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Jüdische Presse · 1931-06-25 · 25 (25.6.1931) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
25 (25.6.1931)
Date
1931-06-25
Page
– (sequence 3)
Language
German
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' Nt, 25 *mrmnimm ׳ Tschechoslowakei.י ÖBertäfeföhefUngar für Nftfa. v Nach ffiehr als zweimonatigem, bangem Hoffen und Marren zweier Hervorragender orthodoxer Gemeinden tim -die Person ihres ÜHerrabbihers ist — wie uns-berichtet. Vird — diesem/Jöge diöEntscheidung gefklleti« Se« Ehpv. Herr Ob er rab b i n erb. Ungar hat 1eiztenr;Sohn־ tag einer Deputation der Nitraer Gemeinde erklärt daß, er beschlossen habe, den an ihn ergangenen ehrenvollen Ruf zum Oberrabbiner von Nitra anzunehmen* ob* gleich es ihm ungemein schwer falle, sich Von seiner Trnavaer Gemeinde, die ihn geehrt und geliebt hat, zu trennen. So groß der Jubel über diese Entschließung in der Nitraer Gemeinde ist, so tief die Bestürzung in Trnava. Herr Oberrabbiner Ungar gedenkt sein Nitraer Rabbihat entweder kurz vor oder kurz nach den Feiertagen .:anzutreten. Rabbinerinstallation in Senica n. M. Aus Senica er* halten wir über die Installation des Herrn Öberrabbiners Weisz den folgenden Bericht: Zu einer grandiosen -Feier gestaltete sich der am 2. d. M. תרצא |PD יב׳ statt* gefundene Einzug unseres neugewählten Oberrabbiners, *•׳des ehrw. Herrn Alexander Weiß in unserer Stadt! und seine Installation. Vormittags schon ' fuhr eine sieben* :gliedrige Deputation Sr. Ehrwürden nach Trnava ent* gegen, wo Herr Em. Stärk die Begrüßungsrede in ge* lungener Weise hielt. Auch eine fünfgliedrige Damen* deput'ation begrüßte die Rabbinersgattin. Nun fuhren die Vielen Gäste, die zur Installation geladen waren, mit :Sr. Ehrwürden und den Deputationen nach Senica. Bei der Ankunft am Bahnhofe begrüßte Stadtrichter Mitacek *'den ehrw. Herrn. Herr Oberrabbiner W e i ß dankte in Slowakischer Sprache. Die Versammelten fuhren' darauf in den vielen zur Verfügung gestellten Kraftwagen in langem Zuge in die reichbeflaggte Stadt. Das Auto, in welchem ׳.Sr. Ehrw. Platz genommen, war mit den schönsten Blumen geschmückt. Der Zug machte vor dem Tempelhofe halt, wo einvTriumphbogeri errichtet war und junge Leute mit der חופךן uhd prominente בעלי בתים mit כלי קידש gezielten ‘Thorarolleri den ehrw. Herrn Öberrabbiner bis zum ''Tempeleingang geleiteten.. Vor dem Eingang war die Schuljugend aufgestellt, von der der Schüler Hans ‘Winter eine herzliche Artsprache hielt. Sodann begrüß* ien der Bezirkshauptmann Dr. P rocke und, Stadtnotar ״Chrien den Herrn Rabbiner namens des Bezirkes und der' Einwohner, worauf Sr. Ehrw. in klassischem Slowakisch antwortete. Hierauf folgte die Begrüßung, des Vizepräses Dr. Sam. H a j d u und des Dr. Jos. Winter, Schulpräses, namens der Gemeinde, resp. des Schulstuhles. In der herr* lieh dekorierten Synagoge, die bis zum letzten Plätzchen voll war, wurden die Einziehenden vom Qberkantor 'Taub mit einem sejiön rezitierten בדיך 'הבא *Gesänge empfängen;. Präses 'Merr1 *Felix S'c H Ön f e Id'geleitete Se. Ehrw. auf seinen Sitz. Nach dem מנחה *Gebet übergab .Herr Präses Schönfeld mit einer schön gehaltenen, von Religiösem Geiste durchwehten Ansprache die Kanzel dem •ehrw. Herrn Oberrabbiner, er sie nun bestieg und seine Antrittsrede hielt. Es waren vom Feuereifer tiefster Reli*■ •giösität zeugende, Herz und Gemüt erfreuende Worte, die außerordentlichen Beifall ernteten. Mit einem in* ^brünstigen Gebet für das Wohlergehen des Präsidenten Masaryk und des Staates schloß er seine spannende Rede, wonach die Zuhörer mitvollster Befriedigung die Syn* agoge verließen. Um die herrliche Dekoration der Syn* agoge hat sich Chewra*Präses Herr Hugo Schlesinger mit der ihm beistehenden1 Jugend ünd Herr Berkovits. verdient gemacht. Die Aufrechterhaltung der- Ordnung außerhalb1 der Synagoge besorgte die städtische *Feuerwehr ürtd innerhalb der Synagoge Herr Imre Schönmann mit den ihm beigegebenen Ordnern. Nach der Synagogen* feier, an welcher zur Hebung vom כמד התורה mehrere ehrw. Herren Rabbiner von auswärtigen Gemeinden teilnahmen und auch Vertreter der. Behörden, der Geistlich* Iceit, der Schulen und sonstiger Korporationen anwesend waren, versammelten sich die Festgäste zur ס״ע מציה im Restaurant Kohn. Den ersten Toast sprach im Namen der :זקנים , das älteste Mitglied der Gemeinde .Herr Max ..־Schlesinger auf die anwesenden Rabbiner, hierauf folgten eine schöne, mit דברי תורה gewürzte Rede von •Herrn J. G r ün wald und die geistreichen Ansprachen der Herren Oberrabbiner Kanzleipräses Weber, Broda, . Myjava, R e i eh, Vrbove, Aron W e i ß, Wien, Klein, ־Großwardein und noch mehrere. Vielen Beifall erntete Herr Rabbiner. Reich, Vrbove, als er in einem gelungenen Toaste den langjährigen Sekretär der Kultusgemeinde, Herrn Moriz Deutsch; feierte, der sich stets mit jugendlichem Feuereifer für die wahre Religiosität ein* setzte. Herr D e u t s c h dankte gerührt. Zur selben Zeit 'der סעודת מצוה fand auch im schön dekorierten Chewra* . Saale ein von den Damen zu Ehren der Frau Rabbiner ver* änstalteter, zahlreich besuchter Teeäbend statt, woselbst es recht animiert zuging. Frau Dr. H a j d u begrüßte die Frau Rabbiner in schönen Worten und auch Frau N a t z 1 e r sprach einige Begrüßungsworte mit Ueber* reichung vom Blumen. Diese schönen Festlichkeiten werden :in der Geschichte unserer, Gemeinde unvergeßlich bleiben. Zahlreiche Grätulatiohstelegramme und Begrüßu'ngs* schreiben erhielten Herr Rabbiner und Gemeinde zu diesem schönen Anlasse, M. D. R, Jeschajo Jecheskel Link Aus Nitra berichtet man uns: Am ג״ 0 שלח wurde :einer unserer Besten, R. Jeschajo J.echeskel Link s. A. zu Grabe getragen. Nach, langem, schwerem Leiden verschied er im Alter von 47 Jahren; Als begabter .:Sohn 'des bestbekannten Rabbi Josef Link זצ״ל wurde er von der zartesten Jugend auf im Geiste der.ךןורן״ק. srspgsn« Durch emsigen Fleiß in den Jeschiwoth eignete er sich die Kenntnisse eines großen Talmid Chochom an und.galt als einer der bedeutendsten. Schüler der Gelantaer äeschiwa. :'Beinen jung verwaisten Geschwistern wurde er treuer ^Pflegevater und sorgte mustergültig für ihre Erziehung und Existenz, Er־ trat aber auch besonders hingebungsvoll für; das allgemeine Wohl, namentlich! für "die Förderung der. jüdischen Interessem ein,־ Viele Jahre hindurch gehörte er ■der Repräsentanz der orthodoxen Gemeinde ünd der t- Fabrik : Wien, XV., Staglgasie 10 bet Mariahilferätr. 14S) Tel; R-35-8-4? und R-38-5-38 Filiale! Wien VII, eurggaite 1T, Tel. 8 33.3.80 1870 «ila basten | Talmud Thora an, defett Kassier er war. Dyn religiösen; Unterricht in der Schule uhd der Talmud Tnora brachte er besonderes Verständnis entgegen und ließ den beiden ] Thora*Anstalten als stellvertretender Vizepräses tatkräftige geistige und finanzielle Pflege zuteil werden. Seine reichen Kenntnisse in Schäss ünd Poskim traten bei seinen; allwöchentlichen Mögen ÄwrohoftuVorträgen zutage. Seine hervorragenden Charakterzüge und sein liebes Wesen erwarben ihm die Sympathien aller religiösen Kreise. Er gehörte zu den intimsten Freunden des seligen Oberrabbiners Rabbi Awr. Aron Katz זצ״ל und wirkte stets im Interesse des Friedens und der Eintracht in der Gemeinde. Bei den letzten Wahlen wurde er in Anerkcn* nung seiner Verdienste vöri der jüdischen Wirtschafts* partei in die Stadtrepräsenfanz entsandt, wo er tatkräftig für die jüdischen Interessen eintrat. Die allgemeine Ver* elirung, die er genoß, gab sich bei seiner Halwojo kund. Eine unübersehbare Menschenmenge — darunter die Vor* steher der orthodoxen Gemeinde und der orthodoxen Institutionen sowie die Vertreter der Stadtgemeinde —־ fand sich ein, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Im Namen der Talmud Thora hielt R. Chajim Klein einen tiefbewegten Hesped. Herr Direktor Fe her sprach im Namen des orthodoxen Schulvorstandes Worte des Ab* schieds. Er hinterließ eine •grämgebeugte Witwe und zwei unmündige Kinder. Möge er ihnen und seiner tiefbetrübten weitverzweigten Familie ein Meliz Joscher sein! Jehi sichro boruch! fחנצב״ה. * ״ Was ist das Nieder für Unsinn? 1. Fall: In der PragCr'״Selbstwehr" vom 19. Juni lesen wir wieder einmal eine Notiz ohne Kommentar über r unsere Jeschiwos, die deutlich zeigt, wie schlecht man in , unseren staatlichen Anstalten über die Institutionen des orthodoxen Judentums informiert ist. Die Notiz trägt die Ueberschrift: ,;Starker Rückgang der slowaki* sehen R a b b i n e r s c h u,l e n“ und lautet folgender* lrtaßene: f. ״Das S t a t i s t i s'c he Staatsamt veröffent* licht Angaben über die. Schülerzahlen in den fünf slo* wakischen Rabbinerschülen, von denen sich je eine in Preßburg, Korn arno, Kascha u, Presov und Munkacs befindet. Nach diesen Angaben beträgt die Gesamtzahl der Hörer dieser fünf Anstalten 494, die Gesamtzahl,, der Lehrkräfte 11. Von den Hörern sind 410 tschechoslowakische' Staatsbürger; 343 von ihnen bekennen sich zur jüdischen Nationalität. Von ,den 84 Ausländern kommen 51 aus Ungarn, 5 aus Polen. Nach .den einzelnen Anstalten ,verteilen sich auf die Rab* binerschule ״Jeschiwah“ in Preßburg 131 Hörer und i,!3: Lehrer*;auf die orth<?doxe Rabbirierschule,.in,Komarn0’ 13 Hörer und 1 Lehrer, auf die Rabhinerschule der orthodoxen jüdischen Gemeinde in Kaschau. 94 Hörer und 1 Lehrer, auf die Talmudschule •in Presov 53 Hörer und 3 Lehrer und auf •die öffentliche Rabbinerschule in Munkacs 183 Hörer und 3 Lehrer. Diese Zahlen weisen auf einen starken Rückgang der religiösen Erziehung in der Slowakei hin.“ Daß das führende Organ der Nationaljuden in unserer Republik über das > Jeschiwawesen nicht unter* richtet ist und von den ,.; ansehnlichen Jeschiwoth in Trnava, Gal an t a, Sur an y, Hust, Sered und den zahlreichen kleinen Lehranstalten des Landes nichts weiß, nimmt uns nicht weiter wunder. Was kommt denn in der Tat dem zionistischen Neujudentum dabei heraus, ob etliche tausend junge Menscjien mehr oder weniger ihr Leben der Pflege des jüdischen Geistes widmen? Von einer verantwortlichen staatlichen,Stelle aber, wie das ״Stati* s t i s e h e' S t a a t s a m t“ bs1 ist, ‘ bei deren Veröffent* lichungen peinlichste Genauigkeit erwartet werden darf, muß man selb;, erstaunt sein zu sehen, daß ihre Daten so weit entfernt 1sind von der Wirklichkeit wie die Zahl 494 von ihrem Fünffachen. 2. F all: Das ״N a j e r F o 1 k s b l a t“ in Lodz ver* öffentlicht einen Artikel mit der Ueberschrift ישיבה־בחוחם סין סרעסבורג םיהרען מלחמות צוליבי־א שעהנ~ הייטס־־קעניגיך . in welchem mit allen Finten und Farben eines gutgeschrie* benen Feuilletons die Kämpfe geschildert werden, die sich in einer Jury der Preßbufger Jeschiwa*Bachurim wegen der Zuerkennung des Titels einer Schönheitskönigin ab* gespielt haben sollen. Wir׳ ,leben in einer Zeit, in aer mit Ausnahme des Glaubens an den Sieg der Wahrheit und der Wahrhaftigkeit alles geglaubt wird, zumal wenn es geeig* .net ist, jüdische Thora*Instutionen in den Morast hinab* zuziehen. Deshalb erscheint• es vielleicht nicht ganz über* flüssig zu vermerken, daß an dem ganzen Gefasel des ״N. F.“ nicht ein leises Wö.^p^en wahr ist. Des Munkacser Gymnasiums — Aufstieg. ' 1 , . . i, ' j ' . ' Es war seit einiger Zeit ziemlich bekannt geworden, daß das sogenannte ״H e b f ä i sehe G y m n a s i u m“ der Zionisten in Munkacs so Vöhl in pädagogischer als auch;in 'materieller Beziehung unmittelbar vor dem Zusammen* bruch steht. Die ״Zionismen:;der Kultur“ sahen sich durch die Entwicklung dieser Schule, die eine Hochburg und eine Pflanzstätte ihres Geistes‘ zu werden bestimmt war, iri ihren Hoffnungen getäuscht Die Leiter und Lehrer der Anstalt gaben sich zwar‘״ alle erdenkliche Mühe, den Scheidestrich zwischen ihr ,Denken und Tun und dem historischen Judentum so'Sqharf wie möglich zu ziehen, es gelang ihnen trotzdem nichts die Zionisten in der ,Slowakei zu bewegen, ihre, Kinder ihnen anzuvertrauen,; Das Gymna* sium gründete seine Hoffnungen auf einen; stärken Zu* ström von Geld’ und Kindern zionistischer Eltern aus Böhmen, Mähren und der'1 Slowakei, •aus deren Reden zu schließen war, daß sie keine1’größere und tiefere Sebnsuqht kennen, als ihre Kinder' ift einer ״hebräisehen“ Kultur aufwaehsen?u sehen, Dif, BHa^rwugen zeigten aber, daß 1.1« **:8,1—11111111.׳ ■ ■■■» III M»i1u11u1.«11. .... nmjiMJiwpim 11n1,|111;1.m1.uninl 1 .,!ן lüiuiwjii Blutwallung^n, Herzbeklemmung, Atemnot, Angst* gefühl, NervenreizbaVkeit,;;Migräne, Schwermut, Schlaf* iosigkeit können durch den Gebrauch des natürlichen ״Fr8nz?J0sef״*Bitterwas§e^j oft beseitigt werden,. Wissen* sebaftliche Feststellungen Bekräftigen, daß. das Franz« Josef ־Wasser bei Verstopfungszuständen aller Art mit .bestem Erfolge dient. |h »*Apotheken, Drogerien und Miheralwassefhandlüngen ,erhältlich. 5׳ Üiite $ : ein- GeMsttörft § ftäjk i#! Franferelfefil llhgläridi von übefäll nMarell vö» doH* m'ZiöfifsfgÄ WiAneb. Und der;KfhdiF^fr־füf däs, GymrtasiUffi kam ebenfalls, wenn auch nicht So ,zahlreich* aus dje-hä CheJeLötid det J^ä.ö'hJ^^ÄlSdiüS;den Waisenähstalten und den FüfsörgesteHen, nüiif nfeht aus den *,hebräfsehen“ zionistischen Häusern^ din״*itt ihrem. grenzenlosen Vertrauen zu ihren Rhräsen ihre eigenen!Kinder doch lieber n i c«h t irt das* **hebräische Milieu" von 1 Munkacs schicken. Und so ging denn das schöne Lied! seinem Ende zu; . . 4 Dä^ ganz kurz vor Torsehluß^' kätn ein Retter» Er kam in Gestalt des ״Obersten Rates“ für die Judert in Böhmen, Mähren und Schlesien. In seiner jüngsten Voll* Sitzung faßte dieser den rettenden Beschluß, das hebfäi* sehe Gymnasium in Munkacs mit der Ausbildung von R e 1 i g i o n s 1 e h r e r n (wir wiederholen, damit man es nicht für einen Schreibfehler hält: von R e l i g i o n s* lehrern!) für die Kultusgemeinden der historischen Länder zu betrauen. Was das wohl für Religion sein mag, deren Lehrer hier ihre Ausbildung gewinnen könnten? Soker. Aus dem Leserkreis. Zur orthodoxen Jugendbewegung in der Ostslowakei und Podkarpatska Rus. Eine notwendige Anregung. In der letzten Zeit hat die orthodoxe Jugend* bewegung in der Ostslowakei und Podkarpatska Rus neue Anregung und Kräftigung erhalten. Die Jugendtagung in Kosice, die im vergangenen Winter stattgefunden hat, und die in der Sefirohzeit in Presov haben durch die Aus* sprachen der Führer und Delegierten in den Beteiligten neue Arbeitskraft und neuen Arbeitswillen entfacht. Bc* sonders durch die letztere, bei welcher es zu Verhandlun* gen zwischen der dortigen Agudoh*Jugendorganisation mit den Führern des Bne*Emunim*Vereines in Kosice gekom* men ist, um die orthodoxe Jugend in der Ostslowakei und Podkarpatska Rus aus dem herrschenden Chaos zu retten und in ordentliche Vereine mit echt orthodoxer Tendenz zusammenzuschließen, werden sich segensreich auf die Ar* beit auswirken. Das Programm unserer Jugendvereine enthält ja nebst der Bekämpfung der neuen Zeitströmungen, wie Zionismus und Misrachi, auch den Punkt: Förderung, des תורה *Lernens mit aller Kraft und allen Mitteln. Denn nur die heilige Thora und das Interesse und die Liebe zu unserer heiligen Thora ist ein Bollwerk gegen die Assimila* tion wie überhaupt gegen alle unjüdischen Weltanschau* ungen. Ein Großteil unserer Mitglieder hat die Jeschiwoth besucht, und jeder einzelne erinnert sich gerne dieser Zeit, wo er seinen ganzen Tag dem Lernen widmen konnte. Jeder von ihnen kennt das Leben eines unbemittelten ׳ חיך das entbehrungsreich *und voll Sorgen ist, aber trotzdem widmet sich der בחוף den ganzen Tag der חורה u• der עבודה Nun kann man sich die gegenwärtige Läge des unbemittelten בחור leicht vorstellen, wo die Jeschiwoth selbst infolge der wirtschaftlichen Weltkrise um ihren . Bestand schwer zu kämpfen haben. Die Entbehrungen und Sorgen sind ins Ungeheure gewachsen. Wer in Verbindung mit den בהורים ist, erfährt täglich, wie hart und schwer ihr Kampf ist, wie sie zu leiden haben. Und dennoch, gerade diese armen בח1ר ים widmen sich eifrig mit voller Hingabe dem Lernen, machen Nächte zu Tagen, vergessen alle Entbehrungen im Bewußtsein des ,,כד היא דרכה של ד und geben ihre letzte Kraft hin, um einzudringen in unsere heilige Thora. Daher sollte es eine große heilige. Aufgabe, aber auch eine herrlich schöne für unsere Jugend, die nicht mehr in den Jeschiwoth weilen kann, sein, auch auf diese Weise unsere heilige Thora zu fördern, für sie zu kämpfen להחזיק לומדי ת׳ die unbemittelten בחורים zu' unter* stützen, daß trotz der schweren Wirtschaftslage es diesen möglich ist, weiter die Jeschiwoth zu besuchen, und so dafür zu sorgen, daß die Stimme der heiligen .Thora TTV nicht verstumme, sondern kräftiger als je ertöne. Die dringende’ Mahnung unsererWeisen הזהרו בבני עניי□ כי*מהם תצא' תודה , trifft .ja das ganze Judentum, aber besonders uns, die orthodoxe Jugend, die den Segen der Jeschiwoth an sich selbst verspürt hat. Uns liegt es am nächsten, unsere jüngeren^'^PD zu unterstützen, ihnen die Sorgen des Tages zu erleichtern, damit sie ihre ganze Kraft der 'תורה הק widmen können.Es ist schon in einigen Orten er* wogen, es soll in jedem Ort zur Tat werden, wir müssen als Erste die Initiative zu einer solchen Lernaktion er* greifen, wo sie noch nicht vorhanden ist. Gründen wir in jedem Ort eine Jeschiwohkasse, die die dortigen בהורים welche auf Unterstützung angewiesen sind, auf den ver* schiedenen Jeschiwoth unterstützen soll, ihnen monatlich größere oder kleinere Beträge sendet, jedem nach seinem Bedarf nach Zeit und Ort, damit auch: wir unseren Anteil an dem Werk haben, das unsere ביב und Gemeinden mit der Unterstützung der Jeschiwoth leisten. שכר מצות מצוה leisten wir nach unseren Kräften für unsere בחירים so werden wir auch in unseren Vereinen,' in den קהלות und im כלל leisten können. Wohl sagen die Weisen לא עליך המלאכה לגמור wir können die Jeschiwoth allein nicht halten, aber ולא אתה בן חורין להבטל ממנה nicht fernstehen, Bei diesem Werk müssen wir mithelfen mithelfen mit aller Kraft und mit voller Glut der Be? geisterung ,להרים כתר תורה זלהחזיר העטרה לישנה Zwy E. Fried, derzeit in Trnava. Achtung! Wichtig! Für Möbelkäufer, die bar bezahlen, Habe große Quantitäten Schlaf*, Speise*, Herrenzimmer, Küchen ein* fachster bis feinster Ausführung, staunend billig, einge* kauft. Besichtigen Sie dieselben ohne Kaufzwang. Viele haben bereits gekauft Auch, Sie werden ־in der Lage sein, bei solchen niedrigen Preisen gegen Kassa zu kaufen, (Kleine Regie, daher doppelt billig,) Wunderschöne Voll* bauschiafoimmer von Ke 2500, Speisezimmer von Ke 4000, Herrenzimmer, Ke 3000, Küehen von >K^460, Afrique* matratzen, dreiteilig, damastgjebiumt, von; Ke 130, Draht# eihsatz |a Ke 85, Ottomarte, geblümt, 40. Federn, von Kc 260. 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