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Jüdische Presse · 1931-04-01 · 13-14 (1.4.1931) · page 8

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
13-14 (1.4.1931)
Date
1931-04-01
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 JÜDISCHE PRESsb Nr. 13/14 mtmtmiHnii V MARKE GITA | §§ Preiselbeer־־Kompott, Essigüöd m . Salzgurken in allen Packünge n gj 1 Unter Aufsicht Seiner EhrWüfdeft 1! Rabb. FOrst, Adass - Jisroel, Schiffschul l 1 Oberall erhSItlleh I Uberml erhältlich I ן Veranstalter und Mitwirkende hahen ihr Bestes getan. Ebenso gelungen ist das Mahl und gut organisiert ist die Bedienung. Die Befriedigung der Teilnehmer an dem Gebotenen äußert sich in ungehemmter Geberstimmung, welche einen nach Tausenden zählenden Betrag einbringt. Den Reigen der Reden eröffnet Rabb. G i ascr aus Brünn, ein Lamdon litauischer Prägung. An Hand einer historischen Feststellung weist er nach, daß עניח nicht bloß einzelne jüdische Große aus־ zeichnet, sondern nationale Eigenschaft sei. Das Volk hat Wcrktitei, wie ,משנה תורה, תירה משה שני ליח׳ הברית nicht ins Volksbewußtsein eindringen lassen, während cs מחצית השקל annahm, zumal der Name dieses (!»roßen fast nicht bekannt sei. Es sprechen nacheinander Rabbiner Dr. W i 11־ mann (Nikolsburg), Rabbiner Tauber (Gewitsch), Rabbinatsverwcscr Blau (Vsctin), Rabbiner Dr. R e i e h (Mißlitz). ׳ Ganz abweichend von1 der Form dieser Ansprachen spricht Rabbiner Dr. Rosen stein (Straznicc). Man hört offene, furchtlose Mussarwortc. Er wendet sich gegen Schönrede, Eigenlob und Selbstzufriedenheit. ln launiger, aber unverblümter Sprache deckt er schonungslos die Gebrechen Mährens auf und hat den Mut, den Lebensschatz des jüdischen Volkes zu nennen, der, sachte vortastend, bisher bloß mit ״jüdischer Wissenschaft“ bezeichnet wurde. Die Ehrlichkeit dieser Rede wird anerkannt, die Kritik widerspruchslos hingenommen. Du tritt ein Exponent der Moderne in der Kultus* stubc vor und bekennt offen, daß dieses Judentum wesent* lieh verschieden von jenem hierzulande allgemein ge* kannten sei. Und endet mit dem Wunsche: Es möge unserer Generation gegönnt sein, den Weg zum Ursprung zurückzufinden. So stark ist der אמח! Dieses Erlebnis versöhnt fast mit der Disharmonie dieser Veranstaltung. Um Mitternacht wird mit נברך אלו geendet! Den Fragesteller im sinnenden Menschen will nicht zur Ruhe kommen. Das und nichts anderes soll die Würdigung sein, welche das jüdische Volk einem seiner bedeutendsten Thora־־Lchrcr zuteil werden läßt? Das kann nicht sein! Das war bloß ein Anfang, ein Auftakt! Hiemit wurde eine עליה eingeleitct!׳ .:־ , ' Jüdisches Volk auf dem Erdenrund! Entsende deine Besten auf das קבר des צדיק! Zeige du deinen an Jüdischkcit verarmten Brüdern, wie ישראל־ seine Großen ט* מכבד sein hat! Kommet von den Bädern, stellt euch auf der Durch* reise, benützt die Rückkehr in eure Heimat zu einem Besuch des קבר! Und beschließen möge diese Periode des Wallens eine Manifestation des יקר[ התורה dessen Leiter ein Ut# cnkei des מחצית השקל. ist. Ihr stärkt uns Wenige, Ihr unterstützt die gering® Zahl der עמרים בפרץ und nicht zuletzt: Vielleicht findet sich unter euch jemand, der das Vertrauen aufbringt, Mittel beizustellen, den bisher unerfüllten Auftrag des מחצית השקל, auszuführen. Den □א1רח היי den Weg des Lebens, in Erkenntnis zeitgemäßer Notwendigkeit durch ein geeigneteres Lehr־ mittel als einen Kommentar, durch die Schaffung einer lebendigen Gemeinschaftseinheit, erneuert, ergänzend und wirksam zu lehren, damit der Geist G־ttes die verdorrten Gebeine unseres Gräberfeldes zu neuem Leben erwecke. Hakoton bealfei Jissroel. Für die jüdischen Kranken zu Pessach! Der verdienstvolle Verein zur rituellen Verköstigung der ■jüdischen Kranken in den Bratislavaer Spitälern, ״M a r p e L e n e f e s c h“, versendet soeben einen Aufruf an Kreise, bei denen man Sinn für echt jüdische Wohl־ tätig,keit voraussetzt. Der Verein appelliert in diesem Auf* rufe an jedes jüdische Herz, beim Herannahen des Pessachfestes auch derer zu gedenken, .die krankheits־ halber, genötigt sind, fern von Haus und Familie, das Pessächfest im Krankenhause zu feiern und vielleicht das Notigste entbehren. Der Verein ״Marpe Lenefesch“ be־ müht sich nunmehr seit• 64 Jahren, diesen bedauernswerten jüdischen Heilbedürftigen zu helfen. Ungezählte tausende Juden aller Gemeinden und Gesellschaftsklassen haben im Laufe der Jahrzehnte die Hilfe des Vereins genössen und gedenken stets der Liebe und Fürsorge, die sie durch den Verein erfahren haben. Soll aber der Verein auch an diesem Pessäch seine schöne Aufgabe in der bis־ herigen Weise erfüllen können, so muß er die weitest־ gehende Unterstützung überall dort ,finden, •wo jüdische Nächstenliebe als Pflicht erkannt wird. Ein jeder Jude und eine' jede Jüdin sollte das Pessächfest zur ״Veranlassung ' nehmen,’, de.ni Verein ״Marpe Lenefesch“ in Geld oder Naturalien eine Spende zu leisten. Vor allen Dingen dprjften natiirli.ch .die j ü;,d j s c h^e.n G e m.e i n dse,n., des Lattdbs .; und’ '.,,;ihre - C h e,\v r a:t״h . K a d i s £ h'b״th ihre \ Pflicht in dieser Beziehung nicht versäumen. Wie sehrder; Verein die verlangteV'UnterStützung verdient, geht.ן deutlich aus den Daten hervor, die sein Rundschreiben I über seine •Tätigkeit' der: Öffentlichkeit mitteilt.; Der J Verein zählt.’dqrz|it 916 Mitglieder, Et erhält >siph aus den Auf Brot pes riohpn ] ... ... ' . .. ... ,1 ל• Mitglietfsbeitrügen, aus Subventionen vorn Staate und einzelnen Gemeinden, aus Stiftungen und Spenden. Im Jahre 1930 nahm er sich 674 Kranker aus 175 Gemeinden an mit 19.278 Verpftegstagen, darunter aus Bratislava 78ז Kranke mit 510t Verpflegstagen. Die Gesamt־ kosten dieser Tätigkeit beliefen sich auf 308.1 77.38 tschcch. K. Recht interessant ist auch die Menge der einzelnen Lebensmittel, die vom Verein zur Pflege seiner Schützlinge im Jahre 1930 verbraucht wurde: 1560 Stück Hühner, 364 Stück Gänse, 1825 Kilogramm Rindfleisch, 913 Kilogramm Kalbfleisch, 28 Kilogramm Selchfleisch, 384 Kilogramm Gansfett, 16.790 Liter Milch, 383 Kilo־!?ramm Butter, 180 Kilogramm Käse, 90.t65 Stück Weiß־ gcbäck, 3285 Laib Brote, 30.100 Stück Eier, 1930 Kilogramm Mehl, 1865 Kilogramm Zucker, 323 Liter Wein, 22 Liter Kognak, 372 Flaschen Bier, 2130 Flaschen Soda־ wasser, 840 Flaschen Tomaten, 1093 Kilogramm Aepfel, 3450 Kilogramm Kartoffeln, 7680 Stück Zitronen, 240 Kilo־ Stramm Pflaumen, 1630 Kilogramm Grünzeug, 2800 Kilo־ Stramm Feingemüse, 92 Liter Himbeersaft, 393 Glas Dunstobst, 125 Karton Biskotten und zirka 3000 Kilo־ gramm verschiedene Kolonialwaren. Mit besonders herz־ lieber Dankbarkeit erwähnt der Bericht die selbstlose, hingebungsvolle Hilfe, mit der die Aerztc und die mmmm »1*111 I MONTREUX. CLAUENS 1 I (fran20ftlsohe Schwefe) | | moderner Komfort, tu allen Schlafzimmern fließendes Wasser I § Auf Wunsch Staat(* ExamenabsohluB | Gründliche Ausbildung ln Sprachen, Wissenschatten und Haushalt, | | sorgfii tige Erziehung. Strengrituell.Referenzen u.Prosp.z.Verfügung | Beamten sc ha f t dem Verein zur Seite stehen. Be־ dauerlich ist in den» Berichte nur, daß an drei Spitälern von den elf seit dem r. März 1930 die rituelle Verkösti־ gung durch den Verein aus Mangel an Mitteln eingestellt werden m u ß t e. Diese Tatsache ent־ hält auch unausgesprochen einen schwer e n V o r־ w urf gegen die jüdischen Gemeinden und Chewroth Kadischoth wegen Versündigung wider 'den jüdischen Wohltätigkeitssinn. — Lebensmittel־ oder Geldspenden für den Verein übernehmen: Präses Sicgtnund Rosen־ bäum, Republikplatz 10; Kassier Heinrich Kästner, Repu-!)likplatz 23; Landesspital (Zidovskä Kuchyna), Tele־ phon 46, Zweigstelle 50, oder werden über Wunsch ah־ geholt, Telephon 8ז2־ und 2334־. Zur Erneuerung des thoraireuen Judentums in Brünn. Mit aufrichtiger ,Freude muff os begrüßt werden, dwlf die neuen Anregungen zur Wiederbelebung (leis religiösen Jtiderdumis ׳in den — leider — religiös verödeten Gemeinden der historischen Länder tt 11F Fruchtbareii Boden Fallen. Der gute Wille bei dem kleinen .Rast der Treugcbliebetieii regt sich alleiiMiulben und wenn bell an•,I!icl1c lEntschioLsserrheit 11111 iimiusgesetzt auf der geraden Linie halten wird, •so ist m. G. 11׳. überall Früher oder später ein Fr Folg -.bestimmt zu erwarten. Abgesehen von dem eingeleiteteii Bestreben, die ges e t /. 1 i e 11 e.!M ö g 11׳ c h >k e i < zu r N e <11 b i I d 11 n g 11 «n a 1b h U 11 g i •g e r t :11 o r a t r e u e r G e ju c i n <1 e n z 11 schaffen und damit die orthodoxen Juden von dem s >e ׳i t J a 1b r z e 1111׳ t e 11 g e g e 11 s.i e tu i t b c. i s p i e I- I 0 s t r a 11 r i g e m E r 1' of g a 11 s g e ii b t e n r e 1 i g i ös en G e w i ss e 11 s z w a 11!g — tri 11 beschämender Best der öster.reielriselien׳ Zeit in der demokratischen Republik! — zu ,befreien, erwacht nunmehr auch der W misch, die praktische׳ Ausübung der religiösen Vorschriften in geschlossenen Gruppen durch gegenseitige Anregung und Ermutigung in die Wege zu leiten. Vor uns liegt ein 'Aufruf ,.A1\ unsere ׳Glauibens- •genossen!“ aus _ B r ii 11,11. , .dieser alten Gemeinde Mährens, die in der. Jüdisch011 Welt unter dem Namen "ב ר ו נ א bekannt ist. Das •jüdische Herz krampft sieh •bei dein Lieclar1ke1.1./n31sa1j]11,^{11׳f, ,dyß in •dieser .Großstadt, deren jüdische lFimfohm[!.1׳kahl׳ jene :früherer Jahr- 1lm11der־te um ein ■Vielfaches Jlberstoigt, der Urquell j ü d i s e.11 e r 1' a 111־ i 1 .i e n 1* e i 11 •ii e:i t versiegt ist. •Ein kleines Uäufilei 11 •nquungt*\v!q nji:e$ter . יראו ך׳ bemüht sie:h mit Eifer, uM'iFkw'a,; Tempel und Talmud I hora wieder zu'־ errichten, aus den Trümmern neues Leiben erstehen zu ■lassein..s Ein Baugrund für tisch. K 200.000 ,ist bereits erworben und׳ Ansätze zu einem iB׳a11fonds sind ebenfalls söliö/i vorhanden; •der beste Beweis für den guten Willen, der diese Männer beseelt. Hier heißt es, ihnen 111 elf e n, den Plan in der k ii r ׳/. e s t en Z e 11 z u •v!e r w i .1־ k l ich e n! Wir veröffentlicheil hier den Aufruf mit der Anschrift Seiner Elinvürdein des Herrn Oberrabbiner ׳Schreiber, Bratislava, und sind überzeugt, daß die klaren und eindringlichen Worte ihre Wirkung nicht verfehlen werden und-daß außer den Speitdeu einzelner, immÖntlich die ö;r t .11 o d o x e ii G ean e i 11'd e n im In- und Auslaiide nicht s ä ׳urp.e 11 /werd e h, das b e g• r ü: ß 9110־ w e r t e U n t a,r n e 11 m e 11,;i n 1B r ii n 11 11׳ a c 11 J a :11 r z e h nte n d e s V e r f a 11 s <1 e r 1 h o r a ׳t r e u e u ri d d e s G -11 e s g• e 11 o r s a m s eine Stätte neu- :z',u errichten, materiell II 1111 111 o r a 1 i s c h zu •. ij, n t• e 1• s t ii!t z 0 11. An unsere Qiaubensgenössen! Es ergeht an unsere jüdisdien Brüder der Hilferuf und die innige Bitte, uns in der Durchführung unseres heiligen Vorhabens behilflich zu sein. ,Es dürfte' jeden! die Kunde von den unlialtbaren, tief beschämenden Zuständen, wie sie liier auf religiösem ׳ Gebiete herrschen, zugegangen sein. Hier, wo einst die Sonne der Thora und Jirah in vollem ßtrahlenglaii'ze leuchtete, ist die relig'iöse ,Erkenntnis, die Uebuiig im Thonagesotz und; traditioneller Sitte vollständig geschwunden; versiegt ist׳ der Born der Thora, die heilige Wqsserquelie, aus welcher die Reinheit und Heiligkeit der jUd.' Töchter fließt (Mikwoh); von Bibelfind Talmud-Thora-Sehulen, die den Herzschlag und den Lebensnerv des Judentums bilden׳, ist keine Spur vorhanden; und es droht die Gefahv, daß die T.hoya hier' ךן»ג. der Vergessenheit anheimfalle. .!'■ . •In;' döitjifjen.. Äst eine geringe An^nliJ! , von galizischen Juden.'in einigen Gemeinden"Mährens und Böhmens ansässig geworden, denen es au Krafk ' gebricht, *mit dev Aiifbauanbeit zu־ beginnen. Die hierorts angesiedelten gesetzestreuen Juden י , haben ans ־!innerem/:/Drnnge den Beschluß gefaßt,; jüdisches Leben hier, aufkeimen zu lassen; in ihrer ‘ iBedi'ängnis wandten sie sich an anerkannte Thoragrößen. mR ■der• Bitte, sie bei;׳ihrem heiligen Unter-; nehinen zu unteistiitzenv so auch ־ an den Satmurer; Gaon s..A.; wie ersiqhtlich aus seinem Responsiun, ■ (ע^(ז:ריןיהודאקע״א ei*; gesdirieben *in seinem geiv >1111t ■ heiligen Eifer, mjt״<|en; Worten söhfbß: ״Wohl döÜeu» ' die,dns Werkrunterstützen,*‘ ' .. u d*hovf•^loidß^/Jidim*ve'1«txieh ־olihe däß־^»tw<as ׳gesciiuh,. mawuidache Hindernisse vereitelten den ge-. Erst in jüngster Zeit rafften .sich die hiesige״ gesetzestreuen Juden auf. und mit vereinten Kräften gelang es ihnen, einen schönen, im Zentrum gelegenen Bauplatz zu erstellen. Jedoch sind ihre Kräfte zu schwach, um die Mittel für den Bau eines Tempels mich Ritus des Schulchan Arueh, verbunden mit der Errichtung einer koscheren, einwandfreien Mikwnh und Talmud-Thora aus Eigenem aufzubringen; sie treten deshalb an ihre Glaubensgenossen mit der Bitte heran, sie im Vorhiiltnis ihrer Kräfte zu unterstützen. ״Mit vereinten Kräften soll die in Staub gesnnkeile Würde der Thora gerettet werden: vorerst hier.' in einem großen Zentrum, dann wird es mit G-tteshilf(‘ auch in ■den anderen Städten der historischen Länder geschehen. Wird die Aufbauarbeit gelingen, so ist zu hoffen, daß viele Juden aus den Nachbarländern unserer Stadt Zuströmen werden. u:m sieh liier, zufolge der günstigeren Verdienstmöglichkeiten. niederzulassen. Auch wird hier jüdischen Eltern die Möglichkeit gegeben sein, lihre Kinder herzusehicken. um sie gemäß dem Grundsätze der jüdischen Lehre: ..Tov Thora im Derech Erez“ heran/.ubiiden. wir mit den edlen Spendern der Großes für (las Judentum geleistet So werden Mizwah teilhaftig•, zu haben. Wir hoffen, daß unsere Bitte Rabb. H. Schuttin Madisike Hada.s W. H. Dänemark Seit 11־ Ft fiili rer wahren und aiifrich- Rabb. Elias Gi iinfeld. Berücksichtigung Findet und danken i!m voraus für die hochherzigen Spenden der Einzelnen und der Gemeinden. Geldsendungen sind zu richten, an .He1,*1־n (Jucla Althiiirih, Brünn,' Zeile ", öder' auf beiliegendem Erlagschein Postscheckkonto 121.417. ׳ Bräu 11. im Kislev. 5691. Schillern Horovitz Obm. d. V. Agiidas Achim Rabb. Elias Grün leid di’s Ver. ״Ada« jore.im“ Ich bestätige die obigen tigen Worte des lEhrw. Herrn zu welchen ׳liiiizuzufügen übcvrfl1issig־ ist. Eine große •Mizwab ist cs. unseren Brüdern beim Tempelbaii und beti der Errichtung, einer koscheren uVIikwaii und Talmud Thora behilflich zu sein. Gering an Zalil. leisten und leisteten sie über ihre ■Kräfte,• ־ihren Plan zu verwirklichen, aber flicht •können ,«׳io die ganze schwere Last allein auf ■ihren•!Sch mit er 11 tragen. Ich zweifle dcshaJb nicht daran, daß jeder, der in der Lage ist, zu helfen, mit beschwiingten ׳Flügeln eilen wird; um von (len Ersten und Ziivorgekoinmeneii zu sein, die Anteil haben an der großen und heiligen Mizwoh. Ewiglich wird ihre Wohltat bestehen, die den edlen Spendern tausend-!fachen Lohn und ׳Schutz gewährt. [Preßburg,!R. CI1; Gheswan 5691. Akiba Schreiber Oberrabbiner- T■ •■;־ י?.׳!־) '<%■ ■■xi ״Abermals wider das Denunziantentum“► Unter obigem Titel erschien am 17. Jänner 1930 in Nr. 3 der ״Jüdischen Presse“ ein von mir . verfaßter Artikel, in welchem ich einen Teil der Zionisten wegen der Art, wie sie für den Nationalfonds agitieren,;an־ gegriffen und sie der Bedrohung mit ״Denunziation, £4־־־: pressen“ usw. bezichtigt habe. .!■ ׳״,:'; Zum Beweise meiner gegen diese. Zionist!e,n••:; erhobenen Anklage berief ich'mich besonders,-auf eiUPU:! in diesem Artikel zitierten Brief des ״Jüdischen JvulJur*׳' bundes“ in Galanta. . . , r Wegen dieses oberwähnten Artikels hat der• Praseti* des ״Jüdischen Kulturbundes“ in Galanta, Herr Dr. Albert Pallös, Rechtsanwalt in Galanta, der den erwähnten Brief gezeichnet hat, sowohl gegen1 mich als. auch gegen den ver־ antwortlichcn Redakteur der ״Jüdischen Presse" beim Schöffengerichte in Bratislava wegen Ehrenbeleidigung ■jund Verleumdung die' Strafanzeige erstattet; zufolge;dieser Anzeige wurde das Strafverfahren ein'geleitet• :i Zwecks.. ' friedlicher : Austragung dieser " Straf־ ‘;Angelegenheit ziehe ifch somit sämtliche in 1meinem ob* erwähnten;׳ auf Grund . des ..Wortlautes jei^s Briefes :geschriebenen Artikel ,enthalten’ßn und durch Herrn Dr.!־Pallos inkriminierten \;Ausdrücke׳ und Behauptungen zurück uhd .;erkläre; daß ich weder . Herrn Pr־;.lPallös in eigener Person , noch den jüdischen Kulturbund als;solchen kränken wollte:.־;־. ..... , ־־ ‘ Diese Zurückziehung bezieht sich selbstverständlich >6011''«^ ittölÄb Erkllruhgeri,'welclte ichr im Strafverfahren•^;in־:»heinen Eingaben odör nAitssägen ibehn ־S6höfferig^iächi-t^ •getan habe. Jacob Joel Braun. ן1ו)«*!?!8־?־י־^*)‘»?׳■‘* ■־. ^־ז:־*<»2»)י)י״י;.1י^־-•* י!!׳!׳!יי;׳»:!:»״״־,. 1 iJ.Wi.fc■!־:,:; '•1.i .!!: (!!:•!.'.®'‘■!.־f-Hli'.••׳;’!1•’;: "

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