Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 5 (30.1.1931)
- Date
- 1931-01-30
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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BaUet! rxsmtx* I MfiCHfttCHTEN 101 Daf Jaumi. Zur Feiet des Sijü'm (Beendigung) des gemeinsamen Lernerts des gesamten Talmuds findet Sonntag, 1. Fe* bruar, 7 Uhr abends, im Festsaale der Jugendgruppe eine 1110עירת מצ (Festbankett) statt. Karten daselbst zu haben. Caciiie Netimann ע״ח. Freitag, den 25. d. M., wurde Ciicilie Neunuvnn zu Grabe getragen. Einer streng religiösen!Familie entstammend, erhielt sie sieh durch mühevolle Arbeit. Zeitleben« war sie Freundin und Helferin der Armen. Du* Gründung der Agudas JisroeHMädehengruppe gab ihrem Leben einen Wertvollen Inhalt. Mit Aufwendung aller Kräfte widmete sie jede freie Minute den Arbeiten der- Ihr bescheidenes, gewinnendes Wesen machte ihr alle Welt zum Freunde, [m Trauerhause fand sich eine Abordnung der Mädchengruppe ein und nahm wehmiitig Abschied von der erprobten Freundin, deren Andenken allen Kolleginnen unvergeßlich bleiben wird. Am Friedhof würdigte ׳.Robb. H. ,Schenk das fromme Wfc'sen der Verblichenen. Fürsörge für jüdische Schulen — in Frankfurt am Main. Wie die' Zeitungen berichten, wurde vor kurzem das Schicksal der Israelitischen Religionsschule in einer Sitzung des Vorstandes der Frankfurter jüdischen Ge־ ril'eihde erörtert. Die katastrophale Lage der Schule macht Söfort einen Ueberbrückungskredit von M. 10.000 er־ •förderlich. Diese Summe, der der Vorstand auf Grund eines ausführlichen Berichtes einer Sonderkommission zu# gestimmt hat, wurde schließlich von der Gemeindevertre־ tühg bewilligt. Die Gemeinde wird dafür eine Mehrheit in der Verwaltung der Schule sowie ein Kontrollrecht über die Geschäftsführung des Vereins erhalten. Während so in Frankfurt a. M., wo die Wirtschafts־ ncit sich ähnlich wie in Wien in fürchterlicher Weise aus« wirkt, sofort wirksame Maßnahmen zur Erhaltung der wich־ tigsten jüdischen Institution, der Schule, ergriffen werden, ist in Wien leider bisher nichts getan worden, um die einzige jüdische Schule, die dem ganzen jüdischen Wien ein stolz gehüteter Schatz sein sollte, zu erhalten. Caveant consüles! Der Allgemeine Rabbinerverband in Deutschland zur Frage der Kalendrreform. Leipzig, den 8. Jänner 1931. Das Mitglied des Zentralkomitees des Weltverbandes Schomre Schabbos Gemeinderabbiner Dr. Rosenthal, Köln, hielt auf der Tagung des Allgemeinen Rabbinerverbandes ein ausführ־ liches Referat über das Problem der Kalenderreform. Im Anschluß daran würde folgende Resolution gefaßt: ״Der Allgemeine Deutsche Rabbinerverband erklärt zur Frage der Kalenderreform: Wir begreifen ^das Inter־ esse weitester Kreise an einer Kalenderreform. Wir sehen Uns aber genötigt, mit allem Nachdruck Einspruch zu erheben gegen solche Reförmvorschläge, die durch Ein־ Setzung eines Blankötages Geltung und Heiligkeit des Sabbats aufs schwerste gefährden. Wir weisen darauf hin, daß es Vorschläge gibt, die diese Gefahr vermeiden, und zwar durch Einführung einer Schaltwoche. Es wäre . wünschenswert, dieser Schaltwoche den Charakter einer Weltfriedenswoche zu geben.“ Die Frage der Kalender־ reförhi wird immer brennender und beschäftigt in immer stärkerem Maße die führenden Kreise der Judenheit. Es ist an der Zeit, daß die Gesamtjudenheit aufgerüttelt und sich des Ernstes der gegenwärtigen Situation be־ wußt wird. Aii* «lern Leserkreis. Etwa« über שעטנז, Die Leser der *Jüdischen Tresse" würden in den Nuhirnerh 47 und 49 des 16. Jahrganges apf die Schwierigkeiten aufmerksam gemacht, welche ein ירא ש׳ hei der Wahl seiner Bekleidung hat, um dem אי10ר vorzttheugen. Deshalb dürfte es auch von Interesse sein, einiges über die Unterscheidungsmerkmale vonא*10ר Gewebe und מיתר anzü führen. Bekanntlich ist nur die Mischung von Wolle und Leinen יא0ור und zwar sowohl heim Spinnen als auch heim Wehen, Kämmen und Filzen der genannten Fäden. Um das Material zu erkennen, muß man ein Stückchen des Stoffes in Fäden auszupfen und auch diese Fäden dijrch Aufdrehen und Ausziehen in die einzelnen Fasern zerlegen. Wolle ist sofort zu erkennen, denn eine Wollfaser, der brennenden Kerze genähert, kräuselt sich in der Flamme, erlischt und läßt schwarzen, wie gebrannter Knochen riechenden Aschenrest zurück. Schwerer ist Flachs פשתים von den gestatteten Arten von Pflanzenfasern zu erkennen. Im Jore Deal! § 302 zu Ende sind von den Poskim einige Erkennungs־ Zeichen angegeben, Und zwar in dem Turej Sohow, welcher darauf hinweist, daß Flachs glatter, jedoch schwächer ist als Hanf, der Remoh darauf, daß Flachs rascher in der Flamme verlöscht, der Sifsej Kohen sagt, daß die Hanffasern bedeutend länger seien, wogegen der Pischej Teschuwa vor solchen Untersuchungen warnt, da selbe unzuverlässig wären. Bei diesen Feststellungen handelt es sich um Hanf.יקנבוס heutzutage kommt als gestattet weit mehr Baumwolle in Betracht. Baumwolle ist von Flachs nicht schwer zu unterscheiden, da nämlich die Fasern von Flachs leicht von einander trennbar, steif und kurz, fein und glatt, unverworren erscheinen, hingegen sind Baumwoll־ fasern so wie Watte wurzelartig verzweigt, ohne festen Halt. Wohl kann auch Baumwolle durch Stärke steifer werden, diese Täuschung verschwindet nach Auswaschen des Musters in lauem WasSer und Ueberbügeln. Seide erkennt man hoch leichter am weicheren Griff und größeren Glanz als Flachs. Hanf hat wiederum, wie die Poskim bemerken, längere, gröbere und rauhere Fasern, trockenen Haaren ähnlich, und wird sofort von der Flamme versengt, wogegen am Flachsfaden die Flamme allmählich fortschreitet. Hingegen kann Flachs von cler Baumwolle am Verbrennen allein nicht unter־ schieden werden, sondern nur durch genaue Betrachtung der einzelnen Fasern. —■ Die genaue Zusammensetzung der Fäden wird gewöhnlich nur dem Fabriksmanipulanten bekannt seid, in der oben angegebenen Art und Weise kann man nach einiger Uebung wenigstens die erlaubte Baumwolle von dem Leinen unterscheiden. Falls das Mfaterial vor d e r Erzeugung des Fadens in der Spinnerei gerhischt wird, so sei hier darauf verwiesen, daß Wolle auch }נט gemacht werden kann durch Verarbeitung eines größeren Teiles ר1ב von ge־ stattetem Rohstoffe, z. B. Kamelhaar oder Seide, Baumwolle u. ähnl.,■ und' der aus solchen Fäden herge־ stellte Stoff wird mit Leinen nicht zu שעטנז (vgl. Jore Deah § 299, Sifsej Kohen das, und Turej Sohow). Hin־ gegen wäre ein Stoff, dessen Kette aus Wolle und Ein־ schlag aus Seide oder Baumwolle wäre, שעטנז » wenn Leinen hinzukommt, ebenso auch ein Stoff, dessen fertige Fäden teilweise aus Baumwolle, teilweise aus Wolle zusammen gewebt sind. , Rituelle Kochkurse vom Stadtschulrate konzessioniert Wien, II., Malzgässe 7, Tel. A-48-0-77 (Dr. KRÜGER-HEIM) eyv »t Beuget! Sie der Ansteckung rechtzeitig vor. Die Gfippe-Etzettger gelangen in den Körper durch den Mund und die Atmungswege. Benützen Sie deshalb ztttn Mundausspitlen und Gurgeln den Menthol- Franzbranntwei n A T P A xjL JLJ JL xjL den Sie in geringer Menge dem Wasser beigeben. Alpa desinfiziert. — Ansteckung wird ver״ hindert. In Fläschchen mit Plombe von Kö 5.— an. Alpa - Ihre Gesundheit! Verbreitet ist auch der Minhog שעטנז anzuprobieren, doch sei bemerkt, daß dies für den Käufer des betreffen־ den Kleidungsstückes unstatthaft ist. (Chochmos Odbm 106, Abs. 20.) R a b b. D r. E. Baß, Sl. Ostrava. Zur Frage der Fischkonserven. Dam unerläßliche Wirken להסיר מכשול מישראל kann in menschenfreundlicher Weise veredelt werden, wenn cs mit dem Streben מזכה הרבים zu sein, verbunden wird. Wenn Sie die Oeffentliclvkeit anvufen wollen, bei Benutzung konservierter Heringe ete., vorsichtig zu sein, dann müssen Sie *לעץ dem עולם auch k 1 a r sagen, in bezug auf welche איסורים ein חשש vorliegt: ob es sich um Verwechslung oder Ersatz durch unerlaubte F.iscivsorten,o der um die zur Konservierung verwendeten Iiigredenzien bandelt. Gerade für uns Juden sind Heringe eine zu lebeniswichtige Ware, als daß es angängig־, wäre, deren כשריח öffentlich in ׳Zweifel zu ziehen, ohne deutlich auzugeben, auf welche Merkmale geachtet werden muß. Ein einziges Mal habe ich Rabb. Samson Raph. Hirsch זצוק״ל sich verärgert äußern gehört. Das war etwa 1885, als eine jüdische Zeitung den Genuß von Bier glatt als nicht erlaubt bezeichnetc, weil es damals von Bierbrauereien eingeführt worden sein sollte (was sich nachher als unzutreffend erwies), bei der Bieliier- Stellung Glycerin zu verwenden. Er sagte mir damals (dem Sinne nach):!Mein Leben lang habe ich mich bemüht, dem strengכשר ־ lebenden Reisenden möglichst weit gehend,מקל zu sein und da soll ihm .111111־ das Letzte, was sich ihm so oft draußen neben einem Stück frockeuem Brot noch bietet — das ■Glas Bier — im Handuindrehen auch noch genommen־ werden! ' ’ Leopold Mosbacher. 3%üs 0Vergangenheit und Qegenwart Fröffnuiig fde־r größten jüdischen Bibliothek der Welt. Das neue Heim des Jüdisch־Theologischen Seminars für Amerika, ein im Zehtrum von New York gelegener 1Komplex von drei mächtigem Gebäuden, wurde dieser Tage seiner Bestimmung übergeben. Das mittlere der drei ׳Hauser, das von einem hohen Turm überragt wird, ist zur Aufnahme der Bibliothek* des Jüdisch־Theologischen Seminars bestimmt, die die größte judaistische Bücher־ Sanimlüng der Welt darstellt. Durch die Unterbringung *.der' *Bibliothek, in einem entsprechenden Gebäude wird Jhte^ Freigabe für die öffentliche Benützung ermöglicht Verden. Das Bibliotheksgebäude ist dem Andenken Jacob H. Schiffs gewidmet, dessen Familie durch große Spenden zur Errichtung des Hauses beigetragen hat. Während der mächtige Turm in seinem Innern durchwegs mit Regalen büsgestattet wurde, die die Aufstellung von 200.000 Bänden ermöglichen, enthalten die anderen Teile des Ge־ bäudes neben zahlreichen Räumen für Verwaltungs# und *bibliothekstechmsche Zwecke einen großen Lesesaal, Eitlen Mänuskriptsäal und einen Ausstellungssaal. Im Erd־ geschoß würde ein Museum für jüdische Kultgegenstände eingerichtet. Es ist das reichhaltigste Museum dieser Art in Amerika und umfaßt u. a. die berühmte Benguiät־ Sammlung. k Die Bibliothek wurde vor 44 Jahren, gleichzeitig mit •der'Gründling des ■Jüdisch־Theologischen Seminars ange# legt. Ijiren Grundstock bildet die Büchersammlung des ersten, Rektors des Seminars, Dr. Sabato Morais, In späte־ |en Jahren erfuhr sie eine wertvolle Bereicherung durch die Eingliederung der Sammlung des Richters Mayer Sulzberger, die 8060 zum Teil äußerst seltene Bücher und 600 Manuskripte umfaßte. Weit über das Niveau einer bloßen Institutsbibliothek aber wurde sie im Jahre 1923 gehoben, als di? aus 3500 Büchern und 4000 Manuskripten ,bestellende Büchersammlung von Elkan N, Adler in die Bibliothek &es ‘Judisch־Theolögischen Seminars einge# ‘bradHt Avürde. Ihr heutiger Bestand ist mit 84.000 Druck־ scÜriftep 'aus dem Gebiet der jüdischen Geschichte, Philösöphie und Kultur, darunter zahlreichen Inkunabeln '1äils 1dein 15. Jahrhundert, und etwa : 6000 Manuskripten, Von 'deheh einige bis ins 9, Jahrhundert zurückreiehen, größer und reichhaltiger als die jüdaistischen Abteilungen der Universitätsbibliothek von Oxford und der Bibliothek des Britischen Museums. Die Schenkung cler Synagoge von Wattenheim an die ’katholische Kirche׳. Das ״Israelitische Familienblatt“ bringt eine Zu־ schrift aus Vorstandskreisen des ״Verbandes der israeliti־ sehen Kultusgemeinden der Pfalz“, in welcher die Umstände geschildert werden, die den Verband veranlaßt haben, die Synagoge von Wattenheim der katholischen Kultus־ gemeinde dieses Ortes schenkungsweise zu übertragen (siehe JTA.־Dienst Nr. 286, Seite 6). Der E, (!־Mitarbeiter des ״Israelitischen Familienblattes“ bemerkt zu dieser Zu־ schrift u. a.: Die Synagoge von Wattenheim ist der katholischen *Kirche geschenkt worden. Der Fall ist vielleicht der erste seiner Art seit Menschengedenken, aber wenn wir an das Absterben all unserer Landgemeinden denken, müssen wir fürchten, daß es bei Weitem nicht der letzte sein wird, und wir müssen es zur Pflicht der ganzen jüdischen Oeffentlichkeit erklären, sich mit dem Einzelereignis nicht nur wie mit einem Symptom, sondern als mit einer ganz praktischen Frage auseinanderzusetzen, Vor allem — es ist kein Zweifel, daß die Uebergabe eines jüdischen Gotteshauses an eine andere Religionsgemeinschaft unserem Gefühl in stärkster Weise zuwiderläuft. Haben also unsere pfälzischen Glaubensgenossen recht gehandelt, oder was hätten sie sonst tun können? Was sbll wirklich mit einem Gotteshause geschehen, das hach menschlicher Berechnung niemals mehr Stätte jüdischen Gebets wird sein können? Man wird über kurz oder lang nicht nur in Wattenheim und in Güsten, wo vor kurzem eine Synagoge versteigert werden sollte, anfangen, sich mit dem Ge־ danken vertraut zu machen, die Synagoge müsse veräußert werden. Gewiß wird dieser Gedanke vollkommen frei sein von der Nebenabsicht auf materiellen Gewinn irgend־ welcher Art. Man will nur den uns in mehr als einem Sinne heiligen Bau vor dem vollkommenen Verfall schützen. Und erst an diesem Punkt der Ueberiegung, die vielleicht auch in anderen Orten angestellt wurde und wird, hat man in der Leitung des pfälzischen Verbandes einen logischen, Fehler begangen. Man hat sich gesagt, der einzelne Bewohner des Ortes, dem man das Gebäude ver־ *kauft, würde, es später vielleicht zu profanen und pro־־ fänsten Zwecken mißbrauchen. So schloß man, daß eine ändere 1Glaubensgemeinschaft?eh'er ein würdiger-Erbe sein würde, und um diese moralisch zur Hochhaltung des Wertobjekts zu verpflichten, hat man es ihr geschenkt. Aber man hat dabei den Standpunkt des Religions# gesetzes vergessen, hat vergessen, daß am Tage nach der Schenkung christliche Embleme, Heiligenbilder, gottes־ dienstliche Versammlungen und theologische Bibliotheken in der Synagoge ihren Einzug halten können, man hat vergessen, was die ganze jüdische Welt durch..iunfhundert Jahre nicht hat vergessen können: daß eine Million Juden lieber Scheiterhaufen bestiegen und leichter ihr spanisches Heimatländ verlassen haben, als daß sie solche Umwand־ lungen freiwillig zugegeben hätten! Es braucht sicher den pfälzischen Gemeindevorstehern nicht erst gesagt zu wer־ den, daß im Grunde der Gegensatz zwischen Kirche und Synagoge, die Unveräußerlichkeit beider, die Weltenferne zwischen ihnen, die gleiche geblieben ist, wie sie 1492 war. Wir können, wollen und werden־ wohl eben als Juden, als Schüler« eines Jesaia, uns den Trägern dieser und jeder anderer! Konfession in wirklicher Menschenliebe nähern. Aber nur den Trägern. Tauschten wir auch nur ein Jota dessen, was in der Weltanschauung der Synagoge be# gründet liegt, gegen ein Zipfelchen vom Kultus der Kirche, erklärten wir auch nur einen Stein unserer heiligen Gebäude für austauschbar im geistigen Sinne, dann hätten wir die eigene Existenzberechtigung geleugnet. Juden und Katholiken können für einander das Leben lassen, Synagoge und Kirche nicht einen Stein. Nach jüdischem Religionsgesetz hätte in Besonders gelagerten Fällen und vorausgesetzt, daß der Synagogen# bau bei seiner Errichtung ausdrücklich als provisorisch und veräußerlich erklärt worden ist, das Gebäude — all seiner Embleme und Schriftzeichen entkleidet — veräußert werden können, an wen auch immer. Aber der Erlös des Verkaufs hätte zu einem sinngemäßen Zweck, etwa zur Errichtung einer größeren, anderen Synagoge an einem anderen Ort, Verwendung finden müssen. Denn das jüdi־ sehe Religionsgesetz steht auf dem Standpunkt: Einmal, irgendwann, und sei es vor Jahrtausenden, für heiligen Zweck gegebene Spenden gehören nicht ihrer direkten . Verwendungsbestimmung und nicht den Erben der^ Beter ׳ jener Gemeinde, sondern für heiligen Zweck abgesonderte Mittel gehören dem heiligen Zweck. L Synagogen können nicht verschenkt werden. An niemanden. Sie gehören der jüdischen Gesamtheit, auch; wenn sie verlassen sind. Geht es nicht anders, hiuß ihr Gegenwert der jüdischen Gesamtheit wieder zügeführt:: werden, *Ein altes Synagogengebäude abreißen, muß gleich* zeitig heißeni Ein neues bauen! "י"׳■■