Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1930-12-12 · 49 (12.12.1930) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
49 (12.12.1930)
Date
1930-12-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2629891-2630341-2630387--3794-2635846
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

beite 4 Nr. 49 JW3ISCHE PRESSE AUS DER WELT PCS BUCHES LITERATURBLATT PER ״JÜDISCHEN PRESSE“ Aguda und Orthodoxie in der Slowakei.*) Von Jacob Joel Braun. Bratislava. 1)01־ Abschluß des ersten Jahrzehnts im Bestände der Agudas Jisroel-Jugendgruppe in Prell- Burg diirl'ie Veranlassung sein", manche lrragen, di(' vor der Gründung dieser Gruppe in orthodoxen Kreisen die Gemüter beschäftigten, aufs neue aufzu werfen und auf Grund der Krfuhrungen dieses Jahrzehnts aufs neue zu beantworten. Ich möchte im Bnhmcn dieser Sammelschrift einmal die prinzipielle Prag(* stellen: Braucht die .Orthodoxie in der Slowakei die Agudas Jisroel? In Beden. Vorträgen und propagandistischen .Aufsätzen pflege ich in der Hegel diese Krage nur zu berühren oder an ihr vorbeizugehen. Zum Nachweis der moralischen und religiösen V er- [>fl ich tu ng eines jeden thoratreuen Juden und einer jeden thoratreuen Jüdin zur Teilnahme an Agudas Jisroel genügt vollauf die lliidenktmg der Aulmerksamkeit auf die geistig-religiös(‘ und organisatorische Situation der jüdischen G e- (1! י m t heit 1als historisch gegebenen Gemeinschuft und auf die *,'mannigfaltigen allgemeinen groben geistigen, wirtschaftlichen und politischen P r o!b I e in e. die sich aus dieser Situation ergeben und an deren Lösung gerade vom thoratreuen Gesichtspunkte unverzüglich mit geine i n s c h a ■f t I i c h e n Kräften geschritten werden iniiHte. Die Feststellung. daß die Such vorwalter des thoratreuen Judentums, beinahe כל גדולי ישראל unserer Zeit in ihrer Gesamtheit, aus den gleichen ernsten Erwägungen heraus den organisa torischen Zusammenschluß aller Gleichgesinnten als dringend notwendig erkannten und nach wiederholter gründlicher Prüfung der A erhält- ‘.wisse a u I o r i < ä r die Gründung der Agudas Jisroel beschlossen, besitzt für den aufrichtig denkenden orthodoxen Juden gemeinhin zwingende .Kraft genug, um ihn zum Eintritt in die Aguda zu Bewegen, wo immer und in welcher Umgebung immer er auch lebe!!,mag.. .Wir;:?ch ließen, uns ,(lern-; zufolge der Aguda an. nicht weil wir der Aguda. sondern ׳weil wig'uns überzeugen ließen, daß die Ag 11 d n 11 11 s e r ■bedarf. Unsere Anteilnähme an Agudas Jisroel wirddadurch zur Unter- Ordnung der eigenen ,Meinung und der eigenen if nie resse li unter ■den CVesvamt willen, gewissermaßen zum großmütigen Opfer des Fiiizelnen an die Gemeinschaft. Alan ist leicht geneigt, eine derartige .Mitwirkung der slowakischen Orthodoxie an ■der Arbeit der Agudas Jisroel in ihrer praktischen Bedeutung mit der aus ־eigenstem klar erkanntem Bedürfnis hervorgegangenen gleichzusetzeu und sie i d e I I als Aeußeriing uneigennützigen verfeinerten Klalgefülils sogar noch höher zu bewerten. In Wirklichkeit jedoch birgt eine solche Fiktion der Uninteressiert- ׳heit an den Aktionen der Gesamtheit — wie eine jede Fiktion und eine jede Selbsttäuschung — der Schäden eine Menge in sich. 1,11 weiterer Folge ist sie geeignet, nicht nur unsere eigene Tätigkeit in der Aguda in Stärke und Ausdehnung ungünstig zu beeinflussen, ■sondern auch in manchen Fällen1 .die .Entscheidungen der Gesamtaguda in ihrer .Zielrichtung ■irrezuleiten. Deshalb ■schon ist die Frage wohl am Platze: Erfordert die Situation des orthodoxen Judentums in der Slowakei nicht auch an sich die Agudas Jisroel? A erstehen wir unter orthodoxem Judentum nicht oberflächlich das plumpe, gedankenlose Be- ־harren beim jeweilig gewollt oder, ungewollt Ge- "wordenen, '■sondern etwas tiefer gegriffen lind ■mehr wahrheitsgemäß das bewußte Streben der ganzen jüdischen Volksgemeinschaft in allen ihren Gliedern nach thoragemäßer, lebendiger Tat in allen ihren Lehensäußerungen, einerlei oh diese Tat Bestehendes erhalten, A^erwittertes erneuern oder Ungewordenes ins Dasein rufen soll, so könneu wir,uns vor der Erkenntnis nicht verschließen, ־ daß. gerade•' 'in der Slowakei. — und ■natürlich ebenso in allen Ländern mit ähnlichen Lebensbedinguiigcii für das orthodoxe Judentum — orthodoxes Judentum immer mir bange Hoffnung sein und niemals in die :Herzen und.■die Seelen, in alles[ ־T1i.11 und alles. Trachten hiueiustrahlende, sonnige■ Wirklichkeit werden könnte, wenn wir vom er-! ׳;wärmenden' Odem der jüdischen Heiligkeit, diej der. ׳thorabelebten ’ G e s a-m t h eit• allein ent-' strömt, noch lange unberührt blieben. ׳ ’ i , Airs ,der vor kurzem; .;;erschienenen .,,Fest-, s o 11 1• i f i’j■ , Ueiuiii.sgegebeii,, ' von' der Agudas Jisroel־; jügejldgrüppe"' Brat isla vti r <1 h liiBFicir־ u'in־es' zetinjUmäg'üiii ■ Bestandes’ iiiül Tier ־Fiiiweili'ii 11g׳ :ihres;'Lleinies. ErhäÜ-, •lieh;hei :der Aguda$-Jngeiuligwippw:־.;־.[ »i■{ *ßmtiejfflaj Kdelhof. ' ' :7;'A I Unsere jüdischen, Verhältnisse sind di(' Schöpfung eines großen׳ Kampfes vor mehr als einem halben Jahrhundert. Wir neiinen jenen Kampf groß wegen des großen Zieles, zu dem er den Weg bahnen half und nicht wegen der großen Aspekte, die er den ■Zeitgenossen bot. und auch nicht wegen der großen.■ ■Opfer, die er von ihnen erheischte. Der Kampf war groß, weil der Genius der I liora. der damals in! Herzen der Führer lebte. nicht zulassen wollt(‘, daß in einem Lande, in welchem Männer, mit. fiefdringender Weisheit und glühenden Impulsen, wie Bub bi Mosche S o { e r. B a b b i Ab o s c 11 e j eitel b a 11 m. B a b 1) i 11 i r s c h Mol he 1. H a b b i Al e i r A s c )1 und ihre •Zeitgenossen זצ״ל erst eine Generation zuvor ein Heer von .Menschen geistig ausgerüstet uiid für lebendige Thora int erzogen haben, die Basis für jüdisches Werden und AY'ollen verniclitel. die einfachste ׳Lebensform thoragemäßer jüdischer G e m e i n s c h a f t. nämlich Z i b b u 1• und K e h i I 1 a h. anderen Einflüssen als dem rl horageheiß unentrinnbar überantwortet würde. Durch ■die Proklamicrung der religiösen Pflicht z u r t 11 o r a w i d 1i g 11 n b 1' e i 11 t r ä e 11 t i g t e ״ Selbständigkeit. — _ seit,, einem Yierleljahrhuiidori haben ihre Gegner dafür die Bezeichnung ..Treunuiigsorthodoxie“ erfunden — isi an zahlreichen Orten die Formell orthodoxe Gemeinde erhellten geblieben und an■ ■manchen anderen Orten an Stelle der noologisierten oder neutralisierten alten jüdischen Gemeinde eine "orthodoxe Ersafzkehilla gegründet worden. ■D'ie vereinigende Landesgemeinsehaft zur Yeri’ref 1111g mul Verwaltung׳ dieser formell ■gc'sichMtcii orthodoxen Lokalgemeinden im Sinne deT aus eigener gemeinsamer Entschließuug oder vöü ׳Staats wegen diktierten Normen, also den vor dem Anprall׳ der •zerstörenden Neologie mit ׳G-iies Hilfe 'bewahrten B ah m e n. in dem ’ ■sieh‘ nunmehr־ richtige lebendige orthodoxe Tat ׳־’hätte ■ungehindert entfalten können, die ans dem Kampfe hervoFgegaiigeiic ,.K o 11f e s ■s i o n”. nannte inan und nennt man vielfach auch heute noch'.heU uns: Orthodoxie. Diese. Bezeichnung‘ ' ist sjli^i'chllcli'‘‘1 ntöht: :׳ gaüz’'‘rieht i/i‘• sachlich •jedoch עלסופך insofern berechtigt. als der ganze Widerstandskampf zweck- und sinnlos gewesen wäre, wenn lüiseren Führern 'J""i in jener Kampfeszeit nicht die bewußte und גן o!s i t i v e AV i e d e r a .11 F 1־ i c 11 t 11 11 g t 11 o 1־ av e r \v i V: k 1 i cli e1!׳;d e 1); j Li d i ■s e h o.n T aTe 11- I e b e n s. a 1 s D a s e i 11 s,z i.e 11 d e 1־ G e in e j 11 d e 11 u 11 (falle r j ü (I i s e h:ie n T r i e bk r ä f t e klar vor ■dein Geist geschwebt hätte. Diese das hohe und einzige Ziel alles jiidisehen Schaffens vorw.egneh inende Bezeichnung des Bahmeiiverbaiides der thoragemäßen formellen orthodoxen Konfession droht jedoch unserer geistig ausgehöhlten Generation und denen, die nach uns kommen werden, zum Verhängnis zu" werden. Das Ziel wurde nicht erreicht und wir sind sein־ — genügsam geworden:■׳ Wir gewöhnen uns daran, unser S t ii c k w e r k als׳ V o I 1 e n d u n g־. die erste AVegstreckc als YVegeseiide zu betrachten. den Anfang־ als Ziel, den 'S t a dt als Sieg zu sehen und uns für orthodox zu halten, weil wir gemächlich aus dem B a h 111 e 11 wahren orthodoxen l atenzieles in die Welt hinausseluuieu, in den uns einst, vor sechzig Jahren, größes jüdisches Wollen hineingesetzt hat. Wo der Odein jüdischer Heiligkeit — von dem ■ich oben sprach —Gils willenbeflügelnde und tatenzeugende Kraft durch eine breite Straße wellt, und die einzelnen Glieder des jüdischen Volkes 1111gehemmt und unmittelbar erfaßt, mag ■sein, daß dort auch ohne organisatorischen Mittler ׳der Geist Ihorahewußter Gemeinschaft de,11 gesamten Tutenbezirk jüdischer" Kebensäußerungen heherrscht. AI ag sei 11,־,׳Venn auch das offene Bekenntnis der Führer zu Agudas Jisroel und die gesamten jüdischen Geschehnisse der letzten Jahrzehnte die Zustände auch dort und im ganzen Judentum anders zu ׳deuten nötigen. Es mag immerhin ־sein. Hier indessen, in der Slowakei und den gleichgearteten JudenschafteiV. wo formelle Selbständigkeit zu geistiger Abgeschlossenheit wird, wo ortho- - (loxei* Nainen und orthodoxer Bahnten ganz un.beäbsichtigt jede Regung zu f 1• 11 c h t b ä r e r jiidischer Tut und empörstergender Vervollkommnung; auf fangen und. geistig ■s e lib.is tb t\ f 1־ i c d i g e 11 d lähmen, wo Fiktion und Selbsttäuschung• ... jeden . Willen zu hemmen und jeden thoragemäßen Tatendrang in;Bahn;’«!! halte!) vermögen, hier, ,g e 1* u d e .11 i e r in e h r ־ a 1 ■s a 1> d e r wT ä r t ׳s,* fordert die programmatische^ Zielsetzung üngeihinderteii . ' orthodbxeü Juäent1ims;_«eb1ete1*fech'’ einen stetigen ' Khhtakt ׳; tiiit (lei*׳ thörabelebten ganzen Gemein- | sclmft, die. lünselialtung jedes einzelnen Gliedes in den rauschenden Lebensstrom des. JTiomvolkos. in den Organismus der Gesamtheit. Isolierung führt zu Vereinsamung ud Versteinerung. Zusammensehlnß zu Vergrößerung und Verlebendigung. Das ist es. was einmal in aller Deutlichkeit gesagt werden soll. Unsere Verhältnisse "hier" in der Slowakei rufen mich Agudas jisroel für uns und unsere Nachfahren. * Wäre sie nicht schon da. müßten wir sie schaffen! אילי יערב Ausgewiihlte Aufsätze und Ansprachen. Von Jacob Rosen 11 e i in. 1 Jacob Rosenheim, der geistige Initiator und gegen־ wärtige Präsident der Weltorganisation Agudüth Israel und damit auch der Führer des gesetzcstreucn Judentums, hat sich auf Bitten seiner Freunde bereit gefunden, aus Anlaß der Vollendung seines 60. Lebensjahres eine Auswahl aus seiner, einen Zeitraum von fast 35 Jahren ausfüllenden Arbeit als Schriftsteller und Politiker hcrauszugeben. Freudig und dankbar werden die vielen Tausende seiner Leser und Hörer das Werk begrüßen. Wenn je, . dann dürfen die Arbeiten Rosenheims, die zwar zumeist für den 'Pag geschrieben, für die Stunde gesprochen waren, aber für die Dauer gedacht sind, den Anspruch erheben, durch Sammlung, Sichtung und Herausgabe vor dem Schicksal des Vergessenwerdens bewahrt zu bleiben. > Wie eine Durchsicht des Inhaltsverzeichnisses der beiden Bände ergibt,, spiegelt sieh in den Arbeiten Rosen־ heims■ die geistige Entwicklung und die äußere Geschichte des gesetzestreuen Judentums während zweier Genera־ tionen wider. Auf dem geistigen Erbe S. R. Hirschs fußend, es ausbauend, weiter entwickelnd und gegen Ver־ kennnung verteidigend (siche insbesondere die Beiträge zur Kthik und Aesthetik des Judentums und zur ״Aus־ trittsfrage“) erfolgt eine tiefschürfende Auseinander־ Setzung mit allen geistigen Strömungen des zcitgenössi־ sehen Judentums und ihren Trägern, wie Hermann Cohen, Martin Bubcr, Klatzkin, Breuer, Emil Cohn, Franz Rosen־ zweig u. a. mit dem modernen, durch den Zionismus ver־ tretenen ״Nationalismus“ und mit dessen Antipoden, dem ״Liberalen Judentum“. Neben das Ringen um das ״Welt־ anschauliche“ tritt ebenbürtig der Kampf für den äußeren Bau des gesetzcstreucn Judentums, für seine wesens־ gemäße ״Organisation“, die, von der Keimzelle der Orts־;gemeinde an bis zur Weltorganisation, für Rosenheims Weltanschauung mehr als ein Acußerliches, vielmehr die /Vorbedingung1 lebendigeh Werdens ■ ist. Mit! einer Selbst־. Verständlichkeit, die mühelos erscheint und die unsäglichen Schwierigkeiten und Kämpfe kaum ahnen läßt, erlebt der Leser die folgerichtige Entwicklung, die von der Orts« gemeinde über die Reorganisation der ״Freien Vcreini־ gung“ hinweg zum ״Landesverband“ führt und schließlich zur Gesamtorganisation, der weltumspannenden ״Agudath Israel“, dem schon früh erträumten, aber erst nach vielen Jahren der Aürbcreitung in Stadt und Land ange־ strebten Ziel.; : ' ־ ״Iwri Qnauchi“, illustrierte hebräische Fibel von M. S t e n k e 1, Verlag Josef llelf, Wien, T., 'Rabensteig 3. Der Verfasser der vor dem Kriege erschienenen hebräischen Tobel ״Kol Jcluida“, die mehrfach aufgelegt '•wurde und die in verschiedenen Ländern Eingang und ־Anklang gefunden hatte, schuf mit dem Buche ״Iwri Onauchi“ eine hebräische Lescfibel, die in jeder Hinsicht clen Anforderungen der pädagogischen ״Wiener Schule“ entspricht. Durch anregende Bilder soll das Kind das hebräische Aleph Beth erlernen, man möchte fast sagen, sich er־ spielen. Gleichwie in der ersten Fibel, atmet das Kind 1111־ bewußt den Geist des Hebräischen ein, wenn auch in ״Kol Jehuda“ Sätze der Bibel mehr zur Geltung kommen. ״Iwri Onauchi“ dagegen vorzugsweise davs Alltagsleben berück־ sichtigt.!Einleitend erscheinen Esther, Eli und Israel mit ihren Fußbällcn in schöner Dreß und spielen dem lernen־ den Kinde i, c und Umlaut ä vor. Die Mutter befaßt sich spielend mit Ihrem Kinde, Moses und Aron zeichnen mit ihren Stäben a und o, Ruth und Saul (u und au) werden dem Schüler liebliche Ge־ stalten. " Bild reiht sich an Bild, von dem Zeichner ׳.Weith entworfen, jedes in seiner Art kunstvoll und lehrreich. Bilder aus der Natur, aus dem religiösen Leben wechseln iii geschickter Weise einander ab. - Die" Texte zu den־ Bildern sind kurze •Sätze, kurze Gedichte, vom Meister der Sprache, geschaffen. David zum Beispiel macht seinem Freunde Bausteine zum Ge־ schenke, die Bausteine werden zum Davids־Turm geformt. Mit dem Buche erlebt das Kind die jüdischen : Feste, die ■ jüdischen Sitten und Gebräuche, jüdische Religion, und Geschichte. — Das Bild der Zionsburg .und Jerusalems regt an, dem Kinde vom Heiligtum und von jüdischer Lehre zu erzählen. Dem Chanukafest sind zwei Bilder gewidmet, ein Knabe, der die Menorah anziindet und ein Reiter, der auf hohem Rosse die Fahne der Makkabäer entfaltet, somit religiöse Unterweisung mit historischer Belehrung verbindend. Der Kikeriki weckt mit seinem Rufe (lie!Kinder :•aus dem Schlafe und malmt־ sie, das Morgen־Schema zu sprechen. Jedem Texte, über jüdische. Feste sind äußerst gelungene Zeichnungen vorgesetzt. Von der Gas'tfreünd־ Schaft Abrahams und "vom ״weidenden AIoscs'• sprechen^ die letzten Bilder. Zweifellos wird diese Fibel 'wie "die *!erste Fibel Stengels,•■'welche-gleichfalls? .in allen Volksschul־ . klassen. benützt werden kann, ihren Weg sich ,JjafynQ'n. Durch Text, Zeichnung, Druck, Papier und Ausstattung kann dieses Buch zu den besten Erscheinungen auf diesem Gebiete gezählt werden. L!׳ ־: Mit den Worten aus dem gelungenen Sehlußgedicht;,Sod*Aleph־Beth“ (das Aleph־Beth־Geh^ünnis). könnenj wir Verfasser, Zeichner, Drucker (Appel & CÖ.) ühd Verleger begrüßen: ״Ljfne chdl ho01־n aehabedehem“,;,Vor allem Volke ehre ich euch!‘י'.׳!!;״״!•!>׳.'• ׳‘:1 ־’־׳י!»•r־ ־ ׳ ־ •׳־.׳'״ ׳■■:;: .;. Di־'. Gottfried;F'r(euü1ua1.uu,y

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.