Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 13-14 (1.4.1931)
- Date
- 1931-04-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 13/14___ JÜDISCHE PRESSE Die Budgetberatungen der Wiener Kultusgemeinde. Große Rede Wolf Pappefiheltws. Sonntag, den 29. Mär/, begannen in öffentlicher Plenarsitzung des Vorstandes der Wiener Kultusgemeinde die Budgetberatungen für das Jahr 1931. Die Sitzung wurde vom Präsidenten Prof. Dr. A. Pick eröffnet, der nach einem Autounfnll zum erstenmal in. der Gemeindestube erschienen war. Präsident Prof. Pick und sein Leidensgenosse Börserut Glück waren־ aus diesem Anlasse Gegenstand herzlicher Ovationen. Aus (lern Einlauf ist hervorzuheben, daß Baron Louis R o t hschild 20.000 S für Zwecke der Kultusgemeinde gespendet hat, ferner daß sich einige Gemeindemitglieder gefunden haben, die die Gemeinde wegen Bestellung־ des ..Ausländers“ Rabbiner Josef Bnbad zum Mitglied des ] Rabbinnts angezeigt haben. Diese Anzeige hat zwar Rabj Inner!Babad, der vom Bundeskanzleramt in aller Form | in seinem Amte bestätigt wurde, nicht geschadet, wohl aber einigen Maschgichim, die Ausländer sind. Diese Tatsache wurde mit großer Entrüstung zur Kenntnis genommen. Es wurde ferner über die Vorbereitungen des Schulamtes zu Sederveranstaltungen für die Schuljugend und über die guten Resultate, die mit den Purim- Veranstaltungen für die Schuljugend erzielt wurden, berichtet. Nach Eintritt in die Tagesordnung ergriff der Finunzreferent Reg.-Rat Dr. Oppenheim ■das -Wort, der eingangs seiner Rede betonte, daß er nicht als Parteimann, sondern als Mitglied des Vorstandes die Ziffern des Budgets bespreche. Der Referent beurteilt die Finanzluge der Gemeinde sehr düster und! schätzt das G0tsamtdefiz.it auf 700.000 S. Er hält es weder für angebracht, jetzt mit Steuererhöhungen, vorzugehen noch die Gebühren und Taxen zu erhöhen, so daß nur Ersparungeri das Gleichgewicht herstellen können־. Er beantragt die Einsetzung einer Ersparungskommission mit diktatorischen Vollmachten und kündigt an, daß versucht werden׳ müsse, bei den Personallasten Ersparnisse zu erzielen. Die erworbenen Rechte der Angestellten sollen zwrur respektiert, aber durch Zusammenlegung von Aemtern und Referaten kann viel erspart weiden. Nach dem■ beifällig auf genommenen Referat bcgunn die Debatte mit einer großangelegten Rede des Obmannes der zionistischen Fraktion Dr. Desider Friedm'ann. der im Gegensatz zum Referenten Steuererh Übungen, besonders in den höheren Klassen, nicht nur für möglich, sondern auch für geboten, hält. Ep warnt, wenn er auch selbst Ersparnisse für dringend notwendig hält, eindringlich vor Ersparnissen bei dem Kapitel ״Erziehung und Unterricht“, das auch bisher am .stiefmütterlichsten bedacht war, und erblickt eine Möglichkelt der Sanierung der Finanzen in der Ausdehnung des Wahlrechtes, auf der seine Fraktion nach wie vor bestehe. Ferner plädiert Dr. Friedmann! für energische Bemühungen um Erlangung von Staatszuschüssen für die Kultusgemeinde, die er für rechtlich begründet hält‘. Seine Fraktion wird für ׳das Budget stimmen. _Bei jler. Montag,. den 30. .März stattgef u nilenen. Körtsetzung^dei• Budgetdebatte ergriff Herr Wolf P a ppeuh eim das Wort zu einer längeren Rede. Er führte 11. a. unter lebhaftem Beifall aus: ״Sehr geehrte Herren! Gestatten Sie’, wenn ich wiederholt darauf aufmerksam mache, daß die orthodoxe Fraktion in Wien, die freilieh ‘k.e i n e 1P a 1־ t'e i, sondern das J 11 d e 111 u m k a t’ irxoclie.n darstel.lt, nach meiner Schätzung rund 40.000 Seelen umfaßt. Diese Schätzung beruht darauf, daß ungefähr 9000 Betsitzc gezählt werden, so daß wir also ein Fünftel der jüdischen! Bevölkerung ׳Wiens umfassen. Wenn Sie dazu noch die (Frage nach der Qualität in Bea;chtung\ ziehen, finden Sie, da wir allein das ganze jüdische Gesetz .beobachten und dafür sorgen, daß 2000 Chederjungen ein entsprechendes Maß jüdischen Wissens und gründliche Kenntnis des Judentums in Theorie und■ Praxis erwerben, so daß Sie ■uns vielleicht zugestehen werden, daß ..wir•■ ein sehr beachtenswerter Teil der Gemeinde sind. Die Wiener Orthodoxie besteht aus zwei weltanschaulich vollkommen übereinstimmenden, organisatorisch aber vollkommen auseinandergehenden Teilen. Während;die aus den westlichen und mittleren Teilen der ehemaligen Monarchie Stammenden uirr in der Selbständigkeit der Orthodoxie die Möglichkeit ungehemmter Entfaltung erblicken, kennen unsere östlichen Brüder!dieses Prinzip nicht und suchen Befriedigung ihrer Bedürfnisse im Rahmen der Kultusgemeinde. Wenn wir in der Lage wären, die ganz bedeutenden Kultussteuern, die wir bezahlen müssen, für unsere Zwecke^ zu verwenden, könnten wir unsere 111stitutionen• frei־ entwickeln. Trotzdem haben wir das größte Interesse an der Erhaltung der Kultusgemeinde in der heutigen Form, da diese uns die einzige Gewähr dafür scheint, die Wiener Judenschaft mit der Religion in-,Verbindumg zu erhalten. Da lins aber nur das Gesetz daran hindert, unsere Autonomie zu erwerben, haben wir jedenfalls das Recht, zu beanspruchen, daß die Knltusgemeinde unsere Interessen voll und ganz wahrt. Dies ist aber leider nicht der Fall. Die Schiffschul, die von der Gemeinde seit ihrem achtzigjährigen Bestände miß einen, roten Heller empfangen hat und empfängt, wird von!der Gemeinde stiefmütterlich behandelt. Die Schöpfungen, die aus unserem Kreise hervorgehen, st eJ1 e n allen׳ Wie 11 er Juden z u r V e r f ii g u n g־; so thaben wir in dem Schulwerk der T a 111111 d - T h o r a u nd'd e1־.Jeso׳de Th o 1• a mit. ihren 700 Schülern, von denen ein Drittel . Armenschüler sind, auch außerhalb der Kreise der Schiffschul gewirkt. Ebenso ist der Krankenverein, der nach Anschauung von Autoritäten seit 50 Jahren das beste Heilmittel für orthodoxe Juden bildet; da diese ■durch■׳Ablehnung oder widerwillige Aufnähme der Spitalskast in der Heilung behindert würden, und das ־Wanderheim für unbemittelte Zugereiste eigenitlieh-eine Institution, deren Erhaltung der Kultusgemeinde obliegen sollte. Audi die ״Einheit“ und der Verein ״Tifejrteß Bachurim“,;kler Wiener Jünglinge, die auswärtige Rabbinatssehülen besucheu, ׳unterstützt, und noch ei&i'gG ähnliche Vereine sind zwar Gründungen ־der Schiffschul oder - der Agudia, aber nicht deren Institütieneri allein. Alle diese Einrichtungen werden in. ganz unzureichendem!Maße subventioniert. Speziell. die TaR mud - T:h o r a ist die e i*n z i % e A n s t ä 11 ■i n W>ie;n» an! ■der Kinder •im a 11 j ü d׳iseben Gejste erzogen werden׳. Ich glaube, daß selbst Gegner der k om fe;s:s i o ne I lern S c h u! e: zügeben müssen, daß die Oithodoxie das Recht hai, füv ihre Jugend^ ein SRuilwerk auf :Gemermdekosten zu beanspruchen, Die. TaJmucL, Thora wunde bis zufn Krieg von der Gemeinde aus eigenen Mitteln und aus der Goldschmied-Stiftung bis zu 50 Prozent ihres Budgets subventioniert. Die Berliner Gemeinde ersetzt sukzessive die durch die Inflation wertlos gewordenen Stiftungen, und es ist vielleicht nicht | zuviel verlangt, wenn die Talmud-Thora wenigstens j 30 Prozent ihres Budgets erhielte. Diese vor denn Krieg? bloß vierklassige Knabe lisch ule hat sich seitdem zu einer Volks- und Hauptsclinle Für־ Knaben und Mädchen entwickelt. י Nun komme ich zii dem Schmerzenskind der Orthodoxie, der einzigen gemeinsamen Institution, der Mikwah. Diese hatte unter unserer Verwaltung ein kaum nennenswertes Defizit. Für die Gemeinde bedeutet sie aber eine Belastung von 102)00 Schilling jährlich, welches׳ Defizit in unserer Verwaltung gut zu beseitigen wäre. Die Berliner Gemeinde, die in puncto Religion unendlich 1110dernistischer ist als die Wiener, weist für die Mikwah ״Guter Kaffee“ und ״Meinl-Kaffee“ sind ein Begriff. Die berühmten ״MeinJ- Katteemischungen“ haben den Weltruf unseres Hauses begründet. Auch Ihnen wird Meinl- Kaffee an. besten munden. Bitte, machen Sie einen Versuch! : Julius Meinl ' Katfee• und Tee-Import. Kl ms₪a₪₪₪m₪₪₪m₪₪m₪₪₪₪m₪₪₪mm ein Defizit von 6000 Mark aus, und ich habe noch nie in den. dortigen Sitzungsberichten ein Wort des Bedauern» darüber gelesen, da eben ׳die wohlhabenderen Klassen von dieser wichtigsten! jüd. Institution keinen Gebrauch machen und djas Defizit selbstverständlich ist. Meine Fraktion!..?liut 1 ׳• Jviיl,tt1 s• \י5־ץ,9־ta^H.1 außer, bezügr licli der Palästi1)c1'-Dota(iou,.die wir aus religiösen Grün- ■den. ablehnen׳ müssen ־—, nie ׳gegen eine Dotation gestimmt, du wir auch den anderen! Fraktionen ׳das Recht zubilligen. fti1r ihre Belange׳ von.׳der Gemeinde Subventionen zu erhalten. Wenn wir also bei der Dotation von zehn Tempeln mit 00(1002׳ Schilling nie ein Wort verloren haben, werden wir uns doch,,darüber beschweren dürfen, wenn achtzig kleine iBethnuser, die zirka 8000 Beter aufweisen, die Gesiuntdotation von 30.000 Schilling erhalten. Wir bitten daher ,das geehrte Plenum, in einer Resolution jene Körperschaft, die die Details der Verteilung vorzunehmen hat,, zu . ersuchen — ich ■glaube, Herr Kollege Börsenrat Glück ist im, Laufe der letzten Jahre zur Erkenntnis gekommen, ■daß das Plenum sich erlauben ■darf, eine solche Resolution zu fassen —, auf die erwähnten Institutionen •'weitestgehende Rücksicht zu nehmen. Ich ver,spreche.Ihnen, meine Herren, ׳daß wir auch weiterhin, wie .seit zehn. Jahren, seit unserem Eintritt •in den Kultus Vorstand, ,das Wohl der Gemeinde mit Fleiß und Interesse zu;fördern bestrebt sein werden. Herr Kollege Dr. Friedmann hat in sehr beweglichen Worten ■die große Gefahr gekennzeichnet, die der Exii ׳stenz der Gemeinde ■d-urclU Geburtenrückgang und Austritt? drohen. Vielleicht gelingt es Ihren Herren Rabbinevn/ wenn sie das wagen dürfen׳, ■durch eindringliche Worte ■von der •Kanzel ihren Zuhörern nahczulegen, daß das Ein- und Zweikammersystem eine Versündigung an der Gemeinde, am Staate und an der Menschheit bedeutet.“ * Vor den Wahlen zu den jüdischen Gemeinden in Polen. Von Rabbiner Tobias' Horowitz. Ende Mai finden in Kongreßpolen die jüdischen Gemeindewahlen statt. Vom Ausgange dieser Wahlen ist es abhängig, wie sich das zukünftige Kehilla-Leben in Polen gestalten wird. Herr Grünbaum hat gelegentlieh der letzten Sejm-Wahlen eine große Niederlage erlitten und seine Politik wird selbst in ernsten zionistisehen Kreisen für bankrott erklärt, es ist ihm aber noch die einzige Hoffnung geblieben, mit Hilfe der KehiHloth seine Hegemonieüber das polnische Judentum wieder zu erlangen. Liier ist der Kampf viel leichter, da er die Uneinigkeit unter den Orthodoxen für sich ausnützen kann. Er hat zunächst in seiner noch immer starken Presse die Klage angestimmt, die ״Aguda" gehe mit Hilfe der Regierung an die Eroberung der Gemeinden. Es handelt sich um den § 20! des neuen Gemeindegesetzes, der die Möglichkeit gibt, Leute, die öffentlich gegen die jüdische Religion auftreten,• von den Wahlen auszuschließeri. Dieser Paragraph ־ ergibt sich eigentlich schon aus dem Geiste des ganzen Gemeindegesetzes, da, solange die Kommunisten und andere antireligiöse Elemente in di? Gemeir<le gewählt wurden, die Gemeinde überhaupt aufhörte, eine religiöse Gemeinde 'ztf sein,!Die ״Aguda“. die übrigens diesen Paragraphen •nie gefordert hat, er- ' ׳klärte wiederholit, daß es 11^ ferßliegt, von diesem; Paragraphen irgend welchen Gebrauch zu machen gegen. ד einzelne Personen, ,di?, ,in ׳ihvein Privatleben irreligös sind, sie wies aber darauf hin, daß in vielen Städten, (wo. die ■■ Zionist?!! die. Wahlkßfmt?es leiten, sogar dies?! die ׳ Orthodoxen terrorisieren.‘ -Herr Grünbaum hat; daraufhin Weisung׳ gegeben,7״Maß seine Anhänger mit! Terrorakten die Agüdiste/i m ״^pn^P|pvin?^dton, ,ein- Seite $ 1 schüchtern sollen. Da die Orthodoxen nicht mit denselben Mitteln operieren können, besteht in der Tat eine Gefahr, dafi bei der Uneinigkeit der Orthodoxie einerseits und den Terrorakten und der Pressehetze andererseits die Gemeinden in die Hände Griinbaums und seiner Mitläufer fallen. Es besteht dann die Gefahr der vollkommenen Vernichtung der jüdischen Religionsgemeinden in Polen. Die Regierung verhält sich trotz der gegenteiligen Behauptung der Zionisten vollkommen neutral. Wenn wir aber trotzdem hoffnungsvoll den Wahlen entgcgengchen. kommt dies davon, daß wir hoffen, die jüdischen Massen hätten gelernt, wie gefährlich die Griinbanm-Politik für die Interessen der polnischen Judenheit ist. Und selbst die Zionisten können nicht mehr seine Politik mitmachen, wie sein letzter Schritt, der Eintritt in den Ukrninerklnb. erwiesen hat. Die politische Linie der Aguda ist gegenwärtig die herrschende in allen maßgebenden jüdischen Kreisen. Wir haben uns von Anfang an überzeugt, daß eine Besserung der jüdischen Lage in Polen eher von der Pilsiidski-Regiening zu erwarten ist als von allen früheren Regierungen. Die Regierung hat im Lande Ruhe und Ordnung geschaffen, wenn es auch manchesmal mit scharfen Mitteln geschehen ist. Die persönliche Sicherheit der Juden in Polen ist jetzt besser als in allen anderen Ländern. Auf den Universitäten in Polen ist die antijiidische Hetze viel stiller geworden als in anderen zentralen ropüischcn Ländern.. Schließlich wurden auch einige von den früheren Regierungen, noch beibehaltene. aus den zaristischen Zelten stammemle gesetzliche Beschränkungen abgeschafft und die Sonntagsruhe-Vorschriften sollen gemildert werden. Und wenn weiterhin eine regierungsfreundliche Politik geführt wird, wird die Pilsudski-Regicrung sicherlich auch die bisher beibehaltene Steuerpoltik der Grabski- Regierung revidieren. Die Regierung beginnt einznsehen, daß der Notlage der Jaden, die schon zur Gefahr für den ganzen Staat geworden ist, endlich abgehoBen werden muß. Diese Einsicht merkte man deutlich in den Erklärungen des Premiers Slawck der' agndistisehen Delegation gegenüber, die er vor einigen Wochen empfangen hat. Der Sieg der agndistisehen politischen Linie kann also auch nicht ohne Wirkung auf den Ausgang der Gemeindewahlen bleiben. Charakteristisch ist. daß Herr Grün bäum• erklärte, wenn seine Richtung bei den Wahlen in der Minorität bleiben und die Aguda siegen sollte, werde er mit seiner Partei ans der Gemeinde austreten und separate zionistische Gemeinden bilden. Diese Drohung bat natürlich die Orthodoxie am allerwenigsten erschreckt... Ucber Herrn Grünbaums Ideologie von einem ..Trennungs-Zionismus“ soll aber ti11 einem zweiten Artikel gesprochen werden. |0| Nachrichten0| ־| Frauenhilfe der Adas Isroel. Angesichts der furchtbaren Wirtschaftslage wurde die Aufgabe der Frauenhilfe der Adas Jisroel!, den Aermstcn wenigstens einen kurzen Lichtblick für die Pessachtagc zu geben, um so dringlicher.* Es haben sich die Damen des Komitees der Mühe unterzogen, in gewohnter Weise selbstlos für dieses schöne Werk tätig zu sein, und folgende. Beträge gesammelt: .Rosa Adler S 50. Ernestine Bondi S 150, Hilde Bondy S 20, Hermine Breuer S 1.5, Recht! Danziger S 10, Lilly Engelsrath S 90, Frau Rgbb. Fürst S 90, Berta Feigel־ stock S 25, Rosa Feigelstock' S 135, Fanny Fischer S 43, Frau Rabbiner Fleischmann S 45, Anna Grünwald S 21, Selmä Grünwald S 50, Mitzi Herzog S 42, Hilda Hochberg S 49, Mitzi Hofbauer S 20, Karolina Holzer S 57, Rosa Hönigsber S 30, Therese Hcrzka S 29, Malvine Kaufmann S 35, Alice Hirschler S 58, .!osefine Klein S 20, Therese Kohn S 30, Nata Lembergcr S 15, Jenny Löwinger S 51, Charlotte Nasch S 21, Hanna Pappenheim S 30, Sofie Pappenheim S 110, Postsparkasse S 425, Minna. Proßnitz £ 128, Jetty Raab S 30, Amalia Reichner S 12, Julie Rosen־ borg S 10, Frau Rabb. Schenk S 35, Elsa Schick S 10, Johanna Schiff S 23, Lola Schiff S 41, Stella Schiff S 113, Olga Schlesinger S 10, Therese Schreiber S 12, Minna Schwarz S 10, Luise Spitzer S 117, Rosa Sputz S 15, Grete Ticho S 30, Berta Tomaschof S 20, Jenny Weil S 15, Herminc Weiner S 40, Helene Werthammer S 31, Rosa Wosner S 50, N: N. S. 2, zusammen S 2550.; ־ Wir danken den edlen Spendern, wir danken .den Damen, die sich in den Dienst der Sache .gestellt haben. Bei frohem Feste möge alle das Bewußtsein erfreuen, Gutes getan zu haben. Der Vorstand der Frauenhilfe der Adas Jisroel. Verkaufskunde. Der Verband der Sabbatfreunde ״Schomre Schabbos“ ersucht uns um Veröffentlichung folgender Zeilen: Der bereits angekündigte Kurs über ״Verkaufstechnik und die Kunst des Vertreters“ wird in der Woche nach Pcssach (12. April 1931) beginnen. Der Kurs wird an 20 Abenden zweimal wöchentlich, . von 1U8 Uhr bis 9 Uhr abends irt der Handelsakademie des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft stattfinden. Dje Leitung des Kurses liegt in den Händen der Herren׳ Strebinger und Diplomkaufmann Löhrl, die als hervor־ ragende Fachmänner auf diesem Gebiete allseits bekanrit sind. Der Kursbeitrag beträgt zirka S 5. Mitglieder er־־ halten 50 Prozent Ermäßigung. (Ueberdies gelangen einige Freiplätze zur Verteilung.) Da die Teilnehmerzahl mit Rücksicht auf die praktischen Uebungen, die. sich.an den' Kurs anschließen, sehr beschränkt ist, können Anmeldüngen nur mehr bis zum 27. ds. entgegengenommen werden. Es empfiehlt sich jedoch, die Anmeldung so ׳ rasch als möglich vorzunehmen, da nur mehr ganz wenige Plätze frei sind und Späterkommende daher abgewiesen werden müssen. Anmeldungen im Sekretariat des ״Schqmjr'e Schabbos“, Wien, II., ,Leopoldsgas.se 16,,Tele־K phoh:‘A!־;\ '; .15־4־8׳4־ ׳' ־■ '• Dr. Salo v. Weisseiberger.;; In aipem Wiener Sanatorium ist vorige Woche de? ehent^lige Bürgermeister von Czernpwitz Dr. Salo v. Weis^elberger gestorfypp; Es ist allseits in, Erinnerung, daß der jy?rstofbene wählend Res Krieges durch sein mutiges■; : AushärrenVln der den Russen preisgegebenen Stadt viel.,; zur Stärkung des jüdischen Ansehens beigetragen unq später als ,Geisel in russischer. Gefangenschaft für seinem»•, Pairiofismüsyschwere, perspnliche Opfer-gebracht haL;■<'1 * : Hab<Si1::Sie scl10n Wein ן Wen'm'jij:?ht, so können Sie, aie«!iwji'ch.,immer rechfe ' :zei$ig;: fe,ei I),a׳y. iM. .S t e i ß h ö;:f; n.»״.H4i4jSas?e 5־*. in -voi^;, iznglipßej;. Qhaj[ität .-von S11.60fyväris.י fee« Rrgcn«, Wie n a•■ Ij'a;;so'.bitten %yir, für .die,.HäJB|1Ri.fti?ti^e;.©me.1i. Xersucb &W