Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1931-04-17 · 15 (17.4.1931) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
15 (17.4.1931)
Date
1931-04-17
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2629891-2630389-2630403--3885-2635957
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Nr. 15 jÜDfS£HE PRESSE ^ffnniiiinmmiiinnitintuiinmiiiiinnmitiiniiiiiiniiiiiniiiiiniiiiiiiiiitiiiiiiiiniinmiinmiimmiiiiiitiiinmmnmir.. Tschechoslowakei. ש!וווו!ווווווווווווווווו1ווו!!!!!1[1!ווווווווווו!וו!ווו!!!!!ווו1!ו1[!וווווו!וו!!!ו!וו!וווו!!וןןון!ווווו!!ווו!וווווןן11[!וו!וווו!וווווו!1וו!ח Die Vorboten der Sonntagsruhe•‘ Verordnung. Die Verordnung wegen Einführung der Sonntags־־ ruhe ist amtlich noch nicht herausgegeben worden. Vom Rahmen und der Form dieser Verordnung hängt noch manches ab und es ist immer noch möglich, daß sie manche Klauseln enthalten wird, die eine Aenderung oder Aufhebung fiir die Zukunft nicht völlig ausschlicßcn. Die befürchteten Wirkungen in religiöser Beziehung, ihre dunklen Schatten, zeigen sich indessen jetzt schon, bevor noch die Verordnung erschienen ist. In Bratislava haben schon am ersten Pessachtag fünf Geschäfte, die bis« her am Sabbat und an Feiertagen geschlossen waren, ihre Läden geöffnet. In einem Falle hat es ein Trödler sogar gewagt, in der J u d e n g a s s c, unter einem Haustor, seinen armseligen Kram fcilzubictcn, was ihm von der erregten Menge so energisch verwehrt wurde, daß ein Polizeiaufgebot zu seinem Schutze einsehrcitcn mußte. Bei der schweren Wirtschaftskrise in der sich die Kauf« mannschaft derzeit befindet, ist leider zu befürchten, daß andere Schwache und Wankelmütige der furchtbaren Vor« suehung nicht werden Widerstand leisten können und diesem Beispiele folgen werden. Demgegenüber ist cs un« faßlich, daß die günstigste Zeit der Feiertage vorüberge« zogen ist, ohne daß eine breite gesellschaftliche Aktion nicht etwa zur politischen Ausnützung der Situation oder zur Nahrung trügerischer Hoffnungen, sondern zur praktischen Hilfe und Stützung und dadurch zur Kräftigung und Ermutigung der sabbathaltenden kleinen Kaufleute und Gewerbetreibenden eingcleitct worden wäre. Soll in den durch die bevorstehende Ein« führung der allgemeinen Sonntagsruhe am schwersten be« troffenen Schichten des schlichten Volkes nicht der vor« hängnisvollc Eindruck erweckt werden, als ob sich das jüdische Interesse der verantwortlichen Kreise im Er־ streben von unverdienten Ehrenstellcn in Gemeinde und Vereinen erschöpfte, so wird man diesmal schon doch mit der gewohnten ״Annehmlichkeit des Nichtstuns“ brechen und sieh zu nüchternen und vernünftigen Taten entschließen und allenfalls auch Opfer an Arbeitskraft und Geld bringen müssen. So dürfte sich z. B. für das heiße Verlangen nach Beglückung der Gemeinde mit Millionenanlcihen jetzt ein wirklich dankbares Betätigungsfeld ergeben. Die Zu« gehörigkeit zum o r t h odoxen Judentum birgt für die jüdische Gemeinde zu jeder Zeit neue, aus der Not der Zeit geborene Verpflichtungen zur z i c 1 g e m ä ß e n Pflege der bewußten Thora« t reue in sich, auch wenn — leider — ein beträchtlicher Teil der Gemeindemitglieder als Privatpersonen in ihrem eigenen Leben, in Handel und Wandel׳, fiir jüdische Thora« treue kein Verständnis aufbringt. Die G emeindc als solche hat aber eine orthodoxe, d. h. thoratreuc Ge« meinde, eine Gemeinde der Thoratreue zu sein; das ist das mindeste, was man von einer orthodoxen Gemeinde verlangen kann. Wenn dem so ist, so hat sie neben der Sorge für Fleisch, Mazzoth, Lern«, Bade« und Betgelegen« heit besonders in unserer Zeit — wie das früher in Zeiten der Not immer der Fall war — ihren in der Thora und für die Thora lebenden Mitgliedern die Waffen, das Rüst« zeug zum Widerstand gegen die thorawidrigen moralischen und wirtschaftlichen Anfechtungen der Zeit zu liefern. Es sollte daher vielleicht von Gemeinde wegen ein Mil« lionenfonds — eventuell durch Aufnahme einer Anleihe — aufgebracht werden, aus dem ' sabbathaltenden kleinen Kaufleuten und Gewerbetreibenden mittels zinsfreier Dar־ lehen über die schwere Zeit der Versuchung und der Krise hinweggeholfen werden könnte. Damit allein wäre es allerdings noch lange nicht getan. Denn nicht bloß der Gemeinde, auch jedem ein« zelnen jüdisch denkenden und jüdisch fühlenden Juden erwachsen aus der Situation, in die Plünderte jüdische Kauflcute und Plandwerker im Zusammenhänge mit der Sonntagsruhe geraten, besondere Pflichten. Hier ist es wieder die seit Jahren sich vorzüglich bewährende wackere Schomre־Schabbos«Lan deszentrale der Agudas־Jisroel«Jugendorganisation, die das rechte Wort zur rechten Zeit findet und die ge« samte Judenheit des Landes zur rechten Tat aufruft. Wir begnügen uns heute mit dem Abdruck dieses Aufrufes und zweifeln nicht daran, daß sich in allen Gemeinden Männer finden dürften, die dieser Aktion schleunig zum Erfolg verhelfen werden. Für den Schabbos! Die wirtschaftliche Krise und im besonderen der momentane Stand der Sonntagsruhefrage bringen samt« liehe sabbathaltenden Kaufleute und Gewerbetreibenden in eine neue, furchtbar schwere Situation und alle nicht gedankenlos dahinlebenden Juden in Preßburg und im ganzen Lande vor neue große Aufgaben und Pflichten. Die Sehomrc«Schabbos«Zentralc der Agudas Jis« roel«Jugendorganisation in der Slowakei will auch jetzt, und jetzt mit gesteigerter Kraft, ohne Scheu vor der Größe der Aufgabe ihre Pflicht erfüllen, wie sie seit Jahren alles getan hat, was in ihrer Macht stand, um die Lage der sabbathaltenden kaufmännischen : und hand« werkübenden Angestellten und ihrer Arbeitgeber mög« liehst zu erleichtern. Sie hält die'Wacht und wird nicht aufhören, das Gewissen der gesamten jüdischen Be« Kaffee-Kochen. ״Kaffee und Kaffee ist nicht dasselbe“, heißtder fitei einer kleinen Broschüre, welche die verschiedenartigsten Kaffee-Kochrezepte enthält. Bitte, lassen Sie sich diese Broschüre in der nächsten Meinl- Filiale kostenlos ausfolgen 1 Julius Meinl Kaffee and Tee-Import. K 2 völkerung wachzurüttcln, so oft es nötig wird. Sie wird daran erinnern, daß es alte und neue Pflichten gegen die wirtschaftlich schwachen und täglich mehr geschwächten Brüder gibt, deren Erfüllung sich über manche Rück« sichten normaler Zeiten hinwegsetzen muß. Der sabbat« haltende und unter allen Umständen dem Sabbat treu« bleibende kleine Kaufmann und Handwerker muß ge« stützt werden. Das ist eine unleugbare und von jedem Kenner der Sachlage klar erkannte Tatsache. Wer soll diesen Wankenden Beistand leisten? Das ist die dringendste Frage der Stunde. Die Schomrc« Schabbos«Zcntralc gibt darauf eine klare und eindeutige Antwort: Wir alle! Jüdische Kaufleute und Gewerbetreibende! Es soll ein möglichst vollständiges Verzeichnis der sabbathaltenden kaufmännischen und handwerklichen Betriebe angelegt und der Ocffentlichkeit zugänglich gemacht werden. — Gebet eure genauen Adressen, nebst Bezeichnung der Branchen sofort an uns auf! Dieses Verzeichnis soll ein Mahner sein und den Konsumenten« kreis, der guten Willens ist, an seine Pflicht gegen euch erinnern. Schomre־Schabbos־Landeszentrale, Bratislava, Edlhof. Das unbeständige "frühlingsweiter ‘ birgt viele Ge« fahren für die Gesundheit in sich. Massage mit Alpa« Franzbranntwein schützt vor Verkühlungen, erfrischt und stärkt. Beachten Sie den OriginabPlombenverschluß. Die Rabbinerwahl in Nitra. Lange schon war eine jüdische Gemeinde in der Slowakei nicht Zeugin solch erhebender Augenblicke wie des Wahlaktes am 2. Cholhamoed*Tage in Nitra, mit welchem Herr Oberrabbiner S. D. Ungar aus Trnava zum Nachfolger des Rabbi Awrohom Aron Katz ^1צ״ a^s Oberrabbiner der Nitraer Gemeinde gewählt wurde. Nach Ueberwindung mancher Schwierigkeiten, wie sie bei Be« Setzung von Rabbinerstellen in unseren Tagen nun ein« mal unvermeidlich zu sein scheinen, durfte die Gemeinde־ leitung endlich daranschreiten, an die Spitze der Ge« meinde eine rabbinische Persönlichkeit zu berufen, von der sie und alle Welt weiß, daß sie in Geist und Ge« sinnung, in Willen und T a t eine Fortsetzung jener bewundernswerten Arbeit zu leisten vermag, die den beiden vorangegangenen Nitraer Rabbinern זצ״ל eine solch hervor« ragende Bedeutung in der Reinerhaltung des glauben streuen־׳ Judentums in unserem Lande verliehen hat. Es darf nicht unsere Sache sein, in der Charakterisierung der Person des Trnavaer Oberrabbiners über diese Feststellung hinauszugehen. Sie enthält das Wesentliche, was in unserer führerlosen Zeit die tiefste Sehnsucht aller prinzipienbewußten /יראו ך bildet. Unsere Leser wissen aus den jüngsten Veröffent« lichungen unserer Zeitung, mit welch anerkennender und verehrender Anhänglichkeit die Trnavaer Gemeinde sich an ihren Rabbiner klammert und wie sie auch seither alles auf bietet, um Herrn Oberräbbiner Ungar zur Beibehaltung seines bisherigen Rabbinatssitzes zu bewegen, ebenso wie die Nitraer Gemeinde nichts unversucht läßt, um die aus reifer Ueberlcgung heraus getroffene Wahl mit dem vollen Erfolg zu krönen. Diese Tatsache allein spricht Bände. Zur Vollziehung des Wahlaktes war eine General« Versammlung aller statutengemäß stimmberechtigten Ge« meindemitglieder einberufen. Gemeindepräses Herr K. Adler eröffnete die Versammlung mit einigen schlichten Worten, in denen er auf die Bedeutung dieses Aktes hin« wies und beantragt die Wahl des Trnavaer Oberrabbiners per Akklamation. Da sich jedoch eine Stimme gegen diese Form der Wahl erhob, mußte im Sinne der Statuten der Form halber eine namentliche Abstimmung angeordnet werden, obgleich der Wahlausgang im voraus bekannt war. So wurde denn Herr Oberrabbiner Ungar mit allen abgegebenen Stimmen gegen fünf verneinende Stimmen zum Oberrabbiner von Nitra gewählt. Während des ganzen Wahlaktes herrschte die feierlichste Stimmung unter den Anwesenden; kein Mißtop, störte die Weihe der Stunde. Nach Verkündung des Wählresultats brauste ein Jubelruf Sette 3 in der Versammlung auf, dessen aufrichtige Natürlichkeit als ein Triumph des נ נ 11 התורה bezeichnet werden kann. In spontaner Begeisterung wurden Autobusse und Autos herbeigeschafft und etwa 200 Personen fuhren so« gleich nach Trnava, um. ihren neuerkorenen Führer zu be« grüßen. Auch zahlreiche Trnavaer Gemeindemitglieder waren inzwischen vor dem Rabbinerhause erschienen und empfingen die Nitraer Herren mit sehr gemischten Ge« fühlen. Herr Oberrabbiner Ungar dankte gerührt den Rednern und behielt sich die Entscheidung vor. In gleicher Weise verhielt er sich auch gegen eine große Deputation von Nitraer Damen, die Tags darauf nach Trnava gekommen waren, um ihn zu bitten, das Rabbinat in Nitra anzunchmcn, und die ihm ver« sprachen, auch ihrerseits die religiöse Lebensführung der Frauen in der Nitraer Gemeinde derart zu intensivieren, daß seine rabbinische Tätigkeit der schönsten Erfolge sicher sein dürfte. Auch die Trnavaer Gemeinde bemüht sich fort* gesetzt, Herrn Oberrabbiner Ungar zum Verbleiben an ihrer Spitze zu beeinflussen und ihm alle Zeichen der Liebe zu beweisen, die er sich in einem Jahrzehnt rastlosen Wirkens bei ihr errungen hat. Dieser Wetteifer der beiden Gemeinden gestaltet den Entschluß des Herrn Ober« rabbiners zu einem peinlichen und schweren Problem, dessen Lösung bei Schluß der Redaktion noch nicht be« kannt ist. Bei Appetitlosigkeit, saurem Aufstoßen, schlechtem Magen, träger Verdauung, Darmverstopfung, Aufgebläht« heit, Stoffwechselstörungcn, Nesselausschlag, Hautjucken befreit das natürliche ״Franz־Josef“«Bitterwasscr den Kör« per von den angesammelten Fäulnisgiften. Schon die Alt« mcister der Hcilmittellehrc haben anerkannt, daß sich das Franz־JosefsWasscr als ein durchaus zuverlässiges Darm« rcinigungsmittcl bewährt. Hundertster Jahrzeitstag des Rabbi David Deutsch זצ״ל Wie uns aus N o v e M e s t o n. Vahom (Wag« neustadtl, Vagujhely) berichtet wird, schickt man sich dort an, am 22. Siwan (7. Juni) den hundertsten Jahrzeits* tag des berühmten Gaon Rabbi David Deutsch 1צ״ל. Ver* fassers des י אוהל דוד in würdiger Weise zu begehen. Rabbi David Deutsch זצ״ל wirkte dort 21 Jahre als Oberrabbiner und fand am dortigen ביה״ח seine Ruhestätte. Die Vor׳־ bereitungen zur Jahrzeitsfeier werden in der Nove Mestoer Judenschaft jetzt schon getroffen. Gastrede in Galanta. Der hier als Gast weilende Herr Eugen B u x b a u m, Sohn Sr. Ehrw. des Herrn Ober* rabbiners Josua Buxbaum aus Tisza־Bercel, hielt zufolge Beehrung des Gemeindevorstandes am verflossenen שביעי שלפסח eine inhaltsreiche und von großem־ Wissen zeugende דרשה. die die zahlreichen Zuhörer zu brausen« den Beifallskungebungen veranlaßte. Auch auf diesem Wege sei ihm Dank ausgesprochen. Abschiedsfest für Jeschiwahschüler. Wie es in den letzten Jahren stets vor Beginn eines neuen Lernsemesters zu geschehen pflegt, veranstaltete die Agudas«Jis* roel«Jugendgruppe von Bratislava auch diesmal am ש״ק פ׳ שמיני ein Abschiedsfest für die an auswärtigen Jeschiwos lernenden Söhne der Prcßburger Gemeinde im Rahmen einer סעולה שלישיח verbunden niit einem Sijum auf מס׳ ברכות des דף יומי «Schiurs. Der schöne Saal, der Jugendgruppe war bis auf den letzten Platz• von jungen Bachurim besetzt, die mit wahrem Idealismus und guten Vorsätzen ausgerüstet hinausziehen, um sich zuweilen unter großen Entbehrungen dem Thoralernen zu widmen. In heiterer Stimmung, bei fröhlichen S’miros wurden einige Stunden zugebracht. Selbstverständlich nahmen die Reden den Hauptteil ein. Herr Max W e i s z begrüßte die Er« schienenen im Namen der Jiigendgruppe unter Hinweis auf die Bedeutung, die dem לימוד התירה in der Aguda* Arbeit zukommt und auf die Notwendigkeit eines dauern« den brüderlichen Zusammenhang zwischen den Jüngern der Thora in Preßburg. Als Hauptredner des Festes hielt Herr Rabbiner Lebo witsch zunächst einen Charifus« Vortrag und wandte sich dann mit warmen Worten an die thoralernende Jugend, denen die Aguda«Jugendgruppe und der enge Zusammenschluß in ihr einen geistigen und moralischen Wall bildet gegen die verschiedensten Strömungen, die in unseren Tagen junge Menschen von den Wegen der Thora ablenken. Redner gab seiner Freude Ausdruck, hier eine Jugend zu sehen, deren zielbewußte Entschlossenheit zu tröstlichen Hoffnungen berechtige. Die Herren Hillel Beer und B. Ch. Steiner brachten ganz vorzügliche שמעתתא in der סוגי׳ ריחא מלתא zum Vortrag. Herr Ch. I. W e i s z richtete darauf ein gedanken« reiche Ansprache an die Anwesenden und zeigte ihnen die ernsten Aufgaben der Zeit zur Bewahrung des ortho« doxen Judentums vor dem Verfall. Zum Schlüsse ermahnte Herr A. Z. Kohn den ״Freundeskreis“ zur vertieften Er־ fassung des Agudagedankens zum Lernen des täglichen דף יומי und zur Verwirklichung alles dessen, was im Sinne der Lehren des Chasam Sofer und Rabb. S. R. Hirsch זצ״ל das gemeinsame unvergängliche Ideal der Aguda und der Jeschiwos bildet. Die Rabbinerwahl in Beregsas, Zu unserem Berichte über den Stand der Rabbiner« frage in Beregsas in der vorigen Nummer erfahren wir noch, daß außer dem Munkacser Oberrabbiner auch die Oberrabbiner von K o § i c e und Üzhorod den Regierungskommissär Herrn Fodor aufgefordert haben, die Streitfrage durch ein Besdin entscheiden zu lassen, bevor die Wahl des Oberrabbiners vorgenommen wird. Dem Vernehmen nach soll aber der Regierungskommissär seine Entschlüsse bereits gefaßt und die Wahl, ungeachtet der religionsgerichtlichen Vorladungen, auf den 24. Mai an« beraumt haben. Die Opposition will infolgedessen von ihrem statutenmäßigen Recht der Nominierung eigener Kandidaten keinen Gebrauch machen, Wehn bis zum Wahltermin nicht noch Aenderungen eintreten, dürften also nur die beiden offiziellen Kandidaten —־ ,,Rabbiner H i r sch aus Beregsas und Oberräbbiner Uns d 0 r f e r aus Lucenec — für die Wahl in Betracht kommen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.