Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 32 (8.8.1930)
- Date
- 1930-08-08
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nr. 32'; man das jüdische Volk und hauptsächlich seine Jugend vor dieser Plage beschützen könnte. Er wird durch Geheimberichte fortlaufend über die Vorgänge in Ruß« land unterrichtet und verfolgt mit.größter Aufmerksam« keit die Spuren der bolschewistischen Propaganda ,im! Ausland. Die Unterdrückung des jüdischen Lernens in Sowjetrußland, die Schließung der Synagogen und die Verschleppung der hebräischen Bücher erfüllen sein Herz mit großer Bitterkeit. Wer könnte nun seinen Kummer schildern, als er davon erfuhr, daß die in Sowjetrußland geraubten Bücher und Thorarollen ihren Weg nach den großen jüdischen Zentren in Amerika und Europa gefunden haben und daß es Juden gibt, die mit diesen geschändeten Büchern Handel treiben, daß es Juden gibt, die solche Bücher kaufen. Auf seine Veranlassung hat die Wilnacr Rabbinerkonferenz, die im Frühsommer tagte, auch zu diesem Problem Stellung genommen. Die ״Jüdische Presse’ brachte über diesen Teil der Rabbiner« konferenz in ihrer Ausgabe vom 4. Juli 1930 folgende Notiz: Die Wilnaer Rabbinerkonferenz belegt den Ankauf von russischen Sepharim mit einem Issur. Auf der jüngst stattgefundenen Wilnaer Konferenz brachte der Chofez Chairn auch die Frage zur Erörterung, die im Zusammenhang mit dem massenhaften Anbot der sowjetrussischen Handelsorganisationen von jüdischen Büchern und Thorarollen in den verschiedensten europäi« sehen Städten und auch in Amerika entstanden ist. Die ״Jüdische Presse” hat bereits vor Monaten über die Proteste namhafter amerikanischer jüdischer Führer gegen den Ankauf dieser aus Rußland stammenden ,heiligen Bücher berichtet, denn nach aller Wahrschein« lichkeit stammen sie aus den Beständen, welche den arg verfolgten jüdischen Privatpersonen, Bibliotheken und Synagogen mit Gewalt abgenommen wurden. Auch in europäischen Städten, wie zum Beispiel auch in Wien, wurden diese Bücher auf den Markt geworfen. Nun hat die unter Vorsitz des Chofez Cliaim tagende Rabbiner« Konferenz einen Issur gegen den Ankauf dieser Bücher ausgesprochen und verfügt, daß selbst nach erfolgtem Ankauf aus dieser Sifrc Thora nicht geleint werden darf. 'Diese Notiz hat nun die Firma Ziegel heim & Co., die in Wien mit hebräischen Büchern Handel treibt, die, wie bei der Gerichtsverhandlung festgestellt wurde, den alleinigen Vertrieb der von der Sowjethandels« Gesellschaft in Wien auf den Markt geworfenen Bücher übernahm, zu folgender Berichtigung veranlaßt, die wir gekürzt in dem vom Gericht festgesetzten Ausmaße hiemit bringen: Berichtigung. Die ,Jüdische Presse” schreibt: ״Auf der jüngst fetattgefunclencn Wilnaer Konferenz brachte der Chofez Chaim auch die Frage zur Erörterung, die irti Zusammen« hang mit dem massenhaften Anbot der sowjetrussischen Handelsorganisation von jüdischen Büchern und Thora«!׳ollen in den verschiedensten europäischen Städten und auch in Amerika entstanden ist. Nun hat die unter Vor« sitz des Chofez Chaim tagende Rabbinerkonferenz einen Issur gegen den Ankauf dieser Bücher ausgesprochen und verfügt, daß seihst nach erfolgtem Ankauf aus diesen Sifre Thora nicht geleint werden darf.” Dies ist unwahr. Wahr ist vielmehr, daß sich die erwähnte :Wilnaer Konferenz nur mit denjenigen Büchern und Witwer, Akademiker, 61 Jahre, großes, peffsions« berechtigtes Einkommen, gesund, noch jugendlich, sucht streng orthodoxe Witwe (Scheitel) über 40 Jahre alt, zu heiraten. Bedingungen: Erste Familie, Gesundheit, Herzensgüte, umfassende Bildung, smpathisches Aeußere. Nur Reichsdeutsche, Oesterreicherin oder Ungarin. Mit« teilungen streng diskret behandelt. Offerte ״C. S. 801/’ befördert Rudolf Mossc, Frankfurt a. M., Kaiserstraße 1. 'Thorarollen befaßte, welche hei den Juden in Rußland geraubt wurden, und daß sich auch der im übrigen nicht erlassene, sondern vielmehr nur beschlossene Issur aus« schließlich nur gegen solche geraubte Bücher und Thora« rollen gewendet hat. Die ״Jüdische Presse” schreibt weiter: ״Die ״Jüdische Presse” hat bereits vor Monaten über die Proteste namhafter amerikanischer jüdischer Führer gegen den Ankauf dieser aus Rußland stammen* den heiligen Bücher berichtet, denn nach aller Wahr« scbcinlichkeit stammen sie aus Beständen, welche den arg verfolgten jüdischen Privatpersonen, Bibliotheken und Synagogen mit Gewalt abgenommen wurden. Auch in europäischen Städten, wie zum Beispiel auch in Wien, wurden diese Bücher auf den Markt geworfen.” Dies ist unwahr. Wahr ist vielmehr, daß die ״Jüdische Presse” über die Proteste namhafter amerikanischer jüdischer Führer nicht berichtet hat, wahr ist vielmehr, daß die ״Jüdische Presse" berichtete, daß der Direktor der jüdi« sehen Abteilung der Staatsbibliothek, Dr. Joshua Bloch, sagte, et־ hätte die ihm von der russischen Handelsver« tretung in Amerika zum Verkaufe angebotenen• Bücher sicher seiner Abteilung einverleibt, wenn er über die ver« langten Summen verfügt hätte, und daß einige der' wert« vollsten Bücher an jüdische Bibliophile in Chikaago ver« kauft wurden. Wahr ist weiters, daß die ״Jüdische Presse“ nicht über einen einzigen Protest berichtet. Es ist daher auch unwahr, wenn die ״Jüdische Presse“ schreibt, daß auch in europäischen Städten, wie־ zum Beispiel auch in Wien, diese Bücher auf den Mai'kt geworfen wurden, wahr ist vielmehr, daß die von der russischen Handelsvertretung in Wien verkauften Bücher nicht geraubte Bücher, sondern von der Handelsvertretung rechtmäß'g erworbene Bücher sind. Wien, 12. Juli 1930. Dr. Heinrich Turmann für Ziegsl* heim & Co. Im Gerichtssaal. Zu <Ie1• Verhandlung des- Berichtigungs-Prozesses, die vom Präsidenten des Strafbezirksgerichtes Wien I, Dr. C. 11־ Ö f I in a y!־, geleitet wurde, erschien unser Herausgeber und verantwortlicher Redakteur, Rabbiner Dr. Joel ■Po-llnk, persönlich, um nach formalen Ein- Wendungen zu erklären, daß zu einer Berichtigung in der ״Jüdischen Presse“ man normalerweise!weder einen Paragraphen noch einen Prozeß nötig hat. Hier handelt es sich aber um eine;Materie, die wie eine tiefe Wunde im Herzen eines jeden religiös fühlenden Menschen, besonders aber in der Seele eines jeden orthodoxen Juden brennt. Man will mit Hilfe des iBeriehtigungs- Paragraphen des österreichischen Preßgesetzes, nach welchem bekanntlich alles. , auch die offenkundigste Wahrheit, als Unwahrheit berichtigt werden kann, die Tatsache verdunkeln, daß im Wege der 60w,jetrussischen Handelsgesellschaften jüdische Bücher auf den Markt gebracht werden, die aller Wahrscheinlichkeit nach geraubtes Gut sind, und selbst wenn die Ursprungs- Zertifikate, mit denen man die einwandfreie Provenienz dieser Bücher nachweiseit will, echt wären, so stehe ich nicht an zu erklären, daß ich es als verantwortlicher Leiter eines orthodox-jüdischen Blattes für ein Verbrechen halte, wenn aus einem Lande, wie Sowjetrußländ, wo seit zehn Jahren der jüdische Buchdruck untersagt ist, daß aus Rußland, wohin seit zehn Jahren kein hebräisches Buch, nicht einmal ein Gebetbuch ,importiert werden darf, 1mn_ auf einmal massenhart Bücher ausgeführt werden. Der Chofez Chajim, eine der größten zeitgenössischen Autoritäten des Judentumsj hat an der vor einigen Monaten stattgefundenen Wilnaer Rabbinenkonferenz ein religiöses Verbot gegen den Ankauf der aus Rußland stammenden geraubten Bücher erlassen. Ueber diese Rabbinerkonferefiz und über dieses religiöse Verbot berichtet die ,,Jüdische Presse“. Diese Tatsache mit einer in Oesterreich üblichen und vom Preßgesetz geduldeten Manier nach dem!Schema: ■ ״es ist unwahr . . .. wahr ist vielmehr . . .“, zu verdunkeln, halte ich von meinem Standpunkte für uumora lisch und zu einer 1111moralischen Handlung werde!ich mich nie freiwillig hergeben. Aus diesem Grunde ließ ich diese Sache auf einen Prozeß •ankommen und ich werde die angestrebte Berichtigung nur dann und in jenem Umfange׳ bringen, wenn mich das Gericht dazu verhält. Diese Erklärung hat in dem Gerichtssaal, wo viele jüdische Journalisten saßen, einen sichtlich tiefen Eindruck gemacht. Der Präsident bemerkt, daß eine Berichtigung, 60weit sie den gesetzlichen Formalitäten entspricht, gebracht werden muß. es sicht selbstverständlieh der Zeitung frei, diese Berichtigung entsprechend zu glossieren. Uebrigens regt er einen Ausgleich an. Da aber die klägerische Partei nicht nur den vollinhaltlichen Abdruck der Berichtigung und die Tragung der Gesamtkosten verlangte, sondern auch den Wunsch äußert, die Berichtigung ohne irgend welche ׳Glossen zu bringen, lehnte de־׳ Präsident die Ausgleichsverhandlungen ab und verkündete den Freispruch des angeklngten Redakteurs, nachdem er jene Punkte der Berichtigung festgestellt hat. die in der ״Jüdischen Presse“ zum Abdruck gebracht werden müssen. Die Kosten hat die klägerische Partei. Zieglheim & Co.!in Wien, zu tragen. Der Richter hat auf Grund der!Behauptungen der Firma und auf Grund der Zeugenaussage des Herscli Zieglheim, Prokurist der Firma, als erwiesen angenommen, daß die Firma an dem Vertrieb der von der russischen Haudelsgesellscliaft in Verkehr gebrachten jüdischen Bücher interessiert und somit legitimiert ist, die in der ״Jüdischen Presse“ abgedruckte Notiz über die durch d.ie russische . Handelsgesellschaft in Handel gebrachten jüdischen Bücher zu berichtigen. Es ist überflüssig zu bemerken, daß wir trotz aller Berichtigungen für die Wahrheit der in der ״Jüdischen Presse“ zum Abdruck gebrachten Notiz ״Wilnaer Rabbinerkonferenz“ voll und ganz einstehen. aa Ein altes Wiegenlied und seine Lehre. Von Samuel Reiner, Rzeszow. Ein in seiner Schlichtheit besonders rührendes, uraltes Wiegenlied, mit dem unsere Urahnen und nodi so mancher :unter uns von unseren guten und frommen Müttern und Großmüttern in •den י Schlaf gelullt wurde, verdient vermöge des ihm innewohnenden tiefen Sinnes lind der daraus zu folgernden, heute ganz besonders notwendigen Lehre — beide wurden mir durch meinen heiligen Großvater, den bekannten B e l e d e r lUw Rabbi Joel Fellner 1צ״ל erschlossen — durch Veröffentlichung in diesen 'Blättern der Vergessenheit entrissen und als Gegenstand einer durch die Verhältnisse in Palästina besonders aktuell gewordenen Betraditung genommen zu werden. Es ist dies ein im sogenannten ״Oberländer“ Jiddisdi gehaltenes Lied, welches noch in meiner Kindeszeit weiteste Verbreitung hatte und wie folgt lautet. Schloif, Sdiäfele, sdiloif, Dort in Jeneins Hoif, Klimmt der Halter mit der Geigen, Wat de Sduifelech zusammeutreiben. Sdiloif, Sdiäfele, schloif, Dort in Jenems Hoif! Schloif, Schäfele, ■sdiloif, Dort in Jenems Hoif, Kümmen die Welfelech sdiwarze, Willn das Schäfele kratze, Kömmt der Halter mit der Geigeu, Wat de Sdiäfelech zusammeutreiben. Schloif, Sdiäfele, sdiloif, Dort in Jenems Hoif! Sdiloif, Schäfele, sdiloif, ■Dort in Jenems Hoif, Kümmen die Welfelech weiße, Willn dos Schäfele beiße, 1 Kömmt der Halter ׳mit der Geigen, Wat de Schäfelech zusammeutreiben. Sdiloif, Sdiäfele, ■schloif, Dort in Jenems Hoif! Der unerschütterliche Glaube an das einstige Efrscheinen des persönlichen, von keinerlei allegorischen Deuteleien getrübten und entstellten M o s c h i a c U s bildet die nicht genug zu bewundernde Zaubermacht, so führte mein Großvater זצ״ל aus, weldie das aus der eigenen Heimat in den ״Jenem“ gehörigen Hof vertriebene ״Schäfchen“, Israel — ישראל נמשלה לשה —> e^ne Riesenkraft verleiht. Durch diese Kraft vermag Israel ebenso dem Wutschnauben der ״schwarzen“ Wölfe — י— ע׳זאבים ■■welche das schwache, heimatlose Schafdien unverblümt zerreißen wollen, wie den gleißnerisehen Lockungen der im ״weißen“ Schafspelze der Emanzipation und der Assimilation sich nähernden Wölfe, die letzten Endes, wenn auch mit anderer Taktik, das ’•gleiche Ziel wie die schwarzen Wölfe aiistreben, wirksainen und durch Jahrhunderte währendes Golus hindurdi, ungebrochenen Widerstand entgegensetzen. Die feste Zuversicht auf das endliche Eintreffen des Sproßlings Davids — des königlidien, ״geigenspielenden Hirten“ — bewirkt, daß das von den verschieden gefärbten Wölfen bedrohte Schäfchen selbst fern vqn der Heimat, ״in Jenems Hoir״, ruhigen Schlaf finden kann. Wenn unsere Rabbonim, so fuhr mein Großvater fort, seit je mit bestem Erfolge bestrebt waren, diesen heiligen Glauben in den gebeugten Gemütern ihrer Gläubigen waclr/uerhalten, indem sie jede ihrer Ansprachen — gleidiviel, ob sie der Erbauung oder Eruuihnung dienen sollten — in die Propheten Worte ובא לציון נואל •auskUngeu lasäen, so bauten sie nur auf dem ehernen Fundament weiter, welches unsere נשים צדקניות שבכל דור ודוד legte״, sie sangen ihren Sprüßlingen schon in der Wiege das Lied ״Schloif, Sdiäfele, schloif“, damit der erste Eindruck ihres Lebens der unverbrüchliche Glaube an das Eintreffen des ״Halters mit der Geigen”, des משיר! בן תך unauslöschlieh in ihren jüdischen Herzen eingegraben sei. Es muß und soll audi ׳frohen Herzens zugegeben werden, daß der Messias-Glaube auch in unserer Zeit im Lager der Orthodoxie, von seiner Bedeutung als einer der י״ג עקרים uichts eingebüßt hat. Was dem Klarsehenden und um die Zukunft unseres Volkes ehrlich Besorgten unruhig und unzufrieden machen ifiufl, ist die unbegreifliche Lauheit, mit der dieser heilige und ■für das Judentum so unendlieh wichtige 'Messiasglaube, im ■Gegensatz zu den Müttern.und Führern unseres Volkes in der Vorzeit, in der Gegenwart behandelt wird. Gehört deun der Gedanke an Moschiach, welcher ehedem bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit den Gesprächsstoff zwischen Eltern und Kindern bildete, auch heute noch allgemein wirklich zum guten Ton in jedem streng jüdischen Hause? Gehört es nicht zu den Seltenheiten, daß sogar die jüdischen Blätter den Messiasglauben, und sei es auch nur en passant, streifen? Kommt es nicht häufig, leider allzu häufig vor, daß selbst orthodoxe und antizionistisch orientierte Blätter, die heute zumindest eine solche erzieherische Rolle spielen wie die Rabbonim von ehemals, vom ״jüdischen Nationalheim" (??) so schreiben,, als wäre es zumindest eine יאתחלתא דגאולה die das Erscheinen des eventuell überflüssig hätte machen•־, können, wenn es!gelungen wäre, dieses Nationalhehn so einzurichten,!wie es von England ursprünglich ver-' sprochen und von denjenigen Juden geglaubt war, denen in ihrer Kindheit sehr zu ihrem Schaden nicht von glaubensstarken Müttern das Lied ״Schloif, Schäfele, schloif“ an ihrer Wiege gesungen wurde? Sollte die starke Verbreitung des zionistischen Irrglaubens im Kreise cler orthodoxen Jugend nicht ebenfalls auf das Fehlen der häufigen und intensiven Belehrung über den persönlichen Messias zurückztiführen sein? Dieser Glaube müßte — richtig begriffen und aufrichtig gefühlt — seinen Träger gegen, dem Zionismus ,zweifellos immunisieren! Hat nun die Vernachlässigung der intensiven Propagierung des persönlichen Messiasglaubens auch in der Vergangenheit schon böse Früchte getragen, so■ könnte dieselbe in Zukunft von katastrophalen Folget* begleitet sein, w.elohe nur durch eine rechtzeitig eiasetzende, stets wiederholte Verkündigung des intgcfälschten Glaubens an die גאולח שלימה durch den persönlichen מאל צדיק vom jüdischen Volke fern« gehalten werden ■können. Denn ebenso, wie es feststeht, daß im Falle des Zusammenbruches des Zionismus, der selbst bei einer sehr optimistischen ■Betrachtung der Ereignisse nicht unwahrscheinlich ist, sich der irregeleiteten ■zionistisch eingestellten Jugend eine ungeheure Leere bemächtigen müßte, deren Konsequenzen unberechenbar sind, ebenso gewiß ist es, daß dieser Zusammenbruch, ohne seelisehe Schäden zu verursachen, vor sich ginge, wenn uu- ®erer Jugend der Messiasglaube in Fleisch und Blut überginge,üden wir ungetrübt und ungefälscbt von unseren Ahnen übernommen haben.