Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 9 (27.2.1931)
- Date
- 1931-02-27
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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oder durch eilte׳ öffentlich in vorgeschriebener Form abgegebene ÜiJctäfirng, \veitefhin nicht meht als Jude b’elfädMet•: WfeMed. zu yrölten, möglich. Die Gemeinden u,( v>\.u\<1 11 <1uoa>un11 111 ץ uiiu ctU-1 . ... ״._I.״.״״,i?.^^^rtv.i|egs••eftilMiyieh, und werden durch , gezahlte ,;Vorstände repräsentiert und geleitet. At^>־jG^|Miae'l^ ihtterhalb •'Res KÖnM|lcl1s und der KolortiCk^t^eraen in ׳ einem : Z^äri&steYDänd, der Union der jüqt&meh Gemeinden tt&i1eh$;r$f6. alkt offizielle Repräsentanz* der italienischen judcnheit;;gilt» zijsdmmeh־ gesdh.losseh. Die. Union wird durch gewählte Dfgane repräsentiert. Der!Kongreß der 'Gemeindedelegierten •ist befugt, zum Zwecke der Durchführung seiner Aufgaben Umlagen einzuheben. Das nette Gesetz regelt ättch zürn erstenmal die rechtliche und wirtschaftliche Stellung der Rabbiner. Es sieht die Bildung eines obersten Räbbinats« rates, der aus drei Mitgliedern bestehenden Consultä Rabbinica, vor, die die Aufgabe hat, die Gemeinde־Union in religiösen Angelegenheiten zu beraten. Elias Klrschbraun ן״ל, Tn cler Nacht von Samstag auf Sonntag,.,den 22. d. ist in Warschau der gewesene Scjmaböeordhete Elias Kirschbraun im Alter von 49 Jahren gestorben. Der Verblichene war in der Oeffontlichkeit durch .sein entschiedenes Eintreten für die Orthodoxie Weit bekannt und war Präsident der Warschauer jüdischen .Gemeinde, Mitglied des Stadtrates, des allweltlichcn Rates der Agudas JisrocU Elias Kirschbraun nahm an den Ver« handlangen der Kencssio Gedaüloh lebhaften Anteil und namentlich wird es ihm die Orthodoxie nie vergessen, daß sein Auftreten im Sejm, dem er jahrelang als führen־■ des Mitglied des jüdischen Klubs angehört hatte, die Existenz der Chedarim rettete. Kirschbraun hinterläßt im öffentlichen Lehen der polnischen Jüdehheit eine, unausfällbare Lücke. London. Mrs. F. Lunzer präsidierte diese Woche einen ‘Meeting in Sachen der ersten Londoner Bcth«Jacob«Schule, die jüngst im Jewish Centre eingeweiht worden ist. Sic äußerte ihre Freude über das Entstehen dieser Schule, die sich der internationalen Beth«Jacob«Organisation einfügt. Rabbi Dr. Munk berichtete über eine Inspektion, die er in der Schule gehalten habe. Sic ist vor sieben Wochen mit zehn Schülerinnen eröffnet worden und heute seien ■es ungefähr 30 in zwei Klassen. Obgleich die Schule noch wichtiger Lehrmittel entbehre, seien die bisher erzielten Fortschritte doch bemerkenswert und er glaube, daß bei geeigneter pädagogischer Führung die Schule sich ent« wickeln werde. Die Mädchen hätten jedenfalls das leb־־ hafteste Interesse an den Lehrfächern, die ihnen Kenntnis der Prinzipien und der praktischen Uebung des traditio« nellen Judentums vermitteln sollten. Mr. H. A. Goodman wies auf die Notwendigkeit eines Beth«Jacob«Schulsystems in England hin. In Ost« london seien zwei gefährliche Einflüsse am Werke, der« jenige der Reformer und der der Missionäre, und man habe bisher jede konstruktive Gegenarbeit auf der Seite der konservativen Judenhcit vermißt. Der Kern einer solchen Arbeit sei unzweifelhaft Beth Jacob. Das Bedürf« nis sei vorhanden und es sei wesentlich für alle diejenigen, denen das Interesse der jüdischen Mädchen am Herzen liegt, die ja die jüdischen Mütter vor morgen sind, an der Lösung der neuen Aufgaben mitzuarbeiten. Ein Komitee wurde gebildet aus den Damen F. Lunzer, Portugal, Gut« nick, O. Kahn, Ettinghausen, Goodman und Miss Hetty Bier. Das pädagogische Komitee besteht aus den Herren Rabbi Dr. Munk, Rabbi Dr. Gutnick, Rabbi Dr. Kirzncr, Rabbi Moscovitz, Rabbi Ferbcr und Rabbi Zimmermann. Bistritz. Am 10. und 11. d. M. wurde die konstituierende;Generalversammlung der neugewählten orthodoxen Landes« repräsentanz abgehalten. Nach Eröffnung der Sitzung durch Landespräses Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Ullmann wurde die Wahl der Zentralkommission der Landeskanzlei vorgenommen. Zu deren rabbinischen Mit« gliedern wurden gewählt •die Herren Oberrabbiner aus Großwardein, Nagykäroly, Des, Torda, Szäszrcgen, Maros« vasärhely und Märamarossziget; zu Ehrenmitgliedern die Oberrabbiner aus Somlyo, Halmi und Läjos. Außerdem wurden 13 weltliche Mitglieder^ gewählt, in deren Mitte die Vertreter fast sämtlicher Großgemeinden sich befinden, was unter den gegebenen bekannten Zuständen hoffentlich ein allgemein befriedigendes Resultat auslösen wird. ־־-. Die neuesten Vorgänge in Klausenburg. Durch die gesamte europäische Presse geht die Nachricht von der Verhaftung und späteren Freilassung des Oberrabbiners von Cluj (Klausenburg), Akiba G 1 a s n e r. Wir erfahren über diese Vorgänge folgende Einzelheiten: Diese Affäre, in ihrer ganzen ״Aufmachung echt rumänisch, bildet nur eine kleine Episode jenes seit Jahren die gesamte transsylvanische judenhcit in Erre« ,gütig haltenden Gemeindehaders zwischen der Klausen« burger orthodoxen Kultusgemcindc und den dort an« . sässigen Chassidim, genannt ״Sefardim“. Der Kampf,, begann eigentlich schon früher, noch während des Wir- ‘ kens des Vaters des jetzigen Oberrabbiners. Später, als der Sohn das Amt seines Vaters übernahm und es nach ,jeder Richtung hin besonnen zu leiten begann, milderte sich der Kampf wesentlich. Auf Grund eines Schiedsgericht« liehen Urteils kam ein Ausgleich zustande, der eine fried« liehe Entwicklung erhoffen ließ. Die Sefardim hätten ihre eigenen Institutionen (Bethaus, Schochet, Talmud Thora etc,), mußten aber Steuer und Gabella an die Kultus־ gemeinde entrichten, wogegen sie wiederum von dieser entsprechend ihrer Anzahl subventioniert werden. Der Vertrag war drei Jahre in Kraft. Von Oberrabbiner ,Glasner ist bekannt, daß er während dieser Zeit redlich bemüht ,war, die Gegensätze auszugleicheu. Anderseits aber bildete es unausgesetzt seine größte Sorge, die finan# zielle Basis der Kultusgemeinde, Kultussteuer und Gabella, zu erhalten. Er stand an der Spitze aller Aktionen, die sich darauf richteten. Er unternahm Reisen nach,. Bukarest und hatte auch manchen Erfolg zu verzeichnen. ‘ Diese Erfolge wurden aber wirkungslos wegen der Stel« Ipngnahroe der Lökalbehörden, die für die sefardische Gruppe gewonnen waren und alle Anordnungen der oberen Behörden• sabotierten. Nach Ablauf des. dreijährigen Vertrages ergab es sich, daß die Sefardim entgegen *den früheren Abmachungen die Autonomie für ihre ־'Gruppe ־als• separate Gemeinde erstrebt und auch erreicht hatten. Um diese Teilung der Gemeinde zu verhüten, begab sich der Oberrabbiner nach Bukarest und erreichte auch, daß der frühere Zustand wieder hergestellt wurde t-״ auf dem Papier. Denn die lokale Polizeibehörde erklärte außerstande zu sein, der höheren Verfügung Geltung zu verschaffen,, weil es ihr angeblich An .,den finanziellen Mitteln gebfäch, die strenge Uebe.rwäehtfrig des Schächtplatzes dufehzüfübrteü und äu ' verhüten, dä.B die Gabella der Gemeinde hiebt geschädigt werde. Es wurde däMufhln abgemaebt, daß die Gemeinde die Rösten decke. Der. Oberrabbiner wurde aufgefördert, den ge־ forderten Betrag zur Polizei zu bringen. Nichts ahnend, erlegte der Oberrabbiner einen Teil dieser Summe offi־־ ziel! ohne jede Geheimnistuerei bei der Polizei. U n d d a s wurde׳ tlanti als Be s t e c' h u n g s V e'r s u c h hingestellt. Der Oberrabbinef mußte die Sabbat« nacht im Gefängnis verbringen. Bei der Verhandlung am nächsten Tage wurde die ganze Intrige aufgedeckt und die weiteren Geschehnisse werden zeigen, oh jetzt clife Schuldigen ihre Strafe erhalten werden. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde Wien. Purimfeiern für die Schuljugend. Ueber Vor- . anlassung des Vorstandes der israelitischen Kultus- י gemeinde Wien werden anläßlich des heurigen Purim- I festes Feiern für die Schuljugend veranstaltet. Außct ־ an den Gemeindcbibelschulen und in zahlreichen Unterrichtsanstalten werden am Samstag, den^ 28. d. M. (Schabbos Sochaur) im Anschluß an den um 3 Uhr nachmittags .stattfindenden Jugendgottesdienst Purinifeiorn in folgenden Synagogen ungehalten: I., Seitenstettengasse 4, Ilf״ Untere Viaduktgasse 13, V., Siebenbrunnengasse I a, VI., Schmalzhofgassc 3, XN., Kluckygassc II. Predigten in (len israelitischen Gemeindeuncl Bezirkssynagogen. Freitag, den 27. Februar 1931 werden bei dem um 5.30 Uhr beginnenden Abendgottesdienst in nnchgcnannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: 11., Pazmanitengasse 6 Tschechoslo wakeil i .■ (Rabbiner Dr. Z. Taubes), VI., Schmalzhofgasse 3 (Rahbiner Dr. J. Drobinsky), VIIL Ncudeggergasse 12 JRabbiner Dr. M. Bauer), IX., Miillnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. 2. Schwarz), X.״, Humboldtgasse 27 (Rabbiner Dr. Albert Weiner), XV.. Turnergassc 22 (Rabbiner Dr. T. Taglicht), XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. j. M. Bach), XVllIl, Schopenhauerstrafie 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwnng), XX., Kluckvgasse II (Rabbiner Dr. B. Murtnelstein). — Samstag, den 28. Februar 1931: 1/410 Uhr vorm. Exegetischer Vortrag, XXI., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann); 1/•.4 Uhr nachm., ü., Pazmanitengasse 6, Religiös-populärer Vortragszyklus: ״Die Lehrer'und Lehren der - Misch nah und der Gemarah“ (Rabbiner Dr. Z. Taubes); 4 Uhr nachm. Exegetischer Vortrag. XIX., Dollinergasse 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter). Israelitischer Jugendgottesdieiist. Am Samstag, den 28. Februar, findet 11m 3 Uhr nachm.'der Jugendgottes־ dienst für liier israelitische Schuljugend in den Gemeindemul Bezirkssynagogen statt. Ein neuer Verband? Nach Schluß der Redaktion werden wir um Ver« öffentlichung eines von den Herren Isidor Engel, Arnold Kämpfncr und Dr. Bela Beer in Bratislava gezeichneten Aufrufes zur Gründung eines neuen Landesverbandes der sabbathaltenden Juden in der tschechoslowakischen Republik gebeten. Unser Raum reicht nicht mehr hin, diesen Aufruf abzudrucken und nach Schluß der ׳ Redak« tion haben wir auch nicht mehr die Zeit, dieses Bestreben vom Gesichtspunkte des orthodoxen Judentums zu he« leuchten. Angesichts'der im Gange befindlichen schwie« rigen Arbeit zur Abwehr der Sonntagsruhe sollte die abermalige Aufwerfung, eines solchen Projektes, dasaus sehr gewichtigen Gründen wiederholt abgelehnt wurde, unseres Erachtens «vorerst־ zunächst nochmals im engeren Kreise der Orthodoxen gründlich beraten werden,, und cs sollte unter allen Umständen vor allen Din« gen sehr darauf geachtet werden, daß die . aufopfernde Arbeit derer, die allein seit Jahren in der Slowakei für die Wahrung der Interessen des Sabbats und der Sabbat« haltenden auf den verschiedenen Gebieten systema־ tisch tätig sind, nicht ausgerechnet jetzt — inmitten der verantwortungsvollen Aktion zur Ver« h ü t ■u n g derSonntag’sruheund der Kalender« ref orm — durch etwaige Querschritte und in Inhalt und Fassung ungenügend bedachte Aufrufe Uneingeweihter und Fernstehender gestört oder parallclisiert werde. Es steht manches auf den! Spiele!. Generalversammlung der! Bratislavaer Jüdischen Kredit« genossenschaft. Die vor Jahresfrist, ins Leben gerufene Jüdische Kreditgenossenschaft m. b. H. in Bratislava hielt am 22. Februar unter zahlreicher Beteiligung cler Mitglieder ihre 1. ordentliche Generalversammlung ah. Den Vorsitz führte der Präses des Verwaltungsrates, Herr Isiclor Knopf. In seiner Eröffnungsrede widmete er zunächst dem im abgclaufenen Jahre verstorbenen Mitbegründer cler Institution Herrn Dr. Elek F ü r e d i einen warmen Nachruf und entwarf , in einem überzeugend wirkenden ausgezeichneten Referat ein Bild von clen Absichten uncl den Zielen dieser Genossenschaft, die nach dem Vorbild der anderen bereits seit'■ Jahren bestehenden ,Joint־ Banken“ gegründet wurde,׳ ׳um kleinen jüdischen Kaufleuten und Handwerkern auf-rein geschäftlicher Basis bis zu einer bestimmten Höhe1 billigen Kredit zu geben und sic dadurch vor unverschuldetem Ruin zu bewahren. In lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Gegründet 1882 Gegründet 1882 VenlAenmgsliestand Ende Juni 1910 Tätigkeitsfeld der Gesellschaft; Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien» Ita!ien,Ungum, Polen, Jugoslawien, Bulgarien, Griechen* land, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Aegypten diesem Sinne wirke die Anstalt schon jetzt als. Wohltätig« keitsinstitut, ohne dabei in denjenigen, die sie in Anspruch nehmen, das peinliche Gefühl empfangener Wohltat zu wecken. Aus clem darauf von seiten der. Kreditgenossen« Schaft, Herrn Josef Blum, im Namen des Verwaltungs« rates erstatteten sachlichen Tätigkeitsberichte geht evident hervor, daß die Genossenschaft sich' schon im ersten Jahre das Vertrauen aller Kreise cler Judenschaft wohlverdient erworben hat. Sie hat solid uncl reiflich er« wägend, aber ohne überflüssigen Bürokratismus gear־ beitet und niemals ihre Hilfe versagt, wenn ihre Mittel ausreichten uncl die erforderlichen Sicherheiten vorhanden waren. Wohl ist der Tätigkeitsradius der Genossenschaft im Augenblick noch gezwungenermaßen sehr beschränkt, aber es scheint außer Zweifel, daß sic. in Zukunft hei regerer Beteiligung cler jüdischen Gemeinden, yercinen und Einzelpersonen aller Kreise ־ in stetig aufsteigendem Maße viel Segen zu stiften berufen ist.'Aus. der verlesenen Jahresbilanz dürften folgende Zahlen die. Oeffentlichkeit interessieren: Die Genossenschaft zählt derzeit« 644 Mitglieder mit 3000 Anteilen. Sic gewährte itn Laufe des Jahres Kredite bis tsch. K. 5000, auf Wechsel und laufende Rechnung insgesamt in der Höhe von tsch. K 874.000. Die Gesamtsumme cler Einlagen beläuft sich auf tsch. K. 516.000. Stark enttäuscht hat die Mitteilung,. claß der amerikanische ״Joint“ cler Genossenschaft bisher, nicht mehr als. tsch. ,K. 102.000 gegen eine ‘;׳־Verzinsung von 3 Prozent zur Verfügung stellte. Dieser Betrag ist so minimal, daß man sich fragen muß, ob cs sich für־ die zahlreiche Judenschaft Preßhurgs unter' solchen׳ Um« ständen überhaupt lohnt, eine ihrer Institute cler sozialen Wohlfahrt dem ״Joint“ anzugliedern. Namens des Auf« sichtsratc;s erstattet Herr Markus F ü r s t den Bericht uncl •empfiehlt, dem Verwältungsrat das Ahsolutorium zu erteilen und dem Leiter den •Dank zu votieren. Auf einige Anfragen aus der Generalversammlung׳.■• ־erteilt׳:•.־.Herr Arnold Kämpfner namens des Verwaltungsrates Auf« klärung. Nach cler Zuwahl der Herren Heinrich Braun, Isidor Knöpfelmacher und Leopold Weisz in cleii Vor« awltungsrat und einer Statutenänderung wurde die Ge־ ncralvcrsammlung vom Vorsitzenden geschlossen. Die יס^^בופר נפש! pro.5691. :,7.; . Wie alljährlich wird auch in diesem Jahre im Monat Adar in allen jüdischen Gemeinden von den Agudas« JisroelsJugendgruppen in der, Slowakei und den * mit ihr gleichgesinnten Jugendvereinigungen die; Einsammluiig der ופר נ&ש ^■Abgabe“ durchgeführt werden.’ Diese Aktion ist, wie bekannt, zum erstenmal auf der ersten Genessijoh Gedaüloh von den rabbinischen Autoritäten beschlossen worden und stellt eine Abgabe von einer Goldkrone (tsch. K 6.—) dar, die das Familienoberhaupt für jedes Familienglied ohne Unterschied des Geschlechtes als Zeichen der inneren, Verbundenheit eines jeden Juden mit dem Heiligen Lande entrichtet. Der Erlös der כופר Ation wird - bestimmungsgemäß für die’.praktische Besiedlung des Heiligen Lahdes ־׳ im Einklänge; init den Vorschriften des Religionsgesetzes verwendet. Aus den Erträgnissen der früheren Sammlungen wurde Boden in Erez Jisroel gekauft und jetzt wird im Zentrum Jerusalems ein Gebäude ׳für orthodoxes Erziehungswesen (״בית י;ן5נ Schule) errichtet, bzw. möglichst auch schon vollendet: werden. Wir haben vor kurzem das Bild dieses Pracht« baus gebracht, in dem ein Lehrsaal den Namen, des ver-f, ewigten Gründers und ersten Präsidenten der Agudas Jisroel in der Slowakei, O b e r r a b b i n e r R. A r o n K a t z ןןג״ל tragen wird, An der 1011^&?כו6ר be« teiligten sieh immer mehr Orte, es wäre aber erwünscht, wenn es in der Slowakei keinen Ort geben würde, , in der die orthodoxe Jugend es nicht als ihre Pflicht erachtete, sich in den Dienst ei»9t so erhabenen Idee und zudem eines eminent praktischen und die Besiedlung Erez Jisroels auf religiöser Grundlage fördernden Werkes zu, stellen. Zuschriften in dieser Saehe werden auf die« Adresse der Ägudas4isroeWugendotgahisatiön ’ Bratislava,’ Pb^tfaeh ■Nr. 140,' erbeten,;: ■ '.V . '׳!'r', ׳' 514