Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 11 (13.3.1931)
- Date
- 1931-03-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nr. II Armen. Er beglückwünschte den Vorstand der ..Einheit“ zu seinem schönen Wirken und wünschte aus ganzem Herzen, daß die ״Einheit“ ihre Mission auch weiterhin kraftvoll zu erfüllen vermöge. — Nach Absingen des ״Halleluja“ wurde die Fcstfeier geschlossen. Anschließend daran wurde die XVIT. ordentliche Generalversammlung abgehalten. Fein «!.Butten Auf Brot ees'richen Spendet für den Kindergarten und lessode Mora dar Adas Jtsroal, Wien, II., Nestroygassa 11 Bollinger'Eiskasten sind teil 1870 die besten Fabrik: Wiens XV., Staglgasse 10 bei Mariahilferstr. 148) lei. R-35-8-47 und R-30-5-38 Filiale: Wien VII, Burggasse 17, Tel. B 32-3-80 Botks -u.2ßaupkc£u&fürJwafien, ■und jnäddun, mdOfad/Mkaisrecfil //. Wutzgasse /ff KilVfc זוג öiejüöisc^e Schule lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllill כשר על פסח *£££*$ס* 6 ס l. t> - ^יי -*סי׳ Welche Artikel unter Aufsicht und mit dem Atteste des Pressburger orth. Ra.bbina.tes erzeugt werden in braunen Schachteln lt. Attest Sr. Ehrwürden des Herrn Oberrabbiner Simon Schreiber aus Erlau verläßlich כשר auch heuer wieder in garantiert reiner und ausgiebiger Qualität zu haben bei C - 11• 11• vL. j. cd x K o § i c e Diese Fabrik steht unter Ober־ aufsicht des Herrn Oberrabbinc! Simon Schreiber aus Erlau und unter ständiger Kontrolle von Sr. Ehrwürden ernannten jüdi־ sehen Aufsehern, so daß samt: liehe Erzeugnisse כשר verläßlich כשי sind und also von jedem Glau־ bensgenossen das ganze Jahr hin־ durch gebraucht werden können: BEACHTEN SIE beim Einkäufe im eigenen Interesse recht genau die braune Farbe der Schachtel, die Schutzmarke; KAII ECHO H kl und die Unterschrift: IRANfK Danksagung. Es ist mir Hefzensbedüffnis, Herrn Dr. Alfred Zinner (Urologen), Wien, I., Rathausstraße 17, der mich in edelster und menschenfreundlichster Weise voll* kommen uneigennützig monatelang behandelte und von schwerem Leiden befreit hat, hiemit öffentlich Dank zu sagen. Oberrabbiner M. Moses Epstein. HebronJerusalem (Palästina). Wien. In der Samstag, den 7. März d. J., statt־־ gehabten Sitzung des Rabbinerverbandes fand unter Vor־־ sitz des Obmannes, Rabbiner Dr. David Feuchtwang, eine Trauerkundgebung für den verstorbenen Herrn Hofrat Rektor Prof. Dr. Adolf Schwarz sei. A. statt, bei welcher der Obmann einen die Persönlichkeit und Wissenschaft« liehe Bedeutung des Dahingeschiedenen würdigenden Nachruf hielt. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde Wien. Unter Aufsicht des ehrw. Rabbinatcs der israel. Kultusgcnunndc (Rösch Betli Din Josef Babad) wurden gestellt: 1. ) Mn z v. o 111 f a b r i k e 11: Nathan Brodctzky. XXL, Mcngergasse 19: Hermann Struni, TL, Botenstern־ gasse 11: Israel Vortrefflich, II.. Obere Augartenstr. 22. 2. ) Selch wa r e!1 f a b r i k: Meier Brückner & Co.. TL, Im Word 11. 3. ) W e i n k e 11 e 1׳ ei: Nathan Spindel. Markus Bartfeld. II.. Seit rot zberggusse 1, Stellenaussclirei bung. Bei der I s 1־ a e 1 i t i s c h e n K u 11 u s g c 111 e i 11 d e werden Bewerber um Stellen als A u f s i c 111 s o r g a 11 e im K o s c 11 e 1־ f 1 e i s e 11 w 0 s 0 11 in Vormerkung genominell. Dieselben sollen im Nikkur ausgebildet sein, die volle körperliche Eignung besitzen und das vierzigste Lebensjahr nicht überschritten haben. Bevorzugt werden solche Bewerber, welche gleichzeitig die Befühigung zur Vornahme von GofUigelschlachtungen haben. Bewerber, welche die österreichische B 1t 11cl e s b ii r g e 1־ s c 11 a f t besitzen, wollen ihre Gesuche liebst Bcfälvigungszeugnisscn von mindestens drei ortliodoxeu Rabbinern unter Nachweis ihrer streng religiösen Lebensführung, der bisherigen Verwendung und Angabe ihres Lebenslaufes ehestens an den Vorstand der Israelitischen Kultusgenicindc, Wien, L, Seitenstettengassc 4, III. Stock (Amtsdirektion), gelangen lassen, woselbst die näheren Bedingungen zu erfragen sind. Wien, im März 1951. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien. Israelitischer Jugcndgottesdienst. Am Samstag, den 14. Mürz 1931, findet um 3 Uhr nachmittags der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemcinde- und Bezirkssymigogcn statt. Betliausvorstand für den Stadt- und Leopold- Städter Tempel. Der Betliausvorstand veranstaltet zur Ehrung dos Andenkens an den verewigten Herrn Ilofrat Dr. Adolf Scli war z. Rektor der israelitisch-theologi- Leiden Sie an Rheumatismus? Beraten Sie sich mit Ihrem Arzte, was Sie dagegen tun sollen, und kaufen Sie Menthol-Franzbranntwein ALPA Alpa ־ Massage verschafft Ihnen Linderung, b e s c11׳ I e 11 n i g t den Blutkreislauf, gewährt dem Körper die erforderliche Nahrung, stärkt die Muskeln •und wirkt wohltuend auf die Nerven. Verlangen Sie Alpa nur in Flaschen mit unverletzter Plombe. sehen Lehranstalt, Montag, den 16. März 1931, um halb 7 Uhr abends im Leopoldstüdter Tempel, 11״ Tempelgasse 5, eine Trauerfeier, zu der hiemit die Einladung ergeht. — Der B c 111 a 11 s v o r s t a 11 d. Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 13. März 1931, werden bei dem um 5 Uhr 30 Min. beginnenden Abendgottesdiensl in nadibenanntcn Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgcbalten, und zwar: II., Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. Z. Taubes): VI., Schnialzliofgasse 3 (Rahbiucr Dr. J. Drobinsky); IX., Müllncrgasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz): X.. Uumboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. Albert Weiner); XllL, Eitelbevggasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin): XV., Turnergasse 22 (Rabbiner Dr.!.Taglicht); XVI., Hubergasse. 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach): XVIIL, Schopenhauerstrafic 59 (Rabbiner Dr. D. Fenclilwang); XTX., Dollinergasse 5 (Dr. A. Frankfurter). — Samstag, den 14. März 1931. viertel 10 Uhr vormittags. XXL, Holzmcistergassc 12. .Exegetischer Arortrag (Rahbiner Dr. M. Rosenniann); halb 4 Uhr nachmittags, 11.. Pazmanitengasse 6, religiös-populärer Vortragszyklus: ״Die Lehrer und Lehren der Misclinali und der Gomarah" (Rabbiner (Dr. Z. Taubes). [■T s c h echoslowak ei■[ Der 125. Jahrzeitstag des Verfassers des ״Machzis Haschekel66 ןצ״ל in Boskowitz. Am nächsten Rosch Chodesch Nissan werden es 125 Jahre, daß eine der größten rabbinischen Autoritäten und talmudischen Gelehrten des Judentums, die je auf dem Boden der jetzigen tschechoslowakischen Republik gewirkt haben, Rabbi Samuel Keil H a 1 e w i זצ״ל der Verfasser des מחצית השקל das Zeitliche gesegnet hat und auf den בית החיים seiner Gemeinde Bosko־־ vice in Mähren zu Grabe getragen wurde. Die alten historischen jüdischen Gemeinden Mährens und Böhmens bergen auf ihren Friedhöfen die irdischen Hüllen wahr־־ lieh einer Menge großer Männer des Judentums, die durch ihr צדקות und den• Glanz der ן/ןיח־ן die sic verbrei־ teten, leuchtende Sterne am Himmel des Judentums ge־ blieben sind. Unter ihnen ragt jedoch die menschliche und jüdische Gestalt dieses wahren Fürsten der Thora so ruhmbestrahlt hervor, daß die 125. Wiederkehr seines Todestages allen ,לומדי תורד u״d besonders den Jüngern der Thora Veranlassung sein sollte, an seine Grabstätte zu wallen und dort nicht nur sich selber jüdische Größe als ewiges V o r b i 1 cl für Denken und Handeln in die Seele zu prägen, sondern auch durch die Tiefe und Innigkeit der Verehrung, die wir auch heute noch unseren Großen zollen, der gegen־ w ä r t i g e n, d e r תןף,״ק leider entfremdeten Generation in den Gemeinden von Böhmen und Mähren zu zeige n, w o h i n der Entwich« lungsweg führen müßte, wenn der jüdi־ sehe Geist dort wieder zu ehrenvollem Leben gelangen soll. Wie sehr gerade das An־ denken an eine Persönlichkeit, wie es Rabbi Samuel Keil Halewi war, hiezu geeignet ist, hat die ausführliche Bio־ graphie und Würdigung gezeigt, die unsere Zeitung im Jahre 5687 (Jahrg, 13, 1927, Nr, 5 bis 17) in zwölf Fort־ Setzungen aus der Feder seines inzwischen auch schon heimgegangenen Nachkommen Oberrabbiner Dr. Gabriel Löw>^״j{1 in Levoca veröffentlichte. Leider gelangt die Einladung der Boskowitzer Chewra Kadischa zu der Kundgebung, die sie aus diesem Anlasse am ע׳ ר״ח ניםן veranstaltet, zu spät an uns, um eine große Gesellschafts־ fahrt der כני תורה und der thoratreuen Jugend aus der Slowakei dorthin noch rechtzeitig organisieren zu können, wie dies die Agudas Jisrocl vor 1/4 Jahren anläßlich des 100. Jahrzeitstages des Rabbi Mordchaj Benct וצ״ל tat. Wir bringen trotzdem hier die Einladung zur Kenntnis, damit die thoralcrnendc Judenheit an diesem Tage sich dank־ bar versenke in den Geist des מחצית השקל und sich im Gebet mit denjenigen vereinige, denen cs trotz ׳der Kürze der Zeit gegönnt sein wird, ihr Haupt in ernstem Sinnen .ehrfurchtsvoll über das Grab Rabbi Samuel Keil Halewis zu beugen. » . Einladung. Aus Anlaß des 125. Jahrzeitstages des . großen ״Machzis Haschekel“ריח ניסו יימא״ דהל״ מין ב״מ מחצית חשקל זצ״ל veranstaltet die hierortige Chewra Kadischa am 18. März ע' ראש ה1רש eine großzügige Kundgebung zu Ehren dieses Geistesheroen, dem Repräsentanten ׳der חורה ויראה. Nach dem reichhaltigen jüdischen Programm findet eine הברה סעויה zu Ehren der Gäste statt. Da für Wohnung und streng koschere Verkösti־ gung gesorgt wird, ersuchen wir Ihre beabsichtigte An־ teilnahme bis zum 16. d. uns mitzutcilen. Boskovice, im Monat Adar 5691. Die Chewra Kadischa. Der neue ״Landesverband66. Wie er nicht gemacht werden soll! Ohne zur Sache selbst Stellung zu nehmen, be־ richteten wir bereits in den beiden letzten Nummern unserer Zeitung über die sonderbare Art, wie eine Gruppe von Juden in Bratislava, die bisher trotz der seit Jahren unzähligemal an die gesamte jüdische Oeffentlichkeit er־ gangenen Aufrufe und Anregungen jeder Betätigung im Interesse der Sabbatheiligung und der wirksamen Ver־ hütung der gesetzlichen Einführung der allgemeinen und vollständigen Sonntagsruhe unbekümmert ferngeblieben war, jetzt mit einem Male auf den Plan tritt, unter den Arbeitswilligen Verwirrung anrichtet und gerade im kritischen Momente in die im Gange befindliche Aktion paralysierend, störend und hemmend eingreift. Anstatt daß diese Gemeindepolitiker — wenn ihr Interesse für die Sabbatheiligung endlich wirklich erwacht ist — ihr Wissen und Können im Einvernehmen mit den orthodox־amt־ liehen und den organisatorischen Körperschaften, die sich bisher mit dieser Angelegenheit befaßten und sie jeden־ falls gründlich kennen, in den Dienst der. Sache stellen, halten sie es für zulässig, die au sich begreifliche und auch berechtigte Erregung wegen der Gefährdung der Sams# 4