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Jüdische Presse · 1930-10-31 · 43 (31.10.1930) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
43 (31.10.1930)
Date
1930-10-31
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 43 JÜDISCHE PRESSE Seite 3 tung. <1.1 H andere meinem Beispiel folgen werden, über ('int' Million Dollar in l’nliisiinn investiert. Wir hoben unser Bestes getan. Meute ist ■Dr. Wei/.innn״. der •Jo 11 re liiudurr!) ('inen selbstlosen englischen Patriotismus!111 den Tag gelegt hat. kör|)erlicl1 und seelisch gebrochen und hat demissionit'rt. Zu meinem iit'fen Bedauern muH ich den Yorsiiz im Administrative Committee der Jewish Agency niederlegen. Ich höbe <len Erklärungen. die l.ord!’•ossfield im Namen der englischen Regierung mir gegenüber gemocht hot. yertrout. — dos jüdische Volk ist dodurch irregeführt worden. Die Aul rechtorholtung jener Beziehungen zur englischen Regierung, die di(' Stellung eines Vorsitzenden des Administrotive Committee bedingt, ist mir weiterhin unmöglich. Ich schlüge die Einsetzung eines interimistischen Komitees zur Kortfiilirung der Geschäfte der Jewish Agency vor. Unverändert bleibt mein(' Ergebenheit für die jüdische Suche und für Palästina. Ich werde weiterhin meine besten Kräfte dem Werke widmen, dos unsere tiefsten Interessen berührt. In einem Zeitpunkt voll Hoffnung und Knlhusiosmus hoben sich Zionisten und iNiohtzionistoii .gefunden, um PnUistinu oufzubouen. Sit' werden noch inniger verbunden bleiben angesichts diesei• tragischen Enttäuschung. Wir vertrauen darauf, doli der Sinn des englischen Volkes für Recht und Billigkeil und die verständnisvolle Kinsicht der öffentlichen Meinung in ■allen Ländern es uns ermöglichen werden, die gegenwärtigen .Hindernisse zu überwinden. Wir geben aus der Fülle der .einlangenden Nachrichten im nochstehenden einige Berichte wieder, die die gegenwärtige Logo beleuchten und die allgemeine' Mit?״ stimmung über die Entwicklung der englischen Pnlastinopolitik zeigen: Die Klageniaiici'koinimssion tritt in Stockholm zusammen. Der Schweizer Oberrichter Borde, Mitglied der KLigeuuiuerkommission des Völkerbundes, teilte dein JTA-Vertreter mit, doll die drei Mitglieder der Konimissiou im Verlauf der nächsten Woche in Stockholm zu einer .Beratung zusammentreten, die voraussichtlich eine volle Woche in Anspruch nehmen wird. Die 'Konimissiou wird die von den streitenden Parteien vortreteneu Thesen eingehend prüfen, die vorliegenden Protokolle und ]Dokumente in einer gemeinsamen Ausspräche analysieren, wobei die Kommissionsmitglieder untereinander ihre Meinungen anstauschen werden. Der endgültige Bericht wird in einer zweiten Sitzung der Kommission, die im Verlaufe des Jahres 1950 stattlinden wird, abgefaHt werden. Wcdci* Agudali noch Brüh Schalom nehmen am Legislative Council teil. Der Führer der Agudas Jisroel, Rabbi Blau, erklärte, die Agudali werde die jüdische Einheitsfront nicht sprengen und sich, entgegen ihrer ursprünglichen -Absicht, an den Wahlen zum Legislative Council niclr? beteiligen.!Der Brith Schalom hat dem Waad Lcunii formell bekaunigegeben, daß seine!!Mitglieder sich weder au der Waid zuin Legislative Council!beteiligen, noch einer Berufung in diese Körperschaft Folge leisten werden. (Diese Meldung wird allerdings, soweit sie die Agudali betrifft, durch ein Telegramm des Rabbi Blau deinentiert. Die Red.) Scharfe Erklärung Lloyd Georges gegen die neue Palästinapolitik der Regierung Macdonald. Lloyd George hat die folgende Erklärung dm־ Oeffentlichkeit übergeben: Die ohne vorherige Befragung .der Vereinigten Staaten von Amerika, .Frankreich, Belgiens,!Italiens und unserer eigenen Dominions abgegebene Erklärung der englischen Regierung über ihre künftige^ Palästina- Politik bedeutet den Widerruf eines großen Teiles jenes feierlichen Versprechen, ein jüdisches National.licim in Palästina errichten zu helfen, das in einem feierlichen Augenblick gegeben wurde. Dieser Widerruf wird zur Folge haben, daß auf der ganzen Welt von einem ״per- 115(1011“!Alb io 11 ■gesprochen werden ׳wird.!Ich!will ernstlieh hoffen, daß die Regierung ihre Stellungnahme einer Revision unterziehen wird, da ich kaum glauben kann, daß bei der Abfassung der letzten Regierungserklärung allen Umständen voll Rechnung־ getragen worden ist. Ich setze mich restlos für eine gleichartige Behandlung der beiden Palästina bewohnenden Volksstämme ein, bin aber der Meinung, daß die von den Alliierten in bezug auf Palästina eingesehiagene Politik keine U11gerechligkeit gegen die Araber bedeutet. General Samts fordert von MaeDonald die Abgabe einer neuen Erklärung, daß die englische Palästina- Politik gemäß der Balfour-Dcklaration »ungestaltet werden wird. General Sunds, der frühere südafrikanische Promier, der dem Kriegskabiuett Lloyd Georges angehende, welches .1917 die Balfour-Doklaralion,!betreffend die Frrichtung eines jüdischen Nutionalheimes in Palästina, verkündet hat, hat aus Kapstadt an den englischen Miuiislerpräisidenteu Ranusny MaeDonald da.s folgende Telegramm gerichtet: Als einer derjenigen, die für die Ballon r-Deklnratio 11 verantwortlich sind, bin ich tief 'beunruhigt über die von der gegenwärtigen englischen Regierung eiligeschlagene neue Palästinapolitik, welche einen Rückzug von jener wiederholt durch Regierungserklärungen 1)0kräftigten Palästinapolitik bedeutet, die der jüdischen Welt in dezidierter Form tatkräftige Unterstützung Fuglands beim Aulbau des Jüdischen National heims versprochen hat. Ich fordere von der englischen Regierang nachdrücklichst die Abgabe einer Erklärung, daß sie die durch die Balfour-Deklaratiou übernommene Verpflichtung treulich erfüllen und ihre Palästinapolilik dieser Verpflichtung entsprechend umgestalten .wird. Baldwin, Cluvmberlain und Amery protestieren. ln den ״Times“ wird ein Brief, gezeichnet von den konservativen Führern, dein früheren Minister- Präsidenten Baldwin, dem früheren Minister des Aeußern, Chaniberlain, und dem früheren Kolonienminister L. 8. Amery, veröffentlicht. Der Brief beginnt mit dem Ausdruck des Bedauerns, daß Dr. Weizmann im Hinblick auf . die Regierungserklärung von der Leitung der zionistischen Bewegung zurückgetreten ist, und mit einem Tribut an die Loyalität, mit der Doktor 'Weizmann durch/ zwölf Jahre trotz vieler Schwierigkeilen und Futtüuschuugen sich bemüht lmt, mit der englischen Regierung zu kooperieren. Die Verfasser des Briefes sind überzeugt, daß Dr. Weizmann die Auf- Ein Schnupfen dauert 9 Tage sagt man. Welch eine unange־ nehme Zeit! Sie sind mißmutig und verdrossen. Ihre Tagesarbeit leidet unter ihrer körperlichen Indiss Position. Deshalb empfinden Sie die Nachteile dieser Erkrankung noch viel länger, auch dann, wenn sie keine schlimmeren Folgen hatte. Setzen Sie sich solchen Unannehm? lichkeiten nicht aus. Für Ihre Gesundheit ist Abhärtung geboten durch regeU mäßige Körpermassage mit dem MenthoUFranzbranntwein ALP A gal)e. der Regierung die Durchfiihi'ung de« Mandats zu erleichtern, erfüllt hat, solang(' sieh dies mit seinen Pflichten gegenüber seinem eigenen Volke vereinbaren ließ. ‘ 1 _ Der Brief der konservativen Eiihrer endet mit folgender Erklärung: ..Wir sind uns aufs tiefste der zweifachen Verpflichtung sowohl den Juden wie den Arabern gegenüber bewußt, die im :Mandat verkörpert ist, und die die ׳Grundläge der Politik gebildet hat, welche .seither von der englischen Regierung verfolgt wurde. Was wir bedauern, ist. daß die Regierung diese Politik aufgegeben zu haben scheint. Indem die Regierung Dr. Wieizmanns Vorschlag, eine jüdisch-arabische Verstündigungskonferenz einznberufen, unbeachtet ließ, entmutigte sie die Bemühungen der jüdischen Führer, die darauf ausgingen, die ein vernehmliche Stimmung zu fördern, welche die Regierung selbst als die notwendige Bedingung zur Lösung der Palästinaprobleme betrachtet. Ohne weder den Arabern noch •den Juden zur Darlegung ihrer Meinungen Gelegenheit gegeben und ohne dem Parlament gestattet zu haben, seine Stimme zu erheben, hat die Regierung׳ eine Politik festgelegt, die von so endgültig negativem .Charakter ist, daß sie uns im Widerspruch zu!stehen scheint, nicht nur zu ׳der Forderung ׳des Völkerbund,rates, dahingehend, daß es den Intentionen des Mandats widersprechen würde, wenn das jüdische Nationalheim im gegenwärtigen Stadium der Entwicklung durch ־ eine Fest- Iegung auf das jetzige Ausmaß endgültig a!)geschlossen werden würde, sondern auch zum;ganzen Geist der Balfour-Deklaratiou und der Erklärungen, die in den letzten zwölf Jahren von den aufeinanderfolgenden Regierungen abgegeben wurden. Es ist mir zu deutlich, daß da.s Weißbuch auf die öffentliche Meinung׳ der Jiidenheit in Amerika und in anderen Ländern die Wirkung haben wird, das Gefiilil von Mißtrauen in den guten Glauben Englands zu erzeugen, ■der das wertvollste Besitztum unserer auswärtigen Reichspolitik bildet.“ Nicht der Zionismus ist in Frage gestellt, sondern das Mandat Englands. — Eine Erklärung Justin Godarts. Senator Justin Godnri, ehemaliger Minister und 1I rasident des französischen Pro-Palästina-Komitees, übergibt der JTA. eine Erklärung, die im wesentlichen lau lei: England rächt sich für den Tadel, der ihm anläßlieh der durch seinen Mangel au Voraussicht entsiandenen ׳blutigen Unruhen im August 1929 seitens des Völkerbundes ausgesprochen worden ist. Es verleugnet die Ballour-Deklaration, die eines der glänzendsten Kapitel seiner Geschichte darstcllt. Es versucht, sich den Verpflichtungen zu entziehen, die sich aus dem ihm übertragenen ,'Mandat ergeben. Die Signatarnuiehtc von San llemo werden diese flagrante Verletzung; des Mandats vor -den Haager Gerichtshof bringen. Das I l!l!IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIIIIIIIIIIIHII f Lebensversichernngs - Gesellschaft U | Gegründet 1882 Gegründet 1882 I Versldienmgsbestanii Ende Juni 1930 2450 Millionen Sthilllng GnlMtel Ende 1929 . 300 Millionen Schilling Prämien- und Ziosenelnnalunen 1 Jnliie 1929 . 1257s Millionen Sdiilllng Tätigkeitsfeld der Gesellschaft: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polenjugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Aegypten Werk der Juden in Palästina hat so viel Zukunft, daß ein rein politischer Anschlag, wie der der englischen Arheiterregiening, seine Grundlagen nicht erschüttern wird. Ich fasse zusammen: Nicht der Zionismus, sondern das Mandat Englands ist in Frage gestellt. ©1 mcHmcHTEfl Adas Jisroel (Schiffschul), II, Gr. Schiffg. 8 Kanzlei: Wien, 11., Große Schiffgasse 1. □ משגיחי die ניקור verläßlich besorgen können, werden in der Adas Jisroel in Vormerkung genommen. Selbstverständliche Voraussetzung ist der Nachweis voll־ ständig einwandfreier religiöser Lebensführung. Bewerber müssen österreichische Staatsbürger sein oder einen ununterbrochenen Aufenthalt in Oesterreich seit 1. Jänner 1923 naehweisen. Der Winter naht! Die F r a u c n h i 1 F c der Adas Jisroel richtet folgende Bitte an alle ihre Mitglieder und Freunde: Wenn Sie Ihre Wintergarderobe mustern, lassen Sie uns, bitte, alles Entbehrliche an Kleidern, Mänteln und Schuhen, sofern es noch gut erhalten ist, zukommen! Besonders dringend benötigen wir Wäsche, Kleider, Wollsachen und Schuhe. Senden Sie es uns, bitte, an die Adresse von Frau Rabbiner Fürst, II., Große Schiffgasse 8, Tel. R91־7־40־, Frau Johanna Schiflf, Franz־HochedlingersGasse 2, Tel. As4201־6־, oder teilen Sie uns Ihre Adresse mit. Gerne lassen wir dann die Sachen bei Ihnen abholen. ״Was geht in Erez Jisroel vor.“ Ein Referat des Herrn Rabbiner Dr. Pinchas Kohn in der AgudassJisroel. Die österreichische Landesorganisation hat im Vor? jahre begonnen, in ihrem LIeimc an Sonntagsnaehmittagen Vorträge zu veranstalten, die sich einer großen Populari? tat erfreuten. Es ist daher sehr zu begrüßen, wenn heuer die Veranstaltung solcher Vorträge wieder aufgenommen wurde. Wie wir erfahren, sollen im Laufe des Winters Referate über verschiedene wirtschaftliche Fragen abge? halten und eventuell auch gesellige Zusammenkünfte ver? anstaltct werden. Heuer findet der erste Vortrag am Sonntag, den 2. November (11. Cheschwan) d. .1., präzise 7 Uhr abends im großen Vortragssaale der Agudas־Jisrocl, II., Leopolds? gassc 16, statt. Es werden sprechen der Vorsitzende der Xgudah?Weltorgansation, Herr Rab b i.n er D r. P i n? chas Kohn, über das Thema: ״Was geht in Erez? Jisroel vor“ und Herr Redakteur Sehabsc S c h ö n f e l d über die ״polnischen S e j m \v a h 1 e n“. Mit Rücksicht auf die letzten politischen Vorgänge in Erez?Jisrocl (bzw. in England) und in Polen, darf man wohl auf die Ausführungen der Redner sehr gespannt sein. Ein afghanischer Prinz im jüdischen Restaurant. Prinz Inayatulla, der Bruder des Exkönigs Amanuliah von Afghanistan besuchte während seiner Wiener Aufenthaltes am verflossenen Sukkosfest das jüdische Restaurant ״Wic'nca“, Da er als gläubiger Mohammedaner rituell speisen wollte, war ihm dieses einzige modern ausge? stattete rituelle Restaurant empfohlen worden. Wegen des Feiertages wurde seine Bezahlung nicht angenommen, was dem Prinzen Veranlassung bot, sich über jüdische Sitten und Gebräuche zu informieren. Der Prinz besichtigte die Sukkah und schied mit anerkennenden Worten von der gastfreundlichen Stätte. Eine jüdische Heimwehrformation in Oesterreich. Die Gründung einer eigenen jüdischen Heimwehrforma? tion unter dem Namen ״Verbandslegion heimattreuer Juden Oesterreichs“ erregt allgemeines Aufsehen. Diese Gründung ist ein Beweis für die Unmöglichkeit irgend eines Zusammengehens von antimarxistisch gesinnten Juden mit den durchaus antisemitisch eingestellten Heim? wehren. Bundeskanzler Vaugoin empfing den Führer der neugegründeten Formation, Leo Berger, und sprach sieh bei dieser Gelegenheit sehr lobend über die patriotischen Ziele der jüdischen Heimwehr aus, die sich die Pflege der Liebe und Treue zur österreichischen Heimat und Tradi־ tion zur Aufgabe gemacht habe, sowie eine antimarxisti? sehe Wirtschaftspolitik zu verfolgen, die Auslandsaktionen der Regierung, insbesondere Kreditwerbung und Fremden־ Verkehrspropaganda, zu unterstützen und Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu treffen beabsichtige. Friedhofsschändung in Leoben. Wie die Chewra Kadischa aus Leoben berichtet, ist diese als ein Zentrum der Heimwehrbewegung bekannte obersteirischc Industrie־ stadt seit einigen Tagen der Schauplatz wüster Haken־ kreuzexzesse. Nun haben die Exzesse in einer Friedhofs־ sehiindiing ihre würdige Fortsetzung bekommen, ln der Nacht vom 20. auf den 21. d. M. wurden die auf der Vorderseite der im Jahre 1929 eingeweihten neuen Zeremonienhalle in einer Höhe von vier Metern ange? hrächten hebräischen Mctallbuehstaben entwendet. Die Leitung׳ der Chewra Kadischa hat die Anzeige an die Polizei erstattet, die die notwendigen Erhebungen in die Wege geleitet hat. Ein Hirtenbrief der österreichischen Bischöfe gegen den Nationalsozialismus. Fürsterzbisehof Dr. Pift'l und die übrigen österreichischen Bischöfe haben in einem gemein־ samen Hirtenbrief gegen den Nationalsozialismus Stellung genommen, den sie als heidnischen, überhitzten Nationalis? mus brandmarken. Infolge dieses Hirtenbriefes und des bekannten vatikanischen Erlasses gegen die Hitlcr?Bcwe? gung ist cs zu einer Entfremdung zwischen christlich־ sozialen und nationalsozialistischen Heimwehranhängern gekommen. Insbesondere bestehen Differenzen zwischen den beiden Gruppen in der Frage, oh Täuflinge als voll? berechtigte Deutschchristen betrachtet werden sollen. Im übrigen gebrauchen alle bürgerlichen Parteien Oesterreichs den Antisemitismus als Wahlparole und überbieten ein? ander in Beweisen konsequenter Judenfeindschaft. Wohlschmeckender Tee gegen Zuckerkrankheit. Ein bewährtes Mittel ist das sogenannte ״BETKRAUT", welches in jeder Apotheke erhältlich ist. (A. d. ״Aerztl. Ratg.“.) Festschrift Rosenheim. Anläßlich •<les 60. -Gehurte• tagevs Jakob <R o!s e u h e.i<n1 s ('!•׳scheint ■im!UeiMUoii- Verlag‘ eine von seinen!Freunden und Verehrern verlaßte F e s t s c h r i 1' t in zwei Bänden. Vormerkungen liir dieses sowohl literarisch als auch, ׳kulturhistorisch bedeutsame Welk nimmt auch die Redaktion der ״jüdisdien Presse“ entgegen.•

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