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Jüdische Presse · 1931-06-25 · 25 (25.6.1931) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
25 (25.6.1931)
Date
1931-06-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
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JUDISCHEPKESSE Nr. 25 NW ünttaaffi LFl^sciimai^l, TeL R-29-2- Atttnalffiet) tlÄlieh^oti 9bi8 6 Ühf, afi SöttfuSiat» fdt» 9 bi» fi» ÜF Bücher Lektor M. Friedmann, zur 100. Wiederkehr seines Geburtstages. Selbstverlag Bankdirektor Friedmann, Wien, II., Schiffamtsgasse 16. Wien 1931. Der Sohn des bekannten Gelehrten beschreibt in kurzen Zügen den Lebenslauf Meier Friedmanns und bietet eine Bibliographie des verstorbenen Meisters, die zeigt, wie vielseitig und tiefgründig sein Wissen war. Zum Schlüsse richtet der Autor an cne Leset die Bitte, ihm über den Verbleib des Manuskripts einer Bearbeitung des ״Sifre debe Rab“, das sein Vater hergestellt hatte, Mit« teilung zu machen. Dr. Fritz Marburg, Der Antisemitismus in der deutschen Republik. Verlag Josef Brenner, Wien 1931. Es ist ganz gut, wenn einmal von jüdischer Seite eine ernste Umschau gehalten und genau geprüft wird, wie es um die Lage des Judentums in Deutschland bestellt ist. Marburg hat mit anerkennenswertem Fleiß alles Wissenswerte über die wirtschaftliche Boykottierung der Juden, über die Mittel der antisemitischen Propaganda und über den Antisemitismus unter der Beamtenschaft zu« sammengötragen und kommt schließlich ztt der nur ztt berechtigten pessimistischen Folgerung, daß die deutsche Demokratie, wenn sie einmal über die Teilung der Macht zu verhandeln beginnt, aus der Judenfrage keinen Casus belli machen würde. So richtig und informativ Tatsachenmaterial und Schlußfolgerungen des Büchleins auch sein mögen, muß doch leider gesagt werden, daß es etwas schwächlich anmutet und überdies mit allen ähnlichen-Versuchen das. Schicksal teilt, in jene Kreise, die es zunächst angehen mag, nicht dringen zu können. Ueberdies sollte aber so ein sonst sehr schön ausgestattetes Werkchen sorgfältiger redigiert werden. Es soll so z. B. S. 28, Fußnote, sicher heißen, daß zur Zeit der Römerherrschaft die Juden (nicht, die Römer) Ackerbauer waren, und S 39, dritter Absatz, ist es nicht recht erfindlich, was ״Der Archiv“ usw. heißen soll. Von solchen Mängeln abgesehen, wird das Büchlein aber jedem, der über diese brennenden Fragen orientiert sein will, wertvolle Dienste leisten. M. M. J. Schleidens Wissen um das Judentum von Obermedizinalrat Dr. Heinrich Haase, mit einem Neu« druck: Dr. M. J. Schleiden, Die Romantik des Martyriums bei den Juden des Mittelalters. Philo«Verlag, Berlin 1931, brösch.^ 2.50 M., Pappband 3.— M. Es ist interessant, daß zur selben Zeit, da ernste jüdische.Historiker sich bemühen, das Martyrium der Juden des Mittelalters des romantischen Schimmers zu entkleiden und nachzuweisen, daß unsere Gegenwart in diefer Hinsicht das Mittelalter weit hinter sich läßt, die Schrift eines wahrhaft vorurteilsfreien,, christlichen Ge« , lehrten ersten Ranges neu erscheint, ■die gerade diesem jüdischen Martyrium im Mittelalter nachgeht und zu dem Schlüsse kommt, der Christ stehe gegenwärtig dem Juden» tum gegenüber wie ein Mann der Asche und den rauchen» den Trümmern eines herrlichen Tempels, den,er selbst in Brand gesteckt. Man sollte diese Neuherausgabe eigentlich freudig begrüßen und wünschen, daß so ein Schriftchen in Mil« lionen, Exemplaren verbreitet werde, um der Flut von Schmähschriften ein Gegenmittel entgegenzustellen. Leider waltet aber in letzter Zeit über allem, was von jüdischer Seite an Apologetik produziert wird, ein Unstern eigener Art und auch dieses Schriftchen wird, wie ernstlich zu be« Jürchten steht, durch den schlechten Eindruck, den die mehr als mangelhafte Sorgfalt in seiner Ausstattung er« wecken muß, um einen großen Teil, seiner Wirkung ge« bracht werden. M. Dr. Lavoslav Sik, Jüdische Aerzte in Jugoslawien, Osijek, 1931. Der um die Erforschung der Geschichte d.er Juden in Jugoslawien verdiente, äußerst rührige erste Vizepräsi־־ derit ,der jüdischen Gemeinde in Zagreb hat in dieser Broschüre in ansprechender Form und mit anerkennens« wertem Fleiß die Biographien berühmter jüdischer Aerzte in Jugoslawien zusammengetragen, von denen namentlich die des Amatus Lusitanus einen interessanten Beitrag zur Geschichte der jüdischen Aerzte überhaupt. bildet. Die Lektüre dieses. Büchleins ist zugleich genuß« und auf« schlußreich. M. ב״ה הנני מברכיס בברכת.מזל טיב את אהובנו ידיתו הב׳ החתן טובי׳ מאנחיימער נ״י פיעשטאני לרגלי ארושיו עב״ג מ׳ רבקה שווארץ תו׳ מנעמעש־אטשא. יוסף וועבער, יוס^ודנכעתער, משה נאגעל.• שמעוז שטערו. ארי׳ ליב ג־יין, דור ירינכערגער, שלמה זלמן וועבער, אהרן מוכס. בעזהי״ת! כהיום הזה נתיוערני יחד ליאות .ולהביט הבטה מעלייתא עשוית המקור. הנבנית פה ע״י. הרבני. המופלג בהיר־. ויראה מו׳ה אלעזר נ״י בן הרבני החי״ב, ירא. ה׳ מרבים בנש״ק המפורסם לתהלה מי״ה יצחק אייזיק. דננער. זצ״ל ומצאנו וראינו כי נבונה היא ועשוי׳ כדת וכהלבה עס״י השגלחן ערוך ביי״ד ה׳ מקוואות יעס״י נושאי כלי השולחן בכל הרקתקיס והתיקונים. וכשרה המקוה הרזי לכל ישראל ההררים והמרקרקים דמהדרי אמיא כלי שים פ־קפיק כללי וע״ז בעה״ה היום ה׳ לס, אשר עבמי בח לתור איתה טיבה הארץ מאד מאד חיצ״א לפ״ק פה מ קום מעיינות התרופה לוהאטשאוויטץ יע״א. ה״ק דור וועסעלי רו״מ דק״ק פ״ב יצ״ו. ה״ק יצחק ווייס מלבנים רב דק״קאדלכירג יכעת דו״מ דס״ס ווערכוי יצץ• Piri Feigenbaum Medzilaborce Eugen Farkas Bratllawa (Beled) V erlobte u PerfeKte K$ci1m mit jnehrjährige? 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