Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 43 (31.10.1930)
- Date
- 1930-10-31
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 JÜDISCHE PRESSE!Nr. 43 Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde Wien. Konstituierende Sitzung der Zcntralkommission für sozinle Fürsorge der Israelitischen Kultusgenieinde Wien. Gemäß den Bestimmungen der vom Kultusvorstände beschlossenen ß e o 1־ g a n i s a t i o n des F ii 1sorge wese ns wurde als oberstes Organ Für dieses Arbeitsgebiet die e 11 t r a 1 k o m m i s s i o n f ii r s o- /. i a I e F ii r s o r g e der Israelitischen Kult 11 sgemeinde VV i e n“ statuiert. Die Zcntrnlkommission. welche sich aus dem Präsidium und der Fürsorgekommission der Kiiltiisg’cmeimlc, den Obmännern der Kommissionen für das Spital und das Versorgungshaus. Ferner aus zehn ernannten Mitgliedern sowie aus den Obmännern der neugeschaFFenen B e z i r k s F ii 1־ s o r g ekommission en zusammensetzt. hat am 23. ()ktober laufenden Jahres im Sitzungssaale der Kultusgemeinde ihre konstituierende Sitzung abgehalten. Oer Präsident der Kultusgemeindc, Prof. Dr. Alois Pick, der mit den beiden Vizepräsidenten Dr. Jakob O r 11stein und Dr. JoseF Lei wen herz sowie dem Amtsdirektor lieg.-Bat. Guido Fuchs gelb erschienen war. g־ab eine historische Darstellung über die Fntwieklung des jüdischen Wohltatigkeitswesens in Wien. Hierauf übernahm der Obmann der Zentralkommission, Kultusvorsteher Dr. Isidor Klubcr, dem Aorsitz und gab der Genugtuung Ausdruck, daß es endich gelungen ist. das laugerstrebte Reformwerk auzubahnen. Besonders begrüßte der Obmann unter lebau Beifall der Anwesenden die Präsidenttm der ,.Weiblichen Fürsorge“, Frau Regine U I 111 a 11 11. als Reprüsentantin der jüdischen Frauen Wiens. Die Berufung einer Frau in eine offizielle Kommission der Kultusgemeinde stellt eine dem Zeitgeist entsprechende Neuerung dar, die auch darin zum Ausdrucke kommt, daß eine Anzahl jüdischer Frauen in den Bezirksnirsorgekommissionen mitwirken werden. Der Umstand, r, T" ^'C Sß’tze der Fürsorgezentrale Amtsvorstand Lmil Engel beruFen wurde, dem als Abteilungsleiter 1' au^!11!11.. ' ״." c יי ^Cl’ll('r d('1' bisherige Amtsleiter des Wohl tat igkeitsamtes Rudolf K ra us und Frau Buudesfiirsorgerat R. B. Schwarz zur Seite stehen, berechtigt zu der Annahme, daß das schwierige Werk gelingen wird. Aintsvorstand Emil Engel erstattete sodann ein Reterat über die bisherige Tätigkeit der im Mai I. J. eingesetzten Fiirsorgezentrale, wobei er hervorliob, daß neben den organisatorischen Vorarbeiten die Herausgabe der ersten Nummer der ״Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, U n s c r F ii r s o r g e w e r k“ und die Abhaltung einer Konferenz zwecks Regelung der Wanderfürsorge bewerkstelligt wurden. Nur allmählich wird sich die Reform des Fürsorgewcsens durchführen lassen. Die eigentliche ausübende Tätigkeit umfaßt viele Gebiete, denen nach einem großzügigen Programm weitere sozialpolitische Aktionen und insbesondere tiucli solche der Wirtschaftsfürsorge ang*erciht worden ׳sollen. Die Erklärung, die der Referent auch namens seiner Mitarbeiter abgab, wonach sie bestrebt sein werden, das Acußcrste zum Gelingen der vorschwebenden Ziele beizutragen, wurde beifällig aufgenommen. Außer dem Obmann Dr. Isidor Klubcr und dem Obmannstellvertrcter Kultusvorsteher Börserat Ignaz Glück, welche diese Aemtcr kraft der Bestimmungen des Organisationsstatuts bekleiden, wurde als zweiter Obmannstellvertrcter der Zentralkommissiou Professor Dr. Julius Zappert gewählt. Weiters wurden die im Organisationsplan vorgesehenen drei Sektionen aus der Mitte der Mitglieder der Zcntralkommission gebildet. Der Obmann der Zcntralkommission und die erwähnten Obmannstellvertreter übernehmen die Leitung der drei Sektionen, wobei als Obmannstellvertrcter für die Sektion I für Organisation, Administration und Kontrolle Komm.-Rat Karl Kl empor er, für die Sektion II für allgemeine Fürsorge Kultusvorsteher Dr. Leo Landau und für die Sektion III für Jugendfürsorge Dr. Josef ßondi bestellt werden. Die genannten Obmänner und Obmannstellvertretcr bilden das aus sechs Mitgliedern bestehende Exekutivkomitee der Zentralkonimission, dem die Vorarbeiten für die Festsetzung des Fürsorgebudgets pro 195t übertragen wurden. Nach Schluß der Sitzung traten die Obmänner der Bezirksfürsorgekommissioucn zusammen, um über die eheste Einberufung dieser Stellen Beschluß zu fassen. Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 3t. Oktober 1930, werden bei dem um 4.30 Uhr beginnenden Abendgottesdienst in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssyiuigogen Predigten abgehalten, und zwar: 1., Seitoustettengas.se 4 (Rabbiner Dr. M. Griinwuld); II., Paznu1nitengas.se (j (Rabbiner Dr. Z. Taubes): V., Siebentbru1mengns.se la (Rabbiner Dr. M. G. Mehrer): XV., Turuergasse 22 (Rab- Einer Dr. 1. Taglicht). — .Exegetische Vorträge am Samstag, den I. November 1930: XIX., Dolliuergasse 3 UJ^hr nachmittags, Rabbiner Dr. Arnold Frankfurter); XXL, U01izrneistergas.se 12 (beim Vorinittagsgoltesdienst, 10 Uihr vormittags, Rabbiner Dr. M. Rosenmann). Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den I. November I. J., findet um 3 Uhr nnch.mittags der Jiigendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeindeud Bezirkssyiuigogen statt. Kon kn rsn us.se!! reib ung. 1 1111 Spital, der iisrnol. Kultusgenieinde, Wien, XVIIL, Währingor Gürtel 97, gelangt au der 1. tu e 11 t z. A b t e i I 11 11 g eine S 0 k 11 11 <1 a r a r 7. t e n!s s t e I I e zu r Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: Die üsterreichische Stnatsbiirger.sehaft, lediger Stand, die Bereehtigung zur Ausübung der Heilkunde in der österreichisehen Republik, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein von einem Vorstand einer internen Abteilung dos eigenen Spitals ausgestelltes Zeugnis) und ein Alter von unter 35 Jahren. Mit der Stelle ist nebst dem in der Besoldungsreform für die Abteilungsürzte des Spitals d er :israelitischen Kiiltusgemeinde fixierten Barbezug. die Benützung einer möblierten Naturalwohmuig samt Beleuchtung, Beheizung und Bedienung sowie die volle Verköstigung verbunden. Für die letztere werden die Eigenkosten von den Monats- Bezügen in Abzug gebracht, wobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. Mit den Personaldokumenten :(Geburtsschein, Ueiinatschoin, Diplom,!Nachweis der Zugehörigkeit zum Judentum, Zeugnisse über die!bisherige fachliche Verwendung) belegte Gesuche ind an den Vorstand der Israel. Kultusgemeimle, Wien, L, Seitenstettengasse 4, .bis längstens 2 0. November 1 9 3 0 zu überreichen. Wien, 27. Oktober 1930. Der Vorstand der;israel. Kultusgenieinde Wien. Die ״Talmnd-Ti10ra“-V0lksschale in Wien. Ein Beitrag zur inneren Geschichte der Wiener Jndengemeinde. Von L. Moses. (Fortsetzung.) ein Papierfabrik und der und Naturgeschichte. Lehrer Skufezky und Ehe wir uns nun dem nächsten erhalten geblichenen Jahresberichte zuwenden und den Lesern auch das älteste, im Schularchiv noch erhaltene Klassenbuch vorführen, soll noch einmal ein rückschauender Blick in die alte Schule geworfen werden, bei dem uns der im Jahre 1839 geborene Herr Nathan Band, der zu den wenigen noch überlebenden Schülern der ״Talmud Thora“ gehört, seine Erinnerungen zur Verfügung stellt. Wenn man das Haus Sterngasse 4 betrat, mußte man erst einen Hof passieren und im Hinterhause, dessen Fenster nach der Salzgasse zu geöffnet waren, über eine Stiege in das erste Stockwerk gehen. Dort waren die zweite, dritte und viert(' Klasse sowie das Betzimmer untergebracht. das an Samstagen und Feiertagen noch durch die vierte Klasse als Betraum für Frauen vergrößert wurde. Im zweiten Stockwerk befand sich neben der W ohnung des Oberlehrers Löwit noch die erste Klasse. Alles in allem herrschten recht gemütliche Zustände in diesen weiten Hallen und mau brachte am Nachmittag־ dem Oberlehrer sogar den Kaffee in das Schulzimmer. Die Klassenzimmer waren, trotzdem sic sich in einem sehr altertümlichen Gebäude befanden, hell und freundlich und besaßen auch Gasbeleuchtung. Und in diesem bescheidenen, nach Möglichkeit aber für einen rationellen Schulbetrieb eingerichteten Milien wurde mit Hochbetrieb an der Ausbildung und Ertüchtigung der der Schule auvertrauten Knaben gearbeitet. Der Oberlehrer Löwit. dessen Frau gelähmt war und von dessen Söhnen der eine als Oberkantor der türkisch-israelitischen Gemeinde in Wien bekannt wurde, während ein anderer Ministerialsekretär im Handelsministerium, ein dritter Prokurist einer großen vierte Gründer der Firma O. Löwit wurde, unteriehtete Zeichnen, Geographie Lehrer Groag unterrichtete Pentateuch und außer diesen gab es noch einen zwei namens Deutsch, die aber nicht miteinander verwandt waren. Der eine dieser beiden Deutsch wurde zur besseren Unterscheidung, da er ein wenig beleibt war, der ״Dickdalsch“ genannt., während der andere, der deutsche Sprache und Gesang lehrte, da er immer ein Rohrstäbchen bei sich führte, das er aber, wenn er erzürnt wurde, nicht zum Schlagen verwendete, sondern zerbiß, der ״Staberlbeißer“ genannt wurde. Der normale Unterricht dauerte von 8 bis 12 und von 2 bis 6 Uhr eilischließlich des etwa die Hälfte dieser Zeit beanspruchenden Unterrichtes in den religiösen Fächern und zu diesen. Stunden kamen dann noch in der Zeit von 6 bis 8 Uhr jene heiligen Stunden, in denen die Worte der Mischna und Gemara frischen Knabenlippen geläufig gemacht wurden und im Herzen der entjudeten und entjudenden Metropole kühn in die Nacht hinausklangeu. Da kamen denn auch diejenigen, die die Schule deshalb ins Herz geschlossen hatten, weil sie gerade die Bene anijim suchten, von denen die Thora ausgehen sollte, um sich an der heiligen Melodei der Abaje und Rowe, die in ihrem durch Jahrhunderte geheiligten Tonfall aus reinem Kindermund ihre welterhaltenden und Gottesreich gründenden Gedanken kündeten, erquicken wollton. Es wurde schon einmal darauf hingewiesen, daß Rabbiner M. L. ICohn einer der eifrigsten dieser Freunde der ״Talmud-T hora“-Volksschule war und für die Bekleidung ganz armer Schüler Sorge trug. Diese Kleider wurden von der Wiener Niederlage der bekannten Proßnitzer Kleiderfirma Mandl gespendet. Außer den bereits genannten Schülern der ״Talmud ־ Thora“ ־ Volksschule sind aus dieser Periode nach der Erteilung des Oeffentlichkeitsrechtes noch bekannt: die Brüder Austerlitz, Leopold Band, Emil ßardach, Siegfried und Josef Beer, ChJamtatsch, Duldner (Floridsdorf), Feigl, Willi. Feldbaum, Hift, Leopold Hirsch und Bruder, Karpeles, Adolf mul Oskar Knöpfelmacher, Kolm (Kolm & Neuniann), Professor Kühner, Michael Kunstadt, Eduard Lindner, Hermann Löw, Alexander Löwit, bft־ael Mond, Moses Nagler, Stockerl, Gustav Stengel und Dr. Ignaz Wertheimer. Im Anhänge wird dann noch Gelegenheit sein, alle Schüler der älteren Jahrgänge, soweit sie sich gemeldet haben oder sonst eruiert werden konnten, zu verzeichnen und die von einzelnen dieser Schüler übermittelten Erinnerungen an die Schule wiederzugeben. Der nächste uns vorliegende Jahresbericht wei ß natürlich auch nicht viel Erfreulicheres zu erzählen. Fs ist der ..Jahresbericht... für das Schuljahr 1870/71“, der in Wien 1872 erschienen ist. Auch damals befand sich die Schule noch in der Sterngasse Nr. 4. und der Bericht sagt unter anderem: ״Zwar hat der Schulbesuch im allgemeinen keinen Abbruch erlitten, da die Schüleranzahl genau wie im Vorjahre 2(V2 betrug. Es reduzierte sieh dagegen die Zahl der Schulgeld entrichtenden Kinder auf 110 mul erfuln־ eine noch weitere Verringerung heim Beginn des laufenden Schuljahres. So auffallend nun diese Erscheinung bei den prosperierenden, von fachmännischer Seite wiederholt gewürdigten und anerkannten Leistungen unseres st rebsamen Lehrkörpers auch an und liir sich sein mag, so findet sie doch ihre natürliche Begründung in einem Uebelsiande, auf welchen wir die Aufmerksam keit unserer Gönner schon seit Jahren zu lenken uns erlaubten, in dem leider noch immer zu beklagenden Mangel eines den Sch ul zwecke 11 entsprechend eingerichteten wie den sanitären Anlorderungen genügenden — eigenen Schulhauses.“ Außer dieser Feststellung enthält der Bericht nebst minderwichtigen Rech n 11 ngabscli Hissen und dergleichen noch eingehende Angaben über den Lehrkörper, die wir hier folgen lassen: Wilhelm Löwit, dirigierender Oberlehrer, Lehrer der 3. Klasse; Dienstjahre an dieser Schule: 10. Fiminuel Groag, Lehrer der 4. Klasse; Dienstj ah re an dieser Schule; 6. Emanuel Deutsch. Lehrer der 3. Klasse; Dienstjahre au dieser Schule: 9. Gabriel Deutsch, Lehrer der I. und 2. Klasse; Dienstjahve an dieser Schule: 3. Daniel Skiidezki, Lehrer des hebräischen Faches in cler L uncl 2M\lasse und Talmudlehrcr der 1. lind Simon Deutsch, Taltnudlchrcr der 3. und 4. Abteilung; Dienstjahre an dieser Schule: 3. ln dem Zeitraum, der zwischen diesem und dein nächsten uns erhaltenen Jahresbericht liegt, ging endlich der lange gehegte Wunsch, ein eigenes Schulgebäude beziehen zu können, in Erliillung. Leider liegen eingehendere Berichte, Protokolle oder dergleichen darüber nicht vor. Der Jahresbericht vom Jahre 1877 über das Schuljahr 1873/7(1 weist aber schon mit Befriedigung auf die Bereits bewerkstelligte lieber- Siedlung in tlaswom Vorstände aiigekaufie Hans hin. Fs läßt sich leicht ausmalen, welcher Summe von Arbeit es seitens des Vorstandes bedurft haben mochte, die zu diesem Kaufe evlorderlichen Mittel atilzubringen. Noch dazu machte ja Wien in den Siebzigerjahren eine ökonomische Krise durch, wie nur unsere Nnchkriegsgeueration sieh sie wieder lebhaft vorstellen kann, und das jüdische Wien, das immer das empfindlichste Barometer aller Krisen darstellte, mochte auch damals am meisten in Mitleidenschall gezogen gewesen sein. Allein, der Umstand, daß der im Jahre I8bb nach Wien berulene spätere Obericibbiner Dr. Moritz Giidcmann gerade in diesem Jahresberichte zum ersten Male als Ehrenpräsident erscheint, läßt den Schluß zu, daß er und mit ihm und durch ihn alles, was damals in der Gemeinde Bang־, Ansehen, Mittel und Beziehungen besaß, anders als ehedem und stärker als seither am Wohl und Wehe dieser einzigen jüdischen Schule Wiens Anteil nahm. Jahresbericht... Leopoldstadt, Malzgasse Nr. 16, von November 1873 bis Ende Dezember 1876. Wien. 1877. Im Selbstverläge des Vereines. Druckerei der ״Presse"; Leop. Kugler. ״Indem wir hieniit den Rechenschaftsbericht über die Gebarung des Jahres 1876 unseren verehrliehen Vereinsmitgliedern übergeben,■ haben wir vor allem aul die nunmehr bewerkstelligte Uebersiedhing unserer VereinsscTude in das vom Vereinsvorstande angekauite Maus. II., Malzgasse Nr. 16, hinzu weisen. .« » Das Haus wurde zu Schulzwecken adaptiert, (5s wurde dein Bedürfnisse unserer Volksschule und dem Staatsgesetze durch Einführung des T urnunterrichtes in sämtlichen Klassen und Anschaltung von Lehrmitteln usw. im weitesten Sinne Rechnung getragen usw. Wien, im Jauner 1877. Der Vorstand: Dr. M. Giidemann, Heinrich Berger,! Präses ad honores. Präses. Anton Bing, J. L. Freistadt, Jacob Neurath, Jakob!Kreißl, Isaak Frieclländer, M. L. Kolm. M injan-V orstand: L. II. Löwy. Gh. Neumann. Lelirkörper: W.!Löwit, dirig. Oberlehrer, Emanuel Deutsch, Ignaz Löw, Wilhelm Neurath, E. Geicll, Turnlehrer, Joel :Deutsch, Talmud loh rer.