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Jüdische Presse · 1931-02-27 · 9 (27.2.1931) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
9 (27.2.1931)
Date
1931-02-27
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Aber nicht nur der engere Kreis ihrer Familie beklagt ihren unerwarteten Heim« gang, sondern die gesamte PrcBburger Judenschaft verliert in ihr eine Frau von edler Tatkraft, die immer auf dom Posten war, wenn es galt, Gutes zu tun und Mit« menschen aufzürichten. Sie gab, half und tat bei jeder guten Sache mit, so oft sie nur Veranlassung hiezu hatte. Auch als Siebzigjährige, noch vor wenigen Wochen, wirkte sic an den Werken des Gemilas Chesed der Fraueh־Chewra«Kadischä aktiv mit, und sie fehlte fast niemals, wenn jüdischen Frauen Gelegenheit geboten wurde, im orthodoxen Geiste religiöse Unterweisung zu erhalten und für die Hcfanerziehung einer neuen Frauen« generation, die nach dem Worte Gttes lechzt, zielbewußt zu arbeiten. Als. außergewöhnlich tüchtige und erfahrene Geschäftsfrau stellte sic ihren geübten praktischen Sinn oft genug in den Dienst jüdischer Wohltätigkeit, und sie war" glücklich, wenn cs gelang, menschliches Leid _zg stillen und jüdische Not zu lindern. Dabei verließ sie nie!־ inals den Rahmen jüdischer Häuslichkeit, wo sie. im stillen segenspendend waltete und im Herzen ihrer Kinder — nach ihren und ihres Gatten Intentionen — den Sinn für Gemeinwohl weckte. In den Reihen der Jüdischen Frauen der Preßburger Gemeinde hat ihr .Beimgang eine fühlbare Lücke hinterlassen. Ihrem Gatten und. •jhren Kindern wird nur das Bewußtsein zum Tröste gereichen, daß viele Hunderte an ihrem Schmerze Anteil nohmen und das Andenken der Verblichenen segnen. Die הלוג׳ findet Donnerstag, den 9. Adar •statt. תנצב״ה i X' Emil'(Menachem) Herzka s. 1.: Sonntag, den 5. Adar velschicd in Nitra im Alter von 39 Jahren Herr Emil H-erzka, Sohn des vor einigen Monaten verschiedenen, allseits hochgeschätzten wahren יר״ש alten Schlages, Herrn Matisjohu Herzka s. 1. in Novc Zäniky. Er war aufrichtig bestrebt, den Traditionen seiner Familie gerecht zu werden. Er hintcrließ eine trauernde .Witwe und drei unmündige Kinder, denen sieh die allgemeine Teilnahme ■zuwendet.- Bei seine״ •'Bestattung : . widmeten 'dem. Heimgegangenen Herr :Rabbiner V o r Ita 11 d und seine beiden Brüder, die Herfen Heinrich und Samuel H e r z k a, warme Nachrufe. .;! חנצב״וז Oberrabbinerwahl in Senica n. M. Sonntag,, den. 28. Schat, fand in Scnica n.M. die Wahl des Öbcrrabbiners, als Nachfolger des vor kurzem verschiedenen Oberrabbiners L. Marmorstein זצ״ל statt.; Diese Wahl gewann dadurch eine gewisse allgemeine Be« clcutung, daß diese alte, berühmte. Gemeinde erst vor ganz kurzer Zeit ihren Anschluß an die orthodoxe Konfession gefunden und ihre Entwicklung aufs neue in die traditio« nellcn Bahnen'gelenkt'hat. Dein neuen Oberrabbincr wird cs demnach obliegen, die Gemeinde Senica im Geiste ihrer Vergangenheit abermals zu einem 1□ ח1רה וי״שDD aus« zugestalten. Nach einer intensiven Wahlpropaganda ent« fiel ■die'WaJil , mit 57 von 88 abgegebenen Stimmen auf Herrn Oberrabbiner Alexander W e i s z, bisher Ober« räbbiner von Rete, Schwiegersohn des Nitracr Obcrrab־־ hiners זצ״ל Sein . Gegenkandidat war Herr Oberrabbiner S. B. M ü 11 e r aus Sv. Jur, der 31 Stimmen erhielt. (Wir gratulieren der Gemeinde und wünschen dem neugewähl« ten Oherrabbincr צלח 1רבב! Die Redaktion.) ' Oberrabbinerwahl in Belenyes. Wie uns aus Presov gemeldet wird, wurde Herr Oberrabbiner Moses F i s c 111■ r. aus Sp. Stära־Ves, Sohn des unvergeßlichen Oberrabbiners B. Fischer 1צ״ל in Presov und Schwa« gor des Herrn Oberrabbiners Ungar in Trnava,. an! 22. Ftehrüar einstimmig־ zum Gemeinde« und Bezirksober« räbbiner von Beius (Belenyes, Transsylv.) gewählt. (Wir wünschen sowohl der Gemeinde als auch Herrn Oberfabb'rner Fischer herzlich ■Masoltow. 4— Die Red.). : Die jüdische Gemeinde von GroßsPrag. lieber die Entwicklung der jüdischen Bevölkerung von Frag liefern die jetzt bekanntgewordenen/ Ergebnisse der jüngsten Volkszählung vom 1. Dezember vorigen Jahres im Ver« gleich mit den Zahlen von 1921 recht interessante Daten; Im Jahre 1921 zählte Prag 676.657 Seelen, darunter 31.751• Juden, d. s. 4,69 Prozent. Nach den Ergebnissen deiL jüngsten Volkszählung stieg die Zahl der* Gesamtbevölke* 1\üng auf 848.768 Seelen, also uin 25 Prozent. Die Zahl der l%ager ^Jüdenerhöhte sich; absolut auf 35.463 Seelen, d, um .11 Prozent?■11h" Verhältnis der Gesamtbevölkerung sank•''demnach die Judenschaft von 4,69 auf 4,17 Prozent, hinab. Interessant ist, daß im Jahre 1703 in Prag 11.517 Juden lebten; auf 100 Einwohner kamen damals 29,17־ Juden, ln 227 Jahren wuchs die absolute Zahl auf 35.463 Seelen, ihre Verhältniszahl sank aber in dieser Zeit auf 4,17. hinab.: Pemerkenswert ist auch das Populationsverhältnis der'; Juden in den einzelnen Stadtteilen, Es zeigt sich nä!nlich; eine auffallend starke Abwanderung der Juden ,aus den; alten Zentren, in denen noch .immerbin manche ehr« würdige alte Traditionen in der Atmosphäre schweben, in die änderen Stadtteile, die räumlich und geistig von den alten Institutionen entfernt;; sind. -Es ergaben;sieh im.’ Jahre 1930 in bezug auf Zuwäphs unti* Abnahme der jüdi«- sehen. Bevölkerung, jn״ den einzelnen Stadtteilen ,gegenüber 1921 .'folgende .Zählen: Prag l: Abnahme 1299, Prag II: AR6y|hmej;945,1 Prag V: Abnahme 521, Prag XII: Zu« ■lahme. 1376^P;f a g V: Zyüahme 1438, S m i c h 0 y: Zu־ nahn^e 283, E'.t c b e n': £unahmp 457. \Vennehimal an die Aufrtbb^nöDffiesev'; jildisebän Seelenc ־qnd. ihre Wi|der«! . ^br.beits'ideale des % alten; Präg;Sv4rd''g¥äaVnt 'hverden können soV.wird man auch-4! 5;dieses,?Wandetbevregum?,, der -luden imnefhalb QtofUBtags r: ״gl^|äh Judenfieit etsehnte ^Zeit^üpkt Hfef7 Wiedetauftich?, noch in der; ^|.srch' fltreh aus , ,5haf\dlungen־ der amvlli rilfyMir hütet dem Vof§ft% י' de# f fHerrrt Diy August .3^j|,\M1^|ati^efuhdenen^P.lßnjE^itj;u(1g f des Präger KuTtusgemeindeverbändies ergeben*- Auch dort i wurde aus den Daten der' Volkszählung festgfestellt, daß; annähernd die Hälf|e aller Jude'rt; :Böhmens a'üfFiäem Ge«! biete des Groß«Bra|er Verh§ndes^nsässig ist. Es wurde * zwar mähehe#A übe^'iurrterft^Tth^Äb. Schritte^, •zur Erzie«; hung vodf:.iiä'BHlnbÄ^hÄ4|liOT^^'fyB'fer ä|fe|thättgriffnahme ' einer tschechischen ^Bibelübersetzung, über die staatliche Dotation an Rabbiner (tsch. K 294.000 aft 43 aktive und 5 pensionierte Rabbiner) und dergleichen berichtet und in der Debatte eingehend behandelt, aber von einer Parole zur Umkehr war trotz allen ,Zeichen weiteren rapiden Rückgangs auch jetzt ebensowenig ein Ton zu vernehmen wie in den vorangegangenen ,־JatiEjehnteh. Von allgemeinem Interesse ist besonders der Bericht, der von der Tätigkeit des ״Obersten Rates“ (d. i. der Name der Leitung der provisorischen Vereinigung der drei , Gemeindeverbände der historischen Länder) erstattet wurde. Wir geben hier diesen 'Peil des Berichtes nach! einem Referate in der ״SelbstwCfjt“ wieder:; Den Tätigkeitsbericht des Obc’rstca! Rates erstattete Dr. Fleischmann. Er wies auf den Zustand der K u 11 u s g c m e i 41 d e hin, der besonders im tschechischen Verband sehr prekär sei, so daß man hier nur noch geordneten Rückzug zu bewerkstelligen; suchen könne. Man ist bestrebt, die Zusammenlegung; kleinerer Kultusgcmcinden »!"׳größere Gemcindeinheitcn zu erzielen, doch ist diese Arbeit durchaus nicht leicht, da sie von seiten einzelner Gemeinden gehindert wird und die unteren Behörden nicht genug Elan haben,•diese Hindernisse zu überwinden. Das Projekt des R a b« binerseminars, das voti: großer Wichtigkeit ist, ist, da die Regierung sich bezüglich, der Subvention sehr zurückhaltend zeigte, vorl iiu f Lg in den Hinter« g rund gedrängt worden.*.Um die Not, an. für. Unsere Republik geeigneten Rabbinatskandidaten zu mildern, werden geeignete Absolventen; hiesiger Gymnasien, in ausländische Seminare geschickt und mit Stipendien unterstützt. Es gibt fünf solcher Stipendiaten, von denen vier in Breslau, einer ״in Berlin studiert. Die staatliche Subvention des Obersten Rates ist von 20.000 auf 100.000 tsch. K gestiegen. Diese Sub« vention ist nicht nur für die Administrative bestimmt, sondern auch ausdrücklich zur Heranbildung von Seel« sorgen!; darin liegt, was von Bedeutung ist, die morali« sehe Anerkennung, daß sich!der Staat auch um die jüdische Seelsorge zu kümmern habe. Das Streben des Obersten Rates geht dahin, aus einer fakultativen Insti« tution, welche also auf Vereinbarung der Gemeinden und Verbände beruht, zu einer obligatorischen zu werden; erst dann wäre ,eine solide Grundlage für seine Arbeiten geschaffen. Es sind verschiedene diesbezügliche G cs c t z e s v 0 r s c h 1 ä g e unterbreitet worden, doch ist vorläufig die An« I gelegcnhcit noch nicht reif zur׳-Entscheidung.; Uns ist bezüglich des letzten Punktes aus, anderer Quelle bekannt, daß ein eingcreiqhtcr Gesetzentwurf, der; den bisherigen Gewissenszwang des alten österreichischen : Gesetzes gegen Orthodoxe auch, für die Zukunft bei־ : behalten will, von der Regierung zur ii c k g e« wiesen wurd c. Amtsj!ubiläum des R. Chajim Klein, Nitra. Aus N i t r a schreibt man uns: Ein seltenes Ereignis vereinigte die thoratreue Jugend :unserer Stadt zu einen! mit Rücksicht auf . das Trauerjahr uh! Oberrabbiner A. Katz — schlichten, aber un! so erhebenderen Feste. Der allverehrte Talmud«Thora«Lehrer R. Chajim Klein נ״ו vollendete in diesem Jahre seine '25jährige Lehrtätigkeit an der hiesigen Talmud/FhorasSchule. Der Jubilar, der; 25 Jahre hindurch die heiligen Lehren der Thora« Hokdoschoh auf die Herzcnstafeln vieler Schüler«Gencra«! tionen hingebungsvoll einprägte'1 und ihnen wahrhafte Frömmigkeit und ein warmes Flerz und Verständnis für die heiligen Ideale fürs Leben ,:mitgab, erfreut sich der Liebe und •Sympathie seines Wirkungs« und Bekannten? kreiscs und ist mit seinen rühmlichen pädagogischen Fähigkeiten über die Grenzen unserer Khilloh bekannt. Seine zahlreichen anhänglichen ,.Schüler ergriffen mit Freu.de diese!! Anlaß, um ihre Dankbarkeit . und Aner« kennung ihren! verdienstvollen Lehrer und Wegweiser gegenüber ii! •würdiger Weise zu■ bekunden** Ein; agiles Festkomitee arbeitete schon Monatelang an den Vor? bereitungen zu diesen! Feste.. Sonntag Rösch Chodes Schwat abends fand die Festversammlung im großen Saale der Talmud Thora statt, zu cler, das ef\rw. Räbtnnat, die Vertreter des Talmud«Thora«Vörsfändes, der orth. Ge«, meinde, ,zahlreiqlie. Schüler aus nah. und fern, und Thora« freunde erschienen־ sind. Die Festgaste'wurden von Herrn' [ J. Hönigsherg. hcrzlichst• begrüßt, worauf eine Ab« :! Ordnung der-Talmidim gewählt :wurde, den Jubilar abzu« l holen. Unter brausenden Jechi־;Rufen wurde der Jubilar I; empfangen' Und von! Fterfn RähBiher ׳ "M. Vorhand! begrüßt.. Hierauf, folgten die Begrüßungen. Im Namen der:;ehemaligen Schüler ,■beglückwünschte.'Herr. P. Stark den; Meister und überreichte ihm einen wertvollen Becher zum : Zeichen , dankbarer Anqrkepnunjj. Beifällig aufgenommene Ansprachen hielten noch ■ inkf;i|mejt der׳. Talmud: Thora; Herr J. "Neu w. a 1 d e r, der Gemeinde, Herr A. K q h n,;der Kollegen, Herr Aron Ad h® A ׳des Lehrkörpers, Herr!Direktor S. Fehcr,’ der auswärtigen Herr D. G rü n« i w a 1 d, Novc Zamky, und der gegenwärtigen Schüler der j Knabe E. G Lp s, de? ihn! dre Widmung der Schüler über# [ reichte. Tiefe’rgriffen dankto' de|. JybiIär für alle ihm ent«; gegengebrachten Ehrungen .in einer schönen Anäpräche ■und gab der Hoffnung ÄqscjrUVk, -;daß. es; ihm Haschen!!gelingen lassen möge.^seirie bewährten Kräfte^ in derVZu« | kunft noch intensiver' m den Dienst der Thö,ra#Hokd;qschoh ן stellen "zu könnerit Nächher;.farid ini einäs Tee« ז abends ein gemütliches ^u^ämmehsöinHdw^ :;Schülen; mit j ihrem geliebteti Lehter statt,, das bi$f;|pätvijii[ der :Nacht I andauerte. -;••V.., •׳';•• | ||fjumfest in Roliee, Äuq|t in diesen!, Jahre fe|.erte 1 die l|(|§jcer ״&h.ass*(2hgwra“ an!'g-j# ihren Sijum auf S|||ßs in impös'ante|,\yelsqy;5iupabhst wurde die Wahl des v|#tandes vo!¥enA1Rheftv^Payauf richtete der :Vize* präse||^es Verejpsi ־fj^rr M. J. Fl'ii-j’sz warm'e,. an 1* 713^ ו|1!ך.ך. ח. B^g^ß^gsans^ehe rsehleneneW Mf heuenIrPe1iipäl betrat naqh;fern?bet . ^rejj^prä^״/Herr t^^on!scha1?!m — seit^a Welche Artikel unter Aufsicht und mit dem Atteste des Pressburger orth. Rabbinates erzeugt werden 1 O L®./ %mur xmjt uur ' als auch in מגירות hervorragende Rede. Ihm folgte Sne. Ehrw. Herr Oberrabbiner Brach mit einer tiefsinnigen! דרשה in der er eine Stunde lang die Zuhörerschaft mit : שמעחתא und אגרה fesselte und belehrte. Nach Maariw; fand eine schöne S’udo schel Mizwoh statt, bei der die Herren Rabbiner Frankfurter, Pack und Eidlisz ׳ und andere schöne דברי חורה sprachen und die Herren 1 Kantoren Schreiber und Karpfen den gesanglichen! Teil versahen. S. B. Sijumfest in Tornala. Der erst vor drei Vierteljahren־ ־ gegründete, Verein ״Tifcres Bachurim“. in Tornala. lieferte am 15. Schwat mit ihren! ersten Sijumfest über., מס׳ סוכה schon den Beweis ihrer guten Tätigkeit..‘Außer! ־ den Baalebatim der Gemeinde und den Verein&mitgliedern waren auch die Jugendvereinc von Lucenec, Filakovo und Plesvice vertreten. Sekretär ״Herr Salon!. Mann begrüßte die Erschienenen, erstattete den Tätigkeitsbericht und dankte den Baalebatim . für ihre Mitarbeit. Darauf hielt Ehrenpräses Herr FI. Fricdrriann einen sinnreichen Vortrag. Nach dem üblichen הדרן folgte die schöne־ סעודה של מצוה mit 100 Teilnehmern. Bei dieser entzückte! ,der geistvolle Vortrag des Plcrrn Rabbiners B a 1 a j t y alle Anwesenden. Es sprachen noch die Herren Ed. L ö wy,. Lucenec, Präses Lcop. Friedman n, Jenö W e i n s t e i n, ־ Mor. Per 1, Bela K alt z b u r g, Lajos T e i t e 1 b a u m und Säl. Templer. Zum Schlüsse eiferte Herr S. W. K1*a«: . k o w i t s c h die Jugend zu weiterer Tätigkeit an. Gesänge und Tänze beschlossen in später Nachtstunde das schöne Fest. H. K. ׳ , - SijjUm*Festt..i11 Hlohpyec. Aus Hl’oh o vc.c wird uns berichtet: •Auf Initiative unseres verehrten. Herrn, Oberrabbiners ist eine seiner langgehegten Licblingsidecn durch Gründung des Vereines , מבפשי תורה der die, bisnun gehaltenen' שיער־ רק nunmehr in die organisierte' Gemeinschaft einer Lernchewra zusammenfaßt, verwirk« ' licht worden. Unter Ehrenpräsidium des Herrn Ober־• Rabbiners Schwarz haben die Leitung als Gabaim die•!Herren Jungleib und I־I eil er ־ und Sekretär! Schreiber inne. Die talmudischen שיעורים 'führen die Herren Oberrabbiner und Lehrer Menzer. Als Vor« tragende wirken ferner die Frerren Juwelier Jung leib, Zahntechniker Fiel ler, Oberkantor Schreib-er. Kantor R o t h f e 1 d und Lehrer Glück. Das erste . größere Debüt war der anläßlich der Jahrzeit nach j dem Vater זצ״ל des Herrn Rabbiners, gefeierte Sijum auf : מם׳ ביצה. Die für unsere Verhältnisse stattliche Zahl der ,. . Lernenden versammelte sich vollzählig fm stilvölF.deko«'!’rierten Beshamidraseh zu einer äußerst gelungenen, שמחת מצוה. Die technischen Vorbereitungen und Bäs opulente ,Mahl besorgte in ganz besonders -dankenswerter Weise •ein unermüdliches Damenkomitec, bestehend י aus den Damen: Frau Rabb. Schwarz, Frau Ludw. Rudolfer, Frau!Alex. Grünwald und. Frau, Max , Goldstein. Der akademi«'; sehe Teil wurde eingeleitet durch den tiefschürfenden!}הדר des Herrn Rabiners, den! bei Tische eine rethprisoh und gedanklich köstlich herausgearbeitete'דרשה folgte. Diese mitsamt den gehaltvollen, kernigen ,מגירות der Herren Lehrer Mcnzdr.und Kantor Coldner und eines, als ן Gast anwesendeh׳vRä׳hbiners aus Kleinwardein; im Vereine i mit d.en schönen, stimmungsvollen Festliedern der Herren י Oberkantor Schreiber und Kantor Wieder boten einen _ hohen geistigen Genuß und schufen1 eine weihevolle be«; geisterte, dabei gesellige Atmosphäre bis in die spätesten; Nachtstunden. Ein edler Wettstreit um die Erstehung des' Benschens und dessen sehr beachtenswerter finanzieller , Erfolg — gewidmet der Taln!ud«Thora־Schule — bildete den würdigen Abschluß. ♦ . Glück. . Sijumfest in Vrboye. Am חמשה עשר בשכט Soiintag abends, fand in! Tifcres־Bachurim?Jugendverein W. yrbove. ein Sijumfest ayf מסכת שבח Mit zahlreichen Teilnphmerj! statt, Die מסכתא wurde beendigt durch Herrn Heinrieh Halle, der mit besonderem חדי5וןן Bas Ende der מסבתא׳•' mit ihren! Anfang verband. Während der סעודת מצו ה• hielt Herr M. D. Löwinger eine ergreifende Ansprache. Herr Präses Mnachen! Herzog begrüßte die Gäste. In seiner inhaltsvollen Rede eiferte er, verbunden ihii:ד ב ךי ׳ תורה die Jugend •an; auch weiter den Verein A:1 ent«; wickeln und;' beim alltäglichen Lernen fleißiger# ■seheinen.• Ferner Weiten Ansprachen die, H.erreni;Ale.xan> :GhauvGH qrs?o:g m verdanken., י ך . ן ־. TvB׳ W;,׳«ד־׳^ •ןE i'M D'eF“*,jühg^1 vgeiründete 'VeWih^pftKb־doxer JugendV jlifihe^«nTiffirefj?lB^b9rim‘V־FtnrätiEagl btell; seine•..^twStiX; jti11erend&.)!V׳e;rsaa«ttlun־g ab.» un'd4?3yäbteHfewn Rv Buge«‘ m me!• m8^!1׳ ין^ujn },{*«fs'eay Hejrj} $0&eLW©»ß «un# jVIzepräses, Herrn Brand zmi! Kassier und Herrn T r i e L » S״:;y!!״’:;1׳Fi:!!׳;!!!] 235348482353532353235323232353232323

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