragendem Maße zierten und einem jeden, der in seine Nähe kam, aufrichtigen• Respekt einflößten. Oberrabbiner Ehrenfeld war der jüngste Solui, des Rabbi Hirsch Ehrenfeld זצ״ל. Schwiegersohnes des Chasain Sofcr זצ״ל. Seine Mutter Hindel erlangte durch ihre fromme Herzensgüte und sprichwörtliche Klugheit in den weitesten Kreisen Berühmtheit. Der junge Simon verlor seinen Vater als Kind;von etwa sieben Jahren, so daß ds hauptsächlich seihen älteren Brüdern, Rabbi Saul ׳Ehrenfeld in Szikszo und namentlich Rabbi Samuel Ehrenfeld, dem Chasun Sofer זצ״ל oblag, das Erziehungswerk an dem Waisenknaben fortzusetzeu und seine überaus reichen Fähigkeiten im Geiste seiner großen Vorfahren zur Entfaltung bringen zu lassen. Nach Jahren^ strebsamer Arbeit an• sich ־ selbst und fleißigen Forschens •in der תחק״ק heiratete er die Tochter de!^ Rabbi Sccharja Müller זצ״ל ‘ in Bresovica und lebte einige Jahre im Hause seines Schwiegervaters, Zeitweilig betrieb er daselbst auch einen Holzhandel, allerdings ohne Erfolg. Sein eigentliches Interesse zog ihn ununterbrochen und unaufhaltsam zur תיה״ק. Noch jung an Jahren, genoß er den Huf eines גד ול ניח ירה eines außerordentlich begabten und eindrucksvollen Redners und weisen Mannes, bei dem sich Hunderte in allen Fragen des. praktischen Lebens Rat holten. Sein liebenswürdiges,;,freundliches Wesen •und der Adel seiner geklärten GesiWhung-gowaniienvihm alle Fierzen. . Als er sein erstes Rabbinat; in S e 1111 a anfrüt, sah alle Welt!in ihm den geschaffenen Führer der orthodoxen ,Judenheit im früheren Ungarn. Die Summe seiner uri-, gewöhnlichen •Eigenschaften imd Fähigkeiten prädestiliierten ihn wie kaum einen zweiten ׳im Lande zu dieser Führer rolle. Nach wenigen Jahren wurde er zum Ober-; rabbiner von M i c 11 a 1 o v c e als׳ Nachfolger; des als גאון וצדילן bekannten Rabbi Ahron Grünberger זצ״ל. Verfassers des דעת סופר berufen,•einer angesehenen Gemeinde, die sich inzwischen zur zweitgrößten ortho- •cloxeh Gemeinde der Slowakei entwickelte. Hier erwuchs ihrii ein unermeßliches Tätigkeitsfeld für אהבת תורה ו יראת שמי □ das zu bearbeiten und zur vollen Blüte zu bringen, Jahrzehnte hindurch seine heißeste Sehnsucht wur. Seine schwache, die sorgsamste Behutsamkeit erfordernde körperliche Konstitution reichte jedoch nicht aus, um den übermenschlichen Anstrengungen, die die restlose Erfüllung einer solch großen Aufgabe in unserer gärenden Zeit erheischt, gewachsen zu sein- Er brach innerlich zusammen, ehe er das gelobte Land seiner Sehnsucht erblicken durfte; sein von den Idealen der תיח״ק mul den verpflichtenden Traditionen seiner. Familie. genährter Tatendrang verfiel, ehe die Energie seines äußerlich gehemmten Willens den aufwärtsgerichteten Höhenflug seines Wunsches zu erreichen vermocht hätte. So beschloß denn eine Führer- Persönlichkeit des Judentums unserer Zeit :ihr edles!Leben in!Frieden, tief betraue nt von der ihn grenzenlos liebenden Familie, beklagt, von der ihn verehrenden Gemeinde und ■im Andenken gesegnet vom gesamten Judentum. Zur האס fand sich-die gesamte jüdische und׳ nicht jüdische Bevölkerung von׳ Michalovce ein. Die Juden der Nachbargemeinden und Deputationen auch der ferneren Gemeinden erschienen trotz der nahenden Sabbatstunde in großer Zahl. Oberrabbiner Fried- .lüiider aus Olaszliszka, ׳Ralblbiner Eidlisz aus Secovce und andere Rabbiner schilderten in bewegten Nachrufen die verdieastreiclie Persönlichkeit des Verblichenen und gaben dem Schmerze der jüdischen Gesamtheit beredten Ausdruck über den Verlust eines Mannes, dessen Wirken hienieden ihm auf die Dauer ein segenspenüendes Andenken sichert. כר צדיק לברכה?. ' I I. B. ' »9#f9 Bei Gallenwnd Leherleiden, GaUensteinen und Gelbsucht regelt das natürliche ״F1*an^lQsef‘LBitterwasser die Verdauung in geradezu vollkommener Weise. Klinische Erfahrungen bestätigen, daß eine häusliche Trinkkur mit Franz^Jösef-Wasser’besonders wiiksam ist, wenn es, •mit etwas heißem Wasser gemischt, morgens auf nüchternen Magen gehomineÄ wird. In Apothekein Drogerien und 'Miuerahpsse#11;andlungen erhä|tlidk; Rabbiner Samuel jnngreiSit — Öbeffabbifter tob Feh^rgyafmaL Wie uns aus KoSic.e hrrtgeteilt wird* ist der Dajan der dortigen orthodoxen Gemeinde, Herr. Rabbiner Samuel Jungfeisz (ältester Sohn des früheren Kosicer Oberrabbiners מצ״ל per Akklamation zum Oberrabbiner von Fehergyarmat gewählt worden. Es ist noch ungewiß, ob Herr Rabbiner Jungreisz die Stelle annimmt. Jahresreclmting des Kolel Scliomre Huchomoth 1 Vor einigen Tagen versandte das (Brätislavaer K u ra to ri u m d es 1K 0:1 e 1 S eh o ■m r e 111 a c h o m o t h 1 n Jerusalem seine Sclilußredhmi 11g der Einnahmen und Ausgaben im Jahre 1930 (vom L Teweth 3690 bis IL J'eweth 5691) all die zuständigen Stellen.!Mit!besonderer Genugtuung werden die Spender dieser wichtigen Institutson des Judentums die Abrechnung .zur Kenntnis nehmen, aus dev hervorgeht, welch eminentes Werk der Wohltätigkeit durch cle.11 Kolel an Tausenden .wahrhaft frommen תלמידי חכמים» Witwen und Waisen in Jerusalem «nsgeiibt wird und welch uuschätzibares Verdienst dieser stillen aber nichtsdestoweniger intensiven Arbeit des Kürutoriuins um die »Aufrechterlialtung der alten jüd is cli - r e l׳ig׳i ös 011 Sied I n n g 1 .m Fl e i I i g e .11 La 11 d e *Zukoimtii. Die Abreohmtng• verzeichnet die (Einnahmen in 5 Rubriken. Die wichtigste erste enthalt sämtliche ,Eingänge •aus der Büclisensa'inmlung, allgemeinen Spenden nntl Stiftungen jeder Art genau nach den einzelnen!Orten in alphabefische)־ Reihenfolge.!Diese Rubrik weist Im Rechnungsjahr den :1*cclrt ansehnliehen, wenn, äitch für die Bedürfnisse bei weitem nicht ausreichenden Betrag vou cK 1,068.080.55 aus.!Die Gesaimteinuahmert betrugen dank der emsigen ׳und Jiingebiingsvplleu Saurwneltätigkeit der Ortsgaboim und -, Vertrauensmänner cK 1,102.016.30. Zusammen initdefn!Saldo vom Jahre 1929 standen dem iKuratoriutiii •inf Jahre 1930 an freien und geibundenen Einluihmeii c(K; f,209.970.91 zur Verfiigung. Den Hauiptposieii dir den ׳Ausgängen bildet die Uebe!•־Weisung an die!KolelVerwaltung in Jerusalem, mit cK 1,045.276.90 zu;itjiiterstüizunig's.zweckeii. Ails Nachtrag aus: der vorjährigen Aktion zur Unterstützung der •Pögromgeschädigteii wurden ciK (5.604.75 abgeführt. An Darlehen, Heil-, Reise-, Brautu. dgl. Unterstützungen wurden 6R 47.866.48 gewährt. An gebundenen Spenden wurden‘ ciK. J5.595.42 weitergeleitet. •Ami angenehmsten w!i1־d nian ’׳von der Sparsamkeit an Verwaltungiskosten!berührt.',''Die ׳Gesamtkosten der Verwaltung :des ßratislavaer Kuratoriums, an dessen ISpitzc beleäüntlidh Se. Eihrw. ■Herr Oflierraiblbiner Sch r cib er (in!Bratislava steht, ibetrugen 11 ich t ׳ganze 4 Prozent der Ausgab e n. Das allein 'bildet schon e׳in Ehrenrzeugnis bei einer Institution, die ihrem Wesen nach ׳mit hunderten Orten In stetigem Konnex stehen ׳muß und Tausende vor! Büchsen leeren und ebenso viele ßaimnelibogen in Evidenz zu halten hat. ßedenkt man, daß in dieser herrlichsten aller Blütezeiten jüdischer Thoratreue in unseroTri Lande der Kolel Sehomre Hachbmoth wohl die einzige allgemeine Institution; ist, deren Verwaltung trotz aller entgegengesetzten Versuche bis auf den heutigen Tag •uneingeschränkt in orthodoxen Händen geblieben ist; wird man ׳daraus die Größe der Pficlit erkennen, ׳die auf ׳allen orthodoxen Juden lastet, ihre intims t’e Sorge i)er Erhaltung u nd i in in e r f o r t s c h reitend e n. A ü 'sg• e s t a 11 u 11 g des Kolel zuzuwenden. Wir sind überzeugt, daß die Einnahmen des Kolel auch in diesen K Visen jahren auf mind.es teils d a׳s!D op r> e 11 e d e s g e g c 11 w ä 1• t i g e n S t u ii d e s erhöht werden. könnten, wenn in allen . Orten der Kreis energischer und zielbewußter Mitarbeiter aus.den Reihen dev יראי שמים iri erwünschtem Maße erweitert würde. Es ,müßte vor allem dafür gesorgt weiden, daß , es in den jüdischen Gemeinden tatsächlich kein Haus gäbe, in dem nicht eine •Ra^bi-jMeier-Baal-Hanries-iBlichse . unte1:geb1־acht wäre. Die Tatkraft der!Gaboim, die sich überall selbstlos in den Dienst der guten Sache stellen und fast ausnahmslos eine bewunderswerte Beharrlichkeit in ihrer Liebp zum edlen Werke zeigen, könnte unseres Erachtens wesentlich gehoben werden, wenn ihnen alljährlieh einmal — etwa im Monat Elul unmittelbar vor der großen Gebezeit der holieii Feiertage — vielleicht abwechselnd jedes 'Jahr •in einer anderen Gemeinde; Gelegen'heit geboten würde, in einer Jaliresversammliing uriter Leitung der רבנים הגאונים נ״י sich über den Wert ihrer Arbeit zu informieren und ihre Erfahrungen auszutauschen. In einer Zeit, da Jahr um Jahr neue Mittel zur Schädigung der Institutionen des Th0rajudentums aiigewendet werden, sollte man sich nicht ־־ scheiieii, nach neuen Wegen und neuen Mitteln zu sinnen, um *diesen Institutionen zu n ü t z e n und das Interesse für sie i!m FI e r z e n der v o 1׳ d rang en d e.n Gener ation zu wecken. Wird ein solches Interesse in allen Orten rege sein, so wird damit ganz bestimmt auch Jeu Angehörigen des-Kolel und ihren Führern auch in geistiger Beziehung ein unschätzbarer Dienst geleistet werden können. Denn die bei solchen Versammlungen sich naturgemäß ergebende Hebung •des or.tljodo־ x en S e 1 ׳b s t b e w u ß t s e i ns würde auch in den Aj־menwohnu11gen des Kolel in Jerusalem heilsam fort-' wirken. Dieses Selbstbewußtseil! würde den Mut der Brüder in Erez Jisroel stärken, ihr Verantwortungsgefühl schärfen und ihnen erst die Würde verleihen, aber auch die Pflichten auf er lepjen, die von de r V e r t r e t e rs c h a f t des r e 1 i g i ״ s e n J u d e 11t u m s •fl e 1־ g a n z.e n Diaspora'.zu r Wacht an den heiligen geistigen Festungsmaaern Jerusalems nicht gut ׳weiggedach t werden können. J. J. B, ״Sehomre SchabbQs“sStellenver.mittlungszentrale der Ägudas^JisroehJugendgruppen in der Slowakei, Bratislava, Edlhof, Postfach HO. Offene Stellen; Kindergärtnerin, streng religiös (Mährische. Provinzstadt, Offert an uns); Risenwaren־» lehrling (Surany); Schneidergehilfe (Bratislava),; Schnitt? und Kurzwarenlehrling (Modra, volle Verpflegung); Schnittwarerilehrling (Trnava); KönfektionswareniLehfling (Trnava); Vertreter für Privatkundenbesuch in der Slo* wakei und Mähren (Offert an uns); ICinderfräulein mit Kochkenntnissen (Galanta); Lehrmädchen für Modewaren (Bratislava); Sehnitt* und KurzwarenlehrUng (V, Meßer); Schnitt« und Kurzwarerikcgnniis (V. Mederj; ührmÄcher« gehilfe mit eigenem Werkzeug (SeredL Kurz־, Schnitt*־ und ־ Modewarenlehrling (Zl. Moravee). AVir suche» Bescbäffimng für Kömmis,; und Büroangestellte in allen Branche», für HUfsarbeiter, Vertreter usw.

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