Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 15 (17.4.1931)
- Date
- 1931-04-17
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Nr. 15 JÜDISCHE FRESSE “PHÖNIX״ ווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווו Gegründet 1882 Gegründet 1882 MdmgsUnil Ende Juni 1930 2450 Millionen Sdillling fiarantienittel Ende 1929 . 300 Mlllnen Sdillling Prinlenand Zinseneinnahmen im Jahre 1929 .......... 125% Millionen Shilling Tätigkeitsfeld der Gesellschaft: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische | Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, | Italien, Ungarn, Polenjugoslawien, Bulgarien, Griechen- | land, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Aegypten Sonst würde .man tsioli es ja doch unit!den Badegästen verderben, die fast .ausschließlich Wiener Juden sind imwl :ihr gutes Geld Für nicht i,nun er gute Quartiere gehen.!Und alle diese jüdischen Kuvigüsio speisen dort ln den .nichtjüdischen!Gn!sl1lninsern ibi« aiUif einige wenige 111-e11.’ die!111,it vieler Mühe!und unter grollen־;Au«1M1ih Opfern Ihre Speisen!selbst. ,so!gut es gellt, ,in ihren Zimmern •bereiten, und ,die Dienste eines Schächters in us Gäu-׳Anspruch nehmen, der zweimal wöchentlich a isc.nndnrf heriiberkomnit.!Die ,llinrichtimig eines jüdischen der Gaistliaiusbesit/.ev. der ,zu׳ da׳ .Speiiselraaiises hat «icli wäre, einen zu׳ einer Verpack tuw 1;g geneigt gewesen׳!hohen!Preis .ver.la.ngte,!zvnsnlilagen. Trotzdem hin ich aber davon überzeugt, dal! sich .schon lUingist ein jüdischer iUnternehime.1• bereit!gefunden .hätte, auch liei richtnmg eines rituellen־1[!ie l׳diesem boilien!Pachtzins d Restaurants zu wagen und •Hi 1• «eine Zweck« entsprccibcmde!Propaganda zu machen, wenn dieser Badeort in der Tschechoslowakei oder in Deutschland gelogen wäre. ,In .luitserem ,uv,inen Oester reich hingegen hat mau •nur sehr wenig Vertrauen .zur eigenen Kraft und ,noch der iMltnveinscheu ....׳ weniger ,zur!sittlichen Kraft Das Adele Geld, das Juden in nicht jüdischen Rekonnte .mitdirinigcuid angewendet׳ ,11.stau rants aiiisgebe 1werden, wenn durch weise Selbstbesohräaiiknng auf Jüdische Gaststätten jüdischen Gastwirten ,eine!Reihe Eine׳ .neuer!ExistanzmiigHchikeiteii!gegclbeii ■würde 1111g erhält so hohe!Bedeutung Hir ein־1 Forde׳ religiöse dieser Seite he-׳ AvirtsohaftUahies :Problem, ii.n.cl autoli von trachtet, findet man, in jedem Din auch seinen Sinn. Was!hilft es, daß viele Juden schweres Geld verdienen, rwenn .es in Jüdische!Münde heste.nifaillis in Form von den Kreislauf׳ nieiht .aber izielbewußt .in׳ •.ALmoiseui :gelangt der;jüdischen Wirtschaft geleitet wird. A.11!diesem ־Punilcte ikaiiiii jüdische!Gegenwartspolitik ,mit weit mein Aussicht auf ■Erfolg einsetzen als durch Adele andere, und ausgeklügelte Programme.׳ hoch so gnit gemeinte wieniger in 1 lieht jüdischen Kaffee-׳!Miau •diskutiere ihüutsem über jüdische!Probleme, 11,nd gehe dafür ilidber in Jüdisch,0 Loikale: der iNutzcffdkt!für das jüdische Volk wird dabei ,entschieden größer ,sein. Zu solchen, dem notwendigen Selbstschutz des Jüdischen Wlirtschaftskörpers entspringenden Ernieiht!zu unter-׳ wiüjguivgen!kommt' aber noch!das schützende religiöse!Moment. Auch die 1 Ei ehe zum Judentum geht durch!den Magen, und!mehr nocili als für Jeden anderen!Menschen gilt für den Juden das von du ißt,׳ Molescihott aulgestellte!Prinzip: ,;Sage ,mir, was wer du bist.“ Von diesem Gesichts-׳ ,•njiid;ich sage!dir!punkte her ist!es denn nun auch iutencissaint, ein,mail an Kultus-׳ tes der Wiener׳der Hand des Ver,waltun'gisiber:ic1h gemeinde ifestzU'steLlen, was so der Mmgen des jüdischen Wien im (Laufe eines Jahves verzehrt. (Da ergibt sich beispielsweise die ganz stattlich niuyisellieiiicle!Anzahl von 14.649 Stück Großvieh, die im Jahre 1930 geschlachtet AVUirden. lAiuf den!Kopf icler jüdischen!Bevölkerung limgerechnet, bedeuten!diese 14.649 Stück aber bei Einte.n ,und ■mich׳en׳schalt ui 1g aller möglichen ,F,cLle11k,ueflfizi nicht rituell!genießbaren ,Fleischteile etwa׳ Abzug icler 2,929.800 Kilo.g1ra.n1m Fleisch, daher einen jährlichen Verbrauch A’on 14,65 Kilogramm und einem Tageskonsiun von •zinka 0,005 Kilogramm ,per Person. iNloht besser ,.steht dieses Verhältnis analog beim Kalbfleisch usw welchen׳ und. •nuvvi kann sich da leicht vor«teilen, mms׳־ Quellen die Majorität der Wiener jüdischen iBcvölkcdieses Defizit!deckt.׳ rung Werden diese .Ziffern in solcher Weise •liegeschminkt betrachtet,!dann kann es freilicili ,nidht ,meihr nicht zu den Posten.׳ die!Scihechita׳ Avuindernehmen, daß geihört,!die der Gemeinde große Erträgnisse abwerfen. Der!ganze komplizierte!Apparat von Schüchtern ■und einmal erhalten werden,׳ Aufsichtspersonal ,muß ja mm der!Betrieb rentabel ,gestaltet oder׳ gleichviel, ob «ich man sollte schließlich auch :meinen, daß in׳ .nicht. Und solchen rein religiösen Dingen die Frage nach clor Rentahilität •mir untergeordnete Bedeutung haben dürfe, weohaj״ ,Aber auch hier!gilt der Grundsatz der Thora bolvem“, ■und die Religion als reines Prinzip verlangt ic1l1 von!ihren Trägern, den (Religio 111sgemci1Kle.u,׳xidher.l gar aücli't so viel Selbstverleugnung• und 1Opfertreue, als daß sie Ihnen zummten Aviirde, auf den Fleischkonsum ihrer Anhänger noch daran li/nizaliilen, ■Im iGegcateLl, Thora!und!Religion •fühlen ■sich sogar viel besser dort Angelegen-׳ in .rituellen׳ ,geborgen, w-o die Gemeinden 11 eiten nicht Zuschüsse!geben, sondern namhafte Gewiinne erzielen, wo also nioht, wie :in Wien, Hand in Hamid mit dem spärlichen Ertrag 111!dieser Verwultuiigs- ,post ein!großes, ein!ungeheures Manko mich an sittiiclieii Werten, an religiöser Reinheit igoht. Uni diese •inner« iReinlhieit!handelt ■es sich •aber -letzteil Eudes auch!hier ln dieser so •äußerlich anmuten FelikButter! AufBrotgesüichen v o rzügl ich! den Frage,!und da es oben mm diese innere Reinheit da. w-o inan!sieh damit ibriteteL über rituelle (Beschränktheit erhaben zu sein und aus rituellen Dingen ,kein ,Geschäft zu ,machen. Avahvlicth nicht besser,!sondern tausendmal ärger bestellt ist als bei den verrufenen Orthodoxen, muß man sich!fragen, i oh es nidlit doch Avenigcr Schweinerei gäbe, Avenn weniger ,Sc,hw׳ei!n׳cfleisch von Juden gegessen ■würde. Das Judentum hat im Gegensatz zu allen anderen Religionen einen sehr schwachen Magen, und es kann gar viele Dinge ׳nicht vertragen. Noch dazu stellt dieser Magen ■des Judentums aber in Irgendeiner geheimnisvollen und unergründlichen Relation zum ethischen Gesamtbefinden der ,Zeit, das seinerscits gewissermaßen als ein überempfindlicher Seisinoigmph .jede Vers tim,miung, des Jüdischen Magens. Jede Versündigung gegen dieses Untemfand der ,feinen Sittlich.kcit umfizeigt. Der jüdische ׳Magen Ist der Nervus isympath.icus der mernsehilichen Gesellschaft, mmd dieser Gaseilschuft tut es am besten, wenn der;jüdische Mensch durch die ,Speisegesetze an die Sittlichkeit des Judentums gebunden bleibt. E. M. rlacHRicHTEH Die Budgetdebatte in der Wiener Kultusgemeinde. Nach einer durch!die Pcssachfeicrtnge bedingten Unterbrechung wurde d.ie Bmlgetde׳,batte im!Plenum der Wiener israelitischen Kultusgemeinde in einer am 14. d. M. abigoha.ltenen Sitzung Fortgesetzt.!An ein eingehendes Referat das Y()r.sta,ud«1nit;glie,d!es Dr. Isidor Kl ab er über du,s Kapitel ,.,Fiir.sorgoAViosen“ schließ sich eine' lebhafte Erörterung. In deren Verlauf Herr Wolf Pappen heim ׳die Basch werden der Orthodoxie über Zurlicksetizung ihrer F׳iir.sorgoei 11richtu 11ge.11 aoril>raeilte. Herr Wolf Pappnnlheim ,betonte. daß die Orthodoxie in der Lage wäre. ihre ilnstitmtionen au.szubnn1e.it. •wenn sie selbständig über ■ihre Steuergelder Acrfügcn könnte. Er n1nte.mtre.ichi das Recht der Orthodoxie, mach eigener Fasson »ölig zu werdem und meint, er werde ,n־ich־t müde ׳av erden, für diese Freiheit eliizustelien. Wenn die Orthodoxie nicht objektiv bcsluuKle.lt!werde, könne ■es 1i!hm niemand Aerdemkon, ׳daß er auch ׳weiterhin für die Freiheit der Orthodoxie kämpfe. Das Revolverattentat in einer Budapester Synagoge.!Freitag, «Ion 3. d. M.. fand beim Abendgottesdienst in der Synagoge in ׳dei• Tabakgasse ■ein ReivolAerattentat statt, ׳dein dnos der vier ■Opfer,!der Lehrling Eugen Roth, erlegen ׳ist. Die!Bestattung fand am 13. April unter Teilnahme einer vieltausendköpfigen Menge auf dom (RaikinskercAszturer Friedhof statt. Die Regierung war bei!cler Leichenfeier durch ׳Kultusminister ,Grafen Klebelsberg, der katholiscibe Klerus ,durch ■erzbischöf- ,liehen Vikar Dr. Johann Meszaras, d.ie reformierte Kirche durch den Bischof Dr. Ladislaus Ravaisz. die evangelische Kirche durch ׳Bischof Dr. Alexander Raf'fav n!nd die unit arische!Kirche ■durch Ibiscihöf liehen Vlikar Nikolaus Joza.11 vertreten. <1111 Vertnotii 11g ׳cler /Haaiptstadt war Oberbürgermeister Dr.!Franz Ri.pka. ferner der Obevstadtluiiuptmanm Nikolaus Bezzeghllluszaglh sowie (zaihlr,eiche Mitglieder des Reichstages •erschienen. ,Ol>erra1bbi11,01• Dr. Simon Hovesi!hielt eine ergreifende Trauerrede. Die 1Budapester Polizei,!hat iEi’111■abiiiiigeu uaeh der Richtung ,hin eingeloitct, ob das Attentat ׳in der Syuagoge •in der dabakgasse nicht von;langer Hand voriber,eitet igcwescu sei, 0!b der Attentäter Zatloka nicht M!it׳w!isse.1• oder Anstifter' gehabt habe. Gestern meldete ׳sich!bei der Polizei der ■Gastwirt Abraham Knoll und gab an, daß ,eine Woche vor denn Attentat •einer seiner Gäste, namens Josef Pallch, ihn darauf aufmerksam gemacht!habe, daß sich gegen ,die Juden etwas vorbereite. Knoll;habe dein ,Sekretär der orthodoxen, Kultusigemeinde, Dr. Aibrabamsoihm, vo.n!diesel• Mit-'1 tcilung in Kenntnis gesetzt, ■die ־Sache sei aber nicht ׳weiter •verfolgt •Aconden. Josef Pallch.!der :in d,er Provinz weilt, teilte auf eine!Anfrage •mit, daß ■er, avoder den!Attentäter Zutloka gekannt noch irgend etwas 'von dem!Attentat gewußt!habe. iE« sei ihm bloß!bekannt gewesen, daß eine antiiseruitiisohe. Gruppe den ׳P11a.1v gefaßt!halbe, ein Buch ,'herauiszugeben, in dem die Juden als lUrihdber ׳der ,gegenwärtigen Wirtschaftskrise hingestellt Averde.11 sollen. Der Staatsanwalt Lat übrigens ungeordnet, daß ,Zatiloka auf ׳die!psychiatrische ,Abteilung des iSammeligofänigui'isses überführt wende. Der neue Lehmann. Rechtzeitig ,zu!den Messcwurbenaitungeu cwselhieu ein altbekanntes,!stets neues ׳und aktuelles Werk: 1Da:s ,YV'.ie.ner!Adveßbuoh. Lehmanns WolhuiungisainzeigcM1931 ־“. Wir ׳Avolkui aber die offizielle Bezeichnung vermeiden uinicl!das Werk, Av.ie c\s sich!für so alte!Bekannte gehört, k'unz!und populär den! ,Lehmann“ nennen. ׳Und •wer hätte nicht mit dem .Lehmann“ Freundschaft geschlossen? — — — Es gibt avoM niemanden bei!uns, sei!er Kaufmann ocle-r Privatier, ׳der »ich nicht de,s ״Lehmann“ bediente. Eine ,ganz gewaltige Arbeit ist ׳es,!dieses ,Lexikon a011׳־ Wien und den Wienern“ Jahraus, jahrein auf dem!laufenden zu halten. Hunderttausende Veränderungen A־on ,Firmen und Adressen .!bringen ׳es ,naturgemäß mit sich, daß die Ausgabe des ve.1ga.ngLH1e.11 Jahres veraltet und überholt :ist. Um aber Verwechslungen mit früheren Jahrgängen auszu-;schließen, ist in beiden .Büchern durchlasufend am Kopf jeder ,Seite!das!Erscheinungsjahr v«!nme11k׳t. Neu ist die Rubrik: ״Wo ■findet der Wiener Erholung?“ Wir möchten dem Verlag aber empfehlen, das •im ilil. iBaniid auf einen! Kartoiihiatt befindliche Verzeichuis der Abfahrt«- und Anknnftisplätze ׳der ׳wichtigstcui Kvaftwageniiiiieu, die von und nach Wien il'iihrem, in Zukunft hier einzureihen. Die Gliedoiuuig!cIcas Werkes ist ׳die alte geblieben. *Botfls-u. v7//i Das unbeständige Friililingswetter bedeutet für die Gesundheit des Sorglosen eine stete Gefahr. Massage mit A L P A Me n tliol -F 1־an zb ra n 11t avc i n sebützt vor Verkühlungen, erfrischt und stärkt. Beachten Sie den O r i g i n a 1־ Verschluß mit Plombe! Der erste Teil gibt Auskunft über!die Einwohner Wiens; er stellt «״Zusagen eine Registratur unserer Mitbürger von A bis Z dar. Im!111. Teil, dem •BrauchenVerzeichnis.!Finden ■wir alle Wiener Waren- und Arbcits,lie.fera.uten ■mit ,ihren vielgestaltigen Angeboten — ׳der Rot,druck der Ruhr.ikenküpfe erleichtert!die Ucbersieh Mi(hke.it — ׳fein BÜubei’Ii'Cih geordnet, angeführt. Der Ui. Teil — Protokollierte!Firmen — wird nach ,den Veröffentlich 11 ngt\n des 11 laindelsger.icihtes •in Wien;und auf Grund authentischer •Unterlagen redigiert. Durch Hinweise ist dafür gesorgt, daß man die nach der Protokollierung cingereihtcn Firmen auch dann findet, wenn, •man ■nur in der Firmenbezeichnung voikomniende Fa m:i l.ien!11 a.men ikemit. Das Straßen.Verzeichnis, IV. Teil, er,mö,glicht in Verbindung mit dem, •jedem ,Lehmann“!bei,gegebenen Staidtphm samt P.lanbucli, ,eine leichte Onientierungsmöglichkeit. iBunides-, ,Land- und Stadtibeihördeu, Gesandtschäften und Konsulate, öffentliche und private Tnst'itnte, Unterricllitsainstaiten, Vereine und Zeitungen, ,siiid in knapper und zweckmäßiger Anordnung im V. Teil zu finden. Wir möchten nicht verabsäumen, unsere Leser auf die Neuauflage des ״Lehmann“ nachdrücklichst aufmerksam zu machen. Die!Auslieferung •erfolgt durcdi ׳den Ver,lag des Wiener Adreßbuches, Lehmanns W 011111111 gsan z aig c 1־ (Oiesterreicihiisclie Anzeigen-Gesellschaft A.!G.), Wien, L, Wi׳ld1pretrm1!1,1kt I. Tel. U-22-5-95 :Serie. Sijumfeiern. Am jüngsten ת6^ח^מש״ס DVD Feiern von ברכות ,DD in der Ortsgruppe und Jugendgruppe II. und XX. Bezirk bei שומרי הלח Sadagora Klaus und Rabbiner Aschkenasy und Großrabbiner Rabinowitsch statt. Es wurden aus־ gezeichnete לברי תורה gesprochen und alle Feiern schlossen mit dem Wunsche, daß alle Teilnehmer das Glück haben mögen, der סיהש׳ im heiligen Lande gemeinsam zu feiern. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde Wien. Rabbinat der israel. Kultusgemeinde Wien. K 11 n d m a c 11 11 n g. Vom Rabbinat der israel. Kultusgemeinde Wien Avird im Interesse des Kaschruth die Koscherfleisch konsinnierende jüdische Bevölkerung beim Einkäufe von Fleisch aufmerksam gemacht: 1. Vor dem Verlassen der Fleischbank sich beim Maschgiach zu informieren, ob der Nikkur (Rituelles Reinigen) vollzogen Avurde. -- 2. Das Fleisch ehebaldigst nach dem Einkäufe koscher zu machen. Rabbinat der israel. Kultusgemeinde Wien. Israel. Kultusgemeinde Wien, Unter Aufsicht des ehrw. Rabbinates der Israeliti« sehen Kultusgemeinde (Rosch Beth Din Josef Babad) Avurden gestellt: 1. S e 1 c h w a r e n f a b r i k Meier Brückner & Co., II.. Im Werd 11. 2. Aus wartige Geflügelschechitah Fellner, Schön fel'd & S t e i n b e r g, II., Haidgasse 7. 3. Weinkeller ei Nathan Spindel, Markus Bartfeld, II., Schrotz־ berggasse 1. 4. Restaurant Aron Barschak, II., Große Schiffgasse 3. s Wien, am 13. April ]931. Dev Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Am Samstag, den 18. April 1931, findet um 3 Uhr nachmittags der J u g־ e 11 d g o 11 e s d i e 11 s t für die israelitische Schuljagend in den Gemeinde- und Bezirks-Synagogen statt. Exegetische Vorträge in den israelitischen Ge־ meindesynagogen. Samstag, den 18. April 1931, Averden in nachbenannten Tempeln exegetischen Vorträge beim Mor־ gengottesdienst abgehalten: XVIII., Sehopenhauerstr. 39 (Rabbiner Dr. David Feuchtwang), Beginn 8 Uhr 30 Minuten vormittags; XXI., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann), Beginn 9 Uhr 15 Mi־ nuten vormittags. Spendet für den der Ados Jisroel, Wien, H., Nestroygusse 11,