Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 1 (2.1.1931)
- Date
- 1931-01-02
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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ncdiuciu־ AltJIlCI 1ur mu sind, sondern daß dieser Begriff im 19. Jahrhundert in Paris entstanden ist, wo ein gewisser Galignani Reisen in die durch Napoleons Eroberungen erschlossenen Gebiete veranstaltete. Wenn man bedenkt, daß ein moderner Roman durchschnittlich M. 6 bis 8, oft auch noch mehr kostet, etwa 250 bis 300 Seiten und keine Abbildungen enthält, während ein solcher Band des ״Großen Brock# haus" den dreifachen Umfang hat, Tausende von ein# farbigen und bunten Abbildungen und Karteri bringt — wenn man ferner bedenkt, daß man einen Roman einmal liest und dann in den Bücherschrank stellt, während uns der ״Große Brockhaus“ täglich und stündlich nützlich und unentbehrlich ist* dann staunen wir über den ge# ringen Bezugspreis des Werkes, der einen Erwerb für wenige Mark im Monat ermöglicht, und wir stimmen dem Ausspruch des bekannten Naturforschers Dr. Raoul France zu, der gesagt hat: ״Ich kenne kein deutsches Buch, das zu diesem Preise so viel bietet wie der ,Große Brockhaus‘.“ Tncifus redivivus. Die große Trommel. Leben, Kampf und Trammlallcn Adolf Hitlers. 155 Seiten Oktav. 1930. Berlin, Deutsch-Schweizerische Verlagsanstalt. Kartoniert. RM. 3.80. Dieses Werk ist die erste, nicht durch die parteipolitisch getrübte Brille der Anhänger gesehene ausfiihrliche Schilderung des Lebens Adolf Hitlers. Die Entwicklung des im Brennpunkte des internationalen und nationalen Interesses stehenden Führers der N. S. D. A. P. wird von Tacitus redivivus spannend und-so aufklärend geschildert, daß dem Leser keine Zweifel bleiben. Der Autor verfügt über ein geradezu verbläffendes Material, so daß man bei der Sachkenntnis, mit der dieses Werk geschrieben ist, zweifellos annehmen!muß, das Pseudonym Tacitus redivivus verberge einen mit dem deutschen Parlamentarismus bestens vertrauten Historiker. Hier wird zum erstenmal kritisch der Werdegang des Nationalsozialismus unter die Lupe genommen, betrachtet am Werdegang Adolf Hitlers. Klar wird, daß er, der eigentlich Pastor werden sollte, seinen Beruf verfehlt und Parteiführer wurde. Jeder Deutsche, dem das Wohl seiner Nation am Herzen liegt* sollte dieses geistreiche und faszinierende Buch gelesen haben. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde Wien. Adolf־und־Therese־Stern#Wohltätigkeitsstiftung. Verleihungsbetrag: zusammen S 120. Bewerbungs# berechtigt sind würdige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats# und Gemcindezugehörigkcit. Bevorzugt sind von allen anderen Bewerbern solche der Unter# Stützung würdige und bedürftige Einschreiter, welche die Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am 14. April 1899 verstorbenen Stifter, Herrn Adolf Stern, oder dessen Gattin, Frau Therese Stern geh. Kanitz, nach# zuweisen vermögen. Verlcihungstag: 14. April 1931. Ge# suchsbeilagen: Geburtsschein beziehungsweise Trainings# schein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnach# weis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1931. Einreichstelle: Fürsorgezentrale der Israelitischen Kultus# gemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. , JakobsLuxenburgsStiftung. '<• Gesamtverleihungsbetrag: S 350. Bewerbungs# berechtigt sind hilfsbedürftige jüdische Witwen, welche im III. Wiener Gemeindebezirk wohnhaft sind. Bevor# zugt sind von den oben bezcichneten Personen Beamtens# witwen galizischer Herkunft, - wenn ihnen durch die Ver# Icihung eines Betrages zu einer Existenz verholfcn wird und die Erziehung der verwaisten Kinder ermöglicht, be# ziehungsweise erleichtert wird. Einreichungstag: 1. bis 31. Jänner 1931. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Toten# schein des Gatten, eventuell Geburtsscheine der Kinder. Einreichstelle: Fürsorgezentrale der Israelitischen Kultus# gemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. Karoline־Güterbock#Stiftung. Bewerbungsberechtigt sind arme, kranke Frauen und Mädchen mosaischer Konfession. Bevorzugt sind solche arme, kranke Frauen und Mädchen mosaischer Konfession, welche in Plolitsch leben oder daselbst zu# ständig sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, .ärztliches Zeugnis, Mittellosigkeitszeugnis. Letzter Tag der Ein# reichungsfrist: 31. Jänner 1931. Einreichstelle: Fürsorge# zentrale der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Sei# tenstettengasse 2, I. Stock. Gesucht wird Marjem (Marie) Gloger, r. Blitz, ge# hören 1910 in Gwozdziec, Polen, von ihren Verwandten in Amerika. Das Mädchen, welches 1917 nach Wien in ein Kriegskinderheim gekommen war, wurde 1918 mit einem Kindertransport in das Barackenlager Ungarisch* Hradisch (Tschechoslowakei) geschickt. Personen, die Näheres über den Verbleib des Mädchens wissen, werden gebeten, dies der Fürsorgezentrale der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, mit# zuteilen. Exegetischer Vortrag. Am Samstag, den 3. Jänner 1931, K*4 Uhr nachmittags Religiös־populärer Vortrag (Zyklus: ״Die Lehrer und Lehren der Mischnah und der Gemarah“, II., Pazmanitengasse 6), Rabbiner Dr. Z. Taubes. 4 Uhr nachmittags: Exegetischer Vortrag, XIX., Dolinevgasse 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter). Predigten in den israelitischen Gemeinde# und Be# zirkssynagogen. Freitag, den 2. Jänner 1931 werden bei dem um 4 Uhr 15 Minuten beginnenden Abendgottes־ dienste in nachbenannten Gemeinde# und Bezirks# Synagogen Predigten abgehalten, und zwar: VI., Schmalz# hofgasse 3 (Rabbiner Dr. I. Drobinsky), VIII.־, Neudegger# gasse 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer); IX., Müllnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz); XV., Turnergässe 22 (Rab# biner Dr, I. Taglicht); XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner E)r, J. M. Bach); XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Rab# bjner Dr, D. Feuchtwang). Schüler oder Schülerin findet beste, streng fromme Pension» eventuell'Ausbildung im Haushalt in feinem Hause. Höhere) Schulen,, gute‘ Gelegenheit zum Lernen! am Platz. Anfragen an Frau Rabbiner. Dr,. Bamberger,. Halberstadt, Friedensstraße 5. [f Iti lulöulltlllll JAI if mit H ÜW ׳ייו ויו Aufnahmen tätlich von 9 bis 6 Uhr. an Söhötägen von 9 bis & Uht Frieda Perlberger Josef Halpern Berlin ׳ Wien empfehlen sich als Verlobte Manci Neuhauser oamu Herzka Dunajska Streda Nov6 Zämky Verlobte Irin Krämer Arnold Weiureb Filakovo Topolßaity Verlobte Vilma Fried Theophil Riegler Frauenkirchen . Kobersdorf Verlobte Statt jeder besonderen Mitteilung. M. U. Dr. Snlnmon Lieben und Frau, Prag, Bilkova 3, zeigen die am 10 ש״ק שמית. Jänner stattfindende Barmizwoh ihres Sohnes Gabriel an. _Statt Karten.__ Wir danken bestens dem Sereder Schomrc-Thora- und Aguda-Vereine, für die, anläßlich unserer Vorinählung erwiesene Aufmerksamkeit. - Oskar Weiß und Frau. Es wird ciu בחור מופלג בתורה gesucht, der befähigt wäre, in einer bedeutenden Gemeinde als guter בעל תפילה und שרב zu fungieren, eventuell sich dazu auszubilden. Selbes wäre mit einem שיחך הגון verbunden. Bewerbungen unter Chiffre ״Existenz“ an die Bratislavaei• Administration dieses Blattes. Heirat Suche für meine Tochter, intelligent, hübsch, 30jährig, aus vornehmer orthod. Familie, häuslich und geschäfts# tüchtig, 40.000 tsch. K, komplette Ausstattung und ein Zimmer Möbel, passenden frommen jungen Mann, eventuell kinderlosen Witwer, Kaufmann oder tüchtigen Handwerker. Unter ״Glückliche Zukunft II“ an die Bratislavaer Admini# stration dieses Blattes._ Die Müdchengruppe der Agudas Jisrocl sucht für ihre Proben vorn ־ i. Jänner bis 15. Februar ein geräumiges Zimmer (eventuell mit Klavier), Nähe Schiffgasse, für vier bis fünf Abende in der Woche ab halb 8 Uhr. Zuschriften mit Preisangabe sind zu richten an Anny Herzog, II., Kleine Pfarrgasse 1._ Beth-Jakob-Lehrerin, die ׳gleichzeitig die Leitung־ eines Kindergartens zu übernehmen und Kanzleiarbeiten auszuführen hat, nach Jugoslawien gesucht. Ausführliche Bewerbungen mit Angabe der Vorbildung und bisherigen Tätigkeit unter Beifügung von Zeugnisabschriften sowie Angabe der Staatszugehörigkeit erbeten an die Agudas-Jisroel- Zentrale Subotica, Jugoslawien.__ Kommis aus der Kurzwarenbranclic, isr., 20 Jahre, in ungekiindigter Stellung, sucht Posten zu verändern. Gefl. Angebote unter ״Besch, Ansprüche“ an die Brati“ siavaer Verwaltung dieses Blattes._ Int. Mädchen' sucht Stellung als Kinderpflegerin, eveneutll als Stütze der Hausirau. Gefl. Zuschriften unter ״Tüchtig“ an die Bratislavaer Administration dieses Blattes._._. Aelteres Fräulein, perfekt in Küche und Haushalb sucht passende, womöglich selbständige Stelle in streng frommem Hause. iGeifl.!Zuschriften unter ״Fleißig“ an die Bratislavaer Administration._ Schimiröh-Mehl קמח שטווה vollkommen verläßlich, orthodox, mit besten Referenzen, in Dampfmiihlc• oder Handmühlc erzeugt, in jedem Quantum zu haben ibei Izitlor Goldberger, Bratislava (Preßburg), Noiinenbalm 9. 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Wir wollen, daß Sie in , Zukunft ein wertvolles Mitglied 11er menschlichen Wirtschaftsgemeinschaft bleiben. Zuschriften unter ״Gemeinbürgschaft״ an die Bratislavaer Verwaltung dieses Blattes. Strengste Verschwiegenheit Ehrensache nnd verbürgt I האטעל 1T, Hoüancüträae Nr.2 3על573ל Preisen ספר מקוה טהרה מיזגאץ האדיר מאוח״ג הצתה המפורסם מרן משה בן ־הה״ג מחה עמרם זצל״ח גריניואלר אבדק״ה היסט בעהמ״ס -עיוגת הבושם, והוא ביאור רחב ונפלא על שו״ע יו״ד ה׳ מקואות .נדפס עם הפנים מחבר ורמ״א וסביב לו על כל סעיף וסעיף תיל. תילים של הלכות ופילפולא חריפתא נחוץ לכל רב ומורה ולכל מאן דעססין באירייתא, ובראש הספר פתיחה נתלה והרא בשם "אנירח אזוב דברי אנדה המושבין לבות בני. ארם ■דבר השוה לכל מגיד ומטיף, מחזיק רט״ו' עמודים בכריכה נאה ויפר! מחירו 1 דאללאר, באמעריקא 3 דאללאר. - המחיר משתלם בראשי "לה שיני אצל המיל בן המחבר זצל״ה Rabbiner Zoltan Grünwala, Uzhorod Radvanska u. 21, Tschechoslowakei Tag Tebeth Jänner Nidah Sonntag 15. 4. 44. Montag 16. 5. 45. Dienstag 17. 6. 46. Mittwoch 18. 7, 47. Donnerstag 19. 8. 48. Freitag * 20. 9. 49. Samstag 21. 10. 50. Adas Jisroel (Schiffschul). Gebetstunden in der Zelt vom 13. bis 20. Tvbeth 5691. — Freitag, den 13. Tebeth! Minchah :4,05 Uhr,7.15 61ס£6ח6^0^ש׳ק פרשה ויחי u. 9,30׳' Minchah’ 3.30 Uhr, 5 מלצאז ש״ק Uhr. An Wochentagen, Morgengebet 6.40, Minchah 4.15 Uhr, Eigentümer, Herausgeber, Verleger und verantwortlich«’ Redakteur; Dr, Joel Pollak, Wien, H., Leopoldsgasse 26.ייי*׳ Für die Tschechoslowakei; Heinrich Schwär?, Bratislava.r• Druck; Druckereif und Verlags*&.fG, Jg. Steinmann, Wie»* IX״ Universitätsstraße