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Jüdische Presse · 1931-01-02 · 1 (2.1.1931) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
1 (2.1.1931)
Date
1931-01-02
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 1 PRESSE Seite 5 Lim diuwaMduiio tfuuuiyGuauuödimumj 111 ugi uaaiöiu. Wie. den Lesern erinnerlich, wurde von der Agudas«JisrOel־־Ju!gend0rgani# sation in der Slowakei auf dringende Anempfehlung der palästinensischen Agudas . Jisfod und ihres geistigen Führers, des Herrn Öberrabbiners Rabbi Ghajim Sonnen« feld שליצ&״א der Beschluß gefaßt, aus den , Erträgnissen der ״Kofer Nefesch*‘«Sammlung der letzten Jahre und besonderer Aktionen in Jerusalem ein Gebäude zu errichten, das - der religiösen und praktischen Mädchenerziehung im Geiste der Thora gewidmet sein soll. In dieses Ge« bäude soll auch die Sonderstiftung investiert werden, die von der Jugendorganisation auf •Aen Namen des ersten Präsidenten und Gründers der Agudas«Jisroel«Landesorganisa* tion in der Slowakei, Oberrabbiner Rabbi Awrohom Aron Kat/, זצ״ל . eingeleitet wurde. Die Sammlung׳ der hiezu erforderlichen Mittel ist zwar noch lange nicht abge« schlossen, aber, schon so weit gedeihen, daß an die Verwirklichung dieses schönen Planes geschritten werden kann. Wir veröffentlichen hier das Bild dieses Gebäudes, . das nicht nur durch den Geist starken, wahren Thorajudentums, der darin eine Stätte haben wird, sondern auch durch sein Aeußercs eine Zierde des Judentums und der heiligen Stadt bedeuten wird. Das orthodoxe Judentum in der Slowakei und besonders die Agudas Jisroel, deren Jugend« arbeit das schöne Werk ausschließlich zu danken ist, wird in ■dem Töehtererzichungsheim in Jerusalem der thoratreuen jüdischen Gesamtheit ein Sinnbild e c h t j ü d i s c h e r, weit in die Zukunft weisender. Tat geschaffen haben, die überall mit Dank und Anerkennung aufgenommen werden wird. rrmfff - .. ״ ■ י!?»- תכנית בנין,בית חינוך צמות׳שע׳י אגולת יעזח> כעהקירמשלם תיו.יוקם עי צעירי אמדתישר^ בסלובוקיי H■ über muH die traurige Tatsache, daß trotz dieser allgemeinen und unbestrittenen Erkenntnis zur Heilung der Schäden i m in er noch so g u t w i e nichts geschie 11 t, auf jeden ernsten J uden niederschmetternd wirken. Außer der Gründung einiger Agudas-Jisroel-Frauen- und Mädchengruppen in einigen Gemeinden, die sich allerdings überall aufs beste bewähren, ist in dem Großteil der orthodoxen Gemeinden weder von Führern noch von Geführten der Finger gerührt worden, um auf deutlich erkennbare, in die traurige Wirklichkeit hineingreifende Weise dem furchtbaren Uebcl zu steuern. Ich mache mich zum Sprecher vieler tausend jüdischer sorgengequälter Väter und Mütter, wenn ich zum wiederholten Male meine Stimme zum Hilferuf erhebe. Helfet,, ihr -Männer in Israel, helfet,, bevor es zu spät ist, ■helfet, bevor der.,geistige und moralische Sumpf der Entseelung, der Entheiligung des jüdischen Lebens sich über ■den Köpfen eurer Frauen und Töchter schließt! Erst vor einigen Tagen lasen wir in einer Munkaeser jüdischen Zeitung, daß der greise גאון וצדיק חרול Rabbi Israel Meier Hakohen, der ״C 11 o f e z C h a j i m“ ד׳ ואריך ימיו ושגלחין, nnerwartet aus Ratlun in Wilna erschien und in der 500 Jahre alten großen Synagoge vor tausenden jüdischen ■Frauen über die Nöte, die uns hier be- :schäftigen, in jugendlichem Eifer eine bedeutungsvolle Rede hielt. Diesem überragenden geistigen Führer, der ein reiches und langes Leben fruchtbarer geistiger und praktischer Arbeit im Dienste der Thoratreue im Judentum hinter sich hat, raubt der seelische Zustand unserer Frauen und Töchter die wohlverdiente Ruhe und er drängt, ungestüm auf laten, die Wandel zu schaffen geeignet wären. Er fordert organisatorische und erziehe• rische Arbeit unter den Frauen .und Töchtern nach den Bedürfnissen des orthodoxen Judentums. Wir fragen: Was geschieht nach dieser Rieh-־ tung bei uns? Nichts! Ich besuchte vor einigen Tagen in Wien die ־erst jüngst gegründete Ausbildungsstätte für orthodoxe jüdische Religionslehrerinnen in diesen Ländern und überzeugte mich von dem guten Geist, der in dieser Anstalt herrscht. Auch aus der Slowakei erhalten dort schon jetzt acht Mädchen ihre Ausbildung — zwei aus Preßburg, drei aus Nove Zamky und je eine aus Topolcany, Vicapy und Sevljus. In etwa zwei Jahren werden diese in der Lage sein, an der Besserung der Zustände mit- :zuwirken. Ist es nicht wichtig genug, dieser An- :stalt einige Aufmerksamkeit zu schenken *lind die Initiatoren dieses Werkes zumindest zu ermutigen? Es ist bedrückend und beschämend zugleich, daß ,dies bisher von keiner Seite geschehen ist und daß die Angehörigen dieser Mädchen, der künftigen Lehrerinnen und Erzieherinnen frommer jüdischer Mädchen in unseren Gemeinden, und die Leiter der Anstalt genötigt sind, aus eigener Begeisterung für «die gute Sache das zu leisten, was die Aufgabe, die unaufschiebbare Pflicht der ganzen Gemeinschaft sein müßte. Ich wünschte, daß bald ein *anderer Geist in unsere Herzen und unsere Seelen einziehen möchte. Jacob Joel Braun. Aus der Agudas-Jisroel-Jugeiulgruppc in Nove Zuniky. In cler Generalversammlung der Agudas« J i s roel«J u gen d grupp e.jin Nove Zamky wurde die Neuwahl der Leitung vorgenommen. ,Als gewählt gingen folgende Herren hervor: Samu• H e r t z k a (Prä« ses), D. Grünwald (Vizepräses), Is. Quitt (Kassier), S. Lew in (Kontrollor), S. ׳Bin eth (Schriftführer), Tomchc Lomde Thora: Elcmec Ehrenthal. Die neue Leitung unter dem agilen Vorsitz des Herrn Samu Hertzka hat sogleich die Reorganisierung der Jugend« gruppe in Angriff genommen. Von seiner Tätigkeit ist eine fruchtbare Arbeit den gesteigerten Anforderungen entsprechend zu erhoffen. Arti erfolgreichsten erweist sich das Prögramtn auf. dem. .Gebiete des •Chinuch, wo Herr Hertzka bereits einige neue Schiurim initiiert hat. Spenden für die Brandbeschädigten zu Borsa. Bei der Jüdischen Kreditgenossenschaft, Bratislava, liefen weiter ein: Ing. Rudolf; Biß, Bratislava, 10; E. P., Bratislava, 50; Samuel Bernfeld,,. Bratislava, 25; Dr. M. Ja« kubovics, Stubna Teplica, 10; Chewra Kadischa, Tren« Cadca, 50; Bratia Wister a spol., Novc«Mesto, 20; Gabriel Kirschenbaum 20; Emil Weiß 10,;Trenciansky Teplice; Josef Reichfeld, Novc«Zamky, 10; Dr. Max Beer, Mährisch« Ostrau, 50; Ester Fischer, Trencin«Teplic, 20; Mör Diamant, Trencin־Teplic, 5; Alex Neubauer, Nove*Mesto, 20; Emil Wollner, Hlohovcc, 20; Rabbiner Alt Leo, Mähr.« Budejovitz, 105; G. Kästners Söhne, Bratislava, 20; A. Marmorstein, Bratislava, 5; Mayer Vogel', Spacince, 10; David Kohn, Solosnice, 10; E5W Gemeinde und Chewra Kadischa, Zelizovce, 200; Dr. Karl Mayer, Pezinok, 50; Oberrabbiner Josef Tiegermann, Nove־Zamky, . 40; Trnavaer Bank A.«G., Filiale Picstany, 30; Edmund Eisen« berg, Nove«Mesto, 30; Julius Löwinger, Nove«Mesto, 50; Leopold Kugl 50; Moritz Kohn 50; Reich & Steiner 200, Velka«Bytca; Israeler, Trcncin«Teplic, 10; Julius Schüßler, Cadca, 50; Bratia Wister a spol,‘Nove«Mesto, 20; Gabriel Fürst, Spiäske Vlachy, 10; Dr. Ladislaus Lichtenstein, Piestany, 20; Dr. Emil Weiß, Picstany, 10; Dr. Bartolomej Rosenthal, Ihlava, 10; Leo Perlberger, Ratkova, 15; Leo« pold Neu, Dohnany pri Puchov, 30; Sigmund Schönfeld, Novc«Zamky, 25; Ludevit Grün, Banovce, 100; Jakob Mohr & Sohn, Vrbove, 20; Ernest Roth, Trencin, 20; Brüder Grünbaum, -Trencin, 20; Armjn Perlroth, Kezmarok, 10; Josef Müller, Hlohovcc, 100; Israel Neugröschel, Bratislava, 10; Eduard Wolf & Sohn, Bratislava, 100; Dr. Geza Peresz־ fcrmmmiiininumiiinnmiiimminniiiiminmmiiiflnnnmrmnwfimimimfnimnmTuumiimiuiminmmflinTO Lehensversichernngs - Gesellschaft ״PHÖNIX“!!llllllllllllllllllllll!l!llllll!l!llllllllllllllllll!llllllllllllll Gegründet 1882 Gegründet 1882 VeßlAeraiigsIiestand Ende Juni 1930 Z450 Millionen Mllling Garantiemiltel Ende 1929 ■300 Millionen Sdiililng Prämien- und Zinseneinnatmtea im Jabre 1929 ..... : 125% Millionen Ming Tätigkeitsfeld der Geeeilscheft: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische I Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, | Italien, Ungarn, Polen, Jugoslawien, Bulgarien, Griechen• I iand, Rumänien, Palästina, Syrien^ Türkei, Aegypten f iiiinm madjen jeffes flntlifc attfpred)en& »ttö föSn. Cft Won bind) elnmanges duften mit ber Ijertlidj crfrifdjenb Wmodcnben ChI01‘<Ml<»nt30*׳ljrtpflfte erüelcn Sie ein«! tPunbctootten (£lfenMftflIart3 bet 3äfme. Serrudjcn Sie es äunädjft mit einer!leinen Stifce 3u Kö4.--. ©rofie 2u&e Kö G.— au fiäßen. lenyi, Trencin, 50; Simon Weiß, Dunaradvany, 116.50; Samuel Bonyhadi, Senec, 20; Ernst Koth, Trencin, 20; Alex Frankl, Piestany, 50; Orth. Ist. Kultusgemeittde Sobotiste, 127; Orth. Isr. Kultüsgemeinde Suranyi 100; Orth. Isr. Kultusgemeinde Hlohovec 200; Orth. isr. Kultusgemeinde׳ Plesivec 336! J. Langer, Preäov, 18; Simon Zoltan, Trencin, 10; Wwe. Regine Bock, Kristenany, 20; Julius Müller, Rabbiner, Nadas, 145; Oberrabbiner Buxbaum, Galanta,618; Dänemark, Möbelhaus, Brünn, 100; Oskar Nachmias, Brati« slava, 100; Julius Erdei, Banovce, 100; Mör Stcinitz, Brati« slava, 20; Markus Haas, Miskovcc pri Puske, 20; Isr. Be« erdigungs־Briiderschaft, Prag, 400; Julius Klinger 25; Alex Seidl 10; Arnold Groß 10; Dr. Leo Sipos 30; M. Rosen* blüth 10; Salamon Blau 20, Bratislava; Marek Slamovitz, Cadca, 20; Erwin Langfelder, Cadca, 20; Josef Fischer,. Senica, 10; Isidor Winter, Uhorska־Ves, 20; Samuel Grün, Tura*Luka, 5; Leopold Elbcrt, Trnava, 20; Leopold Zer* kovitz, Trencin, 30; Szcmerc Armin, Levice, 20; Nasch & Roth, Novc*Zamky, 50; Heinrich Tischler, Bratislava, 20; Bernat Körbl, Bratislava, 20; Salamon Willner, Ratkova, 50; Adolf Grünwald, Mijava, 20; Betgenossenschaft, Sahy, 150; Cafe Lyra, Bratislava, 30; Orth. isr. Kultusgemeinde, Trnava, 1540; Orth. isr. Kultusgemcindc Vrable 500; M. D. Hirschsohn, Bratislava, 20; Moritz Freund, Kez« maxok, 30; Josef Müller, Nove«Zamky, 5; Moritz Rosen« thal, Stupava, 5; Arnold Gottlieb, Sp. Nova«Ves, 20; Dr. Samuel Hajdu,. Senica, 10; Bernat Bondy, Chotebor, 100; Mirjam Grins, Ronsperg, 50; Sigmund Strom, Bratislava, 100; Adolf Süß, Trencin, 50; M. Haberfeld, Sammlung Brczova, 50. Zusammen 7040.50, bisher 6119.10, insge« samt 13.159.60. Im Interesse einer עגונה! Vor sechs Jahren heiratete ein Mann namens B u r e k Birnbaum, von Beruf Religionslehrcr (מלמד) aus Satumare (Rumänien), die C hinke Fuchs aus Havasmezö (jetzt: Poienule de sub Munte) bei Szighet, Rumänien. Vor fünf Jahren verließ er seine Frau und gab seither keine Nachricht von sich. Er ist etwa 25 bis 26 Jahre alt und dürfte sieh irgendwo in der Tschecho« Slowakei aufhalten. Wer von ihm etwas weiß, wird im Interesse einer unglücklichen Frau gebeten, an P i n k a s Fuchs in Poienule du sub Munte, bei Szighet, Rumänien, sofort Nachricht zu geben. Lnndeszentrale Scliomie Schabbos. Stellenvermittlung der Agudas-Jisroel-Jugend gruppe in der Slowakei, Bratislava, Edlliof. OKene Stellen: Nr. 418. Lehrling für Eisenwarcn (Vsetin). Nr. 419.!Lehrling für Galanteriegroßliandlung (Bratislava). Nr. 420. Bürofräulein, perfekt Slowenisch-Deutsch (Bratislava). , .. . Nr. 421. Biiehhaltei־, bilanzfällig (Galanta). Nr. 422. Drei Tischler, religiös (N.-Zamkv). Nr. 423. Kinderfräulein (Bratislava). Nr. 424. Konfektionskommis (Trnava). W i r suchen Beschäftigung für Lehrlinge und Kommis in sämtlichen Branchen. A m t s s t il n d e 11: Samstag, Montag, Mittwoch, halb S bis halb 9 Uhr. Briefkasten. T. B., Salgotarjän. Die Prämie erhalten nur jene Abonnenten, die den vollen Betrag im voraus bezahlen. S. Lot: Wenn Sie noch tsch. K 15 einsenden, erhalten Sie die Ueber-Präimc. L. L. in L.: Nachricliten, die uns nicht zumindest gleichzeitig mit anderen Zeitungen zugehen, können nicht mehr berücksichtigt werden. Bücher. Können Sie Go spielen? Wahrscheinlich nicht, denn Go ist ein japanisches Nationalbrettspiel, das im Jahre 2000 v. Chr, in China er« funtlen und um 700 n. Chr. nach Japan gebracht wurde, Im 7. Band des ״Großen Brockhaus“ (GAS—GZ, 796 Seiten, in Leinen M. 26, bei Rückgabe eines alten Lexikons M. 23.50) können wir darüber nachlesen, daß das Go«Spiel hohe Anforderungen an die Spielenden stellt und in seiner Bedeutung dem Schach gleichgestellt wird. Wer Lust hat, seinen Geist an diesem sinnreichen Spiel zu erproben, findet im ״Großen Brockhaus“ Anleitung und Spielregeln. Wie immer, bringt auch dieser Band eine überwältigende Fülle des Wissenswerten und Nützlichen. Wissen Sie, wie Sie sich bei einem Grippeanfall zu ver« halten haben? Wissen Sie, was cler Grätenschritt des Skiläufers ist und wann er angewandt wird? Wissen Sie über Saatzeit, Düngung, Saatmenge, Saatpflege und Ernte« zeit unserer wichtigen Gemüsesorten Bescheid? ״Der Große Brockhaus“, dieser Allerweltskerl, sagt es Ihnen. Daneben werden Themen erörtert, die für unsere heutige Zeit von dein brennendsten Interesse sind; unter dem Stichwort ״Gaskampf“ (mit 17 Abbildungen), erfahren wir, zu welcher Vollendung dieses fürchterliche Mittel moderner Kriegführung gebracht worden ist, der Artikel ״Geld“ zeigt die tausendästigen Verflechtungen von Geld« markt uncl Wirtschaftsleben (mit einer besonders instrük«, tiven schematischen Darstellung: Wirtschaftlicher Geld* kreislauf im Deutschen Reich). Wir erfahren auch, daß die ״Gesellschaftsreisen“ keine Errungenschaft unserer Zeit Werbet Abonnenten für die ״Jüdische Presse1*! Je mein* Abonnenten die ״Jüdische Presse“ hat, um .so reicher ihr Inhalt und um so größer ihr Einfluß, Wer der ״Jüdischen Presse“ zwei neue, prämienberechtigte A b ü n n e n t e 1t wirb t, erhält (je nach Wunsch) entweder, e i n e / der Prämien 1, 2 qder 3 oder ein: linlb? jäh ri.g'es• G r a t i s a bo n n em e nt als Ge* schenk von uns. ׳;■'A' :׳;T I

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