Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 46 (21.11.1930)
- Date
- 1930-11-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE N1\ 46 Boiiinger״Eiskasten sißä seit 1870 die besten Fabrik: Wien־?* KV., Sfaglgasse 10 ^3ei Mariahilferstr.!48) Tel. R35-8-47־ und R-39-5-38 Filiale: Wien, VMcö ßt&ggasse 17, Tel. B 32-3-80 Auf Menschen vertraut auf Sand gebaut. Von Jakob Teßler, Nürnberg. Wenn das Wcltrad auch sonst nicht stillsteht, seit Ausbruch des Weltkriege? rollt cs besonders mit rasendem Tempo dahin. Mit Blitzeseile, gleich dem rollenden Donner, nimmt es seinen Kreislauf, als schiene ihm die Erde zu heiß. Dem Historiker der letzten fünfzehn Jahre türmen sich Geschehnisse und Wandlungn entgegen, die ein Bild auf* und abwärts stürmisch brausender Meeres* Mellen zeigen, ohne Ziel und ohne Ende. Führende Staatsmänner zogen und ziehen neue Grenzlinien über G*ttes Erde und auch uns Juden sollte eine Kriegsbcseherung zuteil werden. Man deklarierte feierlich und posaunte in alle Weit hinaus: Das jüdische Land soll den Juden zurückgegeben werden; ״Palästina soll so jüdisch sein, wie England englisch“. Aber schon nach kurzer Zeit zeigte sich die Güte dieses Gnadenaktes. Die Grenzen Ercx־Jisrocls, die uns die älteste Landkarte, die heilige Schrift, genau bezeichnet, werden von Diplomaten nach einen! Jahrzehnt wieder beliebig ge* ändert und gesperrt — und die beglückenden Erdvcrteilet• , sorgen schon heute dafür, daß Palästina so englisch* arabisch wird, wie England englisch ist. selbst die כותל מערבי, (len letzten Rest jüdischen Heiligtums, versucht man durch Richtspruch, uns streitig zu machen und schon sind auch Stimmen dafür, die Gräber unserer Stammväter zu untersuchen, ob diese auch jüdischen Ursprunges sind ... Sollen wir Juden, ohne Unterschied, nach dieser schmachvollen Enttäuschung etwa Tränen vergießen? Nein! Unser Ercz*Ji.sroel von irgend einer Macht, mag cs die stärkste der Welt sein, zu erhalten, war und bleibt Utopie! Nie und nimmer werden wir durch königliche ׳Edikte, diplomatische Konzessionen und Deklarationen in Erezsjisrocl cinziehcn. Alle Mächte haben mit und unter sich noch so viel auszutragen, daß jede ihrer Bürg* schäften bezüglich Erez*Jisroels unzulänglich ist. Wir würden uns einen ChiluUHaschcm gröbster Art zu schulden kommen lassen, wollten wir unsere künftige Erlösung aus den Goluthländern von der Gewogenheit und Laune weltlicher Mächte abhängig machen und Erez*Jis1־oel, das uns G“tt allein gegeben und genommen', G“tt allein wieder geben wird, aus Menschenhänden als Gnadengabe in Besitz nehmen! Es hieße unsere Thora, unsere Propheten, unsere jüdische Literatur und unsere ganze Vergangenheit ignorieren, wollten wir auch nur eine einzige Sekunde daran zweifeln, daß über Erez* Jisroel letzten Endes nicht England und keine Macht der Welt, sondern eine höhere göttliche Macht verfügen wird! Wir beweinen nicht Englands ״Treubruch“, weil das ganze nur Bruch aber nicht treu war. Englands Palästina־Politik hat unsere Erfahrung bereichert — und wird vielleicht den an Gedächtnisschwäche leidenden Utopisten einen Denkzettel zurücklassen, künftighin keine □בארות בארות נשברי zerknickte Zisternen zu hauen und auf ה ר צ י ץ J p, ״zerbrochene Rohr nicht mehr zu bauen“! — Aus der erlittenen Schlappe müßten wir aber ausnahmslos die Konsequenz ziehen, wie wir Erezsjisroel wieder gewinnen können und gewinnen werden. Anstatt an den Türen sterblicher Menschen darum zu klopfen, um ihre Zustimung und Sympathie zu erlangen, sollten wir in unseren eigenen Reihen eine gewisse Revision vornehmen und uns ernst* lieh die Frage vorlegen: Sind wir auch alle reif und würdig und vor allem auch ernstlich gewillt, unsere Rückkehr nach Erez*Jisroel, nach dem Lande der Sch’chino anzütreten? So lange wir nicht hierauf mit einem absoluten und gewissenhaften Ja antworten können, sollen wir uns über die neueste Grenzsperre Erezijisroels nicht aufregen. Man wird darauf entgegnen: Immerhin bot doch Palästina tausenden unserer bedrückten Brüder Existenz* und Niedcrlassungsmöglichkeit. Wir fragen aber: Soll Erez־Jisroel bloß eine Futterkrippe, עיר מקלט, eine Zufluchtsstätte für Verfolgte, Heimats* und Arbeitslose sein? Oder soll etwa das heilige Land der Sammelpunkt und die Ablagerungsstätte internationaler Manipulation mit Auswüchsen nach europäischem Muster und System sein? Soll etwa der Scheinkultur mit ihrem ganzen Flitter des zwanzigsten Jahrhunderts durch jüdisches Blut und Gut itn auserwählten Lande freie Bahn gemacht werden? Ein solches Erezajisroel soll nie das Land unserer Zukunft sein! Unser Erez*Jisroel, gesehen mit den ‘Augen unserer alten, echten und nicht falschen und neueren Propheten, wie auch unserer alten Weisen, soll Licht und Mittelpunkt, der Schechina, also nicht nur Sitz Jisröels sein — die Schechina aber weilt bekanntlich nur da, wo G“ttes Lehre vorherrschend ist! Schaffen wir 'nun alle Götzen der Neuzeit aus unserer Mitte, befreien wir einen großen Teil unserer in den מ״ט שע״ט be* Endlichen Gldubensb'r&der, retten wir die heränwachscnde Jugend durch intensiveren, unverfälschten Thoraunterricht vor Niedergang und Zerfall, gründen wir echte Pflanz* ■ u. ehemaliger Jeimschützlinge, Dr. Krüger- Heim (fr. Elisabeth - Heim) lei I U r S41S40 Wien, II., Malzgasse 7 r!Sm5 Sabbafhaltendo fördert die Sabbathaltencfen I Neue Sprachschule vom Wiener Stadtschulrat konzessioniert, für die englische nnd franzflslsehe Sprache für weibliche Personen im ..Dr. Krüger-Helm“ Wien. II., Malzgasse 7. Tel. A-48-0-77 (10 bis 12 Uhr und 3 bis 5 Uhr). Kurse für Anfänger und Vorgeschrittene, an Nachmittagen und Abenden. Spezielte Kinderkurse. Erprobte, erstklassige Lehrerinnen. Billige Kursbeiträge. KonversatSons-Abende. Stätten für Thora, verbunden mit יראת ה׳ טהורה treten wir unerschrocken und ungeniert für eine Tcschmvo*Aktion* bei all unseren Glaubensgenossen ein, fordern wir lückenlose Respektierung unserer G“ttcs* lehrt, entfernen wir alle Spuren des goldenen Kalbes und kämpfen wir für göttliche Ideale, sorgen wir für sittliche Familienreinheit, ךן r 0 ר מ ש fl *ורזי ,ט ה י Sinne unserer G“ttcslchrc, schütteln wir gründlich jede Nachahmung nichtjiidischcr Sitten und Gebräuche von uns ah — kurz, werden wir Volljuden, wie unsere Ahnen es waren, dann werden alle Hemmnisse, die sich unserer Rückkehr ins Land der Väter entgegentürmen, wie Rauch verschwinden und die Grenzsperre wird für immer aufgehoben werden; denn wenn auch alle uns gegebenen Deklarationen trügen, die unserer alten Propheten aber wird zur vollen Wahrheit werden: יפתהו ״ .שעריך תמיד יומם ולילה לא יסגרוUnd offen stehen deine Tore immerdar — unverschlossen Tag und Nacht“; "חשף ה׳ את זתע קדשי לעיני כל הגוים וראו כל אפסי ארץ אח ישיעח אלסינו“ ,,Der Ewige entblößt seinen heiligen Arm vor den Augen aller Völker und es sehen alle Enden der Erde die Hilfe unseres G“t t c s“ (Jesaja, Kap. 60, 11, 52, 10). flHCtfRlCHTEFi Adas Jisroel (Schiffschul), II, Gr. Schiffg. 8 Es wird zur Kenntnis gebracht, daR ab heute der Preis für koscher Milch im Kleinverkauf 47 Grosehen für den Liter beträgt. Wien, am 17. November 1950. Der V o r s ta n d. Von der Wiener Agudah. Sonntag, den 23. November (3. Kislcw) d. J. um 7 Uhr abends sprechen im großen Vortragssaale der Agudas־Jis1־oel, Wien, II., Leopolds* gasse 6ז, Herr Redakteur Schabsc Schönfeld und Herr Vizepräsident Markus Hornstein über das Thema: ״Was lehren uns die polnischen Wahlen“. Gäste willkommen. Rabbinerwahl in Baden bei Wien. In der ,Sonntag, den 16. d. M. stattgefundenen Sitzung des Vollausschusses der israelitischen Kultus* gemeinde Baden wurde Herr Rabbiner Dr. Hartwig Carle* hach aus Berlin zum Oberrabbiner von Baden gewählt. Mattcrsburg. Ein erschütternder Trauerfall hat sich Montag, den Tp. Marcheschwan in der Kehillo Mattcrsburg er* eignet. Einer ihrer Besten, ר׳ ישי שאטטען ן״ל wurde im Alter von 48 Jahren, als er sich eben an* schickte, des Morgens das ביה הכנסת aufzusuchen, jählings vom Tode dahingerafft. Tiefe Trauer bemach* tigte sich all derer, die ihn kannten, und innige Teilnahme wendet sich seiner schwergeprüften Gattin und seinen unmündigen Kindern zu. Was er als Mensch, Gatte und Vater war, läßt sich kaum in Worten ausdrücken. Seine tiefgründige Frömmigkeit, seine Liebe zur חורה seine Verehrung für deren Träger und sein unausgesetztes Bestreben, Hilfesuchenden stets zur Seite zu sein, stellen ihn in die erste Reihe der Edlen und Frommen. Arme und Bedürftige fühlten sich bei ihm heimisch und für die Allgemeinheit zu wirken galt ihm als höchste Lebens־ freude. So bekleidete er durch viele Jahre Acmter in der Kchilloh, deren Charakter □צללה וגמילת חסוי beinhalten. Auch als. (ו ה ל Dl war er in der uneigennützigsten Weise durch viele Jahre tätig. Die allgemeine Beliebtheit und Wertschätzung, deren sich der Dahingeschiedenc in weitesten Kreisen erfreute, kam bei der ל וי ק. zu welcher, in großen Scharen Freunde und Verehrer aus nah und fern herbeigeeilt waren, deutlich zum Ausdruck. An seiner Bahre würdigten Herr Oberrabbiner S. Ehrenfeld, Herr Rabbinats*Assessor Taußig und Herr N. Nichtburg in tiefempfundenen Nachrufen die Persönlichkeit des so jäh Entrissenen. Ebenso nahm der Verein der Matters* bürget־ in Wien Gelegenheit, in einer Trauerfeier dem Schmerze der in Wien lebenden Landsleute Ausdruck zu geben. Hiebei sprachen die Herren: Rabbiner Benedikt, Bamuel Hirsch, Heinrich Sprinzeles, Emanuel Honigs* berg und Sekretär A. Neufeld erschütternde Worte schinerzbewegten Gedenkens Sp. Jacob-Rosenheim-Feier der Berliner Agudas Jisroel. Die vereinigten Orts-, Frauen- und Jugendgruppen der Agudas Jisroel veranstalteten am 12. November eine Feier zum 60. Geburtstage von Jacob Rosenheim, Gründer und ,Präsidenten der Weltorganisation Agudas Jisroel. In dem dichtgefüllten großen Saale waren alle!Berliner Freunde des Jubilars und auch Persönlichkeiten aus anderen jüdischen Lagern vereinigt. So bemerkte man außer ׳bekannten alten Agudisten, wie Dr. Nathan Birnbaum, auch den Dozenten Dr. Grünberg, Präsidenten des Weltverbandes Schomre Schabbos, Frau Dr. Eschelbacher, Dr. Aron Sandler, den bekannten Vertreter des Zionismus in der Jüdischen Gemeinde und im Landesverbände u. v. a. m. Auffallend groß war die Teilnahme ost- und westindischer Jugend. Dr. Meier Hildesheimer begrüßte die Erschienenen und legte dar, was Rosenheiin der gesamten Judenheit so liebenswert macht: Die Geschlossenheit der Personlichkeit, Treue zur Sache und zum Ziel trotz herbster Enttäuschungen und anspruchslose, keusche G-ttesfurcht, gereift am Beispiel eines altfrommen Vaters und einer Mutter, die als Verwalterin der Baron Willi von Rothschildschen WohLfahrtskasse in einem für die Verhältnisse vor sechzig Jahren erstaunlichen Weitblick die sozialen und kulturellen Probleme und Bedürfnisse des Ostens dem Westen nahegebracht hat. Einmütig wird die Absendung des folgenden Telegramms an Rosenheim beschlossen: ״Dem unermüdlichen Vorkämpfer für thoratreues Judentum, dem g-tterfüllten Jehudi und edlen, hilfsbereiten Menschen senden die im •Ilackeschen Hof versammelten Verehrer herzliche GrMßo.“ Erstklassig und billig bei Ledärer & Ko!hn, ^amii^ckerQi 81, Gr. Schiffgass3 IG II, Hollandstraße 7 Telephon A-41-4-45 Telephon R-47-4-95 WEISS•, FEIN- UNO M8LCHGEB&CK Scholetsatzen s II, Hollandstraße 7 Veikaufsstelie für den 9. Bezirk: IX, Glasargasse IC, Telephon A-10-G-50 Dr. Hildesheimer gibt sodann Kenntnis, von einer großen Zahl von ■Begrüfiuugskundgebungen befreundeter Organisationen. Die Festrede über ..Jacob Bosenheim mul sein Werk“ hält Dr. phil. Maximilian Landau, ln 'seinem großangclegten essayartigen Vorträge geht er aus von der Lage des Judentums, vor allem des glüubig-tliovatreuen. beim Auftreten Bosenheims, die gekennzeichnet ist durch mangelndes Zusammengehörigkeitsgefiihl. innere Aushöhlung mul ängstliche Vorteidigung früher erkämpfter Positionen. Bosenheim erst gab. getrieben• von den Erfordernissen religiöser Praxis, geleitet von einer neuartigen, großzügigen Konzeption (ler Jiulenfrage mul luTniehtet von S. B. Ilirschs Ideologic mul ITerzlsclu'u Impulsen, dem verstreuten Volke Einheilswillen, Selhstbewiißtscin im Geistigen mul innen' Würde zurück, sieh manifestierend in Agudas Jisroel. #die er unter Ueborwimlmig immenser, wenige Jahre vorher miiibcrstciglieh scheinender Hemmungen schuf und zu einem wichtigen Faktor des jüdischen Lehens machte. Die Größe dev Idee zeigt(' Landau an dem Dualismus von Theokratie mul Demokratie auf. roprüsentiert durch ..Moezes Chachme Hatlmuroh“ (Babbinischer Bat) und ..Kenessioh Gedauloh" (Weltkongreß). Die Linien dieser Entwicklung aus der ihres Gründers verfolgend, schloß der Hcdncr mit dem W'unseho für Rosenheim, daß er bleibe ..von der Liebe des Volkes getragen, dem er sein Leben verseil rieben hat“.!Dr. Roliert Weiß behandelte ״Jacob Rosenheiin. den Denker“ an Hand der jüngst publizierten ge- ■sammelten Reden mul Schriften. Er stellte gegenüber als harmonische Koinponenten in Bosen heims Wesen •sein Wort von der ,,Thora als der organisierenden Seele des jüdischen Volkes“ mul seine glühende, stets betätigte Zionsliebe mul hob vor allem die Wirkung .•Rosenheims auf einen Kreis wertvoller Menschen hervor. die er aus Lauen oder schon A])gefallenen zu ־־treuen Thorawächtcrn gebildet hat. Jüdische Gemeindewahlen in Deutschland. Die .Funktionsdauer verschiedener jüdischer Ver* txetungskörper in Deutschland, darunter auch die ein* ׳/einer Landesverbände, läuft demnächst ab. Mit Rück* sicht auf den durch den Ausfall der Reichstagswahlen gekennzeichneten Ernst der Lage waren in den letzten Wochen von verschiedenen Seiten Versuche unter* nommen worden, ein Abkommen zwischen den Parteien zur Vermeidung von Wahlkämpfen zu erzielen. Bedauer* licherweise hatten aber diese Bemühungen, an denen sich auch die Berliner Gemeinderabbiner mit Dr. Baeck an der Spitze beteiligten, nur geringen Erfolg. Es werden daher namentlich in _ der Berliner Gemeinde in der nächsten Zeit schwere Wahlkämpfe stattfinden. ו Bis zum Sonntag, den 9. November, an welchem Tage die Frist für Einreichung von Wahlvorschlägen, betreffend die Wahlen zur Jüdischen Gemeindereprä* sentanz, verstrichen war, wurden bei der Hauptwahl־ leitung außer den Listen der Parteien, die sich schon bisher an den Gemeindewahlen beteiligt hatten, nämlich des Liberalen Vereins für die Angelegenheiten der Jüdischen Gemeinde, der Jüdischen Volkspartei, der Religiösen Mittelpartei, cler Konservativen und der Poale Zion, noch folgende Listen eingercicht: Positive Liberal־jüdische Vereinigung, Ueberparteiliche Vereint* gung, Deutsche Liste und noch eine Liste, über deren Authentizität eine Entscheidung noch nicht ge* troffen ist. Amliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde Wien. Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 22. No* vember d. J. findet um 3 Uhr nachmittags der Jugend* gottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Ge* meinde* und Bezirkssynagogen Staat. Unentgeltliche Barmtizwah־־Kurse. Um den Kindern mittelloser Eltern Gelegenheit zu geben, sich für die Barmizwah vorbereiten zu können, hat der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien unentgeltliche Bar* mizwah*Kurse eingerichtet. Die Kurse finden allwöchent* lieh an folgenden Tagen statt: 1״ Seitenstetten* gasse 4, 4. Stock (C h o r s c h u 1 e), Freitag von 2 bis halb 4 Uhr nachmittags; XX., Othmargasse 3 6, Mezzanin, Sonntag von 8 bis 10 Uhr vormittags und Samstag von 6 bis 7 Uhr abends. Dauer der Kurse unge* fahr drei Monate. Predigten in den israelitischen Gemeinde* und Be* zirkssynagogen. Freitag, den 21. November 1930 werden bei dem um 4 Uhr 15 Minuten beginnenden Abendgottes־ dienste in nachbenannten Gemeinde* und Bezirks־ Synagogen Predigten abgehaUen, und zwar: II., Tempel* gasse 5 (Rabbiner Dr. M. Grunwald); VI., Schmalzhof* gasse 3 (Rabbiner Dr. J. Dobinsky); IX., Müllnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz); XIII., Eitelberggasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin); XVI״ Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach); XVIII״ Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang). Exegetischer Vortrag. Samstag, den 22. Novem* her 1930, 4 Uhr nachm.: XIX., Dollinergasse 3: Rabbiner Dr. A. Frankfurter. SluHpfingen ocr $aut unb unfcGüne •fjautfarbe nerroenbet man as heften bie fd;neeig־u)eifje, fetifreie Creme Leoelor, melclje beu Sänbett unb bem (5efid)t jene matte SBeifee uerleUjt, bie ber norncljmcn 2)ame erroünfcGt ift. Gin befonberer Vorteil liegt aucl) barin, bajj öiefe matte Kreme vd u n b e r 0 ס U 1 ii I) l e n b bei 3uärei3 ber Saut initft unb glei<f)3eitig eine D0t5üglid)e Unterlage für Ißubev ift. 2>er nadjfjaltige ®uft biefer Creme gleidjt einem tciuftifd) gepflüdteu ,Jrüljlingsftraufj neu Sleildjen, ׳־UtatglödcGen unb ^lieber, ohne jenen bcnidjtigten 9R0id!u&* geru& ben bie »orneljme SBelt oerabfcGeut. — $reis ber u:ube Kc. 8.— unb Kä. 5.—. Sütrifam unterftiitjt burd) ßeobor־CL־beI־Sctfe, Kö. 5.— bas Stück — 3n allen £f)lorobont־©ertaufsftellen 3u Gaben.