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Jüdische Presse · 1931-07-17 · 28 (17.7.1931) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
28 (17.7.1931)
Date
1931-07-17
Page
– (sequence 4)
Language
German
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? 28 Photooranhie Wien,!. Fleischmarkt 1. Tel. B-M A UV luyi U||lll V Attfiiihffliii täglich föti 0 bi» 8 ül», äfl Söfima*eh föft 0 bi» & »ht Vornehme Familie aus den besten orthodoxen Kreiset! nimmt Kinder aus ebensolchen Familien ln Völle Verpflegung. Streng religiöse und intensive prötane Erziehung, auf Wunsch Referenzen. Zuschriften unter »Bdseitdei•« mäOlge PreUe“ an die Wr, Administration. Suche ein intelligentes israelitisches Fräulein oder ältere Dame, welche meine zwei Kinder, EienientarsChiiler, in Slowakisch, Deutsch' und Hebräisch unterrichten würde. Ludwig Schneller, Slovenske Dnrmoty. Zuschrift an die Redaktion. Ueber die Verwilderung im öffentlichen jüdischen Leben. Vorbemerkung: Wir übergeben den nachfolgenden Aufsatz des ehrw. Verfassers der Oeffentlichkeit, obgleich wir seine "Vorschläge zur Verbesserung ,der Zustände teilweise für verfehlt!und anderenteils für völlig unwirksam halten müssen. Die Seudie der anonymen Flugs blütter und Zeitungsartikel und namentlich der . Artikel über inner: jüdische Angelegenheiten in * nicht jüdischen Zeitungen hat aber in jüngster Zeit eine solche Ausbreitung gewonnen, daß'sie das ganze Gemeinschaftsleben in den Vom Parteihader zerklüfteten Gemeinden unheilbar zu vergiften droht. Es ist gewiß nicht leicht, ein Mittel zu finden, das dem Uebel; steuern könnte. Iiat jemanid etwas zu. sagend, wodurch er seiner Gemeinde oder dem orthodoxen Klall zu nützen glaubt, so soll er mutig und : ehrlich, sachlich und klar, ohne Schmähung und . persönliche Beschimpfung der änderen in j üdi sehen Zeitungen oder in Flugblättern, aber unter allen Umständen mit sein ein N ain en .11 e r v o r t r c t e 11. Wer das nicht tut, führt nichts Gutes im Schilde und die Art, wie die jüdische Oeffentlichkeit darauf reagiert, könnte ihn"׳ allein überzeugen, daß er einen Weg be- , schritten hat, der nicht z u m Z i e 1 e f ü 111• t. Wir sind gerne bereit, einer sachlichen u'nd ' 1 ■ würdigen Diskussion darüber, wie die Kampfmoral bei Rabbinerwahlen und clerglei-; ch'en Fragen verbessert werden könnte, unsere Spalten zu öffnen, vorausgesetzt, daß auch diese Diskussion nicht unter der Maske der Anonymität geführt wird. ' ' . Die Redaktion. ,\ מוי■ י ויבותי הי״וו Seit einiger Zeit hat sich in unser religiös-politisches Leben eine furchtbare Epidemie, eine verheerend wirkende׳ Gewohnheit, eingeschlichen. Es gibt offenbar des Schreibens kundige Leute, die sich Parteistreitigkeitcii, die nicht immer zu vermeiden sind,dadurch zunutze-machen, daß sie sich von der einen oder anderen Partei kaufen lassen, um die Gegenpartei oder einzelne Persönlichkeiten in Rundschreiben und Pamphleten zu 1beschimpfen. Das geschieht aus Geschäft, des lieben Brotes wille. Nichts wird verschont, jede Handlung oder Tätigkeit des privaten, religiösen oder öffentlichen Lebens'wml "ungerecht bekrittelt. Alles wird herbeigezogen uUc| tendenziös zugeschnitten,, um schändliche Sensationeii. zu erzeugen.. In solcher Schreibweise des derben Toiips wird alles derart mit gemeinen Witzen, und galtigern Spott'begleitet, daß es bei jedem anständigen Mensehen aie größte Entrüstung auslöst. Gelesen werden diese Schriften■ dennoch Und auch besprochen und gerade das hat dann die schädlichsten Folgen., Die Verfasse!» solcher Schmähschriften werden ganz offenkundig־ von ihren Auftraggebern nicht hur mit Geld, sondern auch mit Daten imd Unterlagen gefördert, in der Meinung, sie könnten dadurch ihrem Siege und• ihrem Ziele näher kommen. - Wie sehr auch eine, solche?. Kampfesai-t bei rpligiössittlichen Kämpfen zu Verurteilen ist; so. sind ihre Folgen noch schädlicher. Jede Autorität wird herabgewiirdigt und. in den Schmutz gezerrt. Unsere Größten und Besten wären schon alle herbeigezogen, so die Rabbiner von Munkatscli, Urigwar, Kosice, Radomyszle und letztens, wagt man: sich auch au den Rabbiner von Hust ,und. andere, heran, an den Huster ג ד ך ל schon zum zweitenmal mit nicht geringerer Impertinenz als bei den erstereu, In diesem Falle sind zwar die Schüler und Verehrer entschlossen, auf privatem Wege Schritte zu unternehmen, um die! veröffentlichten Schmähschriften mit A'ollster Entrüstun§\ 'zurückzuweisen, ich wende mich, dennoch in diesem Aufrufe an alle רבני□ גאונים נ״ו und ב״ב היד״ נ״ו mit :meiner Bitte, diese Frage zu behandeln und Maßnahmen zu treffen, auf welche Art und Weise gegen solche Uebel Abhilfe geschafft werden könnte.! Meine schlichte Meinung wäre, daß man, bis eiulgültige Beschlüsse gefaßt werden können? dahin wirke, daß es nur Rubtynern und □בתי דיני erlaubt werden sollte, sich in nötigen Fällen, nämlich bei rein religiösen Fragen und Angelegenheiten, mit Aufrufen an die änderen Rabbinen octpi^ün die p.pffen'tlichkeit zu wenden, Für Private sollte diese Art des Hervortretens :vor; die Oeffentlichkeit in religiösen Angelegenheiten religionsgesetzlich באיסור חט״ strengstens verboten werden. Ebenso sollte das Lesen und die: Unterstützung^ solcher Schriften mit einein יסיר{* belegt werden, da dies ohnehin eine Uebertretung des ־־ifptf ve1\n״n ןזסכיישסני חכרו 3ךבים והמבזה kenntet, welcher die Strafe von אין לי חלק לעיהכא nach sieh zieht.. ' Sowohl' etwaige Zustimmungen oder Ergänzungen oder eventuell andere Anträge hiezu, bitte ich, in Ihri gesch,'Blatt auf nehmen zu wollen, damit die Anssprache hierüber zu einem einheitlichen Beschluß führe, Sebeär Leopold oldhr aivd, Qherrahbiuer. mimm Szeräa Rosner Velky Sevliis Adolf Holländer Szömbathely Verlobte Streng נשר RESTAURATION Orthodox Inhaber: Emanuel Lipschitz, Natteriburg Erklärung. Unsere Erklärung in Nr. 25 der ״Jüdischen Presse“ lichtet sich nicht!gegen das Kasclirus des Restaurants in Korytnlca, sondern wollte bloß die Tatsache feststellen, daß dasselbe nicht unter Aufsicht unseres Rabbinates steht. Die Schediitoh ׳und die Aufsicht über die Kiidie wird daselbst — wie uns zur Kenntnis gebracht wird — von den derzeit dort weilenden rreßbnrger und Satoraljaujhelyer Schoditim ausgeübt. Bratislava, 29. Tammus 5691. Das Rabbinat. BAD ISCHL כשר Pension ״Nette Welt“, Eglmoosgasse 10, die einzige vom Hamburger Speiseverein anerkannte כשר Küche am Platze. 2 Minuten vom Kurpark. Schattiger Garten. Leitung und Aufsicht Adolf Glatter Erlaube mir, dem geehrten reisenden Publikum die höfl. Mitteilung zu machen, daß ich das Restaurant ״Imperial‘‘ in Poprad, ־vis:-a-visdem Bahnhof, iibernominen habe.; Verläßliche' orthodox-koschere Küdie, schmackhafte Speisen, reinste, solideste, den hödisten Ansprüchen entsprediende Bedienung wird garantiert. Hochzeiten werden׳ übernommen. Schöner Saal׳ zur Verfiigung. Gäste, die ihren Sommeraufenthalt in der Tatra nehmen wollen, erhalten׳ die besten Speisen zu ihrem Aufenthaltsort in. der Tatra zugestellt. < Wilhelm Klingenfrau. Suche für meine Schwester אלמנה, בת ת״ח גלול יפ״ת dreißigjährig, mait . einzigem; Sohne, eigene neumöblierte Wohnung (Wert zirka Kc 40.000) in Preßburg und Kc. 20.000 bar, einen passenden ש י ל ן ך Bewerber. □ ת״ח י וי״ש מלבי die Sich dort eine Existenz gründen wollen, mögen ihre frdl; ZüäöKrifteri (woriiögli'ch mit Licht« bild) an die Bratislavaer-!Administration unter מזל טוב einsenden. . יי;׳י חביה תלמוד תורה זדק״ק נאויי־זאממי♦ Orth, Izr. ״Talmud Thora“־Schule Nove Zämky. בע״ה ־ .־ ־. •׳ ..־ ' ■ , ,Unser Institut verfügt über zwei luftige, den hygie־ irischen Anforderungen, entsprechende Lehrsäle, yorzüg־ liehe Lehrkräfte als מלסריס;außerdem Lehrer,; die unsere Schüler in den Lehrgegenstanden der' Bürgerschule derart zur Prüfung vorzubereiteri ,imstande sind, daß' bei der jüngsten Prüfung sämtliche Schüler, in die höhere Klasse vorrückten.. .. ' ׳ . . . Zöglinge für den nächsten ומן mögen sich wegen Einreihung in die Bürgerschule schon jetzt melden. Für ganz Unbemittelte werden Kosttage besorgt urid die Bürgerschulprüfungen gratis vermittelt. 1. Man. Aw 5691. , Der Vorstand. Konkurse ' An der orth. isr. Volksschule mit ungarischer Unternichtssp rache zu Dunajskä Strecla ist ein neu organisierter provisorischer VI. Le 11 rerposten zu besetzen! Dieser Posten ist mit staatlicher Subvention und fixem Gehalt Ke 1200, Wohmmgsbeitrag Kc 240 und Gartenablöse Kö 20 von der Kultusgemeinde, verbunden. Offerieren können diplomierte Lehrer, die tschechoslowakische Staatsbürger sind, bis 1. August 1951. Bevorziigt werden, die im Religionsunterricht praktisch uncl der slowakischen Sprache mächtig sind. Die Wahl wird nach Genehmigung der Staatssübvention durch clas Schulreferat in Bratislava stattfiriden. Der Posten ist sofort ■nach der Wahl zu besetzen.! Dun. Strecla, am 3, Juli 1951. Isr, Schulstuhl. In unserer Gemeinde3 ist die Stelle eines cristklas• sigen שו״ב בעל תשלה 1בעל קורא ZU besetzen. Reflektänten mögen ihre Offerte;'Versehen mit ״ קבלותvon drei anerkanntem orth. Rabbinern, nebst Angaben über Familienstand, Alter und Staatsbürgerschaft, einsenclen. Gehalt laut Uebereinkommen. Zum. Probevortrag werden, nur Berufene vorgelassen, Reisespesen werden, nu? dem Akzeptierten, vergütet! . Orth. isr. Gemeindevorstand Piestany. . Bef gefertigter Kultusgemeinde gelangt der■ Posten, eines vorzüglichen ש ו״ב מומחה und erstklassigen בעל חסלה mit kMngvolle!• stimme?u?.Besetzung, Gehalt laut Uebereinkommen, Reflektanten mögen ihre mit Zeugniskopien sowie Angaben üben bisherige;■ Tätigkeit und Anzahl, der Familienmitglieder versehenen Gesuche an den Gemeindevorstand riditen, ־ . . , , . . Zum Probevortrag ,w,erderi. nur Berufene, .zu^eiässen und Reisespesen nur dein Akzeptierten vergütet. . :: -08J Tamän-1^' 5691,-׳: ״■'! Vorstand der aut. orth. isr, Kultusgemeinde Nove Zäwky (Slovensko). rturbod Kotytnico.900 m fl. M. ״816 **״‘"Äb,״ Natürliche Kohlensäurebädef, neuzeutliche Wasserheilanstalt. Moor, subaquale Darmbäder. Schaumbäder, streng orth. koschere diätetische Küche i Das Feinste vom Feinen, per 1/4 Kg-Paket S1.80 i Eli «ros £l* *letalI David Steinhof | 2. Bex., Haidgasse Nr. 5, Telephon A-41-7-90 | tf,|..1,lll1l1ll111l.1l111111111111111iM11111111111111|||||||1||l|1||||||||||||₪|||l|||||||||llll|||||||₪|||llllllllllllllllllllllU11mUIJj WIEN, I., Seltenstetteng. 2 Tel. U-28-1-38 XI., Zentral friedhof, neben d. 1. Tor, Tel. ü-18-0*83 In Eisenstadt. am Fuße des Leithagebirges,' sehr gesunde Gegend, finden im nächsten Schuljahr Schüler uncl Schülerinnen• unter günstigen. ׳Bedingungen Unterkunft. Im Orte ist eine Volks-, Haupt- und zweiklassige Handels- und Mittelschule. Für ausgiebigen Unterricht in חומש רש״י נ״ך גמיא תוססות wird nach Maßgabe der Schülerzahl gesorgt sein. Nachhilfe in clen Schulgegenstünden in!■ ,Hause. Audi Sprachen. Interessenten wollen sich art!Frau Rabbiner Klein, Bisenstaclt, wenden., ii Das Wiener כשר Restaurant von internationalem Range. Unter Aufsicht Adasjisroel Wien, II. Obere Donaustraße Nr. 91 . M aturavorbereitu n g Gymnasium, Realschule und Handelsakademie Sicherer Erfolg. — Sämtl. Handelswissenschaften. Nachhilfe in allen Gegenständen des Gymnasium■, der Realschule und Handelsakademie. Englisch and französisch mit DniveisitStspiOfong Dr. Wundermann und Dr. Bojko geprüfter Lehrer, für Handelsschulen und •Akademien Wien, II., Pfeffergasse 1. Achtung! Wichtig! Für Möbelkäufer, die bar bezahlen. .Habe große• Quantitäten Schlaf#, Speise*, Herrenzimmer, Küchen ein־־• fachstcr bis feinster Ausführung, staunend billig eingc־־ kauft. Besichtigen Sie dieselben ohne Kaufzwang. Viele haben b'ereits gekauft. Auch'Sie werden in der Lage seinr bei solchen niedrigen Preisen gegen Kassa zu kaufen. (Kleine Regien, daher doppelt billig.) 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Mittwoch 8. 22, 109. Donnerstag 9. 23, ■HO. . . Freitag!0, 24. l'L• Samstag U, | .25 ׳ 112. Gebetstunden in der :Zeit vorn 3. bis!!0, Aw ^691? Freitag, den 3, Aw Minchah 7,30 ש״ס דברים Morgengebef 6.30 unR 9.30י Vortrag 30*3 היל׳י אבית, MincRah 4 מוצש״?ז; 0,30 Uhr; an Wochentagen,15^• העזכמה^ Morgengebet : 6; Minchuh T.3Q, Minehahsjo עריכ ,1.30 ׳כעיב.תשעה^ MinchafpOTs'1.?.^()' Ühr,; י■ ׳ . ' H^raüßigeher, Verleger und verantwortlicher Redakteur: Dr, Joel Polläk, Wien, II., Leopoldsgäase 26,־״י Für die Tschechoslowakei Jacob Joel Braun, Bratislava, י Dru9k;, DruekerfL und VeHags־A.־G, lg, Bteihwwn, Wien, JK.; Uniyersitätsstpß^ 61R. v. .!.

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